(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten von Oberflächen, insbesondere
von Zylinderlaufflächen an Brennkraftmaschinen mit einem, aus einer Leichtmetall-Legierung
bestehenden Zylinderkurbelgehäuse, wobei in die Zylinderlaufflächen, die mittels Laser
aufgeschmolzen werden, Partikel eines härteren Materials einlegiert werden und wobei
die Leichtmetall-Matrix mit den einlegierten Hartstoffpartikeln nachfolgend in mindestens
einem Verfahrensschritt spanabhebend und/oder honend bearbeitet wird. Es wird die
Aufgabe gelöst, ein Bearbeitungsverfahren zu schaffen, mit dem ein Freilegen der Partikel
aus härterem Material ohne Ätzung möglich ist. Mit diesem Verfahren sollen insbesondere
bei einer Serienfertigung von Brennkraftmaschinen Zylinderlaufflächen mit guten tribologischen
Eigenschaften erzeugt werden. Hierfür wird vorgeschlagen, daß die Zylinderlaufflächen
(1) zunächst gehont werden und daß anschließend eine weitere mechanische Bearbeitung
mittels einer feinklassierten Honahle erfolgt, durch die die Kristalle (3) des härteren
Materials freigelegt werden.
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