| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 099 823 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
28.12.2005 Patentblatt 2005/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.08.2000 |
|
|
| (54) |
Rahmenblatt
Frame leaf
Feuille de cadre
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE ES FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
10.11.1999 DE 29919354 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
16.05.2001 Patentblatt 2001/20 |
| (73) |
Patentinhaber: AMFT Ritschel GmbH |
|
85521 Riemerling-Ottobrunn (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Ritschel, Claus Dedo Ruppert
85521 Riemerling (DE)
- Haggenmiller, Christian
80995 München (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Hano, Christian et al |
|
v. Füner Ebbinghaus Finck Hano
Mariahilfplatz 2 & 3 81541 München 81541 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 472 845 DE-U- 29 616 671 US-A- 2 300 506
|
EP-A- 0 528 526 GB-A- 2 239 888
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Rahmenblatt, insbesondere ein Aufzugs-Glastürblatt nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Es ist ein Aufzugs-Glastürblatt bekannt, bei dem als Füllmaterial eine Glasplatte
verwendet wird. Auf der Vorderseite des rechteckigen Rahmens ist ein Türblech angebracht,
in dem die Aufnahmeöffnung vorgesehen ist. Die Glasplatte weist an ihrer Vorderseite
zentral einen Vorsprung auf, der durch Fräsen der Oberfläche entlang des Randes des
Glases gebildet wird. Die Glasplatte wird so in den Rahmen eingesetzt, daß der Vorsprung
in der Aufnahmeöffnung des Blechs aufgenommen ist. Anschließend werden Glashalteleisten
am Innenumfang des Rahmens befestigt, die an der Rückseite der Glasplatte anliegen.
So ein System ist zum Beispiel aus GB-A-2 239 888 bekannt.
[0003] Das bekannte Aufzugs-Glastürblatt besteht aus einer Vielzahl von verschiedenen Bauelementen,
die zur Herstellung des Aufzugs-Glastürblattes erforderlich sind, so daß die Montage
kompliziert und zeitaufwendig ist. Darüber hinaus ist das Erscheinungsbild der Rückseite
des Aufzugs-Glastürblattes durch die Notwendigkeit der Glashalteleisten, die zudem
exakt auf Gehrung geschnitten weerden müssen, beeinträchtigt.
[0004] Andere Türflügel mit unterschiedlichen Anpresseinrichtungen zeigen DE-U-296 16 671
und EP-A-0 528 526.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit konstruktiv einfachen Mitteln ein Rahmenblatt
zu schaffen, das mit wenig Aufwand schnell herstellbar ist und sowohl auf der Vorderseite
als auch auf der Rückseite ein schönes Erscheinungsbild hat.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Rahmenblatt mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Rahmenblattes sind Gegenstand
der Patentansprüche 2 bis 12.
[0007] Das erfindungsgemäße Rahmenblatt ist mit wenig Aufwand schnell herstellbar, da zur
Montage des Füllmaterials das Füllmaterial mit seinen seitlichen Rändern in die Vertikalspalte
der Halteabschnitte eingeschoben wird. Anschließend ist es lediglich erforderlich,
die Anpreßeinrichtung an dem hinteren Rand des Vertikalspalts des Halteabschnittes
anzubringen, die das Füllmaterial an die Rückseite des Rahmenelements anpreßt. Sowohl
von vorne als auch von hinten sind die seitlichen Ränder des Füllmaterials nach dessen
Montage nicht sichtbar, so daß auf zusätzliche Elemente zur Abdeckung der seitlichen
Ränder des Füllmaterials verzichtet werden kann.
[0008] Die rohrförmigen Halteabschnitte und das Rahmenelement bilden vorzugsweise ein Teil,
das durch Biegung der vertikalen Seiten des aus Blech bestehenden Rahmenelements gebildet
wird. Als Blech kann Stahlblech, NE-Blech oder dgl. verwendet werden.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind zwischen den beiden Halteabschnitten eine
untere beziehungsweise obere Quertraverse befestigt, die das Füllmaterial in seiner
Position fixiert halten. Die beiden Quertraversen weisen an ihren beiden Enden Anschläge
auf, die eine seitliche Verschiebung des Füllmaterials verhindern. Die Quertraversen
können dem vorgesehen Einsatz des Rahmenblattes entsprechend angepaßt werden. Beispielsweise
sind in der oberen Quertraverse Aufhängeeinrichtungen zur systemspezifischen Aufhängung
an einem Laufwagen vorgesehen.
[0010] Um das Erscheinungsbild der Rückseite des Rahmenblattes zusätzlich zu verbessern,
können zwischen den Halteabschnitten Abdeckprofile eingesetzt werden, die den oberen
Rand des Füllmaterials und die obere Quertraverse beziehungsweise den unteren Rand
des Füllmaterials und die untere Quertraverse abdecken.
[0011] Die Abdeckprofile sind vorzugsweise Biegeteile aus Stahlblech und weisen Seitenwangen
auf, deren freie Enden nach außen gebogen sind und in entsprechende Öffnungen in den
Halteabschnitten eingreifen. Dies ermöglicht eine schnelle und einfache Montage der
Abdeckprofile ohne zusätzliches Werkzeug.
[0012] Das Füllmaterial ist vorzugsweise eine Glasplatte. Es können jedoch auch andere Werkstoffe,
wie zum Beispiel Stein oder Acryl verwendet werden.
[0013] Die Anpreßeinrichtung wird vorzugsweise von einer Dichtungsgummileiste gebildet.
[0014] Das Rahmenblatt kann als Aufzugs-Glastürblatt verwendet werden. Es sind jedoch auch
andere Einsatzgebiete denkbar, wie z.B. eine Verwendung als Fensterelement oder dgl.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand von Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Rückansicht eines Rahmenblattes;
Fig. 2 eine perspektivische Vorderansicht des Rahmenblattes;
Fig. 3 eine perspektivische Rückansicht des Rahmenblattes;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Rahmenblatt (ohne Abdeckprofil);
Fig. 5 die Einzelheit V von Fig, 4;
Fig. 6 den Schnitt A-B von Fig. 1;
Fig. 7 das Detail VII von Fig. 6;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer oberen Quertraverse;
Fig. 9 eine Rückansicht eines Abdeckprofil;
Fig. 10 eine Seitenansicht des Abdeckprofils von Fig. 9;
Fig. 11 eine Draufsicht auf das Abdeckprofil von Fig. 9;
Fig. 12 den Schnitt C-D von Fig. 1 (nur Rahmen, Füllmaterial, Anpresseinrichtung);
Fig. 13 das Detail XIII von Fig. 12;
Fig. 14 den Schnitt E-F von Fig. 1;
Fig. 15 das Detail XV von Fig. 14 (ohne Quertraverse);
Fig. 16 - 27 verschiedene Varianten zur Halterung einer Glasplatte.
[0016] Das erfindungsgemäße Rahmenblatt 10 weist ein vorderes ebenes rechteckiges Rahmenelement
12 (Fig. 2) aus Blech, vorzugsweise Stahlblech oder NE-Blech auf, in dessen Mitte
eine zentrale rechteckige Aufnahmeöffnung 22 ausgebildet ist. Auf der Rückseite des
Rahmenelements 12 sind angrenzend an die vertikalen Seitenränder des Rahmenelements
12 rohrförmige Halteabschnitte 14, 16 vorgesehen. Zur Bildung der Halteabschnitte
14, 16 ist das Rahmenelement 12 an seinen Seitenrändern dreimal um 90° um eine vertikale
Achse in der gleiche Biegerichtung gebogen.
[0017] Die Halteabschnitte 14, 16 weisen somit einen sich nach hinten im Winkel von 90°
zum Rahmenelement 12 erstreckenden Seitenabschnitt 24, einen sich parallel zum Rahmenelement
12 nach innen erstreckenden Rückabschnitt 26 sowie einen sich im Abstand zum Seitenabschnitt
24 senkrecht zum Rahmenelement 12 erstreckenden Befestigungsflansch 18 auf. Das freie
Ende des Befestigungsflansches 18 befindet sich im Abstand zur Rückseite des Rahmenelements
12, wodurch ein Vertikalspalt 30 zwischen dem Rahmenelement 12 und dem freien Ende
des Befestigungsflansches 18 gebildet wird. Der seitliche Abstand des Befestigungsflansches
18 zum entsprechenden Seitenabschnitt 24 ist geringer als der seitliche Abstand zwischen
dem Seitenabschnitt 24 und der entsprechenden Seite der Aufnahmeöffnung 22, so daß
der Befestigungsflansch 18 nicht sichtbar ist, wenn der Blick senkrecht auf das Rahmenelement
12 gerichtet wird.
[0018] An der Rückseite des Rahmenelements 12 liegt eine Glasplatte 28 an. Wie es insbesondere
in Fig. 12 zu erkennen ist, weist die Glasplatte 28 an ihrer Vorderseite einen rechteckigen
Vorsprung 32 auf, der in der Aufnahmeöffnung 22 aufgenommen ist. Die Größe und Umfangsform
des Vorsprunges 32 entspricht im wesentlichen der Größe und der Form des Innenumfangs
der Aufnahmeöffnung 22.
[0019] Der Vorsprung 32 ist durch Fräsen der Oberfläche der Glasplatte 28 entlang ihres
Umfangsrandes gebildet. Die Glasplatte 28 liegt außerhalb des Vorsprungs 32 an der
Rückseite des Rahmenelements 12 an. Das freie Ende des Befestigungsflansches 18 ist
im Abstand d (siehe Fig. 13) zur Rückseite der Glasplatte 28 angeordnet. Auf das freie
Ende des Befestigungsflansches 18 ist eine Dichtungsgummileiste 20 aufgesetzt, die
gegen die Rückseite der Glasplatte 28 drückt und somit die Glasplatte gegen die Rückseite
des Rahmenelements 12 anpresst.
[0020] Wie es am besten in Fig. 4 zu erkennen ist, ist oberhalb der Glasplatte 28 eine Quertraverse
34 angeordnet, die in Fig. 8 detailiert dargestellt ist. Die Quertraverse 34 ist ein
aus Stahlblech gefertigtes Biegeteil. In dem an den oberen Rand der Glasplatte 28
angrenzenden Bereich weist die obere Quertraverse 34 einen im Querschnitt L-förmigen
Halteflansch 36 mit einem sich senkrecht nach unten erstreckenden freien Schenkel
38 auf, der an der Rückseite der Glasplatte 28 anliegt (Fig. 6). Der freie Schenkel
38 geht in einen schräg nach oben verlaufenden Schenkel 40 über, Der Schenkel 40 geht
seinerseits in einen Vertikalabschnitt 42 über, von dem sich ein Aufhängungsabschnitt
44 horizontal oberhalb des Schenkels 40 erstreckt. An den beiden Seitenenden des Aufhängeabschnitts
44 ist jeweils ein Montageflansch 46 senkrecht nach unten gebogen, in dem Durchgangsbohrungen
50 vorgesehen sind. Der Abstand der beiden Außenflächen der Montageflansche 46 entspricht
dem Abstand der Befestigungsflasche 18 der rohrförmigen Halteabschnitte 14, 16. Der
Vertikalabschnitt 42 erstreckt sich seitlich über die Montageflansche 46 hinaus und
weist an seinen beiden Enden einen sich schräg nach unten erstreckenden Anschlagschenkel
48 auf, der jeweils an einem Seitenrand der Glasplatte 28 anliegt, so daß eine seitliche
Verschiebung der Glasplatte 28 verhindert wird. Die obere Quertraverse 34 ist mittels
Befestigungsschrauben 52, die durch die Durchgangsöffnungen 50 und fluchtende Durchgangsöffnungen
in dem entsprechenden Befestigungsflansch 18 hindurchgehen, an den Halteabschnitten
14, 16 befestigt. In dem Aufhängeabschnitt 44 sind mehrere Langlochbohrungen vorgesehen,
mittels derer die Quertraverse an einer Aufhängevorrichtung, wie zum Beispiel einem
Laufwagen einer Aufzugstüre befestigt werden kann.
[0021] In Fig. 6 sind die Schenkel und Flansche zur Halterung der Glasplatte 28 im Abstand
zur Glasplatte 28 gezeigt. Diese Abstände werden beim Einbau mit einem elastischen
Füllstoff gefüllt, um eine elastische Lagerung der Glasplatte 28 zu erreichen.
[0022] In dem Übergang zwischen dem Vertikalabschnitt 42 und dem Aufhängeabschnitt 44 der
oberen Quertraverse 34 sind mehrere im Abstand angeordnete Ausnehmungen 56 zur Befestigung
der oberen Quertraverse 34 an dem Rahmenelement 12 vorgesehen. Auf Höhe der Ausnehmungen
56 ist eine Befestigungsleiste 58 horizontal auf der Rückseite des Rahmenelements
12 befestigt. Die Befestigungsleiste 58 weist jeder Ausnehmung 56 gegenüberliegend
eine parallel zur Rückseite des Rahmenelements 12 verlaufende rechteckige Aussparung
60 auf. Im Bereich der Rechteckaussparung 60 liegt der Vertikalabschnitt 42 der oberen
Quertraverse 34 an der Befestigungsleiste 58 an. Ein im wesentlichen U-förmiger Halteclip
62 ist von oben mit einem Schenkel 64 durch die Rechteckaussparung 60 und mit dem
anderen Schenkel 66 durch die Ausnehmung 56 geführt. Der andere Schenkel 66 verläuft
im oberen Bereich leicht schräg zur Rückseite des Rahmenelements 12 nach unten und
liegt mit Vorspannung an der hinteren Seite des Vertikalabschnitts 42 an, dessen vordere
Seite an der Befestigungsleiste 58 anliegt. Hierdurch wird durch den Clip 62 eine
feste Halterung der Quertraverse 34 an dem Rahmenelement geschaffen, die eine Verwindung
des Rahmenelements 12 im Einsatz verhindert.
[0023] Unterhalb der Glasplatte 28 ist eine untere Quertraverse 68 angebracht, die identisch
zur oberen Quertraverse 34 ausgebildet sein kann und auf gleiche Weise befestigt ist.
Der Aufbau der unteren Quertraverse 68 wird daher nicht näher erläutert.
[0024] Der Bereich der oberen Quertraverse 34 ist von der Rückseite des Rahmenblatts 10
her durch ein oberes Abdeckprofil 70 abgedeckt, das in den Fig. 9 bis 11 sowie 14
und 15 näher gezeigt ist. Das obere Abdeckprofil 70 ist ebenfalls ein aus Stahlblech
gefertigtes Biegeteil und umfaßt einen ebenen vertikalen Abschnitt 74, an dessen unterem
Ende sich ein horizontaler Abschnitt 76 erstreckt. An den beiden Seiten des Abdeckblechs
70 ist jeweils eine Seitenwange 78 in gleicher Richtung 90° zu dem Vertikalabschnitt
74 gebogen, wie der Horizontalabschnitt 76. Jede Seitenwange 78 weist in ihrem oberen
Bereich und unteren Bereich eine Seitenzunge 80 bzw. 82 auf, die an ihrem freien Ende
84 schräg nach außen gebogen ist. Darüber hinaus weist die Seitenwange 78 eine Distanzzunge
86 auf, die sich über die freien Enden 84 der Seitenzungen 80, 82 hinaus erstreckt.
[0025] Das obere Abdeckprofil 70 ist zwischen die zwei Halteabschnitte 14, 16 so eingesetzt,
daß die Seitenwangen 78 mit ihrer Außenseite an der Außenseite des entsprechenden
Befestigungsflansches 18 anliegen. Die Höhe des Vertikalabschnitts 74 ist so gewählt,
daß der Bereich der oberen Quertraverse 34 abgedeckt wird. Wie es in Fig. 6 erkennbar
ist, ist auf den der Glasplatte 28 zugewandten Rand des Horizontalabschnitts 76 eine
Dichtungsgummileiste aufgesetzt, die gegen die Rückseite der Glasplatte 28 drückt.
Die Länge der Distanzzunge 86 ist so gewählt, daß die Distanzzunge im eingebauten
Zustand auf der Rückseite des Rahmenelements 12 anliegt. Die äußere Oberfläche des
Vertikalabschnitts 74 ist bündig mit der Außenfläche des Rückabschnitts 26 der Halteabschnitte
14 bzw. 16.
[0026] In den Fig. 14 und 15 ist zu erkennen, daß die freien Enden 84 der Seitenzungen zur
Befestigung des oberen Abdeckprofils 70 in Aussparungen 90 eingreifen, die in den
Befestigungsflanschen 18 der Halteabschnitte 14 bzw. 16 vorgesehen sind.
[0027] Das untere Abdeckprofil 72 ist auf gleiche oder ähnliche Weise wie das obere Abdeckprofil
70 ausgebildet und im unteren Bereich des Rahmenblattes 10 zur Abdeckung der unteren
Quertraverse 68 zwischen die Halteabschnitte 14, 16 eingesetzt.
[0028] Der Einbau beziehungsweise Ausbau der Abdeckprofile 70, 72 kann auf einfache Weise
aufgrund der in die Aussparungen 90 der Halteabschnitte 14, 16 eingreifenden freien
Enden 84 der Seitenzungen 80, 82 durchgeführt werden.
[0029] In den Fig. 16 bis 27 sind verschiedene Varianten der Befestigungsflansche 18 und
Dichtungsgummileisten 20 gezeigt. Fig. 12 zeigt darüber hinaus die Möglichkeit einer
Verstärkung der Halteabschnitte 14 und 16 durch ein innerhalb der Halteabschnitte
14, 16 angeordnetes Rechteckrohr 92.
1. Rahmenblatt, insbesondere Aufzugs-Glastürblatt, mit
- einem Rahmenelement (12), in dem eine Aufnahmeöffnung (22) vorgesehen ist,
- einem plattenförmigen Füllmaterial (28), das an seiner Vorderseite einen Vorsprung
(32) aufweist, der in der Aufnahmeöffnung (22) aufgenommen ist, wobei das Füllmaterial
(28) angrenzend an die Aufnahmeöffung (22) an der Rückseite des Rahmenelements (12)
anliegt,
dadurch gekennzeichnet, daß
- sich beiderseits der Aufnahmeöffnung (22) jeweils ein vertikaler Halteabschnitt
(14, 16) seitlich neben der Aufnahmeöffnung (22) von der Rückseite des Rahmenelements
(12) nach hinten erstreckt,
- in den Halteabschnitten (14, 16) auf ihrer der Aufnahmeöffnung (22) zugewandten
Seite ein an die Rückseite des Rahmenelements (12) angrenzender Vertikalspalt (30)
vorgesehen ist, in den das Füllmaterial (28) mit seinem entsprechenden Seitenrand
eingreift und
- an dem hinteren Rand des Vertikalspaltes (30) des Halteabschnittes (14, 16) eine
Anpresseinrichtung (20) angebracht ist, die an der Rückseite des Füllmaterials (28)
anliegt.
2. Rahmenblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteabschnitte (14, 16) und das Rahmenelement (12) ein Teil bilden.
3. Rahmenblatt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenelement (12) aus Blech besteht und die Halteabschnitte (14, 16) durch Biegung
der vertikalen Seiten des Rahmenelements (12) rohrförmig gebildet sind.
4. Rahmenblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteabschnitte (14, 16) einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
5. Rahmenblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Halteabschnitten (14, 16) eine untere Quertraverse (68) befestigt
ist, die das Füllmaterial (28) an seinem unteren Rand hält, wobei die untere Quertraverse
(68) Anschläge (48) an ihren beiden Enden aufweist, die eine seitliche Verschiebung
des Füllmaterials (28) verhindern.
6. Rahmenblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Halteabschnitten (14, 16) eine obere Quertraverse (34) befestigt
ist, die das Füllmaterial (28) an seinem oberen Rand hält, wobei die obere Quertraverse
(34) Anschläge (48) an ihren beiden Enden aufweist, die eine seitliche Verschiebung
des Füllmaterials (28) verhindern.
7. Rahmenblatt nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der oberen Quertraverse (34) Aufhängeeinrichtungen (54) zur Aufhängung an einem
Laufwagen vorgesehen sind.
8. Rahmenblatt nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Halteabschnitte (14, 16) Abdeckprofile (70, 72) eingesetzt sind, die
die obere Quertraverse (34) bzw. die untere Quertraverse (68) abdecken.
9. Rahmenblatt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckprofile (70, 72) Seitenwangen (78) aufweisen, von denen sich Befestigungseinrichtungen
(84) seitlich nach außen erstrecken, die in entsprechende Aussparungen (90) in den
Halteabschnitten (14, 16) eingreifen.
10. Rahmenblatt nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsabschnitte durch Biegen der freien Enden (34) der Seitenwangen (78)
nach außen gebildet sind.
11. Rahmenblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial eine Glasplatte (28) ist.
12. Rahmenblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpresseinrichtung (20) eine auf den Rand des Vertikalspaltes (30) aufgesetzte
Kunstoffleiste, vorzugsweise eine Dichtungsgummileiste ist.
1. Frame leaf, in particular lift glass door leaf, with
- a frame element (12), in which a locating opening (22) is provided,
- a plate-shaped filling material (28) which comprises at its front a projection (32)
which is located in the locating opening (22), wherein the filling material (28) lies
against the back of the frame element (12) adjacent to the locating opening (22),
characterised in that
- on both sides of the locating opening (22) a respective vertical retaining part
(14, 16) extends at the side next to the locating opening (22) from the back of the
frame element (12) to the rear,
- a vertical gap (30), which is adjacent to the back of the frame element (12), is
provided in the retaining parts (14, 16) on their side which faces the locating opening
(22), in which gap the filling material (28) engages with its corresponding side edge,
and
- a pressure device (20) is fitted to the rear edge of the vertical gap (30) of the
retaining part (14, 16), which device lies against the back of the filling material
(28).
2. Frame leaf according to Claim 1, characterised in that the retaining parts (14, 16) and the frame element (12) form one component.
3. Frame leaf according to Claim 2, characterised in that the frame element (12) consists of sheet metal, and the retaining parts (14, 16)
are formed in tubular fashion by bending the vertical sides of the frame element (12).
4. Frame leaf according to any one of the preceding Claims, characterised in that the retaining parts (14, 16) have a substantially rectangular cross section.
5. Frame leaf according to any one of the preceding Claims, characterised in that a bottom cross member (68) is fastened between the two retaining parts (14, 16),
which member retains the filling material (28) at its bottom edge, wherein the bottom
cross member (68) comprises stops (48) at its two ends to prevent a lateral displacement
of the filling material (28).
6. Frame leaf according to any one of the preceding Claims, characterised in that a top cross member (34) is fastened between the two retaining parts (14, 16), which
member retains the filling material (28) at its top edge, wherein the top cross member
(34) comprises stops (48) at its two ends to prevent a lateral displacement of the
filling material (28).
7. Frame leaf according to Claim 6, characterised in that suspension devices (54) for suspension from a carriage are provided in the top cross
member (34).
8. Frame leaf according to any one of Claims 5 to 7, characterised in that covering profiles (70, 72) are inserted between the retaining parts (14, 16) to cover
the top cross member (34) and the bottom cross member (68), respectively.
9. Frame leaf according to Claim 8, characterised in that the covering profiles (70, 72) comprise side walls (78) from which fastening devices
(84) extend laterally outwards and engage in corresponding recesses (90) in the retaining
parts (14, 16).
10. Frame leaf according to Claim 9, characterised in that the fastening parts are formed by bending the free ends (34) of the side walls (78)
outwards.
11. Frame leaf according to any one of the preceding Claims, characterised in that the filling material is a glass pane (28).
12. Frame leaf according to any one of the preceding Claims, characterised in that the pressure device (20) is a plastics strip, preferably a rubber sealing strip,
which is mounted on the edge of the vertical gap (30).
1. Feuille de cadre, en particulier feuille de porte en verre d'ascenseur, comprenant
- un élément de cadre (12), dans lequel est prévue une ouverture de logement (22)
- un matériau de charge (28) en forme de plaque, qui présente sur son côté avant une
saillie (32) qui est réceptionnée dans l'ouverture de logement (22), le matériau de
charge (28) s'appuyant de façon contiguë sur l'ouverture de logement (22) sur l'arrière
de l'élément de cadre (12),
caractérisée en ce que
- une partie de retenue (14, 16) verticale s'étend sur chacun des deux côtés de l'ouverture
de logement (22) latéralement à côté de l'ouverture de logement (22) du côté arrière
de l'élément de cadre (12) vers l'arrière,
- il est prévu dans les parties de retenue (14, 16) sur leur côté tourné vers l'ouverture
de logement (22) une fente verticale (30) contiguë à l'arrière de l'élément de cadre
(12), dans laquelle s'engage le matériau de charge (28) avec son bord latéral correspondant
et
- sur le bord arrière de la fente verticale (30) de la partie de retenue (14, 16)
est disposé un dispositif d'appui (20), qui s'appuie sur l'arrière du matériau de
charge (28).
2. Feuille de cadre selon la revendication 1, caractérisée en ce que les parties de retenue (14, 16) et l'élément de cadre (12) forment une partie.
3. Feuille de cadre selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément de cadre (12) est en tôle et les parties de retenue (14, 16) sont formées
en forme de tube par la flexion des côtés verticaux de l'élément de cadre (12).
4. Feuille de cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les parties de retenue (14, 16) présentent une section transversale partiellement
rectangulaire.
5. Feuille de cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que entre les deux parties de retenue (14, 16) est fixée une traverse (68) qui maintient
le matériau de charge (28) sur son bord inférieur, la traverse (68) inférieure présentant
des butées (48) sur ses deux extrémités, qui empêchent un déplacement latéral du matériau
de charge (28).
6. Feuille de cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que entre les deux parties de retenue (14, 16) est fixée une traverse (34) supérieure
qui maintient le matériau de charge (28) sur son bord supérieur, la traverse (34)
supérieure présentant des butées (48) sur ses deux extrémités, qui empêchent un déplacement
latéral du matériau de charge (28).
7. Feuille de cadre selon la revendication 6, caractérisée en ce que des dispositifs de suspension (54) sont prévus dans la traverse (34) supérieure pour
la suspension sur un chariot.
8. Feuille de cadre selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que des profilés de recouvrement (70, 72), qui recouvrent la traverse (34) supérieure
et la traverse (68) inférieure, sont insérés entre les parties de retenue (14, 16).
9. Feuille de cadre selon la revendication 8, caractérisée en ce que les profilés de recouvrement (70, 72) présentent des joues latérales (78), à partir
desquelles des systèmes de fixation (84) s'étendent sur le côté vers l'extérieur,
qui s'engagent dans des évidements (90) appropriés dans les parties de retenue (14,
16).
10. Feuille de cadre selon la revendication 9, caractérisée en ce que les parties de fixation sont formées par pliage des extrémités (34) libres des joues
latérales (78) vers l'extérieur.
11. Feuille de cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le matériau de charge est une plaque de verre (28).
12. Feuille de cadre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'appui (20) est une baguette plastique posée sur le bord de la fente
verticale (30), de préférence une baguette caoutchouc d'étanchéité.