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EP 1 111 580 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.12.2003 Patentblatt 2003/50 |
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Anmeldetag: 15.06.2000 |
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Behältnis, insbesondere Tasche für ein akustisches und/oder elektrisches tontechnisches
Gerät
Container, in particular a bag, for an acoustic and/or electric musical instrument
Récipient, en particulier étui pour instrument de musique acoustique et/ou électrique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
23.12.1999 EP 99125744
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2001 Patentblatt 2001/26 |
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Patentinhaber: Wilfer, Hans-Peter |
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08258 Markneukirchen (DE) |
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Erfinder: |
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- Wilfer, Hans-Peter
08258 Markneukirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zech, Stefan Markus Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte
Meissner, Bolte & Partner
Bankgasse 3 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 241 432 GB-A- 152 482 US-A- 4 531 632
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DE-U- 8 909 306 US-A- 4 190 152 US-A- 5 884 768
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Behältnis, insbesondere eine Tasche für ein akustisches
und/oder elektrisches, im Wesentlichen quaderförmiges tontechnisches Gerät, gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei herkömmlichen Behältnissen für Musikinstrumente oder andere akustische und/oder
elektrische tontechnische Geräte, wie beispielsweise Gitarren, Bassgitarren oder Keyboards,
besteht das Problem, daß das tontechnische Gerät nur bei verschlossenem Behältnis
sicher gelagert ist, so daß das Instrument insbesondere im Falle eines Defektes der
zwischen Bodenabschnitt und Deckelabschnitt wirksamen Verschließeinrichtung herausfallen
und erheblich beschädigt werden kann.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Vorkehrungen zu treffen, die
das Risiko der Beschädigung oder gar Zerstörung eines tontechnischen Geräts ausschließen
oder wenigstens erheblich minimieren.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Behältnis bzw. einer Tasche für akustische und/oder
elektrische, im Wesentlichen quaderförmige tontechnische Geräte, insbesondere für
ein Keyboard nach den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind
in den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Um dies zu vermeiden, werden im Stand der Technik die Musikinstrumentenbehältnisse
mit internen Fixiereinrichtungen ausgestattet, die das Instrument innerhalb des Behältnisses
befestigen, siehe CH-A-241 432, DE-U-89 09 306, US-A-4 531 632, GB-A-152 482, oder
US-A-4 190 152.
[0006] Insbesondere aus dem Dokument CH-A-241 432 ist ein Behältnis für ein im Wesentlichen
quaderförmiges Musikinstrument (Handharmonika) bekannt, bei dem das Instrument durch
eine einzige Fixiereinrichtung befestigt wird. Die Fixiereinrichtung besteht aus zwei
aneinander verbindbaren Bändern, die an den Rändern des Behältnisses befestigt sind.
[0007] Aus DE-U-89 09 306 ist bekannt, ein Saiteninstrument durch zwei beabstandete Fixiereinrichtungen
am Behältnis zu befestigen. Diese Fixiereinrichtungen bestehen jeweils aus einem einzigen
Band, welches das Instrument umfasst.
[0008] Aus US-A-4 531 632, GB-A-152 482, und US-A-4 190 152 sind andere Fixiereinrichtungen
bekannt, die ein nicht quaderförmiges Musikinstrument befestigen und direkt oder indirekt
am Bodenabschnitt des Behältnisses verbunden sind.
[0009] Ein Kerngedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, das tontechnische Gerät
an der Innenseite des Bodenabschnittes der Hülle mittels geeigneter Fixiereinrichtungen
lösbar zu befestigen. Bei einem Defekt des Reißverschlusses wird das tontechnische
Gerät durch die Fixiereinrichtungen am Bodenabschnitt des Behältnisses, bzw. der Tasche
festgehalten, so daß ein Herausfallen aus dem Behältnis verhindert wird.
[0010] In einer Ausgestaltung ist das Behältnis zur Aufnahme eines anderen akustischen und/oder
elektrischen tontechnischen Gerätes, insbesondere eines im wesentlichen quaderförmigen
Gerätes wie einem Keyboard ausgebildet. In dieser Ausgestaltung wirken vorzugsweise
der Bodenabschnitt des Behältnisses, der dem Gerät bereits einem gewissen Halt verleiht
und die Fixiereinrichtungen derart zusammen, daß ein Herausfallen des Gerätes mit
ausreichender Sicherheit ausgeschlossen wird. Im Unterschied zu einem Musikinstrument,
das eine vorgegebene Verjüngung aufweist, ist die Sicherung eines insbesondere im
wesentlichen quaderförmigen Gerätes schwieriger. Für eine sichere Fixierung wirken
bevorzugtermaßen die Ausgestaltung des Bodenabschnittes sowie die Fixiereinrichtungen
zusammen derart, daß bei geschlossener Fixiereinrichtung ein Herausfallen des tontechnischen
Gerätes verunmöglicht wird. Das Behältnis kann auch hier als Tasche, alternativ aber
auch als Koffer ausgebildet sein.
[0011] In einer konkreten Ausgestaltung kann der Bodenabschnitt der Hülle beispielsweise
wannenförmig mit Vorder-, Rück-, Seitenwänden ausgebildet sein derart, daß im Zusammenspiel
mit der Fixiereinrichtung ein Herausfallen in der durch die Wannenform definierten
Entnahmerichtung verhindert wird.
[0012] Gerade in der vorgenannten Ausgestaltung, aber auch generell wird es als vorteilhaft
angesehen, zwei beanstandet voneinander wirksame Fixiereinrichtungen vorzusehen, um
das tontechnische Gerät, insbesondere ein Keyboard zweifach zu sichern und auch ein
Herauskippen oder auch Herausrutschen des tontechnischen Gerätes aus dem Behältnis
zu verhindern.
[0013] In einer weiteren, bevorzugten Ausgestaltung umfaßt die Fixiereinrichtung ein oder
mehrere Bänder, die am Bodenabschnitt der Hülle in den vorgesehenen Bereichen befestigt
sind und mit deren Hilfe das tontechnische Gerät, eine Gitarre vorzugsweise im Bereich
des Gitarrenhalses, umgreifend lösbar festlegbar ist. Bei einem Saiteninstrument läßt
sich mit einem um den Hals befestigten Band eine formschlüssige Fixierung erzielen,
da die so gebildete Schlaufe weder zum Korpus noch zur Kopfplatte des Saiteninstrumentes
hin abrutschen kann. An der Kopfplatte verhindern die Mechaniken ein Herausrutschen
aus der durch das Band gebildete Schlaufe. Ein Herausrutschen in gegenüberliegender
Richtung wird durch den Korpus verhindert. Bei tontechnischen Geräten, bei denen keine
Verjüngung, Krümmung, etc., ausgenutzt werden kann, sondern die eine annähernd konstante
Querschnittsform aufweisen, wie beispielsweise ein Keyboard kann ein Herausrutschen
aus der durch das Band gebildeten Schlaufe bzw. zwei oder mehreren Schlaufen dadurch
verhindert werden, daß entsprechende seitliche Bewegungen durch die Formgebung des
Bodenabschnittes der Hülle verhindert werden.
[0014] In einer möglichen Ausgestaltung greifen das Band bzw. die Bänder zwischen ihren
freien Enden am Bodenabschnitt der Hülle an, wobei die freien Enden über Befestigungsmittel
lösbar verbunden werden können. In einer alternativen Ausgestaltung greifen das Band
bzw. die Bänder mit einem dem Behältnis zugewandten Ende am Bodenabschnitt an, wobei
die einander zugeordneten freien Enden dann über Befestigungsmittel lösbar verbunden
werden können. Als lösbare Befestigungsmittel kommen insbesondere ein Klettverschluß,
eine Druckknopfverbindung oder eine Verbindung nach Art einer Gürtelschnalle in Betracht.
In einer herstellungstechnisch einfachen jedoch zweckmäßigen Ausgestaltung sind das
Band bzw. die Bänder am Bodenabschnitt über eine Niet- oder Nahtverbindung dauerhaft
befestigt. In einer alternativen Ausgestaltung ist die Fixiereinrichtung lösbar, beispielsweise
an einer Schlaufenleiste befestigt, wobei durch die Schlaufenleiste oder eine andere
Einrichtung eine Reihe bzw. ein Raster von Befestigungspunkten vorgegeben wird, die
eine Anpassung der Fixiereinrichtung je nach den konkreten Abmessungen des tontechnischen
Gerätes gestatten.
[0015] Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand
der Beschreibung und Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert.
[0016] Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine Prinzipskizze einer Tasche für eine Gitarre und/oder Bassgitarre in geöffnetem
Zustand ohne Gitarre,
- Fig. 2
- eine Prinzipskizze einer Ausführungsform der am Bodenabschnitt der Tasche angeordneten
Fixiereinrichtung,
- Fig. 3
- die Fixiereinrichtung nach Fig. 2, bei der eine Gitarre am Gitarrenhals am Bodenabschnitt
der Tasche befestigt ist,
- Fig. 4
- eine Prinzipskizze einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Tasche für ein Keyboard
in geöffnetem Zustand ohne Keyboard.
[0017] In Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer Tasche für eine Gitarre in Prinzipansicht
dargestellt, wobei die Tasche nicht nur für Gitarren, sondern in allgemeiner Form
bei flexiblen oder hartschaligen Behältnissen für jegliche andere Saiteninstrumente,
wie beispielsweise Kontrabaß, Cello, Violine, Bassgitarre, etc.... sowie für andere
akustische und/oder tontechnische Geräte, insbesondere für ein Keyboard Anwendung
finden kann. Die Tasche für Gitarren umfaßt bei der vorliegenden Ausführungsform zunächst
eine flexible Hülle 11, die entlang ihrer Schmalseite in einen Bodenabschnitt 12 und
einen Deckelabschnitt 13 unterteilt ist. Bodenabschnitt 12 und Deckelabschnitt 13
sind scharnierartig an einer ersten Seite 15 miteinander verbunden. Über ihren verbleibenden
Umriß 28 sind Bodenschnitt 12 und Deckelabschnitt 13 über eine Verschließrichtung
14 miteinander verbindbar, wobei die Verschließeinrichtung 14 zweckmäßigerweise durch
einen umlaufenden Reißverschluß gebildet wird.
[0018] Am Bodenabschnitt 12 ist eine Fixiereinrichtung 16 angeordnet zur lösbaren Fixierung
einer Gitarre, insbesondere eines Halses 34 am Bodenabschnitt 12. In einer ersten,
hier nicht dargestellten Ausführungsform umfaßt die Fixiereinrichtung 16 ein Band
17, das über eine Nahtverbindung direkt am Bodenabschnitt 12 befestigt ist.
[0019] Eine konkrete Ausführungsform einer derartigen Fixiereinrichtung 16 ist in der Prinzipskizze
gemäß Fig. 2 veranschaulicht. Die Fixiereinrichtung 16 umfaßt hier zunächst ein Band
17 mit einem ersten freien Ende 18 und einem zweiten freien Ende 19. Das Band 17 greift
im Bereich zwischen seinen freien Enden 18, 19 am Bodenabschnitt 12 der Hülle 11 an.
Bei der hier dargestellten Ausführungsform ist das Band nur mittelbar am Bodenabschnitt
12 befestigt, und zwar über eine Schlaufenleiste 29, die zur Anpassung an verschiedene
Gitarrengrößen ein Raster 27 von verschiedenen Befestigungspunkten 24, 25, 26 vorgibt.
In der Schlaufenleiste 29, die beispielsweise durch einen in etwa rechteckförmigen,
am Bodenabschnitt 12 aufgenähten Lederbesatz ausgebildet sein kann, sind entsprechend
den Befestigungspunkten 24, 25, 26 Ausstanzungen vorgenommen, die Schlaufen 30, 31,
32 zum Durchführen des Bandes 17 definieren. Um das Band 17 auch parallel zu einer
Längserstreckung zu fixieren, ist zwischen der jeweils zugeordneten Schlaufe 30, 31,
32 und dem Band 17 eine Druckknopfverbindung 33 wirksam, die ein Lösen des Bandes
17 aus der zugeordneten Schlaufe 30, 31, 32 und ein Umsetzen in eine andere Schlaufe
gestattet.
[0020] An seinen freien Enden 18, 19 weist das Band 17 einen Klettverschluß 21 auf, wobei
am ersten Ende 18, auf dessen Oberseite ein erstes Klettelement 22 und am zweiten
Ende 19, an dessen Unterseite ein zweites Klettelement 23 angeordnet ist.
[0021] Um den Hals 34 am Bodenabschnitt 12 der Hülle 11 zu fixieren, wird die Gitarre wie
in Fig. 3 ersichtlich, in die Hülle 11 gelegt und das Band 17 den Hals 34 umgreifend
an seinen freien Enden 18, 19 über den Klettverschluß 21 verbunden. Der Klettverschluß
21 gestattet ein rasches Befestigen bzw. Lösen des Halses 34 am Bodenabschnitt 12
der Hülle 11, so daß mit nur einem zusätzlichen Handgriff ein rasches Befestigen bzw.
Lösen 34 am Bodenabschnitt 12 der Hülle 12 möglich und eine Beschädigung der Gitarre
bei einem defekten Reißverschluß verhindert wird. Gleichzeitig gewährleistet das Band
17 eine weitere Stabilisierung der Gitarre beim Transport.
[0022] In Fig. 4 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behältnisses dargestellt,
das hier für die Aufnahme eines im wesentlichen quaderförmigen akustischen und/oder
tontechnischen Gerätes vorgesehen ist, wie beispielsweise einem Keyboard oder einer
Zitter. Das Behältnis kann als Koffer oder gemäß der vorliegenden Ausführungsform
als Tasche mit einer flexiblen Hülle 11 ausgebildet sein. Die flexible Hülle 11 ist
in einen Bodenabschnitt 12 und in einen Deckelabschnitt 13 unterteilt. Der Bodenabschnitt
12 umfaßt einen Boden 42, eine Vorderwand 35, eine Rückwand 36 sowie zwei Seitenwände
37, 38 und ist im wesentlichen von wannenförmiger Gestalt. An einer ersten Seite 15
der Tasche sind Bodenabschnitt 12 und Deckelabschnitt 13 scharnierartig miteinander
verbunden. Über den verbleibenden Umriß 28 sind der im wesentlichen wannenförmiger
Bodenabschnitt 12 und der Deckelabschnitt 13 über eine Verschließeinrichtung 14 miteinander
verbindbar, wobei die Verschließeinrichtung 14 auch hier durch einen umlaufenden Reißverschluß
gebildet sein kann.
[0023] In der hier vorliegenden Ausgestaltung sind am Bodenabschnitt 12 beanstandet voneinander
zwei Fixiereinrichtungen 16 zur lösbaren Befestigung des aufzunehmenden tontechnischen
Geräts (Keyboard, Zitter, ...) angeordnet. Jede der beiden Fixiereinrichtungen 16
umfaßt Bänder 17, 39, die über ein taschenseitiges Ende 40, 41 direkt am Bodenabschnitt
12 vorzugsweise am Boden 42, ergänzend oder alternativ aber auch an Vorderwand 35
bzw. Rückwand 36 der Tasche über eine Nahtverbindung befestigt sind. Die jeweils freien
Enden 18, 19 der Bänder 17, 39 sind mit Befestigungsmitteln 21, nämlich mit korrespondierenden
Elementen eines Klettverschlusses versehen. In der konkret dargestellten Ausführungsform
umfaßt beispielsweise das der Vorderwand 35 zugeordnete Band 17 auf seiner dem zu
fixierenden tontechnischen Gerät abgewandten Seite ein erstes Klettelement 22. Korrespondierend
hierzu weist das der Rückwand 36 zugeordnete Band 39 in seiner in Schließstellung
dem tontechnischen Gerät zugewandten Seite ein korrespondierendes zweites Klettelement
23 auf.
[0024] Die beabstandet zueinander angeordneten Fixiereinrichtungen 16 gestatten auch bei
dieser Ausführungsform ein rasches Befestigen bzw. Lösen des tontechnischen Gerätes
am Bodenabschnitt 12 der Hülle 11, so daß mit nur wenigen Handgriffen ein Herausfallen
des tontechnischen Gerätes aus der Hülle 11 verhindert wird. Gleichzeitig gewährleisten
die Fixiereinrichtungen 16 eine weitere Stabilisierung des tontechnischen Gerätes
beim Transport. Insgesamt sollte gerade bei der anhand von Fig. 4 beschriebenen Ausführungsform
darauf geachtet werden, daß die Hülle im wesentlichen den Abmessungen des tontechnischen
Gerätes angepaßt ist, so daß die Fixiereinrichtungen ein Herausfallen des Gerätes
in Entnahmerichtung A sicher verhindern können.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 11
- Hülle
- 12
- Bodenabschnitt
- 13
- Deckelabschnitt
- 14
- Verschließeinrichtung
- 15
- Erste Seite
- 16
- Fixiereinrichtung
- 17
- Band
- 18
- Erstes freies Ende
- 19
- Zweites freies Ende
- 21
- Befestigungsmittel, Klettverschluß
- 20
- Erstes Klettelement
- 21
- Zweites Klettelement
- 24, 25, 26
- Befestigungspunkte
- 27
- Raster
- 28
- Umriß
- 29
- Schlaufenliste
- 30, 31, 32
- Schlaufen
- 33
- Druckknopfverbindung
- 34
- Hals
- 35
- Vorderwand
- 36
- Rückwand
- 37, 38
- Seitenwand
- 39
- Band
- 40, 41
- taschenseitiges Ende
- 42
- Boden
1. Behältnis, insbesondere Tasche für ein akustisches und/oder elektrisches, im Wesentlichen
quaderförmiges tontechnisches Gerät, insbesondere für ein Keyboard, wobei das Behältnis
eine den Außenkonturen des im Wesentlichen quaderförmigen Gerätes angepasste Hülle
(11) mit einem Bodenabschnitt (12) und einem Deckelabschnitt (13) aufweist, die je
an einer ersten Seite (15) scharnierartig miteinander verbunden, insbesondere vernäht
und über eine Verschließeinrichtung (14), insbesondere einen Reißverschluss, verschließbar
sind,
wobei an der Innenseite des Bodenabschnitts (12) Fixiereinrichtungen (16) vorgesehen
sind, um das tontechnische Gerät am Bodenabschnitt (12) des Behältnisses lösbar zu
befestigen,
und wobei die Fixiereinrichtungen (16) jeweils ein oder mehrere, vorzugsweise zwei
Bänder (17, 39) umfassen, durch die das tontechnische Gerät umgreifend lösbar festgelegt
werden kann,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei beabstandet voneinander wirksame Fixiereinrichtungen (16) am Bodenabschnitt
(12) des Behältnisses befestigt sind, um das tontechnische Gerät zweifach zu sichern.
2. Behältnis nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
die Formgebung des Bodenabschnitts (12) und die Fixiereinrichtungen (16) derart zusammenwirken,
dass ein ungewolltes Herausfallen bei geschlossener Fixiereinrichtung (16) verhindert
wird.
3. Behältnis nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Bodenabschnitt (12) des Behältnisses wannenförmig mit Vorder-, Rück- und Seitenwänden
(35, 36, 37, 38) ausgebildet ist, derart, dass die Fixiereinrichtung (16) ein Herausfallen
in der durch die Wannenform definierten Entnahmerichtung (A) verhindert.
4. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Band bzw. die Bänder (17, 39) zwischen ihren beiden Enden (18, 19) am Bodenabschnitt
(12) angreifen und die beiden freien Enden (18, 19) des Bandes bzw. der Bänder (17,
39) über lösbare Befestigungsmittel (21) verbindbar sind.
5. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Band bzw. die Bänder mit einem taschenseitigen Ende (40, 41) am Bodenabschnitt
(12) angreifen und die beiden freien Enden (18, 19) des Bandes der Bänder (17, 39)
über lösbare Befestigungsmittel (21) verbindbar sind.
6. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Band bzw. die Bänder (17, 39) am Bodenabschnitt (12) über eine Niet- oder Nahtverbindung
befestigt ist.
7. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den freien Enden (18, 19) des Bandes bzw. der Bänder (17, 39) ein Klettverschluss
(21) ausgebildet ist, wobei am ersten Ende (18) auf dessen Oberseite ein erstes Klettelement
(22) und am zweiten Ende (19) an dessen Unterseite ein zweites Klettelement (23) angeordnet
ist.
8. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fixiereinrichtungen (16) am Bodenabschnitt (12) der Hülle lösbar befestigt sind
und eine Reihe bzw. ein Raster (27) von Befestigungspunkten (24, 25) zur Einstellung
der Fixiereinrichtung (16) auf eine spezielle Größe des Saiteninstrumentes vorgegeben
ist.
1. A case, in particular a bag, for an acoustic and/or electric, substantially rectangular,
sound-engineering apparatus, in particular for a keyboard, wherein the case has an
envelope (11), adapted to the external contours of the substantially rectangular apparatus,
with a bottom portion (12) and a lid portion (13) which are each connected to one
another, in particular sewn, at a first side (15) in the manner of a hinge and which
can be closed via a closing arrangement (14), in particular a zip fastener, wherein
fixing devices (16) are provided at the inner side of the bottom portion (12) in order
to releasably secure the sound-engineering apparatus to the bottom portion (12) of
the case, and wherein the fixing devices (16) each comprise one or a plurality of
bands (17, 39), preferably two, by means of which the sound-engineering apparatus
can be releasably secured in position in an embrace, characterised in that two fixing devices (16) operative at a distance from one another are secured to the
bottom portion (12) of the case in order to secure the sound-engineering apparatus
two-fold.
2. A case according to claim 1, characterised in that the shape of the bottom portion (12) and the fixing devices (16) co-operate such
that the apparatus is prevented from unintentionally falling out when the fixing device
(16) is in the closed state.
3. A case according to claim 1 or 2, characterised in that the bottom portion (12) of the case is trough-shaped with front-, rear- and lateral
walls (35, 36, 37, 38), such that the fixing device (16) prevents the apparatus from
falling out in the removal direction (A) defined by the trough shape.
4. A case according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the band or bands (17, 39) engage(s) the bottom portion (12) between its/their two
ends (18, 19) and the two free ends (18,19) of the band or bands (17, 39) are connectable
via releasable securing means (21).
5. A case according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the band or bands engage(s) the bottom portion (12) by means of a bag-side end (40,
41) and the two free ends (18, 19) of the band or bands (17, 39) are connectable via
releasable securing means (21).
6. A case according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the band or bands (17, 39) is/are secured to the bottom portion (12) via a riveted
connection or seam connection.
7. A case according to any one of claims 1 to 6, characterised in that there is a hook-and-loop fastener (21) at the free ends (18, 19) of the band or bands
(17, 39), a first fastener element (22) being arranged on the upper side of the first
end (18) and a second fastener element (23) being arranged on the underside of the
second end (19).
8. A case according to any one of the preceding claims, characterised in that the fixing devices (16) are detachably secured to the bottom portion (12) of the
envelope and a row or a grid (27) of securing points (24, 25) to adjust the fixing
device (16) to a specific size of the stringed instrument is provided.
1. Récipient, notamment étui pour un instrument de musique acoustique et/ou électrique,
sensiblement parallélépipédique, notamment pour un clavier, où le récipient comporte
une enveloppe (11) adaptée aux contours extérieurs de l'instrument sensiblement parallélépipédique,
avec un tronçon de fond (12) et un tronçon de couvercle (13), qui sont assemblés respectivement
à un premier côté (15) à la manière d'une charnière l'un à l'autre, notamment par
couture et qui peuvent être fermés par une installation de fermeture (14), notamment
une fermeture éclair, où sont prévues au côté intérieur du tronçon de fond (12) des
installations de fixation (16) pour fixer relâchablement l'instrument de musique au
tronçon de fond (12) du récipient, et où les installations de fixation (16) comportent
chacune une ou plusieurs, de préférence deux bandes (17, 39) par lesquelles, en entourant
l'instrument de musique, celui-ci peut être fixé relâchablement,
caractérisé en ce que
deux installations de fixation actives (16) espacées l'une de l'autre sont fixées
au tronçon de fond (12) du récipient pour assurer l'instrument de musique en double.
2. Récipient selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la configuration du tronçon de fond (12) et les installations de fixation (16) coopèrent
de façon qu'une chute non intentionnelle, lorsque l'installation de fixation (16)
est fermée, soit empêchée.
3. Récipient selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le tronçon de fond (12) du récipient est réalisé en forme de cuvette avec des parois
avant, arrière et latérales (35, 36, 37, 38) de telle sorte que l'installation de
fixation (16) empêche une chute dans le sens de l'enlèvement (A) défini par la forme
en cuvette.
4. Récipient selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la ou les bandes (17, 39) s'appliquent entre leurs deux extrémités (18, 19) au tronçon
de fond (12), et que les deux extrémités libres (18, 19) de la ou des bandes (17,
39) peuvent être reliées par des moyens de fixation relâchables (21).
5. Récipient selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la ou les bandes s'appliquent avec une extrémité (40, 41) côté étui au tronçon de
fond (12), et en ce que les deux extrémités libres (18, 19) de la ou des bandes (17, 39) peuvent être reliées
par des moyens de fixation relâchables (21).
6. Récipient selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
la ou les bandes (17, 39) sont fixées au tronçon de fond (12) par un assemblage par
rivet ou par couture.
7. Récipient selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'il
est réalisée aux extrémités libres (18, 19) de la ou des bandes (17, 39) une fermeture
auto-accrochante (21), où est disposé à la première extrémité (18) à son côté supérieur
un premier élément auto-accrochant (22) et à la seconde extrémité (19) à son côté
inférieur un second élément auto-accrochant (23).
8. Récipient selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les installations de fixation (16) sont fixées relâchablement au tronçon de fond (11)
de l'enveloppe, et en ce qu'une rangée, respectivement un réseau (27) de points de fixation (24, 25) est prédéfinie
pour le réglage de l'installation de fixation (16) à une grandeur particulière de
l'instrument à cordes.

