| (19) |
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(11) |
EP 1 101 077 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.07.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F42B 39/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9900/349 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0000/6967 (10.02.2000 Gazette 2000/06) |
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| (54) |
MUNITIONSBEHÄLTER
AMMUNITION CONTAINER
CONTENEUR A MUNITIONS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB LI |
| (30) |
Priorität: |
27.07.1998 CH 158198
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.05.2001 Patentblatt 2001/21 |
| (73) |
Patentinhaber: MÜLLER AG VERPACKUNGEN |
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CH-4142 Münchenstein 2 (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FISCHER, Marco
CH-4146 Hochwald (CH)
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| (74) |
Vertreter: Graf, Seifert & Partner |
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Intellectual Property
Industrieplatz 3
Postfach 1179 8201 Schaffhausen 8201 Schaffhausen (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 806 624 US-A- 4 733 773
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US-A- 4 159 764
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Munitionsbehälter nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1 und eine Innenverpackung dafür.
[0002] Derartige Munitionsbehälter sind beispielsweise aus der CH 679 181 (Basis für den
Oberbegriff des Anspruchs 1) bekannt und finden Verwendung in Gebinden oder Munitionsbatterien,
bei denen eine Vielzahl von Munitionsbehältern unter der Vorgabe grösstmöglicher Raumausnutzung
auf einer tragenden Palette gestapelt werden. Diese tragenden Paletten besitzen in
der Regel ein für ein Transportfahrzeug ausgelegtes Normmass, womit das für eine grösstmögliche
Anzahl Munitionsbehälter nutzbare Stapelvolumen vorgegeben ist.
[0003] Diese bekannten Munitionsbehälter umfassen pro Munitionseinheit einen zylindrischen
Behälter, dessen Kammer für die zu transportierende Munition innere Abstützelemente,
beispielsweise aus aufgeschäumtem Kunststoff, Karton oder Kautschuk aufweist.
[0004] Abstützelemente bekannter Art für Munition in Munitionsbehältern zeigen die DE 195
14 988 sowie die DE 197 48 829 (Basis für den Oberbegriff des Anspruchs 12). Hier
wird die Munition in einer Innensteckhülse über die gesamte Länge gehalten, wobei
die Geschossspitze von einem Einsatz umgeben ist, der mit einer weiteren Innensteckhülse
und einem Adapterteil die Munition entlang der Behälterlängsachse zentrisch hält.
[0005] Eine wesentliche Aufgabe eines Munitionsbehälters ist der sichere Transport der Munition
von einem Ort zum anderen, was bedingt, dass die Munition dem Munitionsbehälter einfach
zugeführt und entnommen werden kann, und dass die Munition während dem Transport geschützt
ist. Diese Aufgabe muss auch nach dem Einwirken mechanischer Beanspruchungen noch
gewährleistet bleiben.
[0006] Nachteilig an bekannten Munitionsbehältern ist die Tatsache, dass zwar die darin
abgestützte Munition von einem schützenden Behälter umgeben ist, jedoch der Munitionsbehälter
selbst den möglichen starken, von aussen einwirkenden mechanischen Beanspruchungen
nicht immer gewachsen ist. So können Stösse, wie sie beispielsweise bei einem Sturz
auftreten, einen den Munitionsbehälter verschliessenden Klappdeckel derart beschädigen,
dass er nicht mehr bedienbar ist. Die Munition ist dann vielleicht noch funktionsfähig,
hingegen kann sie nicht mehr dem Behälter entnommen werden. Ähnliche Einschränkungen
der Bedienbarkeit können auch bei starken Deformationen der Mantelfläche des Munitionsbehälter
auftreten.
[0007] Moderne Munitionsbehälter müssen deshalb nicht nur sicher gestapelt werden können,
sondern müssen auch nach einem Sturz auf den Verschlussdeckel aus einer Höhe von 2.5
m funktionsfähig bleiben. Darüber hinaus darf die Munition bei einem Sturz des beladenen
Behälters aus 12.5 m nicht selbständig zünden. An die thermische Widerstandsfähigkeit
eines Munitionsbehälters wird die Anforderung gestellt, einem Abbrand von 800°C schadlos
über 5 Minuten zu widerstehen. Dabei umfasst das Adverb "schadlos" sowohl den Munitionsbehälter
selbst, so wie die in ihm gelagerte Munition. Darüber hinaus sollen Munitionsbehälter
gegenüber kleinkalibrigen Geschossen durchschussfest sein.
[0008] Weiter nachteilig ist die Tatsache, dass bekannte Munitionsbehälter schwierig zu
beladen und zu entladen sind.
[0009] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen vorteilhafteren Munitionsbehälter zu
schaffen. Insbesondere soll der Munitionsbehälter der eingangs genannten Art derart
weitergebildet werden, dass er bei von aussen einwirkenden mechanischen und thermischen
Beanspruchungen funktionsfähig bleibt. Zudem soll der Munitionsbehälter einfach beladbar
und entladbar sein. Insbesondere soll ein stapelbarer Munitionsbehälter geschaffen
werden, der auch nach einem Sturz auf den Verschlussdeckel einwandfrei manipulierbar
ist und problemlos geöffnet werden kann.
[0010] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäss durch einen Munitionsbehälter mit den
Merkmalen von Anspruch 1 und/oder 12. Die Unteransprüche 2 bis 11 und 13 bis 21 betreffen
weitere, vorteilhafte Ausführungsformen. Der Munitionsbehälter besteht insbesondere
aus einem stapelbaren Aussenbehälter und einem Innenbehälter. Wesentlich ist, dass
der Aussenbehälter mit einem Verstärkungsrahmen versehen ist, der einen stirnseitig
am Munitionsbehälter angeordneten Klappdeckel mit Verschlusshebel überragt. Der Verstärkungsrahmen
umgibt somit den Klappdeckel mit Verschlusshebel zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen.
[0011] Mechanische Deformationen von beweglichen Teilen des Munitionsbehälters und deren
Beschädigungen, wie diese bei einem Sturz auf den Deckelbereich auftreten können,
werden durch den Verstärkungsrahmen verhindert. Dadurch ist selbst nach starken mechanischen
Beanspruchungen die volle Bedienbarkeit des Klappdeckels gewährleistet.
[0012] Auch eine Deformation des Munitionsbehälters nimmt keinen Einfluss auf die Entladbarkeit
der Behälter. Das Innenrohr ist dazu lediglich an seiner Stirnseite und an seiner
Bodenseite mit dem Aussenbehälter verbunden, so dass Verformungen des Aussenbehälters
das Innenrohr nicht mitverformen.
[0013] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
dass der das Innenrohr verschliessende Klappdeckel unmittelbar an dem erfindungsgemässen
Verstärkungsrahmen angelenkt ist. Relativbewegungen und Positionierungstoleranzen
zwischen dem Innenrohr und dem Klappdeckel können so durch eine entsprechend ausgebildete
Dichtung zwischen Klappdeckel und Innenrohr aufgenommen werden.
[0014] Darüber hinaus ist es von besonderem Vorteil, wenn der Verschlusshebel Hebelklauen
aufweist, die an Verschlusslaschen des Verstärkungsrahmens angreifen. Somit bildet
der gesamte Klappdeckel-Verschluss eine in sich verstärkte Einheit, deren Bedienbarkeit
selbst nach Stürzen noch gewährleistet ist.
[0015] Vorteilhafterweise ist am Klappdeckel für den Druckausgleich ein Druckausgleichsventil
angeordnet. Bei geschlossenem Zustand des Verschlusshebels ist das Druckausgleichsventil
verschlossen und es öffnet sich erst, wenn der Verschlusshebel geöffnet wird.
[0016] Um eine möglichst sichere und kompakte Stapelbarkeit einer Vielzahl von Munitionsbehältern
zu gewährleisten, ist vorteilhafterweise der Aussenbehälter mit einem im wesentlichen
quadratischen Querschnitt versehen und weisen die obere und die untere Stapelfläche
des Munitionsbehälters zueinander komplementäre Raststrukturen auf. Dabei ist die
obere Stapelfläche mit Vertiefungen zur geschützten Aufnahme von Tragegriffen versehen.
[0017] Besonders vorteilhaft ist, wenn das Innenrohr an seiner nach innen weisenden Rohrbodenfläche
ein Befestigungselement zur Befestigung von Verpackungselementen, die die Munition
unmittelbar umgeben, aufweist. Bei Entnahme der Munition am Einsatzort verbleibt somit
das befestigte Verpackungselement im Innenrohr, womit die Entnahme vereinfacht und
beschleunigt wird.
[0018] In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform sind die Verpackungselemente derart
ausgestaltet, dass bei einer Entnahme der Munition nicht nur die befestigten Verpackungselemente,
sondern möglichst die Gesamtheit der Verpackungselemente, im weiteren auch als Innenverpackung
bezeichnet, im Munitionsbehälter verbleiben.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Innenverpackung zudem eine in Längsrichtung
des Munitionsbehälters wirkende Stützfunktion auf, um ein Verschieben der Munition
in Längsrichtung während dem Transport zu verhindern. Insbesondere bei einem Sturz
des Munitionsbehälters ist es von zentraler Bedeutung, dass sich die Munition trotz
der auftretenden Beschleunigung nicht oder nur in geringem Masse in Längsrichtung
innerhalb des Munitionsbehälters verschiebt. Sollte die Munition bei einer derartigen
Verschiebung einen Schlag erfahren besteht die Gefahr einer selbständigen Zündung.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Innenverpackung derart ausgestaltet,
dass sie eine Schliessstellung aufweist, in welcher die Munition in Längsrichtung
sowie in radialer Richtung fest gehalten ist, und dass sie in eine Manipulierstellung
überführbar ist, in welcher die Halterung der Munition gelöst ist und die Munition
aus dem Innenrohr beziehungsweise aus der Innenverpackung herausziehbar ist. Auch
der umgekehrte Vorgang muss ausführbar sein. So soll sich die Munition in die Innenverpackung
einführbar sein, wenn sich die Innenverpackung in der Manipulierstellung befindet
und soll die Innenverpackung danach in eine Schliessstellung überführbar sein, um
die Munition fest zu halten.
[0021] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass der zwischen
dem Innenrohr und dem Aussenbehälter bestehende Zwischenraum mit einem Absorptionsmaterial
ausgefüllt ist. Dieses Absorptionsmaterial dient zum einen der thermischen Isolation
und zum anderen verbessert es die Durchschussicherheit gegenüber kleinkalibriger Munition.
Somit kann der Munitionsbehälter auch vergleichsweise hohen Temperaturen ausgesetzt
sein oder beschossen werden, ohne dass die verpackte Munition direkt Schaden erleidet.
[0022] Für die praktische Verwendung des erfindungsgemässen Munitionsbehälters auf einer
tragenden Normpalette kann der Munitionsbehälter beiderseits jeweils mit einem Klappdeckel
versehen sein. Der Munitionsbehälter ist dann - mit entsprechend angepassten inneren
Verpackungselementen - auch für den Transport kleinerer Geschosse geeignet, die paarweise
von beiden Seiten in einen Behälter einführbar sind.
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform werden die palettierten Munitionsbehälter mit
einem gemeinsamen Bodenblech und Deckblech versehen. Dabei werden die Munitionsbehälter
durch das Bodenblech und das Deckblech sowie eventuell weitere Hilfsmittel, wie Bänder,
zusammengehalten.
[0024] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und mit Hilfe der
Zeichnungen näher erläutert. Dabei sind nur die für das Verständnis der Erfindung
wesentlichen Elemente schematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Munitionsbehälter ohne Innenverpackung;
- Fig. 2
- eine Ansicht einer oberen Stapelfläche des Munitionsbehälters;
- Fig. 3
- eine stirnseitige Ansicht des Deckelbereiches;
- Fig. 4
- einen Vertikalschnitt durch den Munitionsbehälter entlang der Linien A-A und B-B der
Fig. 1;
- Fig. 5a
- einen Längsschnitt durch eine Innenverpackung mit Munition;
- Fig. 5b
- eine Teilansicht eines Längsschnittes durch die sich in einer Schliessstellung befindlichen
Innenverpackung ;
- Fig. 5c
- eine weitere Teilansicht eines Längsschnittes durch die sich in einer Manipulierstellung
befindlichen Innenverpackung;
- Fig. 6a
- eine Teilansicht der Eingangsöffnung der Innenverpackung im Längsschnitt;
- Fig. 6b
- eine Detailansicht der Eingangsöffnung mit einem Band.
[0025] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemässer Munitionsbehälter 1 gezeigt, der mit einer Munition
7 beladen ist. Um die Munition 7 in dem Munitionsbehälter 1 entlang seiner Längsachse
24 gestützt zu halten ist eine Innenverpackung 8 mit Verpackungselementen 9 bis 13
(gemäss Fig. 5a) vorgesehen. Diese Verpackungselemente umfassen einen Einsatz 10,
der über eine Geschossspitze 7a gestülpt ist. Des weiteren wird die Munition 7 durch
eine Abstandshülse 11 und einen Abstützring 12 bezüglich der Längsachse 24 zentriert
und im Längsweg ausgerichtet. Die Munition 7 ist über der gesamten Länge von einer
Verpackungshülse 9 umgeben, die beispielsweise aus Karton, aufgeschäumtem Kunststoff
oder Kautschuk besteht. Die Verpackungshülse 9 ist im Bereich der Munitionsspitze
7a mit einem aufgefalzten Hülsenboden 13 verschlossen.
[0026] Derartig verpackt wird die Munition 7 zwecks Transport und Lagerung in dem erfindungsgemässen
Munitionsbehälter 1 stirnseitig durch einen Klappdeckel 15 eingelegt. Der Munitionsbehälter
1 besteht aus einem Innenrohr 3, welches von einem metallischen Aussenbehälter 2 umgeben
ist. In der bevorzugten Ausführungsform besteht das Innenrohr 3 aus Stahl mit einer
Dicke von 0.6 mm, und der Aussenbehälter 2 aus Gewichtsgründen aus Aluminium mit einer
Wandstärke von 2.5 mm. Das Innenrohr 3 ist mit einem Rohrboden 5 verschlossen und
der Aussenbehälter 2 mit einem Behälterboden 4.
[0027] Das Innenrohr 3 ist bodenseitig über den Rohrboden 5 und den Behälterboden 4 mit
dem Aussenbehälter verbunden. Am stirnseitigen Ende des Innenrohres 3 ist dieses mit
einer umlaufenden Sicke 28 zur Verstärkung versehen. Neben der Sicke 28 verbindet
ein Verstärkungsrahmen 20 das Innenrohr 3 mit dem Aussenbehälter 2. Zu diesem Zweck
weist der Verstärkungsrahmen 20 zum Innenrohr 3 hin eine kreisrunde Verbindung auf
und zum im wesentlichen quadratisch ausgeformten Aussenbehälter (siehe Fig. 3) eine
entsprechende Form. Eine derartige Anordnung des Innenrohres 3 im Aussenbehälter 2
gewährleistet, trotz einer mechanisch äusserst stabilen Konstruktion, möglichst kleine
thermische Brücken zwischen dem Rohr und dem Behälter.
[0028] Der Verstärkungsrahmen 20 dient dem Schutz der gesamten Verschlussanordnung des Munitionsbehälters
1 und umfasst einen an einem Deckelgelenk 21 angeordneten Klappdeckel 15, ein Hebelgelenk
22 und einen Verschlusshebel 16. Der Schutz vor einer mechanischen Beschädigung wird
dadurch gewährleistet, dass der Verstärkungsrahmen 20 stirnseitig des Innenrohres
3 den Klappdeckel 15 und den angelenkten Verschlusshebel 16 in Längsrichtung 24 überragt.
Eine Beschädigung der gesamten Verschlussanordnung bei einem Sturz auf diese Anordnung
wird somit wirksam unterbunden. Selbst nach einem Sturz aus 2.5 m Höhe auf die Verschlussanordnung
bleibt der Klappdeckel 15 manipulierbar. Wird der Klappdeckel 15 geöffnet, so nimmt
er die in Figur 1 strichliniert dargestellte Position 25 ein, und die Munition 7 kann
entnommen werden.
[0029] In Schliessstellung stützt sich die Munition 7 an einem federnden Axialpuffer 14,
beispielsweise aus Kautschuk, gegen den Klappdeckel 15 ab, wobei der Klappdeckel 15
das Innenrohr 3 mittels einer Dichtung 27 luftdicht verschliesst. Der Verschlusshebel
16 weist zwei Hebelklauen 18 auf, die zum Verschliessen an zwei Verschlusslaschen
19 (siehe auch Fig. 3) angreifen. Die Verschlusslaschen 19 sind an dem Verstärkungsrahmen
20 befestigt. Somit bildet die gesamte Verschlussanordnung eine am Verstärkungsrahmen
angeordnete Einheit, die gegen mechanische Beschädigung geschützt ist. In ihrer Dicke
und radialen Breite ist die Dichtung 27 derart ausgelegt, dass kleine Relativbewegungen,
beispielsweise aufgrund unterschiedlicher thermischer Ausdehnung, und Positionierungstoleranzen
zwischen Klappdeckel 15 und Innenrohr 3 sicher aufgenommen werden können.
[0030] Im Klappdeckel 15 ist ein Druckausgleichsventil 17 angeordnet, dass vom Verschlusshebel
16 schützend abgedeckt ist. Das Druckausgleichsventil 17 kann aus einem mit einer
Bohrung versehenen Gummistopfen gefertigt sein, der in Schliessstellung durch den
Verschlusshebel dichtend gequetscht wird. Beim Öffnen des Verschlusshebels 16 nimmt
der Gummistopfen seine natürliche Form an, womit die Bohrung im Gummistopfen sich
öffnet und einen Druckausgleich ermöglicht. Wenn kein Druckausgleich zwischen dem
Munitionsbehälter und der umgebenden Atmosphäre ermöglicht wird, kann der Munitionsbehälter
1 nur schwer oder gar nicht geöffnet werden.
[0031] Von besonderem Vorteil ist, dass die Doppelwandigkeit bei einer Deformation des Munitionsbehälters
die uneingeschränkte Entladbarkeit des Behälters aufrecht erhält. Das Innenrohr ist
dazu lediglich an seiner Stirnseite und an seiner Bodenseite mit dem Aussenbehälter
verbunden, so dass Verformungen des Aussenbehälters das Innenrohr nicht mitverformen.
[0032] Wie in Fig. 1 und Fig. 4 dargestellt, ist der zwischen dem Innenrohr 3 und Aussenbehälter
2 bestehende Zwischenraum mit einem Absorptionsmaterial 29 gefüllt. Dieses Absorptionsmaterial
29 erfüllt eine Doppelfunktion. Zum einen dient es der thermischen Isolation und zum
anderen gewährleistet das Absorptionsmaterial 29 eine Durchschussicherheit gegenüber
kleinkalibriger Munition. Die auf das Absorptionsmaterial 29 auftreffende Geschossenergie
wird hier dissipiert. Als Absorptionsmaterial gelangt entweder geschäumtes Polyurethan
zum Einsatz, oder Polystyrolhalbschalen 30a, 30b werden in den Aussenbehälter 2 eingelegt.
Der Aussenbehälter 2 ist aus zwei Behälterschalen 2a, 2b gefertigt, die entlang horizontaler
Verbindungsstellen 26 miteinander vernietet sind. Eine Nietverbindung ist hier besonders
vorteilhaft, da gleichzeitig die Behälterschalen einen sicheren elektrischen Kontakt
zwecks Potentialausgleich aufweisen. Denkbar ist aber auch, die Verbindungsstellen
26 zu Verschweissen oder zu Bördeln.
[0033] Der erfindungsgemässe Munitionsbehälter 1 ist aufgrund seiner stabilen Form in der
Lage, Normsturzversuche aus 12.5 m zu überstehen, ohne dass die Munition selbst zündet.
Zudem widersteht er einem Abbrandtest bei 800°C über 5 Minuten, ohne dass der Munitionsbehälter
oder die in ihm befindliche Munition Schaden nimmt.
[0034] Für eine sichere Stapelbarkeit weist der Munitionsbehälter, wie die Fig. 1, Fig.
2, und Fig. 4 verdeutlichen, an einer oberen 31 und an einer unteren 32 Stapelfläche
zueinander komplementäre Raststrukturen 38 auf. In Vertiefungen 23 der Raststruktur
38 auf der oberen Stapelfläche 31 sind herausziehbare Traggriffe 33 angeordnet. In
versenkter, dargestellter Position behindern die Traggriffe 33 nicht die Stapelbarkeit
der Munitionsbehälter 1 und sie sind selbst gegen mechanische Beschädigungen geschützt.
Eine nicht dargestellte Feder bewirkt ein Zurückziehen der Traggriffe 33, sodass diese
nach dem Tragen selbsttätig in die dargestellte Grundposition übergehen. Die Traggriffe
33 können auch als schwenkbare Bügelgriffe ausgestaltet sein. Die nicht dargestellte
Rückstellfedere bewirkt, dass der Traggriff 33 selbsttätig in seine Grundposition
federt, sodass die Traggriffe 33 keine Behinderung während dem Stapeln der einzelnen
Munitionsbehälter sind.
[0035] Für die Entnahme der Munition 7 ist von besonderer Bedeutung, dass das Innenrohr
3 an seiner nach innen weisenden Rohrbodenfläche ein Befestigungselement 6 zur Befestigung
von Verpackungselementen, die die Munition unmittelbar umgeben, aufweist. Der Einsatz
10 ist vorteilhafterweise mit einem Befestigungselement 6 am Hülsenboden 13 verbunden.
Dabei kann es sich um eine Schnappverbindung oder Schraubverbindung handeln. Bei Entnahme
der Munition 7 am Einsatzort verbleiben somit der Einsatz 10 und die an ihm fixierten
weiteren Verpackungselemente, wie die Verpakkungshülse 9 oder die Abstandshülse 11
im Innenrohr, womit die Entnahme vereinfacht und beschleunigt wird.
[0036] Die Erfindung ist keinesfalls auf die hier dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
Ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, ist beispielsweise auch ein Munitionsbehälter
1 denkbar, der doppelwandig ist und an beiden Enden jeweils mit einem Klappdeckel
versehen ist. Ein solcher Munitionsbehälter ist dann paarweise mit kleinerer Munition
bestückbar, wobei eine Anpassung des inneren Verpackungsmaterials vorgenommen werden
muss. Eine derartige Verwendung ist deshalb so vorteilhaft, weil der erfindungsgemässe
Munitionsbehälter 1 mit grösstmöglicher Dichte, das heisst grösstmöglicher Anzahl
Behälter pro Volumen, auf einer tragenden Normpalette sicher stapelbar ist. Nur die
inneren Verpackungselemente müssen einer Modifikation unterzogen werden, um einen
anderen Typ Munition in dem erfindungsgemässen Standard-Munitionsbehälter transportieren
zu können.
[0037] Des weiteren ist beispielsweise denkbar, die Verschlusslaschen 19 durch ein entsprechend
den eingreifenden Hebelklauen 18 mit Schlitzen versehenes Stanzteil zu ersetzen, welches
an dem Verstärkungsrahmen 20 zu vernieten ist.
[0038] Fig. 5a zeigt einen Längsschnitt durch einen schematisch dargestellten Munitionsbehälter
1 mit stapelbarem Aussenbehälter 2. Im Innenrohr 3 ist eine Innenverpackung 8 umfassend
die Verpackungselemente 9, 10, 11 und 12 angeordnet, durch welche die im Längsschnitt
dargestellte Munition 7 sowohl in Längsrichtung 24 als auch in dazu radialer Richtung
sicher gehalten ist. Die Munition 7 umfasst ein Geschoss 7a, eine Patrone 7b, eine
Treibladungshülse 7c, einen Flansch 7d, einen weiteren Flansch 7f, einen Treibkäfig
7e sowie einen Patronenboden 7g. Die teilweise zylinderförmige Innenhülse 10 ist vorzugsweise
über mit Hilfe eines nicht näher dargestellten Befestigungsmittels 6 fest mit dem
Rohrboden 5 beziehungsweise mit dem Innenrohr 3 verbunden. Die Innenhülse 10 weist
eine Anlagekante 10f auf, an welcher der Flansch 7f der Munition 7 fest anliegt. An
der in Längsrichtung 24 gegenüberliegenden Stelle liegt der Flansch 7f an mehreren
in radialer Richtung federnden Lippen 12d fest an. Durch die Anlagekante 10f sowie
die Lippen 12d ist die Munition 7 in Längsrichtung 24 fest gehalten. Weiter ist die
Munition 7, wie in Fig. 1 dargestellt, in Längsrichtung 24 durch die federnden Axialpuffer
14 gehalten. Radial zur Längsrichtung ist die Munition 7 unter anderem über den Flansch
7f durch die Innenhülse 10 und über den Flansch 7d durch das Adapterteil 12 gehalten.
[0039] Fig. 5b zeigt einen Längsschnitt der Innenverpackung 8 der Anordnung gemäss Fig.
5a im Detail, wobei zur übersichtlicheren Darstellung die gehaltene Munition 7 nicht
eingezeichnet ist. Die Innenverpackung 8 umfasst die Verpackungshülse 9, das Adapterteil
12, das Arretierelement 11, die Innenhülse 10 sowie eine zweite Verpackungshülse 9g,
9h. Diese Innenverpackung 8 ist im nicht dargestellten Innenrohr 3 angeordnet. Die
Innenhülse 10 sowie das Innenteil 9g, 9h der Verpackungshülse 9 sind fest mit dem
schematisch dargestellten Rohrboden 5 bzw. dem Hülsenboden 13 verbunden. Die übrigen
Teile 9, 12, 11 sind am Adapterteil 12 fest miteinander verbunden und in Längsrichtung
L verschiebbar gelagert. Das Adapterteil 12 umfasst einen Zentrierabschnitt 12e mit
einem sich konisch verjüngenden Innenquerschnitt, welcher einzuführende Munition 7
zentriert. Das Adapterteil 12 umfasst weiter eine Zentrierhülse 12a, sowie daran anschliessend
angeordnete, in Längsrichtung 24 zur Innenhülse 10 hin verlaufende, als Zungen ausgebildete
elastische Elemente 12h, welche einen Endabschnitt 12g ausbilden. Diese Zungen 12h
sind über den gesamten, kreisförmigen Umfang des Adapterteils 12 gleichmässig beabstandet
angeordnet. Zwischen den Zungen 12h erstreckt sich eine schlitzförmige Öffnung 12c.
Die Gesamtheit der Zungen 12h bildet einen zylindrischen oder sich konisch verjüngenden
Körper 12b aus. Die Zungen 12h sind radial zur Längsrichtung 24 elastisch federnd
beweglich, wogegen die Zungen 12h in Längsrichtung 24 relativ steife Eigenschaften
aufweisen. Die Innenhülse 10 umfasst ein erstes Hülsenteil 10b sowie ein zweites,
auch als Aussenabschnitt bezeichnetes Hülsenteil 10c mit grösserem Innendurchmesser,
wobei das zweite Hülsenteil 10c in eine radial nach aussen vorstehende Begrenzungskante
10d ausläuft, welche zudem einen Einlaufabschnitt 10e aufweist. Der Innendurchmesser
des zweiten Hülsenteils 10c ist derart bezüglich dem Endabschnitt 12g angepasst ausgestaltet,
dass die Zungen 12h über einem Teilabschnitt am Hülsenteil 10c anliegen, oder dass
ein nur geringer Abstand zwischen den Zungen 12h und dem Hülsenteil 10c besteht, um
eine Bewegung der Zungen 12h in radialer Richtung zu verhindern. Die in Fig. 5b dargestellte
Stellung der Innenverpackung 8 wird auch als Schliessstellung S bezeichnet. Dabei
wird eine radiale Bewegung der Zungen 12h verhindert, und die Endflächen 12d der Zungen
12h bilden zusammen mit der Anlagekante 10f sicheren Halt gegen ein Verschieben der
Munition 7 in Längsrichtung 24.
[0040] Um die Munition 7 aus der Innenverpackung 8 beziehungsweise aus dem Innenrohr 3 zu
entfernen muss die durch die Zungen 12h auf die Munition 7 ausgeübte Umklammerung
aufgehoben werden. Fig. 5c zeigt die Innenverpackung 8 in einer Stellung, welche auch
als eine Manipulierstellung M bezeichnet wird. Die beweglichen Teile 9, 12, 11, 9g
der Innenverpackung 8 sind in Bewegungsrichtung L verschoben. Das zylinderförmig ausgebildete,
fest mit dem Adapterteil 12 verbundene Arretierelement 11 weist ein Abstandhülsenteil
11a auf, an dessen Ende ein Stopperteil 11b angeordnet ist. Das Stopperteil 11b sowie
die Begrenzungskante 10d der Innenhülse 10 sind derart gegenseitig angepasst angeordnet,
dass sie die Bewegung des Arretierelementes 12 in Längsrichtung 24 begrenzen. Die
gesamte Verschiebungslänge L1 des Arretierelementes 12 ist in der Manipulierstellung
M durch die Anordnung der Teile 11b, 10d begrenzt.
[0041] Wie aus Fig. 5c ersichtlich sind die Zungen 12h in radialer Richtung beweglich, da
der Endabschnitt 12g in Längsrichtung 24 bezüglich dem zweiten Hülsenteil 10c im wesentlichen
beabstandet angeordnet ist und die Bewegung der Zungen 12h in radialer Richtung unbehindert
oder im wesentlichen unbehindert ist. Während dem die Innenverpackung 8 in der dargestellten
Manipulierstellung M verweilt kann die Munition 7 aus der Innenverpackung 8 herausgezogen
oder in diese eingeschoben werden. Dabei werden die Zungen 12h durch den Flansch 7f
in radialer Richtung leicht nach aussen gedrückt, sodass der Flansch 7f durch das
Adapterteil 12 gezogen werden kann.
[0042] In einer bevorzugten Ausführungsform ist am stirnseitigen Ende der Verpackungshülse
9, wie im Längsschnitt gemäss Fig. 6a dargestellt, ein flexibles Band 9e angeordnet,
welches über die Stirnseite vorsteht. An diesem Band 9e wird, wie in Fig. 6a, 6b dargestellt,
die Innenverpackung 8 um maximal die Verschiebungslänge L1 aus dem Innenrohr 3 herausgezogen.
Dabei wird gleichzeitig die Innenverpackung 8, wie in den Fig. 5b und 5c dargestellt,
von der Schliessstellung S in die Manipulierstellung M überführt. Wie in Fig. 5a und
6a dargestellt, weist die Verpackungshülse 9 eine halbkreisförmige Ausnehmung 9d auf.
Der Patronenboden 7g sowie ein Teil der Seitenwand der Treibladunghülse 7c ist auf
Grund der Ausnehmung 9d frei zugänglich, sodass die Munition 7 ergreifbar ist und
aus der Innenverpackung 8 gezogen werden kann. Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig.
6a ist die Verpackungshülse 9 zweilagig ausgestaltet, mit einer Aussenschicht 9a sowie
einer Innenschicht 9b bzw. einem Endabschnitt 9c, wobei ein Teilabschnitt des Bandes
zwischen den Schichten 9a, 9b angeordnet ist. An der Stirnseite ist die Aussenschicht
9a leicht vorstehend angeordnet, was das Einführen der Munition 7 erleichtert.
Fig. 6b zeigt eine Anordnung, welche insbesondere zum Beladen des Munitionsbehälters
1 mit Munition 7 vorteilhaft ist. Das zwischen Innen- und Aussenschicht 9a, 9b verlaufende
Band 9e weist eine Austrittsstelle 9f auf, an welcher das Band 9e über die Aussenschicht
9a zu liegen kommt. Die Austrittsstelle 9f ist vorzugsweise etwa um die Verschiebelänge
L1 von der Stirnseite beabstandet angeordnet. Der Abstand zwischen der Verpackungshülse
9 beziehungsweise der Aussenschicht 9a und dem Innenrohr 3 ist sehr gering, sodass
das vorstehende Band 9e ein Einschieben der Verpackungshülse 9 in das Innenrohr 3
erschwert. Der Abstand beträgt vorzugsweise weniger als die Dicke des Bandes 9. In
einer bevorzugten Ausführungform tritt das Band, wie dargestellt, unter einem Winkel
von 90 Grad durch die Austrittsstelle 9f. Der Winkel kann auch kleiner gewählt sein.
Zum Einfüllen der Munition 7 in den Munitionsbehälter 1 wird die Munition 7 in der
in Fig. 6b und 5c dargestellten Stellung in die Innenverpackung 8 eingeschoben, wobei
auf Grund des vorstehenden Bandes 9e ein Verschieben der Innenverpackung 8 vorläufig
verhindert wird, sodass die Munition 7 vollständig in die Innenverpackung 8 geschoben
wird. Daraufhin wird die Munition 7 zusammen mit der Innenverpackung 8 unter erhöhtem
Kraftaufwand um die Wegstrecke L1 vollständig in das Innenrohr 3 geschoben, wodurch
das Adapterteil 12 von der Manipulierstellung M in die Schliessstellung S überführt
wird.
[0043] Ein wesentlicher Vorteil dieser Innenverpackung 8 bzw. dieses Munitionsbehälters
1 ist somit darin zu sehen, dass die Munition 7 sicher transportierbar ist, und die
Munition 7 einfach entnehmbar beziehungsweise einfüllbar ist. Es sind zudem keine
zusätzlichen, insbesondere keine losen Teile erforderlich, sodass das Entnehmen und
Einfüllen der Munition 7 auch unter schwierigsten Bedingungen rasch und sicher erfolgen
kann.
[0044] Im Ausführungsbeispiel gemäss den Figuren 5a, 5b, 5c weist das Adapterteil 12 eine
Vielzahl federnder, kreisförmig angeordneter Zungen 12h auf, deren Bewegungsfreiheit
in radialer Richtung durch die Innenhülse 10 begrenzbar ist. Einem Fachmann sind jedoch
eine Vielzahl gleichwirkender Anordnungen bekannt, welche in radialer Richtung entweder
arretierbar oder beweglich sind, um dadurch eine Stützfunktion zu erzeugen oder eine
Stützfunktion aufzuheben. Deartige Schliess- und/oder Riegelmechanismen liegen im
Bereich des gewöhnlichen fachmännischen Wissens und Könnens.
1. Munitionsbehälter (1) mit einem Klappdeckel (15) zum stirnseitigen Verschliessen dieses
Munitionsbehälters (1), welcher Klappdeckel (15) einen an ihm angelenkten Verschlusshebel
(16) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Munitionsbehälter (1) ein Innenrohr (3) und einen stapelbaren Aussenbehälter
(2) umfasst, dass der Aussenbehälter (2) im Bereich des Klappdeckels (15) mit einem
Verstärkungsrahmen (20) versehen ist, und dass der Verstärkungsrahmen (20) den Klappdeckel
(15) mit seinem Verschlusshebel (16) überragt.
2. Munitionsbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (3) einseitig mit einem Rohrboden (5) verschlossen ist, und dass das
Innenrohr (3) mittelbar über den Rohrboden (5) und über den Verstärkungsrahmen (20)
an dem Aussenbehälter (2) befestigt ist.
3. Munitionsbehälter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der das Innenrohr (3) verschliessende Klappdeckel (15) an dem Verstärkungsrahmen
(20) angelenkt ist.
4. Munitionsbehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Klappdeckel (15) und dem Innenrohr (3) eine Dichtung (27) angeordnet
ist, die derartig ausgebildet ist, dass Relativbewegungen und Positionierungstoleranzen
zwischen dem Klappdeckel (15) und dem Innenrohr (3) aufgenommen werden.
5. Munitionsbehälter (1) nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusshebel (16) Hebelklauen (18) aufweist, die in geschlossener Stellung
des Klappdeckels (15) an Verschlusslaschen (19) des Verstärkungsrahmen (20) angreifen.
6. Munitionsbehälter (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Klappdeckel (15) ein Druckausgleichsventil (17) derart angeordnet ist, dass
es von dem Verschlusshebel (16) überdeckt ist.
7. Munitionsbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenbehälter (2) einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweist,
wobei zwei Aussenflächen des Aussenbehälters (2) als eine obere und eine untere Stapelfläche
(31, 32) mit zueinander komplementären Raststrukturen (38) ausgebildet sind.
8. Munitionsbehälter (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einer Vertiefung (23) der Raststruktur (38) auf der oberen Stapelfläche
(31) mindestens ein Traggriff (33) angeordnet ist, und dass insbesondere ein auf den
Traggriff (33) wirkendes Federelement angeordnet ist, um den Traggriff (33) in einer
Ruhestellung zu halten.
9. Munitionsbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (3) auf der zum Rohrinneren weisenden Seite ein Befestigungselement
(6) aufweist, und dass an dem Befestigungselement (6) Verpackungselemente (9, 10,
11, 12, 13) befestigbar sind.
10. Munitionsbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen dem Innenrohr (3) und dem Aussenbehälter (2) bestehende Zwischenraum
mit einem Absorptionsmaterial (29) ausgefüllt ist.
11. Munitionsbehälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des Munitionsbehälters (1) Klappdeckel (15) zum Verschliessen des
Innenrohres (3) angeordnet sind.
12. Innenverpackung (8) für ein Innenrohr (3) eines Munitionsbehälters (1) gemäss Anspruch
1, wobei die Innenverpackung (8) ein Adapterteil (12) sowie eine Innenhülse (10) umfasst,
wobei die Innenverpackung (8) eine Längsachse (24) aufweist und das Adapterteil (12)
sowie die Innenhülse (10) in Richtung der Längsachse (24) angeordnet sind und wobei
das Adapterteil (12) einen gegen die Innenhülse (10) ausgerichtet verlaufenden Endabschnitt
(12g) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterteil sowie die Innenhülse gegenseitig in diese Richtung verschiebbar gelagert
sind, welcher in radialer Richtung federnd ausgestaltet ist, und wobei die Innenhülse
(10) einen zum Adapterteil (12) hin ausgerichteten Aussenabschnitt (10c) aufweist,
welcher derart bezüglich dem Endabschnitt (12g) angepasst ausgestaltet ist, dass durch
ein Zusammenschieben von Adapterteil (12) und Innenhülse (10) in eine Schliessstellung
(S) der Aussenabschnitt (10c) radial ausserhalb am Endabschnitt (12g) anliegend angeordnet
ist, um eine radiale Bewegung des Endabschnittes (12g) zu verhindern, oder dass durch
ein Auseinanderschieben von Adapterteil (12) und Innenhülse (10) in eine Manipulierstellung
(M) der Aussenabschnitt (10c) bezüglich dem Endabschnitt (12g) in Richtung der Längsachse
(24) im wesentlichen beabstandet angeordnet ist, um eine radiale Bewegung des Endabschnittes
(12g) durch den Aussenabschnitt (10c) nicht zu behindern.
13. Innenverpackung (8) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse (10) fest mit dem Innenrohr (3) verbunden ist.
14. Innenverpackung (8) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterteil (12) eine Zentrierhülse (12a) umfasst, von welcher elastische Elemente
(12h) zur Innenhülse (10) hin ausgerichtet verlaufen, wobei die elastischen Elemente
(12h) insbesondere zungenförmig ausgestaltet sind, und wobei alle elastischen Elemente
(12h) den Endabschnitt (12g) bilden und insbesondere zylindrisch oder konisch angeordnet
sind.
15. Innenverpackung (8) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterteil (12) einen Zentrierabschnitt (12e) mit einem sich insbesondere konisch
verjüngenden Innendurchmesser aufweist, wobei der Zentrierabschnitt (12e) in den Endabschnitt
(12g) oder in die Zentrierhülse (12a) mündet.
16. Innenverpackung (8) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Innenhülse (10) ausgerichtet verlaufendes Arretierelement (11) fest mit dem
Adapterteil (12) verbunden ist, und dass das Arretierelement (11) und die Innenhülse
(10) derart gegenseitig angepasst ausgestaltete und angeordnete Begrenzungselemente
(10d, 11b) aufweisen, dass ein gegenseitiges Verschieben von Adapterteil (12) und
Innenhülse (10) in Richtung der Längsachse (24) begrenzt ist.
17. Innenverpackung (8) nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verpackungshülse (9) fest mit dem Adapterteil (12) verbunden ist.
18. Innenverpackung (8) nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass am dem Adapterteil (12) abgewandten Endabschnitt der Verpackungshülse (9) ein Band
(9e) angeordnet ist, um die Verpackungshülse (9) in seine Manipulierstellung (M) zu
bringen.
19. Innenverpackung (8) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (9e) über eine Länge (L1) an der Aussenseite der Verpackungshülse (9) läuft.
1. Ammunition container (1) with a hinged lid (15) for closing this ammunition container
(1) at the front side, which hinged lid (15) comprises a closing lever (16) which
is articulated to it, characterised in that the ammunition container (1) encompasses an inner tube (3) and a stackable outer
container (2), that the outer container (2) is provided in the region of the hinged
lid (15) with a reinforcing frame (20), and that the reinforcing frame (20) projects
beyond the hinged lid (15) with its closing lever (16).
2. Ammunition container (1) according to Claim 1, characterised in that the inner tube (3) is closed on one side by a tube bottom (5), and that the inner
tube (3) is indirectly fastened to the outer container (2) via the tube bottom (5)
and the reinforcing frame (20).
3. Ammunition container (1) according to Claim 1 or 2, characterised in that the hinged lid (15) which closes the inner tube (3) is articulated to the reinforcing
frame (20).
4. Ammunition container (1) according to any one of the preceding Claims, characterised in that a seal (27) is disposed between the hinged lid (15) and the inner tube (3) and is
formed such that relative movements and positioning tolerances between the hinged
lid (15) and the inner tube (3) are accommodated.
5. Ammunition container (1) according to Claims 1 to 4, characterised in that the closing lever (16) comprises lever claws (18) which act on closing straps (19)
of the reinforcing frame (20) when the hinged lid (15) is in the closed position.
6. Ammunition container (1) according to Claim 5, characterised in that a pressure-compensating valve (17) is disposed at the hinged lid (15) such that it
is covered by the closing lever (16).
7. Ammunition container (1) according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the outer container (2) has a substantially square cross section, wherein two outer
faces of the outer container (2) are formed as an upper and a lower stacking face
(31, 32) with complementary interlocking structures (38).
8. Ammunition container (1) according to Claim 7, characterised in that at least one carrying handle (33) is disposed in at least one depression (23) of
the interlocking structure (38) at the upper stacking face (31), and that a spring
element acting on the carrying handle (33) is provided in particular to hold the carrying
handle (33) in a home position.
9. Ammunition container (1) according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the inner tube (3) comprises a fastening element (6) at the side pointing towards
the tube interior, and that packaging elements (9, 10, 11, 12, 13) can be fastened
to the fastening element (6).
10. Ammunition container (1) according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the interspace between the inner tube (3) and the outer container (2) is filled with
an absorption material (29).
11. Ammunition container (1) according to Claim 1, characterised in that hinged lids (15) are disposed at both ends of the ammunition container (1) to close
the inner tube (3).
12. Inner packaging (8) for an inner tube (3) of an ammunition container (1) according
to Claim 1, wherein the inner packaging (8) encompasses an adapter part (12) as well
as an inner sleeve (10), wherein the inner packaging (8) has a longitudinal axis (24)
and the adapter part (12) as well as the inner sleeve (10) are disposed in the direction
of the longitudinal axis (24), and wherein the adapter part (12) comprises an end
portion (12g), characterised in that the adapter part and the inner sleeve are mounted so as to be displaceable with respect
to one another in this direction, which end portion (12g) extends towards the inner
sleeve (10) and is resilient in the radial direction, and wherein the inner sleeve
(10) comprises an outer portion (10c) which is oriented towards the adapter part (12)
and is adapted with respect to the end portion (12g) such that, by pushing the adapter
part (12) and the inner sleeve (10) together into a closed position (S), the outer
portion (10c) is disposed radially outside against the end portion (12g) in order
to prevent any radial movement of the end portion (12g), or that, by pushing the adapter
part (12) and the inner sleeve (10) apart into a manipulating position (M), the outer
portion (10c) is essentially disposed at a spacing from the end portion (12g) in the
direction of the longitudinal axis (24) so as not to impede a radial movement of the
end portion (12g) through the outer portion (10c).
13. Inner packaging (8) according to Claim 12, characterised in that the inner sleeve (10) is firmly connected to the inner tube (3).
14. Inner packaging (8) according to either of Claims 12 and 13, characterised in that the adapter part (12) encompasses a centring sleeve (12a), from which elastic elements
(12h) extend towards the inner sleeve (10), wherein the elastic elements (12h) are
in particular formed as tongues, and wherein all elastic elements (12h) form the end
portion (12g) and are in particular disposed in a cylindrical or conical manner.
15. Inner packaging (8) according to any one of Claims 12 to 14, characterised in that the adapter part (12) comprises a centring portion (12e) with an inside diameter
which is in particular tapered, wherein the centring portion (12e) leads into the
end portion (12g) or into the centring sleeve (12a).
16. Inner packaging (8) according to any one of Claims 12 to 15, characterised in that a locking element (11), which extends towards the inner sleeve (10), is firmly connected
to the adapter part (12), and that the locking element (11) and the inner sleeve (10)
comprise boundary elements (10d, 11b) which are adapted and disposed with respect
to one another so as to limit a displacement of the adapter part (12) and the inner
sleeve (10) with respect to one another in the direction of the longitudinal axis
(24).
17. Inner packaging (8) according to any one of Claims 12 to 16, characterised in that a packaging sleeve (9) is firmly connected to the adapter part (12).
18. Inner packaging (8) according to any one of Claims 12 to 17, characterised in that a band (9e) is disposed at the end portion of the packaging sleeve (9) which end
portion is remote from the adapter part (12) to bring the packaging sleeve (9) into
its manipulating position (M).
19. Inner packaging (8) according to Claim 18, characterised in that the band (9e) runs over a length (L1) on the outside of the packaging sleeve (9).
1. Réservoir de munitions (1) comportant un couvercle à charnière (15) permettant la
fermeture frontale de ce réservoir de munitions (1), le couvercle à charnière (15)
comportant un levier de fermeture (16) qui y est fixé par articulation, caractérisé en ce que le réservoir de munitions (1) englobe un tube intérieur (3) et un réservoir extérieur
empilable (2), le réservoir extérieur (2) comportant dans la région du couvercle à
charnière (15) un cadre de renforcement (20), le cadre de renforcement (20) débordant
du couvercle à charnière (15) avec son levier de fermeture (16).
2. Réservoir de munitions (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube intérieur (3) est fermé sur un côté par un fond du tube (5), le tube intérieur
(2) étant fixé directement au-dessus du fond du tube (5) au-dessus du cadre de renforcement
(20) sur le réservoir extérieur (2).
3. Réservoir de munitions (1) selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle à charnière (15) fermant le tube intérieur (3) est fixé par articulation
sur le cadre de renforcement (20).
4. Réservoir de munitions (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre le couvercle à charnière (15) et le tube intérieur (3) est agencé un joint (27),
constitué de sorte que les mouvements relatifs et les tolérances de positionnement
entre le couvercle à charnière (15) et le tube intérieur (3) sont absorbés.
5. Réservoir de munitions (1) selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le levier de fermeture (16) comporte des griffes de levier (18), s'engageant dans
la position fermée du couvercle à charnière (15) dans des pattes de fermeture (1)
du cadre de renforcement (20).
6. Réservoir de munitions (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le couvercle à charnière (15) comporte une soupape d'équilibre de pression (17),
agencée de sorte à être recouverte par le levier de fermeture (16).
7. Réservoir de munitions (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le réservoir extérieur (2) a une section transversale généralement carrée, deux surfaces
externes du réservoir extérieur (2) ayant la forme d'une surface d'empilage supérieure
et inférieure (31, 32) avec des structures d'encliquetage complémentaires (38).
8. Réservoir de munitions (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au moins une poignée de transport (33) est agencée dans au moins un évidement (23)
de la structure d'encliquetage (38) sur la surface d'empilage supérieure (31), un
élément de ressort en particulier agissant sur la poignée de transport (33) étant
destiné à retenir la poignée de transport (33) dans une position de repos.
9. Réservoir de munitions (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le tube intérieur (3) comporte sur le côté orienté vers l'intérieur du tube un élément
de fixation (6), des éléments d'emballage (9, 10, 11, 12, 13) pouvant être fixés sur
l'élément de fixation (6).
10. Réservoir de munitions (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'espace établi entre le tube intérieur (3) et le réservoir extérieur (29) est rempli
d'un matériau d'absorption (29).
11. Réservoir de munitions (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que des couvercles à charnière (15) sont agencés sur les deux extrémités du réservoir
de munitions (1), servant à la fermeture du tube intérieur (3).
12. Emballage intérieur (8) pour un tube intérieur (3) d'un réservoir de munitions (1)
selon la revendication 1, l'emballage intérieur (8) comportant un élément d'adaptation
(12) et un manchon intérieur (10), l'emballage intérieur (8) comportant un axe longitudinal
(24), l'élément d'adaptation (12) et le manchon intérieur (10) étant agencés dans
la direction de l'axe longitudinal (24), l'élément d'adaptation (12) comportant une
section d'extrémité (12g) s'étendant dans une direction opposée au manchon intérieur
(10), caractérisé en ce que l'élément d'adaptation et le manchon intérieur sont agencés de sorte à pouvoir être
déplacés l'un par rapport à l'autre dans cette direction, la section d'extrémité ayant
une configuration élastique dans le sens radial, le manchon intérieur (10) comportant
une section externe (10c) orientée vers l'élément d'adaptation (12), adaptée à la
section d'extrémité (12g) de sorte qu'un rapprochement de l'élément d'adaptation (12)
et du manchon intérieur (10) dans une position de fermeture (S) entraîne l'agencement
de la section externe (10c) radialement vers l'extérieur de la section d'extrémité
(12g) en vue d'empêcher un déplacement radial de la section d'extrémité (12g), un
écartement de l'élément d'adaptation (12) et du manchon intérieur (10) dans une position
de manipulation (M) entraînant l'agencement de la section externe (10c) en un emplacement
essentiellement espacé de la section d'extrémité (12g) dans la direction de l'axe
longitudinal (24), pour ne pas gêner un déplacement radial de la section d'extrémité
(12g) par la section externe (10c).
13. Emballage intérieur (8) selon la revendication 12, caractérisé en ce que le manchon intérieur (10) est relié fermement au tube intérieur (3).
14. Emballage intérieur (8) selon l'une des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que l'élément d'adaptation (12) englobe une douille de centrage (12a) à partir de laquelle
des éléments élastiques (12h) s'étendent en direction du manchon intérieur (10), les
éléments élastiques (12h) ayant en particulier une forme de languette, tous les éléments
élastiques (12h) constituant la section d'extrémité (12g) et étant en particulier
agencés de manière cylindrique ou conique.
15. Emballage intérieur (8) selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que l'élément d'adaptation (12) comporte une section de centrage (12e) avec un diamètre
intérieur effilé, en particulier conique, la section de centrage (12e) débouchant
dans la section d'extrémité (12g) ou dans la douille de centrage (12a).
16. Emballage intérieur (8) selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisé en ce qu'un élément d'arrêt (11), s'étendant en direction du manchon intérieur (10) est relié
fermement à l'élément d'adaptation (12), l'élément d'arrêt (11) et le manchon intérieur
(10) étant adaptés l'un à l'autre et comportant des éléments de limitation (10d, 11b),
de sorte à limiter un déplacement mutuel entre l'élément d'adaptation (12) et le manchon
intérieur (10) en direction de l'axe longitudinal (24).
17. Emballage intérieur (8) selon l'une des revendications 12 à 16, caractérisé en ce qu'une douille d'emballage (9) est fermement reliée à l'élément d'adaptation (12).
18. Emballage intérieur (8) selon l'une des revendications 12 à 17, caractérisé en ce qu'une bande (9e) agencée sur la section d'extrémité de la douille d'emballage (9) opposée
à l'élément d'adaptation (12), sert à déplacer la douille d'emballage (9) dans sa
position de manipulation (M).
19. Emballage intérieur (8) selon la revendication 18, caractérisé en ce que la bande (9e) s'étend sur une longueur (L1) sur le côté externe de la douille d'emballage
(9).