[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gummituch mit isotroper Verstärkungsschicht,
insbesondere ein hülsenförmiges Gummituch für eine Offsetdruckmaschine, gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] In der US 5,429,048 ist eine Offsetdruckmaschine beschrieben, bei der eine zu bedruckende
Materialbahn durch eine Reihe von Druckwerken geführt wird. Jedes der Druckwerke umfasst
einen oberen Plattenzylinder, einen oberen Gummituchzylinder, einen unteren Gummituchzylinder
und einen unteren Plattenzylinder. Auf die Plattenzylinder können bebilderte Druckplatten
aufgebracht werden. Auf die Gummituchzylinder können kanallose, hülsenförmige Gummitücher
aufgebracht werden. Während des Druckbetriebs wird die Bahn zwischen dem oberen und
dem unteren Gummituchzylinder hindurch geführt. Das in der Druckmaschine verwendete
hülsenförmige Gummituch umfasst eine druckende äußere Schicht aus einem unkomprimierbaren
Material, eine unter der ersten Schicht angeordnete zweite Schicht aus einem komprimierbaren
Material und eine auf einer Nickelbasis befestigte dritte Schicht aus einem unkomprimierbaren
Material. In dieser Schrift ist erwähnt, dass zwischen den Schichten oder in jeder
dieser Schichten eine ein verformbares Gewebe oder eine nicht dehnbare Schicht vorgesehen
sein kann.
[0003] Die US 5,304,267 und die US 5,323,702 beschreiben hülsenförmige Gummitücher mit einer
druckenden äußeren Schicht aus einem Elastomer, einer unter der druckenden Schicht
angeordneten nicht dehnbaren Schicht und einer unter der nicht dehnbaren Schicht angeordneten
komprimierbaren Schicht, die mit einer Nickelhülse verbunden ist. Die nicht dehnbare
Schicht besteht aus einem nahtlosen Röhrenkörper aus einem Elastomer und einem Faden
im Röhrenkörper, der in Längsrichtung nicht dehnbar ist. Der nahtlose Röhrenkörper
kann z. B. aus einem Urethan-Copolymer, einem wärmeaushärtenden Polymer oder einem
Gummimaterial bestehen. Das Material hat eine Elastizität im Bereich von etwa 17.236.893,23
Pa bis 68.947.572,93 Pa (2500 bis 10,000 psi). In einer alternativen Ausführungsform
verläuft eine Kunststofffolie spiralförmig durch eine nicht dehnbare Schicht aus einem
Elastomer. Die Kunststofffolie ist nicht verschweißt oder auf andere Weise verbunden
und bildet keine isotrope Schicht.
[0004] Aus der US 5,352,507 ist ein hülsenförmiges Gummituch bekannt, bei dem unterhalb
der druckenden Schicht eine elastomere Schicht mit Verstärkungsfasern angeordnet ist.
Die elastomere Schicht kann als eine mit einem Elastomer imprägnierte, ungewebte Matte
z. B. aus faserstoffverwirbeltem Aramidfaservlies oder aus nicht gewebtem Polyester-Spinnvlies
ausgebildet sein. Im Vlies gebildete Löcher werden in einem komplizierten Imprägnier-Vorgang
mit einem Elastomer gefüllt. Die verstärkte Elastomer-Schicht wird dann entweder auf
das Gummituch aufgebracht, indem das Material spiralförmig aufgewickelt wird oder
in Form eines Materialstücks um die Basis herumgelegt wird, so dass die Enden bündig
aneinandergrenzen, und dann vulkanisiert oder verschmolzen wird. Hierbei verschmilzt
nur das elastomere Material und nicht das Material, aus dem die Matte besteht.
[0005] Die verstärkenden Schichten der oben beschriebenen Gummitücher sollen vor allem in
radialer Richtung Stabilität schaffen. Die oben beschriebenen hülsenförmigen Gummitücher
haben jedoch den Nachteil, dass die unter der druckenden Schicht angeordneten verstärkenden
Schichten in der quer zur Bahnlaufrichtung verlaufenden axialen Richtung eine zu geringe
Eigensteife aufweisen. Dies führt unter Umständen zu einer relativ begrenzten Haltbarkeit
des Gummituchs, da in Umfangsrichtung Risse entstehen können, die schließlich zu einer
Delaminierung oder zum Aufblättern des Gummituchs führen können. Die oben beschriebenen
verstärkenden Schichten sind ferner direkt über der komprimierbaren Schicht angeordnet,
was kostenintensive Aushärtungsvorgänge erforderlich macht, da die Gefahr der Beschädigung
der komprimierbaren Schicht besteht.
[0006] In der US 4,981,750 und der US 4,042,743 sind flache Gummitücher beschrieben, bei
denen unter der druckenden Schicht eine verstärkende Schicht angeordnet ist. Diese
Gummitücher müssen jedoch mittels eines Klemmmechanismus festgeklemmt werden und können
nicht als hülsenförmige Gummitücher eingesetzt werden.
[0007] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Haltbarkeit von hülsenförmigen
Gummitüchern zu erhöhen und ein vereinfachtes Verfahren zur Herstellung von hülsenförmigen
Gummitüchern zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1, 5 und 11 gelöst.
[0008] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Ein erfindungsgemäßes hülsenförmiges Gummituch umfasst eine hülsenförmige druckende
Schicht, eine unter der druckenden Schicht angeordnete hülsenförmige, isotrope, thermoplastische
Verstärkungsschicht, eine unter der Verstärkungsschicht angeordnete komprimierbare
Schicht und eine Hülsenbasis, auf welche die komprimierbare Schicht direkt oder indirekt
aufgebracht ist.
[0010] Die hülsenförmige, isotrope, thermoplastische Verstärkungsschicht bietet aufgrund
ihrer isotropen Eigenschaften und des thermoplastischen Materials, aus dem sie besteht,
axiale Stabilität. Die Bezeichnung "thermoplastisch" schließt wärmehärtbare Materialien
ein.
[0011] Das hülsenförmige Gummituch umfasst vorzugsweise eine zwischen der Hülse und der
komprimierbaren Schicht angeordnete Zwischenschicht, die vorzugsweise aus einem Hartgummi-Material
besteht.
[0012] Die Verstärkungsschicht besteht vorzugsweise aus Polyester, insbesondere vorzugsweise
aus MYLAR® oder MELENEX® von DuPont Corporation, und ist vorzugsweise hülsenförmig
vorgeformt, so dass es isotrope Eigenschaften hat. Das MYLAR® ist vorzugsweise etwa
0,02032 cm (0,008 inches) dick und weist im entspannten Zustand einen Innendurchmesser
von z. B. etwa 17,908 cm (7,0504 inches) auf. Die Verstärkungsschicht besteht vorzugsweise
aus einem homogenen thermoplastischen Film und ist insbesondere vorzugsweise aus isotropem,
thermoplastischem Material in Bogenform hergestellt.
[0013] Ein erfindungsgemäßes hülsenförmiges Gummituch umfasst ferner eine hülsenförmige
druckende Schicht, eine unter der druckenden Schicht angeordnete hülsenförmige, isotrope
Verstärkungsschicht mit einer Elastizität von zwischen etwa 689.475.729,317 Pa und
6.894.757.293,17 Pa (100.000 und 1.000.000 psi), eine unter der Verstärkungsschicht
angeordnete komprimierbare Schicht und eine Hülsenbasis, auf welche die komprimierbare
Schicht direkt oder indirekt aufgebracht ist. Diese hohe Elastizität erhöht die axiale
Stabilität. Die Elastizität beträgt insbesondere vorzugsweise zwischen 3.447.378.646,58
Pa und 6.894.757.293,17 Pa (500.000 und 1.000.000 psi).
[0014] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von hülsenförmigen Gummitüchern sieht
vor, dass eine hülsenförmige Verstärkungsschicht geformt und axial über eine komprimierbare
Schicht aufgezogen wird. Die komprimierbare Schicht wird von einer Hülsenbasis gestützt.
Anschließend wird über die Verstärkungsschicht eine druckende Schicht aufgezogen.
[0015] Die hülsenförmige Verstärkungsschicht besteht vorzugsweise aus einem thermoplastischen
Material, insbesondere vorzugsweise aus einem Polyesterfilm, z. B. MYLAR®. Weiterhin
hat die hülsenförmige Verstärkungsschicht vorzugsweise isotrope Eigenschaften.
[0016] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Innenseite der Verstärkungsschicht während
des Aufziehens mit Druckluft beaufschlagt wird. Sobald sich die Verstärkungsschicht
über der komprimierbaren Schicht befindet, wird die Druckluftzufuhr unterbrochen,
so dass sich die Verstärkungsschicht zusammenzieht und fest um die komprimierbare
Schicht herum legt. Die hülsenförmige Verstärkungsschicht wird zunächst vorzugsweise
auf einen Dornaufsatz oder Spanndorn aufgezogen, dessen Durchmesser größer ist als
der Durchmesser der Hülsenbasis.
[0017] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung eines hülsenförmigen Gummituchs
umfasst einen ersten Fertigungszylinder mit einem Außendurchmesser. An einem Ende
des Fertigungszylinders kann ein Dornaufsatz angeordnet sein, dessen Außendurchmesser
größer ist als der des Fertigungszylinders. Die Außenfläche des Dornaufsatzes kann
ferner Luftlöcher umfassen, durch welche die Innenseite einer isotropen Verstärkungsschicht
mit Druckluft beaufschlagbar ist.
[0018] Die erfindungsgemäßen Gummitücher besitzen eine größere Haltbarkeit als herkömmliche
Gummitücher, da die isotrope Verstärkungsschicht die axiale Stabilität erhöht. Bei
der Herstellung von Gummitüchern, die eine hülsenförmige Verstärkungsschicht umfassen,
entfällt die Notwendigkeit eines Aushärtevorgangs am Fertigungszylinder beim Aufbringen
der Verstärkungsschicht. Da die Verstärkungsschicht in Massenproduktion vorgeformt
werden kann, werden die Herstellungskosten reduziert.
[0019] Die Merkmale der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele in Zusammenhang mit den beigefügten, nachfolgend aufgeführten
Zeichnungen näher erläutert.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gummituchs;
- Fig. 2
- eine vereinfachte, schematische Querschnittansicht eines erfindungsgemäßen Gummituchs;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Herstellung eines erfindungsgemäßen Gummituchs;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung des Aufbaus der hülsenförmigen isotropen Kunststoffschicht.
[0021] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen hülsenförmigen Gummituchs 1. Das hülsenförmige Gummituch 1 umfasst
eine druckende äußere Schicht 2, eine hülsenförmige, isotrope, thermoplastische Verstärkungsschicht
3, eine komprimierbare Schicht 4 und eine innere Hülsenbasis 5.
[0022] Die druckende äußere Schicht 2, die komprimierbare Schicht 4 und die innere Hülsenbasis
5 können z. B. wie die in der US 5,304,267, der US 5,323,702 und der US 5,429,048
beschriebene druckende Schicht, komprimierbare Schicht und innere Hülsenbasis ausgebildet
sein. Die druckende Schicht besteht vorzugsweise aus Gummi, die komprimierbare Schicht
aus Gummi mit Hohlräumen und die Hülsenbasis aus Nickel.
[0023] Die hülsenförmige Verstärkungsschicht 3 besteht vorzugsweise aus einer glatten, homogenen
Polyesterfolie, insbesondere aus MYLAR® (erhältlich bei DuPont Corporation) und einem
Polyesterharz-Klebstoff und ist vorzugsweise isotrop. Die Schicht kann z. B. aus einer
etwa 0,02032 cm (0,008 inch) dicken Mylarschicht bestehen.
[0024] Fig. 2 zeigt eine Querschnitts-Teilansicht des Gummituchs 1, in der die druckende
Schicht 2, die Verstärkungsschicht 3, die komprimierbare Schicht 4 und die Hülsenbasis
5 gezeigt sind. Ein komprimierbarer Faden 6, der die Komprimierbarkeit der komprimierbaren
Schicht 4 gewährleistet, ist schematisch dargestellt. Es können auch Luftblasen oder
Blasen eines anderen Gases vorgesehen sein, welche die Komprimierbarkeit der Schicht
4 bewirken. Zwischen der komprimierbaren Schicht 4 und der Hülsenbasis 5 ist vorzugsweise
eine Zwischenschicht aus Hartgummi aufgebracht.
[0025] In Fig. 3 ist ein teilweise zusammengesetztes hülsenförmiges Gummituch 10 auf einem
Fertigungszylinder 20 dargestellt. Das Gummituch 10 umfasst bereits eine Hülsenbasis
15 und eine komprimierbare Schicht 14. Eine isotrope, hülsenförmige Verstärkungsschicht
13 ist über einen an einem Ende 21 des Fertigungszylinders 20 z. B. mittels einer
Schraubenanordnung befestigten Dornaufsatz oder Spanndorn 30 geschoben. Im Zylinder
20 sind Luftlöcher 22 und 23 gebildet, die von einer inneren Kammer 24 des Fertigungszylinders
20 ausgehend zur Außenoberfläche des Zylinders 20 verlaufen. Es können auch mehr als
die zwei gezeigten Löcher vorgesehen sein. Die innere Kammer 24 ist mit einer Druckluftquelle
verbunden, mittels derer die Innenfläche der Hülse 15 zum leichteren Abnehmen des
Gummituchs 10 nach dessen Fertigstellung mit Druckluft beaufschlagt werden kann.
[0026] Der Dornaufsatz 30 umfasst eine Einströmöffnung 32, einen sich in Umfangsrichtung
erstreckenden Luftspalt 35 und Ausströmöffnungen 33 und 34. Die Einströmöffnung 32
ist z. B. mittels einer Röhre oder eines flexiblen Schlauches mit der Druckluftquelle
verbindbar. Der Außendurchmesser des Dornaufsatzes 30 entspricht im Wesentlichen dem
Außendurchmesser der komprimierbaren Schicht 14 und dem Innendurchmesser der hülsenförmigen
Verstärkungsschicht 13. Zur Herstellung des Gummituchs 10 wird die Verstärkungsschicht
13, unterstützt durch die aus den Ausströmöffnungen 33 und 34 ausströmende Luft, axial
in die durch den Pfeil 40 angezeigte Richtung über den Dornaufsatz aufgeschoben. Es
können auch weitere Ausströmöffnungen vorgesehen sein. Sobald sich die Verstärkungsschicht
13 über der komprimierbaren Schicht befindet, zieht sie sich wieder zusammen, so dass
sie reibschlüssig mit der komprimierbaren Schicht 14 verbunden ist. Diese Reibschlüssigkeit
der Verstärkungsschicht 13 kann zusätzlich durch einen Klebstoff, insbesondere Klebezement
auf der Außenoberfläche der komprimierbaren Schicht 14 oder der Innenfläche der Verstärkungsschicht
14 bzw. an beiden Flächen unterstützt werden.
[0027] Anschließend kann die druckende Schicht auf die Verstärkungsschicht 13 aufgebracht
werden, z. B. durch Vulkanisieren von Gummi.
[0028] In Fig. 4 ist ein möglicher Aufbau der isotropen, hülsenförmigen Verstärkungsschicht
3 gezeigt. Die hülsenförmige Verstärkungsschicht 3 kann hergestellt werden, indem
ein erster Streifen 40 einer (durch die gestrichelte Linie angedeutete) Polyesterfolie
spiralförmig in der Weise um den Zylinder gewickelt wird, dass die Kanten aneinander
grenzen. Ein zweiter Streifen 42 eines Polyesterfilms wird dann in der Weise ebenfalls
spiralförmig über den ersten Streifen 40 gewickelt, dass die Kanten des ersten Streifens
40 bedeckt sind. Zwischen den beiden Streifen 40 und 42 und den aneinander grenzenden
Kanten ist vorzugsweise ein Polyesterharz-Klebstoff aufgebracht, so dass eine einheitliche,
isotrope Polyesterhülse gebildet wird. Anschließend können die Kanten vorzugsweise
quadratisch beschnitten werden, so dass die hülsenförmige Schicht 3 entsteht. Aufgrund
ihrer Isotropie und den thermoplastischen Eigenschaften des Materials, aus dem sie
gefertigt ist, bietet die hülsenförmige Schicht 3 eine hervorragende radiale und axiale
Stabilität. Die Elastizität des Materials bewegt sich vorzugsweise im Bereich zwischen
etwa 689.475.729,317 Pa und 6.894.757.293,17 Pa (100,000 und 1,000,000 psi), insbesondere
zwischen 3.447.378.646,58 Pa und 6.894.757.293,17 Pa (500,000 und 1,000,000 psi).
[0029] Die thermoplastische hülsenförmige Schicht kann allerdings auch aus einem gespritzten
oder stranggepressten oder extrudierten Material bestehen, das hülsenartig geformt
wurde.
Liste der Bezugszeichen
[0030]
- 1
- hülsenförmiges Gummituch
- 2
- druckende Schicht
- 3
- Verstärkungsschicht
- 4
- komprimierbare Schicht
- 5
- Hülsenbasis
- 6
- Faden
- 10
- hülsenförmiges Gummituch
- 13
- Verstärkungsschicht
- 14
- komprimierbare Schicht
- 15
- Hülsenbasis
- 20
- Fertigungszylinder
- 21
- Ende
- 22
- Luftloch
- 23
- Luftloch
- 30
- Spanndorn
- 32
- Einströmöffnung
- 33
- Austrittsöffnung
- 34
- Austrittsöffnung
- 35
- Luftspalt
- 40
- axiale Richtung
- 40
- Polyesterstreifen
- 42
- Polyesterstreifen
1. Hülsenförmiges Gummituch (1) mit einer hülsenförmigen druckenden Schicht (2),
einer unter der druckenden Schicht (2) angeordneten hülsenförmigen, isotropen, thermoplastischen
Verstärkungsschicht (3, 13), einer unter der
Verstärkungsschicht (3, 13) angeordneten komprimierbaren Schicht und einer
Hülsenbasis (5, 15), auf welche die komprimierbare Schicht (4, 14) aufgebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkungsschicht (3, 13) aus einem Polyester-Material gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkungsschicht (3, 13) aus MYLAR® oder MELENEX® gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkungsschicht (3, 13) aus einem homogenen Film und einem Klebstoff
besteht, wobei der Klebstoff aus demselben Material besteht wie der homogene Film.
5. Hülsenförmiges Gummituch (1) mit einer hülsenförmigen druckenden Schicht (2),
einer unter der druckenden Schicht (2) angeordneten hülsenförmigen, isotropen Verstärkungsschicht
(3, 13) mit einer Elastizität von zwischen etwa 689.475.729,317 und 6.894.757.293,17
Pa (100.000 und 1.000.000 psi), einer unter der Verstärkungsschicht (3, 13) angeordneten
komprimierbaren Schicht (4, 14) und einer Hülsenbasis (5, 15), auf welche die komprimierbare
Schicht (4, 14) aufgebracht ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkungsschicht (3, 13) aus einem thermoplastischen Material gebildet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkungsschicht aus einem Polyestermaterial gebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkungsschicht (3, 13) aus einem homogenen Film und einem Klebstoff
besteht, wobei der Klebstoff aus demselben Material besteht wie der homogene Film.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elastizität zwischen 3.447.378.646,58 Pa und 6.894.757.293,17 Pa beträgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass ferner zwischen der komprimierbaren Schicht (4, 14) und der Hülsenbasis (5, 15)
eine Zwischenschicht angeordnet ist.
11. Verfahren zur Herstellung eines hülsenförmigen Gummituchs,
gekennzeichnet durch
die folgenden Verfahrenschritte:
Herstellen einer hülsenförmigen Verstärkungsschicht (3, 13), und axiales Aufziehen
der hülsenförmigen Verstärkungsschicht (3, 13) über eine komprimierbare Schicht (4,
14).
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkungsschicht (3, 13) aus einem isotropen Material gebildet ist.
13. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass direkt über der Verstärkungsschicht (3, 13) eine druckende Schicht (2) aufgebracht
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hülsenförmige Verstärkungsschicht (3, 13) aus einem thermoplastischen Material
gebildet wird.
15. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hülsenförmige Verstärkungsschicht (3, 13) aus einem Polyesterfilm gebildet
wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hülsenförmige Verstärkungsschicht (3, 13) aus MYLAR® oder MELENEX® besteht.
17. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass während des Aufziehens die Innenseite der Verstärkungsschicht (3, 13) mit Druckluft
beaufschlagt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkungsschicht (3, 13) über einen Spanndorn (30) gezogen wird.
19. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elastizität der Verstärkungsschicht (3, 13) zwischen etwa 689.475.729,317
Pa und 6.894.757.293,17 Pa (100.000 und 1.000.000 psi) beträgt.
20. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Herstellen der Verstärkungsschicht (3, 13) durch spiralförmiges Aufwickeln
einer thermoplastischen Folie erfolgt.
21. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Herstellen der Verstärkungsschicht (3, 13) durch Spritzen oder Strangpressen
oder Extrudieren einer Röhre aus thermoplastischem Material erfolgt.
22. Vorrichtung zum Herstellen von hülsenförmigen Gummitüchern,
gekennzeichnet durch
einen ersten Fertigungszylinder (20) mit einem Außendurchmesser und einen an einem
Ende (21) des Fertigungszylinders (20) angeordneten Dornaufsatz (30), dessen Außendurchmesser
größer ist als der Außendurchmesser des Fertigungszylinders (20).
23. Vorrichtung nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Außenfläche des Domaufsatzes (30) Luftlöcher (22, 23) gebildet sind.