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EP 1 103 923 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.09.2015 Patentblatt 2015/39 |
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Anmeldetag: 24.11.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum automatischen Bestellen von Verbrauchsmaterial und Anordnung zur Durchführung
des Verfahrens
Method for the automatic ordering of articles of consumption and apparatus for carrying
out the method
Procédé pour commander automatiquement des articles de consommation et dispositif
pour la mise en oeuvre du procédé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
26.11.1999 DE 19958949
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.05.2001 Patentblatt 2001/22 |
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Patentinhaber: Francotyp-Postalia GmbH |
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13089 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Gelfer, George G.
Glen Ellyn, IL 60137 (US)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 825 567 EP-A2- 0 730 974 FR-A- 2 793 443 US-A- 5 305 199
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EP-A- 0 878 305 EP-A2- 0 749 840 US-A- 4 812 965 US-A- 5 414 494
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Bestellen von Verbrauchsmaterial
für eine Frankier maschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Anordnung
zur Durchführung des Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 18. Die unten
stehende Lösung ist für die Erneuerung von Verbrauchsmaterial von Frankiermaschinen
anwendbar. Dabei ist ohne Belang, ob es sich um Tintenkartuschen für Ink Jet-Druckwerke,
um Thermotransferfarbbandkassetten, um selbstklebende Frankierstreifen oder um andere
Verbrauchsmaterialien handelt.
[0002] Frankiermaschinen sind seit den zwanziger Jahren bekannt und werden noch heute ständig
vervollkommnet. Das Druckprinzip hat sich von ursprünglichen rein mechanischen Lösungen
mit Drucktrommel zu elektronischen Lösungen mit Thermotransfer- oder Tintenstrahldruckkopf
verändert. In die zunehmend elektronisierten Steuerungen wurden ab der 70er Jahre
Mikroprozessoren und elektronische Guthabenspeicher eingesetzt. Außerdem sind spezielle
Sicherheitsmaßnahmen entwickelt worden, die eine unbefugte Manipulation zum Schaden
des Herstellers oder Nutzers oder der Postbeförderer verhindern oder detektieren sollen.
Die Frankiermaschine verbraucht auch Druckfarbe und verschleißt die zur Drucktechnik
gehörigen Teile, wobei es im Interesse des Nutzers und der Postbeförderer ist, wenn
qualitativ hochwertiges eigenes Material des Herstellers verbraucht wird. Werden jedoch
sogenannte Piraterieprodukte eingesetzt, hat dies Auswirkungen auf die Lebensdauer
und Druckqualität der Maschine. Piraterieprodukte werden aufgrund des geringeren Preises
eingesetzt und sind gegebenenfalls leichter beschaffbar als die Orginalmaterialien
über einen Händler.
[0003] Die Händler von Frankiermaschinen werden oft verantwortlich für Lieferungen an den
Kunden gemacht und der Kunde denkt, es sei ein Mangel des Hersteller, wenn die Lieferungen
nicht rechtzeitig eintreffen oder zu teuer sind. Der Kunde plant seine Liefererfordernisse
oft selbst nicht ordentlich und dann droht der Stillstand seiner Postbearbeitung,
wegen Tintenmangel. Im Ergebnis resultieren dringende Hilfanforderungen an Hersteller
nach Verbrauchsmaterialien, welche teilweise per Kurier zugestellt werden müssen.
Abhilfe könnte ein direkter Vertrieb der Verbrauchsmaterialien an den Kunden schaffen,
was eine rechtzeitige Anforderung voraussetzt.
[0004] Es ist bereits bekannt einen bevorstehenden Wechsel von Verbrauchsmaterial via Display
anzuzeigen. Bereits in der deutschen Offenlegungsschrift
DE 195 49 376 A1 wurde durch die Anmelderin vorgeschlagen, Sensoren zur Bestimmung der Farbbandrestmenge
auf Farbbandkassetten für einen Thermotransferdrucker einzusetzen oder die Anzahl
an Abdrucken mittels der Steuerung des Thermotransferdruckers zu zählen. Das Zählen
der Abdrucke bei den Piezo-Ink-Jet-Druckköpfen kann keine Information über die Tintenrestmenge
im Tintentank liefern, weil bei einer geringen bis mittleren Anzahl an Frankierungen
pro Tag der Verbrauch durch das Primen überwiegt, was die Anzahl an möglichen Abdrucken
je Tintentankfüllung reduziert. Bei Piezo-Ink-Jet-Druckköpfen geht leider bei Primen
ein Großteil an Tinte verloren und kann nicht wieder dem Kopf zugeführt werden. Deshalb
ist es zur sicheren Tintenversorgung wichtig, das Tintenende zu erkennen und rechtzeitig
zu signalisieren. Die Abgabe einer Anforderung von Verbrauchsmaterialien wird jedoch
nach wie vor dem Kunden überlassen.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum automatischen Bestellen von Tintentankkassetten
bzw. Farbbandkassetten in Frankier maschinen zu entwickeln, welches die Verwendung
von unzulässigen Verbrauchsmaterialien weitgehend minimiert und für den Kunden preiswert
und unaufwendig ist. Für unterschiedliche Verbrauchsmaterialien soll eine rechtzeitige
Signalisierung eines Nahens des Auswechselns erfolgen. Eine Anordnung zur Durchführung
des Verfahrens soll Mittel aufweisen, die eine Bestellung von Verbrauchsmaterial beim
zuständigen Hersteller automatisch auslösen.
[0006] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Verfahrens nach dem Anspruch 1 und mit den
Merkmalen der Anordnung nach dem Anspruch 18 gelöst.
[0007] Durch Überwachen und Auswerten einer vorbestimmten Verbrauchsgröße wird das Nahen
eines Verbrauchsendes vor einem Wechseln eines Verbrauchsmaterials erkannt. Abhängig
vom Verbrauchsmaterial kann die Verbrauchsgröße eine zeitliche, physikalische, monetäre
oder buchungsmäßige Größe bzw. eine Stückzahl sein. Bei der Auswertung kann eine Kombination
von unterschiedlichen Verbrauchsgrößen für eine genauere Auswertung berücksichtigt
werden, um eine Bestellroutine auszulösen. Zur indirekten Erkennung eines Nahens des
Verbrauchsendes, zum Beispiel vor dem Wechseln einer (Tintentank-/Farbband-)kassette
einer Frankiermaschine, dient ein Auswerten eines vorbestimmten Zählerstandes für
die Abdrucke bevor oder nachdem Sensoren einen niedrigen Tintenpegel/Restwert erfassen.
Nach einem Herstellen einer Kommunikationsverbindung zwischen der Frankiermaschine
und einem entfernten Datenzentrum und einer automatischen Erzeugung und Übermittellung
einer Bestellungsnachricht, wobei letztere einen Identifizierungscode einschließt,
erfolgt nach einem Identifizieren des Bestellers anhand des Identifizierungscodes,
ein Auslösen der Bestellung des Verbrauchsmaterials. Nach dem Identifizieren erfolgt
eine Suche in einer Datenbank, in welcher zu jedem Besteller ein entsprechendes Verbrauchsmaterial
zu geordnet ist. Diese einfache Bestellroutine läßt nur die eine Bestellung eines
vorbestimmten Verbrauchsmaterials zu. Vorteilhaft entfällt aber ein Scanner zum Abtasten
des Verbrauchsmaterials im Gerät, da sich die Art des Verbrauchsmaterials nicht ändert.
[0008] Eine andere Bestellroutine, die die Bestellung verschiedener Verbrauchsmaterialien
auch in größerer Anzahl zuläßt, erfordert neben der Mitteilung eines Identifizierungscodes
auch eine Mitteilung einer Bestellnummer entsprechend für die verschiedenen Verbrauchsmaterialien.
Eine Suche in einer Datenbank nach einem zugeordneten Verbrauchsmaterial kann hierbei
entfallen. Die Bestellnummer kann mehrteilig aufgebaut sein und schließt einen Bestellcode
und/oder eine Identifikationsnummer für das Verbrauchsmaterial ein. Es wird vorausgesetzt,
daß beim Hersteller eine Aggregation des Verbrauchsmaterials mit einem generierten
Bestellcode und/oder einer Identifikationsnummer erfolgt, indem beide oder letztere
einem zum Verkauf vorgesehenen Verbrauchsmaterial beigefügt oder durch Befestigen
oder vergleichbare Maßnahmen fest zugeordnet werden. Darunter fällt auch eine Markierung
des Verbrauchsmaterials mit diesem Bestellcode und/oder mit der Identifikationsnummer,
die abhängig vom physikalischen Zustand des Verbrauchsmaterials in sehr unterschiedlicher
Weise erfolgen kann. Das Gerät kann eine Chipkarten-Schreib/ Leseeinheit für die halbautomatische
Eingabe oder einen Scanner für die automatische Eingabe des Bestellcodes und/oder
der Identifikationsnummer aufweisen.
[0009] Nach dem Erreichen eines Schwellwertes für eine Verbrauchsgröße vor dem Wechseln
eines Verbrauchsmaterials und nach dem Herstellen einer Kommunikationsverbindung zum
entfernten Datenzentrum erfolgt in dem Gerät eine automatische Erzeugung und Übermittellung
einer verschlüsselten Bestellungsnachricht. Wenn dem Gerät ein und der selbe Benutzer
zuordenbar ist, dann dient die Seriennummer des Gerätes als Identifizierungscode.
[0010] Die Bestellungsnachricht schließt im vorgenannten Beispiel die Seriennummer des Gerätes,
den mit dem Verbrauchsmaterial aggregierten Bestellcode und eine Identifikationsnummer
ein. Letztere umfaßt eine die Art des Verbrauchsmaterials kennzeichnende Zahl und
eine die bestellte Menge des Verbrauchsmaterials kennzeichnende Zahl, ggf. eine Prüfziffer.
Nach dem Identifizieren des Bestellers anhand des Identifizierungscodes (Seriennummer
des Gerätes) erfolgt ein Ermitteln des zugehörigen Verbrauchsmaterials anhand der
Bestellnachricht und ein Auslösen der Bestellung bei einer Versandabteilung. Im einfachsten
Fall kann im Datenzentrum eine Authentizität der Bestellung durch die Operation Vergleichen
überprüft werden, wenn eine Übereinstimmung des Bestellcodes mit einem Referenzbestellcode
vorliegt, welcher in der Datenbank der Seriennummer des Gerätes und damit indirekt
auch dem Besteller zugeordnet ist.
[0011] Eine weitere Bestellroutine, die die Bestellung des gleichen Verbrauchsmaterials
in größerer Anzahl zuläßt, erfordert neben der Mitteilung eines Identifizierungscodes
ebenfalls eine Mitteilung einer Bestellnummer. Letztere enthält eine Zahl für die
Menge entsprechend für die Anzahl des bestellten Verbrauchsmaterials. Als Identifizierungscode
kann wieder die Seriennummer des Gerätes verwendet werden. Eine Suche in einer Datenbank
nach einem der Seriennummer des Gerätes zugeordneten Verbrauchsmaterial kann hierbei
die Art des Verbrauchsmaterials liefern.
[0012] Das Gerät, eine Frankiermaschine, weist einen Mikroprozessor auf. und ist mit Mitteln
zum Erkennen des Verbrauchsmaterials ausgestattett, um das Wechseln eines Verbrauchsmaterials
zu erkennen, wobei der Mikroprozessor bzw. Mikrorechner auf ein Wechseln folgend ein
indirektes oder direktes Meßverfahren abarbeitet, welches an die Art des Verbrauchsmaterials
angepaßt ist und die Verbrauchsgröße liefert. Das Gerät ist somit erfindungsgemäß
mit Mitteln ausgestattet, die eine Verbrauchsgröße liefern, und weist Mittel zum Herstellen
einer Kommunikationsverbindung zum entfernten Datenzentrum auf. Letztere Mittel dienen
mindestens der Übermittellung der Bestellungsnachricht und optional einer Benachrichtigung
des Gerätes, wobei das Ergebnis einer extern vom Gerät im Datenzentrum durchgeführten
Überprüfung der Authentizität der Bestellung dem Gerät mitgeteilt wird. Der Mikroprozessor
des Gerätes ist programmiert:
- das Nahen eines Wechseln eines Verbrauchsmaterials zu erkennen,
- nach dem vorgenannten Erkennen eine Mitteilung per Display anzuzeigen und eine Bestellungsnachricht
zu erzeugen,
- eine Kommunikationsverbindung zu einer entfernten Datenzentrale herzustellen, zur
Übermittlung der Bestellungsnachricht.
[0013] Optional dient die Kommunikationsverbindung auch zur Benachrichtigung des Gerätes
nach Überprüfung der Authentizität der Bestellung. Es ist möglich den Betrieb des
Gerätes zu verändern, wenn die erfolgte Überprüfung eine Nichtauthentizität der Bestellung
ergeben hat.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1,
- Perspektivische Ansicht einer Frankiermaschine vom Typ T1000 von vorn links,
- Figur 2,
- Blockschaltbild der Frankiermaschine nach Fig.1,
- Figur 3,
- Schaltbild eines Detektors,
- Figur 4,
- Perspektivische Ansicht einer Frankiermaschine vom Typ JetMail® von vorn rechts,
- Figur 5,
- Darstellung des Wechselns des Tintentanks bei der Frankiermaschine vom Typ JetMail®,
- Figur 6,
- Blockschaltbild der Frankiermaschine vom Typ JetMail®.
[0015] Die perspektivischen Ansicht einer Frankiermaschine 1 vom Typ T1000, ist gemäß der
Figur 1 von vorn links dargestellt. Die Frankiermaschine 1 hat ein internes Modem
und ist beispielsweise zur Guthabennachladung über eine erste Datenverbindung 14 mit
einem Datenzentrum 100 verbindbar, welches eine Datenbank 130 aufweist. Eine Chipkarte
10 dient beispielsweise zur Einstellung der Frankiermaschine auf eine Kostenstelle,
unter welcher die Abrechnung vorgenommen werden soll. Die Frankiermaschine 1 hat ein
Kassettenfach 7, welches für ein Einsetzen einer Thermotransferfarbbandkassette 9
geöffnet werden muß. Beim Öffnen vor und/oder beim Herausnehmen der Kassette, welches
ein - nicht dargestellter - Sensor detektiert, wird vom Mikroprozessor ein Anzeigetext
generiert und auf dem Display eines Userinterface 4 erscheint eine Warnung vor dem
Herausnehmen einer vom Hersteller gelieferten Kassette 9 und dem Weiterbetreiben der
Frankiermaschine 1 mit einer anderen Kassette, weil die herausgenommene Kassette 9
nicht weiterbenutzt werden kann. Eine Markierung ist als Balkencode an den Anfang
des Farbbandes aufgeprägt. Nach dem Einsetzen der neuen Farbbandkassette in die Frankiermaschine
wird automatisch eine Detektierung dieser Markierung mittels eines - nicht dargestellten
- optischen Scanners durchgeführt, um der Steuereinheit der Frankiermaschine den Dateninhalt
der Markierung zu übermitteln, wie das bereits aus der
EP 730 974 A2 vorbekannt ist. Im Unterschied zur vorgenannten
EP 730 974 A2 wird jedoch eine Kommunikation zwischen der Steuereinheit der Frankiermaschine und
dem Datenzentrum durchgeführt, in dessen Ergebnis ein vom Hersteller geliefertes Farbband
im Datenzentrum erkannt und von dort der Mikroprozessor veranlaßt wird, entweder eine
OK-Mitteilung anzuzeigen oder eine Fehlermeldung (CALL SERVICE) abzugeben, wenn seitens
des Datenzentrums kein vom Hersteller geliefertes Farbband erkannt werden konnte.
Es sind einfache physikalische Kennungen denkbar, etwa das Aufkleben eines Barcodelabels,
das mit einem einfachen Scanner gelesen werden kann. Die Markierung des Verbrauchsmaterials
mit dieser Bestellnummer kann natürlich auch in anderer Weise durch physikalische
oder chemische Maßnahmen erfolgen. Der Scanner ist natürlich entsprechend den vorgenannten
Maßnahmen angepaßt, die Markierung zu lesen.
[0016] In einer ersten Variante erfolgt eine Bestellung nach einem Vergleich einer Verbrauchsgröße
mit einem Schwellwert. Der Mikroprozessor arbeitet ein indirektes oder direktes Meßverfahren
ab, welches an die Art des Verbrauchsmaterials angepaßt ist und die Verbrauchsgröße
liefert. Der Schwellwert kann vom Hersteller vorprogrammiert sein, per Tastatur eingegeben
oder per Chipkarte oder per Modem von einem entfernten Datenzentrum geladen werden.
[0017] In einer zweiten Variante erfolgt nach einem Vergleich zunächst ein Generieren einer
Meldung an den Kunden und eine Benutzer-Eingabe, die zur Bestätigung auszuwerten ist,
daß eine Bestellung ausgelöst werden soll. Die Bestellung wird ausgelöst, nachdem
eine Mitteilung erzeugt und zum Datenzentrum übermittelt wird. Die Mitteilung kann
verschlüsselt werden, um eine nichtautorisierte Bestellung auszuschließen. Einem Kunden
kann auch mittels dem Userinterface die Möglichkeit eingeräumt werden, die Anzahl
des zu bestellenden Verbrauchsmaterials zu verändern. Es ist auch vorgesehen, daß
die Anzahl des zu bestellenden Verbrauchsmaterials auf Null veränderbar ist oder mindestens
eine Taste betätigt wird, um die automatische Bestellung zuunterdrücken. Bestandteil
der Mitteilung sind eine Bestellnummer und die Seriennummer des Gerätes, d.h. des
Sicherheitsmoduls (PSD) des Meters oder der Frankiermaschine. Das PSD (Postal Security
Device) ist Bestandteil von modernen Frankiermaschinen und dient der Abrechnung bzw.
Buchung der frankierten Post und solchen sicherheitsrelevanten Routinen, wie dem Guthabennachladen,
und wird deshalb nachfolgend Sicherheitsmodul genannt. Jeder der anfragenden Geräte
nutzt eine automatische Routine, welche als Identifizierungscode vorzugsweise die
Seriennummer des Gerätes nutzt. Letztere erlaubt bei einer Frankiermaschine die Ermittlung
ihres Standortes und liefert somit die Zieladresse für einen Versand der Bestellung.
Ein Dienst für Verbrauchsmaterial wurde im Datenzentrum installiert, der basierend
auf einer Identifizierung des Bestellers bzw. des anfragenden Benutzers und einer
Auswertung der Bestellnummer im Datenzentrum die Authentizität der Bestellung überprüft.
Die Seriennummer des Gerätes ist in einer Datenbank des Datenzentrums einem Besteller
zugeordnet.
[0018] Die Bestellnummern für verschiedene Verbrauchsmaterialien sind in einer Liste gelistet,
welche in einem Speicher des Gerätes nichtflüchtig gespeichert vorliegt. Die vorgenannte
Liste kann ebenfalls mittels einer Chipkarte oder per Modem von einem entfernten Datenzentrum
geladen werden. Es stellt einen erheblichen logistischen Vorteil dar, verschiedene
Verbrauchsmaterialien, unabhängig von deren Art, mit dem gleichen Verfahren bestellen
zu können, ohne daß ein Service-Personal dazu erforderlich ist.
[0019] Die Bestellnummer kann mehrteilig aufgebaut sein. Ein erster Teil besteht aus einem
Bestellcode, der nur einer bestimmten Gruppe an Verbrauchsmaterialien zugeteilt wird
die für das Gerät nachbestellt werden können und außerdem den Nachweis ermöglicht,
daß die Bestellung automatisch vom Gerät selbst ohne Zutun einer Person ausgelöst
worden ist. Eine Identifikationsnummer bildet einen zweiten Teil und kennzeichnet
die Art des Verbrauchsmaterials. Ein optionaler dritter Teil enthält die Mengenangabe
und ein optionaler vierter Teil eine Prüfziffer zur Überprüfung der Bestellung auf
Fehler. Die Bestellnummer bildet zusammen mit weiteren Daten die vorgenannte Mitteilung.
Vom Hersteller des Verbrauchsmaterials wird ein zu einer bestimmten Gruppe an Verbrauchsmaterialien
zugehöriger Bestellcode und eine Identifikationsnummer für die Art des Verbrauchsmaterials
generiert. Dabei ist davon auszugehen, daß ein Bestellcode für eine Tintentankkassette
falsch ist, wenn die Seriennummer zu einem Gerät mit Thermotransferdruck gehört, weil
die Tintentankkassette natürlich nicht zu einer Gruppe an Verbrauchsmaterialien für
Thermotransferdruckern gehört. Die Zuordnung des Bestellcodes zu einer bestimmten
Gruppe an Verbrauchsmaterialien wird in einer Datenbank in Form eines Datensatzes
mit Referenzbestellcode zusammen mit der Seriennummer des Gerätes gespeichert. Zum
Referenzbestellcode steht dieser Bestellcode in einer vorbestimmten Beziehung.
[0020] Eine Identifikationsnummer bildet einen zweiten Teil der Bestellnummer und kennzeichnet
die Art des Verbrauchsmaterials. Im Datenzentrum kann die Authentizität anhand des
Bestellcodes überprüft werden. Das schließt nicht aus, daß in einer Variante die Authentizität
anhand anderer Daten ermittelt wird. Zumindestens ein Teil der Bestellungsnachricht
kann zusätzlich verschlüsselt übermittelt und zur Authentitätsprüfung herangezogen
werden. Der Vorteil der Überprüfung im Datenzentrum besteht darin, daß dort natürlich
keine Manipulation vorgenommen werden kann.
[0021] Anhand der Figur 2 wird ein Blockschaltbild erläutert, welches auf die - in der Fig.1
gezeigte - Frankiermaschine 1 oder ein anderes beliebiges Gerät zutrifft. Ein derartiges
Gerät hat einen Mikrocomputer µP 19 zur Steuerung des eine Tastatur und ein Display
mit Controller aufweisenden Userinterfaces 4, eines Modems 13 und eines Druckers 17
und/oder anderen nicht gezeigten Aktoren, welche über ein Ein/Ausgabe-Interface 18
an dem Mikrocomputer µP 19 angeschlossen sind. Erfindungsgemäß ist am Ein/Ausgabe-Interface
18 ein Scanner 15 angeschlossen oder ein vergleichbares Mittel zur Eingabe mindestens
von Teilen einer Bestellnummer am Verbrauchsgut. Außerdem sind in bekannter Weise
weitere Sensoren, wie ein Encoder 90 und ein Briefsensor 91 angeschlossen. Für das
sichere Detektieren des Herausnehmens bzw. Wechselns des Verbrauchsmaterials ist mindestens
ein Detektor 16 am Ein/Ausgabe-Interface 18 angeschlossen. In Verbindung mit einem
bestimmten Meßver-fahren für eine Verbrauchsgröße kann mit den Mittel 90, 91 und/oder
16 vom Mikrocomputer µP 19 festgestellt werden, ob die Bestimmung des Verbrauches
fortgesetzt oder beendet werden bzw. neu beginnen kann.
[0022] Es ist vorgesehen, daß ein Sensor direkt oder indirekt die Anwesendheit von Verbrauchsmaterial
nach einem physikalisch Wirkprinzip festzustellen gestattet, wobei das Verbrauchsmaterial
ein fester Körper ist. Beispielsweise ist das Verbrauchsmaterial ein Farbband für
eine Frankiermaschine nach Figur 1. Am Ein/Ausgabe-Interface 18 der Frankiermaschine
1 kann eine Portorechner-Waage 2 über ein Kabel 24 zur Datenverbindung angeschlossen
werden. Eine weitere Datenverbindung 14 dient zur Verbindung des Modems 13 mit dem
Datenzentrum 100. Gegebenenfalls kann der Scanner 15 entfallen, wenn die Bestellnummer
mittels Userinterface 4 eingegeben und über das Modem 13 und die Datenverbindung 14
zum Datenzentrum 100 übermittelt wird. Die Portorechner-Waage 2 hat einen Wiegeteller
21, ein Display 23 und eine Tastatur 25 zur Eingabe von Versandinformationen über
einen zu befördernden Brief 33. Wenn die weitere Datenverbindung 24 zwischen den Geräten
eines Systems besteht, kann von einem Gerät, beispielsweise von der Portorechner-Waage
2 eines Frankiersystems nicht nur das Gewicht, der Portowert und andere Daten zur
Frankiermaschine 1 sondern über das Modem der Frankiermaschine 1 außerdem eine Mitteilung
an das entfernte Datenzentrum 100 abgesandt werden, beispielsweise welches Rate-PROM
für die Portowertberechnung verwendet wird. Letzteres befindet sich innerhalb einer
Speichereinschubkarte 22, die in der Portorechner-Waage 2 einsteckbar ist. Die Datenzentrale
100 kann anhand von in einer Datenbank 110 gespeicherten Daten unterscheiden, ob eine
autorisierte oder eine nicht autorisierte Portogebührentabelle verwendet wird.
[0023] Grundsätzlich kann die erfindungsgemäße Lösung auch bei Frankiermaschinen eines anderen
Types angewendet werden. Für eine - nicht gezeigte - andere Frankiermaschine ist vorgesehen,
daß das Verbrauchsmaterial ein Tintenstrahldruckkopf mit integriertem Tintentank bzw.
eine Kartusche ist. Ein derartiger Wegwerfdruckkopf ist zum Beispiel der Siemens-Typ
DHP50.
[0024] Die Figur 3 zeigt ein Schaltbild eines Detektors, der das Herausnehmen bzw. Wechseln
des Verbrauchsmaterials auch dann sicher detektiert, wenn das Gerät ausgeschaltet
ist und nicht mit Systemspannung U
s versorgt wird. Der Detektor hat eine handelsübliche Lithium-Batterie BAT, welche
einen Speicher mit einer Speichererhaltungsspannung von ca. 3V versorgt. Ein erster
Schalter S1, wird beim Herausnehmen bzw. Wechseln des Verbrauchsmaterials betätigt.
Beispielsweise wird ein mechanischer Kontakt geöffnet, welcher die Spannungsversorgung
des Speichers durch die Lithium-Batterie BAT unterbricht. Diese Spannungsversorgung
wird detektiert und verursacht das Schließen eines zweiten Schalters S2, der vorzugsweise
als CMOS-Schaltung realisiert ist. Der RESET-Eingang des Speichers wird dadurch mit
Masse (L-Pegel) verbunden, was zum sicheren Löschen des Speicherinhaltes des Speichers
führt. Anderenfalls liegt bei eingeschalteten Gerät am Reseteingang über einen Widerstand
R und die Diode D1 eine positive Spannung U
s = +4,5 bis +5V (H-Pegel) oder über die Diode D2 bei ausgeschalteten Gerät eine positive
Spannung U
BAT = +2,5 bis +3V (H-Pegel) an. Der Speicher kann als SRAM ausgebildet sein, der vom
Mikrocomputer 19 über das Interface 18 mittels einem - nicht gezeigten - Schieberegister
mit einem Code ausgestattet und bezüglich des Vorhandenseins des Codes abgefragt werden
kann.
[0025] Für eine Frankiermaschine nach Figur 4 ist vorgesehen, daß das Verbrauchsmaterial
ein mit Tinte gefüllter Tintentank ist. Diese Lösung setzt ebenfalls das Vorhandenseins
eines Modems und eines Sensors voraus, der das Nahen eines Wechselns bzw. den Einsatz
eines neuen Verbrauchsmaterials erkennt. Es ist vorgesehen, daß die Frankiermaschine
einen Sensor und eine Steuereinheit mit Prozessor aufweist, der programmiert ist,
nach dem vorgenannten Erkennen eine Mitteilung zu generieren und per Display anzuzeigen
und ggf. eine Benutzer-Eingabe im Zusammenhang mit der Bestellung auszuwerten, welche
als verschlüsselte Bestellungsnachricht per Modem zum Datenzentrum übermittelt wird.
[0026] Für irgend ein Peripheriergerät ist zum Beispiel vorgesehen, daß sich das Verbrauchsmaterial
in einem nichtfesten Aggregatzustand befindet. Für ein Peripheriergerät ist vorgesehen,
daß das Verbrauchsmaterial eine bestimmte Flüssigkeit für einen Briefbefeuchter und
-schließer ist. Letzterer kann Bestandteil einer automatischen Zuführvorrichtung für
Briefe sein. Gewöhnlich ist aber mindestens ein Behälter vorhanden, der ein fester
Körper ist und mit einer Markierung versehen werden kann.
[0027] In einem anderen Fall wird ein Chip verwendet, in welchem das Codewort gespeichert
ist. Durch Herstellung einer Verbindung, beispielsweise über elektrische Kontakte
oder drahtlos, kann per Scanner bei Installation des neuen Verbrauchsmaterials das
Codewort ausgelesen werden.
[0028] Bei der in der Figur 4 von vorn rechts dargestellten perspektivischen Ansicht einer
Frankiermaschine vom Typ JetMail® existiert eine interne Datenverbindung zur integrierten
Waage 20 deren - nicht dargestelltes - Rate-PROM prinzipiell ebenso überprüft werden
kann, wie beispielsweise ein beliebiges anderes Bauteil, daß in modularer entfernbarer
Form vorliegt und einen Speicher aufweist.
[0029] Stromaufwärts der Frankiermaschine 1 ist eine automatische Zuführung 3 mit intergrierter
Vereinzelungsvorrichtung angeordnet. Ein Andruck-Bügel 35 kann hochgeklappt werden
und drückt dann auf einen Poststapel, aus welchen mittels Abzugsrollen 32 die Briefe
vereinzelt werden. Unter einer Haube 34 befinden sich weitere Teile der Vereinzelungsvorrichtung.
Ein Brief liegt an einer Führungsplatte 31 an und wird zur stromabwärts zur Führungsplatte
11 der Frankiermaschine 1 bewegt, wo der "Frankieren" genannte Druckvorgang erfolgt.
Ein weiterbewegte frankierter Brief liegt an einer Führungsplatte 81 eines Schließmoduls
8 an. Ein Schließwalzenpaar 82 sorgt für das Verschließen noch nicht völlig geschlossener
Briefkuverts und für den Auswurf über einen Einsatz 5 in den Ablagekasten 6. Der Aufbau
der Frankiermaschine vom Typ JetMail® ist beispielsweise in der nicht vorveröffentlichten
deutschen Patent-anmeldung
DE 199 00 686.5-27 näher beschrieben worden, unter dem Titel: Anordnung zum Schließen von Briefumschlägen.
[0030] In der Führungsplatte 11 der Frankiermaschine 1 sind eine Chipkarten-Scheib/Lese-Einheit
70 und ein Ein/Ausschalter 71 angeordnet. Nach dem Einschalten kann eine Chipkarte
10 in Verbindung mit dem Userinterface 43, 45 zur vereinfachten Einstellung der Frankiermaschine
verwendet werden. Das Userinterface 43, 45 befindet sich auf dem Meter 12 der Frankiermaschine
1. In dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 298 21 903 U1 ist ein international einsetzbares Userinterface näher erläutert worden.
[0031] Ein - nicht gezeigter - Mikroprozessor der Frankiermaschine 1 überwacht den Füllstand
eines - in der Figur 5 - gezeigten Tintentankes 95 mittels eines Tintenendesensors
92. Letzterer kann gemäß dem deutschen Patent
196 13 944 C1 mit zwei Elektroden in Kontakt stehen. Derartige Sensoren liefern in der JetMail
sicherheitshalber bereits ein Endesignal, wenn noch maximal 200 Frankierrungen möglich
sind, um ein wegen Tintenmangel unvollständig ausgedrucktes Frankierdruckbild zu vermeiden.
Der Mikroprozessor generiert gegebenenfalls einen Anzeigetext zur Anzeige im Display
43: DER TINTENVORRAT IST FAST AUFGEBRAUCHT. BITTE TAUSCHEN SIE ALSBALD DEN TINTENTANK!
RESERVE IN ABDRUCKEN: 200.
[0032] Die Frankiermaschine 1 kann nun mit der Reservetintenmenge weiterbetrieben werden.
Der Mikroprozessor realisiert in seinem Speicherraum einen Rückwärtszähler, der durch
das Tintenendesignal auf die Zahl 200 voreingestellt und mit jeder weiteren Frankierung
um eins dekrementiert wird. Die Zahl 200 ergibt sich empirisch aus Erfahrungswerten
für einen Rest anmöglichen Abdrucken und einem Sicherheitsfaktor. Die den Rest kennzeichnende
Zahl kann vor der nächsten Frankierung zur Anzeige gebracht werden. Nach jeder weiteren
Frankierung generiert der Mikroprozessor eine Statuszeile, welche die Anzahl der verbleibenden
Drucke anzeigt und gibt zum Ende die Meldung heraus: DER TINTENVORRAT IST AUFGEBRAUCHT.
BITTE WECHSELN SIE DEN TINTENTANK.
[0033] Nach dem Öffnen der Klappe 99 des Tintenfaches 98 kann der verbrauchte Tintentank
95 entnommen und in einen Plastikbeutel gesteckt werden, welcher eventuell auslaufende
Tintenreste auffängt. Ein neuer Tintentank kann aus der Verpackung entnommen und dabei
überprüft werden, ob die Farbe der Tinte richtig ist. Dazu kann eine Lochcodierung
auf der Rückseite des Tintentankes herangezogen werden. Zugleich kann das neue Codewort
gelesen werden. Der Tintentank wird in - nicht gezeigte - seitliche Führungsschienen
des Tintentankfaches eingesetzt und eingeschoben, bis er spürbar einrastet. Solande
der Tintentank nicht richtig eingesetzt ist, generiert der Mikroprozessor die Meldung:
DER TINTENTANK FEHLT!
[0034] Beim Andocken des neuen Verbrauchsmaterials wird automatisch ein Kontakt geschlossen.
Die Frankiermaschine erkennt durch diesen Kontakt, daß ein neues Verbrauchsmaterial
installiert wurde. In Abhängigkeit von einer Lochcodierung auf der Rückseite des Tintentankes
kann mittels geeignet ausgebildeter Kontakte der ursprüngliche Tintentyp (Post rot,
rot flureszierend, usw.) detektiert werden.
[0035] Bei einem Tintenpegel bevor die Tintentankkassette mit der Reservetintenmenge weiterbetrieben
wird oder bei einem Tintenniedrigpegel nachdem ein Endesignal abgegeben wurde, d.h.
wenn weniger als 200 Frankierungen möglich sind, wird ein benutzerspezifisch einstellbarer
Schwellwert erreicht, der eine automatische Verbrauchsmaterialbestellung auslöst.
Dazu wird eine Verbindung mit dem Datenzentrum des Herstellers hergestellt. Moderne
Frankiermaschinen sind heute bereits alle mit einem Modem ausgestattet, um mit dem
Datenzentrum des Herstellers kommunizieren zu können. Dies dient normalerweise dazu,
einen Guthabenbetrag vom Datenzentrum geladen zu bekommen, wenn der entsprechende
Speicher leer frankiert wurde. Die Übertragung der Bestellnachricht erfordert eine
zusätzliche Kommunikationsroutine. Bei der Fernladung der Frankiermaschine bereits
bekannte Maßnahmen der Datensicherung werden eingesetzt, um zu verhindern, daß die
Codewörter auf der Übertragungsstrecke abgelauscht werden können. Vorteilhaft ist
deshalb eine Verschlüsselung der Bestellnachricht mit einem DES (Data Encryption Standard)
oder mit einem anderen bekannten Verschlüsselungsalgorithmus der auch zur Datensicherung
bei der Fernladung der Frankiermaschine beispielsweise mit einem Guthaben eingesetzt
wird.
[0036] Das Datenzentrum empfängt die Bestellnachricht für ein Verbrauchsmaterials 95 zusammen
mit einer Seriennummer der Frankiermaschine 1 oder ihres Sicherheitsmoduls. In der
Gruppe der gespeicherten Referenzbestellcode wird nach dem passenden Code gesucht.
Wird letzterer gefunden, gilt die Bestellung des Verbrauchsmaterial als authentisch.
[0037] In der Figur 6 ist Blockschaltbild einer Frankiermaschine vom Typ JetMail® mit einer
einen Prozessor 46 aufweisenden Steuereinheit 40 bis 58 und mit einer Base einschließlich
einer integrierten Waage 20, einem Rate-PROM 22, einem Modem 53 und einem solchen
Detektor 96 gezeigt, der das Wechseln bzw. den Einsatz einer neuen Tintentankkassette
95 erkennt. Der Rate-PROM 22 kann alternativ auch in dem gestrichelten Speicher-Modul
51, 52 innerhalb des Meters realisiert sein.
[0038] Alternativ kann das direkte Meßverfahren mittels dem Detektor 96 durch ein indirektes
Meßverfahren ersetzt werden, welche die vorhandenen Sensoren 92 und 97 nutzt. Es ist
vorgesehen, daß der Mikroprozessor 46 programmiert ist, daß die Anzahl der verbleibenden
Abdrucke nach jedem Einschalten des Gerätes und/oder Wechsel des Verbrauchsmaterials
angezeigt wird. Nach einem Verbrauch der Tinte wird ein vorbestimmter Rest an Tinte
mittels der Elektroden 93, 94 und dem Sensor 92 detektiert und über die Baugruppen
SAS 59, Sensor/Aktor-Steuerinterface ASIC 58 dem Mikroprozessor 46 mitgeteilt, der
daraufhin eine Anzeige generiert. Es verbleibt ein vorbestimmter Rest an Tinte der
für ca. 200 Abdrucke reicht, wenn die Leitfähigkeit zwischen den Kontakten 93, 94
einen vorbestimmten Schwellwert unterschreitet. Ein Aus/Einschalten der Frankiermaschine
1 über den Schalter 71 kann über den Sensor 97 detektiert werden, der ebenfalls an
der SAS 59 angeschlossen ist. Ein Ausschalten zu der Zeit, während die Frankiermaschine
nur noch über den Tintenrest verfügt, kann auf einen bevorstehenden Wechsel hinweisen.
Durch ein Vergleich der gezählen Abdrucke mit einem Grenzwert oder durch ein Rückwärtszählen
von einer vorbestimmten Anzahl kann eine Anzahl der verbleibenden Abdrucke vor dem
Tintenende ermittelt werden, bei welcher die automatische Bestellung ausgelöst wird.
Es ist vorgesehen, daß der Mikroprozessor 46 zum Auswerten eines vorbestimmten Zählerstandes
für die verbleibenden Abdrucke programmiert ist, wenn Sensoren 97 und 92 ein Wiedereinschalten
und einen Tintenpegel erfassen. Der Mikroprozessor 46, Sensor 92 und Elektroden 93,
94 an der Tintentankkassette 95 sind zum Erkennen des Nahens eines Wechselns der Tintentankkassette
95 vorgesehen. Aufgrund einer Kennung des Verbrauchsmaterials kann dessen Bestellnummer
eingegeben werden, welche für eine bestimmte Tinte kennzeichnend ist.
[0039] Ein von der Anmelderin entwickelter Sicherheitsmodul 60 dient als erster Abrechnungsmodul
und hat eine Hardware-Abrecheneinheit 63 und einen batteriegestützten nichtflüchtigen
Speicher 61, in welchen per Modem 53 ein Guthaben geladen werden kann. Ein OTP-(One
Time Programmable)-Prozessor 66 führt dabei Sicherheitsroutinen sowohl bei der Guthabennachladung,
als auch zur Absicherung der Registerdaten mit einem MAC (Message Authentication Code)
aus. Der Vorteil des Sicherheitsmoduls besteht darin, daß die Prüfung der Zuverlässigkeit
und die Zulassung der erfindungsgemäßen Frankier- und Freimachungsmaschine, die durch
den Postbeförderer erfolgt, dann nur noch für das betreffenden Prozessorsystem 60
und das angeschlossenen Druckermodul 55-57 erforderlich ist. Einen zweiten Verarbeitungsmodul
bildet die Chipkarte 10 in Verbindung mit der Chipkarten-Schreib/Leseeinheit 70. Der
Mikroprozessor 46 und die ersten Speicherbauelemente 41, 42 bilden dann einen dritten
Verarbeitungsmodul und der Mikroprozessor 46 und die zweiten Speicherbauelemente 51,
52 (gestrichelt) bilden dann einen vierten Verarbeitungsmodul usw. In der Regel reicht
ein Abrechenmodul aus und die anderen Verarbeitungsmodule können andere Aufgaben übernehmen.
[0040] Der Mikroprozessor 46 mit den zugehörigen Speichern 41, 42 wird zum Zählen der Abdrucke
in Verbindung mit dem Erkennen eines Nahen des Wechselns der Tintentankkassette programmiert
sowie als Portorechner und zur Drucksteuerung verwendet. Der Abrechenmodul 60 dient
zur Abrechnung und Berechnung von Verschlüsselungscodes mindestens zur Kommunikation
mit dem Datenzentrum zwecks Guthabennachladung. Aufgrund dieser Aufgabenteilung ist
der Abrechenmodul 60 zum Sicherheitsmodul weiterentwickelt worden. Alle Verarbeitungsmodule
41,42 und 51,52, der Sicherheitsmodul 60, der Mikroprozessor 46, die Interface Baugruppen
44,54 und 55, ein Hauptarbeitsspeicher Pixel-RAM 47, Uhr/Datums-Baustein 48, Klischeespeicher-EEPROM
49, Programmspeicher ROM 50 und ein ASIC mit dem Sensor/Aktor-Steuerinterface 58 sind
an einen meter-internen BUS 40 der Steuerung angeschlossen. Mittels der Tastatur 45
wird eine Eingabe an die Ports des Mikroprozessors 46 zur entsprechenden Steuerung
der Frankiermaschine 1 getätigt. Über die Interface Baugruppe 44 kann ein generiertes
Schirmbild zum Display 43 gelangen. Das Display besitzt zur Unterstützung einen integrierten
Controller.
[0041] Über das Sensor/Aktor-Steuer-Interface 58 sind weitere - hier nicht näher erläuterte
- Sensoren und Aktoren der Base, ein Encoder 90 für die Briefbewegung und mindestens
ein Briefsensor 91 sowie über das Interface 54 mindestens das Modem 53 elektrisch
mit dem Meter 12 der Frankiermaschine 1 verbunden. Beide Interface-Schaltungen 54
und 58 können auch in einem Anwenderschaltkreis ASIC realisiert werden. Nähere Ausführungen
hierzu sind dem
EP 716 398 A2 entnehmbar, welches den Titel trägt: Frankiermaschineninterne Schnittstellenschaltung
und Verfahren zur manipulationssicheren Druckdatensteuerung. Zur Steuerung der übrigen
Komponenten in der Base und in der Peripherie sind weitere Ausführungen dem
EP 875 864 A2 entnehmbar, welches den Titel trägt: Anordnung zur Kommunikation zwischen Stationen
einer Postbearbeitungsmaschine.
[0042] Das entfernte Datenzentrum 100 ist in der Figur 6 nicht gezeigt. Das Datenzentrum
100 kann entfernt sein von einem Teleporto-Datenzentrum TDC für eine Guthabennachladung
aber ist mit letzterem kommunikativ verbunden. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens
besteht in der Möglichkeit, Informationen über den Verbrauch beim Kunden zu gewinnen.
[0043] Es ist vorgesehen, daß vom Datenzentrum 100 nach dem Ermitteln der Bestellung des
Verbrauchsmaterials automatisch eine Bestätigung dieser Bestellung erzeugt und an
das Gerät gesendet wird. Dessen Mikroprozessor ist bei einer Benachrichtigung per
Modem programmiert, eine Mitteilung zu generieren und per Display 43 anzuzeigen. Die
Benachrichtigung des Bestellers kann auch in ansich bekannter Weise per Postkarte
erfolgen.
[0044] Außerdem ist vorgesehen, daß vom Datenzentrum 100 nach dem Ermitteln der Bestellung
des Verbrauchsmaterials automatisch eine an den Besteller adressierte Rechnung erzeugt
und abgesendet wird. Dabei kann beim Kauf bereits vereinbart worden sein, daß vom
Datenzentrum 100 nach dem Ermitteln der Bestellung des Verbrauchsmaterials eine automatische
Abbuchung vom Konto des Bestellers entsprechend dem Preis des bestellten Verbrauchsmaterials
ausgelöst wird.
[0045] Vorteilhaft ist, daß die Routine zum automatischen Bestellen von Verbrauchsmaterial
ein oder ausgeschaltet werden kann. Das kann dadurch geschehen, daß eine Abfrageroutine
durch Initialisierung des Gerätes aufgerufen wird, welche die Funktion zum automatischen
Bestellen von Verbrauchsmaterial je nach Eingabe ein oder ausschaltet. Die Funktion
zum automatischen Bestellen von Verbrauchsmaterial kann alternativ durch Fernschaltung
vom Datenzentrum ein oder ausgeschaltet werden kann.
[0046] Die Erfindung ist nicht auf die vorliegenden Ausführungsform beschränkt. Vielmehr
ist eine Anzahl von Varianten im Rahmen der Ansprüche denkbar. So können offensichtlich
weitere andere Ausführungen der Erfindung entwickelt bzw. eingesetzt werden, die vom
gleichen Grundgedanken der Erfindung ausgehend, die von den anliegenden Ansprüchen
umfaßt werden.
1. Verfahren zum automatischen Bestellen von Tintentankkassetten (95) bzw. Farbbandkassetten
(9) für eine Frankiermaschine (1) mit einer auto-matischen Erzeugung und Übermittelung
einer Bestellungsnachricht, umfassend die Schritte:
- Überwachen und Auswerten einer Stückzahl von Abdrucken hinsichtlich des Erreichens
eines Schwellwertes vor dem Verbrauchsende einer Farbbandkassette (9) bzw. Tintentankkassette
(95), wobei zur indirekten Erkennung eines Nahens des Wechselns der Farbbandkassette
(9) bzw. Tintentankkassette (95), ein Auswerten eines vorbestimmten Zählerstandes
für die Stückzahl der Abdrucke erfolgt, bevor oder nachdem Sensoren einen niedrigen
Restwert an Farbband der Farbbandkassette bzw. einen niedrigen Tintenpegel der Tintentankkassette
erfassen,
- Herstellen einer Kommunikationsverbindung zwischen der Frankier-maschine (1) und
einem entfernten Datenzentrum (100) und automatische Erzeugung und Übermittlung einer
verschlüsselten Bestellungsnachricht, wobei letztere einen Identifizierungscode einschließt,
- Identifizieren des Bestellers im Datenzentrum (100) anhand des Identifizierungscodes
der Frankiermaschine,
- Auslösen der Bestellung von Farbbandkassetten bzw. Tintentankkassetten vom Datenzentrum
(100) bei einer Versandabteilung für den identifizierten Besteller.
2. Verfahren, nach Anspruch 1, gekennzeichnet t dadurch, dass die Bestellung mit einer Bestellnummer ausgelöst wird, die mehrteilig
aufgebaut ist und einen Bestellcode und/oder eine Identifikationsnummer für verschiedene
Verbrauchsmaterialien, also Farbbandkassetten bzw. Tintentankkassetten, einschließt.
3. Verfahren, nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, dass eine Aggregation des Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassete bzw. Tintentankkassette,
mit einem generierten Bestellcode und/oder einer Identifikationsnummer beim Hersteller
erfolgt, indem beide oder letztere einem zum Verkauf vorgesehenen Verbrauchsmaterial,
also Farbbandkassete bzw. Tintentankkassette, beigefügt oder durch Befestigen oder
vergleichbare Maßnahmen fest zugeordnet werden.
4. Verfahren, nach den Ansprüchen 2 bis 3, gekennzeichnet dadurch, dass eine Markierung des Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette,
mit der Bestellnummer, abhängig vom physikalischen Zustand des Verbrauchsmaterials,
also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette, in unterschiedlicher Weise erfolgt.
5. Verfahren, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass nach dem Identifizieren des Bestellers eine Suche in einer Datenbank vorgenommen
wird, welcher zu jedem Besteller ein entsprechendes Verbrauchsmaterial, also Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette, zu geordnet ist, so dass eine Bestellroutine die Bestellung
nur eines vorbestimmten Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette,
zulässt und dass die Bestellroutine mit einer Bestellnummer ausgelöst wird, die mehrteilig
aufgebaut ist und eine Identifikationsnummer für die Menge des Verbrauchsmaterials,
also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette, einschließt.
6. Verfahren, nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Bestellnummer ein Bestandteil der Bestellungsnachricht ist, welche eine Seriennummer
der Frankiermaschine enthält.
7. Verfahren, nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, dass die Bestellnummer eine die Art des Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette bzw.
Tintentankkassette, kennzeichnende Zahl einschließt.
8. Verfahren, nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, dass die Bestellnummer eine die bestellte Menge des Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette, kennzeichnende Zahl einschließt.
9. Verfahren, nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, dass die Bestellungsnachricht eine Prüfziffer einschließt.
10. Verfahren, nach Anspruch 6, gekennzeichnet t dadurch, dass die Bestellungsnachricht verschlüsselt gesendet und eine Benachrichtigung
nach Überprüfung der Authentizität der Bestellung im Datenzentrum von der Frankiermaschine
empfangen wird.
11. Verfahren, nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
gekennzeichnet durch die Schritte:
- Aggregation des Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette,
mit dem generierten Bestellcode und/oder mit einer Identifikationsnummer entfernt
von der Frankiermaschine,
- Speicherung einer Zuordnung in Form eines Datensatzes mit einer Bestellnummer des
Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette, zugeordnet zu
einer Seriennummer der Frankiermaschine im Datenzentrum, wobei die Bestellnummer einen
generierten Referenzbestellcode und/oder eine Identifikationsnummer einschließt,
wobei die Bestellungsnachricht, eine der Frankiermaschine zugeordnete Seriennummer
sowie die mit dem Verbrauchsmaterial, also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette,
aggregierte Bestellnummer einschließt,
- Empfangen der übermittelten verschlüsselten Bestellungsnachricht und deren Entschlüsselung
im Datenzentrum sowie
- Überprüfung der Authentizität der Bestellung anhand der Seriennummer und anhand
von mindestens Teilen der Bestellnummer im Datenzentrum vor dem Auslösen der Bestellung.
12. Verfahren, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass vom Datenzentrum (100) bei Bestellung des Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette, automatisch eine Bestätigung dieser Bestellung erzeugt und
an die Frankiermaschine gesendet wird.
13. Verfahren, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass vom Datenzentrum (100) bei Bestellung des Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette, automatisch eine an den Besteller adressierte Rechnung erzeugt
und abgesendet wird.
14. Verfahren, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass vom Datenzentrum (100) bei Bestellung des Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette, eine automatische Abbuchung vom Konto des Bestellers entsprechend
dem Preis des bestellten Verbrauchsmaterials auslöst wird.
15. Verfahren, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Routine zum automatischen Bestellen von Verbrauchsmaterial, also Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette, ein oder ausgeschaltet werden kann.
16. Verfahren, nach Anspruch 15, gekennzeichnet dadurch, dass eine Abfrageroutine durch Initialisierung der Frankiermaschine aufgerufen wird, welche
die Funktion zum automatischen Bestellen von Verbrauchsmaterial, also Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette, je nach Eingabe ein oder ausschaltet.
17. Verfahren, nach Anspruch 15, gekennzeichnet dadurch, dass die Funktion zum automatischen Bestellen von Verbrauchsmaterial, also Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette, durch Fernschaltung vom Datenzentrum ein oder ausgeschaltet
werden kann.
18. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Steuereinheit
einer Frankiermaschine, welche mit einer Tintentankkassette (95) bzw. Farbbandkassette
(9) betrieben wird,
gekennzeichnet dadurch, dass die Steuereinheit (19 bzw.12) der Frankiermaschine mit Speichermitteln (41, 42) ausgestattet
ist, mit Sensoren (91, 92) zum Erfassen eines niedrigen Restwertes an Farbband der
Farbbandkassette bzw. eines niedrigen Tintenpegels der Tintentankkassette und mit
Mitteln zum Herstellen einer Kommunikationsverbindungzu einem entfernten Datenzentrum
verbunden ist sowie dass ein Mikroprozessor der Steuereinheit programmiert ist:
- zum Überwachen und Auswerten einer Stückzahl von Abdrucken hinsichtlich des Erreichens
eines Schwellwertes vor dem Verbrauchsende der Farbbandkassette (9) bzw. Tintentankkassette
(95),
- das Nahen eines Wechselns der Farbbandkassette (9) bzw. Tintentankkassette (95)
zu erkennen, durch Auswerten eines vorbestimmten Zählerstandes für die Stückzahl der
Abdrucke, bevor oder nach dem Sensoren (91, 92) einen niedrigen Restwertes an Farbband
bzw. einen niedrigen Tintenpegel erfassen,
- nach dem vorgenannten Erkennen eine Mitteilung per Display anzuzeigen und eine verschlüsselte
Bestellungsnachricht zu erzeugen,
- eine Kommunikationsverbindung zu einem entfernten Datenzentrum (100) herzustellen,
zur Übermittlung der verschlüsselten Bestellungsnachricht für eine zu liefernde Farbbandkassette
bzw. Tintentankkassette.
19. Anordnung, nach Anspruch 18, gekennzeichnet dadurch, dass die Frankiermaschine mit Mitteln (15, 70) zum Erkennen des Verbrauchsmaterials, also
Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette, (9, 95) ausgestattet ist, um das Wechseln
eines Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette, zu erkennen,
wobei der Mikroprozessor (46) bzw. Mikrorechner (19) auf ein Wechseln folgend ein
indirektes oder direktes Messverfahren abarbeitet, welches an die Art des Verbrauchsmaterials,
also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette, angepasst ist und die Stückzahl der
Abdrücke liefert.
20. Anordnung, nach Anspruch 18, gekennzeichnet dadurch, dass der Mikroprozessor (46) bzw. Mikrorechner (19) programmiert ist, einen Vergleich
einer Stückzahl der Abdrücke mit einem Schwellwert durchzuführen, der per Tastatur
eingegeben oder mittels einer Chipkarte oder per Modem von einem entfernten Datenzentrum
geladen werden kann.
21. Anordnung, nach einem der vorgenannten Ansprüche 18 bis 20, gekennzeichnet dadurch, dass der Mikroprozessor (46) bzw. Mikrorechner (19) programmiert ist, eine verschlüsselte
Mitteilung zu erzeugen und zu einem Datenzentrum zu übermitteln sowie eine Benachrichtigung
nach Überprüfung der Authentizität der Bestellung im Datenzentrum auszuwerten.
22. Anordnung, nach einem der vorgenannten Ansprüche 18 bis 21, gekennzeichnet dadurch, dass Eingabemittel (4, 45) vorgesehen sind und dass der Mikroprozessor (46) bzw. Mikrorechner
(19) programmiert ist, eine Benutzereingabe auszuwerten zur Generieren einer Meldung
zur Bestätigung, dass eine Bestellung ausgelöst werden soll.
23. Anordnung, nach Anspruch 22, gekennzeichnet dadurch, dass der Mikroprozessor (46) bzw. Mikrorechner (19) programmiert ist, eine Benutzereingabe
auszuwerten, durch welche die Anzahl des zu bestellenden Verbrauchsmaterials, also
Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette, verändert wird.
24. Anordnung, nach Anspruch 22, gekennzeichnet dadurch, dass die Anzahl des zu bestellenden Verbrauchsmaterials, also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette,
auf Null veränderbar ist oder mindestens eine Taste vorgesehen ist, um die automatische
Bestellung zu unterdrücken.
25. Anordnung, nach den Ansprüchen 18 bis 24, gekennzeichnet dadurch, dass der Mikroprozessor (46) mit den zugehörigen Speichern (41, 42) verbunden bzw. ein
Mikrocomputer (19) vorgesehen ist und zum Zählen der verbleibenden Abdrucke in Verbindung
mit einem Erkennen der Tintentankkassette (95) bzw. Farbbandkassette (9) programmiert
ist.
26. Anordnung, nach Anspruch 25, gekennzeichnet dadurch, dass der Mikroprozessor (46) programmiert ist, dass die Anzahl der verbleibenden Abdrucke
nach jedem Einschalten der Frankiermaschine und/oder Wechsel des Verbrauchsmaterials,
also Farbbandkassette bzw. Tintentankkassette, angezeigt wird.
27. Anordnung, nach Anspruch 18, gekennzeichnet dadurch, dass der Mikroprozessor programmiert ist, den Betrieb der Frankiermaschine zu verändern,
wenn die erfolgte Überprüfung der Authentizität der Bestellung eine Nichtauthentizität
ergeben hat.
28. Anordnung, nach Anspruch 27, gekennzeichnet dadurch, dass der Mikroprozessor programmiert ist, zum Empfang einer Benachrichtigung nach Überprüfung
der Authentizität der Bestellung im Datenzentrum und dazu, bei einer Benachrichtigung
eine Mitteilung zu generieren und per Display (43) anzuzeigen.
1. Method for the automatic ordering of ink cartridges (95) or ribbon cartridges (9)
for a franking machine (1) with automatic generation and transmission of an order
message, comprising the steps of:
- Monitoring and evaluation of a number of prints with regard to reaching a threshold
value before the end of use of a ribbon cartridge (9) or ink cartridge (95), respectively,
wherein, for the indirect determination of an approaching exchange of the ribbon cartridge
(9) or ink cartridge (95), a pre-defined counter reading of the number of prints is
analysed before or after sensors detect a low remainder of ribbon of the ribbon cartridge
or a low ink level of the ink cartridge, respectively;
- Establishment of a communication connection between the franking machine (1) and
a distant data center (100) and automatic generation and transmission of an encrypted
order message, the latter including an identification code;
- Identification of the customer at the data center (100) by means of an identification
code of the franking machine;
- Placing of the order for ribbon cartridges or ink cartridges with a shipping department
by the data center (100) for the identified customer.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the order is placed with an order number that has a multi-part structure and includes
an order code and/or an identification number for various consumables, i.e. ribbon
cartridges or ink cartridges.
3. Method according to Claim 2, characterized in that an aggregation of the consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, with a
generated order code and/or an identification number is made by the manufacturer by
enclosing or by firmly assigning by fixing or similar measures both or the latter
with/to a consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge.
4. Method according to Claims 2 to 3, characterized in that a marking of the consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, with the order
number is done in different manners depending on the physical condition of the consumable,
i.e. ribbon cartridge or ink cartridge.
5. Method according to Claim 1, characterized in that, after identification of the customer, a database is searched in which a respective
consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, is assigned to each customer so
that an ordering routine only allows the ordering of a pre-defined consumable, i.e.
ribbon cartridge or ink cartridge, and that the ordering routine is triggered with
an order number that is of a multi-part structure and includes an identification number
for the quantity of the consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge.
6. Method according to Claim 2, characterized in that the order number is part of the order message which contains a serial number of the
franking machine.
7. Method according to Claim 6, characterized in that the order number includes a number characterizing the type of the consumable, i.e.
ribbon cartridge or ink cartridge.
8. Method according to Claim 6, characterized in that the order number includes number characterizing the quantity ordered of the consumable,
i.e. ribbon cartridge or ink cartridge.
9. Method according to Claim 6, characterized in that the order message includes a check digit.
10. Method according to Claim 6, characterized in that the order message is transmitted in an encrypted form and the franking machine receives
a notice after verification of the authenticity of the order at the data center.
11. Method according to one of the Claims 3 to 6,
characterized by the steps of:
- Aggregation of the consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, with the
generated order code and/or with an identification number distantly from the franking
machine;
- Storage of an assignment in the form of a data record with an order number of the
consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, assigned to a serial number of
the franking machine at the data center, the order number including a generated reference
order code and/or an identification number, wherein the order message includes a serial
number assigned to the franking machine as well as the order number aggregated with
the consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge;
- Receipt of the transmitted encrypted order message and its decryption at the data
center;
- Verification of the authenticity of the order by means of the serial number and
at least parts of the order number at the data center before placing the order.
12. Method according to Claim 1, characterized in that, upon ordering of the consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, the data
center (100) automatically generates a confirmation of that order and transmits it
to the franking machine.
13. Method according to Claim 1, characterized in that, upon ordering of the consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, the data
center (100) automatically generates and transmits an invoice addressed to the customer.
14. Method according to Claim 1, characterized in that, upon ordering of the consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, the data
center (100) triggers an automatic direct debit from the customer's account according
to the price of the consumables ordered.
15. Method according to Claim 1, characterized in that the routine for the automatic ordering of consumables, i.e. ribbon cartridges or
ink cartridges, can be switched on or off.
16. Method according to Claim 15, characterized in that a query routine is activated by initialization of the franking machine which, depending
on the respective entry, switches the function for the automatic ordering of consumables,
i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, on or off.
17. Method according to Claim 15, characterized in that the function for the automatic ordering of consumables, i.e. ribbon cartridge or
ink cartridge, can be switched on or off by the data center by remote switching.
18. Arrangement for implementing the method according to Claim 1 with a control unit of
a franking machine that is operated with an ink cartridge (95) or ribbon cartridge
(9), respectively,
characterized in that the control unit (19 or 12, respectively) of the franking machine is equipped with
memory means (41, 42), with sensors (91, 92) for detecting a low remainder of ribbon
of the ribbon cartridge or a low ink level of the ink cartridge, respectively, and
with means for establishing a communication connection with a distant data center,
and that a microprocessor of the control unit is programmed for:
- monitoring and analysing a number of prints with regard to reaching a threshold
value before the end of use of the ribbon cartridge (9) or ink cartridge (95), respectively;
- determining an approaching exchange of the ribbon cartridge (9) or ink cartridge
(95) by analysing a pre-defined counter reading of the number of prints before or
after sensors (91, 92) detect a low remainder of ribbon of the ribbon cartridge or
a low ink level of the ink cartridge, respectively;
- displaying an information on a display and generating an encrypted order message
after the aforementioned determination;
- establishing a communication connection with a distant data center (100) for the
transmission of the encrypted order message for a ribbon cartridge or ink cartridge,
respectively.
19. Arrangement according to Claim 18, characterized in that the franking machine is equipped with means (15, 70) for recognizing the consumable,
i.e. ribbon cartridge or ink cartridge (9, 95), in order to detect the exchange of
a consumable, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge, wherein the microprocessor (46)
or microcomputer (19), after an exchange, executes an indirect or direct measuring
procedure that is adapted to the kind of consumable, i.e. ribbon cartridge or ink
cartridge, and delivers the number of prints.
20. Arrangement according to Claim 18, characterized in that the microprocessor (46) or microcomputer (19) is programmed for performing a comparison
of a number of prints with a threshold value that can be entered by keyboard or can
be loaded by means of chip card or via modem by a distant data center.
21. Arrangement according to one of the above Claims 18 to 20, characterized in that the microprocessor (46) or microcomputer (19) is programmed for generating an encrypted
message and transmitting it to a data center as well as for analysing a notice after
verification of the authenticity of the order at the data center.
22. Arrangement according to one of the above Claims 18 to 21, characterized in that input means (4, 45) are provided and that the microprocessor (46) or microcomputer
(19) is programmed for analysing a user input for generating a message to confirm
that an order shall be placed.
23. Arrangement according to Claim 22, characterized in that the microprocessor (46) or microcomputer (19) is programmed for analysing a user
input by which the number of the consumables, i.e. ribbon cartridge or ink cartridge,
to be ordered is changed.
24. Arrangement according to Claim 22, characterized in that the number of the consumables, i.e. ribbon cartridges or ink cartridges, to be ordered
can be changed to zero or that there is at least provided a button for suppressing
automatic ordering.
25. Arrangement according to Claims 18 to 24, characterized in that the microprocessor (46) is connected with the related memory means (41, 42) or a
microcomputer (19) is provided and programmed for counting the remaining prints in
connection with a recognition of the ink cartridge (95) or ribbon cartridge (9).
26. Arrangement according to Claim 25, characterized in that the microprocessor (46) is programmed for displaying the number of remaining prints
after every start-up of the franking machine and/or exchange of the consumable, i.e.
ribbon cartridge or ink cartridge.
27. Arrangement according to Claim 18, characterized in that the microprocessor is programmed for changing the operation of the franking machine
when the verification of the authenticity of the order has shown non-authenticity.
28. Arrangement according to Claim 27, characterized in that the microprocessor is programmed for receiving a notice after verification of the
authenticity of the order at the data center and for generating an information upon
notification and showing it on the display (43).
1. Procédé pour commander automatiquement des cartouches-réservoirs d'encre (95) ou des
cassettes à ruban encreur (9) pour une affranchisseuse (1) avec génération et transmission
automatiques d'un message de commande, comportant les étapes suivantes :
- surveillance et évaluation d'un nombre d'impressions en regard de l'atteinte d'une
valeur de seuil avant la fin d'utilisabilité d'une cassette à ruban encreur (9) ou
d'une cartouche-réservoir d'encre (95), une évaluation d'un état de compteur prédéterminé
du nombre des impressions ayant lieu pour la détection indirecte de l'approche du
remplacement de la cassette à ruban encreur (9) ou de la cartouche-réservoir d'encre
(95), avant ou après que des capteurs détectent une valeur résiduelle faible du ruban
encreur de la cassette à ruban encreur ou un niveau d'encre faible de la cartouche-réservoir
d'encre,
- établissement d'une liaison de communication entre l'affranchisseuse (1) et un centre
de données éloigné (100) et génération et transmission automatiques d'un message de
commande crypté comportant un code d'identification,
- identification de l'auteur de la commande dans le centre de données (100) à l'aide
du code d'identification de l'affranchisseuse,
- déclenchement de la commande de cassettes à ruban encreur ou de cartouches-réservoirs
d'encre par le centre de données (100) auprès d'un service d'expédition pour le compte
de l'auteur de la commande identifié.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce, que la commande soit déclenchée avec un numéro de commande, composé de plusieurs parties
et intégrant un code de commande et/ou un numéro d'identification pour divers articles
de consommations, à savoir des cassettes à ruban encreur ou des cartouches-réservoirs
d'encre.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce, qu'une agrégation de l'article de consommation, à savoir la cassette à ruban encreur
ou la cartouche-réservoir d'encre, ait lieu chez le fabriquant avec un code de commande
généré et/ou avec un numéro d'identification, en ajoutant, en fixant ou en affectant
de manière fixe par des mesures comparables les deux ou ce dernier à un article de
consommation destiné à la vente, à savoir une cassette à ruban encreur ou une cartouche-réservoir
d'encre.
4. Procédé selon les revendications 2 à 3, caractérisé en ce, que le numéro de commande soit marqué de différentes manières sur l'article de consommation,
à savoir une cassette à ruban encreur ou une cartouche-réservoir d'encre, en fonction
de l'état physique de l'article de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur
ou une cartouche-réservoir d'encre.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce, que soit effectuée, après l'identification de l'auteur de la commande, une recherche
dans une base de données, dans laquelle un article de consommation correspondant,
à savoir une cassette à ruban encreur ou une cartouche-réservoir d'encre, soit affecté
à chaque auteur potentiel de commande, de sorte qu'une routine de commande n'autorise
que la commande d'un article de consommation prédéfini, à savoir une cassette à ruban
encreur ou une cartouche-réservoir d'encre, et que la routine de commande soit déclenchée
avec un numéro de commande, qui est structuré en plusieurs parties et qui intègre
un numéro d'identification pour la quantité de l'article de consommation, à savoir
une cassette à ruban encreur ou une cartouche-réservoir d'encre.
6. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce, que le numéro de commande soit un composant du message de commande, qui contient un numéro
de série de l'affranchisseuse.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce, que le numéro de commande contienne un nombre qui caractérise le type de l'article de
consommation, à savoir de la cassette à ruban encreur ou de la cartouche-réservoir
d'encre.
8. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce, que le numéro de commande contienne un nombre qui caractérise la quantité commandée de
l'article de consommation, à savoir de la cassette à ruban encreur ou de la cartouche-réservoir
d'encre.
9. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce, que le message de commande inclut un chiffre de contrôle.
10. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce, que le message de commande soit envoyé sous forme cryptée et que l'affranchisseuse réceptionne
une information après la vérification de l'authenticité de la commande dans le centre
de données.
11. Procédé selon l'une des revendications 3 à 6,
caractérisé par les étapes suivantes :
- agrégation de l'article de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur ou
une cartouche-réservoir d'encre, avec le code de commande généré et/ou à distance
de l'affranchisseuse avec un numéro d'identification,
- mémorisation d'une affectation sous forme d'un ensemble de données avec un numéro
de commande de l'article de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur ou
une cartouche-réservoir d'encre, l'ensemble étant affecté dans le centre de données
à un numéro de série de l'affranchisseuse, le numéro de commande incluant un code
de commande de référence généré et/ou un numéro d'identification, et dont le message
de commande inclut un numéro de série affecté à l'affranchisseuse ainsi que le numéro
de commande agrégé avec l'article de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur
ou une cartouche-réservoir d'encre,
- réception du message de commande crypté transmis et son décryptage dans le centre
de données ainsi que
- vérification dans le centre de données de l'authenticité de la commande à l'aide
du numéro de série et à l'aide d'au moins de parties du numéro de commande avant le
déclenchement de la commande.
12. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce, qu'en cas de commande d'un article de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur
ou une cartouche-réservoir d'encre, le centre de données (100) envoie automatiquement
une confirmation de cette commande à l'affranchisseuse.
13. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce, qu'en cas de commande d'un article de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur
ou une cartouche-réservoir d'encre, le centre de données (100) génère et envoie automatiquement
une facture adressée à l'auteur de la commande.
14. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce, qu'en cas de commande d'un article de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur
ou une cartouche-réservoir d'encre, le centre de données (100) déclenche automatiquement
un prélèvement correspondant au prix de l'article de consommation commandé du compte
de l'auteur de la commande.
15. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce, que la routine destinée à la commande automatique d'articles de consommation, à savoir
des cassettes à ruban encreur ou des cartouches-réservoirs d'encre, puisse être activée
ou désactivée.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce, que soit appelée par initialisation de l'affranchisseuse une routine d'interrogation,
qui active ou désactive selon l'entrée la fonction destinée à la commande automatique
d'articles de consommation, à savoir des cassettes à ruban encreur ou des cartouches-réservoirs
d'encre.
17. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce, que la fonction destinée à la commande automatique d'articles de consommation, à savoir
des cassettes à ruban encreur ou des cartouches-réservoirs d'encre, puisse être activée
ou désactivée à distance par le centre de données.
18. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, avec une unité
de commande d'une affranchisseuse qui fonctionne avec une cartouche-réservoir d'encre
(95) ou une cassette à ruban encreur (9),
caractérisé en ce, que l'unité de commande (19 ou 12) de l'affranchisseuse soit équipée de moyens d'enregistrement
(41, 42), de capteurs (91, 92) pour détecter et relever une valeur résiduelle faible
de ruban encreur de la cassette à ruban encreur ou un niveau d'encre faible de la
cartouche-réservoir d'encre, qu'elle soit connectée avec des moyens d'établissement
d'une liaison de communication à un centre de données éloigné et qu'un microprocesseur
de l'unité de commande soit programmé :
- pour la surveillance et l'évaluation d'un nombre d'impressions en regard de l'atteinte
d'une valeur de seuil avant la fin d'utilisabilité d'une cassette à ruban encreur
(9) ou d'une cartouche-réservoir d'encre (95),
- pour reconnaître l'approche du remplacement de la cassette à ruban encreur (9) ou
de la cartouche-réservoir d'encre (95), par l'évaluation d'un état de compteur prédéfini
pour le nombre d'impressions, avant ou après que des capteurs (91, 92) aient détecté
une valeur résiduelle faible de ruban encreur ou un niveau d'encre faible,
- pour afficher un message sur écran et pour générer un message de commande crypté
après la reconnaissance précitée,
- pour établir une liaison de communication à un centre de données (100) éloigné,
pour la transmission du message de commande crypté destiné à faire livrer une cassette
à ruban encreur ou une cartouche-réservoir d'encre.
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce, que l'affranchisseuse soit équipée de moyens (15, 70) pour reconnaître l'article de consommation,
à savoir une cassette à ruban encreur ou une cartouche-réservoir d'encre (9, 95),
pour reconnaître le remplacement d'un article de consommation, à savoir une cassette
à ruban encreur ou une cartouche-réservoir d'encre, et dont le microprocesseur (46)
ou le micro-ordinateur (19) exécute à la suite d'un remplacement un processus de mesure
indirecte ou directe qui est adapté au type d'article de consommation, à savoir une
cassette à ruban encreur ou une cartouche-réservoir d'encre, et qui fournit le nombre
des impressions.
20. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce, que le microprocesseur (46) ou le micro-ordinateur (19) soit programmé pour exécuter
une comparaison d'un nombre d'impressions avec une valeur de seuil, qui peut être
entrée avec un clavier ou avec une carte à puce ou qui peut être chargée à distance
via un modem d'un centre de données éloigné.
21. Dispositif selon l'une des revendications précitées 18 à 20, caractérisé en ce, que le microprocesseur (46) ou le micro-ordinateur (19) soit programmé pour générer un
message crypté et pour le transmettre à un centre de données ainsi que pour évaluer
une information après la vérification de l'authenticité de la commande dans le centre
de données.
22. Dispositif selon l'une des revendications précitées 18 à 21, caractérisé en ce, que des moyens d'entrée (4, 45) soient prévus et que le microprocesseur (46) ou le micro-ordinateur
(19) soit programmé, pour évaluer une entrée d'utilisateur afin de générer un message
pour confirmer qu'une commande doit être déclenchée.
23. Dispositif selon la revendication 22, caractérisé en ce, que le microprocesseur (46) ou le micro-ordinateur (19) soit programmé pour évaluer une
entrée d'utilisateur, qui modifie la quantité de l'article de consommation à commander,
à savoir une cassette à ruban encreur ou une cartouche-réservoir d'encre.
24. Dispositif selon la revendication 22, caractérisé en ce, que la quantité de l'article de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur ou
une cartouche-réservoir d'encre, puisse être modifiée sur zéro ou que soit au moins
prévu une touche pour bloquer la commande automatique.
25. Dispositif selon les revendications 18 à 24, caractérisé en ce, que le microprocesseur (46) soit connecté avec les mémoires (41, 42) correspondantes
ou que soit prévu un micro-ordinateur (19) et que ledit microprocesseur ou micro-ordinateur
soit programmé pour les impressions restantes en relation avec une identification
de la cartouche-réservoir d'encre (95) ou de la cassette à ruban encreur (9).
26. Dispositif selon la revendication 25, caractérisé en ce, que le microprocesseur (46) soit programmé pour que soit affiché le nombre des impressions
restantes après chaque activation de l'affranchisseuse et/ou remplacement de l'article
de consommation, à savoir une cassette à ruban encreur ou une cartouche-réservoir
d'encre.
27. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce, que le microprocesseur soit programmé pour modifier le fonctionnement de l'affranchisseuse,
si la vérification de l'authenticité de la commande qui a été effectuée révèle une
non-authenticité.
28. Dispositif selon la revendication 27, caractérisé en ce, que le microprocesseur soit programmé pour la réception d'une information après la vérification
de l'authenticité de la commande dans le centre de données et pour générer un message
ainsi que pour l'afficher sur un écran (42) en cas de réception d'une telle information.
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