[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wechseln eines rotationssymmetrischen
Bauteiles, vorzugsweise in einer Druckmaschine oder Lackiermaschine, nach dem Oberbegriff
des Hauptanspruches.
[Stand der Technik]
[0002] Zum Wechseln eines rotationssymmetrischen Bauteiles wie eines Zylinders, insbesondere
eines Formzylinders, aus einer Lagerung einer Druckmaschine ist eine entsprechende
Vorrichtung aus EP 0 639 452 B1 bekannt. Diese Entnahmevorrichtung weist zwei Greifarme
auf, mit denen der Formzylinder aus seiner Lagerung herausschwenkbar ist. Dabei ist
die Entnahmevorrichtung neben, unter oder über dem jeweiligen Druckwerk der Druckmaschine
angeordnet. Mittels einer Hubvorrichtung wird der Formzylinder am Druckwerk nach oben
gefördert und dort an eine Haltevorrichtung übergeben. Die Hubvorrichtung schwenkt
anschließend in eine neue Lageposition, so dass ein neuer Zylinder übergeben wird,
der von der Hubvorrichtung der Entnahmevorrichtung zugeführt und in seinen Lagerungen
im Druckwerk wieder einsetzbar ist.
[0003] Eine Walzenwechselvorrichtung ist aus DE 197 53 136 A1 bekannt. Zum Wechseln von
Auftragwalzen in einem Kammerrakelauftragwerk ist die Auftragwalze in einem weitere
in Lagerstellen fixierte Auftragwalzen aufnehmenden, bevorzugt als Trommel ausgebildeten,
drehbaren Stern angeordnet. Bevorzugt ist die Lagerstelle der entsprechenden Auftragwalze
im drehbaren Stern mit der Gebrauchslagerstelle (Funktionsverbindung von Kammerrakel
und Auftragwalze) der Auftragwalze identisch. Alternativ ist eine Auftragwalze von
der Vorratslagerstelle in eine Gebrauchslagerstelle verbringbar. In einer Ausbildung
ist der die Auftragwalze tragende Stern bzw. die Trommel in der Plattenzylinderlagerstelle
eines Druckwerkgestelles angeordnet.
[0004] Aus DE 198 19 389 A1 ist ein Lackierwerk für Rotationsdruckmaschinen bekannt, bei
dem die auftragende Rasterwalze austauschbar gelagert ist. Das Lackwerk weist einen
Lacktuchzylinder auf, der einem bogenführenden Zylinder zugeordnet ist, und mit der
Rasterwalze und einem Kammerrakel in Funktionsverbindung ist. Im Lackierwerk ist ein
vorzugsweise als drehbare Trommel ausgebildetes Magazin zur Aufnahme mehrerer Rasterwalzen
angeordnet, wobei dem Magazin eine Hubeinrichtung für den Austausch von Rasterwalzen
zugeordnet ist. Bevorzugt weist die Hubeinrichtung zwei Bänder auf, die an einem Ende
am Magazin eingehängt und an dem anderen Ende auf einer antreibbaren Wickelwelle aufwickelbar
sind. In einer weiteren Ausbildung ist eine Hubeinrichtung als Kettenzug mit Greiferarm
zum Erfassen der Rasterwalze ausgeführt.
[0005] Nachteilig ist bei diesen Ausführungen, dass diese relativ aufwendig sind und dass
insbesondere bei Verwendung von Bändern bzw. Ketten für den Bediener ein hoher Kraftaufwand
erforderlich ist. Dabei ist die Sicherheit bei derartigen Anschlagmitteln häufig nicht
gegeben.
[Aufgabe der Erfindung]
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere einen sicheren
Wechsel eines rotationssymmetrischen Bauteiles gestattet und eine Reduzierung der
Rüstzeiten beim Wechsel derartiger rotationssymmetrischer Bauteile erlaubt.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkmale des Hauptanspruches
gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Ein erster Vorteil ist erfindungsgemäß darin begründet, dass in einem Druckwerk oder
Lackwerk Zylinder oder Walzen als rotationssymmetrische Bauteile wechselbar sind,
wobei der Wechsel sicher und automatisiert mittels einer Handhabevorrichtung durchführbar
ist.
[0009] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass mittels der Handhabevorrichtung fest im
Druckwerk oder Lackierwerk angeordnete Lagerungen/Lagerstellen für rotationssymmetrische
Bauteile, wie Zylinder bzw. Walzen, bevorzugt individuell ansteuerbar sind.
[0010] Vorteilhaft ist ebenso, dass die Handhabevorrichtung mit Greifeinrichtungen zur endseitigen
Aufnahme, Lagesicherung und Freigabe eines rotationssymmetrischen Bauteiles, wie beispielsweise
Zylinder oder Walzen, in Funktionsverbindung ist. Dabei erfolgt die Sicherung des
rotationssymmetrischen Bauteiles durch die Greifeinrichtungen mittels Formschluß,
zum Beispiel durch Umschließen oder Durchdringen des Bauteiles, oder mittels Kraftschluß,
zum Beispiel durch Klemmen.
[0011] Weiterhin ist von Vorteil, dass der Wechsel der rotationssymmetrischen Bauteile in
relativ kurzer Zeit realisierbar ist und ein Krafteinsatz eines Bedieners zum Wechsel
der Bauteile hinfällig ist.
[0012] Die Vorrichtung zum Wechseln von rotationssymmetrischen Bauteilen, wie Zylinder oder
Walzen, ist bevorzugt in Druckwerken von Offset- oder Flexodruckmaschinen sowie in
Lackwerken von Druckmaschinen und/oder von Lackiermaschinen einsetzbar.
[Beispiele]
[0013] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen
schematisch:
- Fig. 1
- ein Druckwerk/Lackwerk mit einer Handhabevorrichtung in einer ersten Ausbildung (Seitenansicht),
- Fig. 2
- ein Druckwerk/Lackwerk mit einer Handhabevorrichtung in einer zweiten Ausbildung (Seitenansicht),und
- Fig. 3
- die Ausbildung gemäß Figur 1 in Vorderansicht.
[0014] Eine Vorrichtung zum Wechseln eines in einer Lagerung aufgenommenen rotationssymmetrischen
Bauteiles 5, 15 in einer Druck- oder Lackiermaschine besteht im Wesentlichen aus einer
antreibbaren und steuerbaren Handhabevorrichtung 10 und an dieser Handhabevorrichtung
10 zwei angeordneten antreibbaren und steuerbaren Greifeinrichtungen 9. Die Greifeinrichtungen
9 sind zur endseitigen Aufnahme, Lagefixierung und Freigabe des jeweils zu wechselnden
rotationssymmetrischen Bauteiles 5 oder 15 an der Handhabevorrichtung 10 angeordnet.
Die Handhabevorrichtung 10 ist dabei an einem z.B. in einer Halle fixiert angeordneten
(der Druck-/ Lackiermaschine zugeordnet) oder an einem zur Druck- oder Lackiermaschine
verfahrbaren Fördermittel, z.B. einem über die Druckwerke sich erstreckenden Portalmanipulator,
anordbar oder direkt an einer Druckmaschine bzw. Lackiermaschine anordbar.
[0015] Am Beispiel eines Lackwerkes 1 einer Bogenrotationsdruckmaschine soll die Vorrichtung
zum Wechseln von rotationssymmetrischen Bauteilen 15, 5 nachfolgend weiter erläutert
werden. Ein Lackwerk 1, alternativ kann dies auch ein Druckwerk 1 sein, weist in bekannter
Weise einen Formzylinder 4 auf, welcher bevorzugt ein Gummituch oder eine flexible
Hochdruckplatte trägt. Dem Formzylinder 4 ist ein rotationssymmetrisches Bauteil 5,
als Rasterwalze (Auftragwalze) mit Näpfchen und Stegen, zugeordnet. Das Bauteil 5
ist ferner mit einem Dosiersystem, zum Beispiel einem Kammerrakel oder wenigstens
einer weiteren Walze, in Funktionsverbindung.
[0016] Dem einen Zylinderkanal aufweisenden Formzylinder 4 ist ein Druckzylinder 3 als Bogenführungszylinder
zugeordnet und dem Druckzylinder 3 ist jeweils ein Transferzylinder 2 als Bogenführungszylinder
in Förderrichtung des Bogenmaterials vorbzw. nachgeordnet. Das rotationssymmetrische
Bauteil 5 ist in einer, in je einem Seitengestell 13 angeordneten, vorzugsweise antreibbaren
Lagerung 6 aufgenommen. Jedes Seitengestell 13 weist weitere vom Formzylinder 4 entfernt
angeordnete Lagerstellen 7, 8 für die Ablage von weiteren, derzeit nicht benötigten
Bauteilen als Vorratswalzen, zum Beispiel weiteren Rasterwalzen mit abweichendem Schöpfvolumen,
in Parkposition auf. In den Figuren 1, 2 ist beispielhaft dazu das rotationssysmmetrische
Bauteil 15 in der Lagerstelle 8 gezeigt. Neben den beispielhaft genannten Lagerstellen
7, 8 sind bei Bedarf weitere Lagerstellen anordbar, die von der Handhabevorrichtung
10 auf weiteren Führungsbahnen ansteuerbar sind.
[0017] Gemäß Figur 1 ist die Handhabevorrichtung 10 bevorzugt in den Seitengestellen 13
angeordnet und ist durch je eine an jedem Seitengestell 13 angeordnete horizontal
und vertikal bewegbare Lineareinheit H, V gebildet, wobei die horizontale Lineareinheit
H bevorzugt zwischen den Seitengestellen 13 untereinander verbunden ist. Am Seitengestell
13 ist weiterhin gestellfest ein horizontal verlaufende Linearführung 11 für die Lineareinheit
H angeordnet.
[0018] Zur Aufnahme und Lagesicherung (und anschließender Freigabe) des rotationssymmetrischen
Bauteiles 5 oder 15 ist an der Handhabevorrichtung 10 je eine beispielsweise formschlüssig
das Bauteil 5 oder 15 erfassende Greifeinrichtung 9 bevorzugt an der vertikalen Lineareinheit
V am freien Ende angeordnet.
[0019] In einer Weiterbildung ist jede vertikale Lineareinheit V in einem an jeder horizontalen
Lineareinheit H angeordneten Drehgelenk 16 schwenkbar gelagert. Zur Durchführung der
Schwenkbewegung ist eine am Drehgelenk 16 wirksame Betätigungseinrichtung vorgesehen.
[0020] Die Handhabevorrichtung 10 mit Greifereinrichtung 9 ist gemäß den Figuren 1 - 3 dem
rotationssymmetrischen Bauteil 5 zugeordnet. Beispielsweise ist in der Lagerstelle
8 ein derzeit nicht benötigtes rotationssymmetrisches Bauteil 15, zum Beispiel eine
Rasterwalze mit einem zum Bauteil 5 abweichenden Schöpfvolumen, in Parkposition gezeigt,
hingegen ist die Lagerstelle 7 frei.
[0021] Gemäß Figur 2 ist wiederum ein Lackwerk 1 (alternativ ein Druckwerk 1) gezeigt. Die
Handhabevorrichtung 10 besteht hierbei aus je einer am Seitengestell 13 angeordneten
Dreheinheit 12 und je einer mit der Dreheinheit 12 in Funktionsverbindung stehenden
vertikal bewegbaren Lineareinheit V.
[0022] Jede Dreheinheit 12 ist mit einer Betätigungseinrichtung, zum Beispiel einem pneumatisch
beaufschlagbaren Arbeitszylinder, gekoppelt. Jede vertikale Lineareinheit V ist mit
einer Betätigungseinrichtung gekoppelt und weist am freien Ende (den Lagerungen 6
bzw. den Lagerstellen 7,8 zugeordnet) eine Greifeinrichtung 9 zur Aufnahme, Lagesicherung
und anschließender Freigabe des rotationssymmetrischen Bauteiles 5 oder 25 auf. Die
Lagerstellen 7, 8 sind vom Formzylinder 4 entfernt und horizontal oder zu einer Horizontalen
geneigt angeordnet. Die Anzahl der Lagerstellen 7, 8 sowie der Lagerung 6 ist nicht
auf die gezeigte Ausführung beschränkt.
[0023] In Figur 3 ist die Handhabevorrichtung 10 mit zwei vertikal bewegbaren Greifeinrichtungen
9 gezeigt die dem Zapfen des rotationssymetrischen Bauteiles 5 zugeordnet sind. Jeder
Zapfen weist eine Öffnung 14 auf, in die jeweils eine Greifeinrichtung 9 formschlüssig
oder kraftschlüssig in Funktionsverbindung bringbar ist.
[0024] Eine bevorzugte formschlüssig betreibbare Greifeinrichtung 9 ist durch eine Kugeltraghülse
mit wenigstens einer umfangsseitig verliersicher angeordneten Kugel gebildet. Jede
Kugel ist dabei zum Umfang der Kugeltraghülse hervorstehbar und zurückziehbar angeordnet.
An der Greifeinrichtung 9 ist eine Betätigungseinrichtung angeordnet, welche die Bewegung
eines innerhalb der Kugeltraghülse bewegbaren, auf die Kugeln wirkenden Bolzens steuert,
um eine formschlüssig lösbare Verbindung mit einer Öffnung 14 eines rotaionssymmetrischen
Bauteiles 5 oder 15 zu realisieren.
[0025] Die Handhabevorrichtung 10 und die Greifeinrichtungen 9 sind antreibbar und steuerbar
ausgeführt. Dabei ist die Handhabevorrichtung 10 zumindest auf einer zwischen der
Lagerung 6 und der Lagerstelle 7 verlaufenden ersten Führungsbahn steuerbar und auf
einer zwischen der Lagerung 6 und der Lagerstelle 8 verlaufenden zweiten Führungsbahn
steuerbar. In einer bevorzugten weiteren Ausbildung ist die Handhabevorrichtung 10
zwischen den Lagerstellen 7,8 auf einer dritten Führungsbahn steuerbar.
[0026] Zum Wechseln eines rotationssymmetrischen Bauteiles 5 ist die Handhabevorrichtung
10 mit zwei Greifeinrichtungen 9 der Lagerung 6 zugeordnet. Die Greifeinrichtungen
9 werden mittels wenigstens einer Betätigungseinrichtung angetrieben, derart, dass
das Bauteil 5 endseitig, vorzugsweise an den Zapfen, formschlüssig oder kraftschlüssig
aus der offenen Lagerung 6 aufgenommen und lagefixiert wird.
[0027] Die Handhabevorrichtung 10 transportiert nun zumindest auf einer ersten Führungsbahn
mittels vertikal und horizontal bewegbaren Lineareinheiten V, H oder mittels Dreheinheiten
12 und vertikal bewegbaren Lineareinheiten V das Bauteil 5 zur freien Lagerstelle
7 und legt das Bauteil 5 durch Freigabe aus den Greifeinrichtungen 9 ab. Dabei werden
die Greifeinrichtungen 9 bevorzugt synchron gesteuert.
[0028] Soll die Lagerung 6 erneut ein rotationssymmetrisches Bauteil, z.B. das Bauteil 15,
aufnehmen, so wird die Handhabevorrichtung 10 auf einer dritten Führungsbahn zwischen
den Lagerstellen 7,8 bewegt und zur Lagerstelle 8 positioniert. Das in der Lagerstelle
8 angeordnete Bauteil 15 wird mittels der Greifeinrichtungen 9 (analog zum Bauteil
5) endseitig aufgenommen und lagefixiert und mittels Handhabevorrichtung 10 auf einer
zweiten Führungsbahn zwischen der Lagerstelle 8 und der Lagerung 6 gesteuert und durch
Freigabe aus den Greifeinrichtungen 9 in der Lagerung 6 abgelegt.
[0029] Die Greifeinrichtungen 9 sind mittels der Handhabevorrichtung 10 in einer definierten
Entfernung am Lackwerk 1 positionierbar bis ein erneuter Wechsel eines rotationssymmetrischen
Bauteiles 5 oder 15 erforderlich ist. Alternativ ist die Handhabevorrichtung 10 außerhalb
des Lack-/Druckwerkes 1 positionierbar.
[Bezugszeichenliste]
[0030]
- 1 -
- Druckwerk/Lackwerk
- 2 -
- Transferzylinder
- 3 -
- Druckzylinder
- 4 -
- Formzylinder
- 5 -
- rotationssymmetrisches Bauteil
- 6 -
- Lagerung
- 7 -
- Lagerstelle
- 8 -
- Lagerstelle
- 9 -
- Greifeinrichtung
- 10 -
- Handhabevorrichtung
- 11 -
- Linearführung
- 12 -
- Dreheinheit
- 13 -
- Seitengestell
- 14 -
- Öffnung
- 15 -
- rotationssymmetrisches Bauteil
- 16 -
- Drehgelenk
- V -
- vertikale Lineareinheit
- H -
- horizontale Lineareinheit
1. Vorrichtung zum Wechseln eines rotationssymmetrischen Bauteiles in einer Druck- oder
Lackiermaschine, welches in einer in Seitengestellen angeordneten Lagerung aufgenommen
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine antreibbare und steuerbare Handhabevorrichtung (10) vorgesehen ist und dass
daran zwei antreibbare und steuerbare Greifeinrichtungen (9) zur endseitigen Aufnahme,
Lagesicherung und Freigabe eines rotationssymmetrischen Bauteils (5 oder 15) angeordnet
sind und dass die Handhabevorrichtung (10) zumindest auf einer zwischen einer Lagerung
(6) und einer Lagerstelle (7) verlaufenden ersten Führungsbahn steuerbar ist und zwischen
einer der Lagerung (6) und einer Lagerstelle (8) verlaufenden zweiten Führungsbahn
steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Handhabevorrichtung (10) zwischen den Lagerstellen (7, 8) auf einer dritten
Führungsbahn steuerbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Handhabevorrichtung (10) an den Seitengestellen (13) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3,
dass am jeweiligen Seitengestell (13) die Handhabevorrichtung (10) durch eine horizontal
und eine vertikal bewegbare Lineareinheit (H, V) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass am jeweiligen Seitengestell (13) die Handhabevorrichtung (10) durch eine gestellfest
angeordnete Dreheinheit (12) und eine mit der Dreheinheit (12) in Funktionsverbindung
stehende vertikal bewegbare Lineareinheit (V) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede vertikale Lineareinheit (V) in einem an jeder horizontalen Lineareinheit
(H) angeordneten Drehgelenk (16) schwenkbar gelagert ist.
7. Vorrichtung nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Greifeinrichtung (9) das rotationssymmetrische Bauteil (5 oder 15) formschlüssig
aufnimmt und in seiner Lage sichert.
8. Vorrichtung nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Greifeinrichtung (9) dass rotationssymmmetrische Bauteil (5 oder 15) kraftschlüssig
aufnimmt und in seiner Lage sichert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Greifeinrichtung (9) durch eine Kugeltraghülse mit wenigstens einer umfangsseitig
verliersicher angeordneten Kugel gebildet ist, dass jede Kugel zum Umfang der Kugeltraghülse
hervorstehbar und zurückziehbar angeordnet ist und dass eine Betätigungseinrichtung
an der Greifeinrichtung (9) angeordnet ist, welche die Bewegung der Kugeltraghülse
mittels eines Bolzens steuert, um eine formschlüssig lösbare Verbindung mit einer
Öffnung (14) des zu wechselnden Bauteiles (5 oder 15) zu erzielen.