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EP 1 108 886 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2005 Patentblatt 2005/03 |
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Anmeldetag: 14.11.2000 |
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Common Rail Einspritzsystem
Common rail fuel injection system
Systeme d'injection de carburant avec un common rail
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
15.12.1999 DE 19960480
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.06.2001 Patentblatt 2001/25 |
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Patentinhaber: MAN NUTZFAHRZEUGE AG |
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80995 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Möller, Heribert, Dipl.-Ing. (FH)
91623 Sachsen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 921 303 DE-A- 19 640 480
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DE-A- 3 506 963
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1997, no. 04, 30. April 1997 (1997-04-30) & JP 08 319921
A (ISUZU MOTORS LTD), 3. Dezember 1996 (1996-12-03)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Common Rail Einspritzsystem gemäß dem Gattungsbegriff
des Patentanspruches 1.
[0002] Aus DE 197 54 132 A1 ist ein Common Rail Einspritzsystem bekannt, bei dem ein Injektor
in Zylinderachse liegend zentral im Zylinderkopf angeordnet ist. Die Verbindung des
Injektors mit dem treibstofführenden Rail wird über ein Druckrohr hergestellt, welches
in einer quer im Zylinderkopf liegenden Bohrung angeordnet ist. Das Druckrohr weist
an seinen beiden Enden Dichtflächen auf die mittels einer Pratze und einer Schraube
im Zylinderkopf unter Spannung gehalten werden. Die Pratze selbst weist eine Bohrung
auf und ist über eine Verschraubung mit dem Rail verbunden. Zur leichteren Montage
weist die Verschraubung an seinen Enden ein rechts- und ein linksgängiges Gewinde
auf. Bei einem Einspritzsystem der genannten Art sind mehrere Bauteile erforderlich
und die Pratzen benötigen eine abgewinkelte Bohrung die zu unerwünschten Reflexionen
von Druckwellen Anlaß geben kann.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die Verbindung von Common Rail und Injektor
mit möglichst wenigen Bauteilen und so montagefreundlich als möglich zu gestalten.
[0004] Die Aufgabe wird zum einen durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst.
[0005] Durch die bauliche Einheit von Rail und Pratze werden weniger Teile benötigt und
die Montage erleichtert. Zudem gelangt der Treibstoff auf den kürzesten Weg und geradlinig
zum Injektor, wodurch Reflexionen von Druckwellen an Umlenkungen und dergleichen vermieden
werden.
[0006] Die gleiche Aufgabe kann zum anderen durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
2 gelöst werden.
[0007] Der Vorteil dieser Anordnung ist darin zu sehen, daß das übliche Rail in unveränderter
Form beibehalten werden kann. Die Befestigung am Zylinderkopf erfolgt durch separate
Pratzen. Die direkte Verbindung vom Rail über das Druckrohr zum Injektor bleibt jedoch
unverändert erhalten.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand von Zeichnungen dargestellt. Es
zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Zylinderkopfes mit daran befestigtem Rail
- Fig. 2
- einen Schnitt II-II aus Fig. 3 mit Rail und Injektor
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Zylinderkopf mit daran befestigtem Rail
- Fig. 4
- eine Stirnansicht des Zylinderkopfes mit seitlich per Schrauben befestigtem Rail
[0009] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht eines Zylinderkopfes 1. An diesem wird ein Rail
2 unmittelbar mittels Schrauben 3 und Pratzen 4 befestigt. Im dargestellten Beispiel
bil den die jedem Injektor 5 zugeordneten Pratzen 4 mit dem Rail 2 eine bauliche Einheit,
zum Beispiel ein Schmiedeteil. Dieses ist in Figur 2 näher beschrieben.
[0010] Figur 2 stellt einen Schnitt II-II nach Figur 3 dar. In der Verlängerung der Zylinderachse
befindet sich der Injektor 5 in einer Bohrung des Zylinderkopfes 1. Die Treibstoffzufuhr
zum Injektor 5 erfolgt über das Rail 2 und ein Druckrohr 6, welches in einer Bohrung
quer durch den Zylinderkopf 1 angeordnet ist. Zur Vermeidung größerer Leckageverluste
kann ein Durchflußbegrenzer 7 vorgesehen, der mit Gewinde 8 ins Rail 2 eingeschraubt
ist, dieser ist ober nicht Bestandteil der Erfindung.
[0011] Erfindungsgemäß ist das Rail 2 mit einer Schraube 3 unmittelbar am Zylinderkopf 1
befestigt. Der Befestigung dienen je Injektor 5 ( Fig. 1 ) eine Pratze 4 die mit dem
Rail 2 zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt ist. Rail 2 und die Pratzen 4 können
vorteilhafterweise als ein Schmiedeteil ausgebildet sein. Um der Pratze 4 und dem
Rail 2 eine gewisse sphärische Bewegungsmöglichkeit einzuräumen ist ein Gegenlager
am Zylinderkopf als Kalotte 9 ausgebildet.
[0012] Eine Draufsicht auf einen Teil des Zylinderkopfes 1 zeigt Fig. 3. Das Rail 2 ist
je Injektor 5 mittels Schraube 3 und Pratze 4 unmittelbar am Zylinderkopf 1 befestigt.
Die Treibstoffzufuhr vom Rail 2 zum Injektor erfolgt durch das Druckrohr 6 ( Fig.
2 ), welches hier nur durch eine strichlierte Linie angedeutet ist.
[0013] Eine stirnseitige Ansicht zeigt Figur 4. Das Rail 2 bildet mit der Pratze 4 eine
bauliche Einheit die mit Schraube 3 am Zylinderkopf 1 befestigt wird.
[0014] Durch die bauliche Einheit von Rail 2 und den Pratzen 4 wird viel Montageaufwand
eingespart und der Treibstoff gelangt auf kürzestem Weg vom Rail 2 zu den Injektoren
5.
[0015] Wenn es besondere Umstände erfordern kann das Rail 2 auch mit Einzelpratzen 4 am
Zylinderkopf befestigt werden. Ein Vorteil dieser Befestigung kann darin gesehen werden,
daß das Rail 2 unverändert bleiben kann.
1. Common Rail Einspritzsystem, bestehend aus einem im Zylinderkopf (1) angeordneten
Injektor (5), einem Rail (2) für die Kraftstoffzufuhr und einem Druckrohr welches
das Rail und den Injektor verbindet, wobei das Druckrohr (6) durch eine Bohrung im
Zylinderkopf geführt wird und die Abdichtung an beiden Enden des Druckrohres durch
den Druck einer Pratze (4) erreicht wird, welche mittels Schraube (3) am Zylinderkopf
befestigt ist, wobei das Rail (2) unmittelbar mit der Schraube (3) und Pratze (4)
am Zylinderkopf (1) befestigt ist, und Rail (2) und Pratze (3) eine bauliche Einheit,
beispielsweise ein Schmiedestück bilden, dadurch gekennzeichnet, daß das Rail unmittelbar mit dem Druckrohr (6) verbunden ist.
2. Common Rail Einspritzsystem, bestehend aus einem im Zylinderkopf (1) angeordneten
Injektor (5), einem Rail (2) für die Kraftstoffzufuhr und einem Druckrohr welches
das Rail und den Injektor verbindet, wobei das Druckrohr (6) durch eine Bohrung im
Zylinderkopf geführt wird und die Abdichtung an beiden Enden des Druckrohres durch
den Druck einer Pratze (4) erreicht wird, welche mittels Schraube (3) am Zylinderkopf
befestigt ist, wobei das Rail (2) unmittelbar am Zylinderkopf ( 1 ) befestigt ist
und das Rail (2) durch eine separate Pratze (4) und Schraube, (3) am Zylinderkopf
(1) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rail unmittelbar mit dem Druckrohr (6) verbunden ist.
1. A common rail fuel injection system, consisting of an injector (5) arranged in the
cylinder head (1), a rail (2) for the fuel supply and a pressure tube which connects
the rail and the injector, wherein the pressure tube (6) is guided through a bore
in the cylinder head and the seal at both ends of the pressure tube is produced by
the pressure of a claw (4) which is secured to the cylinder head by means of a screw
(3), wherein the rail (2) is directly secured to the cylinder head (1) with the screw
(3) and claw (4), and the rail (2) and claw (3[sic, recte 4]) form a structural unit,
for instance a forged part, characterised in that the rail is directly connected to the pressure tube (6).
2. A common rail fuel injection system, consisting of an injector (5) arranged in the
cylinder head (1), a rail (2) for the fuel supply and a pressure tube which connects
the rail and the injector, wherein the pressure tube (6) is guided through a bore
in the cylinder head and the seal at both ends of the pressure tube is produced by
the pressure of a claw (4) which is secured to the cylinder head by means of a screw
(3), wherein the rail (2) is directly secured to the cylinder head (1) and the rail
(2) is secured to the cylinder head (1) by means of a separate claw (4) and screw
(3), characterised in that the rail is directly connected to the pressure tube (6).
1. Système d'injection Common Rail, composé d'un injecteur (5) disposé dans la tête de
cylindre (1), un rail (2) pour l'amenée de carburant et une conduite de refoulement
qui relie le rail et l'injecteur, la conduite de refoulement (6) étant introduite
dans la tête de cylindre par un alésage et l'étanchéité étant obtenue aux deux extrémités
de la conduite de refoulement par la pression d'une fourche (4) qui est fixée au moyen
d'une vis (3) sur la tête de cylindre, le rail (2) étant fixé directement avec la
vis (3) et la fourche (4) sur la tête de cylindre (1) et le rail (2) et la fourche
(3) formant une unité en construction, par exemple une pièce forgée,
caractérisé en ce que
le rail est relié directement à la conduite de refoulement (6).
2. Système d'injection Common Rail, composé d'un injecteur (5) disposé dans la tête de
cylindre (1), un rail (2) pour l'amenée de carburant et une conduite de refoulement
qui relie le rail et l'injecteur, la conduite de refoulement (6) étant introduite
dans la tête de cylindre par un alésage et l'étanchéité étant obtenue aux deux extrémités
de la conduite de refoulement par la pression d'une fourche (4) qui est fixée au moyen
d'une vis (3) sur la tête de cylindre, le rail (2) étant fixé directement sur la tête
de cylindre (1) et le rail (2) étant fixé sur la tête de cylindre (1) par une fourche
(4) distincte et une vis (3),
caractérisé en ce que
le rail est relié directement à la conduite de refoulement (6).

