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EP 1 105 639 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2005 Patentblatt 2005/04 |
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Anmeldetag: 02.12.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F02M 51/06 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE1999/003868 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/079120 (28.12.2000 Gazette 2000/52) |
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| (54) |
BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
FUEL INJECTION VALVE
SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
18.06.1999 DE 19927900
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.06.2001 Patentblatt 2001/24 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- REITER, Ferdinand
D-71706 Markgroeningen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 5 114 077
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US-A- 5 203 538
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Aus der US-PS 5,299,776 ist bereits ein Brennstoffeinspritzventil nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bekannt. Das Brennstoffeinspritzventil hat einen mit einer Ventilnadel
verbundenen Ventilschließkörper, der mit einer an einem Ventilsitzkörper ausgebildeten
Ventilsitzfläche zu einem Dichtsitz zusammenwirkt. Zur elektromagnetischen Betätigung
des Brennstoffeinspritzventils ist eine Magnetspule vorgesehen, die mit einem Magnetanker
zusammenwirkt, der an der Ventilnadel zwischen einem die Bewegung des Ankers in der
Hubrichtung der Ventilnadel begrenzenden ersten Anschlag und einem die Bewegung des
Ankers entgegen der Hubrichtung begrenzenden zweiten Anschlag beweglich ist. Das durch
die beiden Anschläge festgelegte axiale Bewegungsspiel des Ankers führt in gewissen
Grenzen zu einer Entkopplung der trägen Masse der Ventilnadel und des Ventilschließkörpers
einerseits und der trägen Masse des Ankers andererseits. Dadurch wird einem Zurückprallen
des Ventilschließkörpers von der Ventilsitzfläche beim Schließen des Brennstoffeinspritzventils
in gewissen Grenzen entgegengewirkt. Preller der Ventilnadel bzw. des Ventilschließkörpers
führen zu einem unkontrollierten, kurzzeitigen Öffnen des Brennstoffeinspritzventils
und somit zu einer nicht reproduzierbaren Zumessmenge des Brennstoffs und zu einem
unkontrollierten Einspritzverhalten. Da jedoch die axiale Lage des Ankers bezüglich
der Ventilnadel durch die freie Beweglichkeit des Ankers gegenüber der Ventilnadel
vollkommen undefiniert ist, werden Preller nur in beschränktem Maße vermieden. Insbesondere
wird nicht vermieden, dass der Anker bei der Schließbewegung des Brennstoffeinspritzventils
auf den dem Ventilschließkörper zugewandten Anschlag auftrifft und seinen Impuls schlagartig
auf die Ventilnadel und somit auf den Ventilschließkörper überträgt.
[0003] Um das Aufprallen des Ankers auf dem dem Ventilschließkörper zugewandten Anschlag
zu dämpfen, ist es aus der US-PS 4,766,405 bekannt, zwischen dem Anker und dem Anschlag
einen Dämpfungskörper aus einem Elastomerwerkstoff, wie Gummi, anzuordnen. Solche
Werkstoffe haben den Nachteil, dass diese in ihrem Dämpfungsverhalten stark temperaturabhängig
sind und die Dämpfungswirkung mit einem Ansteigen der Temperatur abnimmt. Außerdem
ist die Langzeitstabilität von Elastomeren begrenzt, insbesondere wenn diese mit dem
abzuspritzenden Brennstoff in Berührung kommen. Die Montage einer Dämpfungsscheibe
aus einem Elastomerwerkstoff ist zudem aufwendig. Eine gezielte Einstellung der Dämpfungseigenschaften
ist ebenfalls nicht möglich.
[0004] Aus der US-PS 5,236,173 ist es bekannt, zwischen dem Ventilsitzkörper und einem Ventilsitzträger,
an welchem der Ventilsitzkörper montiert ist, eine Dämpfungsfeder in Form einer Tellerfeder
vorzusehen, um zu erreichen, dass der Ventilschließkörper an der an dem Ventilsitzkörper
ausgebildeten Ventilsitzfläche weich anschlägt. Diese Art der Dämpfung hat jedoch
den Nachteil, dass der Ventilsitzkörper nach dem Anschlagen des Ventilschließkörpers
in Abspritzrichtung durchschwingt, während der Ventilschließkörper entweder stehen
bleibt oder aufgrund der Impulsumkehr sich sogar von dem Ventilsitzkörper entgegen
der Abspritzrichtung zurückbewegt. Ventilpreller können deshalb bei dieser Bauform
des Brennstoffeinspritzventils sogar noch in verstärktem Maße auftreten.
[0005] Aus der US-PS 5,114,077 ist bereits ein Brennstoffeinspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen
von Brennkraftmaschinen bekannt, das einen elektromagnetischen Kreis mit einer Magnetspule
und einem durch die Magnetspule in eine Hubrichtung beaufschlagbaren Anker aufweist.
Der Anker ist auf einer mit einem Ventilschließkörper in Verbindung stehenden Ventilnadel
angeordnet. Der Anker ist dabei zwischen einem mit der Ventilnadel fest verbundenen,
die Bewegung des Ankers in der Hubrichtung begrenzenden ersten Anschlag und einem
mit der Ventilnadel fest verbundenen, die Bewegung des Ankers entgegen der Hubrichtung
begrenzenden zweiten Anschlag (25) beweglich angeordnet. Auf dem zweiten Anschlag
liegt lose eine Dämpfungsscheibe auf, die als federnde Unterlegscheibe eine gewisse
Federwirkung besitzt.
Vorteile der Erfindung
[0006] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat den Vorteil, dass eventuelle Preller der Ventilnadel noch wirkungsvoller
vermieden werden können. Es ergibt sich eine hohe Langzeitstabilität, da das Federelement
gegenüber einem Elastomerwerkstoff eine hohe Lebensdauer hat und insbesondere vom
Brennstoff nicht zerstörbar ist. Eine gezielte Einstellung der Dämpfungseigenschaften
ist insofern möglich, dass bestimmte Materialien, Formen und Vorspannungen für das
Federelement genutzt werden.
[0007] Das Federelement dient erstens als unterer zweiter Anschlag für den Anker, zweitens
als Dämpfungselement, das die Bewegung des Ankers kontinuierlich abbremst und auf
diese Weise ein Prellen der Ventilnadel an der Ventilsitzfläche vermeidet bzw. stark
einschränkt, und drittens als Schiebefeder, die den Anker in seine Ruhestellung zur
Anlage am ersten Anschlag drückt. In vorteilhafter Weise wird mit dem einen Bauteil
des Federelements eine sehr hohe Funktionsintegration erreicht.
[0008] Das erfindungsgemäße Federelement ist in vorteilhafter Weise einfach und kostengünstig
herstellbar, im Brennstoffeinspritzventil auf der Ventilnadel montierbar und einstellbar.
[0009] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
[0010] Von Vorteil ist es, das Federelement mit einem Schaft und mehreren von dem Schaft
ausgehenden Federarmen auszubilden. Dabei bietet es sich an, ein Federstahlblech zu
verwenden, welches durch Tiefziehen und Stanzen in eine gewünschte Pilzform gebracht
wird.
Zeichnung
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils in einer geschnittenen Darstellung,
Figur 2 einen Ausschnitt aus Figur 1 rund um den Anker in einer vergrößerten Darstellung,
Figur 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 2, Figur 4 eine alternative
Ausführung des als Dämpfungsfeder dienenden Federelements in einer analogen Darstellung
zu Figur 3 und Figur 5 eine Draufsicht auf ein Federelement.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0012] Figur 1 zeigt in einer auszugsweise geschnittenen Darstellung ein erfindungsgemäßes
Brennstoffeinspritzventil 1. Das Brennstoffeinspritzventil 1 dient zum Einspritzen
von Brennstoff bei einer gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschine.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist dabei als Hochdruck-Einspritzventil zum direkten
Einspritzen von Brennstoff, insbesondere von Benzin, in den Brennraum einer Brennkraftmaschine
verwendbar.
[0013] Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist einen im Ausführungsbeispiel einstückig mit
einer Ventilnadel 2 verbundenen Ventilschließkörper 3 auf, der mit einer an einem
Ventilsitzkörper 4 ausgebildeten Ventilsitzfläche zu einem Dichtsitz zusammenwirkt.
Der Ventilsitzkörper 4 ist in einem rohrförmigen Ventilsitzträger 5 befestigt, der
in eine Aufnahmebohrung eines Zylinderkopfes der Brennkraftmaschine einführbar ist
und mittels einer Dichtung 6 abgedichtet ist. Der Ventilsitzträger 5 ist an seinem
zulaufseitigen Ende 7 in eine Längsbohrung 8 eines Gehäusekörpers 9 eingesetzt und
gegen den Gehäusekörper 9 mittels eines Dichtrings 10 abgedichtet. Das Ende 7 des
Ventilsitzträgers 5 ist mittels eines Gewinderings 11 vorgespannt, wobei zwischen
einer Stufe 12 des Gehäusekörpers 9 und einer oberen Stirnfläche 13 des Ventilsitzträgers
5 eine Hubeinstellscheibe 14 eingespannt ist.
[0014] Zur elektromagnetischen Betätigung des Brennstoffeinspritzventils 1 dient eine Magnetspule
15, die auf einen Spulenträger 16 gewickelt ist. Bei elektrischer Erregung der Magnetspule
15 wird ein Anker 17 gegen eine Anschlagfläche 18 des Gehäusekörpers 9 gezogen, wobei
der Gehäusekörper 9 stromaufwärts der Anschlagfläche 18 als magnetischer Innenpol
ausgebildet ist, an den sich von der Anschlagfläche 18 ausgehend in stromabwärtiger
Richtung eine dünnwandige magnetische Drosselstelle 19 anschließt. Bei seiner Hubbewegung
nimmt der Anker 17 aufgrund der Anlage seiner stromaufwärtigen Stirnfläche 35 an einem
einen ersten Anschlag bildenden Anschlagkörper 20 die mit dem Anschlagkörper 20 fest
verbundene Ventilnadel 2 und den Ventilschließkörper 3 mit. Die Ventilnadel 2 ist
z.B. mit dem Anschlagkörper 20 durch eine Schweißnaht 22 verbunden. Die Bewegung der
Ventilnadel 2 erfolgt gegen eine Rückstellfeder 23, die zwischen einer Einstellhülse
24 und dem Anschlagkörper 20 angeordnet ist.
[0015] Der Brennstoff strömt über eine Axialbohrung 30 des Gehäusekörpers 9 und wenigstens
eine im Anker 17 vorgesehene Axialbohrung 31 sowie über in einer Führungsscheibe 32
vorgesehene Axialbohrungen 33 in eine Längsöffnung 34 des Ventilsitzträgers 5 bis
hin zum Dichtsitz des Brennstoffeinspritzventils 1.
[0016] Der Anker 17 ist zwischen dem Anschlagkörper 20 und einem erfindungsgemäß als Schiebefeder
und Dämpfungsfeder ausgebildeten sowie als zweiten Anschlag dienenden Federelement
25 auf der Ventilnadel 2 beweglich angeordnet. Durch die Federkraftwirkung des Federelements
25 wird der Anker 17 in der nicht erregten Ruhestellung an dem Anschlagkörper 20 in
Anlage gehalten. Das Federelement 25 ist fest mit der Ventilnadel 2 verbunden.
[0017] Durch das zwischen dem Anschlagkörper 20 und dem Federelement 25 geschaffene Bewegungsspiel
des Ankers 17 wird eine Entkopplung der trägen Massen des Ankers 17 einerseits und
der Ventilnadel 2 und des Ventilschließkörpers 3 andererseits erreicht. Bei der Schließbewegung
der Ventilnadel 2 schlägt an einer Ventilsitzfläche 26 des Ventilsitzkörpers 4 deshalb
nur die träge Masse der Ventilnadel 2 an. Der Anker 17 wird bei dem Auftreffen des
Ventilschließkörpers 3 an der Ventilsitzfläche 26 nicht abrupt verzögert, sondern
bewegt sich gegen das Federelement 25, durch das der Anker 17 in seiner Bewegung abgebremst
wird. Das Federelement 25 bewirkt eine Dämpfung des Anschlags des Ankers 17 am dem
Anschlagkörper 20 gegenüberliegenden zweiten Ankeranschlag, der hier erfindungsgemäß
das Federelement 25 selbst ist.
[0018] In Figur 2 ist der erfindungsgemäße Ausschnitt rund um den Anker 17 in einem geänderten
Maßstab dargestellt. Die Anordnung des axial beweglichen Ankers 17 zwischen seinen
beiden Anschlägen wird dabei besonders deutlich, wobei der Anschlagkörper 20 in einer
gegenüber Figur 1 vereinfachten Bauweise gezeigt ist. Das Federelement 25 dient erstens
als unterer Anschlag für den Anker 17, zweitens als Dämpfungselement, das die Bewegung
des Ankers 17 kontinuierlich abbremst und auf diese Weise ein Prellen der Ventilnadel
2 an der Ventilsitzfläche 26 vermeidet bzw. stark einschränkt, und drittens als Schiebefeder,
die den Anker 17 in seine Ruhestellung zur Anlage am Anschlagkörper 20 drückt. In
vorteilhafter Weise wird mit einem Bauteil eine sehr hohe Funktionsintegration erreicht.
[0019] Das Federelement 25 ist in vorteilhafter Weise mit einem rohrförmigen Schaft 38 und
mit mehreren davon ausgehenden Federarmen 39 ausgebildet. Der Schaft 38 des Federelements
25 umgreift unmittelbar die Ventilnadel 2 und liegt an dieser an. Dabei sind zwei
verschiedene Ausführungsformen des Schaftes 38 denkbar, wie die Figuren 3 und 4 verdeutlichen,
die Schnitte entlang der Linie III-III in Figur 2 darstellen. Bei dem Beispiel gemäß
Figur 3 liegt der Schaft 38 hülsenförmig an der einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden
Ventilnadel 2 unmittelbar und in Umfangsrichtung vollständig umlaufend an. Dagegen
ist der Schaft 38 gemäß Figur 4 mit z.B. drei axial verlaufenden Rippen 41 ausgebildet,
die von der Ventilnadel 2 wegstehen und in einem jeweiligen Abstand von 120° angeordnet
sind. Diese axialen Rippen 41 erhöhen die radiale Elastizität des Federelements 25
und erlauben größere Toleranzen für die zur Herstellung einer festen Verbindung auf
der Ventilnadel 2 notwendige Presspassung. Außerdem wird auf diese Weise eine große
Angriffsfläche geschaffen, um das Federelement 25 axial auf der Ventilnadel 2 verschieben
zu können, was bei der Montage und der Einstellung des Federelements 25 erforderlich
ist.
[0020] Neben der bereits genannten Ausbildung der Paarung Ventilnadel 2/Federelement 25
mit einer Presspassung zur Erzielung einer festen Pressverbindung ist es zudem möglich,
zur weiteren Sicherung im Bereich des Schaftes 38 einen oder mehrere Schweißpunkte
oder -nähte 40 zu setzen, wie dies in Figur 2 auf der rechten Seite angedeutet ist.
Das z.B. aus rostfreiem Federstahlblech ausgeformte Federelement 25 wird beispielsweise
durch Tiefziehen und anschließendes Stanzen in seine gewünschte Form gebracht. Die
eigentliche Federwirkung wird durch die Federarme 39 erzielt, die aus dem Schaft 38
hervorgehen und sich von der Ventilnadel 2 abspreizen. Die Federarme 39 erstrecken
sich dabei fingerartig über den gesamten Umfang vom Schaft 38 weg, wobei jeder einzelne
Federarm 39 unter einer Federspannung gewölbt ist. Wie Figur 2 zu entnehmen ist, sind
die Federarme 39 derart gewölbt, dass der Anker 17 mit seinem Randbereich nahe des
Außenumfangs an Außenbereichen 42 zur Anlage an den Federarmen 39 kommt, so dass ein
Verkippen des Ankers 17 ausgeschlossen werden kann. Das radiale Ende der Federarme
39 bilden hinter den zur Ankerauflage dienenden Außenbereichen 42 Federarmenden 44,
die wieder vom Anker 17 weggebogen sind, so dass keine scharfen Kanten am Anker 17
anliegen.
[0021] Figur 5 zeigt eine Draufsicht auf ein Federelement 25 mit sechs über den Umfang verteilten
Federarmen 39. Eine andere Anzahl an Federarmen 39 des Federelements 25 ist jedoch
ebenso denkbar. Die Federarme 39 weisen z.B. entsprechend des Biegemomentenverlaufs
radial nach außen hin eine geringere Breite auf als zum Schaft 38 hin.
1. Brennstoffeinspritzventil (1) für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen,
mit einer Magnetspule (15), mit einem durch die Magnetspule (15) in eine Hubrichtung
beaufschlagbaren Anker (17) und mit einer mit einem Ventilschließkörper (3) in Verbindung
stehenden Ventilnadel (2), wobei der Anker (17) zwischen einem mit der Ventilnadel
(2) verbundenen, die Bewegung des Ankers (17) in der Hubrichtung begrenzenden ersten
Anschlag (20) und einem mit der Ventilnadel (2) verbundenen, die Bewegung des Ankers
(17) entgegen der Hubrichtung begrenzenden zweiten Anschlag (25) beweglich ist, und
der zweite Anschlag durch ein Federelement (25) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (25) eine Schiebefeder bzw. eine Dämpfungsfeder ist, die fest auf
der Ventilnadel (2) angebracht ist.
2. Brennstoffeinspritaventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (25) auf die Ventilnadel (2) aufgepresst ist.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (25) zusätzlich durch wenigstens einen Schweißpunkt (40) oder eine
Schweißnaht auf der Ventilnadel (2) gesichert ist.
4. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (25) einen die Ventilnadel (2) umhüllenden Schaft (38) und mehrere
von dem Schaft (38) ausgehende Federarme (39) aufweist.
5. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (38) über seinen Umfang mehrere axiale Rippen (41) besitzt, die von der
Ventilnadel (2) wegstehen.
6. Brennstoffeinspritzventit nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (39) mit einer Federspannung gewölbt ausgerührt sind.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (17) mit seinem Randbereich nahe des Außenumfangs an von der Ventilnadel
(2) entfernten Außenbereichen (42) zur Anlage an den Federarmen (39) kommt.
8. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (25) durch Tiefziehen und Stanzen aus einem Federstahlblech herstellbar
ist.
1. Fuel injection valve (1) for fuel injection systems of internal combustion engines,
having a solenoid (15), having an armature (17) on which the solenoid (15) acts in
a travel direction, and having a valve needle (2) which is connected to a valve closing
element (3), the armature (17) being movable between a first stop (20) which is connected
to the valve needle (2) and bounds the movement of the armature (17) in the travel
direction, and a second stop (25) which is connected to the valve needle (2) and bounds
the movement of the armature (17) counter to the travel direction, and the second
stop is formed by a spring element (25), characterized in that the spring element (25) is a spring washer or a damping spring which is firmly attached
to the valve needle (2).
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the spring element (25) is pressed onto the valve needle (2).
3. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that the spring element (25) is additionally secured to the valve needle (2) by means
of at least one welding point (40) or one welding seam.
4. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that the spring element (25) has a stem (38) which surrounds the valve needle (2), and
a plurality of spring arms (39) which project from the stem (38).
5. Fuel injection valve according to Claim 4, characterized in that the stem (38) has a plurality of axial ribs (41) over its circumference, which ribs
(41) protrude from the valve needle (2).
6. Fuel injection valve according to Claim 4 or 5, characterized in that the spring arms (39) are embodied so as to be curved with a spring stress.
7. Fuel injection valve according to one of Claims 4 to 6, characterized in that the armature (17) comes to bear with its edge region on the edge of the outer circumference
against the spring arms (39) at external regions (42) which are remote from the valve
needle (2).
8. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that the spring element (25) can be manufactured by deep drawing and punching from a piece
of spring sheet steel.
1. Injecteur de carburant (1) pour dispositifs d'injection de carburant dans des moteurs
à combustion interne, comportant une bobine d'électro-aimant (15), comportant un induit
(17) pouvant être sollicité par la bobine d'électro-aimant (15) dans une direction
de levage et comportant une aiguille de soupape (2) en liaison avec un corps de fermeture
de soupape (3), l'induit (17) étant mobile entre une première butée (20) reliée à
l'aiguille de soupape (2) et limitant le mouvement de l'induit (17) dans la direction
de levage et une deuxième butée (25) reliée à l'aiguille de soupape (2) et limitant
le mouvement de l'induit (17) dans le sens contraire à la direction de levage, la
deuxième butée étant formée par un élément de ressort (25),
caractérisé en ce que
l'élément de ressort (25) est un ressort de poussée ou un ressort d'amortissement,
fixé sur l'aiguille de soupape (2).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de ressort (25) est appuyé sur l'aiguille de soupape (2).
3. Injecteur de carburant selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'élément de ressort (25) est en outre fixé sur l'aiguille de soupape (2) par au moins
un point de soudure (40) ou une ligne de soudure.
4. Injecteur de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de ressort (25) présente une tige (38) enveloppant l'aiguille de soupape
(2) et plusieurs bras élastiques (39) partant de la tige (38).
5. Injecteur de carburant selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la tige (38) possède sur sa périphérie plusieurs nervures axiales (41), qui s'écartent
du pointeau de soupape (2).
6. Injecteur de carburant selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
les bras élastiques (39) sont configurés de façon courbée avec une tension élastique.
7. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 4 à 6,
caractérisé en ce que
l'induit (17) vient buter contre les bras élastiques (39) avec sa zone de bordure
située à proximité de la périphérie extérieure, au niveau des zones extérieures (42)
éloignées du pointeau de soupape (2).
8. Injecteur de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de ressort (25) peut être fabriqué par emboutissage et découpage à partir
d'une tôle d'acier élastique.