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EP 1 110 187 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.2003 Patentblatt 2003/51 |
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Anmeldetag: 26.07.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G07G 1/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9902/290 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0001/4690 (16.03.2000 Gazette 2000/11) |
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GELDKASSETTENANORDNUNG MIT SENSOR
CASH-BOX SYSTEM WITH SENSOR
SYSTEME DE CAISSE AVEC DETECTEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
02.09.1998 DE 19839977
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2001 Patentblatt 2001/26 |
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Patentinhaber: Wincor Nixdorf International GmbH |
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33106 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- BAITZ, Günter
D-13629 Berlin (DE)
- KAMIN, Hartmut
D-10585 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 121 170 WO-A-95/21420 US-A- 5 440 107
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EP-A- 0 136 372 US-A- 5 187 336
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Geldkassettenanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine Geldkassettenanordnung der genannten Art mit einer transportablen registrierkassengesteuerten
Geldkassette ist aus der EP 0 560 292 B1 bekannt. Die Geldkassette läßt sich auf eine
ortsfeste Grundplatte aufsetzen und mit ihr verriegeln. Auf der Grundplatte ist ein
Haltevorsprung angeordnet, der beim Aufsetzen der Geldkassette durch einen Schlitz
in deren Bodenplatte greift und mit einem Riegel im Inneren der Geldkassette verrastet.
Zur Entriegelung wird ein nur bei geöffnetem Geldkassetten-Deckel zugängliches Entriegelungselement
manuell betätigt. Die Deckelöffnung wird durch ein von einer Registrierkasse abgegebenes
elektrisches Signal ausgelöst. Da eine solche Geldkassette auch bei Ausfall der Registrierkasse
oder der Stromversorgung von der Grundplatte lösbar sein muß, ist an einer verborgenen,
nicht für einen Kunden einsehbaren Stelle der Geldkassette eine sogenannte Notentriegelung
vorgesehen, die manuell betätigbar ist. Die verborgene Anordnung dieser Notentriegelung
ist aber nur so lange ein Schutz gegen Manipulationen an der Geldkassette wie unberechtigtes
Öffnen oder unbefugte Entnahme von der Grundplatte, als der konstruktive Aufbau der
Geldkassettenanordnung unbekannt ist.
[0003] Aus der WO 95/21420 A1 ist eine Anordnung zur elektronischen Artikelauszeichnung
bekannt. Diese dient der Preisauszeichnung von insbesondere in den Regalen eines Warenhauses
feilgebotenen Artikeln. Sie umfaßt eine Zentralstation, die Artikelinformationen drahtlos
als Rundfunksendung aussendet, und eine Vielzahl von Warenschildern mit einem Empfänger
für diese Rundfunksendungen. Das aus der WO 95/21420 A1 bekannte Warenschild enthält
auch einen Sender, der auf ein Anforderungssignal hin eine Information auszusenden
vermag.
[0004] In der US 5 187 336 ist eine mechanische Schalteranordnung geoffenbart, die besonders
dort einsetzbar sein soll, wo nur wenig Raum zur Verfügung steht. Die Schalteranordnung
wird als Sensor zum Erkennen von Manipulationen, insbesondere bei Entnahme einer Geldkassette
aus einer Kassierstation verwendet. Das Sensorsignal wird über eine elektrische Leitungsverbindung
zu einer entfernten Überwachungseinrichtung gemeldet. Der Sensor ist an der rückwärtigen
Wand eines Aufnahmeschachtes für die Münzkassette eines Münzfernsprechers, also an
dem ortsfesten Teil des Münzfernsprechers angeordnet.
[0005] Der US 5 440 107 ist eine Geldkassette mit einem aus dieser herausnehmbaren Geldeinsatz
und einem in letzterem angeordneten Federbügel für die Halterung von Geldscheinen
zu entnehmen. Solange der Federbügel Geldscheine enthält, wird kein Alarm ausgelöst.
Die Entnahme des Geldeinsatzes aus der Geldkassette wird durch einen außerhalb des
Geldeinsatzes angeordneten Sensor erfaßt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die Sicherheit von Geldkassetten gegen unberechtigten
Zugriff zu erhöhen.
[0007] Die Aufgabe wird für eine Geldkassettenanordnung der eingangs beschriebenen Art durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 5 gelöst.
[0008] Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß bestimmte Voraussetzungen erfüllt
sein müssen, bevor eine Geldkassette zulässigerweise von der Grundplatte gelöst wird.
Eine Kassierperson bekommt bei Dienstantritt eine Geldkassette ausgehändigt, die sie
an ihrem Kassierplatz auf die Grundplatte setzt und sich danach durch Eingabe ihrer
Benutzernummer per Tastatur oder mit Hilfe eines elektronisch lesbaren Ausweises bei
einer die Registrierkasse steuernden Datenverarbeitungseinrichtung anmeldet.
[0009] Vor einer zulässigen Entnahme der Geldkassette meldet sich die Kassierperson bei
der Datenverarbeitungseinrichtung ab. Wird aber bei angemeldeter Kassierperson die
Geldkassette von der Grundplatte gelöst, so ist das ein Indiz für einen Manipulationsversuch,
auf welches hin ein Alarm ausgelöst werden kann. Eine besonders einfache und doch
zuverlässige Meldung von Manipulationen an der Geldkassette wird dadurch erreicht,
daß in der Geldkassette ein Sensor angeordnet ist, der die Entriegelung und/oder die
Entfernung der Geldkassette von der Grundplatte erfaßt und ein Meldesignal über einen
Signalweg an eine Überwachungseinrichtung meldet. Die Anordnung des Sensors innerhalb
der Geldkassette macht eine in betrügerischer Absicht vorgenommene Blockade des Sensors
nahezu unmöglich. Eine solche Blockade ist insbesondere dann wirkungslos, wenn bereits
die Schaltzustände und Schaltwechsel des Sensors vor und während des Aufsetzens der
Geldkassette auf die Grundplatte und/oder der An- und Abmeldevorgang der Kassierperson
in der Überwachungseinrichtung für eine Alarmauslösung ausgewertet werden.
[0010] Der Sensor überwacht die der Verriegelungsposition entsprechende Position der Geldkassette
bezüglich der Grundplatte und/oder die Position des Haltevorsprungs in seiner in der
Geldkassette verrasteten Stellung.
[0011] Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist der Sensor mit einem in der
Geldkassette befindlichen Sender oder Sender/Empfänger verbunden, dessen Ausgangssignal
als Meldesignal über einen drahtlosen Signalweg geführt wird.
[0012] Dazu kann der Sender bzw. Sender/Empfänger in ein drahtloses LAN-Netzwerk eingebunden
sein, über welches das Meldesignal zu der Überwachungseinrichtung geführt wird. Solche
LAN-Netzwerke sind gerade bei Kasseninstallationen mit vielen Registrierkassen ohnehin
häufig im Einsatz, um die Registrierkassen mit einem zentralen Rechner zu verbinden.
Die Einbindung des Senders bzw. Sender/Empfängers zieht also keinen zusätzlichen Aufwand
für die Signalübertragung nach sich. Ein drahtloses LAN-Netzwerk ist entweder als
Infrarot- oder Funk-LAN ausgebildet, so daß der Sender bzw. Sender/Empfänger in der
Geldkassette entsprechend aufgebaut sein muß.
[0013] Als Sender bzw. Sender/Empfänger kann auch ein in eine Anordnung zur elektronischen
Artikelauszeichnung eingebundenes elektronisches Warenschild verwendet werden, wie
es aus der WO 95/21420 A1 bekannt ist. Das bekannte Warenschild enthält auch einen
Sender, der auf ein Anforderungssignal hin eine Information auszusenden vermag. Ein
solches Warenschild kann mit einfachen Mitteln in oder an der Geldkassette angebracht
und der Sensor mit dessen Signaleingang verbunden werden. Wird das Meldesignal des
Sensors als Anforderungssignal auf den Signaleingang des Warenschildes gegeben, so
kann dessen Sendekanal als drahtloser Signalweg benutzt werden.
[0014] Ein Warenschild der genannten Art steht serienmäßig zur Verfügung und besitzt eine
eigene Stromversorgung. Die Einbindung des Senders bzw. Sender/Empfängers eines in
oder an der Geldkassette angebrachten Warenschildes in die Anordnung zur elektronischen
Artikelauszeichnung bedeutet also keinen zusätzlichen Aufwand. Ein weiterer Vorteil
der Verwendung eines elektronischen Warenschildes ist, daß dessen ohnehin vorhandene
Anzeigeeinrichtung als Anzeige für von der Überwachungseinrichtung übertragene Informationen
an die Kassierpersonen, beispielsweise einer Warnung vor einem im Haus befindlichen
Dieb, benutzt werden kann.
[0015] Der Sensor kann als elektrischer Schalter, insbesondere als Mikroschalter ausgebildet
sein, dessen Betätigungselement in den Verschiebeweg des Haltevorsprungs ragt. Alternativ
dazu kann der Sensor eine die Position des Haltevorsprungs erfassende Lichtschranke
oder ein kapazitiver oder induktiver Näherungsschalter sein, welcher seinen Abstand
zum Haltevorsprung oder zur Grundplatte abtastet.
[0016] Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wird das Meldesignal über eine
ein Betätigungssignal für die Entriegelung des Kassettendeckels führende Leitung geführt.
Dadurch erübrigen sich zusätzliche Elektroinstallationen.
[0017] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der beigefügten Zeichnung
erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- eine Geldkassette sowie eine Grundplatte, auf welche die Geldkassette aufsetzbar ist,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Registrierkasserianordnung und deren Blockschaltbild.
[0018] Eine in Fig. 1 dargestellte Geldkassette 10 besteht im wesentlichen aus einem Kassettenunterteil
12 und einem an dem Kassettenunterteil 12 um eine horizontale Achse 16 schwenkbar
angeordneten Kassettendeckel 18. In eine das Kassettenunterteil 12 nach außen abschließende
Wand 14 ist eine Öffnung 15 eingeformt.
[0019] Die Geldkassette 10 kann unabhängig von einer in Fig. 2 dargestellten Registrierkasse
50 transportiert werden. Für ihren Betriebseinsatz wird sie auf eine beispielsweise
an einem Kassenplatz ortsfest angeordnete Grundplatte 20 aufgesetzt. Das Kassettenunterteil
12 hat an seiner Unterseite eine Ausnehmung 22, die eine auf der Grundplatte 20 angeordnete
Funktionsbaugruppe 24 aufnehmen kann. Die Ausnehmung 22 wird auf ihrer der Vorderseite
der Geldkassette 10 zugewandten Seite durch die Wand 14 begrenzt. Die Funktionsbaugruppe
umfaßt einen Haltevorsprung 26 mit einer Rastausnehmung 28 und einen in Fig. 2 dargestellten
Elektromagneten 48, der zur Entriegelung des Kassettendeckels 18 durch ein beispielsweise
von der Registrierkasse 50 abgegebenes elektrisches Betätigungssignal ansteuerbar
ist.
[0020] Im Inneren des Kassettenunterteils 12 ist ein Riegel 30 mit einer zum Eingriff in
die Rastausnehmung 28 bestimmten Gegenraste 32 angeordnet. Außerdem befindet sich
im Kassettenunterteil 12 ein Schaltelement 34, welches durch den an der Grundplatte
20 angeordneten Haltevorsprung 26 betätigt wird, wie weiter unten beschrieben wird.
[0021] Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung eine Registrierkassenanordnung und deren
Blockschaltbild. Die zusammen mit Fig. 1 beschriebene Geldkassette 10 und die Grundplatte
20 sind Teile der Registrierkassenanordnung.
[0022] Wiederkehrende Teile tragen gleiche Bezugszeichen. In der Geldkassette 10 oder an
deren Außenseite, vorzugsweise auf der Außenseite des Kassettendeckels 18, ist ein
Warenschild 40 angebracht, wie es aus der WO 95/21420 A1 bekannt ist. Die Anordnung
des Warenschildes 40 auf dem Kassettendeckel 18 hat den Vorteil, daß dessen Anzeigeeinrichtung
44 sich stets im Blickfeld der Kassierperson befindet. Das Warenschild 40 umfaßt einen
Warenschild-Prozessor 42, mit dessen Signaleingang 43 das Schaltelement 34 verbunden
ist. Mit dem Warenschild-Prozessor 42 ist ferner die Anzeigeeinrichtung 44 und eine
erste drahtlose bidirektionale Signalübertragungseinrichtung 46 verbunden. Der den
Kassettendeckel 18 freigebende Elektromagnet 48 ist an eine nicht dargestellte Schnittstellenschaltung
in der Registrierkasse 50 angeschlossen, welch letztere von einer Kassentastatur 52
aus bedienbar ist.
[0023] In die Geldkassette 10 ist ein weiteres Schaltelement 64 eingebaut, das sich bei
entriegeltem und geöffnetem Kassettendeckel 18 in seiner geöffneten Stellung befindet
und durch Schließen des Kassettendeckels 18 von letzterem in seine Schließstellung
gebracht wird. Das weitere Schaltelement 64 ist an einen zweiten Eingang 66 des Warenschild-Prozessors
42 angeschlossen.
[0024] In die Registrierkasse 50 ist eine zweite Signalübertragungseinrichtung 54 eingebaut.
Die Registrierkassenanordnung umfaßt ferner eine Zentralstation 56 mit einem zentralen
Rechner 58, der mit einer dritten Signalübertragungseinrichtung 60 und einer zentralen
Überwachungseinrichtung 62 zusammengeschaltet ist.
[0025] Zum Verbinden der Geldkassette 10 mit der Grundplatte 20 wird die Geldkassette 10
von oben auf die Grundplatte 20 gesetzt und dann gegen die Kraft einer nicht dargestellten
Feder nach hinten geschoben, wie dies durch den Bewegungspfeil 36 angedeutet ist.
Beim Aufsetzen greift die Funktionsbaugruppe 24 in die Ausnehmung 22 und gleitet beim
Verschieben der Geldkassette 10 nach hinten in die strichpunktiert dargestellte Position
24', wobei der Haltevorsprung 26 durch die Öffnung 15 in das Innere des Kassettenunterteils
12 eindringt. Der Riegel 30 wird dabei von dem Haltevorsprung 26 in seine gestrichelt
dargestellte Position ausgelenkt und rastet schließlich mit seiner Gegenraste 32 in
die Rastausnehmung 28 ein.
[0026] Beim Verschieben der Geldkassette 10 nach hinten betätigt der Haltevorsprung 26 das
Schaltelement 34, welches daraufhin ein Meldesignal 'Geldkassette in Betriebsposition'
abgibt. Dieses wird über die erste Signalübertragungseinrichtung 46, die dritte Signalübertragungseihrichtung
60 und den zentralen Rechner 58 zu der Überwachungseinrichtung 62 übertragen. Nun
gibt die Kassierperson ihre Benutzernummer über die Kassentastatur 52 oder mit Hilfe
eines nicht dargestellten elektronisch lesbaren Ausweises in die Registrierkasse 50
ein und meldet sich damit über die zweite Signalübertragungseinrichtung 54, die dritte
Signalübertragungseinrichtung 60 und den zentralen Rechner 58 bei der Überwachungseinrichtung
62 an. Nun ist die Überwachungseinrichtung 62 "scharf" geschaltet.
[0027] Vor dem Lösen der Geldkassette 10 von der Grundplatte 20 meldet sich die Kassierperson
durch eine entsprechende Eingabe auf der Kassentastatur 52 bei der Überwachungseinrichtung
62 ab. Diese Information wird über den selben Übertragungsweg wie die Kassiereranmeldung
übertragen. Darauf wird der Kassettendeckel 18 durch das von der Registrierkasse 50
an den Elektromagneten 48 abgegebene elektrische Betätigungssignal geöffnet. Dadurch
wird der Riegel 30 zugänglich. Dieser wird nun manuell in Richtung des Pfeils 38 nach
unten in seine gestrichelt dargestellte Position gedrückt, wodurch die Verrastung
mit der Rastausnehmung 28 aufgehoben wird. Das Schaltelement 34 gibt ein Meldesignal
'Geldkassette aus Betriebsposition' an die Überwachungseinrichtung 62, die diese Meldung
aber erwartet und keinen Alarm auslöst. Die Feder schiebt nun die Geldkassette 10
nach vorne, so daß letztere nach oben von der Grundplatte 20 abgenommen werden kann.
[0028] Ähnliches gilt für die betriebsmäßige Öffnung des Kassettendeckels 18 während eines
Kassiervorganges. Von der Registrierkasse 50 wird jeder Rechnungsabschluß an die Überwachungseinrichtung
62 gemeldet. Danach sendet die Registrierkasse 50 ein Betätigungssignal an den Elektromagneten
48, der Kassettendeckel 18 wird entriegelt und das weitere Schaltelement gibt ein
Meldesignal 'Geldkassette geöffnet' an die Überwachungseinrichtung 62 ab, die dieses
Meldesignal innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erwartet hat und deshalb keinen
Alarm auslöst.
[0029] Wird die Geldkassette 10 bei angemeldeter Kassierperson von der Grundplatte 20 gelöst,
gibt das Schaltelement 34 das Meldesignal 'Geldkassette aus Betriebsposition' an die
Überwachungseinrichtung 62 ab, die daraufhin einen Alarm auslöst. Wird der Kassettendeckel
18 ohne vorhergehende Meldung eines Rechnungsabschlusses geöffnet, wird ebenfalls
der Alarm auslöst.
1. Geldkassettenanordnung, umfassend eine transportable Geldkassette (10) mit einem Kassettenunterteil
(12) und einem Kassettendeckel (18) und eine ortsfeste Grundplatte (20), mit welcher
die Geldkassette (10) verriegelbar ist, wozu die Grundplatte (20) einen Haltevorsprung
(26) aufweist, welcher beim Aufsetzen der Geldkassette (10) auf die Grundplatte (20)
durch eine Öffnung (15) in einer Wand (14) des Kassettenunterteils (12) greift und
mit einem Riegel (30) im Inneren der Geldkassette (10) verrastet, wobei der Riegel
(30) nur bei geöffnetem Kassettendeckel (18) entriegelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Geldkassette (10) ein Sensor (34) angeordnet ist, der die Entriegelung und/oder
die Entfernung der Geldkassette (10) von der Grundplatte (20) erfaßt und daß der Sensor
(34) mit einem in der Geldkassette (10) befindlichen Sender oder Sender/Empfänger
(46) verbunden ist, der ein Meldesignal über einen drahtlosen Signalweg (43, 42, 46,
60, 58) an eine Überwachungseinrichtung (62) sendet.
2. Geldkassettenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Entriegelung und/oder die Öffnung des Kassettendeckels erfassender weiterer
Sensor (64) mit dem Sender oder Sender/Empfänger (46) verbunden ist, der ein weiteres
Meldesignal an die Überwachungseinrichtung (62) sendet.
3. Geldkassettenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Meldesignal oder auch das weitere Meldesignal über ein drahtloses LAN-Netzwerk
zu der Überwachungseinrichtung (62) geführt wird.
4. Geldkassettenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Sender oder Sender/Empfänger eine Signalübertragungseinrichtung (46) eines an
sich bekannten elektronischen Warenschildes (40) verwendet wird, welches in oder an
der Geldkassette (10) angebracht ist, und mit dessen Signaleingang der Sensor (34)
oder auch der weitere Sensor (64)verbunden ist.
5. Geldkassettenanordnung, umfassend eine transportable Geldkassette (10) mit einem Kassettenunterteil
(12) und einem Kassettendeckel (18) und eine ortsfeste Grundplatte (20), mit welcher
die Geldkassette (10) verriegelbar ist, wozu die Grundplatte (20) einen Haltevorsprung
(26) aufweist, welcher beim Aufsetzen der Geldkassette (10) auf die Grundplatte (20)
durch eine Öffnung (15) in einer Wand (14) des Kassettenunterteils (12) greift und
mit einem Riegel (30) im Inneren der Geldkassette (10) verrastet, wobei der Riegel
(30) nur bei geöffnetem Kassettendeckel (18) entriegelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Geldkassette (10) ein Sensor (34) angeordnet ist, der die Entriegelung und/oder
die Entfernung der Geldkassette (10) von der Grundplatte (20) erfaßt und ein Meldesignal
abgibt, und daß in der Geldkassette (10) zusätzlich ein die Entriegelung und/oder
die Öffnung des Kassettendeckels erfassender, ein weiteres Meldesignal abgebender
weiterer Sensor (64) angeordnet ist und daß das Meldesignal oder auch das weitere
Meldesignal über eine ein Betätigungssignal für die Entriegelung des Kassettendeckels
(18) führende Leitung an eine Überwachungseinrichtung (62) geführt wird.
6. Geldkassettenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (34) die der Verriegelungsposition entsprechende Position der Geldkassette
(10) bezüglich der Grundplatte (20) und/oder die Position des Haltevorsprungs (26)
in seiner in der Geldkassette (10) verrasteten Stellung überwacht.
7. Geldkassettenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , daß der Sensor ein elektrisches Schaltelement (34), insbesondere ein Mikroschalter ist,
dessen Betätigungselement in den Verschiebeweg des Haltevorsprungs (26) ragt.
8. Geldkassettenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor eine die Position des Haltevorsprungs (26) erfassende Lichtschranke ist.
9. Geldkassettenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein kapazitiver oder induktiver Näherungsschalter ist, welcher seinen
Abstand zum Haltevorsprung (26) oder zur Grundplatte (20) abtastet.
10. Geldkassettenanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9 , dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Sensor als Schaltelement (64), insbesondere als Mikroschalter, oder als
Lichtschranke oder als kapazitiver oder induktiver Näherungsschalter ausgebildet ist.
11. Geldkassettenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet , daß die Schaltzustände und/oder Schaltwechsel des Sensors (34) vor und während des Aufsetzens
der Geldkassette (10) auf die Grundplatte (20) oder auch des weiteren Sensors (64)
und/oder ein An- und Abmeldevorgang einer Kassierperson in der Überwachungseinrichtung
(62) für eine Alarmauslösung ausgewertet werden.
1. Cashbox arrangement, comprising a transportable cashbox (10) with a lower cashbox
part (12) and a cashbox lid (18) and a fixed base plate (20), to which the cashbox
(10) can be locked, for which purpose the base plate (20) has a retaining projection
(26) which, when the cashbox (10) is placed onto the base plate (20), reaches through
an opening (15) in a wall (14) of the lower cashbox part (12) and latches with a bolt
(30) in the interior of the cashbox (10), it being possible for the bolt (30) to be
unlocked only when the cashbox lid (18) is open, characterized in that there is arranged in the cashbox (10) a sensor (34), which registers the unlocking
and/or the removal of the cashbox (10) from the base plate (20), and in that the sensor (34) is connected to a transmitter or transmitter/receiver (46) which
is located in the cashbox (10) and transmits an information signal to a monitoring
device (62) via a wireless signal path (43, 42, 46, 60, 58).
2. Cashbox arrangement according to Claim 1, characterized in that a further sensor (64), which registers the unlocking and/or the opening of the cashbox
lid, is connected to the transmitter or transmitter/receiver (46), which transmits
a further information signal to the monitoring device (62).
3. Cashbox arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the information signal or else the further information signal is routed to the monitoring
device (62) via a wireless LAN network.
4. Cashbox arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the transmitter or transmitter/receiver used is a signal transmission device (4b)
of an electronic product label (40) known per se, which is fitted in or on the cashbox
(10) and to whose signal input the sensor (34) or else the further sensor (64) is
connected.
5. Cashbox arrangement, comprising a transportable cashbox (10) with a lower cashbox
part (12) and a cashbox lid (18) and a fixed base plate (20), to which the cashbox
(10) can be locked, for which purpose the base plate (20) has a retaining projection
(26) which, when the cashbox (10) is placed onto the base plate (20), reaches through
an opening (15) in a wall (14) of the lower cashbox part (12) and latches with a bolt
(30) in the interior of the cashbox (10), it being possible for the bolt (30) to be
unlocked only when the cashbox lid (18) is open, characterized in that there is arranged in the cashbox (10) a sensor (34), which registers the unlocking
and/or the removal of the cashbox (10) from the base plate (20) and outputs an information
signal, or in that in the cashbox (10) there is additionally arranged a further sensor (64) which registers
the unlocking and/or the opening of the cashbox lid and outputs a further information
signal, and in that the information signal or else the further information signal is routed to a monitoring
device (62) via a line carrying an operating signal for unlocking the cashbox lid
(18).
6. Cashbox arrangement according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the sensor (34) monitors the position of the cashbox (10), corresponding to the locked
position, with respect to the base plate (20), and/or the position of the retaining
projection (26) in its position latched in the cashbox (10).
7. Cashbox arrangement according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the sensor is an electrical switching element (34), in particular a microswitch,
whose operating element projects into the displacement path of the retaining projection
(26).
8. Cashbox arrangement according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the sensor is a light barrier that registers the position of the retaining projection
(26).
9. Cashbox arrangement according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the sensor is a capacitive or inductive proximity switch, which senses its distance
from the retaining projection (26) or from the base plate (20).
10. Cashbox arrangement according to one of Claims 2 to 9, characterized in that the further sensor is designed as a switching element (64), in particular as a microswitch,
or as a light barrier or as a capacitive or inductive proximity switch.
11. Cashbox arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the switching states and/or switching changes of the sensor (34) before and as the
cashbox (10) is placed onto the base plate (20), or else those of the further sensor
(64) and/or a logging-in or logging-off procedure of a cashier are evaluated in the
monitoring device (62) in order to trigger an alarm.
1. Système de tiroir-caisse qui comprend un tiroir-caisse (10) transportable comportant
une partie inférieure de tiroir (12) et un couvercle de tiroir (18) et un socle (20)
fixe grâce auquel le tiroir-caisse (10) peut être verrouillé, à l'effet de quoi le
socle (20) présente une saillie de maintien (26) qui, lorsqu'on pose le tiroir-caisse
(10) sur le socle (20), a prise par une ouverture (15) dans une paroi (14) de la partie
inférieure de tiroir (12) et s'enclenche à un verrou (30) situé à l'intérieur du tiroir-caisse
(10), le verrou (30) ne pouvant être déverrouillé que lorsque le couvercle de tiroir
(18) est ouvert,
caractérisé en ce qu'un détecteur (34) est disposé dans le tiroir-caisse (10) enregistre que le tiroir-caisse
(10) est déverrouillé ou retiré du socle (20) et est relié à un émetteur ou à un émetteur-récepteur
(46) qui se trouve dans le tiroir-caisse (10) et qui émet un signal de réponse à une
installation de surveillance (62) par l'intermédiaire d'un circuit sans fil d'acheminement
des signaux (43, 42, 46, 60, 58).
2. Système de tiroir-caisse selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un autre détecteur (64), qui enregistre que le couvercle de tiroir est déverrouillé
ou ouvert, est relié au détecteur ou à l'émetteur-récepteur (46) qui émet un autre
signal de réponse à l'installation de surveillance (62).
3. Système de tiroir-caisse selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le signal de réponse ou l'autre signal de réponse est acheminé à l'installation de
surveillance (62) par l'intermédiaire d'un réseau local sans fil.
4. Système de tiroir-caisse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'on utilise en tant que détecteur ou qu'émetteur-récepteur une installation de transmission
de signal (46) d'une étiquette (40) électronique de marchandises connue en soi, qui
est appliquée sur ou dans le tiroir-caisse (10) et le détecteur (34) ou l'autre détecteur
(64) est relié à son entrée de signal.
5. Système de tiroir-caisse, qui comprend un tiroir-caisse (10) transportable comportant
une partie inférieure de tiroir (12) et un couvercle de tiroir (18) et un socle (20)
fixe, grâce auquel le tiroir-caisse (10) peut être verrouillé, à l'effet de quoi le
socle (20) présente une saillie de maintien (26) qui lorsqu'on pose le tiroir-caisse
(10) sur le socle (20) a prise par une ouverture (15) dans une paroi (14) de la partie
inférieure de tiroir (12) et s'enclenche à un verrou (30) situé à l'intérieur du tiroir-caisse
(10), le verrou (30) ne pouvant être déverrouillé que lorsque le couvercle de tiroir
(18) est ouvert,
caractérisé en ce qu'un détecteur (34), qui enregistre que le tiroir-caisse (10) est déverrouillé ou retiré
du socle (20), est disposé dans le tiroir-caisse (10) et émet un signal de réponse
et qu'un autre détecteur (64), qui enregistre que le couvercle de tiroir est déverrouillé
et/ou ouvert et qui émet un autre signal de réponse, est en outre placé dans le tiroir-caisse
(10) et que le signal de réponse ou l'autre signal de réponse est acheminé à une installation
de surveillance (62) par l'intermédiaire d'un circuit qui achemine un signal de manoeuvre
destiné à déverrouiller le couvercle de tiroir (18).
6. Système de tiroir-caisse selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le détecteur (34) surveille la position du tiroir-caisse (10) correspondant à la
position de verrouillage par rapport au socle (20) et/ou la position de la saillie
de maintien (26) dans sa position qui se bloque dans le tiroir-caisse (10).
7. Système de tiroir-caisse selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le détecteur est un élément de commutation (34) électrique, en particulier un microcontact,
dont l'élément de manoeuvre fait saillie dans le trajet d'avance de la saillie de
maintien (26).
8. Système de tiroir-caisse selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le détecteur est une barrière lumineuse qui enregistre la position de la saillie
de maintien (26).
9. Système de tiroir-caisse selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le détecteur est un commutateur de proximité capacitif ou inductlf qui balaie son
intervalle jusqu'à la saillie de maintien (26) ou jusqu'au socle (20).
10. Système de tiroir-caisse selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que l'autre détecteur est conçu en tant qu'élément de commutation (64), en particulier
un microcontact, ou en tant que barrière lumineuse ou commutateur de proximité capacitif
ou inductif.
11. Système de tiroir-caisse selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans l'installation de surveillance (62) destinée à déclencher une alarme sont exploités
les états de commutation et/ou les changements de commutation du détecteur (34) ou
encore de l'autre détecteur (64) avant ou pendant que le tiroir-caisse (10) est posé
sur le socle (20) et/ou l'opération de déclaration et d'annonce de départ par un caissier.

