[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Eine derartige Leuchte ist beispielsweise in Fig. 8 in perspektivischer Ansicht dargestellt.
Wesentliches Merkmal dieser Leuchte 1 ist ein länglicher Leuchtenkörper, der von einem
Trägerteil 2 sowie zwei links und rechts davon angeordneten Lichtleiterplatten 3 gebildet
wird. Das Trägerteil 2 weist zwei parallel angeordnete Reflektoren 4 auf, in denen
jeweils eine Lampe, beispielsweise eine stabförmige Leuchtstofflampe angeordnet ist,
deren Licht über den Reflektor 4 in die daran angrenzende Lichtleiterplatte 3 eingekoppelt
wird. An den beiden Stirnseiten des Leuchtenkörpers 2 befindet sich jeweils ein Stirnteil,
in dem die Fassungen für die Lampen gelagert sind.
[0003] Wie der Darstellung in Fig. 8 zu entnehmen ist, befinden sich die Lampen bei einer
derartigen Leuchte in einem sehr schmalen länglichen Kanal, so daß sie in ihrer Betriebsposition
nur schwer zugänglich sind. Üblicherweise sind die Reflektoren 4 zwar nach einer Seite
hin offen, ein Wechsel einer defekten Lampe wird allerdings dadurch erschwert, daß
es bei diesen technisch bedingten engen Verhältnissen nicht mehr möglich ist, die
Leuchtstofflampen mit den Fingern zu greifen und in bekannter Weise in der Fassung
zu drehen und aus der Leuchte herauszunehmen.
[0004] Bei einer in der DE 198 08 912 A1 beschriebenen gattungsgemäßen Leuchte sind daher
die Fassungen verschwenkbar innerhalb der Reflektoren gehaltert. Um einen Lampenwechsel
vorzunehmen, kann die Lampe aus ihrer Betriebsposition, in der sie direkt angrenzend
neben einem Lichtleitelement liegt, in eine außerhalb des Reflektors liegende Lampenwechselposition
geschwenkt und dort mit Hilfe von Rastelementen arretiert werden, so daß sie von oben
frei zugänglich ist. Nach dem Wechsel wird dann die Lampe wieder in die Betriebsposition
zurückgeschwenkt. Die in dieser Durckschrift beschriebene schwenkbare Fassungshalterung
erfordert allerdings für den Reflektor eine gewisse Größe, da ein zum Verschwenken
ausreichender Freiraum vorhanden sein muß.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einer Leuchte, bei der sich
eine Lampe während des Betriebs schwer zugänglich innerhalb eines länglichen und schmalen
Gehäuses befindet, eine weitere Möglichkeit für einen einfachen und schnellen Lampenwechsel
anzugeben.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine Leuchte, welche die Merkmale des Anspruches 1 bzw. durch
eine Halterung für eine Fassung, welche die Merkmale des Anspruch 10 aufweist, gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Leuchte zeichnet sich dadurch aus, daß zumindest eine der beiden
Lampenfassungen zwischen einer Betriebsposition, in der die Lampe zumindest teilweise
von einem Gehäuse umgeben und somit nur schwer zugänglich ist, sowie mindestens einer
Entnahmeposition außerhalb dieses Gehäuses senkrecht zur Längsachse der Lampe verschiebbar
gelagert ist, so daß das nach dem Verschieben frei zugängliche Lampenende in einfacher
Weise aus der Fassung entnommen werden kann.
[0008] Diese Lösung ermöglicht einen nochmals kompakteren Leuchtenaufbau, da im Vergleich
zur DE 198 08 912 A1 kein seitliches Verschwenken der Lampe mit ihren Fassungen mehr
nötig ist, so daß das Gehäuse - bei dem es sich vorzugsweise um einen länglichen Reflektor
handelt - sehr schmal ausgebildet sein kann. Dabei ist es ausreichend, wenn lediglich
eine der beiden Lampenfassungen verschiebbar gelagert ist, da nach dem seitlichen
Herausnehmen dieses Lampenendes das gegenüberliegende Ende in Längsrichtung entnommen
werden kann. Die erfindungsgemäße Halterung der Lampenfassung zeichnet sich auch dadurch
aus, daß sie mit Hilfe sehr weniger Bauteile in einfacher Weise realisiert werden.
[0009] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Vorzugsweise kann
die verschiebbar gehalterte Lampenfassung in zwei definierte Positionen außerhalb
des Gehäuses bzw. des Reflektors bewegt werden, wobei sie in der einen Position gegenüber
der anderen Position verschwenkt ist. Dabei kann die Fassung zunächst senkrecht aus
dem länglichen Gehäuse in die erste Position - im folgenden auch als erste Entnahmeposition
oder Vorbereitungsposition bezeichnet - herausgeschoben und anschließend noch um einen
bestimmten Winkel in die endgültige oder zweite Entnahmeposition verschwenkt werden,
wodurch eine nochmals vereinfachte seitliche Entnahme der Lampe gewährleistet wird.
Vorzugsweise liegt dabei die Schwenkachse innerhalb der Projektion der Lampe, so daß
die Fassung im wesentlichen lediglich verdreht wird und somit für die entsprechende
Bewegung nur wenig Platz benötigt wird. Im Gegensatz dazu liegt die Achse der Schwenkbewegung
bei der DE 198 08 912 A1 relativ weit von der Lampe entfernt. Auch diese Maßnahme
unterstützt einen sehr kompakten Leuchtenaufbau.
[0010] Die Fassung kann somit zwischen verschiedenen Stellungen, der Betriebsposition, der
Vorbereitungsposition und der Entnahmeposition, verschoben werden. Dabei kann vorgesehen
sein, daß die Fassung in jeder dieser drei Stellungen verrastet, so daß die Entnahme
der Lampe erleichtert wird, gleichzeitig aber auch ein sicherer Sitz ermöglicht wird.
Das Verrasten in den verschiedenen Positionen kann natürlich auch bei lediglich einer
Entnahmeposition außerhalb des Gehäuses vorgesehen sein.
[0011] Die Lagerung der Fassung erfolgt vorzugsweise dadurch, daß ein Fassungsträger verschiebbar
auf einem säulenartigen Kulissenaufsatz gelagert ist, der wiederum innerhalb eines
Stirnteils der Leuchte, welches gleichzeitig auch zur Halterung des Reflektors dient,
angebracht ist. Der Kulissenaufsatz kann dabei mehrere Ausnehmungen oder Kerben aufweisen,
in welche an dem Fassungsträger vorgesehene Rastnasen in den drei zuvor erwähnten
Positionen eingreifen bzw. sich mit dem Kulissenaufsatz verklemmen, um ein Verrasten
und einen sicheren Sitz zu gewährleisten.
[0012] Um ein effektives Einkoppeln des Lichts der Leuchtstofflampe in eine seitlich an
den Reflektor angrenzende Lichtleiterplatte zu ermöglichen, kann ferner an der Seite
des Fassungsträgers, die der offenen Oberseite des Reflektors entspricht, eine Halterung
für weiteren oberen Reflektor angebracht sein, so daß ein allseitiges Reflektieren
des Lichts ermöglicht wird. Gleichzeitig dient dieser obere Reflektor auch als Abdeckung,
wodurch ein Eindringen von Staub und Schmutz erschwert. Vor dem Herausziehen der Lampe
wird dann dieser obere Reflektor entfernt. Alternativ dazu kann der obere Reflektor
aber auch fest mit dem Fassungsträger verbunden sein, so daß er automatisch mit diesem
verschoben wird. Ein zuvoriges Abnehmen von Bauteilen der Leuchte ist dann nicht mehr
notwendig ist.
[0013] Im folgenden soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
Fig. 1 die erfindungsgemäß gelagerte Lampenfassung in Betriebsposition;
Fig. 2 die Lampenfassung in einer Wechsel-Vorbereitungsposition;
Fig. 3 die Lampenfassung in der Wechselposition;
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fassungsträgers in seitlicher
Ansicht;
Fig. 5 den Fassungsträger aus Fig. 4 in Rückansicht;
Fig. 6 den Fassungsträger in Aufsicht;
Fig. 7 ein Ausführungsbeispiel eines Kulissenaufsatzes; und
Fig. 8 eine Leuchte, in welcher die erfindungsgemäße Fassungshalterung Verwendung
findet.
[0014] Anhand Fig. 1 soll zunächst die Halterung der Lampenfassung innerhalb der Leuchte
näher erläutert werden. Nicht dargestellt ist in Fig. 1 das Stirnteil der Leuchte,
welches der Halterung des länglichen röhrenartigen Reflektors 4 sowie der erfindungsgemäßen
Fassungshalterung dient. Die Bestandteile der Fassungshalterung sind ein säulenartiger
Kulissenaufsatz 5 der innerhalb des Stirnteils befestigt ist, sowie ein auf dem Kulissenaufsatz
5 verschiebbar gelagerter Fassungsträger 6. Der Fassungsträger 6 weist zwei Löcher
7 auf, in welche Stifte der Fassung 8 beim Einsetzen in den Fassungsträger 6 eingreifen.
An der Oberseite des Fassungsträgers 6 ist ein länglicher oberer Reflektor 9 angebracht,
der die offene Oberseite des Reflektors 4 abdeckt und damit die Einkopplung des von
der Lampe gegebenen Lichts in die seitlich an dem Reflektor 4 angeordnete Lichtleiterplatte
3 verstärkt.
[0015] In der in Fig. 1 dargestellten Betriebsstellung befindet sich die Lampe seitlich
neben der Lichtleiterplatte 3, so daß das von ihr abgegebene Licht mit einem größtmöglichen
Wirkungsgrad in die Lichtleiterplatte 3 eingekoppelt werden kann. Allerdings ist in
dieser Stellung ein Lampenwechsel erschwert bzw. gar nicht möglich, da aufgrund der
beengten Verhältnisse ein Umgreifen und seitliches Herausdrehen der Lampe unmöglich
ist.
[0016] Bevor anhand der Fig. 2 und 3 das erfindungsgemäße Herausschieben der Lampenfassung
sowie der sich dadurch ergebene einfache Lampenwechsel erläutert wird, soll zunächst
näher auf den Aufbau des Fassungsträgers 6 sowie des Kulissenaufsatzes 5 eingegangen
werden. Der Fassungsträger 6 ist in seitlicher Ansicht bzw. in Rückansicht in den
Fig. 4 und 5 und in Aufsicht in Fig. 6 dargestellt.
[0017] Im wesentlichen besteht der Fassungsträger 6 aus einem im Querschnitt rechteckigen
hohlzylinderartigen Element 17, in dessen Öffnung der Kulissenaufsatz 5 eingreift,
sowie aus einer Platte 18, welche die beiden Löcher 7 zum Halten der Lampenfassung
aufweist. Die Seitenarme 18a, 18b der Platte 18 greifen im montierten Zustand in Führungsrinnen
des Stirnteiles der Leuchte ein, so daß ein seitliches Verdrehen des Fassungsträgers
6 vermieden wird. An der Oberseite der Platte 18 befindet sich ferner ein Aufsatz
11, der zur Befestigung des oberen Reflektors 9 verwendet wird.
[0018] Der seitlichen Darstellung in Fig. 4 ist zu entnehmen, daß das hohlzylinderartige
Element 17 an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Arm 10a, b aufweist, an
dessen unterem Ende sich jeweils eine Rastnase 12 bzw. 13, die in die Öffnung des
hohlzylinderartigen Elementes 17 hineinragt, befindet. Die Form der beiden Rastnasen
12, 13 ist verschieden. Während die Rastnase 13 eine schräge Ober- und Unterseite
aufweist, ist die Oberseite der gegenüberliegenden Rastnase 12 abgeflacht. Vorzugsweise
besteht der Fassungsträger 6 aus Kunststoff oder einem anderen Material, welches bis
zu einem gewissen Grad eine Verbiegung der Arme 10 ermöglicht. Die Unterseite der
Platte 18 entspricht der Kontur des Stirnteils der Leuchte, so daß die Platte 18 in
der Betriebsposition definiert an den Wänden des Stirnteils anliegt. Gleichzeitig
können in dieser Position die Unterkanten der Seitenarme 18a, 18b auf Vorsprüngen
des Stirnteils aufliegen.
[0019] Die Abmessungen des in Fig. 7 dargestellten säulenartigen Kulissenaufsatzes 5 sind
so bemessen, daß dieser in die Öffnung des hohlzylinderartigen Elementes 17 des Fassungsträgers
6 eingreifen kann. An zwei gegenüberliegenden Seiten weist der Kulissenaufsatz mehrere
Ausnehmungen 14 bis 16 auf, in welche die entsprechenden Rastnasen 12 oder 13 in den
bestimmten Positionen eingreifen oder in Anlage kommen. Dabei sind an der für die
Rastnase 13 vorgesehenen Seite eine im Schnitt spitz zulaufende Ausnehmung 14 sowie
eine im Schnitt trapezförmige Ausnehmung 15 vorhanden, wobei die untere Ausnehmung
14 eine nur geringe Höhe aufweist. An der gegenüberliegenden Seite befindet sich knapp
unterhalb der Oberkante des Kulissenaufsatzes eine weitere und im Schnitt rechteckige
Ausnehmung 16. Der Kulissenaufsatz 5 besteht vorzugsweise aus einem nicht-flexiblen
Material, beispielsweise Metall, und ist in dem Stirnteil der Lampe befestigt.
[0020] In der in Fig. 1 dargestellten Betriebsposition der Lampe greift die Rastnase 13
in die untere Ausnehmung 14 des Kulissenaufsatzes 5 ein, so daß ein unbeabsichtigtes
Verschieben des Fassungsträgers 6 gegenüber dem Stirnteil bzw. der gesamten Leuchte
vermieden wird. Soll nun die Lampe gewechselt werden, so wird zunächst der obere Reflektor
9 entfernt und dann der Fassungsträger 6 senkrecht zur Längsachse der Lampe nach oben
verschoben, bis die Rastnase 12 in die rechteckige Ausnehmung 16 einschnappt und mit
ihrer abgeflachten Oberseite gegen die obere Begrenzung der Ausnehmung 16 in Anlage
kommt. Dies entspricht der in Fig. 2 dargestellten Vorbereitungsposition bzw. ersten
Entnahmeposition.
[0021] Ein weiteres Herausschieben des Fassungsträgers 6 aus dieser Vorbereitungsposition
ist nicht möglich, da aufgrund der abgeflachten Oberkante der Rastnase 12 keine seitlichen
Kräfte wirken, welche ein Herausbiegen des Armes 10a ermöglichen. Gleichzeitig wird
jedoch der gegenüberliegende Arm 10b verbogen, wodurch sich die Rastnase 13 mit der
Oberkante des Kulissenaufsatzes 5 verklemmt, so daß der Fassungsträger 6 nur unter
Aufwendung einer bestimmten Kraft wieder aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung
verstellt werden kann.
[0022] Die Lampenfassung 8 und damit die Lampe befindet sich bereits in dieser Vorbereitungsposition
außerhalb des Reflektors 4 und könnte bereits jetzt umfaßt und herausgenommen werden.
Zur weiteren Erleichterung des Lampenwechsels wird jedoch anschließend der Fassungsträger
6 in der in Fig. 3 dargestellten Richtung I um die Achse X, die vorteilhaft innerhalb
der Projektion der Lampe liegt, verschwenkt, wobei die Unterseite des hohlzylinderartigen
Elementes 17 in den durch die obere Ausnehmung 15 gebildeten Freiraum einschwenkt.
Dabei kann der Fassungsträger 6 solange verschwenkt werden, bis die Unterkante des
Seitenarms 18b gegen einen weiteren (nicht dargestellten) Vorsprung des Stirnteils
der Leuchte und/oder die Unterseite des hohlzylinderartigen Elements 17 gegen den
Kulissenaufsatz 5 in Anlage kommt. Auch in dieser Position ist die Rastnase 13 mit
der Oberkante des Kulissenaufsatzes 5 verklemmt, so daß der Fassungsträger 6 ebenfalls
nur unter Kraftaufwand die dargestellte Entnahmeposition wieder verlassen kann. Die
Lampe kann nun in einfacher Weise seitlich in Richtung II entnommen werden.
[0023] Ist der obere Reflektor 9 fest mit dem Fassungsträger 6 verbunden, so wird auch er
gleichzeitig angehoben bzw. verschwenkt und wirkt sich somit bei einem Lampenwechsel
nicht störend aus. Durch das Verschwenken des Fassungsträgers 6 kann die Lampe schräg
gegenüber der Lichtleiterplatte 3 entnommen werden, was eine Erleichterung gegenüber
einen parallelen Entnahme, wie sie bei der Vorbereitungsposition in Fig. 2 notwendig
wäre, darstellt.
[0024] Die vorliegende Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß mit Hilfe von relativ einfachen
Mitteln ein größtmöglicher Komfort beim Wechseln der Lampe erzielt wird, wobei die
Abmessungen des die Lampe umfassenden Reflektors 4 dennoch sehr klein gehalten werden
können. Ferner sind nur wenige und einfach herzustellende Bauelemente zur Realisierung
der erfindungsgemäßen Lösung notwendig.
[0025] Vorzugsweise sind sämtliche Fassungen der Lampe in der eben beschriebenen Form gelagert.
Alternativ dazu wäre es allerdings auch möglich, jeweils nur eine der beiden Lampenfassungen
in der dargestellten Weise auszubilden, da es für einen Lampenwechsel ausreichend
ist, wenn das einen Ende seitlich entfernt werden kann, wobei anschließend das gegenüberliegende
Lampenende in Längsrichtung aus der Fassung herausgezogen wird. Gleichzeitig ist die
Erfindung auch nicht auf den in Fig. 8 dargestellten Leuchtentyp beschränkt, sondern
kann in sämtlichen Leuchten Verwendung finden, in denen Lampen durch einen Reflektor
oder ein vergleichbares Gehäuseelement umschlossen werden und nur schwer zugänglich
sind.
1. Leuchte (1) mit einem länglichen Leuchtenkörper sowie mindestens einer länglichen
Lampe, die von zwei an den Stirnseiten des Leuchtenkörpers angebrachten Fassungen
(8) gehalten wird, wobei mindestens eine der beiden Fassungen (8) zwischen einer ersten
Betriebsposition, in der die Lampe zumindest teilweise von einem Gehäuse (4) umgeben
ist, sowie mindestens einer Entnahmeposition außerhalb des Gehäuses (4) bewegbar gelagert
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbare Fassung (8) senkrecht zur Längsachse der Lampe in die Entnahmeposition
außerhalb des Gehäuses (4) verschiebbar gelagert ist.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (5, 6) der bewegbaren Fassung (8) Mittel (12-16) zum Verrasten der
Fassung (8) in der Betriebsposition sowie in der mindestens einen Entnahmeposition
aufweist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (5, 6) der bewegbaren Fassung (8) derart ausgebildet ist, daß zwei
definierte Entnahmepositionen außerhalb des länglichen Gehäuses (4) bestehen, wobei
die Fassung (8) in der zweiten Entnahmeposition gegenüber der ersten Entnahmeposition
relativ zur Längsachse der Lampe verschwenkt ist.
4. Leuchte nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbare Fassung (8) zwischen der Betriebsposition und der ersten Entnahmeposition
verschiebbar und zwischen der ersten und zweiten Entnahmeposition verschwenkbar gelagert
ist.
5. Leuchte nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse innerhalb der Projektion der Lampe liegt.
6. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung der bewegbaren Fassung (8) ein säulenartiges Bauelement (5), das
in einem Stirnteil der Leuchte befestigt ist, sowie ein auf das säulenartige Bauelement
(5) aufschiebbares Trägerelement (6), an dem die Fassung (8) befestigt ist, aufweist.
7. Leuchte nach Anspruch 2 und Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß säulenartige Bauelement (5) Ausnehmungen (14, 15, 16) und das Trägerelement (6)
Verrastvorrichtungen (12, 13) zum Eingreifen in die Ausnehmungen (14, 15, 16) und/oder
Verklemmen mit dem säulenartigen Bauelement (5) aufweist.
8. Leuchte nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stirnteil Führungen für Seitenarme (18a, 18b) das Trägerelements (6) aufweist.
9. Leuchte nach Anspruch einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lampe in der Betriebsposition neben zumindest einem Lichtleitelement (3) angeordnet
ist und daß es sich bei dem die Lampe umgebende Gehäuse um einen in Verschiebungsrichtung
offenen Reflektor (4) zum Einkoppeln des Lichts in das Lichtleitelement (3) handelt.
10. Leuchte nach Anspruch 6 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der der offenen Seite des Reflektors (4) entsprechenden Seite des Trägerelements
(6) ein länglicher Reflektor (9) befestigt und mit der Fassung (8) gemeinsam verschiebbar
ist.
11. Leuchte nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leuchte zwei parallel angeordnete stabförmige Gasentladungslampen aufweist,
wobei an deren Außenseite jeweils ein Lichtleitelement (3) angeordnet ist.
12. Halterung für eine Fassung (8) für eine längliche Lampe,
wobei die Fassung (8) zwischen einer ersten Betriebsposition, in der die Lampe zumindest
teilweise von einem Gehäuse (4) einer Leuchte (1) umgeben ist, sowie mindestens einer
Entnahmeposition außerhalb des Gehäuses (4) bewegbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fassung (8) senkrecht zur Längsachse der Lampe in die Entnahmeposition außerhalb
des Gehäuses (4) verschiebbar gelagert ist.
13. Halterung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß diese Mittel (12-16) zum Verrasten in der Betriebsposition sowie in der mindestens
einen Entnahmeposition aufweist.
14. Halterung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie derart ausgebildet ist, daß zwei definierte Entnahmepositionen außerhalb des
länglichen Gehäuses (4) bestehen, wobei die Fassung (8) in der zweiten Entnahmeposition
gegenüber der ersten Entnahmeposition relativ zur Längsachse der Lampe verschwenkt
ist.
15. Halterung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbare Fassung (8) zwischen der Betriebsposition und der ersten Entnahmeposition
verschiebbar und zwischen der ersten und zweiten Entnahmeposition verschwenkbar gelagert
ist.
16. Halterung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse innerhalb der Projektion der Lampe liegt.