[0001] Die Erfindung betrifft eine Wärmetauscheranordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] In der chemischen Industrie werden Wärmetauscheranordnungen zum Kühlen von fluidischen
Reaktionsprodukten in großer Anzahl in den verschiedenartigsten Anlagen eingesetzt.
Bei den Reaktionsprodukten handelt es sich vielfach um in hohem Maße korrosiv wirkende
Fluide. Wärmetauscheranordnungen zur Kühlung solcher Fluide müssen korrosionsgeschützte
Flächen aufweisen, die mit dem Fluid in Kontakt kommen. Daher sind in der Regel sowohl
die Innenwandung des Wärmetauschergehäuses als auch die Außenflächen der Wärmetauscherrohre
und die dem Wärmetauscherbereich zugewandte Oberfläche der Trägerplatte für die Wärmetauscherrohre
emailliert.
[0003] Derartige Wärmetauscheranordnungen erfordern einen hohen Herstellungs- und Prüfaufwand,
da die Emaillierung in makelloser Qualität ausgeführt werden und die Qualität sorgfältig
geprüft werden muß, um Teile mit etwaigen Fehlstellen (die korrodieren und später
zu Störungen im Anlagenbetrieb führen könnten) zuverlässig auszusondern.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstig herzustellende
Wärmetauscheranordnung der gattungsgemäßen Art anzugeben, die gleichwohl den thermischen
und chemischen Beanspruchungen im Dauereinsatz standhält.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Wärmetauscheranordnung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1.
[0006] Die Erfindung schließt den wesentlichen Gedanken ein, die besonders aufwendig herzustellende
und zu prüfende emaillierte Trägerplatte durch eine kostengünstiger zu erstellende,
jedoch funktionell gleichwertige Komponente zu ersetzen. Dieser Gedanke geht von der
Überlegung aus, daß speziell die Emaillierung der großflächigen Trägerplatte mit einer
Vielzahl von Bohrungen nur schwer und mit hohem Aufwand ohne jede Fehlstelle ausgeführt
werden kann, das Verwerfen von Trägerplatten mit Fehlstellen der Emaillierung aber
zugleich höchst kostspielig ist.
[0007] Weiterhin schließt die Erfindung den Gedanken ein, die Emaillierung der mit dem korrosiven
Fluid in Kontakt stehenden Oberfläche der Trägerplatte durch das Auflegen einer chemisch
und thermisch widerstandsfähigen Abdeckplatte zu ersetzen. Schließlich gehört zur
Erfindung der Gedanke, diese Abdeckplatte aus einem geeigneten Kunststoff auszuführe
und selbstnachstellende Anpreß- bzw. Abdichtmittel vorzusehen, die dem thermisch-mechanischen
Verhalten des Kunststoffs Rechnung tragen und für eine dauerhafte Abdichtung der Kontaktbereiche
zwischen der Abdeckplatte und den Wärmetauscherrohren gegen das korrosive Fluid sorgen,
d. h. der Durchtritt des aggressiven Fluids zur Trägerplatte verhindern.
[0008] In einer zweckmäßigen Ausführung umfassen die Abdichtmittel ein zwischen der Trägerplatte
und der Abdeckplatte angeordnetes Druckfederelement, das sich an der Trägerplatte
abstützt und die Abdeckplatte gegen ein am Wärmetauscherrohr (auf der gegenüberliegenden
Seite der Abdeckplatte) vorgesehenes Widerlager andrückt.
[0009] Das Druckfederelement umfaßt in einfacher und kostengünstiger Weise mindestens eine
das Wärmetauscherrohr umgebende Tellerfeder, bevorzugt zwei axial gereihte Tellerfedern.
Weiterhin umfassen die Abdichtmittel bevorzugt ein zwischen dem Druckfederelement
und der der Trägerplatte zugewandten Rückseite der Abdeckplatte angeordnetes Druckverteilelement
zur Vergleichmäßigung der Druckwirkung des Druckfederelementes über den Randbereich
der Durchgangsbohrung der Abdeckplatte. Dies ist in einer einfachen und kostengünstigen
Ausführung ein Druckring.
[0010] Die Abdeckplatte besteht bevorzugt im wesentlichen aus PTFE (Polytetrafluorethylen)
oder einem modifizierten PTFE, insbesondere dem Material TFM.
[0011] Die oben erwähnten Widerlager an den Wärmetauscherrohren für die Abdeckplatte sind
in bevorzugter Ausführung durch eine (insbesondere konzentrische und konisch zulaufende)
Verdickung der Rohrwandung geschaffen, die in einen Stirnwandbereich übergeht, der
zur Ebene der Abdeckplatte im wesentlichen parallel verläuft. Dieser Stirnwandbereich
bildet einen Auflagebereich, mit dem das Wärmetauscherrohr auf der Abdeckplatte aufsitzt.
Zur Gewährleistung einer hohen Korrosionssicherheit ist bevorzugt der gesamte Auflagebereich
emailliert, und zwar zusammenhängend mit der geschlossenen Außen-Emaillierung des
übrigen Wärmetauscherrohres.
[0012] Das Druckfederelement (speziell die Tellerfeder bzw. das Tellerfederpaar) und das
Druckverteilelement (speziell der Druckring) sind in einer vorteilhaften Ausführung
in einer Sackbohrung aufgenommen, die die jeweilige Durchgangsbohrung der Trägerplatte
bzw. das in diese eingesetzte Wärmetauscherrohr umgibt. Bei dieser Ausführung liegt
die Abdeckplatte im Idealzustand im wesentlichen vollflächig - angepreßt durch die
Überwurfmuttern - auf der Trägerplatte auf. Die Abdichtmittel wirken im wesentlichen
im Randbereich der Durchgangsbohrungen, verhindern hier aber zuverlässig Undichtigkeiten
infolge thermisch bedingter Fließvorgänge ist eventueller Dickenänderungen der Abdeckplatte
infolge der Beaufschlagung mit hohen Temperaturen. Sie gewährleisten dauerhaft die
erforderliche Flächenpressung zwischen der Oberfläche der Abdeckplatte und der Oberfläche
des Widerlagers am Wärmetauscherrohr.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Fortbildung dieser Ausführung sind die Sackbohrungen
über Querbohrungen miteinander bzw. mindestens indirekt mit dem Umfang der Trägerplatte
und somit dem Außenraum des Wärmetauschergehäuses verbunden. Über diese Bohrungen
ist eine Drucküberwachungs- bzw. Druckbeaufschlagungs-Einrichtung mit den Bohrungs-Innenräumen
verbindbar. Über diese kann die Dichtigkeit der Kontaktbereiche gegenüber dem korrosiven
Fluid überwacht bzw. zusätzliche Vorsorge gegen das Eindringen des korrosiven Fluids
in den Kontaktbereich getroffen werden. Hierzu dient die Beaufschlagung der Bohrungen
mit einem Medium unter einem oberhalb des Fluiddrucks im Wärmetauscher-Innenraum liegenden
Druck.
[0014] Vorteile und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich im übrigen aus den Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand
der Figuren. Von diesen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Gesamtdarstellung einer Wärmetauscheranordnung (im Längsschnitt),
bei der die Erfindung angewandt wird und
Fig. 2 eine Ausschnittdarstellung der Trägerplatte und eines Wärmetauscherrohres der
Anordnung nach Fig. 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
[0015] Fig. 1 zeigt eine Wärmetauscheranordnung 1, die im wesentlichen aus einem annähernd
zylindrischen Wärmetauschergehäuse, einem dieses ringförmig umgebenden Kühlmantel
5, einem an eine Stirnseite des Wärmetauschergehäuses 3 koaxial zu diesem angesetzten
Kühlkopf 7, einer das Wärmetauschergehäuse 3 und den Kühlkopf 7 zugleich miteinander
verbindenden und deren Innenräume voneinander trennenden Trägerplatte 9 sowie einer
Vielzahl von Wärmetauscherrohren 11 besteht.
[0016] Das Wärmetauschergehäuse 3 hat einen Einlaßstutzen 13 für ein zu kühlendes, chemisch
aggressives und daher korrosives Medium (Fluid) und einen Auslaßstutzen 15 für das
zu kühlende Fluid. Der Kühlmantel 5 hat einen Einlaßstutzen 17 und einen Auslaßstutzen
19 für ein Kühlmittel, und auch der Kühlkopf 7 hat einen Einlaßstutzen 21 und einen
Auslaßstutzen 23 für Kühlwasser. Nahe dem mit dem Einlaßstutzen 21 versehenen Ende
des Kühlkopfes 7 ist in diesem ein Lochboden 25 mit einer Vielzahl von Durchgangsbohrungen
angeordnet, in die jeweils ein Ende eines Kühlwasserrohres 27 mündet. Die Kühlwasserrohre
27 bilden mit dem Innenraum des Kühlkopfes 7 im Grunde einen eigenen Gegenstrom-Wärmetauscher
und münden im Bereich der Trägerplatte 9 jeweils in ein Wärmetauscherrohr 11, in dessen
Innerem sie (konzentrisch zu diesem) sich bis nahezu zu dessen entferntem Ende erstrecken.
[0017] Die Teile des Kühlkopfes 7, also insbesondere dessen Innenwandung, der Lochboden
25 und die Kühlwasserrohre 27, sind nicht emailliert, während sowohl die Innenwandung
des Wärmetauschergehäuses 3 als auch die Außenwandungen der Wärmetauscherrohre 11
eine korrosionsbeständige und chemisch resistente Emaillierung aufweisen. Im Wärmetauschergehäuse
3 ist eine Mehrzahl von sich im wesentlichen in Querschnittsrichtung erstreckenden
Umlenkplatten 29 aus PTFE dazu vorgesehen, die Verweilzeit des zu kühlenden Fluids
im Wärmetauscher zu erhöhen und eine mehrfache Queranströmung der Wärmetauscherrohre
11 zur Erhöhung der Effizienz des Wärmeübergangs zu bewirken.
[0018] Der Aufbau der Wärmetauscheranordnung im Bereich der Trägerplatte 9 und deren Verbindung
mit den Wärmetauscherrohren 11 ist in der Ausschnittsdarstellung der Fig. 2 genauer
zu erkennen.
[0019] Die Trägerplatte 9 trägt auf ihrer dem (hier nicht dargestellten) Wärmetauschergehäuse
zugewandten Oberfläche eine Abdeckplatte 31 aus TFM. Die Abdeckplatte 31 hat im wesentlichen
(in der Draufsicht) dieselbe Gestalt wie die Trägerplatte 9 und insbesondere Durchgangsbohrungen
31a, deren Lage mit derjenigen von Durchgangsbohrungen 9a in der Trägerplatte für
den Durchgang der Wärmetauscherrohre 11 korrespondiert. Durch die Durchgangsbohrungen
9a, 31a ist das trägerplattenseitige Ende des Wärmetauscherrohres 11, das einen Außengewindeabschnitt
lla aufweist, durchgesteckt. Von der Seite des (nicht dargestellten) Kühlkopfes her
ist eine Überwurfmutter 33 auf das Ende des Wärmetauscherrohres 11 aufgeschraubt.
Mit zwei 0-Ringen 35, 37 ist der Spaltbereich der Verbindung zwischen der Trägerplatte
9 und dem Wärmetauscherrohr 11 gegen das im Kühlkopf befindliche Kühlwasser abgedichtet.
[0020] Die Trägerplatte 9 weist an jeder Durchgangsbohrung 9a eine zu dieser konzentrische
Sackbohrung 9b auf, die als Aufnahmeraum für Abdichtmittel zur Abdichtung des Kontaktbereiches
zwischen dem Wärmetauscherrohr 11 und der Abdeckplatte 31 sowie der Trägerplatte 9
dient. Diese Abdichtmittel umfassen zwei übereinanderliegende (axial gereihte), die
Durchgangsbohrung 9a umgebende Tellerfedern 39, von denen die erste sich am Boden
der Sackbohrung 9b und die zweite an der ersten abstützt. Zwischen der der Abdeckplatte
31 zugewandten Oberfläche der zweiten Tellerfeder 39 und der Unterseite der Abdeckplatte
ist ein Druckring 41 vorgesehen, der zur Vergleichmäßigung des Andrucks der Tellerfedern
39 auf den Randbereich der Bohrung 31a der Abdeckplatte 31 dient.
[0021] Die Abdeckplatte 31 ist zwischen den Druckring 41 und die Stirnfläche llb eines konischen
Verdickungsbereiches llc des Wärmetauscherrohres 11 eingeklemmt. Der Stirnflächenbereich
llb ist auf seiner gesamten Fläche, zusammenhängend mit der Emaillierung der übrigen
Außenfläche des Wärmetauscherrohres 11, korrosionsbeständig emailliert.
[0022] In die Sackbohrung 9b führt eine Querbohrung 9c, deren (nicht dargestelltes) anderes
Ende auf der Umfangsfläche der Trägerplatte liegt, so daß sie die Sackbohrung 9b mit
dem Außenraum der Wärmetauscheranordnung verbindet. Diese Querbohrung ist zum Anschluß
einer externen Druckmeßeinrichtung zur Überwachung der Dichtigkeit des Kontaktbereiches
zwischen der Abdeckplatte 31 und dem Wärmetauscherrohr 11 oder zum Anschluß einer
Druckbeaufschlagungseinrichtung zur Zuführung eines nichtkorrosiven Fluids in den
Innenraum der Sackbohrung 9b ausgebildet. Durch eine solche Fluidbeaufschlagung der
Sackbohrung und der angrenzenden Spaltenbereiche mit einem oberhalb des Fluid-Drucks
im Wärmetauschergehäuse liegenden Druck kann auch im Falle etwaiger Undichtigkeiten
im Kontaktbereich das Eindringen des aggressiven zu kühlenden Fluids in die entsprechenden
Bereiche und somit eine Schädigung der dort befindlichen, chemisch nicht resistenten
Bauteile verhindert werden.
[0023] Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf dieses Beispiel beschränkt, sondern ebenso
in einer Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachgemäßen Handelns liegen.
So können insbesondere andere Federelemente und Druckverteilelemente an die Stelle
der oben erwähnten Tellerfeder(n) und des Druckringes treten, solange diese hinreichend
(beispielsweise bis etwa 200° C) temperaturbeständig sind. An die Stelle des Stirnflächenbereiches
einer konisch zulaufenden Verdickung des Wärmetauscherrohres kann - unter der gleichen
Voraussetzung ausreichender Temperaturbeständigkeit - ein anders ausgebildetes Widerlager
für die Abdeckplatte treten. Es kann sich dabei beispielsweise um eine Stirnfläche
eines aufgeschweißten (und mit der Emailleschicht überzogenen) Metallringes oder u.
U. auch eines aufgeklebten PTFE-Widerlagerelementes handeln.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Wärmetauscheranordnung
- 3
- Wärmetauschergehäuse
- 5
- Kühlmantel
- 7
- Kühlkopf
- 9
- Trägerplatte
- 9a
- Durchgangsbohrung
- 9b
- Sackbohrung
- 9c
- Querbohrung
- 11
- Wärmetauscherrohr
- 11a
- Außengewindeabschnitt
- 11b
- Stirnflächenbereich
- 11c
- Verdickungsbereich
- 13
- Einlaßstutzen (am Wärmetauschergehäuse)
- 15
- Auslaßstutzen (am Wärmetauschergehäuse)
- 17
- Einlaßstutzen (am Kühlmantel)
- 19
- Auslaßstutzen (am Kühlmantel)
- 21
- Einlaßstutzen (am Kühlkopf)
- 23
- Auslaßstutzen (am Kühlkopf)
- 25
- Lochboden
- 27
- Kühlwasserrohr
- 29
- Umlenkplatte
- 31
- Abdeckplatte
- 31a
- Durchgangsbohrung
- 33
- Überwurfmutter
- 35, 37
- O-Ring
- 39
- Tellerfeder
- 41
- Druckring
1. Wärmetauscheranordnung (1), mit einem Wärmetauschergehäuse (3) mit einem Zulauf (13)
und einem Ablauf (15) für ein zu kühlendes korrosives Fluid, einem an das Wärmetauschergehäuse
(3) angefügten Kühlkopf (7) mit einem Zulauf (21) und einem Ablauf (23) für ein Kühl-Fluid
und einer das Wärmetauschergehäuse (3) vom Kühlkopf (7) trennenden Trägerplatte (9),
in der eine Vielzahl von im Wärmetauschergehäusebereich (3) außen emaillierten Wärmetauscherrohren
(11) jeweils in einer Durchgangsbohrung (9a) der Trägerplatte (9) mittels einer auf
der Kühlkopf-Seite aufgeschraubten
Überwurfmutter (33) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf die nicht-emaillierte Trägerplatte (9) auf der Wärmetauschergehäuse-Seite eine
Abdeckplatte (31) aus einem temperaturbeständigen und chemisch resistenten Kunststoff
mit einer der Trägerplatte (9) entsprechenden Durchgangsbohrungs-Anordnung aufgelegt
ist und im Kontaktbereich zwischen der Abdeckplatte (31) und den Wärmetauscherrohren
(11) selbstnachstellende Anpreß- /Abdichtmittel (39, 41) zur Abdichtung gegen das
zu kühlende Fluid vorgesehen sind.
2. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Anpreß-/Abdichtmittel ein zwischen der Trägerplatte (9) und der Abdeckplatte (31)
korrosionsgeschützt angeordnetes Druckfederelement (39) aufweisen, das die Abdeckplatte
(31) gegen ein am Wärmetauscherrohr (11) vorgesehenes Widerlager andrückt.
3. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckfederelement als das Wärmetauscherrohr (11) umgebende Tellerfeder oder Tellerfederpaar
(39) ausgebildet ist.
4. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anpreß-/Abdichtmittel ein zwischen dem
Druckfederelement und der der Trägerplatte (9) zugewandten Rückseite der Abdeckplatte
(31) angeordnetes Druckverteilelement (41), insbesondere einen Druckring, aufweisen.
5. Wärmetauscheranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckplatte (31) im wesentlichen aus PTFE oder einem modifizierten PTFE besteht.
6. Wärmetauscheranordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Wärmetauscherrohr (11) auf der
Wärmetauschergehäuse-Seite der Abdeckplatte (31) als Widerlager eine Verdickung (llc)
aufweist, die einen zur Ebene der Abdeckplatte (31) im wesentlichen parallel verlaufenden
Auflagebereich (llb) bildet, mit dem das Wärmetauscherrohr (11) auf der Abdeckplatte
(31) aufsitzt.
7. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Auflagebereiche (llb) der Wärmetauscherrohre (11) im wesentlichen vollständig
emailliert sind.
8. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 2 oder 3 und einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckfederelement (39) und das Druckverteilelement (41) in einer die jeweilige
Durchgangsbohrung (9a, 31a) und das eingesetzte Wärmetauscherrohr (11) umgebenden
Sackbohrung (9b) aufgenommen sind.
9. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Sackbohrung (9b) durch eine im wesentlichen parallel zu deren Ebene im Inneren
der Trägerplatte (9) verlaufende Querbohrung (9c) mindestens mittelbar mit dem Umfang
der Trägerplatte (9) und somit dem Außenraum verbunden ist.
10. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Sackbohrungen (9b) und/oder in diese mündende Querbohrungen (9c) miteinander
verbunden sind und mindestens eine der Querbohrungen (9c) direkt mit dem Umfang der
Trägerplatte (9) verbunden ist.
11. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Querbohrung (9c) mit einer Drucküberwachungs- und/oder Druckbeaufschlagungseinrichtung
verbunden ist.
12. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
durch die Druckbeaufschlagungseinrichtung ein oberhalb des Drucks des zu kühlenden
Fluids im Wärmetauschergehäuse (3) liegender Bohrungsinnendruck in der Sackbohrung
(9b) eingestellt ist.