[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schalrohr zum Betonieren von Säulen, Stützen und
ähnlichen Bauelementen, mit einer zweischichtigen Rohrwand, deren äußere Schicht aus
Pappe hergestellt ist und deren innere Schicht nahtlos und verformungssteif aus Kunststoff
gebildet und mit der äußeren Schicht fest verbunden ist. Die Erfindung bezieht sich
auch auf ein Verfahren zum Ein- und Ausschalen von Säulen, Stützen und ähnlichen Bauelementen
unter Verwendung eines solchen Schalrohrs.
[0002] Schalrohre aus Pappe werden seit langem zum Betonieren von Säulen, Stützen, Pfeilern
und ähnlichen Bauteilen eingesetzt. Die Schalrohre sind aus mehreren übereinanderliegenden
Papierstreifen bzw. -lagen spiralförmig gewickelt. Aufgrund dieser spiralförmigen
Wicklung entstehen an der Innenseite und an der Außenseite des Schalrohrs spiralförmig
verlaufende Nähte zwischen den einzelnen Papierstreifen. Wird solch ein Schalrohr
zur Herstellung einer Säule oder dergleichen mit Beton gefüllt, bilden sich die auf
der Rohrinnenseite vorhandenen Nähte auf der Außenseite des entstehenden Bauteils
ab, was bei einer Betonsichtfläche häufig als störend empfunden wird und entsprechende
Nacharbeiten erfordert. Darüber hinaus kann sich auch die Faserstruktur der Innenseite
des Papprohrs auf der Außenseite des Betonteils abbilden, und es können sogar Papierfasern
an der Betonfläche haften bleiben.
[0003] In der US-2,677,165 wird vorgeschlagen, auf die Papierstreifen, die die Innenseite
des Schalrohrs bilden, einen Polyethylen-Film aufzubringen. Hierdurch wird zwar das
Haftenbleiben und Abbilden von Papierfasern an der Betonfläche vermieden, jedoch sind
die Nähte zwischen den Papierstreifen weiterhin vorhanden und dementsprechend auf
der Betonoberfläche abgebildet. Zur leichteren Entfernung des Schalrohrs von dem abgebundenen
Bauelement wird in dieser Druckschrift noch vorgeschlagen, auf der Innenseite des
Schalrohrs zwei sich diametral gegenüberliegende Schneiddrähte anzuordnen, die sich
jeweils über die gesamte Länge des Schalrohrs erstrecken und mit denen beim Ausschalen
das Schalrohr aufgerissen und in zwei Hälften geteilt werden kann, die sich von dem
Betonelement leicht abnehmen lassen. Nachteilig ist hierbei, daß sich auch diese Schneiddrähte
auf der Oberfläche des Bauelementes abbilden.
[0004] Aus dem DE-GM 89 05 989.1 ist es bekannt, auf der Innenseite eines Schalrohrs aus
spiralförmig gewickeltem Papier ein Aufreißelement anzuordnen. Dieses Aufreißelement
kann faden- oder bandförmig sein, wobei es sich in bandförmiger Ausbildung beim Ziehen
automatisch zu einem runden Faden verdrillen soll, um die Rohrwand problemlos durchtrennen
zu können. Auch bei diesem vorbekannten Schalrohr sind die Nähte zwischen den Papierstreifen
auf der Innenseite sowie das Aufreißelement auf der Oberfläche des fertigen Betonteils
abgebildet. Ferner ist die Faserstruktur des Schalrohrs auf der Betonoberfläche sichtbar
und bleiben an dieser Faser hängen. In dieser Entgegenhaltung wird auch vorgeschlagen,
zur Erzielung eines nichtrunden Schalungsquerschnitts das Schalrohr in seinem Inneren
mit einer Auskleidung zu versehen. Das Aufreißelement ist hierbei auf der Innenseite
der Auskleidung angeordnet und damit auf der Betonoberfläche abgebildet.
[0005] Gemäß der US-4,957,270 ist ein spiralgewickeltes Schalrohr aus Pappe bzw. Papier
auf seiner Innenseite von einem Papierbogen abgedeckt, der die spiralförmigen Nähte
überdeckt. Auf seiner Innenseite ist dieser Papierbogen mit einer dünnen feuchtigkeitsundurchlässigen
Kunststoffschicht beschichtet. Die Faserstruktur des Papierbogens drückt sich gewollt
durch die dünne Kunststoffschicht hindurch und bildet sich auf der Oberfläche des
betonierten Bauteils ab. Ferner weist auch die durch den Papierbogen gebildete Innenwand
an den zusammengeführten, einander gegenüberliegenden Papierbogenrändern eine Naht
auf, die sich in der Betonoberfläche abbildet. Darüber hinaus wird der Papierbogen
an dieser Naht durch einen Klebestreifen zusammengehalten, der sich ebenfalls in der
Betonoberfläche abdrückt.
[0006] Um auf der Oberfläche des hergestellten Betonelementes Abdrücke aller Art zu vermeiden,
gleichgültig ob von Faserstrukturen, Spiralnähten, Längsnähten oder von irgendwelchen
Hilfsmitteln, wird in der US-5,874,016 vorgeschlagen, auf die Innenwand eines spiralgewickelten
Schalrohrs eine verformungssteife Epoxidharzschicht durch Schleuderguß aufzubringen.
Hierdurch wird zwar eine glatte Schalrohr-Innenseite erzielt, jedoch ist es schwierig,
das Schalrohr bzw. die Epoxidharzschicht von der Betonoberfläche des abgebundenen
Betons zu lösen. Bei dem aus der US-5,874,016 bekannten Schalrohr wird zum Ausschalen
die Pappschicht mit einer Säge aufgeschnitten und die Epoxidharzschicht mit einem
Brecheisen entfernt. Es müssen somit spitze oder scharfe Werkzeuge eingesetzt werden,
wie z.B. Sägen und Brecheisen, die wiederum Spuren auf der Betonoberfläche hinterlassen.
[0007] Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes
Schalrohr so zu verbessern, daß weder durch das Schalrohr selbst noch durch den Ausschalvorgang
in der Oberfläche des fertig betonierten Bauteils Abdrücke oder Beschädigungen entstehen.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Schalrohr der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, daß auf der Innenfläche der Pappschicht ein in Rohrlängsrichtung über
die gesamte Rohrlänge verlaufender Aufreißstreifen angebracht ist, mit dem die Pappschicht
aufreißbar ist, daß ferner der Kunststoff ein Thermoplast ist und die Kunststoffschicht
den Aufreißstreifen vollständig überdeckt, wobei das Material des Aufreißstreifens
so gewählt ist, daß dieser von der Kunststoffschicht lösbar bleibt, und daß der Aufreißstreifen
in seiner Breitenrichtung verformungssteif ist und seine Breite so gewählt ist, daß
durch den beim Aufreißen in der Pappschicht entstehenden Spalt der wärmeabgebende
Teil einer Heizeinrichtung führbar ist.
[0009] Erfindungsgemäß wird zur Lösung der Aufgabe ferner ein Verfahren zum Ein- und Ausschalen
von Säulen, Stützen und ähnlichen Bauelementen vorgeschlagen, bei dem zum Einschalen
ein erfindungsgemäßes Schalrohr verwendet wird und bei dem zum Ausschalen die Pappschicht
mit dem Aufreißstreifen aufgerissen wird, der wärmeabgebende Teil eines Heizgerätes
in den entstandenen Spalt in der Pappschicht eingeführt und die Kunststoffschicht
erwärmt wird, die erwärmte weiche Kunststoffschicht mit einem stumpfen Gegenstand
aufgetrennt und dann das Schalrohr vom Bauelement abgenommen wird.
[0010] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen werden Betonoberflächen erzielt, die keinerlei
unerwünschte Abdrücke enthalten und auch keine Kratzspuren oder ähnliche Beschädigungen
aufweisen, die beim Ausschalen entstehen können. Mit dem an der Innenwandung der Pappschicht
angebrachten Aufreißstreifen kann die Pappschicht beim Ausschalen problemlos aufgerissen
werden, wobei mit dem Herausreißen des Aufreißstreifens aus der Pappschicht ein entsprechender
Pappstreifen herausgerissen wird. Dabei trennt sich der Aufreißstreifen bei entsprechend
gewähltem Material ohne weiteres von der thermoplastischen Kunststoffschicht. Da der
Aufreißstreifen in seiner Breitenrichtung seine Ausgangsform im wesentlichen beibehält
und seine Breite geeignet gewählt ist, kann in den Spalt, den Aufreißstreifen und
der von diesem herausgerissene Pappstreifen hinterlassen, ein Heizelement eingeführt
werden, mit dem die Kunststoffschicht, die das fertiggestellte Betonelement noch umschließt
und die erfindungsgemäß aus einem thermoplastischen Material gebildet ist, erwärmt
wird. Aufgrund der Erwärmung erweicht der thermoplastische Kunststoff. Er kann so
mit einem stumpfen Gegenstand aufgetrennt werden, ohne daß in der Betonoberfläche
irgendwelche Kratzer oder Riefen entstehen.
[0011] Vorzugsweise ist der Aufreißstreifen ein Kunststoffband. Hierdurch werden die Herstellungskosten
eines erfindungsgemäßen Schalrohrs möglichst gering gehalten.
[0012] Der Aufreißstreifen kann an seinen Längsrändern jeweils einen durchlaufenden Draht
aufweisen. Aufgrund der Schneidwirkung der beiden parallelen Drähte kann mit einem
derart ausgebildeten Aufreißstreifen die Pappschicht leichter aufgerissen bzw. aus
dieser leichter ein Pappstreifen herausgerissen werden.
[0013] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist der Aufreißstreifen ein Klebestreifen.
Der Aufreißstreifen kann dann auf die Innenwand der Pappschicht aufgeklebt werden,
wodurch sich der Herstellungsaufwand verringert.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ragt der Aufreißstreifen zumindest
aus einem Rohrende nach außen heraus, um einen Abschnitt zum Ergreifen herauszubilden.
Ein schnelles Aufreißen der Pappschicht wird auf diese Weise gewährleistet.
[0015] Vorzugsweise beträgt die Breite des Aufreißstreifens mindestens 10 mm. Damit wird
in vielen Fällen bereits ein ausreichend großer Spalt zum Hindurchführen des wärmeabgebenden
Teils eines Heizgerätes geschaffen.
[0016] In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung ist der Thermoplast Polyurethan. Mit Polyurethan
wird nicht nur eine glatte Betonoberfläche erzeugt, sondern es weist auch einen relativ
niedrigen Erweichungspunkt auf und ist problemlos entsorgbar, da es beispielsweise
wie Papier verbrannt werden kann.
[0017] Zum Erweichen des Thermoplasts, insbesondere von Polyurethan, kann vorteilhafterweise
eine Lötlampe verwendet werden. Hierdurch wird der technische Aufwand beim Ausschalen
gering gehalten.
[0018] Zum Auftrennen des erweichten Thermoplasts wird vorzugsweise ein Messerrücken verwendet,
um Schnitt- und Kratzspuren sicher zu vermeiden.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielshalber noch näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Endansicht eines erfindungsgemäßen Schalrohrs;
- Figur 2
- eine vergrößerte Ansicht des Details I aus Figur 1 und
- Figur 3
- eine der Figur 2 ähnliche Ansicht im aufgerissenen Zustand der Pappschicht.
[0020] Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schalrohrs
1 weist eine zylindrische Rohrwand 2 auf, die aus einer radial äußeren Schicht 3 aus
Papier bzw. Pappe und einer radial inneren Kunststoffschicht 4 gebildet ist.
[0021] Die radial außen liegende Pappschicht 3 ist aus einer Anzahl neben- und übereinander
liegenden Papierstreifen spiralförmig gewickelt und bildet eine Innenwandung 5 mit
einem vorgegebenen Durchmesser aus. Die Innendurchmesser liegen vorzugsweise im Bereich
zwischen 250 mm und 800 mm. In der Innenwandung 5 verlaufen spiralförmig Stoßnähte
zwischen den nebeneinander liegenden Papierstreifen. Die spiralgewickelten Papierstreifen
sind untereinander verklebt. Die Anzahl der übereinander liegenden Papierlagen ist
den jeweiligen Erfordernissen angepaßt, um eine ausreichende Festigkeit und Steifigkeit
der Pappschicht zu erreichen.
[0022] Auf die Innenwandung 5 der Pappschicht 3 ist in Längsrichtung des Schalrohrs 1 ein
Aufreißstreifen 6 aufgebracht, der im dargestellten Beispiel ein etwa 18 mm breites
Kunststoffband ist, z.B. ein 3M-Scotch-Kunststoffband. Das Kunststoffband 6 ist einseitig
mit einem Klebemittel beschichtet und auf die Innenwandung 5 der Pappschicht 3 aufgeklebt.
Das Kunststoffband 6 erstreckt sich über die gesamte Länge des Schalrohrs 1 und ragt
an einem Rohrende nach außen um eine vorgegebene Länge aus dem Rohr heraus. Die herausragende
Länge des Kunststoffbandes 6 ist ausreichend lang, um ein bequemes Erfassen des Kunststoffbandes
6 zu gewährleisten, und an der Außenseite der Pappschicht 3 angeklebt. Beispielsweise
kann die herausragende Länge 0,5 m betragen.
[0023] Auf die Innenwandung 5 der Pappschicht 3 ist eine Polyurethanschicht 4 durch Schleuderguß
aufgebracht, so daß die Polyurethanschicht 4 keinerlei Nähte oder andere unerwünschte
Erhebungen oder Vertiefungen aufweist, die sich auf der Oberfläche des zu betonierenden
Bauteils abbilden würden. Die Dicke der Polyurethanschicht 4 ist so gewählt, daß die
Spiralnähte in der Innenwandung 5 der Pappschicht 3 überbrückt werden und das Kunststoffband
6 vollständig eingebettet und überdeckt ist, so daß sich weder die Spiralnähte noch
das Kunststoffband 6 noch die Faserstruktur der Pappschicht 3 in der Oberfläche des
Betonteils abbilden können. Das Material des Kunststoffbandes 6 ist auf die Polyurethanschicht
4 in der Weise abgestimmt, daß es sich nicht mit dieser fest verbindet, sondern von
dieser leicht trennbar ist. An der radial innen liegenden Wandung 7 der thermoplastischen
Kunststoffschicht 4 können noch zusätzliche (nicht dargestellte) Schalelemente angebracht
werden, um Höhlungen im Beton, beispielsweise für Steckdosen, auszubilden.
[0024] Zum Ausschalen des betonierten Bauteils wird das aus dem Ende des Schalrohrs 1 herausragende
Teil des Kunststoffbandes 6 ergriffen und das Kunststoffband 6 in radialer Richtung
aus dem Schalrohr 1 herausgerissen. Mit dem Herausreißen des Kunststoffbandes 6 wird
der Teil der Pappschicht 3, an dem das Kunststoffband 6 angeklebt ist, in Form eines
Streifens mit herausgerissen. Der radial innen liegende Teil der Polyurethanschicht
4, der das Kunststoffband 6 überdeckt hat, liegt weiter am Betonteil an, so daß dieses
noch von der Kunststoffschicht 4 umschlossen ist.
[0025] Durch den in Folge des Herausreißens des Kunststoffbandes 6 entstandenen Spalt 8
in der Pappschicht 3 kann ein (nicht dargestelltes) Heizelement, beispielsweise eine
Lötlampe, hindurchgeführt werden, bis es an der Kunststoffschicht 4 anliegt oder zumindest
in deren Nähe ist. Die Kunststoffschicht 4 wird nun längs des Spaltes 8 erwärmt und
erweicht aufgrund ihrer thermoplastischen Eigenschaften. Die erwärmte weiche Kunststoffschicht
4 wird nun mit einem stumpfen Gegenstand, z.B. einem Messerrücken oder einer stumpfen
Messerschneide, längs der gesamte Länge des Schalrohrs 1 aufgetrennt. Das aufgetrennte
Schalrohr 1 wird anschließend von dem Betonbauteil abgenommen.
1. Schalrohr zum Betonieren von Säulen, Stützen und ähnlichen Bauteilen, mit einer zweischichtigen
Rohrwand, deren äußere Schicht aus Pappe hergestellt ist und deren innere Schicht
nahtlos und verformungssteif aus Kunststoff gebildet und mit der äußeren Schicht fest
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Innenwandung (5) der Pappschicht (3) ein in Rohrlängsrichtung über die gesamte
Rohrlänge verlaufender Aufreißstreifen (6) angebracht ist, mit dem die Pappschicht
(3) aufreißbar ist,
daß der Kunststoff ein Thermoplast ist und die Kunststoffschicht (4) den Aufreißstreifen
(6) vollständig überdeckt, wobei das Material des Aufreißstreifens (6) so gewählt
ist, daß dieser von der Kunststoffschicht (4) lösbar ist und
daß der Aufreißstreifen (6) in seiner Breitenrichtung verformungssteif ist und seine
Breite so gewählt ist, daß durch den beim Aufreißen in der Pappschicht (3) entstehenden
Spalt (8) der wärmeabgebende Teil einer Heizeinrichtung führbar ist.
2. Schalrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufreißstreifen ein Kunststoffband
(6) ist.
3. Schalrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufreißstreifen
(6) an seinen Längsrändern jeweils einen durchlaufenden Draht aufweist.
4. Schalrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufreißstreifen
(6) ein Klebestreifen ist.
5. Schalrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufreißstreifen
(6) aus zumindest einem Rohrende nach außen herausragt, um einen Abschnitt zum Ergreifen
auszubilden.
6. Schalrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite
des Aufreißstreifens (6) mindestens 10 mm beträgt.
7. Schalrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermoplast
Polyurethan ist.
8. Verfahren zum Ein- und Ausschalen von Säulen, Stützen und ähnlichen Bauteilen, mit
dem
Verwenden eines Schalrohrs (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Einschalen
und mit den folgenden Schritten beim Ausschalen:
- Aufreißen der Pappschicht (3) mit dem Aufreißstreifen (6);
- Einführen des wärmeabgebenden Teils einer Heizeinrichtung in den entstandenen Spalt
(8) in der Pappschicht (3) und Erwärmen der Kunststoffschicht (4);
- Auftrennen der erwärmten weichen Kunststoffschicht (4) mit einem stumpfen Gegenstand
und
- Abnehmen des Schalrohrs (1) vom Bauelement.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizeinrichtung eine Lötlampe
verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß als stumpfer Gegenstand
ein Messerrücken verwendet wird.