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(11) |
EP 1 109 963 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.03.2004 Patentblatt 2004/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D06F 75/26 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1999/005618 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/012806 (09.03.2000 Gazette 2000/10) |
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| (54) |
SCHUTZVORRICHTUNG FÜR BÜGELGERÄTE
PROTECTION DEVICE FOR IRONS
SYSTEME DE PROTECTION POUR FERS A REPASSER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
01.09.1998 DE 19839730
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2001 Patentblatt 2001/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Reime, Gerd |
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75328 Schömberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Reime, Gerd
75328 Schömberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Reinhardt, Harry et al |
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Mayer, Frank, Reinhardt,
Schwarzwaldstrasse 1A 75173 Pforzheim 75173 Pforzheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 459 559 EP-A- 0 612 996 US-A- 5 721 418
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EP-A- 0 523 793 WO-A-96/34510
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Bügelgeräte nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Derartige Bügelgeräte werden meist als Bügeleisen zum Aufbügeln von Bekleidung eingesetzt.
Probleme stellen sich dabei regelmäßig ein, sobald die Gefahr einer Überhitzung besteht.
Diese Überhitzung kann einerseits auftreten, sobald das Bügeleisen auf der Bügelfläche
stehend vom Bediener vergessen wird, oder sobald aus Unachtsamkeit ein Gegenstand
wie ein gerade zu bügelndes Bekleidungsstück über die Bügelfläche geworfen wird oder
zufällig darauf fällt.
[0003] Aus der JP 4-114699 A ist eine derartige Schutzvorrichtung für Bügelgeräte bekannt,
bei der ein Kontaktschalter an der Basis des Bügeleisens vorgesehen ist, der die Stromzufuhr
aufrecht erhält, wenn das Bügeleisen hochkant gestellt ist. Wird das Bügeleisen mit
seiner Bügelfläche über einen Gegenstand geführt, so stellt ein weiterer lichtempfindlicher
Sensor fest, daß das Bügeleisen an einer zu bügelnden Fläche anliegt und unterbricht
grundsätzlich die Stromzufuhr zur Heizfläche. Als weitere Bedingung, die erforderlich
ist, um beim Anlegen des lichtempfindlichen Sensors an einer Fläche die Stromzufuhr
zur Heizfläche aufrecht zu erhalten, wird im Griff eine Vorrichtung vorgesehen, die
bei Betätigung des Griffs einen Kriechstrom durch den Benutzer zulässt. Stellt die
Logikeinheit dann fest, daß ein Kriechstrom fließt und parallel der lichtempfindliche
Sensor an einer Fläche anliegt, wird ein weiteres Beheizen der Heizfläche zugelassen.
Es wird also nicht festgestellt, ob sich das Bügeleisen bewegt oder nicht, sondern
lediglich, ob das Bügeleisen von einer Person betätigt wird. Ein weiteres Problem
besteht darin, daß beim Hochkant-Stellen des Bügeleisens die Heizfläche ständig beheizt
wird, so daß in diesem Fall nicht sichergestellt werden kann, daß es eventuell doch
zu einem Brand kommt, wenn ein Bekleidungsstück zufällig vor die Bügelfläche fällt,
während der Benutzer z.B. gerade zum Telefon muß.
[0004] Aus dem DE-G 89 08 132.3 ist ein Kontaktschalter bekannt, der ein der Schwerkraft
gehorchendes rollendes Element enthält, das die Stromzufuhr so lang aufrecht erhält,
so lange das Bügeleisen in seiner Gebrauchsposition in waagrechter Stellung bewegt
wird. Wird das Bügeleisen hochkant gestellt, z.B. um es auf die Seite zu legen, während
Wäsche zusammengelegt werden soll, rollt das Kontaktelement in eine Dauerkontaktstellung.
Unerwünschter Nebeneffekt ist jedoch, daß in der Hochkant-Stellung ein Gegenstand
zu nahe an die Heizfläche kommen kann, da nicht überprüft wird, ob sich ein Gegenstand
vor der Heizfläche befindet.
[0005] Aus der DE 692 06 207 T2 und im zugehörigen europäischen Patent 0 523 793 B1 ist
ein Textilsortenfühler bekannt, der eine automatische Einstellung des Bügeleisens
auf unterschiedliche Textilsorten ermöglichen soll. In einer bevorzugten Ausführungsform
wird durch ein beheizbares Substrat eine Meßanordnung zur Detektion des Reflexionsverhaltens
der unter dem Substrat befindlichen Textilie vorgesehen. Bei der Meßanordnung handelt
es sich jedoch um eine übliche Anordnung, bestehend aus einer lichtemittierenden Leuchtdiode
und einem lichtempfindlichen Fototransistor. Es ist nicht vorgesehen, die Meßstrecke
mit einer Leuchtdiode auch als Empfänger auszugestalten, obwohl dies beträchtliche
Kostenvorteile hat.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Bügeleisen der eingangs genannten Gattung derart weiterzubilden, daß
ein günstiger, einfach zu integrierender Schutz geschaffen wird, der jederzeit feststellt,
ob die Gefahr von Überhitzung von an der Bügelfläche anliegenden Gegenständen besteht
und daraufhin das Bügeleisen abstellt.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Schutzvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0008] Die Schutzvorrichtung registriert die Stellung des Bügeleisens und auch, ob sich
tatsächlich ein Gegenstand vor der Bügelfläche befindet. Über eine Logikeinheit werden
dabei regelmäßig zwei Bedingungen abgefragt, nämlich:
a) Bewegt sich das Bügeleisen noch oder nicht.
b) Befindet sich ein Gegenstand vor der Bügelfläche oder nicht.
[0009] Nur wenn sich das Bügelgerät nicht bewegt und sich gleichzeitig ein Gegenstand in
der Nähe der Bügelfläche befindet, wird die Stromzufuhr unterbrochen, so daß es nicht
zu Beschädigungen oder gar zu Bränden kommen kann. In allen anderen Fällen, in denen
es unerwünscht ist, daß sich das Bügeleisen selbsttätig abschaltet, wird die Stromzufuhr
aufrecht erhalten.
[0010] Die Erfassung von Bewegung und Gegenstandsdetektion erfolgt über dieselben Sender
und Empfänger und über dieselben Meßstrecken (Detektor). Die Sender strahlen das Licht
ab, das von den zu bügelnden Flächen oder einem über der Bügelfläche liegenden Gegenstand
reflektiert wird. Wird dabei festgestellt, daß sich die Reflexion über einen bestimmten
Zeitraum hinweg nicht ändert, wird sowohl das Vorliegen des Gegenstandes als auch
die fehlende Bewegung festgestellt, was zur Unterbrechung der Stromversorgung für
die Heizeinrichtung führt.
[0011] Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0012] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- Ein erfindungsgemäßes Bügeleisen,
- Fig. 2
- einen schematischen Schaltplan der Einrichtung zur Erfassung des Gegenstands und der
Detektiereinrichtung,
- Fig. 3
- den Signalverlauf des Signals B über der Zeit bei Vorliegen einer Bewegung des Bügelgeräts,
- Fig. 4
- den Signalverlauf des Signals A über der Zeit bei einem Gegenstand an der Bügelfläche,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der Logikeinheit.
[0013] Fig. 1 zeigt ein Bügelgerät 10 mit einer Schutzvorrichtung zum Schutz vor Überhitzen
oder vor Bränden infolge von aus Unachtsamkeit oder zufälligerweise an der Bügelfläche
10a anliegenden Gegenständen, ohne daß gleichzeitig gebügelt wird. Das Bügelgerät
10, üblicherweise ein Bügeleisen, besitzt eine thermostatgesteuerte Heizeinrichtung
zur Beheizung der Bügelfläche 10a. Im Bügelgerät integriert ist eine Einrichtung 13
zur Erfassung der Ruhestellung des Bügelgeräts, genauer gesagt der Bewegung des Bügelgeräts
10, wobei der Schaltplan dieser Einrichtung in Fig. 2, oberer Teil dargestellt ist.
Eine Logikeinheit unterbricht in Abhängigkeit der erfaßten Stellung des Bügelgeräts
10 die Stromzufuhr zur Heizeinrichtung 11 in dem sie auf die Heizungssteuerung 15
in Fig. 5 Einfluß nimmt.
[0014] Die Einrichtung 13 zur Erfassung der Ruhestellung des Bügelgeräts 10 kann mittels
dem Schaltplan in Fig. 2 die Bewegung des Bügelgeräts 10 erfassen. Gleichzeitig ist
in Fig. 2 unterer Teil eine Detektiereinrichtung 14 zur Detektion vorgesehen, ob sich
an der Bügelfläche 10a ein Gegenstand befindet oder nicht. In Abhängigkeit des Ergebnisses
des Signals B, ermittelt von der Einrichtung 13 zur Erfassung der Ruhestellung und
Bewegung des Bügelgeräts 10, und des Signals A zur Gegenstandsdetektion durch die
Detektiereinrichtung 14, wird die Stromzufuhr zur Heizeinrichtung 11 unterbrochen.
Dieses Unterbrechen findet statt, wenn sowohl die Einrichtung 13 zur Erfassung der
Ruhestellung des Bügelgeräts 10 feststellt, daß sich das Bügelgerät 10 nicht bewegt,
und ergänzend auch die Detektiereinrichtung 14 einen Gegenstand an der Bügelfläche
10a feststellt.
[0015] Die Logikeinheit 12 erhält somit die Stromzufuhr zur Bügelfläche 10a aufrecht, wenn
kein Gegenstand an der Bügelfläche 10a anliegt oder wenn etwas an der Bügelfläche
10a anliegt, was sich allerdings relativ zur Bügelfläche noch bewegt. Insofern kann
hier auch die Unterbrechung zeitabhängig mit einer gewissen Zeitverzögerung erfolgen.
[0016] Sowohl die Einrichtung 13 zur Erfassung der Ruhestellung des Bügelgeräts 10 als auch
die Detektiereinrichtung 14 sind optoelektronische Meßeinrichtungen mit Sender 17
und Empfänger 18. Grundsätzlich erfolgt die Erfassung der Signale A und B über dieselben
Sender 17 und Empfänger, so daß diese zeitversetzt einmal gemäß der Darstellung in
Fig. 2 oben und einmal gemäß der Darstellung in Fig. 2 unten betrieben werden. Der
Impulsgenerator 21 erzeugt dabei über einen bestimmten Zeitraum z.B. für 50 Perioden
das Signal, das über die Einrichtung 13 erfaßt wird und dann anschließend für 50 Schwingungsperioden
das Signal, das über die Detektiereinrichtung 14 erfaßt wird. Gemäß Fig. 1 werden
hierzu mehrere Sender 17 und mindestens ein Empfänger 18 zur bedarfsweisen Ausbildung
von wenigstens zwei Meßstrecken 19,20 vorgesehen. Im konkreten Ausführungsbeispiel
handelt es sich um drei Leuchtdioden, von denen zwei als Sender 17 und eine als Empfänger
18 betrieben werden.
[0017] Um die wenigstens zwei Sender 17 mit Empfänger 18 in Verbindung mit den beiden Meßstrecken
19,20 als Einrichtung 13 zur Erfassung der Stellung des Bügelgeräts 10 bei der Bewegungserfassung
nutzen zu können, werden die beiden Sender 17 wechselseitig gepulst, während sie als
Detektiereinrichtung 14 zur Gegenstandsdetektion gleichzeitig gepulst werden.
[0018] Dies wird im folgenden an der Fig. 2 näher erläutert.
[0019] In der Stellung der Schalter S1,S2,S3 gemäß Fig. 2 findet zunächst die Gegenstandsdetektion
durch die Detektiereinrichtung 14 statt. Gemäß Leitung 22 werden hierbei beide Leuchtdioden
17 mit dem gleichen Signal beaufschlagt und somit gleichzeitig mit der Taktfrequenz
des Impulsgenerators 21 getaktet. Die Strahlung der Sender 17 wird von der Leuchtdiode
als Empfänger 18 erfaßt und als elektrisches Signal in einem Operationsverstärker
23 verstärkt. An der Signalleitung am Ausgang des Operationsverstärkers 23 liegt damit
beim Vorliegen einer Reflexion, also bei einem Gegenstand in der Nähe der Bügelfläche
10a ein Signal entsprechend dem Takt des Impulsverstärkers 21 an der Leitung 24 an.
Über den Schalter S3 wird das Signal dann einem Vergleicher 25 zugeführt. Der Vergleicher
25 hat als Gegenwert eine Referenzspannung U
1,REF gemäß Fig. 4, so daß sich ein Signal A ergibt, sobald die Referenzspannung überschritten
wird. Nach der Zeit t1 in Fig. 4 stellt also die Detektiereinrichtung 14 das Vorliegen
eines Gegenstandes fest. Die Gegenstandsdetektion wird über eine bestimmte Anzahl
von Takten betrieben, z.B. über 50 Perioden der Frequenz des Impulsgenerators 21 hinweg,
also einige Millisekunden bis Sekunden.
[0020] Anschließend wird auf die Einrichtung 13 zur Erfassung der Ruhestellung bzw. Bewegung
des Bügelgeräts 10 umgeschaltet, in dem die Schalter S1,S2 und S3 in die entsprechende
entgegengesetzte Stellung überführt werden. Eine derartige Einrichtung ist in analoger
Weise aus der WO-A 95/01561 bekannt, wenngleich sie dort zur Erfassung der Benetzung
von Oberflächen eingesetzt wird. Das Prinzip funktioniert hier jedoch in ähnlicher
Weise. Im oberen Teil wird nun deutlich, daß der obere Sender 17 über die Leitung
26 mit dem invertierten Signal angesteuert wird, während der untere Sender 17 immer
noch über das Ausgangssignal des Impulsgenerators 21 über die Leitung 27 angesteuert
wird. In beiden Leitungen ist ein regelbarer Widerstand 28,29 vorgesehen, wobei diese
Schaltungsanordnung in Verbindung mit der zugehörigen Regelung dieser regelbaren Widerstände
28,29 aus der WO-A 95/01561 bekannt ist. Zunächst wird nun allerdings in der Frequenzfolge
des Impulsgenerators 21 ein Lichtsignal von den Sendern 17 jedoch wechselweise an
den Empfänger 18 übermittelt. Dieses Signal wird am Schalter S4 mit der gleichen Taktfrequenz
über zwei Signalleitungen abgefragt und einem Vergleicher 30 zugeführt, der aus den
beiden zeitversetzt gewonnenen Werten einen Differenzwert ermittelt, der auf der Leitung
31 ansteht. Dieses Signal wird an einen Fensterdiskriminator 32 weitergegeben, der
hieraus das Signal B ermittelt. Bewegt sich das Bügelgerät, so ergeben sich hier Signale
gemäß Fig. 3, bewegt sich das Bügelgerät nicht, so steht hier lediglich der Referenzwert
U/2 an. Das Ausgangssignal wird dann zur Nachregelung der regelbaren Widerstände 28,29
einmal über die Leitung 33 und einmal invertiert über die Leitung 34 an die regelbaren
Widerstände 29 und 28 weitergeleitet, so daß die anstehenden Signale mit einer Zeitkonstante
bei fehlender Bewegung des Bügelgeräts 10 gegen Null geführt werden können, damit
die Meßstrecken frei sind zur Erfassung neuer Signale. Dadurch können dynamische Bewegungsänderungen
zuverlässig erfaßt werden. Die Bewegungserfassung wird dadurch erleichtert, daß die
Fläche, die das Bügelgerät 10 üblicherweise bügelt, keine absolut homogene Fläche
ist. Aufgrund der Meßanordnung ist jedoch auch auf einem weißen Tuch eine empfindliche
Messung möglich.
[0021] Die Signale A und B werden gemäß Fig. 5 der Logikeinheit 12 zugeleitet, die zunächst
über einen Timer 16 eine geraume Zeit zuwartet, falls beide Bedingungen für eine Stromunterbrechung
vorliegen, nämlich sich das Bügeleisen oder Bügelgerät 10 nicht mehr bewegt und gleichzeitig
ein Gegenstand an der Bügelfläche 10a anliegt. Verändert sich während des Timerlaufs
jedoch nichts mehr, wird anschliessend die Heizungssteuerung 15 angewiesen, die Stromzufuhr
zur Heizeinrichtung 11 zu unterbrechen.
[0022] Die Wirkung der Schutzvorrichtung kann dadurch verbessert werden, daß wenigstens
eine weitere Detektiereinrichtung 40 zur Erfassung eines Gegenstandes im vorderen
Bereich des Bügelgeräts 10, vorzugsweise an der Spitze 10b oder in der Bügelfläche
10a vorgesehen wird. Gerade bei aufrecht stehendem, eingeschalteten Bügelgerät 10
liegen dort die heißesten und damit gefährlichsten Bereiche, auf die auch am ehesten
brennbare Teile oder Kleiderstücke fallen können. Die Detektiereinrichtung 40 kann
entweder an der oder durch die Bügelfläche 10a schauend angeordnet sein, möglich ist
aber auch eine Anordnung an der Spitze 10b z.B. nach oben ausgerichtet. Zur Auswertung
der Signale ist die Detektiereinrichtung 40 vorzugsweise mit der Detektiereinrichtung
14 parallel geschaltet.
1. Schutzvorrichtung für Bügelgeräte (10) mit einer thermostatgesteuerten Heizeinrichtung
(11) zur Beheizung einer Bügelfläche (10a) und mit einer Einrichtung zur Erfassung
der Stellung des Bügelgeräts, sowie mit wenigstens einer Detektiereinrichtung (14,40)
zur Detektion, ob sich in der Nähe der Bügelfläche (10a) ein Gegenstand befindet oder
nicht, wobei eine Logikeinheit (12) in Abhängigkeit der erfaßten Stellung die Stromzufuhr
zur Heizeinrichtung (11) unterbricht, wenn die Detektiereinrichtung (14,40) einen
Gegenstand in der Nähe der Bügelfläche feststellt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erfassung der Stellung des Bügelgeräts (10) eine Einrichtung
(13) zur Erfassung der Ruhestellung des Bügelgeräts ist, die erfaßen kann, ob sich
das Bügelgerät bewegt oder nicht, und die Sender (17) und Empfänger (18) aufweist,
und daß als weitere gleichzeitige Bedingung zur Unterbrechung der Stromzufuhr die
Einrichtung (13) zur Erfassung der Ruhestellung des Bügelgeräts (10) feststellt, daß
sich das Bügelgerät nicht bewegt, wobei die Einrichtung (13) zur Erfassung der Ruhestellung
als auch die Detektiereinrichtung (14,40) zeitversetzt über dieselben Sender (17)
und Empfänger (18) messen können.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Logikeinheit (12) die Stromzufuhr zur Bügelfläche (10a) aufrecht erhalten kann,
wenn kein Gegenstand an der Bügelfläche (10a) ist oder wenn etwas an der Bügelfläche
(10a) ist, was sich relativ zur Bügelfläche bewegt.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (13) zur Erfassung der Ruhestellung und die Detektiereinrichtung
(14,40) optoelektronische Meßeinrichtungen mit Sender (17) und Empfänger (18) sind.
4. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sender (17) und wenigstens ein Empfänger (18) zur bedarfsweisen Ausbildung
von wenigstens zwei Meßstrecken (19,20) vorgesehen sind.
5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Sender (17) und Empfänger (18) Leuchtdioden sind.
6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sender (17) wenigstens zwei Sender sind, die als Einrichtung (13) zur Erfassung
der Ruhestellung des Bügelgeräts (10) bei der Bewegungserfassung wechselseitig gepulst
werden können und die als Detektiereinrichtung (14,40) zur Erfassung eines Gegenstandes
gleichzeitig gepulst werden können.
7. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine weitere Detektiereinrichtung (40) zur Erfassung eines Gegenstandes
im vorderen Bereich des Bügelgeräts (10) an einer Spitze (10b) des Bügelgeräts oder
in der Bügelfläche (10a) vorgesehen ist.
8. Schutzvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Detektiereinrichtung (40) mit der Detektiereinrichtung (14) parallel
geschaltet ist.
9. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine weitere Detektiereinrichtung (40) zur Erfassung eines Gegenstandes
im vorderen Bereich des Bügelgeräts (10) in der Bügelfläche (10a) vorgesehen ist.
10. Schutzvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Detektiereinrichtung (40) mit der Detektiereinrichtung (14) parallel
geschaltet ist.
1. Protective device for ironing appliances (10) having a thermostatically controlled
heating device (11) for heating a sole-plate (10a) and having a device for sensing
the disposition of the ironing appliance, as well as having at least one detecting
device (14, 40) for detecting whether or not there is an article situated in the vicinity
of the sole-plate (10a), wherein a logic unit (12) in dependence upon the sensed disposition
interrupts the power supply to the heating device (11) when the detecting device (14,
40) detects an article in the vicinity of the sole-plate, characterized in that the device for sensing the disposition of the ironing appliance (10) is a device
(13) for sensing the inoperative position of the ironing appliance, which can sense
whether or not the ironing appliance is moving and which comprises transmitter means
(17) and receiver means(18), and that as a further simultaneous condition for interruption
of the power supply the device (13) for sensing the inoperative position of the ironing
appliance (10) detects that the ironing appliance is not moving, wherein the device
(13) for sensing the inoperative position as well as the detecting device (14, 40)
can measure in a staggered manner by means of the same transmitter means (17) and
receiver means (18).
2. Protective device according to claim 1, characterized in that the logic unit (12) can maintain the power supply to the sole-plate (10a) when there
is no article against the sole-plate (10a) or when there is something against the
sole-plate (10a) that is moving relative to the sole-plate.
3. Protective device according to claim 1, characterized in that the device (13) for sensing the inoperative position and the detecting device (14,
40) are optoelectronic measuring devices comprising transmitter means(17) and receiver
means (18).
4. Protective device according to one of claims 1 to 3 characterized in that a plurality of transmitters (17) and at least one receiver (18) are provided for
the requisite formation of at least two measuring distances (19, 20).
5. Protective device according to claim 1, characterized in that transmitter means (17) and receive means (18) are light-emitting diodes.
6. Protective device according to claim 1, characterized in that the transmitter means (17) are at least two transmitters, which as device (13) for
sensing the inoperative position of the ironing appliance (10) during the movement
sensing can be alternately pulsed and which as detecting device (14, 40) for detecting
an article can be simultaneously pulsed.
7. Protective device according to claim 1, characterized in that at least one further detecting device (40) for detecting an article is provided in
the front region of the ironing appliance (10) on a point (10b) of the ironing appliance
or in the sole-plate (10a).
8. Protective device according to claim 7, characterized in that the further detecting device (40) is connected in parallel to the detecting device
(14).
9. Protective device according to claim 1, characterized in that at least one further detecting device (40) for detecting an article is provided in
the front region of the ironing appliance (10) in the sole-plate (10a).
10. Protective device according to claim 9, characterized in that the further detecting device (40) is connected in parallel to the detecting device
(14).
1. Dispositif de protection pour appareils de repassage (10) comportant un dispositif
de chauffage (11) commandé par thermostat pour chauffer une surface de repassage (10a)
et comportant un dispositif pour enregistrer la position du fer à repasser, ainsi
qu'au moins un dispositif de détection (14, 40) pour détecter si un objet se trouve
ou non à proximité de la surface de repassage (10a), une unité logique (12) interrompant
l'arrivée de courant au dispositif de chauffage (11) en fonction de la position enregistrée,
lorsque le dispositif de détection (14, 40) constate la présence d'un objet à proximité
de la surface de repassage,
caractérisé en ce que le dispositif d'enregistrement de la position de l'appareil de repassage (10) est
un dispositif (13) pour enregistrer la position de repos de l'appareil de repassage
qui peut reconnaître si l'appareil de repassage est déplacé ou non, et qui comporte
des émetteurs (17) et récepteurs (18), et en ce que comme autre condition simultanée pour interrompre l'arrivée de courant, le dispositif
(13) de détection de la position de repos de l'appareil de repassage (10) constate
que l'appareil de repassage ne se déplace pas, le dispositif (13) pour enregistrer
la position de repos comme le dispositif de détection (14, 40) pouvant mesurer aussi,
de manière décalée dans le temps, par les mêmes émetteurs (17) et récepteurs (18).
2. Dispositif de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité logique (12) peut maintenir l'arrivée de courant à la surface de repassage
(10a) lorsqu'aucun objet ne se trouve sur la surface de repassage (10a) ou lorsque
quelque chose se trouve sur la surface de repassage (10a) qui se déplace par rapport
à la surface de repassage.
3. Dispositif de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (13) pour enregistrer la position de repos et le dispositif de détection
(14, 40) sont des dispositifs de mesure optoélectroniques avec émetteurs (17) et récepteurs
(18).
4. Dispositif de protection selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que plusieurs émetteurs (17) et au moins un récepteur (18) sont prévus pour réaliser
au besoin au moins deux parcours de mesure (19, 20).
5. Dispositif de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que les émetteurs (17) et récepteurs (18) sont des diodes luminescentes.
6. Dispositif de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que les émetteurs (17) sont au moins deux émetteurs qui peuvent être pulsés alternativement
comme dispositif (13) pour enregistrer la position de repos de l'appareil de repassage
(10) lors de la détection du mouvement et qui peuvent être pulsés simultanément comme
dispositif de détection (14, 40) pour détecter un objet.
7. Dispositif de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un dispositif de détection (40) pour détecter un objet dans
la zone avant de l'appareil de repassage (10) sur la pointe (10b) de l'appareil de
repassage ou dans la surface de repassage (10a).
8. Dispositif de protection selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'autre dispositif de détection (40) est monté en parallèle au dispositif de détection
(14).
9. Dispositif de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu dans la surface de repassage (10a) au moins un autre dispositif de détection
(40) pour détecter un objet dans la zone avant de l'appareil de repassage (10).
10. Dispositif de protection selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'autre dispositif de détection (40) est couplé en parallèle au dispositif de détection
(14).