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EP 1 105 199 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2003 Patentblatt 2003/17 |
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Anmeldetag: 21.08.1998 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9805/318 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0001/0671 (02.03.2000 Gazette 2000/09) |
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| (54) |
BAUSTEINSYSTEM, INSBESONDERE SPIELBAUSTEINSYSTEM
BUILDING BLOCK SYSTEM, ESPECIALLY A TOY BUILDING BLOCK SYSTEM
SYSTEME DE BLOCS DE CONSTRUCTION, EN PARTICULIER SYSTEME DE BLOCS DE CONSTRUCTION
DE JEU
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.06.2001 Patentblatt 2001/24 |
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Patentinhaber: |
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- PALIMONDIAL S.A.
2015 Luxembourg (LU)
- Larws, Peter
7304 Maienfeld (CH)
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Erfinder: |
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- LARWS, Peter
CH-7304 Maienfeld (CH)
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Vertreter: Aue, Hans-Peter, Dipl-Ing. |
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Patentanwalt,
Tannenring 79 65207 Wiesbaden 65207 Wiesbaden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 621 063 DE-A- 1 478 380
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EP-A- 0 751 264 DE-A- 3 215 282
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Bausteinsystem, insbesondere Spielbausteinsystem,
mit einer Mehrzahl von miteinander verbindbaren Bausteinen, wobei jeder Baustein an
mindestens einer Seitenfläche eine hinterschnittene rinnenförmige Nut aufweist, in
die eine Verbindungsleiste mit zylinderförmigem Teil einsetzbar ist.
[0002] Für den Bau von statischen Objekten gibt es Bausteine, die ohne jede Verbindungsmöglichkeit
lediglich aufeinandergesetzt oder nebeneinandergereiht werden. Den mit diesen Bausteinen
errichteten statischen Objekten fehlt jedoch jeglicher Zusammenhalt, so daß diese
bei Erschütterungen zusammenfallen können.
[0003] Bausteinsyteme sind in vielen Ausführungsformen bekannt. Die Bausteine solcher Bausteinsysteme
sind von unterschiedlicher geometrischer Gestalt und werden in der Regel durch angeformte
Kupplungselemente miteinander verbunden und zu Baueinheiten montiert. Darüber hinaus
sind auch Spielbausteine bekannt, die in der Regel in einer großen Anzahl zu Spielbausteinsystemen
bzw. Spielbausteinkästen zusammengestellt werden, damit ein Benutzer die Spielbausteine
zu beliebigen Gebilden und Formen kombinieren kann. Die Bausteine bestehen in der
Regel aus Kunststoff oder häufig auch aus Metall, Holz, Stein oder dergleichen. Insbesondere
dann, wenn die Bausteine aus Kunststoff bestehen, sind diese in eine nahezu beliebige
Formen bringbar.
[0004] Insbesondere Steckbausteine aus Kunststoff zum Spielen wurden bisher dadurch miteinander
verbunden, daß die Verbindungselemente zum Aneinanderstecken und Verbinden der Bausteine
an diesen selbst angeformt sind. So ist zum Beispiel aus der EP-0 492 067 B1 ein Steckbaustein
als Teil eines Spielbausatzes bekannt, bei dem an den Seitenflächen des Bausteins
angeformte federelastische Klemmleisten angeordnet sind. An mindestens einer anderen
Seitenfläche des Steckbausteins sind nicht verbundene Federblätter weggerichtet, die
mit den Klemmleisten eines anderen Steckbausteins in federnden Eingriff bringbar sind.
[0005] Die AU-B 12329/76 offenbart ein Bausteinsystem, bei dem jeder Baustein auf seiner
Oberfläche mit einer Vielzahl von hervorstehenden Noppen versehen ist. Auf der Rückseite
jedes Bausteins befinden sich eine Mehrzahl von Aufnahmen, in welche die vorstehenden
Noppen eines anderen Bausteins einsteckbar sind. Viele weitere ähnliche Steckbausteinsysteme
sind bekannt.
[0006] Aus der DE-AS-14 78 380 ist ein rechteckiger Spielbaustein mit quadratischem Querschnitt
bekannt, der an allen Seitenflächen je eine in Längsrichtung verlaufende und an einer
Stirnfläche hinterschnittene Verbindungsnut aufweist und an der anderen Stirnfläche
mit einer hinterschnittenen Verbindungsleiste versehen ist. Die hinterschnittenen
Nuten sind als rohrförmig ausgeweitete Schlitze ausgebildet, in welche die Verbindungsleiste
eines anderen Spielbausteins eingefügt werden kann. Hierbei muß die Verbindungsleiste
des einen Spielbausteins mit hohem Kraftaufwand in die Verbindungsnut des anderen
Spielbausteins eingedrückt werden, da die Hinterschneidungskanten an der Verbindungsnut
leicht aufgeweitet werden müssen, da der Abstand zwischen den hinterschnittenen Kanten
der Verbindungsnut geringer ist als die Breite der Verbindungsleiste. Dabei werden
insbesondere bei Kunststoff-Bausteinen die Verbindungsleiste oder die Hinterschneidungskanten
der Verbindungsnut zusammengepreßt und verformt. Dadurch ist ein mehrmaliger Gebrauch
der Verbindungselemente begrenzt. Wird der Abstand der sich gegenüberliegenden Hinterscheidungskanten
der Verbindungsnut vergrößert, so wird die Verbindung insgesamt instabil. Darüber
hinaus kann die Verbindungsleiste des einen Spielbausteins vom offenen Ende der hinterschnittenen
Nut des anderen Spielbausteins her in diese eingeschoben werden. Allerdings erfordert
das Einschieben der Verbindungsleiste in die Nut eine gewisse Fingerfertigkeit.
[0007] Bisher konzentrierten sich die meisten Entwicklungen auf unterschiedliche Formen
von Bausteinen mittels gleicher angeformter Kupplungen, um die Bausteine miteinander
zu verbinden. Sonach werden je nach dem Verwendungszweck unterschiedlich geformte
Bausteine für Wände, Dächer, Fahrzeuge usw. immer durch gleichartige angeformte Verbindungselemente
miteinander verbunden, um eine vielseitige Kombinationsmöglichkeit zu erreichen.
[0008] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Bausteinsystem der eingangs genannten Art zu schaffen,
das vielseitig verwendbar und leicht zu handhaben ist und eine Vielzahl von formschlüssigen
Verbindungsmöglichkeiten von zwei oder mehreren Bausteinen auch unterschiedlicher
geometrischer Gestalt gestattet.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Verbindungsleiste an zumindest
einem Ende des zylinderförmigen Teils mit einem hammerkopfähnlichen Begrenzungskörper
ausgebildet ist, welcher in eine entsprechende Ausbuchtung am Ende der Nut im Baustein
beim Einschnappen der Verbindungsleiste in der Nut des Bausteins formschlüssig einsetzbar
ist. Somit können einheitlich geformte Bausteine, beispielsweise Quader, durch verschiedenartig
geformte separate Verbindungselemente mehrheitlich miteinander verbunden werden. Darüber
hinaus können auch Bausteine unterschiedlicher geometrischer Gestalt, beispielsweise
Quader, Würfel, halbe Würfel, gleichseitige Dreiecke oder auch zylinderförmige bzw.
radförmige Bausteine untereinander verbunden werden. Dadurch können nahezu beliebige
Figuren, wie beispielsweise Modell-Fahrzeuge, -Häuser usw. zusammengesetzt werden.
Das erfindungsgemäß Bausteinsystem ist vorzugsweise für Spieibausteine, insbesondere
für Kinder, geeignet. Weiterhin kann das Bausteinsystem auch im Möbelbau, Messebau,
Ladenbau und Stahlbau, sowie im Innenausbau und für Fenster, Türen, Schaltgehäuse
usw. verwendet werden, ohne daß diese Aufzählung beschränkend ist. Prinzipiell können
alle möglichen statischen Objekte durch dieses Bausteinsystem gebildet werden. Die
hammerkopfähnlichen Begrenzungskörper an den Enden des zylinderförmigen Teils der
Verbindungsleiste sorgen beim Verbinden der Bausteine beim Einsetzen der Verbindungsleiste
in die zu verbindenden Bausteine für eine formschlüssige glatte Oberfläche der verbundenen
Bausteine, da die hammerkopfähnlichen Begrenzungskörper in den entsprechenden Ausbuchtungen
an den Enden der Nuten in den Bausteinen beim Einschnappen der Verbindungsleiste in
den Nuten der Bausteine in Eingriff gelangen ohne daß die hammerkopfähnlichen Begrenzungskörper
in irgendeiner Weise aus den Seitenflächen der Bausteine herausragen.
[0010] Je nach Verwendungszweck des Bausteinsystems in Abhängigkeit vom zu bildenden statischen
Objekt kann die Verbindungsleiste mindestens ein zylinderförmiges Teil oder zwei parallel
miteinander verbundene zylinderförmige Teile oder mindestens zwei rechtwinklig zueinander
angeordnete zylinderförmige Teile aufweisen. Dadurch können Bausteine unterschiedlicher
geometrischer Gestalt zu verschiedenen. statischen Objekten zusammengesetzt werden.
[0011] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung besteht die hinterschnittene rinnenförmige
Nut aus zwei sich gegenüberliegenden klammerartigen Greifwänden zur Aufnahme des zylinderförmigen
Teils der Verbindungsleiste, die eine im wesentlichen Tulpenform bilden und federelastisch
ausgebildet sind. Unter Tulpenform soll im Sinne der Erfindung der Querschnitt der
hinterschnittenen rinnenförmigen Nut verstanden werden, der im wesentlichen kreisförmig
ausgebildet ist, wobei sich die beiden gegenüberliegenden klammerartigen Greifwände
bis über den Nenndurchmesser des Kreisquerschnitts hinaus erstrecken und nach oben
eine Öffnung freilassen. Da der Nenndurchmesser der rinnenförmigen Nut somit durch
die beiden Greifwände nicht vollständig umschlossen wird, ergibt sich gewissermaßen
eine im Querschnitt tulpenförmige Nut. Dadurch sind die Greifwände auch federnd ausgebildet.
Das zylinderförmige Teil der Verbindungsleiste legt sich mit seiner Zylinderoberfläche
an die federnden Berührungsflächen der klammerartigen Greifwände der rinnenförmigen
Nut beim Zusammensetzen zweier Bausteine an. Dies ergibt eine gewisse Flächenpressung
zwischen den Greifwänden der Nut und der Verbindungsleiste und einen geringen Verschleiß
beim Zusammenstecken und Lösen der Verbindung. Durch die großen Berührungsflächen
zwischen den klammerartigen Greifwänden der rinnenförmigen Nut und der dazu korrespondierenden
zylinderförmigen Verbindungsleiste ergeben sich trotz der geringen Flächenpressung
ausreichend große Haltekräfte zwischen den zusammengefügten Bausteinen. Ein weiterer
Vorteil besteht darin, daß das erfindungsgemäße Bausteinsystem ein leichtes Zusammenfügen
von Bausteinen sowohl in radialer Richtung zwischen Nut und Verbindungsleiste erlaubt.
Durch die geschlossene Zylinderform der Verbindungsleisten und der Seitenflächen der
Bausteine wird die Verbindung darüber hinaus sehr stabil.
[0012] Vorzugsweise ist die hinterschnittene rinnenförmige Nut in einem in der Seitenfläche
des Bausteins eingeformten Kanal angeordnet, wobei an den freien Enden der klammerartigen
Greifwände der Nut die Ausbuchtungen zur Aufnahme der hammerkopfähnlichen Begrenzungskörper,
die im montierten Zustand der Verbindungsleiste bündig mit der Seitenfläche des Bausteins
abschließen, ausgeformt sind. Die aus den klammerartigen Greifwänden gebildete rinnenförmige
Nut ist somit gegen äußere Beschädigungen im Baustein geschützt eingebettet. Darüber
hinaus wird den federnden klammerartigen Greifwänden erlaubt, sich beim Einstecken
der zylinderförmigen Verbindungsleiste hinreichend in radialer Richtung in Bezug auf
ihre Längsachse zu bewegen. Zweckmäßigerweise ist die hinterschnittene rinnenförmige
Nut einstückig mit dem in der Seitenfläche des Bausteins eingeformten Kanal ausgebildet.
Diese Kombination der Nut mit dem Kanal ist besonders leicht bei Kunststoff-Profilleisten
oder Kunststoff-Bausteinen aufgrund der guten Formbarkeitseigenschaften des Kunststoffs
zu realisieren.
[0013] Um ein gewaltsames Überdehnen bzw. Abbrechen der klammerartigen Greifwände der rinnenförmigen
Nut zu vermeiden, ist der an der Seitenfläche des Bausteins eingeformte Kanal mit
zwei gegeneinander gerichteten Anschlägen zur Begrenzung des Federweges der klammerartigen
Greifwände der Nut versehen. Dadurch wird die Ausfederung der Greifwände beim Einsetzen
der Verbindungsleiste begrenzt.
[0014] Die Tulpenform der hinterschnittenen rinnenförmigen Nut ergibt sich insbesondere
auch dadurch, daß diese mittels eines integrierten Steges mit dem in die Seitenfläche
des Bausteins eingeformten Kanal verbunden ist. Durch diese Maßnahme erhält die rinnenförmige
Nut durch den Steg eine weitere Möglichkeit der Federung.
[0015] Um die Stabilität und die Klammerwirkung der Greifwände zu erhöhen, sind die Greifwände
der hinterschnittenen rinnenförmigen Nut jeweils teilweise verdickt ausgebildet.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht eines zum erfindungsgemäßen Bausteinsystems gehörenden Bausteins,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teilbereiches des Bausteins entlang der
Schnittlinie I-I nach Fig. 1 in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 3
- eine Perspektivansicht einer doppelzylinderförmigen Verbindungsleiste zum Verbinden
von zwei Bausteinen,
- Fig. 4
- eine Perspektivansicht von zwei verbundenen Bausteinen nach den Fig. 1 und 3,
- Fig. 5
- eine Perspektivansicht einer anderen Verbindungsleiste zum Verbinden von zwei Bausteinen,
- Fig. 6
- eine Perspektivansicht von zwei verbundenen Bausteinen nach Fig. 1 und 5,
- Fig. 7
- eine Perspektivansicht eines Modellfahrzeuges aus einer Vielzahl von miteinander verbundenen
Bausteinen,
- Fig. 8
- eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teilbereiches des Bausteins in einer zweiten
Ausführungsform nach Fig. 2 und
- Fig. 9
- eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teilbereiches des Bausteins in einer dritten
Ausführungsform nach Fig. 2.
[0017] Das Bausteinsystem wird nachfolgend insbesondere an quaderförmigen Bauteilen beschrieben,
die auch als halbe Würfel bezeichnet werden können.
[0018] Ein solcher Baustein 1 ist in Fig. 1 und mit einem Teilbereich in Fig. 2 dargestellt.
Dieser Baustein 1 weist an seinen schmalen Seitenflächen 2 jeweils eine hinterschnittene
rinnenförmige Nut 3 auf, die mit einem in die Seitenfläche 2 integrierten Kanal 4
einstückig verbunden ist und sich mittig entlang den schmale Fläche der Seitenfläche
2 erstreckt.
[0019] In die rinnenförmige Nut 3 des Bausteins 1 ist eine Verbindungsleiste 5 gemäß Fig.
3 einsetzbar, die aus zwei parallel miteinander verbundenen zylindrischen Teilen 6
mit jeweils einem Nenndurchmesser d besteht, so daß diese einen doppelzylindrischen
Querschnitt bilden. An jedem Ende der Verbindungsleiste 5 ist jeweils ein hammerkopfähnlicher
Begrenzungskörper 7 einstückig mit den zylindrischen Teilen 6 angeformt. Unter hammerkopfähnlichen
Begrenzungskörpern 7 sollen über die zylindrischen Teile 6 der Verbindungsleiste 5
hinausragende plattenförmige Elemente verstanden werden, die vorzugsweise rechteckig
ausgebildet sind.
[0020] Eine besonders vorteilhafte hinterschnittene rinnenförmige Nut 3 ist in einer vergrößerten
Teildarstellung des Bausteins 1 in Fig. 2 dargestellt. Die rinnenförmige Nut 3 besteht
aus zwei federnden tulpenförmigen und klammerartigen Greifwänden 8, die weitgehend
einen Nenndurchmesser d umschließen und deren freie Enden 9 gegeneinander gerichtet
sind und eine Öffnung zur Aufnahme einer zylinder- oder doppelzylinderförmigen Verbindungsleiste
5 nach den Fig. 3 und 5 bilden. Im Schnittpunkt der klammerartigen Greifwände 8 gehen
diese in einen schmalen Steg 10 über, der wiederum einstückig mit dem Kanal 4 verbunden
ist. An den stirnseitigen Enden der rinnenförmigen Nut 3 sind jeweils eine Ausbuchtung
11 eingeformt. Diese Ausbuchtungen 11 kommen beim Zusammenfügen von zwei benachbarten
Bausteinen 1 mit dem jeweiligen dazu korrespondierenden hammerkopfähnlichen Begrenzungskörper
7 der Verbindungsleiste 5 in Eingriff, wobei der hammerkopfähnlicher Begrenzungskörper
7 bündig mit der oberfläche des Bausteins 1 abschließt, wie dies in Fig. 4 dargestellt
ist. Des weiteren sind in dem Kanal 4 an sich gegenüberliegenden Wänden der Nut 3
zwei zueinander gerichtete Anschläge 12 ausgebildet, die eine Überdehnung bzw. Bruch
der klammerartigen Greifwände 8 beim Einsetzen einer Verbindungsleiste 5 verhindern.
Beim Aufweiten der Greifwände 8 beim Einsetzen der Verbindungsleiste 5 stoßen die
Außenseiten der Greifwände 8 gegebenenfalls gegen die Anschläge 12. Die Anschläge
12 können sowohl abgerundet als auch eckig oder spitz ausgeführt sein.
[0021] In Fig. 5 ist eine andere Verbindungsleiste 5 dargestellt, die im wesentlichen aus
zwei zylindrischen Teilen 6 mit jeweils einem Nenndurchmesser d besteht, die rechtwinklig
miteinander verbunden sind. Die freien Enden der zylindrischen Teile 6 weisen jeweils
einen hammerkopfähnlichen Begrenzungskörper 7 auf, der jeweils in eine dazu korrespondierende
Ausbuchtung 12 der Seitenfläche 2 eines Bausteins 1 eingreift. Im Schnittpunkt der
beiden zylindrischen Teile 6 ist ein weiterer hammerkopfähnlicher Begrenzungskörper
7 ausgeformt. Mit dieser Verbindungsleiste 5 können gleiche oder unterschiedliche
Bausteine 1 rechtwinklig zueinander verbunden werden, wie dies in Fig. 6 ausgestellt
ist.
[0022] Durch die Kombination der Bausteine 1 mit den vorbeschriebenen Verbindungsleisten
5 kann eine Vielzahl von Bausteinen 1 gleicher oder verschiedener geometrischer Gestalt
zu beliebigen statischen Objekten verbunden und zusammengesetzt werden. Beispielhaft
ist in Fig. 7 ein Modell-Spielfahrzeug 13 mit vier Rädern 14 dargestellt. Durch einfache
Steckachsen 15 sind die Räder 15 mit dem zugehörigen Baustein 1 verbunden, wobei die
jeweilige Steckachsen 15 in die Greifwände 8 der Nuten 3 des Bausteins 1 eingesteckt
sind. Auf einer Mehrzahl von Bausteinen 1 ist auch ein dreieckförmiger Baustein 1
mit einer in Fig. 5 dargestellten Verbindungsleiste 5 mit einem der quaderförmigen
Bausteine 1 zusammengefügt.
[0023] Eine andere Ausführungsform der hinterschnittenen rinnenförmigen Nut 3 im Kanal 4
des Bausteins 1 ist in Fig. 8 dargestellt. Hierbei gehen die klammerartigen Greifwände
8 unmittelbar in den Kanal 4 über, ohne daß dazwischen ein Steg angeordnet ist.
[0024] Gemäß einer anderen Ausführung der hinterschnittenen rinnenförmigen Nut 3 des Bausteins
1 nach Fig. 9 sind die klammerartigen Greifwände 8 jeweils mit einer Verdickung 16
versehen, um ein Abbrechen der klammerartigen Greifwänden 8 beim Einsetzen einer Verbindungsleiste
5 zu verhindern. Gegebenenfalls kann hierbei auf Anschläge zur Begrenzung des Federweges
der Greifwände 8 verzichtet werden.
Liste der Bezugszeichen
[0025]
- 1
- Baustein
- 2
- Seitenfläche
- 3
- hinterschnittene rinnenförmige Nut
- 4
- Kanal
- 5
- doppelzylindrische Verbindungsleiste
- 6
- zylindrischer Teil
- 7
- hammerkopfähnlicher Begrenzungskörpern
- 8
- klammerartige Greifwand
- 9
- freies Ende
- 10
- Steg
- 11
- Ausbuchtung
- 12
- Anschlag
- 13
- Spielfahrzeug
- 14
- Rad
- 15
- Steckachse
- 16
- Verdickung
1. Bausteinsystem, insbesondere Spielbausteinsystem, mit einer Mehrzahl von miteinander
verbindbaren Bausteinen (1), wobei jeder Baustein (1) an mindestens einer Seitenfläche
(2) eine hinterschnittene rinnenförmige Nut (3) aufweist, in die eine Verbindungsleiste
(5) mit zylinderförmigem Teil (6) einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleiste (5) an zumindest einem Ende des zylinderförmigen Teils (6)
mit einem hammerkopfähnlichen Begrenzungskörper (7) ausgebildet ist, welcher in eine
entsprechende Ausbuchtung (11) am Ende der Nut (3) im Baustein (1) beim Einschnappen
der Verbindungsleiste (5) in der Nut (3) des Bausteins (1) formschlüssig einsetzbar
ist.
2. Bausteinsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleiste (5) zwei parallel miteinander verbundene zylinderförmige Teile
(6) aufweist.
3. Bausteinsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleiste (5) mindestens zwei rechtwinklig zueinander angeordnete zylinderförmige
Teile (6) aufweist.
4. Bausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hinterschnittene rinnenförmige Nut (3) aus zwei sich gegenüberliegenden klammerartigen
Greifwänden (8) zur Aufnahme des zylinderförmigen Teils (6) der Verbindungsleiste
(5) besteht, die eine im wesentlichen Tulpenform bilden und federelastisch ausgebildet
sind.
5. Bausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hinterschnittene rinnenförmige Nut (3) in einem in der Seitenfläche (2) des Bausteins
(1) eingeformten Kanal (4) angeordnet ist, wobei an den freien Enden (9) der klammerartigen
Greifwände (8) der Nut (3) die Ausbuchtungen (11) zur Aufnahme der hammerkopfähnlichen
Begrenzungskörper (7), die im montierten Zustand der Verbindungsleiste (5) bündig
mit der Seitenfläche (2) des Bausteins (1) abschließen, ausgeformt sind.
6. Bausteinsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Seitenfläche (2) des Bausteins (1) eingeformte Kanal (4) mit zwei gegeneinander
gerichteten Anschlägen (12) zur Begrenzung des Federweges der klammerartigen Greifwände
(8) der Nut (3) versehen ist.
7. Bausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hinterschnittene rinnenförmige Nut (3) mittels eines integrierten Steges (10)
mit dem in die Seitenfläche (2) des Bausteins (1) eingeformten Kanal (4) verbunden
ist.
8. Bausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die klammerartigen Greifwände (8) der hinterschnittenen rinnenförmigen Nut (3) jeweils
teilweise verdickt (16) ausgebildet sind.
1. Building block system, in particular toy building block system, comprising a plurality
of interconnectable building blocks (1) whereby each building block (1) comprises
on at least one lateral surface (2) an undercut trough-shaped groove (3) into which
a connection bar (5) with a cylindrical part (6) can be inserted, characterised in that the connection bar (5) comprises a hammer head-shaped boundary body (7) on at least
one end of the cylindrical part (6), whereby said hammer head-shaped boundary body
(7) can be inserted in form-lock in a corresponding recess (11) on the end of the
groove (3) in the building block (1), when the connection bar (5) snaps into the groove
(3) of building block (1).
2. Building block system according to claims 1, characterised in that the connection bar (5) comprises two cylindrical parts (6) arranged in parallel alongside
each other.
3. Building block system according to claims 1, characterised in that the connection bar (5) comprises at least two cylindrical parts (6) arranged at right
angles to each other.
4. Building block system according to one of claims 1 to 3, characterised in that the undercut trough-shaped groove (3) consists of two juxtaposed clamp-like grip
walls (8) for receiving the cylindrical part (6) of the connection bar (5), whereby
the clamp-like grip walls (8) substantially form a tulip shape and are spring-elastic.
5. Building block system according to one of claims 1 to 4, characterised in that the undercut trough-shaped groove (3) is disposed in a channel (4) formed in a lateral
surface (2) of the building block (1), whereby the recesses (11) are formed on the
free ends (9) of the clamp-like grip walls (8) of the groove (3) to receive the hammer
head-shaped boundary bodies (7) which flush-close with the lateral surface (2) of
the building block (1) in assembled state of the connection bar (5).
6. Building block system according to claim 5, characterised in that the channel (4) formed on the lateral surface (2) of the building block (1) comprises
two juxtaposed stops (12) for limiting the spring path of the clamp-like grip walls
(8) of the groove (3).
7. Building block system according to one of claims 1 to 6, characterised in that the undercut trough-shaped groove (3) is connected with the channel (4) formed in
the lateral surface (2) of the building block (1) by means of an integrated bar (10).
8. Building bock system according to one of claims 1 to 7, characterised in that the clamp-like grip walls (8) of the undercut trough-shaped groove (3) are respectively
partly thickened (16).
1. Système de pièces modulaires de construction, en particulier système de pièce modulaire
de construction de jeu avec une multitude de pièces modulaires reliables entre-elles
(1), bien que chaque pièce modulaire (1) présente sur au moins une surface latérale
(2) une rainure en forme de goulotte en contre-dépouille (3) dans laquelle une barre
de raccordement (5) avec une forme cylindrique (6) soit disposable, caractérisé en cela par le fait qu'au moins sur un bout de la pièce de forme cylindrique (6),
soit formé un corps de limitation (7) comparable à une tête de marteau qui est positionnable
dans un logement correspondant (11) en fin de rainure (3) dans la pièce modulaire
(1) lors de l'enclipsage de la barre de raccordement (5) dans la rainure (3) de la
pièce modulaire (1) de forme adaptée.
2. Système de pièces modulaires de construction selon la revendication 1, caractérisé en cela par le fait que la barre de raccordement (5) présente deux pièces parallèles
de forme cylindriques (6) raccordées l'une avec l'autre.
3. Système de pièces modulaires de construction selon la revendication 1, caractérisé en cela par le fait que la barre de raccordement (5) présente au moins pièces cylindriques
ordonnancées à angle droit l'une par rapport à l'autre .
4. Système de pièces modulaires de construction selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en cela par le fait que la rainure (3) en forme de goulotte en contre-dépouille se
compose de deux parois de saisie (8) l'une en face de l'autre, comparable à une pince
pour la prise de la pièce (6) de forme cylindrique de la barre de raccordement (5),
qui se présente principalement sous la forme de tulipe et présente une faculté à la
déformation élastique.
5. Système de pièces modulaires de construction selon l'un des revendications 1 à 4,
caractérisé en cela par le fait que la rainure (3) en forme de goulotte en contre-dépouille est
ordonnancée dans l'un des canaux formé (4) dans la surface latérale (2) de la pièce
modulaire (1), bien que sur les embouts libres (9) de la paroi de saisie en forme
de pince (8), la rainure (3), les logements (11) pour la réception des corps de limitation
comparables à des têtes de marteaux (7) sont déformés à l'état monté de la barre de
raccordement (5) se terminant de manière liée à la surface latérale (2) de la pièce
modulaire (1).
6. Système de pièces modulaires de construction selon la revendication 5, caractérisé en cela par le fait que le canal formé (4) sur la surface latérale (2) de la pièce
modulaire (1) est doté de deux butées (12) pour la limitation de la course de ressort
de la paroi de saisie à la manière d'une pince (8) de la rainure.
7. Système de pièces modulaires de construction selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en cela par le fait que la rainure en forme de goulotte en contre-dépouille (3) est
raccordée au moyen d'une épaisseur intégrée (10) dans le canal formé (4) dans la surface
latérale (2) de la pièce modulaire.
8. Système de pièces modulaires de construction selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en cela par le fait que les parois de saisies formées à la manière d'une pince (8)
de la rainure en forme de goulotte à contre-dépouille (3) sont formées chacune de
manière partiellement épaissie.