(19)
(11) EP 1 103 036 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.11.2004  Patentblatt  2004/46

(21) Anmeldenummer: 99917900.5

(22) Anmeldetag:  29.03.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G08B 13/24
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP1999/002131
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2000/007160 (10.02.2000 Gazette  2000/06)

(54)

BANDMATERIAL, SICHERUNGSELEMENT UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES SICHERUNGSELEMENTS FÜR DIE ELEKTRONISCHE ARTIKELSICHERUNG

TAPE MATERIAL, SECURITY ELEMENT AND METHOD FOR PRODUCING A SECURITY ELEMENT FOR ELECTRONIC ARTICLE SURVEILLANCE

MATERIAU DE BANDE, ELEMENT DE PROTECTION ET PROCEDE POUR PRODUIRE UN ELEMENT DE PROTECTION POUR LA PROTECTION ELECTRONIQUE D'ARTICLES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 30.07.1998 DE 19834367

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.05.2001  Patentblatt  2001/22

(73) Patentinhaber: Meto International GmbH
69434 Hirschhorn/Neckar (DE)

(72) Erfinder:
  • RÜHRIG, Manfred
    D-69469 Weinheim (DE)
  • COSNARD, François
    D-69251 Gaiberg (DE)

(74) Vertreter: Menges, Rolf, Dipl.-Ing. 
Ackmann, Menges & Demski, Patentanwälte Postfach 14 04 31
80454 München
80454 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-97/26564
GB-A- 2 312 595
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach Anspruch 1 und ein Flaschenetikett nach Anspruch 8.

    [0002] Im Zusammenhang mit der elektronischen Artikelsicherung, die sich zur Verhinderung von Inventurverlusten in Kaufhäusern und Lagern zunehmender Beliebtheit erfreut, kommen eine Vielzahl von unterschiedlichen Sicherungselementen zum Einsatz. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung eines Sicherungselements ist aus der EP 0 295 028 B1 bekannt geworden. In dieser Patentschrift sind erstmals die sog. Dünnschicht-Sicherungselemente beschrieben. Gegenüber den ansonsten gängigen streifenförmigen und akustomagnetischen Sicherungselementen zeichnen sich die Sicherungselemente aus Dünnschicht-Materialien durch ihre geringen Abmessungen aus, wodurch sie universell zur Sicherung der unterschiedlichen Artikel einsetzbar sind.

    [0003] Um die Sicherungselemente nach ordnungsgemäßer Bezahlung des entsprechend gesicherten Artikels deaktivieren zu können, ist auf der weichmagnetischen Dünnschicht zusätzlich eine Dünnschicht aus halbhart- oder hartmagnetischem Material vorgesehen. In der EP 0 412 137 B wird als geeignetes Deaktivierungsmaterial eine Lochfolie aus Nickel vorgeschlagen.

    [0004] Aktivierbare Sicherungselemente aus Dünnschicht-Material bestehen aus einer dünnen, vorzugsweise im µm-Bereich liegenden Schicht aus weichmagnetischem, amorphem Material. Die Schicht wird z. B. mittels eines physikalischen Abscheideverfahrens unter Vakuumbedingungen auf ein Trägersubstrat aufgebracht (Sputtem). Alternativ sind auch elektrolytische Abscheideverfahren zur Herstellung von Dünnschicht-Materialien geeignet. Das Dünnschicht-Ausgangsmaterial, das üblicherweise als Bandmaterial vorliegt, wird nachfolgend in Etikettenform gestanzt und als Klebeetikett auf einen zu sichemden Artikel aufgebracht. Nachteil bei den bekannt gewordenen Sicherungselementen aus Dünnschicht-Material bzw. bei den bekannten Herstellungsverfahren ist, daß mehrere Zwischenschritte erforderlich sind, bis die Sicherungselemente aus dem Dünnschicht-Material in die gewünschte Etikettenform gebracht und mit den zu sichernden Artikeln verbunden sind.

    [0005] So zeigt z. B. WO-A-97 26564, insbesondere Figur 4B, ein Sicherungselement mit einer Trägerschicht und einem auf der Trägerschicht vorgesehenen magnetischen Dünnschichtmaterial, das in dem Abfragefeld einer Überwachungszone eines elektronischen Artikelsicherungssystems ein charakteristisches Signal aussendet. Dieses Sicherungselement wird zwar ebenfalls aus Bandmaterial hergestellt, auf dieses müssen jedoch schmale, streifenförmige Markierelemente in bestimmter symmetrischer Anordnung aufgebracht werden, bevor das Bandmaterial zu dem Sicherungselement weiterverarbeitet werden kann.

    [0006] Aus der GB-A-2 312 595 ist ein Sicherungselement mit einem weiteren Trägerelement aus weichmagnetischem Material und mit einem halbhart- oder hartmagnetischen Dünnschichtmaterial, das so in einzelnen Abschnitten auf das weitere Trägerelement übertragen wird, daß das Sicherungselement im Abfragefeld einer Überwachungszone ein kodiertes Kennsignal aussendet, bekannt. Bei diesem bekannten Sicherungselement erfolgt das Aufbringen der einzelnen Abschnitte durch Bedrucken mittels eines Druckkopfes. Es sind also auch mehrere Zwischenschritte erforderlich, bevor das Sicherungselement in eine gewünschte endgültige Form gebracht werden kann.

    [0007] Aus der EP-A-0 673 853 ist ferner ein Flaschenetikett bekannt, das mittels einer selbstklebenden Trägerfolie auf einer Flasche befestigt ist, wobei ein Echtheitsnachweis mit einer selbstklebenden Beschichtung auf ein Sicherungselement aufgebracht ist.

    [0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Aufbringen eines Sicherungselements vorzuschtagen, das es erlaubt, Dünnschicht-Materialien auf einfachere Weise auf Flaschenetiketten aufzubringen. Außerdem soll ein solches Flaschenetikett angegeben werden.

    [0009] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 und durch ein Flaschenetikett gemäß Anspruch 8 gelöst.

    [0010] Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, daß das Sicherungselement völlig unproblematisch mittels eines eihzigen Verfahrensschrittes, nämlich dem des Heißprägens, auf ein Flaschenetikett an einer beliebigen, gewünschten Stelle aufgebracht werden kann. Betrachten wir die Vorzüge der Erfindung an einem konkreten Beispiel: Das Sicherungselement soll auf ein Flaschenetiketten aufgebracht werden. Derartige Flaschenetiketten werden als Bandmaterial bedruckt, anschließend in Einzeletiketten unterteilt und gestapelt Die Dünnschicht-Sicherungselemente können mittels eines Heißprägestempels in einer Druckmaschine während des Bedruckens der Vorderseiten auf die Rückseiten der Flaschenetiketten aufgebracht werden. Zwecks Verzierung der Falschenetiketten können die Dünnschicht-Sicherungselemente im Einzelfall durchaus auch auf der Vorderseite der Etiketten angebracht sein.

    [0011] Flaschenetiketten werden, bevor sie auf die entsprechenden Flaschen appliziert werden, gestapelt Da die Dünnschicht-Sicherungselemente im Gegensatz zu streifenförmigen oder akustomagnetischen Sicherungselementen eine nur geringe Dicke aufweisen, ist das Stapeln der Flaschenetiketten unproblematisch, und zwar selbst dann, wenn die Sicherungselemente stets an derselben Stelle auf die Etiketten aufgebracht werden. Um völlig gleichmäßige Stapelhöhen über die gesamte Fläche der Flaschenetiketten zu erzielen, können erfindungsgemäß die Sicherungselemente natürlich auch in unterschiedlichen Bereichen der Etiketten angeordnet werden - eine Möglichkeit für die die erfindungsgemäßen Sicherungselemente und ihr erfindungsgemäßes Applikationsverfahren bestens geeignet sind.

    [0012] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht zweifelsfrei auch darin, daß die Sicherungselemente infolge ihrer geringen Dicke unter den auf die Flashen applizierten Flaschenetiketten nach außen hin überhaupt nicht oder geringfügig in Erscheinung treten.

    [0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.

    [0014] Um die Adhäsionskraft zwischen der Trägerschicht und dem Dünnschicht-Material gezielt zu beeinflussen, ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung eine wachsartige Löseschicht vorgesehen, die schmilzt, wenn sie durch den Heißprägestempel erwärmt wird.

    [0015] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung handelt es sich bei dem Dünnschicht-Material um eine weichmagnetische Dünnschicht oder um eine halbhart- oder hartmagnetische Dünnschicht, wobei eine halbhart- oder hartmagnetische Schicht zwecks Deaktivierung des weichmagnetischen Dünnschicht-Materials stets in Kombination mit dem weichmagnetischen Dünnschicht-Material zur Anwendung kommt.

    [0016] Bei der Trägerschicht handeft es sich gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung um eine Polyester-Folie, Des weiteren ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß es sich bei der Transferschicht um eine Klebeschicht handelt, deren Schmetztemperatur vorzugsweise im Bereich zwischen 60°- 150° liegt. Die Klebeschicht schmilzt unter der Temperatureinwirkung des Heißprägestempels und stellt nach dem Erkalten eine innige Verbindung zwischen dem Flaschenetikett und dem Dünnschicht-Material her.

    [0017] Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Flaschenetiketts sieht vor, daß das Dünnschicht-Material in sich strukturiert ist und die Form eines Hologramms aufweist. Durch die unmittelbare Verbindung zwischen Sicherungselement und Echtheitsnachweis wird ein universell einsetzbares und kostengünstiges Kennzeichnungselement zur Verfügung gestellt.

    [0018] Während anhand der zuvor beschriebenen Sicherungselemente lediglich die Information bereitgestellt wird, ob sich eine gesicherte Flasche innerhalb der Überwarchungszone befindet oder nicht, ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, daß das erfindungsgemäße Sicherungselement kodierte Information bereitstellt die es erlaubt, eine bestimmte Flasche sicher zu detektieren. Hierzu wird das weichmagnetische Dünnschicht-Material in einzelnen Abschnitten so auf das Flaschenetikett übertragen, daß das Sicherungselement im Abfragefeld einer Übenrtrachungszone ein kodiertes Kennsignal aussendet.

    [0019] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Es zeigt:

    Fig. 1: einen Querschnitt durch ein als Ausgangsmaterial eingesetztes Bandmaterial,

    Fig. 2: einen Querschnitt durch das Bandmaterial zum Zeitpunkt des Heißprägens,

    Fig. 3: einen Querschnitt durch das Bandmaterial nach Beendigung des Heißprägens und

    Fig. 4: eine Draufsicht auf eine vorteilhafte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Identifizierungselements.



    [0020] Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein Bandmaterial 1. Das Bandmaterial 1 besteht aus einer Trägerschicht 2, die vorzugsweise aus Polyester-Folie gefertigt ist, einer Löseschicht 5, bei der es sich beispielsweise um eine Wachsschicht handelt, einem weichmagnetischen oder halbhart- oder hartmagnetischen Dünnschicht-Material 3 und einer druck- oder wärmeempfindlichen Transferschicht 4. Wie bereits an vorhergehender Stelle erläutert, kann auf die zusätzliche Löseschicht 5 verzichtet werden, wenn die Trägerschicht 2 an sich bereits die erforderliche geringe Adhäsion bezüglich des Dünnschicht-Materials 3 aufweist.

    [0021] Wie in Fig. 2 schematisch dargestellt, läßt sich das mit der Transferschicht 4 versehene Dünnschiht-Material 3 unter Einwirkung eines Heißprägestempels 7 auf ein beliebiges Flaschenetikett 6 übertragen. Das Sicherungselement wird z. B. auf die Rückseite des Flaschenetiketts 6 aufgebracht; anschließend wird das Flaschenetikett 6 auf eine Flasche aufgeklebt. Infolge der geringen Dicke des Dünnschicht-Materials ist es von außen für einen potentiellen Dieb nicht erkennbar, ob die Flasche, mittels eines elektronisch detektierbaren Sicherungselements gegen Diebstahl gesichert ist oder nicht.

    [0022] Die äußere Form des Sicherungselements 8 kann natürlich beliebig gestaltet werden, indem ein entsprechend geformter Heißprägestempel 7 zur Übertragung des Sicherungselements 8 auf das Falschenetikett 6 verwendet wird. Um dem Sicherungselement 8 zusätzlich die Form eines Hologramms aufzuprägen, muß der Heißprägestempel 7 eine entsprechende Oberflächenstruktur aufweisen.

    [0023] Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch das Bandmaterial 1 und durch das Sicherungselement 8 nach Beendigung des Heißprägevorgangs.

    [0024] In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine vorteilhafte Ausgestaltung eines Identifizierungselements 10 dargestellt, Das weichmagnetische Dünnschicht-Material 3 ist in einzelnen Abschnitten 9 so auf einem Flaschenetikett angeordnet, daß es im Abfragefeld eines elektronischen Artikelsicherungssystems ein kodiertes Kennsignäl aussendet, das der entsprechenden Flasche eindeutig zuordenbar ist. Neben der reinen Sicherungsfunktion erfüllt ein derart ausgestattetes Element auch eine Identifizierungsfunktion.

    Bezugszeichenliste



    [0025] 
    1
    Bandmaterial
    2
    Trägerschicht
    3
    Dünnschicht-Material
    4
    Transferschicht
    5
    Löseschicht
    6;
    Flaschenetikett
    7
    Heißprägestempel
    8
    Sicherungselement
    9
    Abschnitt
    10
    Identifizierungselement



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Aufbringen eines Sicherungselements (8), das in der Lage ist, im Abfragefeld einer Überwachungszone eines elektronischen Artikelsicherungssystems ein Kennsignal auszusenden, auf ein Flaschenetikett (6) durch die Schritte:

    - Bereitstellen eines Flaschenetiketts (6) und eines Bandmaterials (1), wobei das Bandmaterial (1) eine Trägerschicht (2), ein auf der Trägerschicht vorgesehenes magnetisches Dünnschicht-Material und eine auf dem Dünnschicht-Material (3) vorgesehene, mittels Druck und/oder Wärme schmelzbare Transferschicht (4) aufweist und wobei die Adhäsion zwischen Trägerschicht (2) und Dünnschicht-Material (3) kleiner ist als die Adhäsion zwischen Dünnschicht-Material (3) und Transferschicht (4), und

    - Übertragen eines gewünschten Bereich des Dünnschicht-Materials (3) über die Transferschicht (4) auf das Flaschenetikett (6) durch lokale Druck- und/oder Wärmebeaufschlagung mittels eines Heißprägestempels (7).


     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bandmaterial (1) eingesetzt wird, bei dem die Trägerschicht (2) eine Polyesterfolie ist.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bandmaterial (1) eingesetzt wird, bei dem die Transferschicht (4) eine Klebeschicht ist, deren Schmelztemperatur im Bereich zwischen 60°C und 150°C liegt.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bandmaterial (1) eingesetzt wird, bei dem das Dünnschicht-Material (3) ein weichmagnetisches Dünnschicht-Material ist.
     
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dünnschicht-Material (3) ein halbhart- oder hartmagnetisches Dünnschicht-Material ist.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das weichmagnetische Dünnschicht-Material (3) in einzelnen Abschnitten (9) so auf das Flaschenetikett (6) übertragen wird, dass das Sicherungselement in der Lage ist, im Abfragefeld einer Überwachungszone eines elektronischen Artikelsicherungssystems ein kodiertes Identifizierungssignal auszusenden.
     
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dünnschicht-Material (3) auf die Rückseite des Flaschenetiketts (6) übertragen wird.
     
    8. Flaschenetikett mit einem Sicherungselement (8), wobei das Sicherungselement ein magnetisches Dünnschicht-Material (3) aufweist, das in der Lage ist, im Abfragefeld einer Überwachungszone eines elektronischen Artikelsicherungssystems ein Kennsignal auszusendenden, und wobei das Sichenungselement (8) mit einer mittels Druck und/order Wärme schmelzbaren,auf dem Dünnschicht-Material (3) vorgesehenen Transferschicht (4) auf das Flaschenetikett aufgebracht ist.
     
    9. Flaschenetikett nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (8) auf der Rückseite des Flaschenetiketts (6) angebracht ist.
     
    10. Flaschenetikett nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Dünnschicht-Material (3) in sich strukturiert ist und die Form eines Hologramms aufweist.
     
    11. Flaschenetikett nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Dünnschicht-Material (3) ein weichmagnetisches Dünnschicht-Material ist.
     
    12. Flaschenetikett nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Dünnschicht-Material (3) ein halbhart- oder hartmagnetisches Material ist.
     


    Claims

    1. A method for applying a security element (8) capable of emitting a characteristic signal in the query field of a surveillance zone of an electronic article-protection system, to a bottle label (6), the method comprising the steps of:

    - providing a bottle label (6) and a tape material (1), wherein the tape material (1) comprises a carrier layer (2), a magnetic thin-film material provided on the carrier layer, and a transfer layer (4) provided on the thin-film material (3), the transfer layer being capable of melting under application of pressure and/or heat, and wherein the adhesion between the carrier layer (2) and the thin-film material (3) is less than the adhesion between the thin-film material (3) and the transfer layer (4), and

    - transferring a desired area of the thin-film material (3) by means of the transfer layer (4) to the bottle label (6) under local application of pressure and/or heat from a hot-stamping die (7).


     
    2. The method according to claim 1, characterized in that a tape material (1) is used in which the carrier layer (2) is a polyester foil.
     
    3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that a tape material (1) is used in which the transfer layer (4) is an adhesive layer with a melting point lying in a range of 60°C to 150°C.
     
    4. The method according any one of claims 1 to 3, characterized in that a tape material (1) is used in which the thin-film material (3) is a magnetically soft thin-film material.
     
    5. The method according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the thin-film material (3) is a magnetically semi-hard or hard thin-film material.
     
    6. The method according to claim 4 or 5, characterized in that individual segments (9) of the magnetically soft thin-film material (3) are transferred to the bottle label (6) in such a manner that the security element is capable of emitting a coded identification signal in the query field of a surveillance zone of an electronic article-protection system.
     
    7. The method according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the thin-film material (3) is transferred to the back side of the bottle label (6).
     
    8. A bottle label with a security element (8), wherein the security element has a magnetic thin-film material (3) capable of emitting a characteristic signal in the query field of a surveillance zone of an electronic article-protection system, and wherein the security element (8) is applied to the bottle label by means of a transfer layer (4) which is capable of melting under application of pressure and/or heat and which is provided on the thin-film material (3).
     
    9. The bottle label according to claim 8, characterized in that the security element (8) is applied to the back side of the bottle label (6).
     
    10. The bottle label according to claim 8 or 9, characterized in that the thin-film material (3) in itself is structured and is provided in the form of a hologram.
     
    11. The bottle label according to any one of claims 8 to 10, characterized in that the thin-film material (3) is a magnetically soft thin-film material.
     
    12. The bottle label according to any one of claims 8 to 10, characterized in that the thin-film material (3) is a magnetically semi-hard or hard material.
     


    Revendications

    1. Procédé destiné à appliquer sur une étiquette pour bouteille (6) un élément de sécurité (8), qui est apte à émettre un signal d'identification dans le champ de lecture d'une zone de contrôle d'un système de sécurité électronique pour articles, avec les étapes :

    - préparation d'une étiquette pour bouteille (6) et d'une bande de matériau (1), la bande de matériau (1) comportant une couche de support (2), une mince couche de matériau (3) magnétique, prévue sur la couche de support (2), et une couche de transfert (4) susceptible de fondre sous l'effet de la pression et/ou de la chaleur, prévue sur la mince couche de matériau (3), et l'adhérence entre la couche de support (2) et la mince couche de matériau (3) étant inférieure à l'adhérence entre la mince couche de matériau (3) et la couche de transfert (4),

    - transfert d'une zone souhaitée de la mince couche de matériau (3) sur l'étiquette pour bouteille (6) par l'intermédiaire de la couche de transfert (4), par application locale d'une pression et/ou de chaleur au moyen d'un poinçon d'estampage à chaud (7).


     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise une bande de matériau (1) dans laquelle la couche de support (2) est un film polyester.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on utilise une bande de matériau (1) dans laquelle la couche de transfert (4) est une couche adhésive, dont la température de fusion se situe dans le domaine entre 60°C et 150°C.
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'on utilise une bande de matériau (1) dans laquelle la mince couche de matériau (3) est une mince couche de matériau magnétique doux.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la mince couche de matériau (3) est une mince couche de matériau magnétique semi-dur ou dur.
     
    6. Procédé selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la mince couche de matériau (3) magnétique doux est transférée par tronçons (9) individuels sur l'étiquette pour bouteille (6), de telle sorte que l'élément de sécurité est apte à émettre un signal d'identification codé dans le champ de lecture d'une zone de contrôle d'un système de sécurité électronique pour articles.
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la mince couche de matériau (3) est transférée sur le dos de l'étiquette pour bouteille (6).
     
    8. Étiquette pour bouteille comportant un élément de sécurité (8), dans laquelle l'élément de sécurité (8) comporte une mince couche de matériau (3) magnétique, qui est apte à émettre un signal d'identification dans le champ de lecture d'une zone de contrôle d'un système de sécurité électronique pour articles, et dans laquelle l'élément de sécurité (8) est appliqué sur l'étiquette pour bouteille (6) avec une couche de transfert (4), susceptible de fondre sous l'effet d'une pression et/ou de la chaleur et prévue sur la mince couche de matériau (3).
     
    9. Étiquette pour bouteille selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'élément de sécurité (8) est appliqué sur le dos de l'étiquette pour bouteille (6).
     
    10. Étiquette pour bouteille selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que la mince couche de matériau (3) est structurée en elle-même et présente la forme d'un hologramme.
     
    11. Étiquette pour bouteille selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que la mince couche de matériau (3) est une mince couche de matériau magnétique doux.
     
    12. Étiquette pour bouteille selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que la mince couche de matériau (3) est une mince couche de matériau magnétique semi-dur ou dur.
     




    Zeichnung