[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung, insbesondere für Glas- und Fassadenflächen,
mit einem Reinigungskopf mit wenigstens einer Reinigungskammer, der aus einem Behälter
Reinigungsflüssigkeit zugeführt wird, die von einer Unterdruckeinrichtung wieder abgesaugt
wird.
[0002] Die Reinigungsvorrichtung kann vollautomatisch ausgebildet sein und z.B. zur Reinigung
der Fenster- und Fassadenflächen von Hochhäusern verwendet werden. In diesem Falle
kann der Reinigungskopf beispielsweise an einer an Seilen hängenden Gondel befestigt
sein und durch eine Steuereinrichtung über die zu reinigenden Flächen geführt werden.
Auf der Gondel befinden sich dann auch die zugehörigen Bestandteile der Reinigungsanlage
wie Wassertanks, Energieerzeuger, Antriebseinrichtung für den Reinigungskopf, Leitungen
etc. Die Gondel kann an einem Kran aufgehängt sein, der auf Schienen verfahrbar ist,
die sich auf dem Dach des Gehäuses befindet, wobei die Gondel von dem Kran von Fenster
zu Fenster verfahren werden kann, um dort jeweils einen Reinigungsvorgang auszuführen.
[0003] Anstelle einer an Seilen hängenden Gondel kann beispielsweise auch ein auf Schienen
verfahrbarer Schlitten vorgesehen sein, der die Bestandteile der Reinigungsvorrichtung
trägt.
[0004] Die Reinigungsvorrichtung muß aber nicht vollautomatisch ausgebildet sein, sondern
es kann sich hierbei auch um eine halbautomatische Vorrichtung handeln, bei der z.B.
der Reinigungskopf von einer Bedienungsperson über die zu reinigenden Flächen geführt
wird, während die Reinigungsfunktion des Reinigungskopfes automatisch abläuft. Dies
bedeutet, daß dem Reinigungskopf von einer Pumpe die Reinigungsflüssigkeit zugeführt
wird und daß die in dem Reinigungskopf vorgesehenen Reinigungsmittel selbsttätig arbeiten,
wobei es sich bei diesen Reinigungsmitteln beispielsweise um an der zu reinigenden
Fläche anliegende rotierende Mittel handeln kann, die von einem Motor angetrieben
werden. Als Reinigungsmittel können beispielsweise aber auch Düsen vorgesehen sein,
aus denen die Reinigungsflüssigkeit mit hohem Druck auf die zu reinigende Fläche gerichtet
wird, oder ein Ultraschallimpulsgeber, der auf die den Reinigungskopf vollständig
füllende Reinigungsflüssigkeit Ultraschallschwingungen überträgt, durch die Schmutzpartikel
schnell und gründlich von der zu reinigenden Fläche abgelöst werden. Die Erfindung
ist auf keine bestimmten Reinigungsmittel in dem Reinigungskopf beschränkt, sondern
ganz allgemein auf beliebige Reinigungsköpfe anwendbar.
[0005] Die Reinigungsvorrichtung kann auch ein verhältnismäßig kleines Handgerät sein, bei
der sich der Reinigungskopf an einem langen Rohr oder dergleichen befindet, mit dessen
Hilfe der Reinigungskopf von einer Bedienungsperson beispielsweise über hochgelegene,
ansonsten schlecht erreichbare Fensterflächen oder über das Dach eines Wintergartens
geführt wird.
[0006] Die zu reinigenden Flächen können grundsätzlich vertikal, schräg oder auch horizontal
liegen, wobei die Reinigungsvorrichtung beispielsweise auch dazu einsetzbar ist, die
Unterseite eines Glasdachs von Schmutz zu befreien.
[0007] Aus der DE 195 45 517 A1 ist ein Dampfreinigungskopf bekannt, bei dem Dampf mehreren
stirnseitig offenen Dampfdruckkammern zugeführt wird. Der Dampf löst den Schmtz von
einer zu reinigenden Scheibe und strömt über Begrenzungsstege hinweg in Absaugbereich
des Reinigungskopfes, von wo das Dampf/Wasser/Schmutzgemisch abgesaugt wird.
[0008] Die DE-A-2 121 500 offenbart eine Reiniungsvorrichtung mit einem Reinigungskopf mit
zwei Reinigungskammern, denen Reinigungsflüssigkeit zugeführt wird, die unter einem
rahmenförmigen Gleitschuh hinweg in einen Unterdruckbereich gelangt, von wo sie abgesaugt
wird.
[0009] Die DE-A-18 17 917 offenbart einen Reinigungskopf mit mehreren Auflagefüßen, aus
denen Flüssigkeit austritt, auf der der Reinigungskopf bei der Bewegung über die zu
reinigende Fläche gleitet. Die dem Reinigungskopf zugeführte Reinigungsflüssigkeit
tritt z.T. aus Austrittöffnungen am Boden einer sogenannten Glocke aus und gelangt
außerdem durch Zweigleitungen zu den einzelnen Auflagefüßen, die hydrostatische Lageeinrichtungen
bilden. Dies hat zur Folge, daß die Flüssigkeit aus den Lagerfüßen stets mit dem selben
Betriebsdruck der Reinigungsflüssigkeit austritt.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung
der betrachteten Art anzugeben, bei der eine glatte Bewegung des Reinigungskopfes
über die zu reinigende Fläche mit einem verhältnismäßig kleinen Kraftaufwand ermöglicht
ist.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0013] Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält der Reinigungskopf mehrere hydrostatische
Lagereinrichtungen, aus denen Flüssigkeit austritt, auf der der Reinigungskopf bei
der Bewegung über die zu reinigende Fläche gleitet. Die Flüssigkeit bildet dabei zwischen
Stirnflächen des Reinigungskopfes und der zu reinigenden Fläche einen Flüssigkeitsfilm,
der verhindert, daß der Reinigungskopf in direkten Kontakt mit der zu reinigenden
Fläche gerät. Das Gleiten auf dem Flüssigkeitsfilm erfolgt praktisch reibungslos,
so daß zum Führen des Reinigungskopfes über die zu reinigende Fläche nur ein sehr
geringer Kraftaufwand erforderlich ist. Außerdem ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß
in der zu den hydrostatischen Lagern führenden Sammelleitung ein einstellbares Drosselventil
angeordnet ist oder daß in den zu den hydrostatischen Lagern führenden Leitungen einstellbare
Drosselventile angeordnet sind, mit dem bzw. denen der Druck der zugeführten Flüssigkeit
veränderbar ist. Damit kann die Dicke des Flüssigkeitsfilms an den jeweiligen Anwendungsfall
angepaßt werden. Es dürfte zweckmäßig sein, im Falle einer besonders rauhen oder unebenen
Fläche die Dicke der Flüssigkeitsschicht entsprechend zu erhöhen.
[0014] Durch die hydrostatischen Lagereinrichtungen ist außerdem erreicht, daß die zu reinigende
Fläche vor Beschädigung durch den Reinigungskopf, beispielsweise vor einem Zerkratzen,
geschützt ist und daß der Reinigungskopf wegen des Abstandes von der Fläche glatt
über die Verunreinigungen auf der Fläche gleiten kann.
[0015] Die hydrostatischen Lager sind bevorzugt mit dem Reinigungsflüssigkeitsbehälter verbunden,
aus dem mittels einer Pumpe die Reinigungsflüssigkeit dem Reinigungskopf zugeführt
wird. Hierbei handelt es sich um Wasser, dem geeignete Reinigungszusätze beigefügt
sein können.
[0016] Es kann aber auch vorgesehen sein, daß für die hydrostatischen Lager ein gesonderter
Flüssigkeitsbehälter vorgesehen ist, so daß diese dann zweckmäßigerweise auch durch
eine eigene Pumpeneinrichtung die Flüssigkeit zur Ausbildung des Flüssigkeitsfilm
erhalten.
[0017] In beiden Fällen wird die Reinigungsflüssigkeit der Reinigungskammer und die Flüssigkeit
der hydrostatischen Lagereinrichtungen durch eine Unterdruckeinrichtung, beispielsweise
einem Sauggebläse, in den Reinigungsflüssigkeitsbehälter abgesaugt, aus dem die Reinigungsflüssigkeit
bevorzugt in einem geschlossenen Kreislauf wieder der Reinigungskammer zugeführt wird.
Zuvor wird das Schmutzwasser durch eine an geeigneter Stelle vorgesehene Filtereinrichtung
gereinigt.
[0018] Mit großem Vorteil wird dabei vorgeschlagen, daß die wenigstens eine Reinigungskammer
und die hydrostatischen Lagereinrichtungen von einem umlaufenden Absaugkanal umgeben
sind, der durch einen umlaufenden Steg von der Reinigungskammer getrennt sein kann.
Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung enthält der Reinigungskopf keinen Abstreifer
in Form einer Dichtlippe oder dergleichen, sondern die gesamte Flüssigkeit wird in
den Ringkanal eingesaugt, ohne daß Flüssigkeit über diesen hinaus nach außen austritt.
Ohne Abstreifer ist der Reinigungskopf in jeder Richtung frei beweglich, wobei -wie
oben erwähnt- das Gleiten auf einer dünnen Wasserschicht im Bereich der hydrostatischen
Lagereinrichtungen glatt und praktisch ohne Reibungswiderstand vonstatten geht. Dies
trifft auch auf den Fall zu, daß die zu reinigende Fläche nicht glatt, sondern rauh
ist.
[0019] Wenn -wie dies bevorzugt ist- den hydrostatischen Lagern die Flüssigkeit durch die
Pumpe zugeführt wird, die auch die Reinigungskammer mit Flüssigkeit versorgt, ist
vorzugsweise eine Einrichtung zur Reduzierung des Drucks vorgesehen, wobei der Wasserdruck
an den hydrostatischen Lagern anders sein kann als der Druck des in die Reinigungskammer
eingeführten Waschwassers.
[0020] Die hydrostatischen Lager sind zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß stirnseitige
Wandabschnitte des Reinigungskopfes Öffnungen zum Austritt der Flüssigkeit aufweisen.
Hierbei kann es sich um kreisrunde Löcher handeln, die sich zur Austrittsebene hin
konisch oder beispielsweise in einer flachen Wannenform erweitern. Die Flüssigkeit
fließt aus den Löchern bzw. Einsenkungen über die Stirnwandabschnitte in die Reinigungskammer
und teilweise direkt in den umlaufenden Absaugkanal.
[0021] Zweckmäßigerweise sind entlang des Randes der Reinigungskammer mehrere voneinander
beabstandete hydrostatische Lager angeordnet. Wenn der Reinigungskopf eine Rechteckform
hat -worauf die Erfindung allerdings nicht beschränkt ist- sollten zumindest in den
Eckbereichen der Reinigungskammer jeweils ein hydrostatisches Lager angeordnet sein,
wobei auch zusätzliche hydrostatische Lager, beispielsweise in der Mitte der Längsseiten,
vorgesehen sein können.
[0022] Bei der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung wird fortlaufend Reinigungsflüssigkeit
dem Reinigungskopf und den hydrostatischen Lagereinrichtungen zugeführt, die gleichzeitig
bevorzugt aus einem außen umlaufenden Ringkanal wieder abgesaugt, aufbereitet und
wieder zugeführt wird. Dabei zirkulieren verhältnismäßig große Wassermengen, die eine
wirkungsvolle Reinigung von Glas-, Fassaden- und sonstigen Flächen ermöglichen, wobei
dennoch ohne Anordnung umlaufender Dichtlippen gewährleistet ist, daß praktisch kein
Wasser aus dem Bereich des Reinigungskopfs auf umliegende Flächen austritt und wobei
der Reinigungskopf mit einem äußerst geringen Kraftaufwand über die Reinigungsfläche
geführt werden kann.
[0023] Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung in
näheren Einzelheiten beschrieben. Dabei zeigen auf rein schematische Weise:
- Fig. 1
- eine Stirnansicht eines Reinigungskopfs und
- Fig. 2
- einen Schnitt durch den Reinigungskopf gemäß Fig. 1 entlang der Linie A-A sowie eine
schematische Darstellung der Druckmittelversorgung.
[0024] Der in den Figuren dargestellte Reinigungskopf 1 enthält eine mittige Reinigungskammer
2, die von einem außen umlaufenden Saugkanal 3 umgeben ist. Der Saugkanal 3 ist radial
innen durch einen umlaufenden Steg 4 von der Reinigungskammer 2 getrennt und außen
ebenfalls von einem umlaufenden Steg 5 begrenzt. Die Stege 4 und 5 enden an der einer
Reinigungsfläche 6 zugewandten Seite des Reinigungskopfes 1 in einer gemeinsamen Stirnebene.
[0025] Der Reinigungskopf 1 hat eine Rechteckform. In den vier Ecken und in der Mitte der
Längsseiten sind jeweils hydrostatische Lager 7 ausgebildet, die stirnseitige Wandabschnitte
8 enthalten, die in derselben Ebene liegen wie die stirnseitigen Randkanten der Stege
4 und 5. Die stirnseitigen Wandabschnitte 8 enthalten ferner Austrittsöffnungen 9
für die Reinigungsflüssigkeit, die beim Betrieb der Reinigungsvorrichtung zwischen
den Wandabschnitten 8 und der zu reinigenden Fläche 6 eine Flüssigkeitsschicht zur
hydrostatischen Lagerung des Reinigungskopfes bildet. Hierzu wird den Austrittsöffnungen
9 Reinigungsflüssigkeit durch Kanäle 10 (siehe Figur 2) zugeführt, wobei der umlaufende
Steg 4 im Bereich der hydrostatischen Lager eine entsprechend größere Wandstärke hat.
[0026] Die Reinigungsvorrichtung enthält getrennt von dem Reinigungskopf 1 einen Reinigungsflüssigkeitstank
11, der über eine Leitung 12 mit einer Pumpe 13 und einem Filter 14 verbunden ist,
von wo die Leitung 12 in die Reinigungskammer 2 einmündet, um diese mit Reinigungsflüssigkeit
zu versorgen. Die Leitung 12 ist mit einem einstellbaren Drosselventil 15 versehen,
mit dem der Druck der in die Reinigungskammer 2 eingeführten Reinigungsflüssigkeit
einstellbar ist.
[0027] Von der Leitung 12 zweigt in Fließrichtung vor dem Drosselventil 15 eine Leitung
16 mit einem weiteren einstellbaren Drosselventil 17 ab. Aus der Leitung 16 wird mit
einstellbarem Druck Reinigungsflüssigkeit den Kanälen 10 und damit den hydrostatischen
Lagern 7 zugeführt.
[0028] Der Wasserkreislauf schließt sich dadurch, daß durch eine Leitung 18 ein Luft/Wasser/Schmutzgemisch
aus dem umlaufenden Saugkanal 3 abgesaugt und in den Tank 11 eingeführt wird, wozu
dieser in seinem oberen Bereich mit einem Sauggebläse 19 verbunden ist.
[0029] Obwohl dies in der rein schematischen Figur 2 nicht dargestellt ist, gleitet der
Reinigungskopf 1 auf einem Flüssigkeitsfilm über die zu reinigende Fläche 6, d.h.
in einem kleinen Abstand von der Fläche 6. Der eigentliche Reinigungsvorgang kann
durch alle geeigneten, in der Reinigungskammer 2 angeordneten Mittel hervorgerufen
werden.
[0030] In den Kanälen 10 ist vorteilhafterweise jeweils eine feststehende Drossel 20 angeordnet.
Hierdurch ist verhindert, daß dann, wenn der Bereich eines hydrostatischen Lagers
z.B. über eine Vertiefung gleitet, nur aus diesem hydrostatischen Lager praktisch
die gesamte Flüssigkeitsmenge austritt und die anderen hydrostatischen Lager unversorgt
sind.
1. Reinigungsvorrichtung, insbesondere für Glas- und Fassadenflächen, mit einem Reinigungskopf
(1) mit wenigstens einer Reinigungskammer (2), der aus einem Behälter (11) Reinigungsflüssigkeit
zugeführt wird, die von einer Unterdruckeinrichtung (19) wieder abgesaugt wird, wobei
der Reinigungskopf (1) mehrere hydrostatische Lager (7) aufweist, aus denen Flüssigkeit
austritt, auf der der Reinigungskopf (1) bei der Bewegung über die zu reinigende Fläche
(6) gleitet,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der zu den hydrostatischen Lagern (7) führenden Sammelleitung (16) ein einstellbares
Drosselventil (17) angeordnet ist oder daß in den zu den hydrostatischen Lagern (7)
führenden Leitungen einstellbare Drosselventile angeordnet sind, mit dem bzw. denen
der Druck der zugeführten Flüssigkeit veränderbar ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit die Reinigungsflüssigkeit ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit aus einem gesonderten Flüssigkeitsbehälter zugeführt wird.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sie so ausgebildet ist, daß der Druck, mit dem die Flüssigkeit den hydrostatischen
Lagern (7) zugeführt wird, unabhängig von dem Druck der in die Reinigungskammer (2)
eingeführten Flüssigkeit einstellbar ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß sie so ausgebildet ist, daß die Flüssigkeit den hydrostatischen Lagern (7) mit einem
anderen Druck zugeführt wird als die Reinigungsflüssigkeit der Reinigungskammer (2)
zugeführt wird.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die hydrostatischen Lager (7) Stirnwandabschnitte (8), die durch Bereiche eines die
Reinigungskammer (2) umgebenden umlaufenden Steges (4) mit vergrößerter Wandstärke
gebildet sind, mit Öffnungen (9) zum Austritt der Flüssigkeit aufweisen.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Eckbereichen der Reinigungskammer (2) hydrostatische Lager (7) angeordnet
sind.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß entlang des Randes der Reinigungskammer (2) mehrere hydrostatische Lager (7) angeordnet
sind.
1. A cleaning device, particularly for glass surfaces and façade surfaces, comprising
a cleaning head (1) including at least one cleaning chamber (2) supplied from a container
(11) wit cleaning liquid which is again sucked off by a vacuum means (19), said cleaning
head (1) comprising a plurality of hydrostatic bearings (7) from which liquid exits
on which said cleaning head (1) is sliding during movement over the surface (6) to
be cleaned,
characterized in
that an adjustable throttle valve (17) is arranged in a collection line (16) leading to
said hydrostatic bearings (7) or that adjustable throttles valves are arranged in
the lines leading to said hydrostatic bearings (7) for varying the pressure of the
liquid supplied.
2. The cleaning device according to claim 1
characterized in that the liquid is the cleaning liquid.
3. The cleaning device according to claim 1, characterized in that said liquid is supplied from a separate liquid container.
4. The cleaning device according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that it is designed such that the pressure at which the liquid is supplied to said hydrostatic
bearings (7) is adjustable independently of the pressure of the liquid introduced
into said cleaning chamber (2).
5. The cleaning device according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that it is designed such that the liquid is supplied to said hydrostatic bearings (7)
at a pressure different from the one at which said cleaning liquid is supplied to
said cleaning chamber (2).
6. The cleaning device according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that said hydrostatic bearings (7) comprise front wall sections (8) formed with an increased
wall thickness by portions of a surrounding web (4) surrounding said cleaning chamber
(2), including openings (9) for the exit of said liquid.
7. The cleaning device according to any one of claims 1 to 6,
characterized in that hydrostatic bearings (7) are arranged in the comer portions of said cleaning chamber
(2).
8. The cleaning device according to any one of claims 1 to 7,
characterized in that a plurality of hydrostatic bearings (7) are arranged along the edge of said cleaning
chamber (2).
1. Dispositif de nettoyage destiné notamment à des surfaces vitrées et à des surfaces
de façade, comportant une tête de nettoyage (1) avec au moins une chambre de nettoyage
(2), alimentée en liquide de nettoyage à partir d'un réservoir (11), lequel liquide
est à nouveau aspiré par un dispositif à dépression (19), la tête de nettoyage (1)
comportant plusieurs paliers hydrostatiques (7), d'où sort du liquide sur lequel la
tête de nettoyage (1) glisse lors de son déplacement sur la surface à nettoyer (6),
caractérisé en ce que
une vanne d'étranglement réglable (17) est disposée dans la conduite collectrice
(16) menant aux paliers hydrostatiques (7), ou des vannes d'étranglement réglables
sont disposées dans les conduites menant aux paliers hydrostatiques (7), avec laquelle
ou lesquelles la pression du liquide amené peut être modifiée.
2. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le liquide est le liquide de nettoyage.
3. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le liquide est amené à partir d'un réservoir de liquide séparé.
4. Dispositif de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est agencé de telle sorte que la pression à laquelle le liquide est amené aux paliers
hydrostatiques (7) peut être réglée indépendamment de la pression du liquide introduit
dans la chambre de nettoyage (2).
5. Dispositif de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est agencé de telle sorte que le liquide est amené aux paliers hydrostatiques (7)
à une pression autre que celle du liquide de nettoyage amené à la chambre de nettoyage
(2).
6. Dispositif de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les paliers hydrostatiques (7) comportent des tronçons de paroi frontale (8), qui
sont formés par des zones d'une entretoise périphérique (4) d'épaisseur de paroi plus
importante entourant la chambre de nettoyage (2), lesquelles sont munies d'orifices
(9) pour la sortie du liquide.
7. Dispositif de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des paliers hydrostatiques (7) sont disposés dans les zones d'angle de la chambre
de nettoyage (2).
8. Dispositif de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que plusieurs paliers hydrostatiques (7) sont disposés le long du bord de la chambre
de nettoyage (2).