[0001] Die Erfindung betrifft einen Nehmergreifer für eine Greiferbandwebmaschine mit einem
Haken, der auf seiner Innenseite eine schräg zur Greiferlängsrichtung verlaufende
Klemmfläche aufweist, und mit einem Klemmstück, das eine der Klemmfläche des Hakens
zugeordnete Klemmfläche aufweist, das im wesentlichen in Greiferlängsrichtung gegen
eine Feder aus einer Klemmposition in eine geöffnete Position bewegbar ist und das
auf der den Klemmflächen gegenüberliegenden Seite mittels einer Führung abgestützt
und geführt ist.
[0002] Bei einem Nehmergreifer der eingangs genannten Art, wie er beispielsweise aus der
GB 2 106 550 A bekannt ist, ist das Klemmstück in seiner Bewegungsrichtung geführt.
Bei dieser Bauart muß das Klemmstück einen relativ großen Weg in seine geöffnete Position
bewegt werden, damit ein Schußfaden freigegeben wird.
[0003] Aus der EP 0 123 005 B1, die einen Nehmergreifer gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs offenbart, ist es bekannt, die Führung als eine zur Klemmfläche des Hakens
entgegengesetzte schräge, ebene Bahn auszubilden. Dadurch wird erreicht, daß das Klemmstück,
das sich entlang dieser Bahn bewegt, nach einer relativ kurzen Öffnungsbewegung einen
Schußfaden freigibt, da zusätzlich zu der Längsbewegung des Klemmstückes eine schräge
Querbewegung ausgeführt wird.
[0004] Bei einem Nehmergreifer muß der Schußfaden sicher zwischen den Klemmflächen des Hakens
und des Klemmstückes gehalten werden. Die Klemmkräfte müssen ausreichend groß sein,
damit das Klemmstück die Klemmposition nicht unter Einwirkung von Beschleunigungskräften
oder Bremskräften verläßt, oder wenn der Greifer aufgrund von äußeren Kräften in Schwingungen
gerät. Diese Kräfte werden von der das Klemmstück belastenden Feder aufgebracht. Bei
der Bauart nach der EP 0 123 005 ist eine Feder mit relativ großer Federkraft erforderlich,
da sich das Klemmstück in der Klemmposition nicht nur gegen die Klemmfläche des Hakens
sondern auch gegen die Führung abstützt. Von der Stärke der Feder sind die Belastungen
der Klemmflächen der Führung und der sonstigen Betätigungselemente und Verbindungen
zwischen einem Betätigungshebel und dem Klemmstück abhängig. Hohe Federkräfte sind
mit einer entsprechend hohen Beanspruchung und einem entsprechend hohen Verschleiß
verbunden. Bei der Bauart nach der EP 0 123 005 B1 wird somit der Vorteil des schnellen
Freigebens eines Schußfadens mit dem Nachteil eines erhöhten Verschleißes erkauft.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Nehmergreifer der eingangs genannten
Art zu schaffen, der einerseits relativ schnell öffnet, jedoch andererseits keinem
allzu hohen Verschleiß unterworfen ist.
[0006] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Klemmstück zwischen der geöffneten Position
und der Klemmposition mittels der Führung auf einer gekrümmten Führungsbahn geführt
ist, die in dem Bereich vor der Klemmposition hin zu der Klemmfläche des Hakens gerichtet
ist und die in den Bereich der Klemmposition in einen Abschnitt übergeht, der im wesentlichen
in Greiferlängsrichtung verläuft.
[0007] Mittels der erfindungsgemäß gekrümmten Führungsbahn der Führung wird erreicht, daß
ausreichend große Klemmkräfte mittels einer relativ schwachen Feder erhalten werden,
da das Klemmstück gegen die Kraft der Feder praktisch ausschließlich an den Klemmflächen
abgestützt wird. Dennoch läßt sich mittels der gekrümmten Führungsbahn erreichen,
daß der Längsbewegung des Klemmstückes eine relativ große Querbewegung überlagert
wird, so daß der Greifer relativ schnell geöffnet werden kann.
[0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen und der Unteransprüche.
- Fig. 1
- zeigt eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Nehmergreifers,
- Fig. 2 - 4
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles F2 der Fig. 1 auf eine erste Ausführungsform
eines Nehmergreifers in seiner Klemmposition, in seiner geöffneten Position und in
einer dazwischen liegenden Position,
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V der Fig. 2,
- Fig. 6 - 8
- Ansichten auf einer Ausführungsform ähnlich Fig. 2 bis 4,
- Fig. 9
- einen Schnitt entlang der Linie IX-IX der Fig. 6,
- Fig. 10- 12
- Ansichten einer Ausführungsform mit einer Rollenführung für das Klemmstück,
- Fig. 13
- einen Schnitt entlang der Linie XIII-XIII der Fig. 10,
- Fig. 14 - 16
- Ansichten einer weiteren Ausführungsform mit einem gegenüber Fig. 6 bis 8 zurückgesetzten
Führungselement,
- Fig. 17 - 19
- eine Ausführungsform ähnlich Fig. 10 bis 13 mit einem zurückgesetzten rollenförmigen
Führungselement,
- Fig. 20 - 22
- Ansichten einer Ausführungsform mit einem kugelförmigen Führungselement und
- Fig. 23
- einen Schnitt entlang der Linie XIII-XIII der Fig. 20.
[0009] Der in Fig. 1 nur schematisch dargestellte Nehmergreifer besitzt einen Grundkörper
1, an dessen vorderem Ende mittels Schrauben 2 ein Haken 3 angebracht ist. Der Haken
3 besitzt auf seiner Innenseite eine schräg zur Greiferlängsrichtung verlaufende Klemmfläche
4. Dieser Klemmfläche 4 ist eine Klemmfläche eines Klemmstückes 5 zugeordnet, das
in Pfeilrichtung A beweglich ist. Das Klemmstück 5 wird in Richtung zu der Klemmfläche
4 des Hakens 3 mittels einer Feder 6 belastet, die über einen nicht dargestellten
Übertragungsmechanismus, der ein Übertragungselement 7 enthält, auf das Klemmstück
5 einwirkt. Durch Betätigen eines Hebels 8, der in dem Greiferkörper 1 um eine Achse
9 verschwenkbar gelagert ist, kann das Klemmstück 5 zum Freigeben eines Schußfadens
zurückgezogen werden. Der Greiferkörper 1 des Nehmergreifers ist auf einem Führungsteil
10 befestigt, das ein Greiferband 11 verlängert.
[0010] Für die vorliegende Erfindung ist es von untergeordneter Bedeutung, wie der Betätigungsmechanismus
gestaltet ist, mit welchem das Klemmstück 5 in Pfeilrichtung A bewegbar ist und welche
Art von Feder das Klemmstück in Schließrichtung belastet. Hierfür kommt praktisch
jeder bekannte Nehmergreifer in Frage. Wesentlich ist vielmehr nur, wie das Klemmstück
5 geführt ist, um zu erreichen, daß einerseits eine relativ schwache Belastungsfeder
6 eingesetzt werden kann, während andererseits dennoch ein relativ schnelles Öffnen
der von dem Klemmstück 5 und dem Haken 3 gebildeten Klemme erreicht werden kann. Die
Feder 6 und ggf. ein zusätzliches Federelement sorgen nicht nur dafür, daß das Klemmstück
5 in Richtung zu dem Ende des Hakens 3 belastet ist, sondern auch dafür, daß auf das
Klemmstück 5 eine Federkraft in Querrichtung drückt, die das Klemmstück in Richtung
von der Klemmfläche 4 des Hakens 3 hinweg belastet.
[0011] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 bis 5 besitzt das Klemmstück 5 eine gewölbte
Klemmfläche, deren Klemmbereich im wesentlichen parallel zu der ebenen Klemmfläche
4 des Hakens 3 verläuft, die von einem Einsatz gebildet wird. Die Klemmfläche 4 ist
schräg zur Bewegungsrichtung des Klemmstückes 5 ausgerichtet.
[0012] Auf der der Klemmfläche 4 gegenüberliegenden Seite ist das Klemmstück 5 mittels eines
Führungselementes 12 geführt, das ebenfalls als ein an dem Haken 3 angebrachter Einsatz
ausgebildet ist. Das Führungselement 12 bildet mit dem ihm zugeordneten Teil des Klemmstückes
5 eine gekrümmte Führungsbahn 13. Diese Führungsbahn 13 verläuft in Richtung zu der
Spitze des Hakens 3 zunächst mit einer relativ starken Krümmung zu der Klemmfläche
4 des Hakens 3 und geht dann in einen Abschnitt über, der sich parallel zur Bewegungsrichtung
des Klemmstückes 5 erstreckt, d.h. in Längsrichtung des Nehmergreifers. Die Krümmung
hat beispielsweise die Form einer Parabel zweiten Grades oder auch höherer Ordnung
oder die Form eines Kreissegmentes.
[0013] In der Klemmposition, die in Fig. 2 dargestellt ist, wird die Belastungskraft der
Feder 6 im wesentlichen zwischen der Klemmfläche 4 des Hakens und der Klemmfläche
des Klemmstückes 5 aufgefangen, so daß mittels einer relativ schwachen Feder 6 eine
relativ große Klemmkraft erhalten werden kann. Mittels einer relativ schwachen Feder
6 kann somit erreicht werden, daß ein Schußfaden sicher gehalten ist, ohne daß die
Gefahr besteht, daß sich das Klemmstück 5 von der Klemmfläche 4 aufgrund von Beschleunigungen
oder Verzögerungen und/oder äußeren Kräften löst. Diese kleine Federkraft führt dazu,
daß entsprechend die Belastungen der Klemmflächen und des Führungselementes relativ
klein sind, so daß entsprechend auch der Verschleiß reduziert ist. Auch die übrigen
Elemente, beispielsweise die Achse 9, erfahren eine entsprechend geringe Belastung.
[0014] Wie insbesondere aus Fig. 5 zu ersehen ist, ist das Klemmstück 5 mit einer gerundeten
Rippe 14 in einer entsprechend gerundeten Längsnut 15 des Führungselementes 12 zum
Bilden der Führung 13 geführt. Damit wird erreicht, daß das Klemmstück 5 auch quer
zur Klemmbewegung geführt ist. Aufgrund der gerundeten Rippe 14 und der entsprechend
gerundeten Längsnut 15 kann sich das Klemmstück 5 in gewissem Maße um seine Längsachse
drehen, so daß sich die Klemmfläche des Klemmstücks 5 an die Klemmfläche 4 des Hakens
anpassen kann. Durch diese runde Profilierung wird erreicht, daß die Herstellungstoleranzen
relativ großzügig bemessen werden können. Würde die Führungsbahn 13 aus ebenen Flächen
gebildet, so müßten enge Toleranzen eingehalten werden.
[0015] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 bis 9 entspricht im Prinzip dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 bis 5. Der Unterschied besteht darin, daß bei den Ausführungsbeispielen
nach Fig. 6 bis 9 das Führungselement 12' als gerundete Längsrippe 15' ausgebildet
ist, während das Klemmstück 5 entsprechend mit einer gerundeten Längsnut 14' versehen
ist. Auch mit dieser Gestaltung werden die gleichen Vorteile erhalten, die bereits
anhand von Fig. 2 bis 5 beschrieben wurden.
[0016] Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 10 bis 13 ist der Haken 3 mit einem Führungselement
in Form einer Rolle 16 versehen, die an dem Haken 3 stationär angebracht oder drehbar
gelagert ist. Um bei diesem Ausführungsbeispiel eine gekrümmte Führungsbahn 17 zu
schaffen, ist das dem Haken 3 zugewandte, der Rolle 16 gegenüberliegende Ende des
Klemmstückes 5 in geeigneter Weise profiliert. In der Klemmposition arbeitet ein parallel
zur Bewegungsrichtung des Klemmstückes 5 oder zur Längsrichtung des gesamten Nehmergreifers
verlaufender Abschnitt mit der Rolle 16 zusammen. Vor diesem Abschnitt liegt ein gekrümmter
Bereich, so daß sich das Klemmstück 5 nach einem relativ kurzen Weg schnell von der
Klemmfläche 4 hinwegbewegt oder auch wieder schnell dieser Klemmfläche 4 zugestellt
werden kann.
[0017] Bei den Ausführungsformen nach Fig. 2 bis 5, 6 bis 9 und 10 bis 13 sind die Führungselemente
12, 12' und 16 in dem Bereich des Hakens 3 angeordnet, dem die Klemmfläche 4 gegenüberliegt.
Wie dies anhand der Ausführungsbeispiele nach Fig. 14 bis 16, 17 bis 19 und 20 bis
22 dargestellt ist, ist es jedoch auch ohne weiteres möglich, diese Führungselemente
an anderer Stelle anzuordnen.
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 14 bis 16 ist ein Führungselement 12' entsprechend
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 bis 9 von der Klemmfläche 4 des Hakens 3 hinweg
in Richtung zu dem Hebel 8 hin versetzt.
[0019] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 bis 19 ist eine Rolle 16 entsprechend dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 bis 13 versetzt zu der Klemmfläche 4 des Hakens 3
angeordnet.
[0020] Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 20 bis 23 ist ein Führungselement 18 in
Form einer Kugel versetzt zu der Klemmfläche 4 des Hakens 3 angeordnet. Dieser Kugel
18 ist eine Führungsbahn 19 ähnlich der Führungsbahn 17 zugeordnet, die entsprechend
ebenfalls zu der Klemmfläche 4 versetzt ist. Diese Führungsbahn 19 ist, wie insbesondere
aus Fig. 23 zu ersehen ist, als eine im Querschnitt annähernd halbrunde Rille ausgebildet.
[0021] Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel ähnlich dem Ausführungsbeipiel nach Fig.
2 bis 5 ist das Führungselement 12 ein mit der Klemmfläche 4 einteiliger Einsatz,
der in den Haken 3 eingesetzt ist.
[0022] Bei den Ausführungsbeispielen ist jeweils vorgesehen, daß die Führungsbahn 13, 17,
19 im Bereich der Klemmposition in Richtung der Bewegung des Klemmstückes 5 verläuft,
d.h. in Längsrichtung des Nehmergreifers. Damit wird erreicht, daß die Bewegung des
Klemmstückes in diesem Bereich ohne überlagerte Querbewegung von oder zu der Klemmfläche
4 des Hakens 3 erfolgt. Dieses Ziel kann auch dadurch erreicht werden, daß die Führungsbahn
im Bereich der Klemmposition von der Klemmfläche 4 hinweg von der Greiferlängsrichtung
abweicht, d.h. dem Klemmstück 5 im Bereich der Klemmposition eine von der Klemmfläche
4 hinweggerichtete Querbewegung überlagert wird.
[0023] Bei allen Ausführungsbeispielen, mit Ausnahme des Ausführungsbeispiels nach Fig.
10 bis 13, ist vorgesehen, daß sich das Klemmstück 5 in gewissem Maß um seine Längsachse
verdrehen kann. Dadurch kann es sich mit seiner Klemmfläche parallel zur Klemmfläche
4 des Hakens 3 ausrichten und so einen Schußfaden über eine größere Länge sicher klemmen,
wobei die Klemmkraft gleichmäßig über diese Länge des Schußfadens verteilt wird.
[0024] Aus dem Vorstehenden wird ersichtlich, daß der Kern der Erfindung darin besteht,
wie das Klemmstück 5 vor und bei Erreichen seiner Klemmposition geführt wird. Mit
welchen Elementen das Klemmstück 5 in Längsrichtung zu dem Haken 3 belastet ist und/oder
wie das Klemmstück 5 von dem Haken 3 zurückgezogen werden kann, ist weitgehend unerheblich.
Es sind somit sehr verschiedene Konstruktionen denkbar, mit denen dieser Bewegungsablauf
erzielt werden kann.
1. Nehmergreifer für eine Greiferbandwebmaschine mit einem Haken (3), der auf seiner
Innenseite eine schräg zur Greiferlängsrichtung verlaufende Klemmfläche (4) aufweist,
und mit einem Klemmstück (5), das eine der Klemmfläche des Hakens zugeordnete Klemmfläche
aufweist, das im wesentlichen in Greiferlängsrichtung gegen eine Feder (6) aus einer
Klemmposition in eine geöffnete Position bewegbar ist und das auf der den Klemmflächen
gegenüberliegenden Seite mittels einer Führung abgestützt und geführt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Klemmstück (5, 5') mittels der Führung zwischen der geöffneten Position und der
Klemmposition auf einer gekrümmten Führungsbahn (13, 17, 19) geführt ist, die in dem
Bereich vor der Klemmposition hin zu der Klemmfläche (4) des Hakens (3) gerichtet
ist und die in dem Bereich der Klemmposition in einen Abschnitt übergeht, der im wesentlichen
in Greiferlängsrichtung verläuft.
2. Nehmergreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (5, 5') mittels der Führung zusätzlich quer zur Klemmbewegung geführt
ist.
3. Nehmergreifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung ein Führungselement (12, 12', 16, 18) des Hakens (3) und ein Führungselement
(14, 14') des Klemmstückes (5, 5') enthält, die ineinandergreifen und ein Verschieben
quer zur Längsrichtung verhindern, jedoch ein Verdrehen des Klemmstückes (5, 5') um
eine Längsachse gestatten.
4. Nehmergreifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (12, 12') des Hakens (3) und des Klemmstückes (5, 5') als eine
gerundete Rippe (14, 15') und eine gerundete Nut (15, 14') gestaltet sind, die ineinander
greifen.
5. Nehmergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung in einem der Klemmfläche (4) des Hakens (3) gegenüberliegenden Bereich
angeordnet ist.
6. Nehmergreifer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung gegenüber dem Bereich des Hakens (3) zurückgesetzt ist.
1. Taker gripper for a rapier tape weaving machine with a hook (3) which has a locking
surface (4) running along the inside at an angle to the longitudinal direction of
the gripper and with a locking part (5) which has a locking surface assigned to one
of the locking surfaces on the hook which can essentially be moved from a locking
position along the longitudinal direction of the gripper against a spring (6) into
an open position and which is supported and guided on the side opposite the locking
surfaces by means of a guide device,
characterised in that
the locking part (5, 5') is guided by the guide device between the open position and
the locked position along a curved guide path (13, 17, 19) facing towards the locking
surface (4) of the hook (3) in the area before the locked position and which changes
into a section which runs essentially along the longitudinal direction of the gripper
in the area of the locked position.
2. Taker gripper in accordance with claim 1,
characterised in that
the locking part (5, 5') is additionally guided perpendicular to the locking movement
by means of the guide.
3. Taker gripper in accordance with claim 2,
characterised in that
the guide contains a guide element (12, 12', 16, 18) of the hook (3) and a guide element
(14, 14') of the locking part (5, 5') which engage with each other, preventing any
movement perpendicular to the longitudinal direction of the gripper but permitting
the rotation of the locking part (5, 5') about a longitudinal axis.
4. Taker gripper in accordance with claim 3,
characterised in that
the guide elements (12, 12') of the hook (3) and the locking part (5, 5') are designed
as a rounded rib (14, 15') and a rounded channel (15, 14') which engage with each
other.
5. Taker gripper in accordance with one of claims 1 to 4,
characterised in that
the guide is positioned in an area opposite the locking surface (4) of the hook (3).
6. Taker gripper in accordance with one of claims 1 to 4,
characterised in that
the guide is set back in relation to the area of the hook (3).
1. Pince tireuse pour une machine à tisser à pinces, comprenant un crochet (3) qui comporte
sur sa face interne une face de serrage (4) s'étendant obliquement par rapport à la
direction longitudinale de la pince, et une pièce de serrage (5) qui comporte une
face de serrage associée à la face de serrage du crochet, et qui est déplaçable essentiellement
dans la direction longitudinale de la pince à l'encontre d'un ressort (6) d'une position
de serrage dans une position ouverte et qui prend appui et est guidée sur un côté
oppose aux faces de serrage, par l'intermédiaire d'un guidage,
caractérisé en ce que la pièce de serrage (5, 5') est guidée par le guidage entre la position ouverte et
la position de serrage sur un chemin de guidage courbé (13, 17, 19) et qui est orienté
dans la zone en amont de la position de serrage en direction de la face de serrage
(4) du crochet (3) et qui transite dans la zone de la position de serrage dans une
portion qui s'étend sensiblement dans la direction longitudinale de pince.
2. Pince tireuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce de serrage (5, 5') est guidée, au moyen du guidage, supplémentairement perpendiculairement
au mouvement de serrage.
3. Pince tireuse selon la revendication 2, caracterisée en ce que le guidage comprend un élément de guidage (12, 12', 16, 18) du crochet (3) et un
élément de guidage (14, 14') de la pièce de serrage, qui s'engagent l'un dans l'autre
et empechant un coulissement perpendiculaire à la direction longitudinale, mais permettent
une rotation de la pièce de serrage (5, 5') autour d'un longitudinale.
4. Pince tireuse selon la revendication 3, caractérisée en ce que les éléments de guidage (12, 12') du crochet (3) et de la pièce de serrage (5,5')
sont réalisés sous forme d'une nervure arrondie (14, 15') et une rainure arrondie
(15, 14'), qui s'engagent l'une dans l'autre.
5. Pince tireuse selon la revendication 1 à 4, caractérisée en ce que le guidage est disposé dans une zone opposée à la face de serrage (4) du crochet
(3).
6. Pince tireuse selon la revendication 1 à 4, caractérisé en ce que le guidage est décalé en arrière par rapport à la zone du crochet (3).