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EP 1 110 189 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
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Anmeldetag: 04.07.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G08B 7/06 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/006236 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/003093 (11.01.2001 Gazette 2001/02) |
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SITUATIONSERFASSUNGSEINRICHTUNG ZUR BLOCKADEERKENNUNG BEI TÜREN, TOREN ODER DERGLEICHEN
SITUATION DETECTING DEVICE FOR RECOGNIZING THE BLOCKING OF DOORS, GATES AND THE LIKE
DISPOSITIF DE RELEVE DE LA SITUATION DESTINE A LA RECONNAISSANCE DU BLOCAGE DE PORTES,
PORTAILS OU ANALOGUES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
05.07.1999 DE 19930690
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2001 Patentblatt 2001/26 |
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Patentinhaber: DORMA GmbH + Co. KG |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- KOHLHAAS, Eric
D-42489 Wülfrath (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/19202
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WO-A-95/32488
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Situationserfassungseinrichtung zur Blockadeerkennung
bei Türen, Toren oder dergleichen, die in Flucht- und Rettungswegen angeordnet sind.
[0002] Der Bereich von Flucht- und Rettungswegen wird im täglichen Leben häufig vor und
auch hinter solchen Türen oder Toren nicht, wie es die Vorschriften fordern, entsprechend
frei gehalten.
[0003] In der Europäischen Norm EN L25 werden Panikverschlüsse mit horizontaler Betätigungsstange
normiert. Dabei geht man davon aus, dass die Fluchtmöglichkeiten aus Gebäuden und
die allgemeine Sicherheit es wünschenswert erscheinen lassen, dass Ausgangstüren in
öffentlichen Gebäuden und Orten mit Publikurnsverkehr, Geschäften, Gaststätten usw.
mit einer entsprechenden Vorrichtung, nämlich einem Paniktürverschluss, mit einer
horizontalen Betätigungsstange ausgerüstet sein sollen. Dabei wird keine besondere
Bauform für derartige Paniktürverschlüsse festgelegt, sondern es wird auf die wesentliche
Anforderung und damit Erfüllung der Baugruppenrichtlinie abgezielt. Dabei wird ein
Paniktürverschluss (push-bar) so definiert, dass er aus einem Mechanismus zum Sichern
der geschlossenen Tür, der aus einem oder mehreren Sperrelementen bestehen kann, die
in ein Sperrgegenstück eingreifen, welches im umfassenden Türrahmen oder im Fußboden
befestigt ist, besteht. Dabei können die Sperrelemente mit einer horizontal, beispielsweise
auf der Innenseite der Tür, angeordneten Betätigungsstange freigegeben werden, wenn
diese an einer beliebigen Stelle ihrer wirksamen Länge in Fluchtrichtung in einem
Bogen nach unten bewegt wird. Dabei sind die Konstruktionsänforderungen an einen solchen
Paniktürverschluss derart, dass die Tür unmittelbar durch Betätigung der Betätigungsstange,
ohne weiteres Zutun, geöffnet werden muss und somit den Flucht- und Rettungsweg freigibt.
[0004] Die EP 0 556 553 A1 beschreibt beispielsweise ein derartiges Getriebe für ein Türschloss,
welches an Panik- oder Rauchschutztüren eingesetzt wird. Dabei wird durch die Betätigung
der horizontal über der Tür verlaufenden Panikstange ein Getriebe ausgelöst, welches
eine Drehung der Schlossnuss innerhalb der Tür bewirkt. Durch die Umwandelung der
Drehbewegung des Panikbeschlages in eine Drehbewegung der Schlossnuss ist somit eine
Öffnung der Tür möglich.
[0005] In einer weiteren europäischen Norm, nämlich der EN 179, sind Notausgangsverschlüsse
mit Drückern oder Stoßplatten definiert. In dieser Norm wird die Gebrauchstauglichkeit
und Prüfung von derartigen Notausgangsverschlüssen wiedergegeben, die mechanisch über
einen Drücker oder über eine Stoßplatte zur Öffnung gebracht werden können. Jedoch
wird in dieser Norm darauf hingewiesen, dass derartige Verschlüsse an Notausgangstüren
nur dort zum Einsatz kommen, wo das Entstehen einer Panik für unwahrscheinlich gehalten
wird.
[0006] In der WO 93/18486 wird eine Identifikationseinrichtung offenbart, die innerhalb
eines Türdrückers eingebaut ist. Die Identifikation der den Drükker betätigenden Person
geschieht dabei über die Abtastung eines Fingers oder eines Daumens. Somit ist der
Drücker nur dann zu betätigen, wenn die Person identifiziert worden ist, was gleichzeitig
erst dann eine Öffnung der Tür bewirkt, wenn ein entsprechender Zugang zu dem geschlossenen
Raum bzw. Durchgang gerechtfertigt ist. Des Weiteren sind Sensoren unterschiedlichster
Art bekannt geworden, die eine Öffnung einer verschlossenen Tür dadurch bewirken,
dass das Sensorsignal derartiger Sensoren an einen automatischen Antrieb weitergeleitet
wird, der dann die Tür automatisch öffnet.
[0007] Darüber hinaus sind aus der WO 95/32488 A1 und aus der WO 95/19202 A1 Sicherheitssysteme
bekannt, die im Bedarfsfall den Flucht- und Rettungsweg optisch und akustisch kennzeichnen.
Derartige Leitsysteme werden von einer entsprechenden Sensorik gesteuert, die die
Umgebungsparameter, insbesondere hinsichtlich der Rauch- und Wärmeentwicklung, detektiert
und im Alarmfall automatisch mittels des Leitsystemes den Flucht- und Rettungsweg
hervorheben.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Räume, in denen sich eine unbegrenzte Anzahl
von Personen befindet und die durch entsprechende Türen, insbesondere Flucht- und
Rettungswegtüren, verschlossen sind, sicherer zu machen. Gerade in den heutigen Stätten
der Ansammlung von einer unbegrenzten Anzahl von Personen, wie beispielsweise Diskotheken
oder aber auch öffentlichen Gebäuden, Versammlungsstätten, Gaststätten usw., kommt
es immer wieder vor, dass derartige Ausgänge nicht in der vorbestimmten Verwendung
genutzt werden können, weil sie entsprechend nicht zugänglich sind. So kommt es immer
wieder zu schrecklichen Katastrophen, bei denen oft eine hohe Anzahl von Menschenleben
zu beklagen ist. Dadurch, dass die Fluchtwege verstellt sind oder nicht benutzbar
gemacht werden, sitzen beispielsweise bei Ausbruch eines Brandes die Besucher regelrecht
in der Falle. So kommt es auch vor, dass derartige Notausgänge mehrfach mit Schlössern
verriegelt sind und in einem Katastrophenfall erst das Personal den entsprechenden
Schlüssel suchen und holen muss. Oft kommt es auch vor, dass derartige Flucht- und
Rettungswege einer anderen Benutzung zugeführt werden, beispielsweise dass in diesem
Bereich Garderoben angeordnet werden oder aber dass auf der anderen Seite im Außenbereich
derartige Freiflächen durch entsprechend parkende Fahrzeuge zugestellt werden.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, die teils unbewussten, teils auch
bewussten Handlungen zu unterbinden, die zu einem Blockieren und damit nicht ordnungsgemäßen
Gebrauch derartiger Flucht- und Rettungswegtore führen können.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird durch den Anspruch 1 in Verbindung mit den Unteransprüchen
gelöst. Dabei wird vorgeschlagen, in, neben oder über der Tür oder dem Tor oder Teilen
einer Tür oder eines Tores eine Vorrichtung in Form eines Identifikationsmodules einzusetzen,
dass die Zustände eines festlegbaren, veränderlichen zu überwachenden Bereiches in
dem Durchgangsbereich vor und/oder hinter der Tür oder dem Tor wiedergibt, um eine
Notblockadeerkennung zu detektieren.
[0011] Eine derartige Vorrichtung ist in der Lage, aufgrund der verwendeten Sensorik, zu
erkennen, dass bei Ablauf eines bestimmten Zeitintervalles der Fluchtweg verschlossen
bzw. nicht völlig frei gegeben ist. Die Einstellung eines entsprechenden Zeitintervalles
ist notwendig, da beispielsweise Personen, die sich nur kurzzeitig im Bereich eines
Flucht- und Rettungsweges aufhalten, nicht einen Fehlalarm auslösen sollen. Wird jedoch
ein Gegenstand innerhalb des Flucht- und Rettungsweges abgestellt, so verweilt dieser
Gegenstand über den voreinstellbaren Zeitraum innerhalb des Flucht- und Rettungsweges
und muss somit unmittelbar entfernt werden. Es sei angemerkt, dass oft auch Unwissenheit
vorliegt, und somit Fluchtund Rettungswege nicht wissentlich verstellt werden. Durch
die erfindungsgemäße Vorrichtung ist es möglich, derartige Flucht- und Rettungswege
stets frei zu halten.
[0012] Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, ob die Vorrichtung, die in Form von Identifikationsmodulen
ausgelegt werden kann, innerhalb der Tür, oberhalb der Tür oder in Teilen von Drückern
oder Panikverschlüssen integriert ist bzw. aufgesetzt wird.
[0013] So kann beispielsweise eine Vorrichtung zur Fluchtwegblockadeerkennung oberhalb des
Paniktürbeschlages montiert bzw. integriert werden. Denkbar ist als Alternative auch
eine Montage als extended version zentral auf oder als Halbeinbauversion im Zentrum
der Tür oder des Tores. Es können die optischen und akustischen Alarmmeldeeinrichtungen,
die eine solche Vorrichtung beinhaltet, als Einheit innerhalb des Panikverschlusses
angebracht werden.
[0014] Eine weitere Vorrichtung zur Fluchtwegblockadeerkennung kann als Einheit oberhalb
eines Drückers montiert oder integriert werden. Darüber hinaus beinhaltet die Vorrichtung
eine optische bzw. akustische Funktionsanzeige und eine Alarmeinrichtung. Versorgt
werden die einzelnen Komponenten über ein Netzteil, welches extern angebracht ist
bzw. über eine autarke Stromversorgung.
[0015] Die Objekterfassung muss sowohl in Fluchtrichtung als auch entgegen der Fluchtrichtung
erfolgen. Nur so ist es sichergestellt, dass der Flucht- und Rettungsweg stets frei
ist und seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch zugeführt wird.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Vorrichtung zur Blockadeerkennung
beispielsweise auch ein Steuergerät enthalten, welches z. B. Alarmmeldungen, Betriebsstundenzähler
mit Unterbrechungen und/oder Manipulationsversuche an der Anlage zeitlich dokumentiert
und die über ein externes Lesegerät oder einen Laptop oder durch einen Telefonanschluss
abrufbar sind. Dabei muss dieses Steuergerät aus feuerfestem Material bestehen und
über einen zeitlichen Rahmen dem Einfluss von Feuer widerstehen können. Darüber hinaus
muss das Gehäuse der Steuereinheit eine Resistenz gegen Löschwasser und Löschschaum
aufweisen. Dabei kann natürlich auch eine Vernetzung der einzelnen Steuereinheiten
untereinander durchgeführt werden. Die Vernetzung kann dabei durch ein Bus-System
ausgeführt werden.
[0017] Die Erfindung wird anhand verschiedener schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Figur 1:
- Eine Betätigungsstange mit Identifikationsmodul in Fluchtrichtung.
- Figur 2:
- Einen Drücker mit Identifikationsmodul entgegen der Fluchtrichtung.
- Figur 3:
- Einen Drücker mit Identifikationsmodul in Fluchtrichtung.
- Figur 4:
- Einen Drücker mit oberhalb der Tür angeordneten Identifikationsmodul in Fluchtrichtung.
- Figur 5:
- Einen Drücker mit Identifikationsmodul entgegen der Fluchtrichtung.
- Figur 6:
- Einen Drücker mit oberhalb der Tür angebrachten Identifikationsmodul in Fluchtrichtung.
- Figur 7:
- Einen Drücker mit oberhalb der Tür angebrachten Identifikationsmodul entgegen der
Fluchtrichtung.
- Figur 8:
- Eine Betätigungsstange mit oberhalb der Tür angebrachten Identifikationsmodul in Fluchtrichtung.
- Figur 9:
- Einen Drücker mit oberhalb der Tür angebrachten Identifikationsmodul in Fluchtrichtung.
[0019] Im Nachfolgenden wird bei der Beschreibung der Ausführungsbeispiele nur auf Türen
Bezug genommen, wobei sich der erfindungsgemäße Gegenstand auch auf Tore erstreckt.
[0020] Die Figur 1 zeigt eine Tür 6 in Fluchtrichtung, die von einem Rahmen (Zarge) 1 eingerahmt
ist. Quer über die Tür 6 erstreckt sich eine Betätigungsstange (push-bar) 2, in welche
ein Identifikationsmodul 7 eingesetzt ist. Neben dem Identifkationsmodul, welches
aus unterschiedlichsten Sensoren und auch einer CCD-Kamera bestehen kann, ist eine
akustische Alarmmeldung 3 und eine Funktionsanzeige 5 vorhanden, welche den ordnungsgemäßen
Betriebszustand des Identifikationsmodules 7 wiedergibt. Neben der akustischen Alarmmeldung
3 ist auch eine optische Alarmmeldung 4 vorgesehen.
[0021] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 ist eine Tür 8 entgegen der Fluchtrichtung
wiedergegeben, die ebenfalls von einem Rahmen 1 begrenzt wird. An der Tür 8 ist ein
Drücker 9 angebracht, der oberhalb der Drückergarnitur ein Identifikationsmodul 11
aufweist, welches eine Blokkadeerkennung durchführt. Alternative kann jedoch auch
ein Identifikationsmodul 10 zu dem in dem Drücker integrierten Identifikationsmodul
11 auf der Tür zur Objekterfassung angebracht werden.
[0022] In Abänderung der Figur 2 zeigt die Figur 3 einen Panikbeschlag 12, bei dem oberhalb
neben einer optischen Alarmmeldung 4 eine akustische Alarmmeldung 3 und eine Funktionsanzeige
5 angebracht ist. Somit kann das Überwachungspersonal feststellen, dass auch auf der
entgegengesetzten Seite, nämlich in Fluchtrichtung, die Tür 8 nicht verstellt ist.
Ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Funktionsmodul oberhalb der Tür 8 angebracht
ist, zeigt die Figur 4, darüber hinaus sind oberhalb des Rahmens 1 die optische Alarmmeldung
4 neben der akustischen Alarmmeldung 3 und der Funktionsanzeige 5 montiert. Diese
Montage würde dann greifen, wenn das in der Figur 5 dargestellte Ausführungsbeispiel
eines Identifikationsmodules 11 oberhalb des Drückers 9 entgegen der Fluchtrichtung
eingesetzt wird.
[0023] Erfindungsgemäß ist es darüber hinaus möglich, die Betätigungsstange 2 gemäß des
in Figur 6 dargestellten Ausführungsbeipieles so auszugestalten, dass neben der akustischen
Alarmmeldung 3 die optische Alarmmeldung 4 und die Funktionsanzeige 5 innerhalb der
Betätigungsstange 2 integriert sind, wobei die Tür 6 in Fluchtrichtung dargestellt
wurde. So ist auch das Ausführungsbeispiel der Figur 7 zu verstehen, bei dem oberhalb
des Rahmens 1 ein Identifikationsmodul 13 montiert ist. Es ist jedoch auch möglich,
oberhalb des Rahmens 1 nicht nur ein Identifikationsmodul zu montieren, sondern auch
eine akustische Alarmmeldung 3, die optische Alarmmeldung 4 und die Funktionsanzeige
5. Dieses sowohl in Ausführung mit einem Panikbeschlag 12 oder einer Betätigungsstange
2.
[0024] Die Ausführungsbeispiele machen deutlich, dass die einzelnen Funktionsmodule 7, 10,
11, 13 mit ihren akustischen Alarmmeldungen 3, optischen Alarmmeldungen 4 und den
mit 5 bezeichneten Funktionsanzeigen in unterschiedlichster Art und Weise auf und
in die betreffenden Türen 6, 8 in Fluchtrichtung bzw. entgegen der Fluchtrichtung
montiert werden können.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Rahmen (Zarge)
- 2
- Panikentriegelung (Betätigungsstange)
- 3
- akustische Alarmmeldung
- 4
- optische Alarmmeldung
- 5
- Funktionsanzeige
- 6
- Tür (Sicht in Fluchtrichtung)
- 7
- Identifikationsmodul (Sensor)
- 8
- Tür (Sicht entgegen Fluchtrichtung)
- 9
- Drücker
- 10
- Identifikationsmodul
- 11
- Identifikationsmodul
- 12
- Panikbeschlag
- 13
- Identifikationsmodul
1. Situationserfassungseinrichtung zur Blockadeerkennung für Türen (6, 8), Tore oder
dergleichen in Flucht- und Rettungswegen, dadurch gekennzeichnet, dass in, neben oder über der Tür (6, 8) oder dem Tor oder Teilen der Tür oder des Tores
eine Vorrichtung in Form eines Identifikationsmodules (7, 10, 11, 13) vorhanden ist,
das die Zustände eines festlegbaren, veränderlichen zu überwachenden Bereiches in
dem Durchgangsbereich vor und/oder hinter der Tür (6, 8) oder dem Tor in Fluchtrichtung
und entgegen der Fluchtrichtung wiedergibt, um eine Blockadeerkennung zu detektieren,
wobei die Vorrichtung Mittel zur Ermittlung eines Zeitraumes, den ein Hindernis vor
oder hinter der Tür (6, 8) oder dem Tor verbleibt, und Mittel zur Alarmauslösung aufweist.
2. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung oberhalb und/oder seitlich der Tür (6, 8) oder des Tores angebracht
ist.
3. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung auf der Tür (6, 8) oder dem Tor angebracht ist.
4. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung auf Beschlägen bzw. Beschlagteilen angebracht ist.
5. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in Beschlägen bzw. Beschlagteilen integriert ist.
6. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag ein Drücker (9) oder eine Drückergarnitur ist.
7. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag eine Betätigungsstange (2) (push-bar) ist.
8. Situationserfassungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Identifikationsmodul (7, 10, 11,13) innerhalb eines Schlosses in der Tür (6,
8) oder dem Tor vorhanden ist, welches einen Alarm automatisch auslöst, wenn die Tür
(6, 8) oder das Tor verriegelt werden.
9. Situationserfassungseinrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung adaptierbar bzw. nachrüstbar ist.
10. Situationserfassungseinrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine optische Anzeige aufweist.
11. Situationserfassungseinrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein akustisches Signal aussendet.
12. Situationserfassungseinrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Sender enthält, der die Situation vor und/oder hinter der Tür
(6, 8) oder dem Tor an eine entfernt liegende Zentrale meldet.
13. Situationserfassungseinrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Zustands- bzw. eine Bereitschaftsanzeige beinhaltet.
14. Situationserfassungseinrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine autarke Energieversorgung für ihren ordnungsgemäßen Betrieb
aufweist.
15. Situationserfassungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine CCD-Kamera ist.
16. Situationserfassungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Sensor zur Erkennung von Gegenständen und/oder Personen beinhaltet.
17. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationsmodule (7, 10 ,11, 13) eine Steuereinheit beinhalten, die Alarmmeldungen
und/oder Betriebszeiten und/oder Unterbrechungen und/oder Manipulationsversuche zeitlich
dokumentiert.
18. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dokumentation in einen nicht flüchtigen Speicher abgelegt wird.
19. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass über ein externes Lesegerät bzw. über eine Daten-/Telefonleitung die Daten aus dem
Speicher ausgelesen werden können.
20. Situationserfassungseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit aus einem feuerfesten Material besteht und gegen Löschwasser bzw.
Löschschaum geschützt ist.
21. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in einstellbaren Intervallen eine Überprüfung des Durchgangsbereiches
der Tür (6, 8) und/oder des Tores vornimmt und bei Erfassung eines Hindernisses im
Durchgangsbereich dann einen Alarm auslöst, wenn dieses Hindernis einen bestimmten
Zeitraum in dem Durchgangsbereich an dem ermittelten Platz verbleibt.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit der Hindernisverweildauer einstellbar ist.
23. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Türen (6, 8) miteinander über ein Bus-System vernetzt sind und die relevanten
Daten an nur eine Steuereinheit weitergeleitet und darin verarbeitet werden.
1. A situation detection device for recognizing a blockage of doors (6, 8), gates or
the like in escape and emergency routes, characterized in that within, besides or above the door (6, 8) or the gate or parts of the door or the
gate, a device in the form of an identification module (7, 10, 11, 13) is provided,
which represents the conditions of a zone to be monitored, which can be determined
and modified, said zone being located in the passage zone in front of and/or behind
the door (6, 8) or the gate in the escape direction and opposite to the escape direction,
in order to detect a recognized blockage, the device presenting means to determine
a period of time an obstacle remains in front of or behind the door (6, 8) or the
gate, and means for triggering an alarm.
2. A situation detection device according to claim 1, characterized in that the device is mounted above and/or laterally of the door (6, 8) or the gate.
3. A situation detection device according to claim 1, characterized in that the device is mounted at the door (6, 8) or at the gate.
4. A situation detection device according to claim 1, characterized in that the device is mounted at fittings, respectively at the fitting parts.
5. A situation detection device according to claim 1, characterized in that the device forms an integral part of the fittings, respectively of the fitting parts.
6. A situation detection device according to claim 4 and 5, characterized in that the fitting is a lever handle (9) or a door furniture set.
7. A situation detection device according to claim 4 and 5, characterized in that the fitting is an actuation bar (2) (push-bar).
8. A situation detection device according to one or several of the above claims, characterized in that an identification module (7, 10, 11, 13) is provided within a lock in the door (6,
8) or the gate, which automatically triggers an alarm, if the door (6, 8) or the gate
are being locked.
9. A situation detection device according to the preceding claims, characterized in that the device can be adapted, respectively retrofitted.
10. A situation detection device according to the preceding claims, characterized in that the device presents a visual display.
11. A situation detection device according to the preceding claims, characterized in that the device emits an audible signal.
12. A situation detection device according to the preceding claims, characterized in that the device comprises a transmitter, which reports the situation in front of and/or
behind the door (6, 8) or the gate to a remotely located control centre.
13. A situation detection device according to the preceding claims, characterized in that the device comprises a status indicator, respectively a ready indicator.
14. A situation detection device according to the preceding claims, characterized in that the device presents an autonomous energy supply for the orderly service thereof.
15. A situation detection device according to one or several of the preceding claims,
characterized in that the device is a CCD-camera.
16. A situation detection device according to the claims 1 to 15, characterized in that the device comprises a sensor for the identification of objects and/or individuals.
17. A situation detection device according to claim 1, characterized in that the identification modules (7, 10, 11, 13) include a control unit, which records
the alarm indication signals and/or service time and/or interruptions and/or attemps
of manipulation in chronological order.
18. A situation detection device according to claim 17, characterized in that the record is registered in a non-volatile memory.
19. A situation detection device according to claim 18, characterized in that the data can be read from the memory via an external reader respectively via a data/telecommunications
line.
20. A situation detection device according to claim 17, characterized in that the control unit consists of fire resistant material and is protected against water
for fighting fire, respectively foam for fighting fire.
21. A method for operating a device according to the preceding claims, characterized in that, in adaptable intervals, the device proceeds to checking the passage zone of the
door (6, 8) and/or the gate and, if an obstacle is detected in the passage zone, it
will then consequently trigger an alarm, if this obstacle continues to remain for
a predetermined period of time in the passage zone at the detected location.
22. A method according to claim 21, characterized in that the period of time is adaptable during which the obstacle remains in the location.
23. A method according to claim 21, characterized in that several doors (6, 8) are linked to each other via a bus system, and the relevant
data is transmitted to one control unit only and processed therein.
1. Dispositif de détection de situation destiné à reconnaître un blocage de portes (6,
8), portails ou analogue situés dans une issue de secours et de sauvetage, caractérisé en ce qu'un dispositif sous forme d'un module d'identification (7, 10, 11, 13) est prévu dans
la porte (6, 8) ou dans le portail ou dans des portions de la porte ou du portail,
ou à côté de ceux-ci ou au-dessus de ceux-ci, qui représente les conditions dans d'une
zone à surveiller, qui peut être déterminée et modifiée, dans la zone de passage devant
et derrière la porte (6, 8) ou le portail dans la direction de secours et en sens
opposé à la direction de secours, en vue de détecter un blocage reconnu, le dispositif
présentant des moyens pour déterminer une période de temps pendant laquelle un obstacle
demeure devant ou derrière la porte (6, 8) ou le portail, et des moyens pour déclencher
un alarme.
2. Dispositif de détection de situation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif est monté au-dessus et/ou à côté de la porte (6, 8) ou du portail.
3. Dispositif de détection de situation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif est monté sur la porte (6, 8) ou sur le portail.
4. Dispositif de détection de situation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif est monté sur des ferrures, respectivement sur des pièces de ferrure.
5. Dispositif de détection de situation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif est intégré dans des ferrures, respectivement dans des pièces de ferrure.
6. Dispositif de détection de situation selon la revendication 4 et 5, caractérisé en ce que la ferrure est une poignée (9) ou un ensemble de poignée.
7. Dispositif de détection de situation selon la revendication 4 et 5, caractérisé en ce que la ferrure est une barre d'actuation (2) (barre de pression).
8. Dispositif de détection de situation selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un module d'identification (7, 10, 11, 13) est prévu à l'intérieur d'une serrure dans
la porte (6, 8) ou dans le portail, lequel module déclenche automatiquement un alarme
au cas où la porte (6, 8) ou le portail sont verrouillés.
9. Dispositif de détection de situation selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif peut être adapté. respectivement rééquipé ultérieurement.
10. Dispositif de détection de situation selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif présente un affichage visuel.
11. Dispositif de détection de situation selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif émet un signal acoustique.
12. Dispositif de détection de situation selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif inclut un émetteur, qui reporte la situation régnant devant et/ou derrière
la porte (6, 8) ou le portail à une unité centrale éloignée.
13. Dispositif de détection de situation selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif comprend un indicateur de situation, respectivement un indicateur de
disponibilité.
14. Dispositif de détection de situation selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif présente une alimentation en énergie autonome pour son service ordinaire.
15. Dispositif de détection de situation selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif est une caméra à dispositif de couplage des charges.
16. Dispositif de détection de situation selon les revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le dispositif comprend un capteur pour la reconnaissance d'objets et/ou de personnes.
17. Dispositif de détection de situation selon la revendication 1, caractérisé en ce que les modules d'identification (7, 10, 11, 13) comprennent une unité de commande, qui
enregistre chronologiquement les messages d'alarme et/ou les heures de service et/ou
les interruptions et/ou les essais de manipulation.
18. Dispositif de détection de situation selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'enregistrement est déposé dans une mémoire non-volatile.
19. Dispositif de détection de situation selon la revendication 18, caractérisé en ce que les données peuvent être lues dans la mémoire par l'intermédiaire d'un lecteur externe,
respectivement par l'intermédiaire d'une ligne de données ou de téléphone.
20. Dispositif de détection de situation selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'unité de commande est réalisée en matériau résistant au feu et est protégée contre
l'eau pour éteindre les incendies, respectivement contre la mousse d'extinction.
21. Procédé pour l'opération d'un dispositif selon les revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif procède à un contrôle de la zone de passage de la porte (6, 8) et/ou
du portail dans des intervals ajustables et déclenche un alarme en cas de détection
d'un obstacle dans la zone de passage, au cas où cet obstacle demeure pendant une
certaine période de temps dans la zone de passage à l'endroit déterminé.
22. Procédé selon la revendication 21, caractérisé en ce que la période de la durée de séjour de l'obstacle est réglable.
23. Procédé selon la revendication 21, caractérisé en ce que plusieurs portes (6, 8) sont arrangées entre-elles en réseau par l'intermédiaire
d'un système à bus et que les données importantes sont transmises à une seule unité
de commande et y sont traitées.