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EP 1 110 498 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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27.06.2001 Patentblatt 2001/26 |
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Anmeldetag: 08.11.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A47L 15/42 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
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Priorität: |
14.12.1999 DE 19960307
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Anmelder: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Rosenbauer, Michael
86756 Reimlingen (DE)
- Reiter, Bruno
73450 Neresheim-Kösingen (DE)
- Hering, Reinhard
89438 Holzheim (DE)
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Verfahren zum Betrieb einer programmgesteuerten Geschirrspülmaschine |
(57) Um bei einem Verfahren zum Betrieb einer programmgesteuerten Geschirrspülmaschine
mit einer Enthärtungseinrichtung, bestehend aus einem lonenaustauscher, einem Salzvorratsbehälter
und einem Regenerierwasser-Vorratsbehälter, wobei die Geschirrspülmaschine mit aus
den Teilprogrammen Vorspülen, Reinigen, Zwischenspülen, Klarspülen, Trocknen, Zugabe
einer Solemenge zum Regenerieren des lonenaustauschers und Ausspülen der ausgetauschten
Härtebildner aus dem regenerierten Ionenaustauscher - wählbaren Spülprogrammen betätigbar
ist, und wobei im Teilprogramm Reinigen das Teilprogramm Zugabe einer Solemenge zum
Regenerieren des Ionenaustauschers eingeblendet wird, auf einfache Art und Weise eine
weitere Verkürzung der Programmlaufzeit und eine weitere Einsparung an Wasser zu erreichen,
erfolgt erfindungsgemäß das Ausspülen der ausgetauschten Härtebildner aus dem regenerierten
lonenaustauscher während des Teilprogramms Zwischenspülen, in dem die eingesetzte
Flüssigkeitsmenge dem ablaufenden Spülprogramm angepaßt ist.
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer programmgesteuerten Geschirrspülmaschine,
mit einer Enthärtungseinrichtung, bestehend aus einem lonenaustauscher, einem Salzvorratsbehälter
und einem Regenerierwasser-Vorratsbehälter, wobei die Geschirrspülmaschine mit aus
den Teilprogrammen - Vorspülen, Reinigen, Zwischenspülen, Klarspülen, Trocknen, Zugabe
einer Solemenge zum Regenerieren des lonenaustauschen und Ausspülen der ausgetauschten
Härtebildner aus dem regenerierten lonenaustauscher - wählbaren Spülprogrammen betätigbar
ist, und wobei im Teilprogramm Reinigen das Teilprogramm Zugabe einer Solemenge zum
Regenerieren des lonenaustauschers eingeblendet wird.
[0002] Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS 39 21 422 bekannt. Üblicherweise
erfolgt auf das Teilprogramm Zugabe einer Solemenge zum Regenerieren des lonenaustauschers
eine Zugabe einer Rückspülwassermenge zum Ausspülen der ausgetauschten Härtebildner
aus dem regenerierten lonenaustauscher. Bei dem vorgenannten Verfahren erfolgt das
Teilprogramm Zugabe einer Rückspülwassermenge zum Ausspülen der ausgetauschten Härtebildner
aus dem regenerierten lonenaustauscher im Anschluß an das Teilprogramm Reinigen und
darauf folgt das Teilprogramm Zwischenspülen. Bei dem vorgenannten Verfahren ist,
wie üblich, die im Teilprogramm Zugabe einer Rückspülwassermenge zum Ausspülen der
ausgetauschten Härtebildner aus dem regenerierten lonenaustauscher zugegebene Rückspülwassermenge
zur Vermeidung einer Verlängerung der Programmablaufzeit und unnötigen Wasserverbrauchs
auf eine geringe Wassermenge begrenzt, die nur den größten Teil der Härtebildner aus
dem lonenaustauscher ausspült. Dieses sogenannte Rückspülen des regenerierten lonenaustauschers
wird dann bei dem vorgenannten Verfahren in dem nachfolgenden Teilprogramm Zwischenspülen,
da es ein Teilprogramm ohne Reinigerzugabe ist, um eine Verdünnung des Reinigers durch
evtl. ausgespülte Solebestandteile zu vermeiden, fortgesetzt. Da bei bekannten Verfahren
die zugegebene Rückspülwassermenge üblicherweise auf den Zugabe der größten Solemenge
zum Regenerieren des lonenaustauschers und damit konstant auf die größte Menge von
aus dem regenerierten lonentauscher auszuspülenden Härtebildnern eingestellt ist,
ergibt die damit insgesamt zum Ausspülen der ausgetauschten Härtebildner aus dem regenerierten
lonenaustauscher zugegebene Rückspülwassermenge ungefähr 4,2 Liter Wasser, unabhängig
davon, wie groß die Menge der auszuspülenden Härtebildner wirklich ist. Dies bedeutet
in den meisten Fällen einen unnötigen Wasserverbrauch. Die Einfügung des Teilprogrammes
Zugabe einer Rückspülwassermenge zum Ausspülen der ausgetauschten Härtebildner aus
dem regenerierten lonenaustauscher zwischen das Teilprogramm Reinigen und das Teilprogramm
Zwischenspülen bedeutet weiterhin eine Verlängerung der Programmablaufzeit.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren der eingangs
genannten Art auf einfache Art und Weise eine weitere Verkürzung der Programmlaufzeit
und eine weitere Einsparung an Wasser zu erreichen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ausspülen der ausgetauschten
Härtebildner aus dem regenerierten lonenaustauscher während dem Teilprogramm Zwischenspülen
erfolgt, in dem die eingesetzte Flüssigkeitsmenge dem ablaufenden Spülprogramm angepaßt
ist.
[0005] Dadurch, daß ausschließlich die in dem Teilprogramm Zwischenspülen eingesetzte Flüssigkeitsmenge
zum Ausspülen der ausgetauschten Härtebildner aus dem regenerierten lonenaustauscher
verwendet wird und diese Flüssigkeitsmenge dem jeweiligen ablaufenden Spülprogramm
angepaßt ist, wird eine beträchtliche Einsparung an Wasser erzielt. Beispielsweise
stellt sich bei einem Starkprogramm mit zwei Zwischenspülgängen eine Durchspülmenge
von nur etwa 1,5 Liter Flüssigkeit und bei einem Normalprogramm mit einem Zwischenspülgang
eine Durchspülmenge von nur etwa 2.5 Liter Flüssigkeit ein. Dadurch, daß das Ausspülen
der ausgetauschten Härtebildner aus dem regenerierten lonenaustauscher ausschließlich
in dem Teilprogramm Zwischenspülen erfolgt, wird die Dauer des Spülprogrammes um die
Dauer des eingesparten Teilprogrammes Zugabe einer Rückspülwassermenge zum Ausspülen
der ausgetauschten Härtebildner aus dem regenerierten lonenaustauscher verkürzt.
[0006] Mit der Erfindung ist bei einem Verfahren der eingangs genannten Art auf einfache
Art und Weise eine weitere Verkürzung der Programmlaufzeit und eine weitere Einsparung
an Wasser erreicht.
1. Verfahren zum Betrieb einer programmgesteuerten Geschirrspülmaschine mit einer Enthärtungseinrichtung,
bestehend aus einem lonenaustauscher, einem Salzvorratsbehälter und einem Regenerierwasser-Vorratsbehälter,
wobei die Geschirrspülmaschine mit aus den Teilprogrammen - Vorspülen, Reinigen, Zwischenspülen,
Klarspülen, Trocknen, Zugabe einer Solemenge zum Regenerieren des lonenaustauschers
und Ausspülen der ausgetauschten Härtebildner aus dem regenerierten lonenaustauscher
- wählbaren Spülprogrammen betätigbar ist, und wobei im Teilprogramm Reinigen das
Teilprogramm Zugabe einer Solemenge zum Regenerieren des lonenaustauschers eingeblendet
wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausspülen der ausgetauschten Härtebildner aus dem regenerierten lonenaustauscher
während des Teilprogramms Zwischenspülen erfolgt, in dem die eingesetzte Flüssigkeitsmenge
dem ablaufenden Spülprogramm angepaßt ist.