| (19) |
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(11) |
EP 1 104 221 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.04.2011 Patentblatt 2011/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.11.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Beschallungseinrichtung
Sounding device
Dispositif de sonorisation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
25.11.1999 DE 19956690
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.05.2001 Patentblatt 2001/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Harman Becker Automotive Systems GmbH |
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76307 Karlsbad (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Pfaffinger, Gerhard
93055 Regensburg (DE)
- Lorenz, Franz
94345 Obermotzing (DE)
- Christoph, Markus
94315 Straubing (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Westphal, Mussgnug & Partner |
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Herzog-Wilhelm-Strasse 26 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/54926
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US-A- 5 889 867
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 013, Nr. 413 (E-820), 12. September 1989 (1989-09-12)
& JP 01 151399 A (MITSUBISHI ELECTRIC CORP), 14. Juni 1989 (1989-06-14)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 1995, Nr. 02, 31. März 1995 (1995-03-31) & JP 06 315198
A (SHARP CORP), 8. November 1994 (1994-11-08)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 004, Nr. 133 (E-026), 18. September 1980 (1980-09-18)
& JP 55 085200 A (HITACHI LTD), 26. Juni 1980 (1980-06-26)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beschallungseinrichtung mit vier Lautsprechern.
[0002] Jeder Lautsprecher hat eine im wesentlichen unveränderbare Abstrahlcharakteristik.
Beim Einsatz von Lautsprechern in Beschallungsanlagen kann deren Abstrahlcharakteristik
nur durch eine geeignete Anordnung der Lautsprecher im Raum und/oder durch zusätzliche
mechanische Hilfsmittel wie beispielsweise akustische Reflektoren oder akustische
Linsen in geringem Umfang beeinflußt werden. Eine besondere Herausforderung stellen
dabei Beschallungsanlagen in Kraftfahrzeugen dar, da zum einen die Orte für die Anbringung
der Lautsprecher in der Regel nicht frei wählbar sind und zum anderen das Platzangebot
für zusätzliche mechanische Hilfsmittel nicht ausreicht. Darüber hinaus ist der zu
beschallende Raum meistens relativ klein, so daß beispielsweise bei stereophoner Beschallung
eine ausreichende Kanaltrennung insbesondere bei mehreren Zuhörern häufig nicht ausreichend
ist.
[0003] In der
JP 07-046 698 A ist eine Schaltungsanordnung dargestellt mit einem linken und einem rechten Tonsignalkanal,
von denen jeder eine Summierstufe aufweist, in der dem ursprünglichen Tonkanalsignal
jeweils ein phasenverschobener und in der Amplitude veränderter Anteil des Tonsignals
aus dem Gegenkanals zugemischt wird (Überkreuzkopplung).
[0004] Die
JP 06-315 198 A zeigt eine ähnliche Schaltung, bei der zusätzlich eine Steuereinrichtung zum Einstellen
der Verstärker und der Phasenschieber in den Überkreuzkopplungszweigen vorgesehen
ist. Auch sind hier Lautsprecher an den Ausgängen der Schaltung dargestellt. Die
JP 06-315 198 A zeigt damit eine Vorrichtung, bei der jeweils Summen aus in Amplitude und Phase unterschiedlich
bewerteten Eingangssignalen gebildet werden.
[0005] Die
JP 04-337 999 A offenbart eine Anordnung mit mehreren Lautsprechern, die über Phasenschieber angesteuert
werden, mittels derer die Abstrahlrichtung der Lautsprecher verändert werden kann.
[0006] In der
US 5 305 386 A, insbesondere Figur 4(2) ist eine Schaltung mit Überkreuzkopplungszweigen dargestellt,
in denen Dämpfungsglieder und Phasenschieber enthalten sind. Dieser Schaltungsteil
ist in einer Gesamtschaltung zum Ausweiten und Steuern von Klangbildern ("Schallfeldern")
enthalten.
[0007] Auch der Gegenstand der
WO 97 30 466 A1 zielt darauf ab, virtuelle Schallquellen an vorgegebenen Orten abzubilden. Gleichzeitig
ist der von den Lautsprechern eingeschlossene Abstrahlwinkel (z.B. 10 Grad) berücksichtigt.
Hierzu sind sowohl in den Hauptzweigen als auch in den Kreuzkopplungszweigen Filterschaltungen
H1 (z) bzw. H2(z) vorgesehen, die Phasenverschiebungen bewirken.
[0008] Die
JP 01-151399 beschreibt eine Vorrichtung zur Anhebung des Schalldrucks in tiefen Frequenzbereichen
an bestimmten Abhörpositionen.
[0009] Schließlich ist aus der
JP 02-241 296 A eine Anordnung mit vier Lautsprechern bekannt, die in einem Auto frontal vor dem
Fahrer und dem Beifahrer angeordnet sind und so betrieben werden, dass beide ein brauchbares
Stereo-Klangbild wahrnehmen können. Bei dieser Anordnung sind allerdings keine Phasenschieber
und keine Überkreuzkopplungen vorgesehen.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Beschallungseinrichtung anzugeben, deren
Abstrahlcharakteristik ohne Lageänderung der Lautsprecher und ohne zusätzliche mechanische
Hilfsmittel veränderbar ist.
[0011] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Beschallungseinrichtung gemäß Patentanspruch 1.
Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0012] Vorteil der Erfindung ist, daß die Abstrahlcharakteristik auf elektronischem Wege
veränderbar ist und daher die dazu notwendige Vorrichtung einen relativ kleinen Platzbedarf
hat, nicht in der Nähe der Lautsprecher angeordnet werden muß und leicht in Großserie
herstellbar ist.
[0013] Erreicht wird dies im einzelnen durch eine Beschallungsvorrichtung mit vier Lautsprechern
und mindestens einer zwei Lautsprecher vorgeschalteten, durch zwei Eingangssignale
angesteuerten Signalaufbereitungseinrichtung zum Erzeugen von Ansteuersignalen für
die jeweiligen zwei Lautsprecher, wobei die Ansteuersignale jeweils gleich der Summe
über die in Amplitude und Phase jeweils unterschiedlich bewerteten Eingangssignale
sind derart, daß die Abstrahlcharakteristik der jeweiligen zwei Lautsprecher von der
Bewertung der Eingangssignale abhängt. Die Signalaufbereitungseinrichtung kann in
analoger und/oder in digitaler Schaltungstechnik gleichermaßen realisiert werden.
Durch Verändern der Phasen und/oder Dämpfungen/Verstärkungen kann somit die gewünschte
Abstrahlcharakteristik eingestellt werden.
[0014] Bevorzugt weist die Signalaufbereitungseinrichtung zwei Addierer auf, denen jeweils
unter Zwischenschaltung eines ersten Phasenschiebers und eines ersten Koeffizientenglieds
jeweils eines der Eingangssignale und unter Zwischenschaltung eines zweiten Phasenschiebers
und eines zweiten Koeffizientenglieds das jeweils andere Eingangssignal zugeführt
wird. Damit wird mit geringem Aufwand die getrennte Einstellung aller Phasen und Amplituden
ermöglicht.
[0015] Insbesondere bei stereophonen Eingangssignalen erzeugen dabei bevorzugt die ersten
und zweiten Phasenschieber jeweils gleiche Phasenverschiebungen und die ersten und
zweiten Koeffizientenglieder jeweils gleiche Dämpfungen/Verstärkungen.
[0016] Bei einer Weiterbildung der Erfindung werden Phasenschieber verwendet, die frequenzunabhängige
Phasenverschiebungen erzeugen. Als Phasenschieber kommen dabei insbsondere sogenannte
Hilbert-Transformatoren zum Einsatz, die eine frequenzunabhängige Phasenverschiebung
von 90 Grad erzeugen. Bevorzugt sind die Phasenverschiebungen jedoch veränderbar.
Das um 90 Grad phasenverschobene Signal kann dazu mit dem ursprünglichen Sig-nal in
geeigneter Weise gemischt werden, um ein Signal von beliebiger Phasenverschiebung
bei konstanter Amplitude zu erhalten. Dadurch wird ein einfaches Einstellen der Phasenverschiebung
erreicht, ohne daß der Frequenzgang des einzelnen Lautsprechers durch das Ansteuersignal
selbst verändert wird. Es können aber auch Phasenschieber verwendet werden, die zumindest
nur in einem bestimmten Frequenzbereich eine frequenz-unabhängige Phasenverschiebung
bewirken, wobei die Frequenzverschiebung in den anderen Frequenzbereichen toleriert
wird. Davon abgesehen kann in bestimmten Fällen aber auch eine bestimmte Frequenzabhängigkeit
des Ansteuersignals erwünscht sein, wenn dabei zum Beispiel Defizite im Frequenzgang
des Lautsprechers kompensiert werden können. Als Phasenschieber kommen dabei entsprechend
ausgelegte analoge und/oder digitale Filter zum Einsatz.
[0017] Bei einer anderen Weiterbildung der Erfindung sind die beiden Lautsprecher zwischen
den zwei anderen Lautsprechern angeordnet, wobei die Hauptabstrahlrichtungen der beiden
einen Lautsprecher in bestimmtem Winkel zur Senkrechten von einander weg in Richtung
der anderen Lautsprecher eingestellt sind. Bevorzugt befinden sich die Hauptabstrahlrichtungen
der anderen Lautsprecher dabei in einem bestimmten Winkel zur Senkrechten in Richtung
der einen Lautsprecher. Alternativ dazu können die einen zwei Lautsprecher aber auch
neben den zwei anderen Lautsprechern angeordnet sein, wobei die Hauptabstrahlrichtungen
der beiden einen Lautsprecher und der beiden anderen Lautsprecher in einem bestimmten
Winkel zur Senkrechten in Richtung jeweils zueinander eingestellt sind. Damit läßt
sich beispielsweise für zwei Hörer jeweils eine optimale Anpassung erzielen.
[0018] Schließlich kann den anderen Lautsprechern ebenfalls eine (weitere) Signalaufbereitungseinrichtung
vorgeschaltet werden, um auch bei den anderen Lautsprechern eine einfache Einstellung
der Abstrahlcharakteristik zu ermöglichen.
[0019] Der Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine Ausführungsform einer Signalaufbereitungsein- richtung für eine erfindungsgemäße
Beschallungsein- richtung,
- Figur 2
- eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsge- mäßen Beschallungseinrichtung,
- Figur 3
- eine Alternative zur Ausführungsform nach Figur 2 und
- Figur 4
- eine weitere Alternative zur Ausführungsform nach Figur 2.
[0020] Bei der beispielhaften Signalaufbereitungseinrichtung 5 nach Figur 1 werden zwei
Lautsprecher 1 und 2 jeweils durch eines von zwei stereophonen Eingangssignalen E1,
E2 unter Zwischenschaltung jeweils eines Leistungsverstärkers 3, 4 angesteuert. Den
Leistungsverstärkern 3, 4 ist eine Signalaufbereitungseinrichtung 5 vorgeschaltet,
der die Eingangssignale E
1 und E
2 zugeführt werden. In der Signalaufbereitungseinrichtung 5 wird das Eingangssignal
E
1 über einen Phasenschieber 6 mit einer frequenzunabhängigen Phasenverschiebung ϕ
1 und über ein Koeffizientenglied 7 mit einem eine Dämpfung oder Verstärkung repräsentierenden
Koeffizienten K
1 einem Addierer 8 zugeführt. Außerdem erhält der Addierer 8 unter Zwischenschaltung
eines Phasenschiebers 9 mit einer frequenzunabhängigen Phasenverschiebung ϕ
2 und eines Koeffizientenglieds 10 mit einer eine Dämpfung oder Verstärkung repräsentierenden
Koeffizienten K
2 das Eingangssignal E
2. Der Addierer 8 erzeugt daraus ein Ansteuersignal A
1 für den Leistungsverstärker 3. In analoger Weise wird das Eingangssignal E
2 über einen Phasenschieber 11 mit der frequenzunabhängigen Phasenverschiebung ϕ
1 und über ein Koeffizientenglied 12 mit dem Koeffizienten K
1 einem Addierer 13 zugeführt. Der Addierer 13 erhält zudem unter Zwischenschaltung
eines Phasenschiebers 14 mit der frequenzunabhängigen Phasenverschiebung ϕ
2 und eines Koeffizientenglieds 10 mit dem Koeffizienten K
2 das Eingangssignal E
1 und erzeugt daraus ein Ansteuersignal A
2 für den Leistungsverstärker 4.
[0021] Die Eingangssignale E
1 und E
2 werden also jeweils zwei Phasenschiebern 6, 9 bzw. 11, 14 zugeführt, die die Phasenverschiebungen
ϕ
1 und ϕ
2 erzeugen. Danach werden die phasenverschobenen Eingangssignale E
1 und E
2 mit den als Gewichtsfaktoren fungierenden Koeffizienten K
1 und K
2 bewertet und anschließend "über Kreuz" - die Ansteuersignale A
1 und A
2 ergebend - addiert. Nach Verstärkung werden die Ansteuersignale A
1 und A
2 den Lautsprechern 1 und 2 zugeführt. Formal ausgedrückt verhalten sich A
1 und A
2 in Abhängigkeit von E
1 und E
2, K
1 und K
2, ϕ
1 und ϕ
2 wie folgt:

[0022] Aufgrund der Phasenbedingung der beiden Ansteuersignale A
1 und A
2, der Entfernung der Lautsprecher 1 und 2 zueinander sowie der Entfernung des Hörers
zu den Lautsprechern 1 und 2 tritt nun eine Verschiebung der Hauptstrahlrichtung auf,
die in Figur 1 durch zwei Keulen 16 und 17 dargestellt ist. Da bereits einige die
Hauptabstrahlrichtung bestimmende Parameter wie beispielsweise der durch den festen
Einbau der Lautsprecher 1 und 2 in ein Fahrzeug vorgegebene Abstand beider sowie einen
durch eine annähernd feste Position des Hörers gegebenen festen Abstand des Hörers
zu den Lautsprechern 1 und 2 sind bei einer vorausgesetzten konstanten Lautstärke
in der Regel die Phasenverschiebungen ϕ
1 und ϕ
2 die bevorzugten Punkte zur Einstellung des Azimuts der Hauptabstrahlrichtungen.
[0023] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 sind außer den Lautsprechern 1 und 2 in
Verbindung mit der Signalaufbereitungseinrichtung 5 aus Figur 1 zwei weitere Lautsprecher
18 und 19 vorgesehen. Diese werden direkt durch die Eingangssignale E
1 und E
2 angesteuert, wobei das Eingangssignal E
1 den linken Kanal L und das Eingangssignal E
2 den rechten Kanal R eines stereophonen Signals bildet. Die weiteren Lautsprecher
18 und 19 sind dabei links bzw. rechts von den Lautsprechern 1 und 2 angeordnet und
zwar derart, daß die Keulen 20, 21 der Hauptabstrahlrichtungen nach innen zu den Lautsprechern
1 und 2 hin gerichtet sind. Die Keulen 16 und 17 der Lautsprecher 1 und 2 sind dabei
mehr nach außen, voneinander weg gerichtet. Damit ergibt sich für zwei Hörer 22 und
23 jeweils ein ungestörter Stereoeindruck, da die Lautsprecher 2 und 18 den linken
Kanal L und die Lautsprecher 1 und 19 den rechten Kanal wiedergeben, wobei die Lautsprecher
1 und 18 den Hörer 22 und die Lautsprecher 2 und 19 den Hörer 23 beschallen. Bei diesem
Ausführungsbeispiel wird davon ausgegangen, daß die Lautsprecher 18 und 19 in geeigneter
Weise zur Erzeugung der gewünschten Abstrahlcharakteristik eingebaut werden können.
[0024] Ist dies jedoch nicht möglich, dann kann die Anordnung nach Figur 2 wie in Figur
3 gezeigt abgeändert werden. Den Lautsprechern 18 und 19 wird eine Signalaufbereitungseinrichtung
24, die beispielsweise wie die Signalaufbereitungseinrichtung 5 aufgebaut ist, vorgeschaltet
und die Abstrahlcharakteristik so eingestellt, daß die Keulen 20 und 21 mehr nach
innen gerichtet sind.
[0025] Um darüber hinaus die Abstrahlcharakteristik an jeden Hörer individuell anpassen
zu können, kann schließlich die Anordnung nach Figur 3 gemäß Figur 4 dahingehend abgeändert
werden, daß die Lautsprecher 1 und 2 bzw. 18 und 19 paarweise nebeneinander angeordnet
werden. In diesem Fall beschallen die Lautsprecher 1 und 2 den Hörer 23 und die Lautsprecher
18 und 19 den Hörer 22. Die Keulen 20 und 21 bzw. 16 und 17 sind dabei jeweils einander
zugeneigt.
1. Beschallungsvorrichtung mit vier Lautsprechern (1, 2, 18, 19) und mindestens einer
zwei von den vier Lautsprechern (1, 2) vorgeschalteten, durch zwei Eingangssignale
(E1, E2) angesteuerten Sinalaufbereitungseinrichtung (5) zum Erzeugen von Ansteuersignalen
(A1, A2) für die (jeweiligen) zwei Lautsprecher (1, 2), welche jeweils gleich der Summe über
die in Amplitude und Phase jeweils unterschiedlich bewerteten Eingangssignale (E1, E2) sind, wobei die Abstrahlcharakteristik der (jeweiligen) zwei Lautsprecher (1, 2)
von der Bewertung der Eingangssignale (E1, E2) abhängt,
wobei die vier Lautsprecher (1, 2, 18, 19) nebeneinander angeordnet sind,
wobei ein linkes und ein rechtes Lautsprecherpaar gebildet wird, und
wobei die die Hauptabstrahlrichtungen definierenden Strahlungskeulen (16, 17, 20,
21) der jeweiligen Lautsprecher beider Lautsprecherpaare einander zugeneigt sind.
2. Beschallungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Signalaufbereitungseinrichtung
(5) zwei Addierer (8, 13) aufweist, denen jeweils unter Zwischenschaltung eines ersten
Phasenschiebers (6, 11) und eines ersten Koeffizientenglieds (7, 12) jeweils eines
der Eingangssignale (E1, E2) und unter Zwischenschaltung eines zweiten Phasenschiebers (9, 14) und eines zweiten
Koeffizientenglieds (10, 15) das jeweils andere Eingangssignal (E1, E2) zugeführt wird.
3. Beschallungsvorrichtung nach Anspruch 2, bei der die ersten und zweiten Phasenschieber
(6, 11; 9, 14) jeweils gleiche Phasenverschiebungen (ϕ1, ϕ2) und die ersten und zweiten Koeffizientenglieder (7, 12; 10, 15) jeweils gleiche
Dämpfungen/Verstärkungen (K1, K2) erzeugen.
4. Beschallungsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der die Phasenschieber
(6, 11; 9, 14) frequnzunabhängige Phasenverschiebungen (ϕ1, ϕ2) erzeugen.
5. Beschallungsvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der die Phasenverschiebung
(ϕ1, ϕ2) veränderbar ist.
6. Beschallungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der zwei der Lautsprecher
(1, 2) zwischen den zwei anderen Lautsprechern (18, 19) angeordnet sind, wobei zwei
innere, der Signalaufbereitungseinrichtung (5) nachgeschaltete Lautsprecher (1, 2)
und zwei äußere Lautsprecher gebildet (18, 19) werden, und die Hauptabstrahlrichtungen
der beiden inneren Lautsprecher (1, 2) in bestimmtem Winkel zur Senkrechten von einander
weg in Richtung der äußeren Lautsprecher (18, 19) eingestellt sind.
7. Beschallungsvorrichtung nach Anspruch 6, bei der sich die Hauptabstrahlrichtungen
der äußeren Lautsprecher (18, 19) in bestimmtem Winkel zur Senkrechten in Richtung
der inneren Lautsprecher (1, 2) befinden.
8. Beschallungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Signalaufbereitungseinrichtung
(5) dem rechten Lautsprecherpaar vorgeschaltet ist, und die eine weitere Signalaufbereitungseinrichtung
(24) aufweist, die dem linken Lautsprecherpaar vorgeschaltet ist.
9. Beschallungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, die eine weitere Signalaufbereitungseinrichtung
(24) aufweist, die den äußeren Lautsprechern (18, 19) vorgeschaltet ist.
1. A sounding device with four loudspeakers (1, 2, 18, 19) and at least one signal processing
device (5), which is connected in series before two of the four loudspeakers (1, 2)
and is controlled by two input signals (E1, E2), for producing control signals (A1, A2) for the (respective) two loudspeakers (1, 2), which are in each case equal to the
sum of the input signals, (E1, E2) which are rated differently in their amplitude and phase, wherein the radiation
characteristic of the (respective) two loudspeakers (1, 2) depends on the rating of
the input signals (E1, E2), wherein the four loudspeakers (1, 2, 18, 19) are arranged next to one another,
wherein a left hand and a right hand pair of loudspeakers is defined and wherein the
radiation lobes (16, 17, 20, 21), which define the main radiation directions, of the
respective loudspeakers of the two pairs of loudspeakers are inclined to one another.
2. A sounding device as claimed in claim 1, in which the signal processing device (5)
has two adders (8, 13), to which are supplied a respective one of the input signals
(E1, E2), with the interposition of a first phase shifter (6, 11) and a first coefficient
element (12) and the respective other input signal (E1, E2) with the interposition of a second phase shifter (9, 14) and a second coefficient
element (10, 15).
3. A sounding device as claimed in claim 2, in which the first and second phase shifters
(6, 11; 9, 14) produce in each case the same phase shifts (ϕ1,ϕ2) and the first and second coefficient elements (7, 12; 10, 15) produce in each case
the same attenuation/amplification (K1, K2).
4. A sounding device as claimed in one of the preceding claims, in which the phase shifters
(6, 11; 9, 14) produce frequency-independent phase shifts (ϕ1,ϕ2).
5. A sounding device as claimed in one of the preceding claims, in which the phase shift
(ϕ1,ϕ2) is variable.
6. A sounding device as claimed in one of claims 1 to 5, in which two of the loudspeakers
(1, 2) are arranged between the two other loudspeakers (18, 19), wherein two inner
loudspeakers (1, 2), which are connected in series after the signal processing device
(5), and two outer loudspeakers (18, 19) are defined and the main radiation directions
of the two inner loudspeakers (1, 2) are set at a predetermined angle to the vertical
away from one another in the direction of the outer loudspeakers (18, 19).
7. A sounding device as claimed in claim 6, in which the main radiation directions of
the outer loudspeakers (18, 19) are situated at a predetermined angle to the vertical
in the direction of the inner loudspeakers (1, 2).
8. A sounding device as claimed in one of claims 1 to 5, in which the signal processing
device (5) is connected in series before the right hand pair of loudspeakers and which
has a further signal processing device (24), which is connected in series before the
left hand pair of loudspeakers.
9. A sounding device as claimed in claim 6 or 7, which includes a further signal processing
device (24), which is connected in series before the outer loudspeakers (18, 19).
1. Dispositif de sonorisation comprenant quatre haut-parleurs (1, 2, 18, 19) et au moins
un système de traitement des signaux (5) placé avant deux des quatre haut-parleurs
(1, 2) et commandé par deux signaux d'entrée (E1, E2) pour produire des signaux de commande (A1, A2) pour les deux haut-parleurs (1, 2) (respectifs), qui sont respectivement égaux à
la somme des signaux d'entrée (E1, E2) évalués respectivement différemment sur le plan de l'amplitude et de la phase, dans
lequel la caractéristique d'émission des deux haut-parleurs (1, 2) (respectifs) dépend
de l'évaluation des signaux d'entrée (E1, E2),
dans lequel les quatre haut-parleurs (1, 2, 18, 19) sont disposés côte à côte,
dans lequel est définie une paire de haut-parleurs gauches et une paire de haut-parleurs
droits, et
dans lequel les ensembles de faisceaux (16, 17, 20, 21) de chaque haut-parleur des
deux paires de haut-parleurs, définissant les sens d'émission principaux, sont dirigés
l'un vers l'autre.
2. Dispositif de sonorisation selon la revendication 1, dans lequel le système de traitement
des signaux (5) comprend deux additionneurs (8, 13) auxquels respectivement l'un des
signaux d'entrée (E1, E2) est amené à chaque fois en faisant commuter un premier déphaseur (6, 11) et un premier
élément de coefficient (7, 12) et respectivement l'autre signal d'entrée (E1, E2) est amené en faisant commuter un deuxième déphaseur (9, 14) et un deuxième élément
de coefficient (10, 15)
3. Dispositif de sonorisation selon la revendication 2, dans lequel les premier et le
deuxième déphaseurs (6, 11; 9, 14) produisent respectivement les mêmes déphasages
(ϕ1, ϕ2) et les premier et deuxième éléments de coefficient (7, 12 ; 10, 15) produisent respectivement
les mêmes atténuations/amplifications (K1, K2).
4. Dispositif de sonorisation selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
les déphaseurs (6, 11; 9, 14) produisent des déphasages (ϕ1, ϕ2) indépendants de la fréquence.
5. Dispositif de sonorisation selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le déphasage (ϕ1, ϕ2) peut être modifié.
6. Dispositif de sonorisation selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel deux
des haut-parleurs (1, 2) sont disposés entre les deux autres haut-parleurs (18, 19),
deux haut-parleurs (1, 2) intérieurs, montés après le système de traitement des signaux
(5), et deux haut-parleurs extérieurs (18, 19) étant ainsi formés, et les sens d'émission
principaux des deux haut-parleurs intérieurs (1, 2) étant ajustés selon un certain
angle par rapport aux lignes verticales, s'éloignant les uns des autres en direction
des haut-parleurs extérieurs (18, 19).
7. Dispositif de sonorisation selon la revendication 6, dans lequel les sens d'émission
principaux des haut-parleurs extérieurs (18, 19) se trouvent selon un certain angle
par rapport aux lignes verticales en direction des haut-parleurs (1, 2) intérieurs.
8. Dispositif de sonorisation selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel le système
de traitement des signaux (5) est monté avant la paire de haut-parleurs droits et
comprend un autre système de traitement des signaux (24) qui est placé avant la paire
de haut-parleurs gauches.
9. Dispositif de sonorisation selon la revendication 6 ou 7, qui présente un autre système
de traitement des signaux (24) qui est placé avant les haut-parleurs extérieurs (18,
19).


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