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EP 1 103 477 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2005 Patentblatt 2005/03 |
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Anmeldetag: 29.11.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 21/08 |
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Klingenbehälter
Container for blades
Conteneur pour lames
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.05.2001 Patentblatt 2001/22 |
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Patentinhaber: Lutz Industria S.A. |
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2800 Delemont (CH) |
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Erfinder: |
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- Lutz, Alexander
42653 Solingen-Gräfrath (DE)
- Lutz, Frieder, Dr.
45549 Sprockhövel (DE)
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Vertreter: Gille Hrabal Struck Neidlein Prop Roos |
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Patentanwälte
Brucknerstrasse 20 40593 Düsseldorf 40593 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 9 417 521 FR-A- 2 474 452
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DE-U- 29 511 834
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter zum Bereithalten von Klingen, insbesondere
einen solchen, wie er zur Lagerung, zum Transport und zum vereinzelnden Entnehmen
von Klingen Verwendung findet.
[0002] Derartige Behälter werden insbesondere dort eingesetzt, wo es darauf ankommt, Klingen
für Schneidarbeiten bereitzustellen. Manuelle Schneid- oder Entgratearbeiten werden
oftmals mittels eines Messers erfüllt, wobei das Messer aus einem wiederverwendbaren
Handstück und einer dem Behälter zu entnehmenden Einwegklinge besteht. Die Klingen
sind herkömmlicherweise in flachliegenden Stapeln angeordnet und derart in einer Schachtel,
meist aus Pappe, fixiert. Solange die Verpackung vollständig gefüllt ist, können die
Klingen dort ihre Lage nicht verändern und daher nicht mit den Schneiden aneinanderschlagen.
Mit zunehmender Entnahme von Klingen können einzelne Klingen jedoch umfallen, in der
Verpackung hin- und herrutschen und insbesondere schlagen die empfindlichen Schneiden
der Klingen dabei gegen andere Klingen. Da die Schneide im Mikrometerbereich feinstbearbeitet
ist, ist sie ein sehr filigranes, statisch äußerst gering beanspruchbares Mikrosystem,
das, wenn es gegen harte Körper schlägt, schon mit sehr geringen Kräften zerstört
werden kann. Diese, für sich gesehen kaum sichtbaren oder nur durch optische Vergrößerung
erkennbaren Beschädigungen, machen jedoch die Klinge zum Ausschußteil, da die eigentliche
Funktion der Klinge, nämlich das Zerschneiden, nur mit der Schneidkante geschieht.
[0003] Da die oben beschriebenen Schneidarbeiten meist im Akkord ausgeführt werden, wirkt
sich eine derart beschädigte Schneide auf die Akkordleistung des Arbeiters nachteilig
aus, der daher oftmals zu einer weiteren neuen Klinge greift, wodurch höhere Kosten
dem Unternehmen entstehen.
[0004] Die Klingen werden ferner benutzt, um Schneidemaschinen mit einer, mehreren oder
mehreren gleichzeitig wirkenden Klingen auszustatten. In "loser Schüttung" aufbewahrte
Klingen verursachen dabei in mehrerlei Hinsicht vermeidbare Kosten. Beim Ausrüsten
einer mit z. B. einem Set von 40 gleichzeitig wirkenden Klingen ausgestatteten Schneidmaschine
ist der Ausstatter darauf angewiesen, die Klingen gut greifbar vorgelegt zu erhalten.
Das Greifen von in einer Box verstreut liegenden Klingen kostet dagegen Zeit und ist
verletzungsgefährlich. Zum anderen verursacht es Ausschuß, wenn auch nur eine Klinge
des Sets aufgrund falscher Lagerung eine stumpfe Schneide aufweist. Insgesamt wird
durch die herkömmliche Bereitstellung von Klingen ein unbestirnmbares und nichtvorhersagbares
Ausschußrisiko verursacht.
[0005] Beim Befüllen der Klingenschachtel wird diese nach jetzigem Stand mit Füllstoffen
aufgefüllt, um die Klingen zunächst zu fixieren. Auch wenn eine herkömmliche Schachtel
für Klingen nur zur Hälfte mit Klingen gefüllt werden soll (halbe Packungsgröße),
wird der in der Schachtel verbleibende Leerraum normalerweise materialintensiv durch
eine Schaumstoff- oder Pappefüllung ausgefüllt.
[0006] DE 2951 1834 U und FR 8002190 betreffen Behälter, deren Innenraum durch Zusammenschieben
von zwei Behölterhölften verkleinerbar ist. Es ist nicht offenbart den Innenraum lediglich
durch Verschieben eines separaten Schiebers zu verkleinern.
[0007] DE 941 7521 betrifft einen Transportbehälter, dessen Innenraum durch einen Schieber
verkleinerbar ist, wobei der Schieber gleichschwer in beide Richtungen, aber erst
nach dem gezielten Lösen einer Arretierung verschiebbar ist.
[0008] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Behälter für
Klingen zu schaffen.
[0009] Diese Aufgabe wird durch einen Behälter für Klingen mit den Merkmalen des Anspruchs
1, sowie durch ein entsprechendes Verfahren gemäß des nebengeordneten Anspruchs, gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Der erfindungsgemäße Behälter weist einen Innenraum zum Bereithalten von Klingen
auf, der je nach Füllmenge mittels eines Schiebers verkleinerbar ist, wodurch gewährleistet
wird, daß die im Behälter untergebrachten Klingen nicht umfallen und gegeneinanderschlagen
können. Dies gewährleistet insbesondere, daß nach der Herstellung der Klinge die feinstbearbeitete
Schneide lediglich mit der Verpackung, meist Pappe oder Kunststoff, in Berührung kommen
kann, woraus keine Deformation der Schneide resultiert.
[0011] In einem Ausfuhrungsbeispiel ist der Schieber nur in einer Richtung, z.B. mittels
einer auf dem Widerhakenprinzip beruhenden Führung, verschiebbar, wodurch der Schieber
mit geringer Kraft in Richtung Klingenstapel an diesen andrückbar ist, sich jedoch
nicht mehr zurückschieben läßt. Die Fixierung bleibt somit erhalten auch im Fall eines
Stoßes gegen den Behälter z. B. beim Um- oder Herunterfallen
[0012] Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, die für die Führung des Schiebers
bestimmte Schiene so in einer im Boden vorgesehenen Vertiefung aufzunehmen, daß die
Schienenoberseite mit dem Boden in einer Ebene abschließt, so daß die Klingen ohne
zu wackeln auf einer im wesentlichen durchgehenden Fläche aufliegen.
[0013] Dadurch, daß der Schieber beidseitig in die oberen Stege der Schiene eingreift und
Formschluß entsteht, wird eine besondere Kipp- und Drehstabilität des Schiebers bei
guten Gleit- und Führungseigenschaften erreicht.
[0014] Wenn einem bevorzugten Ausführungsbeispiel zufolge die Schiene bodenseitig zwei untere
Stege aufweist, durch die die Schiene im Bodenbereich insgesamt breiter als der Schieber
im Bereich des Umgriffs ist, ist gewährleistet, daß es immer Spiel zwischen dem Schieber
und den die Vertiefung im Boden begrenzenden Seitenwänden gibt. Der Schieber reibt
daher nicht gegen Teile des Bodens.
[0015] Wenn Schieber und Schiene im Bereich der Führung mit ineinander eingreifenden Rasten
vorgesehen sind, wird ein stufenweises Verstellen der Schieberposition ermöglicht,
wobei zum Überwinden einer Raststellung eine erhöhte Kraft aufzuwenden ist.
[0016] Gemäß einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die ineinandergreifenden
Rasten sägezahnartig ausgebildet, und zwar derart, daß beim erwünschten Verschieben
des Schiebers in Richtung Klingenstapel die schrägen Flanken der Zähne der ineinandergreifenden
Rasten gegeneinandergleiten, während beim unerwünschten Zurückschieben die jeweils
annähernd senkrechten Flanken der Zähne in den Eingriff kommen und das Zurückschieben
verhindern oder wenigstens erschweren.
[0017] In einem Ausführungsbeispiel ist das zum Verschieben des Schiebers vorgesehene Führungsstück
so ausgebildet, daß der Schieber in gewünschter Richtung besonders leicht zu bewegen
ist, was beispielsweise dadurch erreicht werden kann, daß das Führungsstück in Schieberichtung
ansteigend ausgebildet ist oder es eine vorzugsweise in Schieberichtung besonders
griffige Oberfläche aufweist, die auch durch Durchbrüche im Führungsstück erreicht
werden können.
[0018] Besonders vorteilhaft sind die im Führungsstück vorgesehenen Durchbrüche, wenn z.B.
durch ein schwarz eingefärbtes Führungsstück hindurch die insgesamt gelb eingefärbte
Schiene sichtbar ist und die Durchbrüche Formen (z. B. Motiv "Pfeil") haben, die bei
der Erklärung der Handhabung des Gegenstands von Hilfe sind und somit als Bedienungssymbol
dienen. Dadurch läßt sich das Bedrucken und/oder Bekleben mit derartigen Hinweisen
einsparen.
[0019] Bei einer Ausführungsform ist im am Schieber vorgesehenen Wandstück eine Unterbrechung
vorgesehen, die es ermöglicht, die jeweils vorderste Klinge des Stapels mit dem Finger
zu berühren und unter Nutzung der zwischen Klinge und Finger auftretenden Reibkräfte
aus dem Stapel herauszuziehen.
[0020] Besonders vielseitig ist die Schiene zu verwenden, wenn beispielsweise durch Materialverengung
realisierte Sollbruchstellen vorgesehen sind, durch die die Schiene einfach durch
Abbrechen auf verschiedene Längen für verschiedene Verpackungen gekürzt werden kann.
Dadurch wird die Variantenvielfalt bei der Fertigung reduziert und die Schiene ist
wegen größerer Stuckzahlen preiswerter anzufertigen.
[0021] Einem weiteren Ausführungsbeispiel zufolge kann der Behälter für die Klingen entweder
konventionell aus Pappe gefertigt sein oder durch eine obere und untere Schale aus
tiefgezogenem Polystyrol, oder einem anderen Kunststoff, gebildet werden.
[0022] Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß in der unteren Schale des Behälters
eine Einlage aus tiefgezogenem Polystyrol, oder einem anderen Kunststoff, vorgesehen
ist, die angepaßt ist in Bezug auf die in ihr aufzunehmende Schiene und Klingen.
[0023] Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiels
erläutert, und zwar zeigt
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Behälter mit Schieber und einer Klinge in einer schaubildlichen
Ansicht;
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße Schiene zur Führung des Schiebers in einer schaubildlichen Ansicht;
- Fig. 3
- den erfindungsgemäßen Schieber in einer schaubildlichen Ansicht;
- Fig. 4
- den Schieber aus Fig. 3 in Draufsicht;
- Fig. 5
- die erfindungsgemäße Schiene in einer Ausführungsform für Behälter ohne Bodenvertiefung
in einer schaubildlichen Ansicht und
- Fig. 6
- die erfindungsgemäße Schiene aus Fig. 2 in Seitenansicht.
[0024] Fig. 1 zeigt den Behälter 1, dessen untere Schale 2 einen besonders geformten Einsatz 4
aufnimmt. Dieser ist im wesentlichen so gestaltet, daß er mittels geeigneter Seitenwände
10 die Klingen 50 bzw. einen in der Zeichnung nicht dargestellten liegenden Stapel
von Klingen bettartig aufnimmt. Ein weiteres wesentliches Merkmal ist eine im Einsatz
4 vorgesehene Vertiefung zur Aufnahme einer Schiene 40, so daß der Boden 7 des Einsatzes
4 zusammen mit der Oberfläche der Schiene 40 eine Ebene bildet. Der von der Schiene
40 geführte Schieber 20 findet - in der in Fig. 1 dargestellten Position - mit seinem
Führungsstück 22 Platz in einer im Einsatz freigelassenen Ausnehmung 5.
[0025] Im folgenden wird die Handhabung des Behälters erläutert, zunächst ohne auf die Einzelheiten
der Ausgestaltung der einzelnen Komponenten näher einzugehen. Der Schieber 20 ist
entlang der Schiene 40 beweglich. Durch Verschieben des Schiebers in Richtung der
gegenüberliegenden Behälterwand wäre es demzufolge möglich sogar eine einzelne, in
der Zeichnung freistehend dargestellte Klinge 50 sicher zu halten.
[0026] Die in Fig. 1 gezeigte Schieberposition würde dagegen dann eingenommen werden, wenn
der Behälter vollständig mit einem Stapel Klingen 50 gefüllt wäre. Ein Durcheinandergeraten
der Klingen und daraus resultierende Beschädigungen der hochempfindlichen Schneide
ist ausgeschlossen, da die Klingen zur Seite him vom dem Wandstück 21 des Schiebers
20 fixiert werden und in Längsrichtung die andie Klingen angeformten Seitenwände 10
des Einsatzes 4 wirken. Im Ausführungsbeispiel ist die Verbindung zwischen Schieber
20 und Schiene 40 so ausgebildet, daß der Schieber nur in Richtung des Klingenstapels
verschoben bzw. an die Klingen angedrückt werden kann. Widerhakenartige Rasten in
der Schieberführung verhindern ein Zurückweichen des Schiebers. Die im Einsatz 4 vorgesehene
Ausnehmung 5 dient zum einen dazu das Führungsstück 22 des Schiebers im Falle einer
vollständigen Befüllung des Behälters mit Klingen aufzunehmen und zum anderen ermöglicht
sie es dem Benutzer, mit seinen Fingern die vordere, am Schieber 20 anliegende Klinge
50 an ihrer Seitenwand zu berühren und herauszuziehen.
[0027] Fig. 2 in Verbindung mit
Fig. 6 erläutert den Aufbau der erfindungsgemäßen Schiene 40. Die flächig ausgebildete Schienenoberseite
41 wird auf ihrer Unterseite durch parallele in Längsrichtung verlaufende Gurte 48
verstärkt, wobei die Schienenoberseite 41 über die beiden äußeren Längsgurte 48 in
Form oberer in Längsrichtung verlaufender Stege 42 übersteht. Am unteren Ende der
beiden äußeren Längsgurte 48 ist weiterhin jeweils ein von der Schiene wegweisender
untererer Steg 43 vorgesehen, der parallel zum oberen Steg 42 verläuft, diesen jedoch
überragt. Die maximale Breite der Schiene 40 ist somit durch die unteren Stege 43
gegeben. Auf der Außenseite der äußeren Längsgurte 48 sind sägezahnartige Rasten 44
ausgebildet, die im Zusammenwirken mit den Rasten 25 des Schiebers eine Verschiebung
desselben auf der Schiene in nur einer Richtung ermöglichen.
[0028] Schließlich ist in
Fig. 6 zu erkennen, daß senkrecht zur Längsrichtung der Schiene durch Materialverengung
realisierte Sollbruchstellen vorgesehen sind. Diese Sollbruchstellen ermöglichen ein
bewußtes Kürzen der Schiene auf die Länge der mit dem Schiene-Schieber-System auszurüstenden
Verpackung und ist somit sehr wirtschaftlich herzustellen, da nicht verschiedene Varianten
gefertigt werden müssen, bzw. kein arbeitsintensiveres Ablängen durch Absägen erforderlich
ist. Die Rasten 44 erstrecken sich über die gesamte Schienenlänge und sind lediglich
in Fig. 6 der besseren Übersichtlichkeit halber unvollständig dargestellt.
[0029] Fig. 3 und
Fig. 4 erläutern die Merkmale des Schiebers 20, welcher im wesentlichen aus einem Führungsstück
22 mit den zum Führen auf der Schiene 40 vorgesehenen Umgriffen 21 und einem Wandstück
23 zum Andrücken gegen die Klingen 50 besteht. Der Schieber 20 wird bei der Montage
mit dem Wandstück 23 voran auf das verjüngte Ende 41 der Schiene 40 gesteckt, und
zwar so, daß der beidseitige Umgriff 21 den oberen Steg 42 der Schiene 40 umfaßt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist dabei der hintere Teil des Umgriffs 21 in Form
von Rasten 25 ausgebildet, die auf einem federfähigem Abschnitt des Umgriffs 21 angeordnet
sind.
[0030] Die vorzugsweise sägezahnförmigen Rasten 25 finden ihr Gegenstück in den vergleichbar
ausgebildeten Rasten 44 der Schiene 40. Wenn beide Rasten 25, 44 sägezahnartig ausgebildet
sind, ergibt sich eine Verschiebbarkeit des Schiebers auf der Schiene lediglich in
eine Richtung. Dadurch wird gewährleistet, daß der Schieber lediglich zum Andrücken
an die Klingen 50 benutzt werden kann und in dieser Position festgestellt ist. Die
federnde Lagerung der Rasten 25 am Schieber wird dadurch erzielt, daß der - in Schieberichtung
gesehen - hinteren Teil des Umgriffs 21 im Bereich der Rasten 25 freisteht. Dadurch
ist dieser Teil, bei entsprechender Auslegung und Material, wie z.B. Polyamid (PA)
oder Acetalharz (POM), beim Gleiten über die Schienenrasten 44 nachgiebig.
[0031] Das Führungsstück 22, welches auf der Schiene 40 aufliegt und diese umgreift, dient
gleichzeitig als Griffstück, d.h. der Nutzer wird nach dem Entnehmen einer oder mehrerer
Klingen mit dem Daumen oder Finger auf die Führungsstückoberseite drücken und dabei
den Schieber in Richtung Klingen bewegen, bis diese vom Schieber 20 berührt und zusammengedrückt
werden. Um die Handhabung zu erleichtern, sind erfindungsgemäß folgende Merkmale vorgesehen:
Die Oberseite des Führungsstücks 22 steht in einem Winkel von z. B. 5° - 45° zur Schienenoberseite
41 und ist somit in Verschieberichtung leicht ansteigend, was die Krafteinleitung
durch den Finger erleichtert. Ferner ist eine - im Ausführungsbeispiel pfeilförmig
ausgebildete-Profilierung 27 vorgesehen, die zugleich erläuternd für die Handhabung
ist. Die Profilierung kann außerdem auch in Form von Durchbrüchen 26 erreicht werden.
Die pfeilförmigen Durchbrüche gestatten Sicht auf die unter dem Führungsstück liegende
Schiene 40, so daß sich die Pfeilkontur besonders dann abhebt, wenn Schieber und Schiene
aus unterschiedlich eingefärbtem Material hergestellt sind. Sämtliche erläuterten
Merkmale am Führungsstück 22 dienen dazu die Bedienung intuitiv zu ermöglichen und
das gewünschte Heranführen des Schiebers an die Klingen zu unterstützen und eine Fehlbedienung
zu erschweren. Bei dem Ausführungsbeispiel kann insbesondere auf eine Bedruckung des
Schiebers verzichtet werden.
[0032] Das winklig zum Führungsstück 22 angeordnete Wandstück 23 dient dazu, die Klingen
von der Seite her zu stützen. In der Mitte des Wandstücks 23 ist eine Unterbrechung
24 als Durchgriff für das Berühren und Herausziehen der jeweils am Schieber anliegenden
Klinge 50 vorgesehen.
[0033] Besonders bei sehr kleinen (ca. 10 - 50 mm) und/oder flexiblen Klingen erwirkt man
eine besonders sichere Lagerung, wenn das Wandstück 23 der Form nach der von ihm zu
unterstützenden Klinge nachgebildet ist. Dazu kann auch - anders als in Fig. 1 für
große Klingen dargestellt - die das Wandstück 23 nach außen begrenzende Abschrägung
29 bis an die Seitenwand 10 des Einsatzes 4 heranreichen.
[0034] Das zuvor erläuterte Ausführungsbeispiel ist primär gedacht für aus Kunststoff, vorzugsweise
aus Polystyrol hergestellte Behälter mit einer Vertiefung zur Aufnahme der Schiene
40 im Boden. Die Schiene und der Schieber und der Einsatz können als Spritzgußteil
[0035] Eine andere Ausruhrungsform der Schiene 40 ist in
Fig. 5 erläutert. Alle vorbekannten Merkmale der Schiene 40 sind vorhanden, mit Ausnahme,
daß beidseitig an den äußeren Enden des unteren Steges 43 über einen Verbindungssteg
49 Bodenplatten 7 angeformt sind. Die Bodenplatten 7 werden nach außen hin jeweils
durch Ausgleichsstege 46 abgeschlossen, die genauso tief unter die Bodenplatte 7 weisen,
wie die unteren Stege 43. Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 ermöglicht es, die Erfindung
auch in einer nicht speziell in ihrem Inneren ausgeformten Schachtel, wie z.B. einer
normalen Pappschachtel ohne Vertiefung für die Schiene, einzusetzen. Der Vorteil liegt
darin, daß konventionelle umweltfreundliche Behältnisse aus Pappe, die bislang bevorzugt
zum Verpacken von Klingen benutzt wurden, weiter benutzt werden können und nur durch
die Schienenbodenplatte gemäß Fig. 5 und dem Schieber gemäß Fig. 3 nachgerüstet werden
müssen.
1. Behälter (1) mit einem Innenraum (9) zum Bereithalten von stapelförmig nebeneinander
liegenden Klingen (50), wobei der Innenraum durch einen auf den Klingenstapel einwirkenden
Schieber (20) verkleinerbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schieber (20) und Behälter (1) derart ausgebildet sind, dass der Schieber in eine
erste Richtung, die eine Verkleinerung des Innenraums bewirkt, verschiebbar ist und
in eine zweite Richtung, die eine Vergrößerung des Innenraums bewirkt, schwerer als
in die erste Richtung verschiebbar ist oder in die zweite Richtung nicht verschiebbar
ist.
2. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sägezahnartig ausgebildete Rasten (25, 44) am Schieber und am Behälter vorgesehen
sind.
3. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter eine Schiene umfasst und im Boden (7) des Behälters eine Vertiefung
zur Aufnahme einer Schiene (40) vorgesehen ist, in der der Schieber (20) geführt ist,
wobei vorzugsweise die Schiene (40) derart in der Vertiefung aufgenommen ist, dass
die Schienenoberseite (41) mit dem Boden (7) in einer Ebene abschließt.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (40) zu beiden Seiten jeweils zwei sich in Querrichtung erstreckende
Stege (42, 43) aufweist.
5. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche 3 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (40) an einer ihrer Stirnseiten sich verjüngende obereStege (42) aufweist.
6. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche 3 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (40) bodenseitig zwei sich beidseitig in Querrichtungzur Schiene erstreckende
untere Stege (43) aufweist, die derart gestaltet sind, dass die Schiene im Bereich
der unteren Stege breiter ist als die Außenseite des Umgriffs (21) des Schiebers.
7. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche 3 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (20) mit zwei formschlüssigen Umgriffen (21) in sich beidseitig in Querrichtung
zur Schiene (40) erstreckende obere Stege (42) der Schiene eingreift.
8. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche 3 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (40) senkrecht zur Längsachse verlaufende Sollbruchstellen (47) zur Kürzung
der Länge der Schiene durch Abrechen entlang einer der Sollbruchstellen aufweist.
9. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (20) ein Führungsstück (22) aufweist.
10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (22) in Schieberichtung ansteigend ausgebildet ist.
11. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche 9 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (22) eine vorzugsweise in Schieberichtung griffige Oberfläche (27)
aufweist.
12. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche 9 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Führungsstück (22) Durchbrüche (26) in Form von Bedienungssymbolen, durch die
die Schiene (40) sichtbar ist, vorgesehen sind und vorzugsweise die Schiene (40) und
der Schieber (20) unterschiedliche Farben haben.
13. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (20) ein den Innenraum begrenzendes Wandstück (23) aufweist.
14. Behälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandstück (23) des Schiebers eine teilweise Ausnehmung (24) zum Durchgreifen
aufweist.
15. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) eine obere (3) und eine untere Schale (2), vorzugsweise aus Polystyrol
tiefgezogen oder aus Pappe, aufweist.
16. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Behälters einen Einsatz (4), vorzugsweise aus Polystyrol, aufweist,
in den die Vertiefung für eine Schiene (40), eine Ausnehmung zur Handhabung des Schiebers
(20) bzw. zum Greifen der Klingen (5) und/oder bettartig die Form der im Innenraum
aufzunehmenden Klingen (5) eingeformt ist.
17. Verfahren zum Entnehmen von in einem Behälter (1) nach einem der vorherigen Ansprüche
befindlichen gestapelten Klingen (50),
dadurch gekennzeichnet, dass
- wenigstens eine Klinge aus dem Klingenstapel herausgezogen wird und
- sodann der im Behälter befindliche Schieber (20) in Richtung Klingenstapel (50)
nachgeschoben wird.
1. Container (1) with an internal cavity (9) for holding blades (50) that are arranged
side by side in a stack, wherein said internal cavity can be reduced in size by means
of a slide member (20) acting on the stack of blades, characterized by the slide member (20) and the container (1) being formed so that the slide member
is displaceable in a first direction which effects a reduction of the internal cavity,
and so that the slide member is more difficult to displace in a second direction effecting
an increase in the size of the Internal cavity, than In the first direction, or not
displaceable in a second direction.
2. Container according to claims 1 or 2, characterized by sawtooth-shaped detents (25, 44) being provided on the slide member and on the container.
3. Container according to any one of the preceding claims, characterized by the container comprising a rail means and by a recess being provided in the base
(7) of the container for receiving a rail means (40) in which the slide member (20)
is guided, wherein preferably the rail means (40) is received in the recess so that
the upper surface (41) of the rail means and the base (7) lie in the same plane.
4. Container according to claim 3, characterized by the rail means (40) having on each side thereof two flanges (42, 43) extending in
a transverse direction.
5. Container according to any one of the preceding claims 3 to 4, characterized by the rail means (40) having tapering upper flanges (42) at one of its ends.
6. Container according to any one of the preceding claims 3 to 5, characterized by the rail means (40) having two lower flanges (43) on the side which faces the base,
which flanges extend in a transverse direction with respect to the rail means and
which are formed in such a manner that the rail means is wider in the area of the
lower flanges than the outside of the engaging means (21) of the slide member.
7. Container according to any one of the preceding claims 3 to 6, characterized in that, by means of two positive engaging means (21), the slide member (20) engages upper
flanges (42) of the rail means which extend on each side in a direction transverse
to the rail means (40).
8. Container according to any one of the preceding claims 3 to 7, characterized by the rail means (40) having predetermined breaking points (47) extending perpendicular
to the longitudinal axis for shortening the length of said rail means by breaking
it off at one of the predetermined breaking points.
9. Container according to any one of the preceding claims, characterized by the slide member (20) having a guiding member (22).
10. Container according to claim 9, characterized by the guiding member (22) being formed inclined upwardly in the direction of displacement.
11. Container according to any one of the preceding claims 9 to 10, characterized by the guiding member (22) having a surface (27) which is profiled preferably in the
direction of displacement.
12. Container according to any one of the preceding claims 9 to 11, characterized in that openings (26) in the shape of operating symbols through which the rail means (40)
is visible are provided in the guiding member (22), and by the rail means (40) and
the slide member (20) preferably having different colours.
13. Container according to any one of the preceding claims, characterized by the slide member (20) having a wall member (23) which forms the boundary of the internal
cavity.
14. Container according to claim 13, characterized by the wall member (23) of the slide member having a partial gap (24) for access.
15. Container according to any one of the preceding claims, characterized in the container (1) having an upper shell (3) and a lower shell (2), preferably made
of deep-drawn polystyrene or cardboard.
16. Container according to any one of the preceding claims, characterized in the internal cavity of the container having an insert (4), preferably made of polystyrene,
into which are moulded the recess for a rail means (40), an opening for operating
the slide member (20) or for grasping the blades (5), and/or, in a bed-like shape,
the form of the blades (5) that are to be received in the internal cavity.
17. Method for withdrawing blades (50) which are stacked in a container (1) according
to any one of the preceding claims,
characterized by
- At least one blade being withdrawn from the stack of blades and
- The slide member (20) located in the container being subsequently pushed in the
direction of the stack of blades (50).
1. Conteneur (1) avec un espace interne (9) afin de tenir à disposition des lames (50)
reposant l'une à côté de l'autre sous forme de pile, sachant que l'espace interne
peut être réduit par une coulisse (20) agissant sur la pile de lames,
caractérisé en ce que,
la coulisse (20) et le conteneur (1) sont configurés de sorte que la coulisse puisse
être déplacée dans un premier sens, provoquant une réduction de l'espace interne,
et puisse être déplacée dans un second sens plus difficilement que dans le premier
sens, provoquant un agrandissement de l'espace interne, ou ne puisse pas être déplacée
dans le second sens.
2. Conteneur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des encoches (25, 44) configurées en dents de scie sont prévues sur la coulisse et
sur le conteneur.
3. Conteneur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conteneur comprend un rail et en ce qu'un creux est prévu dans le fond (7) du conteneur pour loger un rail (40), sur lequel
la coulisse (20) est guidée, dans lequel le rail (40) est de préférence logé dans
le creux de sorte que la face supérieure du rail (41) se situe dans un même plan que
le fond (7).
4. Conteneur selon la revendication 3, caractérisé en ce que le rail (40) comprend respectivement de chaque côté deux nervures (42, 43) s'étendant
dans le sens transversal.
5. Conteneur selon l'une des revendications précédentes 3 à 4, caractérisé en ce que le rail (40) comprend des nervures supérieures (42) s'effilant sur une de ses extrémités.
6. Conteneur selon l'une des revendications précédentes 3 à 5, caractérisé en ce que le rail (40) comprend du côté du fond deux nervures inférieures (43) s'étendant bilatéralement
dans le sens transversal par rapport au rail, qui sont configurées de sorte que le
rail est plus large dans la zone des nervures inférieures que la face externe du flanc
(21) de la coulisse.
7. Conteneur selon l'une des revendications précédentes 3 à 6, caractérisé en ce que la coulisse (20) est en prise avec deux flancs (21) de forme complémentaire dans
les nervures supérieures (42) du rail s'étendant bilatéralement dans le sens transversal
par rapport au rail (40).
8. Conteneur selon l'une des revendications précédentes 3 à 7, caractérisé en ce que le rail (40) comprend des amorces de rupture (47) se prolongeant verticalement par
rapport à l'axe longitudinal, afin de réduire la longueur du rail en le cassant le
long d'une des amorces de rupture.
9. Conteneur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coulisse (20) comprend un élément de guidage (22).
10. Conteneur selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément de guidage (22) est configuré en montant dans le sens du coulissement.
11. Conteneur selon l'une des revendications précédentes 9 à 10, caractérisé en ce que l'élément de guidage (22) comprend une surface (27) maniable de préférence dans le
sens du coulissement.
12. Conteneur selon l'une des revendications précédentes 9 à 11, caractérisé en ce que des ouvertures (26) sont prévues dans l'élément de guidage (22) sous la forme de
symboles de manipulation, à travers lesquelles le rail (40) est visible, et en ce que le rail (40) et la coulisse (20) ont de préférence des couleurs différentes.
13. Conteneur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coulisse (20) comprend un élément de paroi (23) limitant l'espace interne.
14. Conteneur selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'élément de paroi (23) de la coulisse comprend un évidement partiel (24) destiné
au passage d'une main.
15. Conteneur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conteneur (1) comprend une coque supérieure (3) et inférieure (2) emboutie de
préférence à partir de polystyrol ou de carton.
16. Conteneur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace interne du conteneur comprend un revêtement (4) de préférence en polystyrol,
dans lequel sont formés le creux pour un rail (40), un évidement pour manier la coulisse
(20) ou selon le cas, pour saisir les lames (5) et/ou la forme à la manière d'un lit
des lames (5) à loger dans l'espace interne.
17. Procédé pour prélever des lames empilées (50) se trouvant dans un conteneur (1) selon
l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que :
- au moins une lame est retirée de la pile de lames, et
- la coulisse (20) se trouvant dans le conteneur avance ensuite dans le sens de la
pile de lames (50).