[0001] Die Erfindung ist auf einen Mehrkomponenten-Behälter zur Aufbewahrung und zum Ausbringen
von mindestens zwei verschiedenen flüssigen bis pastösen Stoffen gerichtet, die nach
dem Ausbringen aus dem Behälter miteinander vermischt werden.
[0002] Bei derartigen Stoffen kann es sich beispielsweise um einen "Zwei-Komponenten-Klebstoff"
handeln, dessen Einzelkomponenten voneinander getrennt aufbewahrt werden, und die
nach ihrer Vermischung miteinander mit einem vorgegebenen Mischungsverhältnis aushärten.
Üblicherweise werden deshalb diese miteinander zu vermischenden Stoffe in einzelnen
Behältern abgefüllt und aufbewahrt und die einzelnen Behälter dann zu einem Gebinde,
beispielsweise zu einer Probepackung bei Kleinmengen, zusammengestellt.
[0003] Aus der EP 0 271 976 A2 ist eine eine bestimmte Menge eines fließfähigen Produkts
enthaltende Ausgabeverpackung bekannt, aus der das Produkt zum einmaligen Gebrauch
entnommen wird. Die Ausgabeverpackung besteht aus einer relativ steifen, aus mehreren
Lagen bestehenden Platte mit einer in der äußeren Oberfläche eingekerbten Bruchlinie,
die die Platte in zwei gleiche Plattenhälften teilt. Auf der inneren Oberfläche jeder
Plattenhälfte befindet sich jeweils eine Tasche aus einem flexiblen Material, in der
das Produkt eingefüllt ist. Zur Ausgabe des Produkts wird die Platte nach innen gebogen,
wodurch die eingekerbte Bruchlinie der äußeren Lage aufreißt, während die innere Lage
der Platte unversehrt bleibt und die beiden Halbplatten über eine gemeinsame Kante
miteinander verbunden bleiben. Gleichzeitig wird durch den Biegevorgang eine mittige
Ausgabeöffnung in der Bruchlinie freigegeben. Bei weiterer Biegung der beiden Halbplatten
nach innen drücken schließlich die auf der Innenseite der Halbplatten angeordneten
flexiblen Taschen gegeneinander und drücken das Produkt durch die Ausgabeöffnung heraus.
Nachteilig bei dieser bekannten Ausgabeverpackung ist das unkontrollierte Gegeneinanderdrücken
der gefüllten Taschen und die komplizierte Gestaltung der Ausgabeverpackung mit einer
Sollbruchlinie und in der Sollbruchlinie angeordneter Ausgabeöffnung.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Mehrkomponenten-Behälter zur Aufbewahrung und
zum gleichmäßigen, dosierten Ausbringen von mindestens zwei verschiedenen Stoffen
auszubilden, der konstruktiv einfach gestaltet ist und mit geringem Kostenaufwand
gefertigt werden kann und der mit einfacher Handhabung ein gleichmäßiges und dosiertes
Ausbringen der Stoffe im richtigen vorgeschriebenen Mischungsverhältnis gewährleistet.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird bei einem Mehrkomponenten-Behälter der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Der Mehrkomponenten-Behälter gemäß der Erfindung zeichnet sich durch eine äußerst
einfache konstruktive Gestaltung aus und kann deshalb beispielsweise als Spritzgießteil
gefertigt werden. Die Handhabung sowohl für den Füllvorgang wie auch für das Ausbringen
der eingefüllten Stoffe ist denkbar einfach, wobei je nach Größe des Füllvolumens
und der benötigten auszubringenden Menge der Mehrkomponenten-Behälter für einen einmaligen
Gebrauch, beispielsweise für den Bereich der Probeverpackung, oder aber auch als Vorratsbehälter
für das mehrfache Benutzen geeignet ist.
[0007] Die Ausbildung des Mehrkomponenten-Behälters sowie seine Verwendung und Handhabung
werden nachfolgend an schematischen Zeichnungsfiguren eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
[0008] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Mehrkomponenten-Behälter in Füllstellung,
- Fig. 2
- einen Mehrkomponenten-Behälter gemäß Fig. 1 in Schließstellung,
- Fig. 3
- einen Mehrkomponenten-Behälter gemäß Fig. 1 in Ausbringstellung.
[0009] In Figur 1 ist die Ausführungsform eines Mehrkomponenten-Behälters 1 für zwei verschiedene
Stoffe, beispielsweise für einen Zweikomponenten-Klebstoff dargestellt. Der Mehrkomponenten-Behälter
1 besteht dabei im wesentlichen aus zwei Behälterteilen, nämlich einem Kammerteil
2 und einem Stempelteil 3, die über eine gemeinsame Kante 6 miteinander verbunden
sind, beispielsweise mittels eines Filmscharniers.
[0010] Im Kammerteil 2 sind hierbei zwei Kammern 4 bzw. 4', 4" angeordnet, die nach außen,
in der Zeichnungsebene nach unten, ausgewölbt sind. Im Stempelteil 3 sind zwei der
Größe der Kammern 4', 4" angepasste keil- bzw. leistenförmig ausgebildete Vorsprünge
5 bzw. 5', 5" angeordnet, die gleichfalls nach außen ausgewölbt sind.
[0011] Der gemeinsamen Kante 6 gegenüberliegend sind beide Behälterteile 2, 3 mit zungenförmigen
Enden 9, 10 und mit gegeneinander versetzt angeordneten Laschen 11, 12 ausgebildet.
Innerhalb des zungenförmigen Endes 9 des Kammerteils 2 sind für jede Kammer 4', 4"
Ausbringtüllen 14', 14" angeordnet zum Ausbringen der in die Kammern 4', 4" eingefüllten
Stoffe.
[0012] In der in Fig. 1 dargestellten Füllstellung, wobei die beiden Behälterteile 2, 3
sich in einer "180 Grad-Stellung" zueinander befinden, sind die beiden Kammern 4',
4" des Kammerteils 2 von oben mit jeweils verschiedenen Stoffen befüllbar. Nach erfolgter
Füllung wird die obere, bis auf die Vertiefung der Kammern 4', 4" eben ausgebildete
Seite 7 des Kammerteils 2 mit einer Folie 18 versiegelt. Die Folie 18 überdeckt dabei
nicht die gesamte Fläche, sondern lässt die Lasche 11 am Ende des zungenförmigen Endes
9 unbedeckt (die Vorderkante der Folie 18 ist dabei mit der Bezugsziffer 19 dargestellt),
so dass die Enden der Tüllen 14', 14" frei bleiben. Diese freien Enden der Tüllen
14', 14" werden dann mit einer weiteren Folie, einer Verschlussfolie, versiegelt;
in der Zeichnungsfigur ist diese zusätzliche Verschlussfolie nicht eingezeichnet.
Als Folie kann beispielsweise Aluminium, Kunststoff oder ein Verbundstoff verwendet
werden, wobei die Folie auch als Dekorationsfläche - entsprechend bedruckt - dienen
kann.
[0013] Im Stempelteil 3 sind in beiden leistenförmigen Vorsprüngen 5', 5" jeweils ein Hohlraum
15', 15" angeordnet, die gleichfalls von der eben ausgebildeten Seite 8 des Stempelteils
3 her zugänglich sind. In diesen Hohlräumen 15', 15" können beispielsweise ein Spatel
zur späteren Vermischung der ausgebrachten Stoffe oder auch ein Beipackzettel untergebracht
werden, wonach auch diese Seite 8 mit einer Folie 18 versiegelt wird. Alternativ kann
es sich beispielsweise auch um einen einheitlichen Hohlraum 15 handeln (nicht dargestellt).
[0014] Über die gemeinsame Kante 6, über die die beiden Behälterteile 2, 3 schwenkbeweglich
miteinander verbunden sind, kann der Behälter 1 durch eine Schwenkbewegung entweder
in Pfeilrichtung 17 in eine Verschlussstellung oder aber durch eine Schwenkbewegung
in Pfeilrichtung 16 in die Ausbringstellung gebracht werden.
[0015] In der Verschlussstellung liegen beide ebenen Seiten 7, 8 der beiden Behälterteile
2, 3 plan aufeinander, wobei durch die Versiegelung der Kammern 4', 4" und der Ausbringtüllen
14', 14" durch jeweils eine Folie 18 die eingefüllten Stoffe sicher im Behälter 1
verbleiben.
[0016] In Figur 2 ist in einer perspektivischen Ansicht der Mehrkomponenten-Behälter 1 in
der Verschlussstellung mit oben angeordnetem Kammerteil 2 dargestellt. Beide Seiten
7, 8 der Behälterteile 2, 3 liegen plan und fest aufeinander, während die Kammern
4', 4" sowie die leistenförmigen Vorsprünge 5', 5" (nur 5" teilweise sichtbar) nach
außen vorspringen. In dieser Verschlussstellung, die durch festes Zusammendrücken
der beiden ebenen Seiten 7, 8 der beiden Behälterteile 2, 3 hergestellt wird, greift
ein biegsamer elastischer Verschlusshaken 13, der an der Lasche 12 am zungenförmigen
Ende 10 des Stempelteils 3 angeordnet ist, über die Kante der Lasche 11 des zungenförmigen
Endes 9 des Kammerteils 2, wodurch eine feste Verbindung zwischen den beiden Behälterteilen
2, 3 hergestellt ist, die einen sicheren Transport gewährleistet und die die dünnen
Folien 18 vor einer Beschädigung durch äußere Einwirkungen schützt.
[0017] Zum Öffnen der Verschlussstellung werden die an beiden Enden der Behälterteile 2,
3 versetzt angeordneten Laschen 11, 12 auseinandergedrückt, wodurch der Verschlusshaken
13 "aufspringt". Nun werden die beiden Behälterteile 2, 3 in Pfeilrichtung 16 (siehe
Fig. 1) um die gemeinsame Kante 6 soweit umgeschwenkt, bis sich die äußeren vorspringenden
Kammern 4', 4" und die leistenförmigen Vorsprünge 5', 5" leicht berühren.
[0018] In Figur 3 ist der Mehrkomponenten-Behälter 1 der Figuren 1 und 2 in der "Ausbringstellung"
dargestellt. Die Verschlussfolie der Ausbringtüllen 14', 14" ist entfernt (deutlich
sichtbar an der freiliegenden Vorderkante 19 der Folie 18), so dass nun die in den
Kammern 4 (nur 4" sichtbar) eingefüllten Stoffe aus den Ausbringtüllen 14', 14" austreten
können. Zum eigentlichen Ausbringen werden die beiden Behälterteile 2, 3 in Pfeilrichtung
16 weiter zusammengedrückt, wodurch sich die leistenförmigen Vorsprünge 5', 5" des
Stempelteils 3 keilförmig langsam von außen in die Kammern 4', 4" eindrücken und damit
die eingefüllten Stoffe über die Ausbringtüllen 14', 14" nach außen im vorgeschriebenen
Mischungsverhältnis verdrängen. Die ausgebrachten Stoffe können danach außerhalb des
Mehrkomponenten-Behälters 1 miteinander vermischt werden.
[0019] Dieser Vorgang kann bis zur vollständigen Entleerung der Kammern 4', 4" ablaufen,
insbesondere bei Probepackungen mit kleinem Füllvolumen; der Vorgang kann aber auch
vor der endgültigen Entleerung der Kammern 4', 4" unterbrochen werden, wobei dann
die Ausbringtüllen 14', 14" mit einer neuen Verschlussfolie wieder verschlossen werden
müssen. Auf diese Weise kann der Mehrkomponenten-Behälter 1 mehrmals benutzt werden
und wird zwischen diesen einzelnen Benutzungsvorgängen jeweils wieder in die Verschlussstellung
zurück geschwenkt.
[0020] Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Zweikomponenten-Behälter 1 stellt, was die
Anzahl der Komponenten, die Ausbildung der Kammern 4 und der leistenförmigen Vorsprünge
5 betrifft, nur ein Ausführungsbeispiel dar, das selbstverständlich je nach Anzahl
der Komponenten, des vorgegebenen Mischungsverhältnisses, der Viskosität der in den
Kammern 4 einzufüllenden Stoffe sowie anderer Parameter entsprechend abgewandelt werden
kann.
1. Mehrkomponenten-Behälter (1) zur Aufbewahrung und zum Ausbringen von mindestens zwei
verschiedenen flüssigen bis pastösen Stoffen, die nach dem Ausbringen aus dem Mehrkomponenten-Behälter
(1) miteinander vermischt werden, bestehend aus zwei über eine gemeinsame Kante (6)
miteinander verbundenen und gegeneinander verschwenkbaren Behälterteilen (2, 3) mit
Kammern (4', 4") zur Aufbewahrung der Stoffe, wobei die Behälterteile (2,3) zum Ausbringen
der Stoffe aus den Kammern (4', 4") gegeneinander gedrückt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Behälterteile (2, 3), ein Kammerteil (2) mit nach außen vorgewölbten Kammern
(4', 4") zur Aufbewahrung der flüssigen bis pastösen Stoffe und ein Stempelteil (3)
mit nach außen vorgewölbten leistenförmigen Vorsprüngen (5', 5"), über eine gemeinsame
Kante (6) um bis zu 360 Grad verschwenkbar sind;
b) die den leistenförmigen Vorsprüngen (5', 5") bzw. den Kammern (4', 4") gegenüberliegenden
Seiten (7, 8) der Behälterteile (2, 3) eben ausgebildet und in der Verschlussstellung
durch Verschwenken plan aufeinander legbar sind;
c) an beiden Behälterteile (2, 3) der gemeinsamen Kante (6) gegenüberliegend gegeneinander
versetzt angeordnete Laschen (11, 12) mit zungenförmigen Enden (9, 10) angeordnet
sind, wobei im zungenförmigen Ende (9) des Kammerteils (2) für jeweils eine Kammer
(4', 4") eine Ausbringtülle (14', 14") vorgesehen ist;
d) die Kammem (4', 4") und die leistenförmigen Vorsprünge (5', 5") derart korrespondierend
angeordnet sind und die beiden Behälterteile (2, 3) so miteinander verbunden sind,
dass zum Ausbringen der in den Kammern (4', 4") enthaltenden Stoffe die leistenförmigen
Vorsprünge (5', 5") durch Verschwenken um die gemeinsame Kante (6) von außen in die
Kammern (4', 4") eindrückbar sind.
2. Mehrkomponenten-Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Kammern (4', 4") und der den Kammern (4', 4") zugeordneten leistenförmigen
Vorsprünge (5', 5") sowie das Größenverhältnis der Kammern (4', 4") zueinander der
gewünschten Ausbringmenge je Kammer (4', 4") und dem vorgeschriebenen Mischungsverhältnis
entsprechen.
3. Mehrkomponenten-Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (12) des Stempelteils (3) mit einem elastischen, beweglichen Verschlusshaken
(13) ausgebildet ist, der in der Verschlussstellung um die Lasche (11) des Kammerteils
(2) greift.
4. Mehrkomponenten-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die leistenförmigen Vorsprünge (5, 5', 5") mindestens einen Hohlraum (15, 15', 15")
aufweise, der von der gegenüberliegenden, glatt ausgebildeten Seite (8) her zugänglich
ist.
5. Mehrkomponenten-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die von den glatt ausgebildeten Seiten (7, 8) her zugänglichen Kammern (4) des Kammerteils
(2), der Hohlraum (15) in den leistenförmigen Vorsprüngen (5) des Stempelteils (3)
sowie die Ausbringtüllen (14) im gefüllten Zustand mit einer Folie (18) verschlossen
sind.
1. Multi-component container (1) for storage and dispensing of at least two different
liquid to pasty substances, which are intermixed after dispensing from the multi-component
container (1), consisting of two container parts (2, 3), which are connected together
by way of a common edge (6) and pivotable relative to one another, with chambers (4',
4") for storage of the substances, wherein the container parts (2, 3) are pressed
towards one another for dispensing the substances from the chambers (4', 4"),
characterised in that
a) the container parts (2, 3), namely a chamber part (2) with outwardly bulged chambers
(4', 4") for storage of the liquid or pasty substances and a plunger part (3) with
outwardly bulged strip-shaped projections (5', 5"), are pivotable over by way of a
common edge (6) up to 360 degrees;
b) the sides (7, 8), which are opposite the strip-shaped projections (5', 5") or the
chambers (4', 4"), of the container parts (2, 3) are formed to be flat and in the
closure setting can be laid planarly on one another by pivotation;
c) straps (11, 12) with tongue-shaped ends (9, 10) disposed opposite the common edge
(6) and arranged offset relative to one another are arranged at the two container
parts (2, 3), wherein a dispensing nozzle (14', 14") is provided for each chamber
(4', 4") in the tongue-shaped end (9) of the chamber part (2); and
d) the chambers (4', 4") and the strip-shaped projections (5', 5") are arranged in
correspondence in such a manner, and the two container parts (2, 3) are so connected
together, that for dispensing the substances contained in the chambers (4', 4") the
strip-shaped projections (5', 5") can be pressed from outside into the chambers (4',
4") by pivotation about their common edge (6).
2. Multi-component container according to claim 1, characterised in that the size of the chambers (4', 4") and of the strip-shaped projections (5', 5") associated
with the chambers (4', 4") as well as the ratio of the sizes of the chambers (4',
4") relative to one another corresponds with the desired dispensing quantity per chamber
(4', 4") and the prescribed ratio of mixing.
3. Multi-component container according to claim 1, characterised in that the strap (12) of the plunger part (3) is formed with a resilient movable closure
hook (13) which in the closure setting engages around the strap (11) of the chamber
part (2).
4. Multi-component container according to one or more of claims 1 to 3, characterised in that the strip-shaped projections (5, 5', 5") have at least one cavity (15, 15', 15")
which is accessible from the opposite, smoothly formed side (8).
5. Multi-component container according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the chambers (4), which are accessible from the smoothly formed sides (7, 8), of
the chamber part (2), the cavity (15) in the strip-shaped projections (5) of the plunger
part (3) as well as the dispensing nozzles (15) are closed in the filled state by
a foil (18).
1. Récipient (1) destiné à des composants multiples pour stocker et pour distribuer au
moins deux produits différents dans un état allant de liquide à pâteux, qui, après
distribution hors du récipient (1) destiné à des composants multiples, sont mélangés
entre eux, constitué par deux parties de récipient (2, 3) reliées l'une à l'autre
par une arête commune (6) et mobiles en pivotement l'une par rapport à l'autre et
comportant des chambres (4', 4") pour stocker les produits, les parties de récipient
(2, 3) étant pressées l'une contre l'autre pour distribuer les produits hors des chambres
(4', 4"),
caractérisé en ce que :
a) les parties de récipient (2, 3) que sont une partie formant chambre (2) comportant
des chambres (4', 4") bombées vers l'extérieur et destinées à stocker les produits
dans un état allant de liquide à pâteux, et une partie formant poussoir (3) comportant
des saillies (5', 5") en forme de baguette et bombées vers l'extérieur, sont mobiles
en pivotement d'un angle allant jusqu'à 360° via une arête commune (6) ;
b) les côtés (7, 8) des parties de récipient (2, 3) opposés aux saillies (5', 5")
en forme de baguette ou aux chambres (4', 4") sont réalisés plans et susceptibles
d'être posés à plat l'un sur l'autre par pivotement dans la position de fermeture
;
c) il est prévu des pattes (11, 12) agencées en décalage mutuel à l'opposé de l'arête
commune (6) sur les deux parties de récipient (2, 3) et présentant des extrémités
(9, 10) en forme de languette, un bec verseur de distribution (14', 14") étant prévu
dans l'extrémité (9) en forme de languette de la partie formant chambre (2) pour une
chambre respective (4', 4") ;
d) les chambres (4', 4") et les saillies (5', 5") en forme de baguette sont agencées
en correspondance et les deux parties de récipient (2, 3) sont reliées l'une à l'autre,
de telle sorte que pour distribuer les produits contenus dans les chambres (4', 4"),
les saillies (5', 5") en forme de baguette sont susceptibles d'être enfoncées depuis
l'extérieur dans les chambres (4', 4") par pivotement autour de l'arête commune (6).
2. Récipient destiné à des composants multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce que la taille des chambres (4', 4") et des saillies (5', 5") en forme de baguette associées
aux chambres (4', 4") ainsi que la proportion respective des chambres (4', 4") l'une
par rapport à l'autre correspondent à la quantité de distribution désirée par chambre
(4', 4") et au rapport de mélange prescrit.
3. Récipient destiné à des composants multiples selon la revendication 1, caractérisé en ce que la patte (12) de la partie formant poussoir (3) est réalisée avec un crochet de fermeture
élastique mobile (13) qui, dans la position de fermeture, entoure la patte (11) de
la partie formant chambre (2).
4. Récipient destiné à des composants multiples selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que les saillies (5, 5', 5") en forme de baguette comprennent au moins une cavité (15,
15', 15") qui est accessible depuis le côté opposé réalisé lisse (8).
5. Récipient destiné à des composants multiples selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que les chambres (4) de la partie formant chambre (2) accessibles depuis les côtés (7,
8) réalisés lisses, la cavité (15) dans les saillies (5) en forme de baguette de la
partie formant poussoir (3) ainsi que les becs verseurs de distribution (14) sont
refermés par une feuille (18) dans l'état rempli.