Hintergrund der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fassadenelement in der Form einer Rahmenkonstruktion in
Pfosten-Riegel-Bauweise oder Elementenbauweise für Gebäudefassaden in wärmegedämmter
Ausführung zur wärmegedämmten Ausgestaltung einer Fassade.
[0002] Gebäudefassaden in Pfosten-Riegel-Bauweise oder Elementfassaden (sog. Warmfassaden)
bestehen aus mehreren Fassadenelementen, die zur vollständigen Gebäudefassade zusammenmontiert
werden können. Bei Warmfassaden stellt die metallische Konstruktion auch die Brüstung
dar. Von einem Teil der Fassadenelemente wird ein Brüstungsbereich gebildet, in dem
die Felder, die zwischen den Pfosten und Riegeln gebildet sind, mit opaken Elementen
bestückt werden können. Der verbleibende Teil der Felder der der Fassadenelemente,
die nicht mit opaken Elementen bestückt ist, kann zur Aufnahme der Verglasung dienen.
[0003] Fassaden sollen naturgemäß gut isolierend sein, also einen verhältnismäßig geringen
Wärmedurchgangskoeffizienten aufweisen. Fassadenkonstruktionen, die sich der Pfosten-Riegel-Bauweise
oder der Elementbauweise bedienen, sind bezüglich der Ausgestaltung der Wärmedämmung
in zwei Hauptbereiche einzuteilen, nämlich zum einen den Bereich zwischen den Pfosten
und den Riegeln, und andererseits die Pfosten und Riegel selbst. Im Bereich zwischen
den Pfosten und Riegeln bestehen insbesondere durch die Wahl eines geeigenten Materials
für die Verglasung bzw. die Füllelemente der Felder gute Einflußmöglichkeiten zur
Anpassung der Dämmung. Im Bereich der Pfosten und Riegel ist festzuhalten, daß diese
verhältnismäßig hohe Wärmedurchgangskoeffizienten aufweisen, und somit zum Wärmeverlust
in merklichem Maß beitragen.
Stand der Technik
[0004] Fassadenelemente in Form einer Rahmenkonstruktion in Element- bzw. in Pfosten-Riegel-Bauweise
für Gebäudefassaden in wärmegedämmter Ausführung sind in der Technik gut bekannt und
werden als Warmfassaden bezeichnet. Im allgemeinen besteht ein derartiges System aus
mehreren Fassadenelementen, die wiederum durch Pfosten und Riegel, die senkrecht zueinander
stehen, aufgebaut sind. Die Gesamtfassade entsteht durch Montage der einzelnen Fassadenelemente
aneinander. Ein Beispiel für ein Fassadenelement in Pfosten-Riegel-Bauweise ist in
der GB-A-21 41 476 beschrieben.
[0005] Zur Wärmedämmung von Fassaden in Pfosten-Riegel-Bauweise sind im Stand der Technik
unterschiedliche Ansätze beschrieben. Insbesondere gilt dies für den Bereich der Pfosten
und Riegel. Pfosten und Riegel verschlechtern dramatisch die gesamte Wärmedämmung
der Fassaden, da die Wärmedurchgangswerte der Pfosten und Riegel entsprechend ihrem
Flächenanteil Einfluß auf den gesamten Wärmedurchgangskoeffizienten besitzen (DIN
4108). Nach der EU-Norm werden zusätzlich die Randbereiche zwischen Pfosten und Riegel
und den Anfachungselementen berücksichtigt, wodurch sich der negative Einfluß der
Pfosten und Riegel rechnerisch noch weiter erhöht.
[0006] Die DE-OS 41 05 208 beschreibt eine Gebäudefassadenkonstruktion, bei der die Pfosten
und Riegelprofile bei gleichen statischen Eigenschaften wesentlich schmaler ausgebildet
werden können. Das bedeutet insbesondere, dass der Bereich, der für die Wärmeisolierung
schwer zugänglich ist, minimiert wird.
[0007] Die DE 44 22 863 C2 beschreibt eine Fassade, die aus einzelnen Fassadenelementen
aufgebaut ist. Diese Fassadenelemente wiederum sind in Pfosten-Riegel-Bauweise gestaltet.
Dadurch, dass einzelne oder mehrere der jeweils zwei Felder gegeneinander abgrenzenden
Pfosten Freischneidungen aufweisen, die insbesondere in den im Bereich der Brüstung
gelegenen Feldern vorgesehen sind, ist die Möglichkeit einer wärmeisolierten Ausbildung
der Fassadenelemente gegeben. Dazu kann in dem Freiraum, der durch die Freischneidungen
erzielt wird, ein Dämmelement aufgenommen werden, das sich über mehrere Felder erstreckt.
[0008] Die US 3,319,388 A beschreibt eine Fassadenkonstruktion, bei der Balken als Träger
für Paneele und Verglasungen dienen. Ein Dämmelement ist jeweils an den Paneelen angeordnet,
das jeweils genau an den Pfosten bzw. Riegeln endet. Eine innere Begrenzungswand ist
auf der dem Gebäude zugewandten Seite der Dämmschicht angebracht und kann mit einer
dampfdichten Schicht versehen sein.
[0009] In der EP 0 754 812 A1 ist eine Warmfassade in Pfosten-Riegel-Bauweise dargestellt.
Zwischen den Pfosten und Riegeln sind wechselweise Verglasungselemente und Brüstungselemente
angeordnet, welche die Fassadenfläche bilden. Die Brüstungselemente weisen eine außenseitige
Abdeckung, eine innenseitige Abdeckung und eine dazwischenliegende Wärmedämmung auf.
Im Trennbereich des Pfostens sind Isolierleisten vorgesehen so dass sich die Dämmstoffschicht
rauminnenseitig bis in Überdeckung der Pfosten erstreckt. Auf diese Weise werden die
Grundprofile thermisch isoliert und zusätzlich eine durchgehende, zusätzliche Dämmschicht
auf der Gebäudeinnenseite vorgesehen. Die EP 0 754 812 A1 stellt den nächstkommenden
Stand der Technik dar.
Darstellung der Erfindung
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rahmenkonstruktion in Pfosten-Riegel-Bauweise
für Gebäudefassaden vorzuschlagen, die eine Verbesserte Wärmedämmung aufweist.
[0011] Diese Aufgabe wird durch ein Fassadenelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Flächen zwischen den Pfosten und Riegeln
durch Paneele im Bereich der Brüstung zu gestalten und eine zusätzliche Dämmschicht
vorzusehen. Dabei weisen die Paneele in ihrem Inneren wiederum eine Wärmeisolierung
auf. Die zu solch einer ersten Dämmschicht zusätzliche zweite Dämmschicht, ist als
im Bereich der Brüstung durchgehende, d.h. auch über die Profile laufende Dämmschicht
vorgesehen, die sich an die Seite des Paneels anschließt, die dem Gebäude zugewandt
ist. Diese Dämmung ist insbesondere auch hinter den Pfosten bzw. Riegeln durchgängig.
Als Abschluß des Fassadenelements auf der dem Gebäude zugewandten Seite ist eine ebenfalls
durchgängige Rückwand vorgesehen.
[0013] Durch diese Gestaltung des Fassadendämmelements werden durch mehrere Effekte Wärmeverluste
vermieden. Einerseits kann die Dämmschichtdicke beider Dämmschichten den Anforderungen
angepaßt gewählt werden. Das gleiche gilt für die Auswahl des Dämmstoffs, dessen Leitfähigkeit
ebenso gezielt gewählt werden kann. Weiterhin bietet die erfindungsgemäße Konstruktion
den Vorteil, daß auch auf der dem Gebäude zugewandten Seite der Pfosten und Riegel
im Bereich der Brüstung Dämmaterial aufgebracht ist. Da gerade in diesem Bereich häufig
hohe Wärmeverluste auftreten, ist eine Isolierung durch durchgängiges Dämmaterial
besonders vorteilhaft.
[0014] Vorteilhafte Ausführungsformen sind durch die übrigen Ansprüche gekennzeichnet.
[0015] So sind nach einer vorteilhaften Ausführungsform die Pfosten und/oder die Riegel
jeweils aus zwei Profilen gebildet, die ihrerseits durch Isolierstege miteinander
verbunden sind. Dies bringt eine zusätzliche Verminderung des Wärmeflusses über die
Pfosten bzw. Riegel mit sich. Somit kann insgesamt das Dämmniveau der Fassadenelemente
erhöht werden.
[0016] Bevorzugterweise bestehen die Pfosten und/oder die -riegel aus Metall. Einerseits
stellen Metallpfosten und Riegel die erforderlichen Festigkeitseigenschaften der Fassadenelemente
und damit der gesamten Fassade her, andererseits sorgen sie für einen optisch ansprechenden
Eindruck der Fassade. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die dem Gebäude abgewandte
Seite der Pfosten und Riegel einer Bearbeitung unterzogen werden kann, die den jeweiligen
Wünschen hinsichtlich der Gestaltung der Fassade nachkommt. Zudem können durch die
Verwendung von Metall und geeignete Bearbeitung des Metalls die gewünschten Eigenschaften
hinsichtlich Witterungsbeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit der Metallprofile
sichergestellt werden. Ferner ist es ein Vorteil bei der Ausbildung der Pfosten und
Riegel aus Metall, daß bereits verhältnismäßig schmale Bauteile genügen, um die erforderlichen
Festigkeitseigenschaften zu gewährleisten. Dies führt wiederum zu einer optisch ansprechenden
Fassade.
[0017] Bevorzugterweise ist die äußere Abdeckung der Paneele aus Glas oder Metall. Selbstverständlich
kann auch ein anderer, fast beliebig wählbarer Werkstoff zum Einsatz kommen. Diese
Werkstoffe können vor allem hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbilds der Fassade
ausgewählt werden, da die Dämmeigenschaften durch die zwei vorgesehenen Dämmschichten
gewährleistbar sind. Dadurch daß die Konstruktion der Erfindung dergestalt ist, daß
die verschiedensten Werkstoffe als äußere Abdeckung Verwendung finden können, besteht
eine große Freiheit hinsichtlich der Gestaltung der Fassade, so daß diese nach dem
Zeitgeschmack gestaltet werden kann.
[0018] Vorzugsweise ist die Rückwand des Fassadenelements aus einem Plattenelement, vorzugsweise
einer Gipskartonplatte. Gipskartonplatten sind einerseits leicht und andererseits
äußerst einfach zu verarbeiten. Als Plattenelemente kommen aber auch Elemente aus
Blech, Faserzement, Holz, Kunststoff, Preßspan oder dergleichen in Frage.
[0019] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die innere Begrenzungswand des Paneels
ausreichend dampfdiffusionsdicht ausgeführt. Dies bietet insbesondere den Vorteil,
daß die Gefahr einer Taupunktunterschreitung in der Dämmschicht des Paneels unabhängig
vom Verhältnis Dämmschicht des Paneels zu Dämmung auf der dem Gebäude zugewandten
Seite des Paneels erheblich verringert ist. In diesem Zusammenhang ist insbesondere
darauf zu achten, daß auch die Anschlüsse der inneren Befestigungswand dampfdicht
ausgeführt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben,
in denen:
- Fig. 1
- ein Schnitt in Vertikalrichtung durch einen Teil eines erfindungsgemäßen Fassadenelements
zeigt; und
- Fig. 2
- einen Schnitt in Horizontalrichtung, also in Richtung A-A nach Fig. 1, durch das Fassadenelement
zeigt.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0021] Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein Fassadenelement 50. Dieser Schnitt ist in Einbaulage
in vertikaler Richtung durch das Fassadenelement so ausgeführt. Fig. 2 zeigt einen
Schnitt in horizontaler Richtung, also in Richtung A-A aus Fig. 1, durch das Fassadenelement
50. Dabei ist zu beachten, daß in Fig. 1 ein Übergang zwischen Brüstung und Fenster
dargestellt ist, in Fig. 2 ein vergrößerter Ausschnitt durch das Fassadenelement im
Bereich der Brüstung.
[0022] Gemäß Fig. 1 weist ein Riegel 1 zusätzlich eine Preßleiste oder ein Andruckprofil
oder einen Deckel 2 auf, die an dem Riegel 1 unter Zwischenschaltung einer zusätzlichen
Isolierung in Richtung auf die Gebäudeaußenseite angebracht ist. Die Preßleiste 2
bietet die Möglichkeit, beispielsweise wenn es eine T-förmige Form aufweist, als Aufnahme
für tafelförmige Elemente, wie Fensterverglasungen, Flügel oder Paneele 5, 6 zu dienen.
Im Anschlußbereich ist zwischen Preßleiste 2 und tafelförmigem Element zur Sicherstellung
der Dichtheit der Konstruktion ein Abstandshalter 8 sowie Verbundrücken des Isolierglas
vorgesehen. Wie in Fig. 1 gezeigt, schließt sich im Bereich der Fensterfassade an
die Preßleiste 2 direkt ein Glaselement 5 an. Das Glaselement ist im dargestellten
Ausführungsbeispiel ein Isolierglas. Im Bereich der Brüstung hingegen ist erfindungsgemäße
ein Paneel 6 vorgesehen, das als Hauptbestandteil eine erste Dämmschicht 7 aufweist.
In Richtung Gebäudeaußenseite schließt sich an die Dämmschicht 7 eine äußere Abdeckung
9 an, die ihrerseits wiederum nach optischen Gesichtspunkten ausgewählt sein kann.
Beispielsweise ist es möglich, sie als Glasabdeckung, Metallabdeckung oder ähnliches
auszubilden. Eine in Richtung Gebäude angebrachte Begrenzungswand 10 schließt das
Paneel 6 in Richtung Gebäude ab. Die Begrenzungswand 10 ist randseitig abgekantet,
so daß sie die Dämmung 7 randseitig in der Nähe der Pfosten 1 umgreift und das ganze
Paneel 6 einschließlich der inneren Begrenzungswand 10 in dem Aufnahmeelement 2 anbringbar
ist.
[0023] Das Fassadenelement weist erfindungsgemäß weiterhin eine Dämmschicht 12 auf, die
sich durchlaufend über den gesamten Bereich der Brüstung erstrecken kann. Diese Dämmschicht
12 kann aus dem gleichen Material wie die Dämmung 7 aufgebaut sein, ihre Dicke und
das verwendete Material können jedoch auch an die Anforderungen an die Dämmung angepaßt
werden. Insgesamt können beide Dämmschichten 12, 7 so aufeinander abgestimmt werden,
daß die gewünschten Dämmeigenschaften und die gesamte Dämmung von Riegel und Pfosten
erzielt werden. Als gebäudeseitiger Abschluß des Fassadenelements ist eine ähnlich
wie das Dämmelement 12 durchlaufende Rückwand 13 vorgesehen, vorzugsweise aus Gipskarton.
Als Abschluß der zusätzlichen Schicht in der zum Gebäude parallelen Richtung, bestehend
aus Dämmung 12 und Rückwand 13, sind Aufnahmen 14 angebracht, die den Bereich der
Brüstung gegenüber dem der Fenster abgrenzen. Die Aufnahmen 14 ihrerseits können mit
einzelnen Abschnitten versehen sein, so daß beispielsweise ein Abschnitt für die Dämmung
12 und ein Abschnitt für die Rückwand 13 vorgesehen ist.
[0024] Weiterhin ist es möglich, im Bereich der Rückwand 13 und der Dämmung 12 Anschlußelemente
15 vorzusehen, die zur Befestigung der Rückwand 13 dienen. Weiterhin ist ein sich
bis in den Bereich der Paneele 5 erstreckendes Halteelement 16, z.B. in Form eines
Befestigungselements vorgesehen, das der Verbindung des Fassadenelements mit dem Gebäude
dient.
[0025] Es ist zweckmäßig, die innere Begrenzungsschicht 10 der Paneele 6 ausreichend dampfdiffusionsdicht
auszuführen. Dazu wird in der Regel ein geeignetes Material (z.B. Anstrich, Folie,
Tränkung) auf die Begrenzungswand aufgebracht. Dadurch wird eine Taupunktunterschreitung
in der inneren Dämmschicht 7 vor der Abdeckung 10 verhindert. Bei Blech als Material
für die Paneele ist diese Maßnahme nicht erforderlich.
[0026] Fig. 2 zeigt einen Schnitt in Richtung A-A, wie in Fig. 1 eingezeichnet. In bezug
auf das eingebaute Fassadenelement 50 ist dies somit ein Schnitt in horizontaler Richtung
durch die Fassade. In Fig. 2 ist der Bereich um einen Riegel 3 mit Preßleiste 4 gezeigt,
der innerhalb der Brüstung liegt, so daß beidseitig des Pfostens 3 gedämmte Paneele
6 vorgesehen sind. Diese Paneele 6 umfassen wiederum, wie im Zusammenhang mit Fig.
1 beschrieben, eine innere Begrenzungsschicht 10, an die sich in Richtung Außenseite
eine Dämmschicht 7 anschließt, die wiederum durch eine vordere Abdeckung 9 begrenzt
ist. Da beidseitig des Pfostens 3 sich der Bereich der Brüstung erstreckt, ist die
zweite Dämmschicht 12 durchgehend über den gesamten dargestellten Bereich ausgebildet.
Die Rückwand 13 schließt sich, wie unter Fig. 1 beschrieben, an die Dämmschicht 12
an. Es ist zu erkennen, daß die innere Begrenzungswand 10 des Paneels 6 auch in diesem
Schnitt randseitig abgekantet sein kann, so daß sie das Dämmelement 7 umgreift und
entlang des Riegels 3 verläuft. Das Ende der Begrenzungswand kommt im Bereich der
Aufnahme 4 mit dieser zum Eingriff. Insgesamt ergibt sich somit für die innere Begrenzungswand
des Paneels 6 eine Wannenform. Der Anschluß der Paneele an den Pfosten 3 ist analog
zu dem an den Riegeln 1.
[0027] Der wesentliche Aspekt des erfindungsgemäßen Fassadenelements liegt darin, daß dessen
Dämmeigenschaften im Bereich der Brüstung dadurch verbessert werden können, daß eine
erste Dämmschicht in den Paneelen vorgesehen ist, die im Bereich der Brüstung in den
durch die Pfosten und Riegel abgegrenzten Flächen angebracht sind, eine zweite Dämmschicht
sich durchgehend, auch hinter den Pfosten und Riegeln, über den ganzen Bereich der
Brüstung erstreckt. Dies ermöglicht insbesondere, daß eine gute Anpassung der Dämmung
an die Anforderungen des jeweiligen Gebäudes möglich ist, und die Flexibilität des
Fassadendämmelements im Vergleich zu einem herkömmlichen Fassadendämmelement bzgl.
der Ausgestaltung der Dämmeigenschaften für den Einsatz erhöht ist. Die "Schwachstelle"
des Fassadenelements in Form des Profils sowie der Randeinfluß des Profils auf die
angrenzenden Anfachungselemente läßt sich somit wirkungsvoll beseitigen.
1. Fassadenelement (50) in der Form einer Rahmenkonstruktion in Pfosten-Riegel-Bauweise
oder Elementbauweise für Gebäudefassaden in wärmegedämmter Ausführung, umfassend
- mehrere vertikale Pfosten (3);
- mehrere horizontale, an den Pfosten angeschlossene Riegel (1), die zusammen mit
den Pfosten (1) Felder abgrenzen; und
- Paneele (6), die in mindestens einem Teil der Felder angebracht sind; wobei
- die Paneele (6) eine Dämmschicht (7) sowie eine äußere Abdeckung (9) aufweisen;
- eine über das gesamte Fassadenelement durchlaufende Dämmung (12) auf der dem Gebäude
zugewandten Seite des Paneels (6) vorhanden ist;
- eine durchlaufende Rückwand (13) das Fassadenelement auf der dem Gebäude zugewandten
Seite abschließt;
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Paneele (6) zusätzlich eine innere Begrenzungswand (10) aufweisen, die zwischen
der Dämmschicht (7) und der Dämmung (12) vorgesehen ist.
2. Fassadenelement (50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (3) und/oder die Riegel (1, 1') jeweils aus zwei Profilen gebildet sind,
die durch Isolierstege miteinander verbunden sind.
3. Fassadenelement (50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (3) und/oder die Riegel (1) aus Metall bestehen.
4. Fassadenelement (50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Abdeckung (9) aus Glas oder Metall ist.
5. Fassadenelement (50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (13) ein Plattenelement, vorzugsweise eine Gipskartonplatte ist.
6. Fassadenelement (50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (13) selbsttragend ist.
7. Fassadenelement (50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (13 sich auf die nach außen gewandten Bereiche des Fassadenelements
abstützt.
8. Fassadenelement (50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Begrenzungswand (10) dampfdicht ausgeführt ist.
1. Façade element (50) in the form of a frame structure in post-and-beam construction
or unit construction for building façades of heat-insulated design, including
- several vertical posts (3);
- several horizontal beams (1) which are connected to the posts and which together
with the posts (1) define areas; and
- panels (6) which are mounted in at least one portion of the areas; wherein
- the panels (6) have an insulating layer (7) and an outer cover (9);
- there is insulation (12) extending continuously over the whole façade element on
the side of the panel (6) facing towards the building;
- a continuous rear wall (13) closes off the façade element on the side facing towards
the building;
characterised in that
- the panels (6) additionally have an inner boundary wall (10) which is provided between
the insulating layer (7) and the insulation (12).
2. Façade element (50) according to claim 1, characterised in that the posts (3) and/or the beams (1, 1') are in each case formed from two profiles
which are connected to each other by insulating webs.
3. Façade element (50) according to claim 1 or 2, characterised in that the posts (3) and/or the beams (1) are made of metal.
4. Façade element (50) according to any of the preceding claims, characterised in that the outer cover (9) is made of glass or metal.
5. Façade element (50) according to any of the preceding claims, characterised in that the rear wall (13) is a board element, preferably a gypsum plasterboard.
6. Façade element (50) according to any of the preceding claims, characterised in that the rear wall (13) is self-supporting.
7. Façade element (50) according to any of the preceding claims, characterised in that the rear wall (13) is supported on the outwardly facing regions of the façade element.
8. Façade element (50) according to any of the preceding claims, characterised in that the inner boundary wall (10) is of vapour-tight construction.
1. Élément de façade (50) se présentant sous la forme d'une construction en cadre selon
un mode de construction à poteau et à traverse, ou en mode de construction à éléments
pour des façades de bâtiment, dans une réalisation à isolation thermique, comprenant
:
- une pluralité de poteaux (3) verticaux ;
- une pluralité de traverses (1) horizontales, raccordées aux poteaux, délimitant,
conjointement avec les poteaux (1), des champs ; et
- des panneaux (6), montés en au moins une partie des champs ; où
- les panneaux (6) présentent une couche isolante (7), ainsi qu'un recouvrement extérieur
(9) ;
- une isolation (12) continue sur l'ensemble de l'élément de façade prévu sur la face,
tournée vers le bâtiment, du panneau (6) ;
- une paroi arrière (13) continue, délimitant l'élément de façade sur la face tournée
vers le bâtiment ;
caractérisé en ce que
- les panneaux (6) présentent en plus une paroi de délimitation intérieure (10) prévue
entre la couche isolante (7) et l'isolation (12).
2. Élément de façade (50) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les poteaux (3) et/ou les traverses (1, 1') sont chacune formées de deux profilés,
reliés ensemble par des nervures d'isolation.
3. Élément de façade (50) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les poteaux (3) et/ou les traverses (1) sont formées en métal.
4. Élément de façade (50) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le recouvrement extérieur (9) est en verre ou en métal.
5. Élément de façade (50) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi arrière (13) est un élément en forme de plaque, de préférence une plaque
en carton en plâtre.
6. Élément de façade (50) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi arrière (13) est auto-porteuse.
7. Élément de façade (50) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi arrière (13) prend appui sur des zones, tournées vers l'extérieur, de l'élément
de façade.
8. Élément de façade (50) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi de délimitation intérieure (10) est étanche à la vapeur.