| (19) |
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(11) |
EP 1 106 555 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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11.03.2009 Patentblatt 2009/11 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2006 Patentblatt 2006/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.12.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Einrichtung zur Führung von Materialbahnen in Rotationsdruckmaschinen
Apparatus for guiding material webs in rotary printing presses
Appareil pour le guidage de bandes de matériau dans presses rotatives d'impression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
08.12.1999 DE 19959152 28.06.2000 FR 0008296
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.06.2001 Patentblatt 2001/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Goss International Americas, Inc. |
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Dover, NH 03820 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Pautrat, Jean-Claude
75017 Paris (FR)
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| (74) |
Vertreter: Domenego, Bertrand et al |
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Cabinet Lavoix
2, place d'Estienne d'Orves 75441 Paris Cedex 09 75441 Paris Cedex 09 (FR) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 128 797 DE-C- 246 557 JP-Y- 5 027 402 US-A- 3 265 271
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DE-A- 4 428 593 JP-A- 54 024 120 US-A- 2 990 989 US-A- 4 725 050
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 12, 29. Oktober 1999 (1999-10-29) -& JP 11
180638 A (MITSUBISHI HEAVY IND LTD), 6. Juli 1999 (1999-07-06)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 006, no. 256 (M-179), 15. Dezember 1982 (1982-12-15)
-& JP 57 151565 A (HITACHI SEIKO KK), 18. September 1982 (1982-09-18)
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Führung von Materialbahnen in
Rotationsdruckmaschinen, insbesondere solche Rotationen, in denen Auflagen mit unterschiedlichen
Auflagenhöhen herstellbar sind.
[0002] DE 195 39 693 A1 bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abziehen von übereinandergelegten Bahnen in
einer Rotationsdruckmaschine. Bei dieser Konfiguration aus dem Stand der Technik ist
eine Abziehwalze zwischen einem Druckwerk und einer Falzeinrichtung vorgesehen; diese
wird mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben und in Umdrehung versetzt, die höher
bemessen ist, als diejenige eines Druckzylinders. Es sind mehrere Anpressrollen vorgesehen
die mit den Randabschnitten an beiden Enden einer Vielzahl von Druckbahnen, die übereinander
gelegt und um die äußere Umfangsfläche der Abziehwalze gelegt sind, in Eingriff und
außer Eingriff gebracht werden können. Die Anpressrollen sind drehbar und an beiden
Enden entlang der äußeren Umfangsfläche der Abziehwalze vorgesehen. Ferner ist eine
Anpresseinrichtung vorgesehen, zum Anpressen der Anpresswalzen auf die Randabschnitte
an beiden Enden der Druckbahnen, die um die äußere Umfangsfläche der Abziehwalze gelegt
sind. Die Vielzahl der Druckbahnen, die von dem Druckwerk zugeliefert werden, übereinandergelegt
und um die äußere Umfangsfläche der Abziehwalze geführt werden, werden jeweils an
ihren Randabschnitten an beiden Enden an die äußere Umfangsfläche der Abziehwalze
durch mehrere Anpressbahnen gepresst und durch Antreiben und Drehen der Abziehwalze
abgezogen um schlußendlich in die Falzeinrichung zu gelangen.
[0003] DE 41 28 797 A1 bezieht sich auf eine Papierbahnführung in Rollenrotationsdruckmaschinen. Bei einer
Papierbahnführung für Rollenrotationsdruckmaschinen mit sechs plattenbreiten Druckzylindern
besteht die Aufgabe darin, eine große Flexibilität bei der Variation der Papierbahnstränge
beziehungsweise Sektionen mit einem geringen apparativen Aufwand zu schaffen. 6 Falztrichter
sind für die Papierbahnstränge in drei Ebenen angeordnet. Dadurch läßt sich eine größere
Variabilität des Mischens und Zusammenführens einzelner Sektionen erzielen, was die
Produktionsflexibilität beispielsweise in einer Zeitungsrotation erheblich erhöht.
JP 5-27402-U bezieht sich auf eine Falzeinrichtung für Rotationsdruckmaschinen. Falzapparate,
die Rotationsdruckmaschinen nachgeordnet sind, umfassen eine Vielzahl von Falzsektionen.
Es sind zwei innere Falzeinheiten vorgesehen, wobei zwei Falztrichter paarweise angeordnet
werden; zwei Trichter sind in einer oberen Ebene, zwei weitere in einer unteren Ebene
vorgesehen; zwei äußere Falzeinheiten sind an beiden Seiten des Wendestangenüberbaues
in Höhe der inneren beiden Falzeinheiten angeordnet, wobei zwischen ihnen ein kleiner
Freiraum verblieben ist. Ferner ist eine Zugwalze vorgesehen, welche mit einem Längsschneidmesser
zusammenarbeitet, welche eine den inneren Falzeinheiten zugeführte Materialbahn längsschneidet.
Es sind zwei Wendestangendecks vorgesehen, so daß der Bahnpfad der beiden längs geschnittenen
Bahnhälften vertauscht werden kann.
[0004] DE 32 37 504 C2 bezieht sich auf eine Papierbahn für Rollenrotationsdruckmaschinen. Es ist eine Papierbahnführung
in einer Rollenrotationsdruckmaschine mit einer Anzahl von Papierbahnleitwalzen zwischen
Druckwerken und Trichtern eines Falzapparates vorgesehen. Mindestens 2 Trichter sind
nebeneinander in einer gemeinsamen waagerechten Ebene angeordnet, mit mindestens einer
Längsschneideinrichtung zum Auftrennen einer Papierbahn in einen Rest und eine Teilbahn
pro Papierbahn. Auf gleicher Ebene und direkt neben den anderen Falztrichtern ist
ein zusätzlicher, über die maximale Papierbahnbreite hinausgehender Falztrichter vorgesehen.
Die Papierbahnleitwalzen vor einer Trichtereinlaufwalze sind mindestens um ein Viertel
länger ausgebildet als einer maximalen Breite einer in den Druckwerken bedruckbaren
Papierbahnen entspricht. Pro Papierbahn sind zwei Wendestangen vorgesehen, von denen
eine quer zur Papierbahnlaufrichtung verschiebbar angeordnet ist.
JP 11 180 638 A bezieht sich auf eine Zugeinrichtung für Materialbahnen in Rotationsdruckmaschinen.
Oberhalb einer Zugwalze 3 ist eine angetriebene Andrückwalze vorgesehen. Die Andrückwalze
umfasst einen hohl ausgebildeten scheibenförmigen Körper, dessen äußere Oberfläche
elastisch ausgebildet ist. Die Andrückkraft auf die durch die Andrückwalze zu transportierende
Materialbahn wird durch eine Druckbeaufschlagung des Hohlraumes des scheibenförmigen
Körpers eingestellt. Die Andrückrolle wird mittels eines Riementriebes angetrieben
und dient der Verbesserung des Transportes einer Materialbahn, insbesondere einer
mehrlagigen Materialbahn durch eine bahnverarbeitende Rotationsdruckmaschine.
[0005] JP 57 151 565 A offenbart, dass Trichterplatten eines Falztrichters einer Längsfalzeinrichtung nach
rechts bzw. nach links zwischen den Seitenwänden eines Wendestangenüberbaus verfahren
werden können. Es sind unabhängig von den Trichtereinlaufplatten bewegbare Trichtereinlaufwalzen
vorgesehen, die in den Seitenwänden des Wendestangenüberbaus gelagert sind.
[0006] Bei Zeitungen werden mehrere Ausgaben auf Rotationsdruckmaschinen gedruckt. Die Ausgaben
werden in größeren oder kleineren Auflagen hergestellt, je nachdem, ob für größere
oder kleinere Auslieferungsbezirke bestimmt. Daher ist es notwendig, mehrere verschiedene
Rotationen einzusetzen, um die Auflage nacheinander abzudrucken.
[0007] Die Herstellung einer einzelnen Auflage lediglich auf einer Rotationsdruckmaschine
und zwar in Abständen nacheinander führt, zu einer längeren Herstellungszeit der Gesamtauflage.
Ist die Entscheidung gefallen, eine Auflage auf zwei Rotationen zu drucken, so sind
damit zwangsläufig große Investitionshöhen, die die zweite Druckmaschine betreffen,
verbunden.
[0008] Ausgehend von den skizzierten Lösungen des Standes der Technik, liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, auf einer doppelbreiten Rotation Auflagen unterschiedlicher
Länge unabhängig voneinander herzustellen.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0010] Die mit der erfindungsgemäßen Lösung einhergehenden Vorteile sind vielfältiger Natur.
Die Unterteilung des rotierenden Führungselementes in unabhängig voneinander betreibbare
Führungsabschnitte erlaubt einen kontinuierlichen Betrieb einer Rollenrotation zur
Herstellung einer großen Auflage; andererseits kann unabhängig vom Druck der großen
Auflage eine geringere Auflage produziert werden, die über einen der unabhängigen
Führungsabschnitte geführt werden kann, ohne den Druck der hohen Auflage zu beeinträchtigen.
Somit ist eine unabhängige gleichzeitige Produktion unterschiedlich hoher Auflagen
- auf einer doppeltbreiten Zeitungsrotation - möglich. Die hohe Auflage kann abgedruckt
werden, während die geringere Auflage bereits fertig gedruckt ist und auf dem verbliebenen
nunmehr freien Führungsabschnitt kann ein weiterer Druckauftrag vorbereitet werden.
Bei Zeitungs- und Akzidenzrotationen enthalten die Auflagen meistens durchaus identische
Sektionen und unterscheiden sich nur in Inserts oder Lokalteilen. Diese können individuell
in geringeren Auflagen unabhängig von einem längeren Druckauftrag an ein- und derselben
Rotation zeitgleich gedruckt werden.
[0011] Erfindungsgemäß ist das Führungselement als eine Trichtereinlaufwalze ausgestaltet
und oberhalb eines Falztrichters eines oder mehrere Falztrichter angeordnet. Jedem
der beiden Führungsabschnitte kann ein separater Antrieb zugeordnet werden, wobei
die Antriebe unabhängig voneinander angesteuert werden können.
[0012] Die eine durchgängige, rotierende Oberfläche bildenden Trichtereinlauf-walzenoberflächen
sind relativ zueinander verdrehbar und können beispielsweise über einen Freilauf miteinander
verbunden sein, der sowohl eine gemeinsame Drehung beider Führungswalzenabschnitte,
als auch eine jeweils getrennte Drehung der Führungswalzenabschnitte in bezug aufeinander
zuläßt. Eine möglichst wenig Bauraum beanspruchende Lagerung der Trichtereinlaufwalze
wird dadurch erreicht, daß eine der Führungswalzenabschnitte jeweils als Lagerung
für den anderen Führungswalzenabschnitt dient.
[0013] Dazu kann ein Vorsprung eines Führungswalzenabschnittes - beispielsweise ein Lager
- formschlüssig in eine Ausnehmung am anderen Führungsabschnitt eingreifen. Neben
einem Freilauf, einer Kupplung, einer Zapfen/Bohrung-Lagerung wäre es durchaus auch
möglich, andere, die unabhängige Rotation ermöglichende Einrichtungen zwischen den
Führungsabschnitten vorzusehen; beispielsweise Kugellager, Büchsenlager mit Schmierung
und dergleichen mehr.
[0014] Die Falzsektionen im Überbau enthalten jeweils mehrere Längsfalzeinheiten. Mehrere
der Längsfalzeinheiten können im Falzapparatüberbau nebeneinander angeordnet sein.
Die Längsfalzeinheiten lassen sich beispielsweise jeweils zu zweit nebeneinanderliegend
in drei Ebenen positionieren, wodurch eine sehr hohe Produktionsvielfalt bei Zeitungsrotationen
erreichbar ist.
[0015] Rotierende Bahnleitwalzen im Überbau, nach dem Trockner, in der Kühlwalzensektion
sowie vor den Druckwerken im Eindruckwerkbereich können ebenfalls sehr vorteilhaft
mit unabhängig voneinander betreibbaren Walzenabschnitten ausgestattet werden. Die
Bahnführung kann so gestaltet werden, daß Teile der Bahn beim Drucken sämtliche Druckwerke
durchlaufen, während andere Teile unter Umgehung einzelner Druckwerke über diese oder
unter diesen hindurch geführt werden. Eine solche Flexibilität ist erforderlich, um
eine hohe Investition darstellende Zeitungsrotation stets effektiv auszulasten. Durch
die erfindungsgemäß vorgeschlagene Vorrichtung wird eine effektive Auslastung einer
Zeitungsrotation noch erhöht.
[0016] Die erfindungsgemäß als Trichtereinlaufwalze einsetzbare Bahnführungswalze kann in
Überbauten mit und ohne Längsschneideinrichtungen betrieben werden, wobei das Vorsehen
von Längsschneideinrichtungen die Flexibilität und Vielseitigkeit einer Rollenrotation
noch erhöht. Bevorzugt wird die geteilte Bahnführungswalze an Zeitungsrotationen eingesetzt,
aber auch deren Einsatz in Akzidenzrollenrotationsdruckmaschinen ist denkbar.
[0017] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend erläutert.
[0018] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Rotation mit 2 jeweils die 3 Achtertürme aufweisenden
Druckgruppen mit gemeinsamem Überbau und gemeinsamer Falzsektion,
- Fig 2
- die erfindungsgemäß vorgesehene Bahnführungswalze mit unabhängig voneinander betreibbaren
Bahnführungsabschnitten und
- Fig. 3
- eine Darstellung der im Überbau vorgesehenen Längsfalzeinrichtung,
[0019] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Rotation mit 2 jeweils 3 Achtertürme
enthaltenden Druckgruppen mit gemeinsamem Überbau und gemeinsamem Falzapparat.
[0020] In dieser Konfiguration sind zwei Druckgruppen 1, mit jeweils 3 Achtertürmen vorgesehen,
von denen die bedruckten, mehrlagigen Bahnstränge einem beiden Druckgruppen 1,6 gemeinsamen
Wendestangen über Bau 2 zugeleitet werden. Im Wendestangendeck 2, welches eine Vielzahl
unterschiedlich positionierter Wendestangen 2.1, die stationär oder verschieblich
angeordnet sein können, aufnimmt, werden die in den Druckgruppen 1 beziehungsweise
6 unterschiedlich bedruckten Materialbahnen entsprechend der gewünschten Produktzu-sammenstellung
zusammengeführt - d.h. entsprechend der unterschiedlichen Zeitungseinlagen - übereinandergelegt
und anschließend in Zylinderteilen von Falzapparaten 16, 17 weiterverarbeitet.
[0021] In der ersten Druckgruppe 1, bestehend aus den Achtertürmen 1.1, 1.2 und 1.3, werden
die Materialbahnen A, B, C und D jeweils mit unterschiedlicher Druckwerkbelegung bedruckt.
Die Bahn A der Druckgruppe 1 wird im ersten Achterturm 1.1 4/1 bedruckt, d.h. eine
Oberseite der Bahn A wird in den übereinanderliegend angeordneten Druckwerken nacheinander
cyan, magenta, gelb und schwarz bedruckt, während die korrespondierende Unterseite
im Achterturm 1.1, dessen oberstes Druckwerk schwarz bedruckt wird, bevor die Bahn
A den Achterturm 1.1 verläßt. Nach Verlassen des Achterturms 1.1 läuft die 4/1 bedruckte
Bahn A in den Wendestangen über Bau 2 ein.
[0022] Im zweiten Achterturm 1.2 der Druckgruppe 1 werden die Bahnen B und C bedruckt, jeweils
mit unterschiedlicher Farbbelegung auf Ober-/ und Unterseite. Die Bahn B läuft seitlich
in den zweiten Achterturm 1.2 ein und wird in den zu oberst angeordneten beiden Druckwerken
des Achterturmes 1.2 beidseitig schwarz bedruckt, bevor die Bahn B den Achterturm
1.2 in Richtung des Wendestangendecks 2 wieder verläßt. Die Bahn C wird im Achterturm
1.2 4/1 bedruckt. Sie läuft oberhalb des ersten Druckwerkpaares in den Achterturm
1.2 ein, und wird um den Übertragungszylinder des unteren Druckwerkes geführt, wobei
dort cyan und gelb hintereinander auf die Oberseite der Bahn C gedruck werden. Anschließend
passiert die Bahn C die weiteren Druckwerke, wo sie magenta und schwarz bedruckt wird.
Im dritten Druckwerk im Achtertum 1.2 wird die Bahn C auf Ober- und Unterseite schwarz
bedruckt. Danach verläßt die nunmehr ebenfalls 4/1 bedruckte Bahn C den Achterturm
1.2 unterhalb des obersten Druckwerkes des Achterturmes 1.2, in welchem bereits die
Materialbahn B beidseitig 1 über 1 bedruckt worden ist.
[0023] In der Druckgruppe 1 verbleibenden Achterturm 1.3 wird die Bahn D bei Passage aller
Druckwerke 4/4 bedruckt, wobei die Bahn D streng vertikal verläuft. Die Bahn D verläßt
den Achterturm 1.3 am oberen Ende, um in den Wendestangenüberbau 2 einzulaufen.
[0024] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß der Achterturm seinen Namen daher hat,
daß in diesen 4 Druckwerken je 2 einander gegenüberliegenden Druckeinheiten angeordnet
sind. Unterhalb des in Fig. 2 nur schematisch wiedergegebenen Aufbaus und der Bahnpfade
der Achtertürme, sind in den Kellergeschoßen unterhalb des Fundamentes die die Bahnvorratsrollen
aufnehmenden Rollenwechsler aufgenommen, die hier nicht näher dargestellt sind, durch
diese werden die Achtertürme der beiden Druckgruppen 1 und 6 mit dem zu bedrukkenden
Bahnvorrat versorgt.
[0025] Analog zu Druckgruppe 1, enthält die weitere Druckgruppe 6 drei Achtertürme 6.1,
6.2 und 6.3, in denen die Bahnen E, F, G und H bedruckt werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
wird die Bahn E im Achterturm 6.1 4/4 bedruckt, die Bahnen F und G im Achterturm 6.2
4/2 beziehungsweise 1/1 analog zum zweiten Achterturm 1.2 der ersten Druckgruppe 1
. Im Achterturm 6.3 wird die Bahn H 4/4 bedruckt. Da sich die Bahnführung und die
Farbbelegung in der weiteren Druckgruppe 6 wie in der bereits dargestellten Druckgruppe
1 verhält, wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf das im Zusammenhang mit Druckgruppe
1 bereits Gesagte verwiesen.
[0026] Die aus den Druckgruppen 1,6 herauslaufenden Bahnen A, B, C, D und E, F, G und H
laufen in die Wendestangensektion 2 ein; von dort werden sie entsprechend zusammengelegt
und zusammengeführt in die Falzsektion 3 eingeführt, die aus mehreren Falzeinheiten
in 3 Ebenen 3.1, 3.2 und 3.3 übereinander angeordnet besteht.
[0027] Von dort aus laufen die Bahnen A, B, C und D beziehungsweise E, F, G und H in die
Zylinderteile der Falzapparate ein.
[0028] In der Fig. 2 ist die erfindungsgemäße Bahneinführwalze mit unabhängig voneinander
betreibbaren Bahnführungsabschnitten näher dargestellt.
[0029] In der in Fig. 1 gezeigten Falzsektion 3 befinden sich in drei übereinanderliegenden
Ebenen 3.1, 3.2 bziehungsweise 3.3 paarweise nebeneinander liegende Falztrichter 8.9,
über deren Trichternasen 20 die dort längs gefalzten Bahnstränge ablaufen. Die Bahnführungswalze
7 fungiert in der Darstellung gemäß Fig. 2 als geteilte Trichtereinlaufwalze 7, mit
2 unabhängig voneinander betreibbaren Walzenabschnitten 13 und 14. Die beiden Walzenabschnitte
13 beziehungsweise 14 verfügen über je einen Antrieb 11 beziehungsweise 12. Die beiden
Walzenabschnitte 13 beziehungsweise 14 verfügen über je einen Antrieb 11 beziehungsweise
12. Die beiden Walzenabschnitte 13 und 14 sind so miteinander verbunden, daß ein Walzenabschnitt
13 beziehungsweise 14 den jeweils anderen Walzenabschnitt als Lagerung fungiert. Dazu
kann zwischen den Walzenabschnitten 13 und 14 eine Kupplung 10 aufgenommen sein, die
einen Zapfen 10.1 beziehungsweise eine Ausnehmung 10.2 enthalten, die eine formschlüssige
Verbindung der beiden Walzenabschnitte 13 beziehungsweise 14 ermöglichen, ohne deren
voneinander unabhängige Rotation zu behindern. Neben einer Kupplung 10 können auch
Kugellager, geschmierte Büchsen oder andere Lagerungsformen verwirklicht sein, die
eine unabhängige Rotation der beiden Bahnführungsabschnitte 13 beziehungsweise 14
in bezug aufeinander ermöglichen. Dies schließt ein, daß einer der Bahnführungsabschnitte
13 beziehungsweise 14 auch still gesetzt werden kann, während der jeweils andere in
Rotation begriffen ist. Bevorzugt erstrecken sich die Trichtereinlaufwalzen 7 bei
doppeltbreiten Zeitungsrotationen beispielsweise über die gesamte Einlaufbreite beider
Falztrichter 8 beziehungsweise 9. Jeweils einer der Führungsabschnitte 13, 14 ist
dabei einem Falztrichter 8 beziehungsweise 9 zugeordnet. Sodaß über den Trichter 8
ein ein- oder mehrlagiger Bahnstrang unabhängig von über den Bahnführungsabschnit
14 in den Falztrichter 9 einlaufenden Bahnstrang verarbeitet werden kann.
[0030] Wenn vorliegend von mehreren Bahnsträngen die Rede ist, so ist darunter zu verstehen,
daß durch bereits im Wendestangenüberbau 2 oder in der Vollsektion 3 vorgesehenen
Längsschneideinrichtungen die Bahnen A, B, C und D in Teilbahnen A1, A2; B1, B2, C1,
C2, D1 und D3 längsgeschnitten werden können. Analoges gilt für die Bahnen E, F, G
und H, die mittels Längsschneideinheiten in Teilbahnen E1, E2, F1, F2, G1, G2, H1
und H2 geteilt werden können. Die einzelnen Teilbahnen können ihrerseits wieder aus
mehreren Bahnlagen bestehen.
[0031] In Fig. 3 ist eine Darstellung der Falzsektion im Überbau in vergrößerter Darstellung
wiedergegeben.
[0032] In drei Ebenen 3.1, 3.2 beziehungsweise 3.3 sind jeweils 2 Längsfalztrichter 8, 9
nebeneinander liegend angeordnet. Eine erfindungsgemäße Trichtereinlaufwalze 7 befindet
sich oberhalb der Falztrichter 8 beziehungsweise 9, die sich in der Ebene 3.2 befinden.
[0033] Über den Falztrichter 8 in der ersten Ebene 3.1 laufen die Teilbahnen H1, H2 aus
der Druckgruppe 6, während über den danebenliegenden Falztrichter 9 die Teilbahnen
E1, E2, F1 und F2 längs gefalzt werden. Die Teilbahnen E1, E2, F1, F2 laufen and den
Ebenen 3.2 beziehungsweise 3.3 vorbei in das Zylinderteil 17 eines Falzapparates ein.
Die längsgefalzten Teilbahnen H1, H2 laufen von einer geteilten Bahnführungswalze
7 ab und werden an der untersten Ebene 3.3 vorbei, ebenfalls in das Falzapparatzylinderteil
17 eingeführt.
[0034] In der zweiten Ebene 3.2 befindet sich oberhalb der Längsfalztrichter 8, 9 die Trichereinlaufwalze
7, unterteilt in zwei Bahnführungsabschnitte 13 beziehungsweise 14 gemäß der Darstellung
in Fig. 2 die den jeweils in unabhängiger Antrieb 11 beziehungsweise 12 zugeordnet
sein kann.
[0035] Über den Bahnführungsabschnitt 13 laufen die Teilbahnen A1, A2, über den Bahnführungsabschnitt
14 die Teilbahnen G1, G2 nach Längsfalzung am Falztrichter 9 in das Falzapparatzylinderteil
17 ein. Die Teilbahnen A1, A2 hingegen laufen vor der untersten Falzebene 3.3 in das
Falzapparatzylinderteil 16 ein.
[0036] In der untersten Falzebene 3.3, die analog der Falzebene 3.1 konfiguriert ist, werden
durch den Längsfalztrichter 8 die Teilbahnen B1, B2 und durch den Falztrichter 9 die
Teilbahnen C1, C2 sowie D1 und D2 längsgefalzt. Diese laufen zusammen mit den in der
Ebene 3.2 längsgefalzten Teilbahnen A1, A2 in das Falzapparatzylinderteil 16 ein.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung der geteilten Trichtereinlaufwalze 7 ist es möglich,
in der zweiten Ebene 3.2 der Falzsektion 3 entweder die Teilbahnen A1, A2 oder die
Teilbahnen G1, G2 unabhängig voneinander zu führen. Abhängig von der Auflagenstärke
läßt sich mit der geteilten Trichtereinlaufwalze 7 eine Führung der Teilbahnen in
unterschiedliche Teilbahnstränge erreichen, so daß die Teilbahnen E1, E2, F1, F2,
G1, G2 sowie H1 und H2 eine geringe Auflage allesamt einem separaten Falzapparatzuführer
sind und der Druck dieser Auflage beendet werden kann, ohne die höhere Auflage, bestehend
aus den Teilbahnen A1, A2, B1, B2, C1, C2 sowie D1 und D2 zu beeinträchtigen. Diese
kann über die dem Falzapparat 16 zugeordnete separate Auslage 18 unabhängig von der
Auslage 19 im Falzapparatzylinderteil 17 arbeiten.
[0037] Das hier erläuterte Beispiel einer Bahnführung durch die Falzsektion 3 ist lediglich
eines von vielen möglichen Beispielen der Bahnführung. Es könnte sich ebensogut bei
den Teilbahnsträngen A1, A2, B1, B2, C1, C2 sowie D1 und D2 um den Auflagen geringeren
Druckauftrag handeln und bei den Teilbahnsträngen E1, E2, F1, F2, G1, G2 sowie H2
und H2 um die Auflagen stärkere Auflage handeln. Auch könnte die Trichtereinlaufwalze
7 in einer anderen Ebene als der in Fig. 3 gezeigten Ebene 3.2 angeordnet werden,
beispielsweise in allen drei Ebenen 3.1, 3.2, 3.3 der Falzsektion 3.
[0038] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung erhöht die Flexibilität der Produktion
auf Rollrotationen - insbesondere bei Zeitungsrotationen -ganz erheblich. Neben ihrem
Einsatz als Trichtereinlaufwalze 7 in einer Falzsektion 3, lassen sich erfindungsgemäß
geteilte Bahnführungswalzen auch als Bahneinzugswalzen, als Tänzerwalzen sowie als
Bahnspannungswalzen und als Zugwalzen für die Materialbahn integriert in die jeweiligen
Bahnpfade in der Rotation einbauen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß es
sich bei den in der Falzsektion 3 gemäß der vorliegenden Anmeldung hergestellten Formaten
vorzugsweise um Tabloid oder einfache Querfalzformate handelt, die bei der Falzung
in Zeitungsrotationsdruckmaschinen durchaus üblich sind. In den der Falzsektion 3
nachgeordneten Falzapparatzylinderteilen 16, 17 können sich an die solche Art vorgenommenen
Tabloid oder Querfalzformate bereits in der Falzsektion 3 oberhalb der Zylinderteile
Querfalzvorgänge, Doppelparallel-falzvorgänge sowie Deltafalzvorgänge anschließen,
sodaß die in den Auslagen 18 beziehungsweise 19 ausgelegten Exemplare in allen gängigen
Zeitungsformaten hergestellt werden können.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1.
- Erste Druckgruppe
- 1.1
- Achterturm 4/1
- 1.2
- Achtertum 4/1, 1/1
- 1.3
- Achterturm 4/4
- 2.
- Wendestangendeck
- 2.1
- Wendestangen
- 3.
- Falzsektion
- 3.1
- Erste Ebene
- 3.2
- Zweite Ebene
- 3.3
- Dritte Ebene
- 4.
- Erste Falzsektion
- 5.
- Zweite Falzsektion
- 6.
- Zweite Druckgruppe
- 6.1
- Achterturm 4/4
- 6.2
- Achtertum 4/1, 1/1
- 6.3
- Achtertum 4/1
- A
- Bahn erste Gruppe
- A1
- Bahnstrang
- A2
- Teilbahnstrang
- B
- Bahn erste Gruppe
- B1
- Teilbahnstrang
- B2
- Teilbahnstrang
- C
- Bahn erste Gruppe
- C1
- Teilbahnstrang
- C2
- Teilbahnstrang
- D
- Bahn erste Gruppe
- D1
- Teilbahnstrang
- D2
- Teilbahnstrang
- E
- Bahn zweite Gruppe
- E1
- Teilbahnstrang
- E2
- Teilbahnstrang
- F
- Bahn zweite Gruppe
- F1
- Teilbahnstrang
- F2
- Teilbahnstrang
- G
- Bahn zweite Gruppe
- G1
- Teilbahnstrang
- G2
- Teilbahnstrang
- H
- zweite Gruppe
- H1
- Teilbahnstrang
- H2
- Teilbahnstrang
- 7.
- Geteilte Bahnwalze
- 8.
- Erste Falzeinheit
- 9.
- Zweite Falzeinheit
- 10.
- Kupplung
- 10.1
- Zapfen
- 10.2
- Ausnehmung
- 11.
- Antrieb
- 12.
- Antrieb
- 13.
- Erster Führungswalzenabschnitt
- 14.
- Zweiter Führungswalzenabschnitt
- 15.
- Trichterniveau
- 16.
- Zylinderteil
- 17.
- Zylinderteil
- 18.
- Erste Exemplarauslage
- 19.
- Zweite Exemplarauslage
- 20.
- Trichternase
1. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen (A, B, C, D; E, F, G, H), über ein Wendestangendeck
(2) einer Falzsektion, die in mehrere Ebenen (3.1, 3.2, 3.3) unterteilt ist, von denen
aus die Materialbahnen (A bis D), (E bis H) in Falzapparate (4), (5) einlaufen, wobei
an Längsfalzeinheiten (8), (9) Einlaufelemente (7) aufgenommen sind, die Trichtereinlaufwalzen
darstellen und unabhängig voneinander betreibbare Führungsabschnitte (13), (14) aufweisen,
denen jeweils separate Antriebe (11, 12) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Führungsabschnitte (13), (14) als Lagerung für den jeweils anderen Führungsabschnitt
(13), (14) dient.
2. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsabschnitte (13), (14) mit einem Freilauf (10) versehen sind.
3. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Freilauf (10) zwischen den Führungsabschnitten (13), (14) angeordnet ist.
4. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzsektion (3) jeweils Längsfalzeinheiten (8), (9) enthält.
5. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfalzeinheiten (8), (9) nebeneinanderliegend aufgenommen sind.
6. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfalzeinheiten (8), (9) in drei Ebenen (3.1, 3.2, 3.3) aufgenommen sind.
7. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsabschnitte (13), (14) jeweils relativ zueinander verdrehbar sind.
8. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß einer der Führungsabschnitte (13), (14) im jeweils anderen Führungsabschnitt (13),
(14) formschlüssig gelagert ist.
9. Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Führungsabschnitte (13), (14) mit einer in einer Ausnehmung (10.2) des
gegenüberliegenden Führungsabschnittes (13), (14) aufgenommen Zapfen (10.1) versehen
ist.
10. Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 9 in einem
Falzapparatüberbau zum Führen von Materialbahnen (A, B, C, D; E, F, G, H) über ein
Wendestangendeck (2) mit Falzsektionen, die in mehreren Ebenen (3.1, 3.2., 3.3) liegend
angeordnet sind, von denen aus die Materialbahn (A, B, C, D; E, F, G, H) in Falzapparate
(4), (5) einlaufen.
11. Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 9 in einem
Falzapparatüberbau zum Führen von Materialbahnen (A bis D, E bis H) über ein Wendestangendeck
(2) mit Längsschneideinrichtungen zum Trennen der Materialbahnen (A bis D, E bis H)
in Teilbahnen (A1, A2, B1, B2, C1, C2, D1, D2) beziehungsweise (E1, E2, F1, F2, G1,
G2, H1 H2) mit Falzsektionen, die in mehreren Ebenen (3.1, 3.2, 3.3) liegend angeordnet
sind, von denen aus die Materialbahnen (A bis D, E bis H) in Falzapparate (4), (5)
einlaufen.
12. Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 9 in einem
Falzapparat mit einem Überbau zum Führen von Materialbahnen (A, B, C, D; E, F, G,
H) mit Längsschneideinrichtungen zum Trennen der Materialbahnen (A, B, C, D; E, F,
G, H) in Teilbahnen (A1, A2, B1, B2, C1, C2, D1, D2) beziehungsweise (E1, E2, F1,
F2, G1, G2, H1, H2) mit Falzsektionen, die in mehreren Ebenen (3.1, 3.2, 3.3) liegend
angeordnet sind.
13. Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 9 in einer
bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschine mit einer Vorrichtung zum Führen von Materialbahnen
(A bis D, E bis H) über ein Wendestangendeck (2) mit in mehreren Ebenen (3.1, 3.2,
3.3) liegenden Längfalzeinrichtungen (8, 9).
1. Device for guiding webs of material (A, B, C, D; E, F, G, H) via an angle-bar deck
(2) of a folding section, which is subdivided into a plurality of planes (3.1, 3.2,
3.3), from which the webs of material (A to D), (E to H) enter folding apparatuses
(4), (5), wherein infeed elements (7), which are former infeed rollers and have guide
portions (13), (14), which are operable independently of each other and to which respectively
separate drives (11, 12) are assigned, are accommodated on longitudinal folding devices
(8), (9), characterised in that one of the guide portions (13), (14) is used as a mounting support for the other
respective guide portion (13), (14).
2. Device for guiding webs of material according to Claim 1, characterised in that the guide portions (13), (14) are provided with a free-wheel mechanism (10).
3. Device for guiding webs of material according to Claim 2, characterised in that the free-wheel mechanism (10) is arranged between the guide portions (13), (14).
4. Device for guiding webs of material according to Claim 1, characterised in that the folding section (3) contains respective longitudinal folding devices (8), (9).
5. Device for guiding webs of material according to Claim 4, characterised in that the longitudinal folding devices (8), (9) are accommodated in a side-by-side configuration.
6. Device for guiding webs of material according to Claim 4, characterised in that the longitudinal folding devices (8), (9) are accommodated in three planes (3.1,
3.2, 3.3).
7. Device for guiding webs of material according to Claim 1, characterised in that the guide portions (13), (14) are respectively rotatable relative to one another.
8. Device for guiding webs of material according to any one of the preceding Claims,
characterised in that one of the guide portions (13), (14) is supported with form locking in the other
respective guide portion (13), (14).
9. Device for guiding webs of material according to Claim 8, characterised in that one of the guide portions (13), (14) is provided with a neck (10.1) accommodated
in a recess (10.2) in the opposing guide portion (13), (14).
10. Use of a device according to one or more of Claims 1 to 9 in a folding apparatus superstructure
for guiding webs of material (A, B, C, D; E, F, G, H) via an angle-bar deck (2) comprising
folding sections, which are disposed in a plurality of planes (3.1, 3.2, 3.3), from
which the webs of material (A, B, C, D; E, F, G, H) enter folding apparatuses (4),
(5).
11. Use of a device according to one or more of Claims 1 to 9 in a folding apparatus superstructure
for guiding webs of material (A to D, E to H) via an angle-bar deck (2) comprising
longitudinal slitting devices for dividing the webs of material (A to D, E to H) into
partial webs (A1, A2, B1, B2, C1, C2, D1, D2) or (E1, E2, F1, F2, G1, G2, H1, H2)
comprising folding sections, which are disposed in a plurality of planes (3.1, 3.2,
3.3), from which the webs of material (A to D, E to H) enter folding apparatuses (4),
(5).
12. Use of a device according to one or more of Claims 1 to 9 in a folding apparatus comprising
a superstructure for guiding webs of material (A, B, C, D; E, F, G, H) comprising
longitudinal slitting devices for dividing the webs of material (A, B, C, D; E, F,
G, H) into partial webs (A1, A2, B1, B2, C1, C2, D1, D2) or (E1, E2, F1, F2, G1, G2,
H1, H2) comprising folding sections, which are disposed in a plurality of planes (3.1,
3.2, 3.3).
13. Use of a device according to one or more of Claims 1 to 9 in a web-processing rotary
press comprising a device for guiding material webs (A to D, E to H) via an angle-bar
deck (2) comprising longitudinal folding devices (8, 9) located in a plurality of
planes (3.1, 3.2, 3.3).
1. Dispositif de guidage de bandes de matériau (A, B, C, D ; E, F, G, H) sur un capot
(2) à barres de retournement d'une section de pliage qui est divisée en plusieurs
niveaux (3.1,3.2,3.3), à partir desquels les bandes de matériau (A à D), (E à H) entrent
dans des plieuses (4), (5), où des éléments d'admission (7) sont disposés sur des
unités de pliage longitudinal (8), (9), lesquels éléments constituent des rouleaux
d'admission d'un cône de pliage et comportent des tronçons de guidage (13), (14),
qui peuvent être actionnés indépendamment l'un de l'autre et auxquels sont associés
respectivement des systèmes d'entraînement (11, 12) séparés, caractérisé en ce que l'un des tronçons de guidage (13), (14) fait fonction de support pour l'autre tronçon
de guidage (13), (14).
2. Dispositif de guidage de bandes de matériau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les tronçons de guidage (13), (14) sont munis d'une roue libre (10).
3. Dispositif de guidage de bandes de matériau selon la revendication 2, caractérisé en ce que la roue libre (10) est montée entre les tronçons de guidage (13), (14).
4. Dispositif de guidage de bandes de matériau selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section de pliage (3) comporte des unités de pliage longitudinal (8), (9) respectives.
5. Dispositif de guidage de bandes de matériau selon la revendication 4, caractérisé en ce que les unités de pliage longitudinal (8), (9) sont disposées l'une à côté de l'autre.
6. Dispositif de guidage de bandes de matériau selon la revendication 4, caractérisé en ce que les unités de pliage longitudinal (8), (9) sont disposées sur trois niveaux (3.1,
3.2, 3.3).
7. Dispositif de guidage de bandes de matériau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les tronçons de guidage (13), (14) sont chacun aptes à tourner l'un par rapport à
l'autre.
8. Dispositif de guidage de bandes de matériau selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'un des tronçons de guidage (13), (14) est monté selon un assemblage par conjugaison
de forme dans l'autre tronçon de guidage (13), (14).
9. Dispositif de guidage de bandes de matériau selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'un des tronçons de guidage (13), (14) est muni d'un tourillon (10.1) reçu dans
un évidement (10.2) du tronçon de guidage (13), (14) situé en face.
10. Utilisation d'un dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9 dans une
superstructure de plieuse pour le guidage de bandes de matériau (A, B, C, D ; E, F,
G, H) sur un capot (2) à barres de retournement, comportant des sections de pliage,
qui sont agencées en plusieurs niveaux (3.1, 3.2, 3.3) à partir desquels les bandes
de matériau (A, B, C, D ; E, F, G, H) entrent dans les plieuses (4), (5).
11. Utilisation d'un dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9 dans une
superstructure de dispositif de pliage pour le guidage de bandes de matériau (A à
D ; E à H) sur un capot (2) à barres de retournement, comportant des unités de coupe
longitudinale destinées à séparer les bandes de matériau (A à D ; E à H) en bandes
partielles (A1, A2, B1, B2, C1, C2, D1, D2) et respectivement (E1, E2, F1, F2, G1,
G2, H1, H2), comportant des sections de pliage qui sont agencées en plusieurs niveaux
(3.1, 3.2, 3.3), à partir desquels les bandes de matériau (A à D, E à H) entrent dans
des plieuses (4), (5).
12. Utilisation d'un dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9 dans une
plieuse comportant une superstructure pour le guidage de bandes de matériau (A, B,
C, D ; E, F, G, H), comportant des unités de coupe longitudinale destinées à séparer
les bandes de matériau (A, B, C, D ; E, F, G, H) en bandes partielles (A1, A2, B1,
B2, C1, C2, D1, D2) et respectivement (E1, E2, F1, F2, G1, G2, H1, H2), comportant
des sections de pliage qui sont agencées en plusieurs niveaux (3.1, 3.2, 3.3).
13. Utilisation d'un dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9 dans une
presse rotative d'impression par traitement en bandes comportant un dispositif de
guidage de bandes de matériau (A à D ; E à H) sur un capot (2) à barres de retournement
comportant des unités de pliage longitudinal (8, 9) situées sur plusieurs niveaux
(3.1, 3.2, 3.3).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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