[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Meßwerterfassung, -übertragung
und -auswertung, mit einem Meßwerterfassungsteil, mit einem Meßwertauswertungsteil
und mit einer nur aus einer Hinleitung und aus einer Rückleitung bestehenden Verbindung
zwischen dem Meßwerterfassungsteil und dem Meßwertauswertungsteil, wobei das Meßwerterfassungsteil
einen Meßwertaufnehmer, eine Meßwandlerschaltung, einen der Meßwandlerschaltung vorgeschalteten
Schaltregler und einen dem Schaltregler vorgeschalteten Stromsteller aufweist, wobei
das Meßwertauswertungsteil eine Spannungsquelle und eine Auswerteschaltung aufweist
und wobei der Schaltregler eine konstante Betriebsspannung für die Meßwandlerschaltung
liefert und der Stromsteller, gesteuert von der Meßwandlerschaltung, einen den Meßwert
repräsentierenden, über die Hinleitung und die Rückleitung fließenden Meßwertund Versorgungsstrom
einstellt, die Stromaufnahme der Meßwandlerschaltung steuerbar ist und durch eine
kurzzeitige Verringerung der Stromaufnahme der Meßwandlerschaltung so gesteuert wird,
daß der Spannungsabfall über dem Stromsteller so klein wie möglich ist und wobei parallel
zum Eingang des Schaltreglers ein Kondensator geschaltet ist.
[0002] Schaltungsanordnungen der in Rede stehenden Art sind vielfach bekannt (vgl, z. B.
die deutsche Patentschrift
39 34 007, die europäische Offenlegungsschrift
0 744 724, die deutsche Offenlegungsschrift
197 23 645 und insbesondere die
US 5,416,723 A), Für diese Schaltungsanordnungen ist wesentlich, daß die Verbindung zwischen dem
Meßwerterfassungsteil und dem Meßwertauswertungsteil nur aus zwei Leitungen besteht
und daß über diese beiden Leitungen ein Strom fließt, der sowohl den Meßwert repräsentiert
als auch der leistungsmäßigen Versorgung des Meßwerterfassungsteils dient; der über
die beiden Leitungen fließende Strom ist folglich einleitend mit Meßwert- und Versorgungsstrom
bezeichnet worden.
[0003] Häufig sind Schaltungsanordnungen der in Rede stehenden Art so konzipiert und ausgelegt,
daß es sich bei der in dem Meßwertauswertungsteil befindenden Spannungsquelle um eine
Gleichspannungsquelle handelt, der Meßwert- und Versorgungsstrom also ein Gleichstrom
ist. Diese Schaltungsanordnungen sind auch häufig so konzipiert und ausgelegt, daß
der Meßwert- und Versorgungsstrom zwischen einem unteren Grenzwert, nämlich 4 mA,
und einem oberen Grenzwert, nämlich 20 mA, den Meßwert repräsentiert; der untere Grenzwert
von 4 mA repräsentiert also den kleinsten Meßwert, der obere Grenzwert von 20 mA den
größten Meßwert (vgl. die deutsche Patentschrift
39 34 007, Seite 2, Zeilen 19 bis 24).
[0004] Nachfolgend wird immer davon ausgegangen, daß es sich bei der in Rede stehenden Schaltungsanordnung
um eine solche handelt, bei der die in dem Meßwertauswertungsteil vorgesehene Spannungsquelle
eine Gleichspannungsquelle ist, der Meßwert- und Versorgungsstrom also ein Gleichstrom
ist. Das ist auch der Grund dafür, daß bereits einleitend die Verbindung zwischen
dem Meßwerterfassungsteil und dem Meßwertauswertungsteil als aus einer Hinleitung
und aus einer Rückleitung bestehend beschrieben worden ist. Nachfolgend wird im übrigen
immer von der technischen Stromrichtung ausgegangen; in einem an eine Gleichspannungsquelle
angeschlossenen Stromkreis fließt also der Gleichstrom vom Pluspol der Gleichspannungsquelle
über den Stromkreis zum Minuspol der Gleichspannungsquelle.
[0005] Der Teil der in Rede stehenden Schaltungsanordnung, der zuvor und nachfolgend mit
Meßwerterfassungsteil bezeichnet ist, wird auch als Sendestation (vgl. die deutsche
Patentschrift
39 34 007) oder als Geberstelle (vgl. die europäische Offenlegungsschrift
0 744 724 und die deutsche Offenlegungsschrift
197 23 645) bezeichnet, während der hier als Meßwertauswertungsteil bezeichnete Teil der in
Rede stehenden Schaltungsanordnung auch als Empfangsstation (vgl. die deutsche Patentschrift
39 34 007) oder als Empfangsstelle (vgl. die europäische Offenlegungsschrift
0 744 724 und die deutsche Offenlegungsschrift
197 23 645) bezeichnet wird. Die nach der hier verwendeten Terminologie aus einer Hinleitung
und aus einer Rückleitung bestehende Verbindung zwischen dem Meßwerterfassungsteil
und dem Meßwertauswertungsteil wird auch als Zweidrahtleitung bezeichnet (vgl. die
deutsche Patentschrift
39 34 007, die europäische Offenlegungsschrift
0 744 724 und die deutsche Offenlegungsschrift
197 23 645).
[0006] Da bei den hier in Rede stehenden Schaltungsanordnungen der - den Meßwert repräsentierende
- Meßwertstrom - wie dargestellt, in der Regel zwischen 4 mA und 20 mA liegend - auch
der Versorgungsstrom für den Meßwerterfassungsteil ist, ist die dem Meßwerterfassungsteil
zur Verfügung stehende elektrische Leistung durch den unteren Grenzwert des Meßwert-
und Versorgungsstroms, in der Regel also durch 4 mA, begrenzt, - was häufig problematisch
ist (vgl. die deutsche Patentschrift
39 34 007, Seite 2. Zeilen 25 bis 42).
[0007] Bei der in Rede stehenden Schaltungsanordnung ist die Meßwandlerschaltung - mit dem
dazu gehörenden Meßwertaufnehmer - der eigentlich funktionswichtigste Teil. Bei der
in Rede stehenden Schaltungsanordnung kann es zu einem Betriebszustand kommen, bei
dem der Messwert- und Versorgungsstrom nicht dem Messwert proportional eingestellt
werden kann. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung
anzugeben, die die zuvor beschriebene Problematik nicht aufweist.
[0008] Erfindungsgemäß ist die zuvor aufgezeigte Aufgabe bei einer Schaltungsanordnung der
eingangs beschriebenen Art zunächst und im wesentlichen dadurch gelöst, daß ein, von
der Meßwandlerschaltung gesteuerter, nur bei Bedarf aktivierter zweiter Stromsteller
vorgesehen ist und der zweite Stromsteller mit seinem Eingang mit dem Eingang des
ersten Stromstellers und mit seinem Ausgang mit der Rückleitung verbunden ist. Daß
und warum mit dieser Maßnahme die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe gelöst ist,
wird im folgenden anhand einer Zeichnung im einzelnen erläutert. In der Zeichnung
zeigen
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung,
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
- Fig. 3 bis 6
- graphische Darstellungen zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
[0009] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schaltungsanordnungen sind bestimmt und geeignet
zur Meßwerterfassung, -übertragung und -auswertung und bestehen in ihrem grundsätzlichen
Aufbau aus einem Meßwerterfassungsteil 1, aus einem Meßwertauswertungsteil 2 und aus
einer - nur aus einer Hinleitung 3 und aus einer Rückleitung 4 bestehenden - Verbindung
5 zwischen dem Meßwerterfassungsteil 1 und dem Meßwertauswertungsteil 2.
[0010] Wie die Fig 1 und 2 zeigen, gehören zu dem Meßwerterfassungsteil 1 ein nur angedeuteter
Meßwertaufnehmer 6, eine Meßwandlerschaltung 7, ein der Meßwandlerschaltung 7 vorgeschalteter
Schaltregler 8 und ein dem Schaltregler 8 vorgeschalteter Stromsteller 9. Zu dem Meßwertauswertungsteil
2 gehören eine Spannungsquelle 10 und eine Auswerteschaltung 11. In den dargestellten
Ausführungsbeispielen sind noch zwei Widerstände 12, 13 vorgesehen. Die Auswerteschaltung
11 liegt parallel zum Widerstand 13; der Auswerteschaltung 11 wird also der am Widerstand
13 entstehende, dem Meßwert- und Versorgungsstrom proportionale Spannungsabfall zugeführt.
[0011] Der Schaltregler 8 liefert eine - zumindest im wesentlichen - konstante Betriebsspannung
für die Meßwandlerschaltung 7. (Dazu, was ein Schaltregler ist und wie ein Schaltregler
arbeitet, wird verwiesen auf die deutsche Patentschrift
39 34 007, Seite 3, Zeile 64, bis Seite 4, Zeile 45, sowie auf die Literaturstellen Tietze
.
Schenk "Halbleiter-Schaltungstechnik", 10. Auflage, Springer-Verlag, Abschnitte 18.5
"Schaltnetzgeräte", 18.6 "Sekundär getaktete Schaltregler" und 18.7 "Primär getaktete
Schaltregler", Seiten 565 bis 586, und "
Lexikon Elektronik und Mikroelektronik", VDI-Verlag, Seite 733). Nachfolgend wird immer von einem idealen Schaltregler ausgegangen, d. h. von einem
Schaltregler, der keine Verlustleistung hat und dessen Ausgangsspannung konstant ist.
[0012] Der Stromsteller 9 wird von der Meßwandlerschaltung 7 gesteuert. Durch den Stromsteller
9 wird ein den Meßwert repräsentierender, über die Hinleitung 3 und die Rückleitung
4 fließender Meßwert- und Versorgungsstrom eingestellt. (Das hier mit Stromsteller
bezeichnete Schaltungsteil wird auch als steuerbare Stromquelle bezeichnet, so jedenfalls
in der europäischen Offenlegungsschrift
0 744 724 und in der deutschen Offenlegungsschrift
127 23 645. Statt des Ausdrucks Stromsteller wird auch der Ausdruck Stromregler verwendet.)
[0013] Bei den dargestellten und beschriebenen Schaltungsanordnungen sind die Spannungsquelle
10, der Widerstand 12, die Hinleitung 3, der Stromsteller 9, die Primärseite des Schaltreglers
8, die Rückleitung 4 und der Widerstand 13 in Reihe geschaltet; sie bilden einen ersten
Stromkreis. Die Sekundärseite des Schaltreglers 8 und die Meßwandlerschaltung 7 bilden
einen zweiten Stromkreis.
[0014] In den Fig. 1 und 2 ist noch ein den Widerstand der Hinleitung 3 verkörpernder Widerstand
14 und ein den Widerstand der Rückleitung 4 verkörpernder Widerstand 15 dargestellt.
[0015] Nachfolgend werden bezeichnet
mit U1 die Spannung der Spannungsquelle 10,
mit U2 die Spannung am "Eingang" der aus der Hinleitung 3 und der Rückleitung 4 bestehenden
Verbindung 5 zwischen dem Meßwertauswertungsteil 2 und dem Meßwerterfassungsteil 1,
mit U3 die Spannung am Eingang des Meßwerterfassungsteils 1,
mit U4 die Spannung am Eingang des Schaltreglers 8,
mit U5 die Spannung am Ausgang des Schaltreglers 8, die gleich der Spannung am Eingang der
Meßwandlerschaltung 7 ist,
mit I1 der durch das Meßwertauswertungsteil 2 fließende Strom,
mit I2 der über die Hinleitung 3 und über die Rückleitung 4 fließende Strom,
mit I3 der durch das Meßwerterfassungsteil 1 fließende Strom,
mit I4 der primärseitig durch den Schaltregler 8 fließende Strom und
mit I5 der sekundärseitig durch den Schaltregler 8 und durch die Meßwandlerschaltung 7 fließende
Strom.
[0016] Mit dieser Festlegung gilt dann folgendes:
Die Leistung P1, die die Spannungsquelle 10 im Meßwertauswertungsteil 2 zur Verfügung stellt, ist
gegeben durch folgende Gleichung:

Setzt man R12 für den Wert des Widerstandes 12 und R13 für den Wert des Widerstandes 13, so gilt dann für die Verlustleistung PV,1 innerhalb des Meßwertauswertungsteils 2:

Setzt man R14 für den Wert des Widerstandes 14 der Hinleitung 3 und R15 für den Wert des Widerstandes 15 der Rückleitung 4, so gilt für die Verlustleistung
PV,2 auf der Verbindung 5 zwischen dem Meßwertauswertungsteil 2 und dem Meßwerterfassungsteil
1:

Die Leistung P3, die für das Meßwerterfassungsteil 1 zur Verfügung steht, ist durch die Spannung
U1 der Spannungsquelle 10, die Widerstände R12, R13, R14 und R15 sowie durch den aktuellen Meßwert- und Versorgungsstrom vorgegeben; für die Leistung
P3 gilt:

Für die Spannung U3 am Meßwerterfassungsteil 1 gilt:

Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, gilt weiter für die Ströme I3, I2 und I1:

Damit gilt für die Spannung U3 am Meßwerterfassungsteil 1:

Für die Leistung P3, die für das Meßwerterfassungsteil 1 zur Verfügung steht, gilt:

[0017] Die für das Meßwerterfassunasteil 1 zur Verfügung stehende Leistung P
3 ist damit vom Meßwert, nämlich vom Meßwert- und Versorgungsstrom I
3, abhängig. Bei einem kleinen Meßwert, wenn der Meßwert- und Versorgungsstrom I
3 z. B. 4 mA beträgt, steht folglich weniger Leistung zur Verfügung als bei einem großen
Meßwert, wenn der Meßwert- und Versorgungsstrom I
3 z. B. 20 mA beträgt. Es ist nun dafür gesorgt, daß von der dem Meßwerterfassungsteil
1 zur Verfügung stehenden Leistung P
3 ein möglichst großer Anteil der Meßwandlerschaltung 7 zur Verfügung steht, - was
sich aus folgendem ergibt:
Für den Stromsteller 9 gilt:

und

Für die Verlustleistung PV,3 im Stromsteller 9 gilt:

Da vorausgesetzt ist, daß der Schaltregler 8 keine Verlustleistung hat, gilt am Schaltregler
8 für die eingangsseitige Leistung P4 und für die ausgangsseitige Leistung P5, die der Meßwandlerschaltung 7 zur Verfügung steht:

Betrachtet man die Leistung P5, die der Meßwandlerschaltung 7 zur Verfügung steht, so gilt:

[0018] Die Gleichung 13 zeigt, daß sich die Leistung P
5, die der Meßwandlerschaltung 7 zur Verfügung steht, durch eine möglichst große Spannung
U
4 optimieren läßt. Da die Spannung U
4 nicht größer als die Spannung U
3 werden kann, muß die Differenz zwischen der Spannung U
3 und der Spannung U
4 so klein wie möglich sein. "So klein wie möglich" - statt "Null" - berücksichtigt,
daß der Stromsteller 9 funktionsnotwendig, um, gesteuert von der Meßwandlerschaltung
7, einen den Meßwert repräsentierenden Meßwert- und Versorgungsstrom I
3 einstellen zu können, eine minimale Differenz zwischen der Spannung U
3 und der Spannung U
4 benötigt.
[0019] Da voraussetzungsgemäß der Schaltregler 8 keine Verlustleistung hat, die primärseitige
Leistung P
4 also gleich der sekundärseitigen Leistung P
5 ist, da der primärseitige Strom I
4 des Schaltreglers 8 im stationären Zustand vorgegeben ist, nämlich gleich dem durch
die Meßwandlerschaltung 7 vorgegebenen Meßwert- und Versorgungsstrom I
3 ist, und da die sekundärseitige Spannung U
5 des Schaltreglers 8 konstant ist, führt eine kurzzeitige Verringerung der Stromaufnahme
der Meßwandlerschaltung 7, also eine kurzzeitige Verringerung des durch die Meßwandlerschaltung
7 und sekundärseitig durch den Schaltregler 8 fließenden Stromes I
5, zu einer Erhöhung der Spannung U
4 auf der Primärseite des Schaltreglers 8, da der Strom I
3, nun größer als der Strom I
4, nicht mehr vom Schaltregler 8 aufgenommen werden kann. Über die Differenz der Ströme
I
3 und I
4 - nämlich I
3 - 14 > 0 - wird eine fiktive Kapazität aufgeladen und die Spannung U
4 steigt. Sobald die Spannung U
4 die gewünschte Größe - "so groß wie möglich" - erreicht hat, muß der Stromverbrauch
der Meßwandlerschaltung 7 wieder so erhöht werden, daß der Strom I
3 gleich dem Strom I
4 ist, Da jetzt die Spannung U
4 aber größer ist als vorher, ist jetzt auch die Leistung P
4 = U
4 - I
4 größer als vorher. Da die Spannung U
5 am Ausgang des Schaltreglers 8 konstant ist, wird auch der Strom I
5 größer als vorher, folglich auch die der Meßwandlerschaltung 7 zur Verfügung stehende
Leistung P
5 = U
5 · I
5, Damit ist gezeigt, daß die Maßnahme, die Stromaufnahme der Meßwandlerschaltung 7
so zu steuern, daß der Spannungsabfall über dem Stromsteller 9, also die Differenz
zwischen der Spannung U
3 und der Spannung U
4, so klein wie möglich ist, zu einer Optimierung der der Meßwandlerschaltung 7 zur
Verfügung stehenden Leistung P
5 führt.
[0020] In den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen ist angedeutet, daß
der Schaltregler 8 eingangsseitig einen Kondensator 16 aufweist. Ein solcher Schaltregler
8 ist beispielsweise der Schaltregler LT 1176-5 der Firma Linea Technology. Der Kondensator
16 vereinfacht die Steuerung der Spannung U
4, da hierdurch die Änderungsgeschwindigkeit der Spannung U
4 bei einer Einstellung von I
3 ungleich I
4 stark reduziert werden kann.
[0021] Ist, wie das für die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele gilt,
der Schaltregler 8 eingangsseitig mit einem Kondensator 16 versehen, kann es zu einem
Betriebszustand kommen, bei dem der Meßwert- und Versorgungsstrom I
3 nicht dem Meßwert proportional eingestellt werden kann:
Ausgehend von einem kleinen Meßwert und damit einem kleinen Meßwert- und Versorgungsstrom
I3 von z. B. 4 mA, stellt sich ein relativ großer Wert für die Spannung U4 ein, da die Spannung U3 auch relativ groß ist, - weil die Spannungsabfälle an den Widerständen 12, 13, 14
und 15 relativ gering sind. Ergibt sich nun sprunghaft ein relativ großer Meßwert
und soll folglich ein relativ großer Meßwert- und Versorgungsstrom I3 eingestellt werden, z. B. 20 mA, so ist das dann nicht möglich, wenn die durch den
Kondensator 16 gepufferte Spannung U4 größer ist als die Spannung U3, die sich wegen der relativ großen Spannungsabfälle an den Widerständen 12, 13, 14 und 15 einstellen müßte. Da der Stromsteller 9 nur arbeiten kann, wenn die Spannung
U3 größer ist als die Spannung U4, kann der dem großen Meßwert entsprechende Meßwert- und Versorgungsstrom I3 von 20 mA nicht eingestellt werden.
[0022] Zur Lösung des zuvor aufgezeigten Problems ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ein zweiter, von der Meßwandlerschaltung
7 gesteuerter, nur bei Bedarf aktivierter Stromsteller 17 vorgesehen, der mit seinem
Eingang mit dem Eingang des ersten Stromstellers 9 und mit seinem Ausgang mit der
Rückleitung 4 verbunden ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel setzt sich der Meßwert-
und Versorgungsstrom I
3, der dem Meßwert proportional sein soll, zusammen aus dem Strom I
4 über den ersten Stromsteller 9 und dem Strom I
6 über den zweiten Stromsteller 17. Folglich läßt sich auch bei dem zuvor beschriebenen
Betriebszustand der geforderte Meßwert- und Versorgungsstrom I
3 einstellen.
[0023] Bei dem zuvor beschriebenen, in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung trägt der Strom I
6 über den zweiten Stromsteller 17 nicht zur Leistung P
5 für die Meßwandlerschaltung 7 bei; der Strom I
6 über den zweiten Stromsteller 17 ist also im Prinzip unerwünscht. Folglich wird im
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 der hier zusätzlich vorgesehene zweite Stromsteller
17 nur "bei Bedarf" aktiviert, nämlich nur dann und nur solange, wie das zuvor aufgezeigte
Problem existent ist.
[0024] Im übrigen kann, was in den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt ist, die Meßwandlerschaltung
7 zur Steuerung ihrer Stromaufnahme oder/und zur Steuerung des zweiten Stromstellers
17 parametrierbar sein, z. B. über die Spannung U
1 der Spannungsquelle 10 oder/und über die Widerstände 12 und 13 in dem Meßwertauswertungsteil
2 oder/und über die Widerstände 14, 15 der Hinleitung 3 oder/und der Rückleitung 4
oder/und über die Kapazität des dem Eingang des Schaltreglers 8 parallel geschalteten
Kondensators 16. Auch besteht die Möglichkeit, den Spannungsabfall über dem ersten
Stromsteller 9, z. B. über einen nicht dargestellten A/D-Wandler, zur Steuerung der
Stromaufnahme der Meßwandlerschaltung 7 oder/und zur Steuerung des zweiten Stromstellers
17 in die Meßwandlerschaltung 7 einzuführen.
[0025] Nunmehr soll die Erfindung nochmals anhand der graphischen Darstellungen in den Fig.
3 bis 6 erläutert werden:
Zunächst soll die Spannung U3 am Eingang des Meßwerterfassungsteils 1, also die Spannung U3 am Eingang des Stromreglers 9, betrachtet werden. Diese hängt von der Spannung U1 der Spannungsquelle 10, der Summe der Widerstände 12, 13, 14 und 15 sowie dem durch
das Meßwerterfassungsteil 1 fließenden Strom I3 ab. In der Praxis können sich hier sehr unterschiedliche Charakteristiken durch unterschiedliche
Meßwertauswertungsteile 2 und unterschiedliche Verbindungen 5 zwischen dem Meßwerterfassungsteil
1 und dem Meßwertauswertungsteil 2 ergeben. Diese sind bei der Auslieferung des Meßwerterfassungsteils
1 nicht bekannt; das Meßwerterfassungsteil 1 muß sich daher auf die vorgefundenen
Verhältnisse automatisch adaptieren.
[0026] In der Fig. 3 sind Kennlinien dargestellt, die die Spannung U
3 am Eingang des Stromreglers 9 in Abhängigkeit von dem durch das Meßwerterfassungsteil
1 fließenden Strom I
3 zeigen. Dabei liegen zugrunde
der Kennlinie a eine Spannung U
1 von 24 V und ein Widerstand der Verbindung 5 von 300 Ω,
der Kennlinie b eine Spannung U
1 von 24 V und ein Widerstand der Verbindung 5 von 50 Ω und
der Kennlinie c eine Spannung U
1 von 17 V und ein Widerstand der Verbindung 5 von 50 Ω.
[0027] Die Kennlinie a - für eine Spannung U
1 von 24 V und einen Widerstand der Verbindung von 300 Ω - ist besonders verbreitet,
da diese Kennlinie den Anforderungen der Eigensicherheit bei Explosionsschutz entspricht.
[0028] Idealerweise liegt die Spannung U
4 am Ausgang des Stromreglers 9 um ein Volt unter der Spannung U
3 am Eingang des Stromreglers 9. Die entsprechende Kennlinie d ist in Fig. 4 - zusammen
mit der Kennlinie a aus Fig. 3 - dargestellt.
[0029] Der Stromregler 9 ist auch notwendig, weil der durch die Meßwandlerschaltung 7 fließende
Strom I
5 nicht so genau gesteuert werden kann, wie dies für den den Meßwert darstellenden
Strom I
3 erforderlich ist.
[0030] Wie bereits ausgeführt, wird der Stromsteller 9 von der Meßwandlerschaltung 7 so
gesteuert, daß er einen den Meßwert repräsentierenden, über die Verbindung 5 fließenden
Meßwert- und Versorgungsstrom einstellt, den Strom I
3. Dazu weist die Meßwandlerschaltung 7 einen im einzelnen nicht dargestellten Mikrokontroller
18 auf, der auch von dem durch das Meßwerterfassungsteil 1 fließenden Strom I
3 versorgt wird.
[0031] Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist verwendbar für eine Vielzahl von ganz
unterschiedlichen Meßwertaufnehmern 6. Der Meßwertaufnehmer 6 kann z. B. zur Temperatur-,
Druck-, Feuchtigkeits-, Füllstands- oder Durchflußerfassung ausgelegt sein. Insbesondere
kann der Meßwertaufnehmer 6 getaktet betrieben werden, wodurch die Stromaufnahme der
Meßwandlerschaltung 7 insgesamt beeinflußt werden kann. Ein solcher taktweiser Betrieb
ist z. B. bei einem magnetisch-induktiven Durchflußmesser bekannt (vgl. die
USA-Patentschrift 4,766,770); auch ein Mikrowellenradar als Meßwertaufnehmer 6 kann getaktet betrieben werden.
[0032] Weist der durch die Meßwandlerschaltung 7 fließende Strom I
5 eine pulsartige Charakteristik auf, so muß der Stromsteller 9 für eine Glättung sorgen;
eine pulsartige Charakteristik des Stromes I
3, also des den Meßwert repräsentierenden Meßwert- und Versorgungsstroms, ist nämlich
nicht erwünscht. Das Ausmaß der notwendigen Glättung bestimmt auch den für den Betrieb
notwendigen Spannungsabfall über dem Stromsteller 9, also die Spannungsdifferenz zwischen
der Spannung U
3 und der Spannung U
4.
[0033] Die bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung vorliegende Problematik wird besonders
deutlich, wenn man zwei Extremfälle betrachtet, einerseits den Extremfall, daß sich
der Meßwert schlagartig von 100 % auf 0 % ändert, andererseits den Extremfall, daß
sich der Meßwert schlagartig von 0 % auf 100 % ändert. Diesen Extremfällen gleichgestellt
sind die sogenannten Ausfallinformationen, die durch einen Strom I
3 charakterisiert sind, der entweder kleiner als 3,6 mA oder größer als 21 mA ist.
Dazu wird verwiesen auf die NAMUR-Empfehlung NE 43 "Vereinheitlichung des Signalpegels
für die Ausfallinformation von Digitalen Meßumformern mit analogem Ausgangssignal",
Version: 18.01 1994, Erstausgabe: 18.01.1994, vertrieben durch die NAMUR-Geschäftsstelle,
c/o Bayer AG, Gebäude K 9, 51368 Leverkusen.
[0034] Für den ersten Extremfall, bei dem sich der Meßwert schlagartig von 100 % auf 0 %
ändert, wird Bezug genommen auf die graphische Darstellung in Fig. 5, die zunächst
die Kennlinien a und d zeigt, in der darüber hinaus Arbeitspunkte 1, 2 und 3 eingezeichnet
sind.
[0035] Ausgegangen wird vom Arbeitspunkt 1. Durch den Stromsteller 9 kann sich der Strom
I
3 schlagartig ändern. Wegen des Kondensators 16 kann sich jedoch die Spannung U
4 nicht schlagartig ändern. Es ergibt sich also eine Verschiebung vom Arbeitspunkt
1 zum Arbeitspunkt 2.
[0036] Geht man von einem idealen Schaltregler 8 aus, also einem solchen, der keine Verlustleistung
hat, dann ergibt sich für die der Meßwandlerschaltung 7 zur Verfügung stehende Leistung
(siehe die Gleichung 12):

[0037] Erwünscht ist jedoch der Arbeitspunkt 3. Dort würde die folgende Leistung zur Verfügung
stehen:

[0038] Nimmt man für die Spannung U
5, also die Spannung am Ausgang des Schaltreglers 8, die gleich der Spannung am Eingang
der Meßwandlerschaltung 7 ist, einen konstanten Wert von z. B. 5 V an, so ergibt sich
bei den beiden zuvor errechneten Leistungen für den Strom I
5 folgendes:

bzw.

[0039] Man erreicht jetzt vom Arbeitspunkt 2 aus den Arbeitspunkt 3, jedoch nicht durch
eine Erhöhung des Stromes I
5. Der Strom I
4 würde sofort größer als der Strom I
3, und es würde aus dem Kondensator 16 Ladung entnommen. Dies wiederum würde zu einer
Reduzierung der Spannung U
4 und damit zu einer Verschiebung des Arbeitspunktes 2 in die nicht erwünschte Richtung
gehen, nämlich zu einer kleineren Spannung U
4. Der erwünschte Arbeitspunkt 3 wird erreicht, wenn der Strom I
5 reduziert wird. Der Strom I
4 wird sofort kleiner als der Strom I
3. Der Kondensator 16 am Eingang des Schaltreglers 8 wird aufgeladen und die Spannung
U
4 erhöht sich.
[0040] Für den zweiten Extremfall, bei dem sich der Meßwert schlagartig von 0 % auf 100
% ändert, wird Bezug genommen auf die graphische Darstellung in Fig. 6, die, wie die
Fig. 5, die Kennlinien a und d zeigt, in der darüber hinaus Arbeitspunkte 1, 2 und
3 eingezeichnet sind.
[0041] Wie in dem ersten Extremfall ist auch in dem zweiten Extremfall eine schlagartige
Änderung der Spannung U
4, also eine schlagartige Änderung der Spannung am Eingang des Schaltreglers 8 nicht
möglich. Der Stromsteller 9 ist nun nicht in der Lage, den dem Meßwert 100 % zukommenden
Strom I
3 einzustellen, da selbst dann, wenn die Spannung U
4 gleich der Spannung U
3 würde, am Stromsteller 9 also kein Spannungsabfall entstehen würde, das Meßwertauswertungsteil
2 über die Verbindung 5 den entsprechenden Strom nicht liefern kann; der Arbeitspunkt
2 ist also kein möglicher Arbeitspunkt.
[0042] Um nun den zweiten Extremfall beherrschen zu können, ist der in Fig. 2 dargestellte
zweite Stromsteller 17 erforderlich, der den entsprechenden Strom I
3, vorliegend also 20 mA, einstellen kann. Mit dem zusätzlichen Stromsteller 17 ist
also der Arbeitspunkt 3 möglich. Der zweite Stromsteller 17 ist also nicht unbedingt
notwendig, sondern nur dann, wenn die Spannung U
4 nicht mit derselben Änderungsgeschwindigkeit reduziert werden kann, wie sich der
Meßwert ändern kann.
[0043] Für die in dem Mikrokontroller 18 bzw. mit dem Mikrokontroller 18 realisierte Regelung
gilt nun folgendes:
Vorrangige Regelung:

wobei sich M als Faktor für den Meßwert von 0 bis 1 ändert.
[0044] Wenn die Spannung U
4 gleich der Spannung U
3 wird, geht die Regelung automatisch vom Stromsteller 9 auf den zweiten Stromsteller
17 über. Dies kann über den Mikrokontroller 18 oder durch eine entsprechende Hardware
erfolgen.
[0045] Nachrangige Regelung:

[0046] Ist die Spannung U
reserve zu groß, wird der Strom I
5 reduziert, ist die Spannung Ureserve zu klein, wird der Strom I
5 erhöht.
[0047] Es sei noch darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung in Verbindung
mit einer als Gleichspannungsquelle ausgeführten Spannungsquelle 10 im Meßwertauswertungsteil
2 beschrieben worden ist, der Meßwert- und Versorgungsstrom I
3 also als Gleichstrom vorliegt. Die Lehre der Erfindung läßt sich jedoch ohne weiteres
auch auf Ausführungsformen anwenden, bei denen als Spannungsquelle eine Wechselspannungsquelle
verwendet wird und folglich der Meßwert- und Versorgungsstrom I
3 als Wechselstrom vorliegt.
[0048] Schließlich wird noch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das, was zuvor in Verbindung
mit den Fig. 3 bis 6 erläutert worden ist, auch zur Erfindung gehört bzw. auch erfindungswesentlich
ist. Soweit die Patentansprüche dies nicht vollständig oder nicht enthalten, bleibt
vorbehalten, die Patentansprüche entsprechend zu ergänzen.
1. Schaltungsanordnung zur Meßwerterfassung, -übertragung und -auswertung, mit einem
Meßwerterfassungsteil (1), mit einem Meßwertauswertungsteil (2) und mit einer nur
aus einer Hinleitung (3) und aus einer Rückleitung (4) bestehenden Verbindung (5)
zwischen dem Meßwerterfassungsteil (1) und dem Meßwertauswertungsteil (2), wobei das
Meßwerterfassungsteil (1) einen Meßwertaufnehmer (6), eine Meßwandlerschaltung (7),
einen der Meßwandlerschaltung (7) vorgeschalteten Schaltregler (8) und einen dem Schaltregler
(8) vorgeschalteten Stromsteller (9) aufweist, wobei das Meßwertauswertungsteil (2)
eine Spannungsquelle (10) und eine Auswerteschaltung (11) aufweist, wobei der Schaltregler
(8) eine konstante Betriebsspannung für die Meßwandlerschaltung (7) liefert und der
erste Stromsteller (9), gesteuert von der Meßwandlerschaltung (7), einen den Meßwert
repräsentierenden, über die Hinleitung (3) und die Rückleitung (4) fließenden Meßwert-
und Versorgungsstrom einstellt, die Stromaufnahme der Meßwandlerschaltung (7) steuerbar
ist und durch eine kurzzeitige Verringerung der Stromaufnahme der Meßwandlerschaltung
(7) so gesteuert wird, daß der Spannungsabfall über dem Stromsteller (9) so klein
wie möglich ist und wobei parallel zum Eingang des Schaltreglers (8) ein Kondensator
(16) geschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein, von der Meßwandlerschaltung (7) gesteuerter, nur bei Bedarf aktivierter zweiter
Stromsteller (17) vorgesehen ist und der zweite Stromsteller (17) mit seinem Eingang
mit dem Eingang des ersten Stromstellers (9) und mit seinem Ausgang mit der Rückleitung
(4) verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwandlerschaltung (7) zur Steuerung ihrer Stromaufnahme oder/und zur Steuerung
des zweiten Stromstellers (17) parametrierbar ist, z. B, über die Spannung der Spannungsquelle
(10) oder/und Widerstände (12, 13) in dem Meßwertauswertungsteil (2), oder/und über
die Widerstände (14, 15) der Hinleitung (3) oder/und der Rückleitung (4) oder/und
die Kapazität des dem Eingang des Schaltreglers (8) parallel geschalteten Kondensators
(16).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsabfall über dem ersten Stromsteller (9), z. B. über einen A/D-Wandler,
zur Steuerung der Stromaufnahme der Meßwandlerschaltung oder/und zur Steuerung des
zweiten Stromstellers in die Meßwandlerschaltung eingeführt ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwandlerschaltung (7) einen den Stromsteller (9) und ggf. den zweiten Stromsteller
(17) steuernden Mikrokontroller (18) aufweist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn der Meßwert "schlagartig" geringer wird, z. B. von 100 % auf 0 % zurückgeht,
kurzzeitig der durch die Meßwandlerschaltung (7) fließende Strom (I5) verringert wird.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn der Meßwert "schlagartig" größer wird, z. B. von 0 % auf 100 % ansteigt,
der zweite Stromsteller (17) aktiviert wird,
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn die Spannung (U4) am Ausgang des ersten Stromstellers (9) die Spannung (U3) am Eingang des ersten Stromstellers (9) erreicht, die von der Meßwandlerschaltung
(7) bzw. dem Mikrokontroller (18) in der Meßwandlerschaltung (7) kommende Stromsteuerung
vom Stromsteller (9) auf den zweiten Stromsteller (17) übergeht.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe des in der Meßwandlerschaltung (7) vorgesehenen Mikrokontrollers (18) vorrangig
der Strom (I3), der durch das Meßwerterfassungsteil (1) fließt, und nachrangig die Spannung (U4) am Ausgang des Stromstellers (9) gesteuert wird.