| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 101 416 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
22.12.2004 Patentblatt 2004/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.10.2000 |
|
|
| (54) |
Büstenhalter
Brassiere
Soutien-gorge
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
SI |
| (30) |
Priorität: |
17.11.1999 CH 209399 05.10.2000 CH 196402000
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.05.2001 Patentblatt 2001/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Stutz, Regula |
|
8006 Zürich (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Stutz, Regula
8006 Zürich (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Feldmann & Partner AG |
|
Postfach
Europastrasse 17 8152 Glattbrugg 8152 Glattbrugg (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 033 084 DE-U- 20 005 468
|
WO-A-99/53783 US-A- 5 033 986
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 05, 14. September 2000 (2000-09-14) & JP
2000 034604 A (GUNZE LTD), 2. Februar 2000 (2000-02-02)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Büstenhalter nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruches.
[0002] Büstenhalter sind Kleidungsstücke, die zur Veränderung der weiblichen Brust geschaffen
sind. Sie formen die Brüste durch Gummizüge, mehr oder weniger elastischen Bändern
und Nähte. Neu werden immer weichere und angenehmere Materialien verwendet. Mittels
dem Schnitt wird die gewünschte modische Form betont.
[0003] Die Rück- und Seitenpartie entspricht mehr oder weniger der Fig. 1. Die angegebenen
Punkte sind durch dort angebrachte Bänder, welche mehr oder weniger elastischen Gummizüge
enthalten, verstärkt. Dies hat oft ein sehr deutliches einschneiden zur Folge. Denn
die für den gewünschten Halt benötigte Zugkraft wird dadurch weitgehend auf diese
schmalen Stellen reduziert sind. Die Druckstelle ist mehr oder weniger schmerzhaft,
je nach Gewöhnung.
[0004] Nahtlos produzierte Unterwäsche, haben eine oder mehrere verstärkte Abschlusskanten,
welche einen erhöhten Druck ausüben. Zusätzlich werden sie z.b. an Armloch und Halsausschnitt
mit elastischen Bändern versäubert. Dadurch wird das elastische Verhalten verändert
und der Vorteil einer nahtlosen textilen Fläche wieder teilweise zu nicht gemacht.
[0005] Genähte Büstenhalter enthalten eine Reihe von Nähten, welche aus einer grossen Zahl
aneinander gereihten Fadenknöpfen bestehen, die als Gesamtes eine manchmal rauhe Oberfläche
bilden und vor allem unter Zug unangenehme Abdrücke und Schmerzen verursachen können.
Ebenso verhalten sich öfters auch angebrachte Bänder und dergleichen durch "scharfe"
Kanten.
[0006] Jede Versäuberung und jede Naht, bei welcher Nähfaden beim Tragen mit der Haut in
Kontakt kommt kann Hautreizungen verursachen. Dies gilt ganz besonders bei Büstenhaltern,
welche bei sportlicher Betätigung getragen werden. Ebenfalls Büstenhalter in grossen
Grössen müssen starkem Halt bieten, eng anliegen und entsprechenden Druck auf den
Körper ausüben.
[0007] Es werden auch elastische Materialien verwendet. Meist haben diese einen Anteil an
Elastan. Ein hoher Anteil an Elastan erlaubt mindestens teilweise eine Verarbeitung
ohne weitere Zusätze wie elastische Bänder.
[0008] Es gibt Büstenhalter, welche dank der doppelten Verarbeitung verdeckte Nähte haben.
Diese befinden sich der Optik wegen meist an Dekolleté. Die bekannte Art von verdeckten
Nähten besteht darin, dass zwei deckungsgleiche Stoffteile miteinander mit einer Zickzack-Naht
vernäht und anschliessend umgeschlagen werden. Dies ergibt ein gutes Aussehen ohne
aussenliegende Fäden. Allerdings geht dies auf Kosten der Elastizität. Zudem ist die
Materialstärke eine doppelte respektive wegen den zwei deckungsgleichen Stoffteilen
sogar eine vierfache. Solche Ausführungen können wegen den Nähten nur mit dünnen Materialien
hergestellt werden, was wiederum die elastischen Eigenschaften nicht gewährleistet.
[0009] Aus der EP-1'033'084-A2 ist ein Unterbekleidungsstück bekannt, welches entlang der
freien Ränder mit mindestens einer Lage textilen Materiales verstärkt ist. Dieses
Material ist mit dem Grundmaterial mittels Klebevorgang verbunden. Der Vorteil besteht
darin, dass kein Nähvorgang beim Herstellen von Randverstärkungen benötigt wird.
[0010] Aus der US-5,033,986 ist ein Damenbody bekannt, mit einem Büstenhalterteil, welches
als innere Lage im Brustbereicht des Bodys eingearbeitet ist. Er weist eine Rückenpartie
und Seitenpartien aus elastischem textilen Material auf. Das Büstenhalterteil weist
einen relativ breiten elastischen Zug auf, welcher als unterer Abschluss des Büstenhalterteiles
dient.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu überwinden. Es soll ein
Büstenhalter geschaffen werden, welcher ohne elastische Bänder die gleiche Stabilität,
Passform ermöglicht und gleichzeitig keine Nähte mit aussenliegenden Fäden aufweist.
Der neue Büstenhalter soll den zeitgemässen Anforderungen an Bequemlichkeit entsprechen,
dem Körper und dem Material gerechter werden.
[0012] Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe durch einen Büstenhalter mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst. Der Seiten-und Rückenpartie wird dabei grosse Aufmerksamkeit
geschenkt um sie ebenmässig auf der Haut liegend zu gestalten, den Zug (Druck) gleichmässig
zu verteilen sowie das Zusammenfügen der Nähte zarter, weicher und angenehmer zu verarbeiten.
[0013] Ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass insbesondere auch moderne
textile Materialien, wie Gewirke, Gestricke und Gewebe aus texturierten Kunstfasern,
Polyester , Polypropylen oder Microfasern und/oder Materialein mit besonders hoher
Elastizität verwendet werden.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0015] Die Erfindung wird nachstehend anhand sieben Zeichnungen näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderseite a) und eine Rückseite b) welche die Einschnitte in den Körper, die
Aufgabenstellung zur Erfindung.
- Fig. 2
- eine Aussenansicht der Vorderseite a) und der Rückseite b) eines erfindungsgemässen
Büstenhalters mit bezeichneter Zone 1.
- Fig. 3
- eine Vorderseite a) und eine Rückseite b) ) eines erfindungsgemässen Büstenhalters.
- Fig. 4
- eine Innenansicht des erfindungsgemässen Büstenhalters, wobei bei der Zeichnung die
dritte Dimension weggelassen ist. Die Büstenpartien sind seitlich, die vordere Mitte
8 ist geschlossen, die Rückmitte ist in der Blattmitte, die Trägerpartien 2 sind oben.
- Fig. 5
- einen Schnitt A-A aus der Fig. 4 zeigt den Querschnitt des Trägers 5.
- Fig. 6
- einen Schnitt B-B aus der Fig. 4 zeigt den Querschnitt der verdeckten Naht.
- Fig. 7
- die Schnitteile eines erfindungsgemässen Büstenhalters, wobei die Innenschicht 3,
4 auf der Aussenschicht 9, 10 liegend gezeichnet ist.
[0017] Neu und ganz entscheidend werden sämtliche elastischen Elemente flächenmässig über
den ganzen Büstenhalter verteilt statt wie bei der herkömmlichen Verwendung von beispielsweise
Gummibändern, bei welcher die Elastizität auf lange, aber äusserst schmale Flächen
begrenzt ist. Beim erfindungsgemässen Büstenhalter sind nun die elastischen Fasern
mit ihrer vollen Rücksprungkraft gleichmässig in der Rücken- und Seitenpartie 1 verteilt.
Dies ist sehr angenehm im Tragen, weil sich der Büstenhalter ebenmässig dem Körper
anschmiegt und dabei Halt gibt wie herkömmliche Büstenhalter.
[0018] Dies geht nun aber nicht auf Kosten des ästhetischen und optischen Aspektes. Gegenüber
der herkömmlichen Verwendung von elastischen Fasern, welche beispielsweise bei Gummibändern
auf kurze Strecken begrenzt sind und daher Wülste bilden, werden bei dem erfindungsgemässen
Büstenhalter die elastischen Fasern mit ihrer Rücksprungkraft gleichmässig in der
Rücken- und Seitenpartie 1 verteilt, um so flach wie eine zweite Haut den natürlichen
Formen zu folgen (siehe Fig.2). Die Wirkung bei enganliegender Oberbekleidung ist
sehr vorteilhaft. Dadurch ergibt sich auch der gewünschte Komfort bei Sportbekleidung.
Bei dieser Sportunterwäsche und bei grossen Grössen etwa ab Cup C ist die gleichmässige
Elastizität ganz besonders wichtig und allfällige Nähte und Wülste erweisen sich als
äusserst unangenehm. In den Trägern können bekannte Verstärkungselemente 12 eingearbeitet
werden. Bei doppelt gearbeiteten Teilen bleiben sie zwischen den beiden Stofflagen
5 (Fig.5) verborgen, so dass auf der Haut nur der anschmiegsame Stoff liegt und keine
kratzenden Nähte.
[0019] Diese Anforderungen werden erreicht, indem grundsätzlich mindestens die Rückenpartie
und die Seitenpartien 1 elastische textile Flächen sind deren elastische Rücksprungkraft
gleichmässig auf die Rücken- und Seitenpartien 1 verteilt sind. Dabei weisen die Büstenpartie,
die Rückenpartie, und beide Seitenpartien Abschlusskanten mit fadenlosen äussere Oberflächen
auf. Ausführungen mit einer Aussenschicht und einer Innenschicht und mit fadenlosen
Abschlusskanten ergeben einen ganz besonderen Tragkomfort. Die Rückenpartie und die
Seitenpartien bestehen aus einer Aussenschicht 9,10 und einer Innenschicht 3,4. Die
Abschlusskanten sind durch die Aussenschicht 9,10 gebildet, welche die Innenschicht
3,4 umfängt. Im Bereich der Abschlusskanten ist die Innenschicht 3,4 von der Aussenschicht
9,10 auf einer Seite einfach und auf der Gegenseite zweifach umfangen. Die Abschlusskanten
(Figur 6) selbst sind gummielastlos, das heisst es ist kein herkömmliches elastische
Band eingenäht. Die Abschlusskanten werden mit Overlock gesichert. Die Abschlusskanten
in Rollsaumtechnik mit optimierter Breite können sogar weicher als die Flächenpartien
sein. In dieser Ausführung wird die Elastizität hauptsächlich durch die Flächenteile
gewährleistet. Die Büstenpartie kann einen Bereich mit verminderter Elastizität aufweisen.
Dies insbesondere bei Anordnung eines Vorderverschlusses.
[0020] Der erfindungsgemässe Büstenhalter wird einlagig oder doppelt gearbeitet. Das Mittelteil
und das Rückenteil kann mit Verschlüssen unterbrochen werden. Träger können dem Büstenhalter
auch zugefügt werden oder in der Länge verstellbar sein.
[0021] Die Erfindung bezieht sich auf einen Büstenhalter welcher Teil eines Bodies, Shirts
oder ähnlichen Kleidungsstückes ist.
[0022] Ein doppelt gearbeiteter Büstenhalter besteht gemäss der Erfindung aus einer Aussenschicht
9, 10 und einer Innenschicht 3, 4. Dabei ist die Aussenschicht 9, 10 mindestens um
die doppelte Naht- oder Saum- Breite grösser als die Innenschicht 3, 4. Die Nähte
6 umwickeln, siehe Fig. 6, die Innenschicht 3,4. Die Aussenschicht 9, 10 umfängt die
Innenschicht 3,4, und wird rechte auf rechte Seite liegend, zusammengenäht oder gefügt
und anschliessend verstürzt (gewendet). Für diesen Vorgang bleibt die Verbindungsnaht
7 offen, um anschliessend versäubert zu werden. Die Achselnähte der Aussenschicht
14 und Innenschicht 11 werden versetzt zusammengenäht, damit die Verarbeitung flach
bleibt. Die elastischen Verstärkungseinlagen 12 im Trägerbereich 2 sind zwischen der
Aussenschicht 9, 10 und Innenschicht 3, 4 (Fig 5) eingearbeitet und vollständig verdeckt,
so dass nur die Aussenschicht und ein Teil der Innenschicht auf der Haut liegt. Für
die vollständig innenliegende Naht wird vorteilhafterweise ein Overlock-Technick angewendet.
[0023] Der Zug durch die Elastizität mit ihrer Rücksprungkraft, welcher die Seiten- und
Rückenteile 1 ausüben muss, um die Büstenteile 8 mehr oder weniger straff zu halten,
wird auf deren gesamte Fläche gleichmässig verteilt. Die Aussenschicht 9, 10 und Innenschicht
3, 4 können aus verschiedenen Teilen und/oder aus verschiedenen Materialien bestehen.
Für die Aussenschicht 9, 10 können beispielsweise sogar Tüll, Raschelware oder transparente
Materialien verwendet werden, was besonder optische Aspekte möglich macht. Wenn sie
zusammengenäht werden, werden die Achseln 14 der Träger der Aussenschicht 9, 10, dann
die Achseln 14 der Träger der Innenteile 3, 4 verbunden. Um die Teile zu stürzen bleiben
die Öffnungen unten bei den Büstenschalen 15 und seitlich am Rückenteil 16 offen.
Sie werden nach dem Wenden miteinander verbunden und somit geschlossen. Dies betrifft
auch den Mittelteil 13. Die so entstehenden Nahtränder können mit einem Bügelband
5 eingefasst werden. Dieses Bügelband kann gefüllt werden. Das Mittelteil und das
Rückenteil kann unterbrochen und mit Verschlüssen versehen werden.
[0024] Die Anforderung an die Art und Richtung der Elastizität ist der einzelnen Teile unterschiedlich.
Insbesondere für die Seitenteile und Rückenteile spielt daher der Fadenlauf eine wichtige
Rolle. Er wird so gewählt, dass in der gewünschen Richtung die Elasiziät und die Rücksprungkraft
gross ist und quer zu dieser Richtung klein ist. Dies kann auch durch die Art des
verwendeten Gestrickes oder Gewirkes und dessen Maschenlauf im einzelnen Teil selbst
erreicht oder unterstützt werden. Dazu werden vorteilhafterweise Gestricke oder Gewirke,
welche eine durch die Herstellung bedingte Vorzugsrichtung ihrer Elastizität aufweisen.
Als Beispiele für besonders geeignete Materialien seinen Gestricke, Double Jersey,
Interlock und Kettenwirkware erwähnt. Bei Verwendung von Geweben ist im gleichen Sinne
auf den Fadenlauf und auf die Vorzugsrichtung der Elastizität zu achten.
[0025] Die Träger 2 werden mit elastischen Verstärkungseinlagen 12, welche beispielsweise
aus Silikon, Elastan, Latex oder dergleichen bestehen, verstärkt, bevor die Aussenschicht
9,10 und die Innenschicht 3,4 zusammengefügt werden. Diese werden nach dem zusammenfügen
der Achseln 14 auf die linke Seite des Innenteils befestigt, um dann den Arbeitsgang
des oben genannten Zusammenfügen der Innen- und Aussenschicht anzuschliessen. Die
elastischen Verstärkungseinlagen 12 sind somit zwischen den beiden Stofflagen 6 eingearbeitet
und vollständig verdeckt, so dass nur die Innenschicht 3,4 beziehungsweise die schmale
Kante 7 der Aussenschicht 9,10 auf der Haut liegt. Die Aussenschicht 9, 10 und die
Innenschicht 3, 4 der Träger 11 werden jeweils versetzt zusammengefügt um dicke Nahtstellen
zu vermeiden. Träger können dem Büstenhalter auch separat zugefügt werden. Sie können
in der Länge verstellbar sein.
[0026] Weiter Vorteile ergeben sich beim erfindungsgemässen Büstenhalter dadurch, dass unter
Umständen Innen- und Aussenseite im Aufbau getauscht werden können. Der Büstenhalter
kann somit sogar zweiseitig tragbar ausgestaltet werden.
[0027] In einer anderen Variante kann auf die Aussenschicht 9,10 ein Zierstoff mittels Kleben,
Nähen etc aufgebracht werden. Derartige Zierstoffe werden mit der Aussenschicht mindestens
punktweise verbunden. Die Befestigung kann auch linienweise, den Konturen nach oder
flächig ausgeführt sein. So aufgebracht Spitzen und dergleichen kommen trotzdem nie
in Kontakt mit der Haut, da sie flächenmässig etwas kleiner als die Aussenschicht
9, 10 und nur mit dieser verbunden sind. Es sind weder Nähte noch Klebestellen oder
dergleichen weder mit der Innenschicht 3, 4 noch mit den Abschlusskanten vorhanden.
1. Büstenhalter mit einer Rückenpartie und zwei Seitenpartien (1), Büsten- und Trägerpartie
(2), wobei mindestens die Rückenpartie und die Seitenpartien (1) elastische textile
Flächen sind, deren elastische Rücksprungkraft gleichmässig auf die Rücken- und Seitenpartien
(1) verteilt sind, und wobei die Büstenpartie, die Rückenpartie, und beide Seitenpartien
Abschlusskanten mit fadenlosen äusseren Oberflächen aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens die Rückenpartie und die Seitenpartien (1) aus einer Aussenschicht (9,10)
und einer Innenschicht (3,4) bestehen, wobei die Abschlusskante durch die Aussenschicht
(9,10) gebildet ist, welche die Innenschicht (3,4) umfängt, und wobei der Rand der
Aussenschicht einwärts gegen den Rand der Innenschicht gefaltet ist, so dass im Bereich
der Abschlusskanten die Innenschicht (33,4) von der Aussenschicht (9,10) auf einer
Seite einfach und auf der Gegenseite zweifach umfangen ist, und dass die Abschlusskanten
gummielastlos sind.
2. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Büstenpartie einen Bereich mit verminderter Elastizität aufweist.
3. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerpartie (2) eine Verstärkungseinlage aus einer elastischen textilen Schicht
aufweist, welche zwischen der Aussenschicht und der Innenschicht angeordnet ist.
4. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Innenschicht (3,4) ein Gestricke oder ein Gewirk ist.
5. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Innenschicht (3,4) ein elastisches Gewebe ist.
6. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskanten mit Overlock gesichert sind.
7. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskanten verklebt oder verschweisst sind.
8. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er Bestandteil eines Bodys, eines Shirts, eines Büstiers oder eines anderen Kleidungsstückes
ist.
9. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskanten in Rollsaumtechnik mit optimierter Breite ausgeführt sind.
10. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zierstoff auf die Aussenschicht (9,10) aufgebracht und mit dieser mindestens
punktweise verbunden ist, wobei der Zierstoff flächenmässig kleiner als die Aussenschicht
(9,10) ist.
1. A brassiere with a back part and with two side parts (1), a breast and carrier part
(2), wherein at least the back part and the side parts (1) are elastic textile surfaces
whose elastic restoring force is uniformly distributed on the back and side parts
(1), and wherein the breast part, the back part, and both side parts comprise end
edges with threadless outer surfaces, characterised in that
at least the back part and the side parts (1) consist of an outer layer (9, 10) and
of an inner layer (3, 4), wherein the end edge is formed by the outer layer (9, 10)
which encompasses the inner layer (3, 4), and wherein the edge of the outer layer
is folded inwards towards the edge of the inner layer so that in the region of the
end edges the inner layer (33, 4) is encompassed by the outer layer (9, 10) on one
side once and on the opposite side twice, and that the end edges are without rubber
elastic.
2. A brassiere according to claim 1, characterised in that the breast part comprises a region with a reduced elasticity.
3. A brassiere according to claim 1, characterised in that the carrier part (2) comprises a reinforcement inlay of an elastic textile layer
which is arranged between the outer layer and the inner layer.
4. A brassiere according to claim 1, characterised in that at least the inner layer (3, 4) is a knitted fabric.
5. A brassiere according to claim 1, characterised in that at least the inner layer (3, 4) is an elastic fabric.
6. A brassiere according to claim 1, characterised in that the end edges are secured with overlock.
7. A brassiere according to claim 1, characterised in that the end edges are bonded or welded.
8. A brassiere according to one of the claims 1 to 6, characterised in that it is a part (component) of a body, of a shirt (bodice), of a bustier or of another
piece of clothing.
9. A brassiere according to claim 1, characterised in that the end edges are designed with roll seam (roller hemm) technology with an optimised
width.
10. A brassiere according to claim 1, characterised in that a decorative material is deposited onto the outer layer (9, 10) and is connected
to this in an at least pointwise manner, wherein the decorative material with regard
to area is smaller that the outer layer (9, 10).
1. Soutien-gorge avec une partie dorsale et deux parties latérales (1), une partie pour
le buste et une partie de support (2), auquel cas au moins la partie dorsale et les
parties latérales (1) sont des surfaces textiles élastiques dont la force de contention
est repartie uniformément sur la partie dorsale et les parties latérales (1) et auquel
cas la partie pour le buste, la partie dorsale, et les deux parties latérales présentent
des lisières avec des surfaces externes sans fibres, caractérisé par le fait qu'au moins la partie dorsale et les parties latérales (1) se composent d'une couche
extérieure (9, 10) et d'une couche intérieure (3, 4), auquel cas la lisière est formée
par la couche extérieure (9, 10) qui entoure la couche intérieure (3, 4) et auquel
cas le bord de la couche extérieure est plié en dedans contre le bord de la couche
intérieure, de sorte que, dans la zone des lisières, la couche intérieure (3, 4) est,
sur un côté, entourée une fois par la couche extérieure (9, 10) et sur le côté opposé,
la couche intérieure (3, 4) est entourée deux fois par la couche extérieure (9, 10)
et que les lisières sont exemptes de gomme élastique.
2. Soutien-gorge selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la partie pour le buste présente une zone avec une élasticité réduite.
3. Soutien-gorge selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la partie de support (2) présente une insertion de renforcement faite d'une couche
textile flexible qui est placée entre la couche extérieure et la couche intérieure.
4. Soutien-gorge selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au moins la couche intérieure (3, 4) est un tissus tricoté ou un tissu à mailles.
5. Soutien-gorge selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au moins la couche intérieure (3, 4) est un tissu flexible.
6. Soutien-gorge selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les lisières sont assurées par du overlock.
7. Soutien-gorge selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les lisières sont collées ou soudées.
8. Soutien-gorge selon une des revendications de 1 à 6, caractérisé par le fait qu'il est une partie constituante d'un corsage-culotte, d'un chemisier, d'un bustier
ou d'un autre vêtement.
9. Soutien-gorge selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les lisières sont exécutées dans une technique d'ourlet roulé avec une largeur optimisée.
10. Soutien-gorge selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'une étoffe décorative est appliquée sur la couche extérieure (9,10) et est reliée
avec cette dernière au moins point par point, auquel cas l'étoffe décorative est,
du point de vue de la surface, plus petite que la couche extérieure (9/10).