(19)
(11) EP 1 111 631 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
13.08.2003  Patentblatt  2003/33

(43) Veröffentlichungstag A2:
27.06.2001  Patentblatt  2001/26

(21) Anmeldenummer: 00126172.6

(22) Anmeldetag:  30.11.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7H01H 1/02, H01H 11/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 17.12.1999 DE 19960876

(71) Anmelder: ABB PATENT GmbH
68526 Ladenburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Heimbach, Markus, Dr.
    40597 Düsseldorf (DE)
  • Shang, Wenkai, Dr.-Ing.
    40882 Ratingen (DE)
  • Gentsch, Dietmar
    40878 Ratingen (DE)

(74) Vertreter: Miller, Toivo et al
ABB Patent GmbH Postfach 1140
68520 Ladenburg
68520 Ladenburg (DE)

   


(54) Verfahren zur Herstellung eines Kontaktstückrohlings und eines Kontaktstückes sowie ein Kontaktstückrohling, ein Kontaktstück und eine Kontaktstückanordnung für Axialmagnetfeldanwendungen in einer Vakuumkammer


(57) Die Erfindung stellt ein Verfahren vor, zur Herstellung eines Kontaktstückrohlings (10) für Axialmagnetfeldanwendungen in einer Vakuumkammer mit wenigstens ein Polstücken (27, 28) und einem Kontaktelement, das ein napfartiges Formstück (20) aufweist, in dem ein Grundkörper (22) aus elektrisch gut leitendem Material (erstes Material) und eine Kontaktschicht aus einem elektrisch weniger gut leitendem, lichtbogen-abbrandfestem Material (zweites Material) vorhanden ist, wobei die Kontaktschicht (24) eine Sinterstruktur aufweist, und zwischen dem wenigstens einen Polstück (27, 28) und dem napfartigen Formstück (20) ein Lot (36) vorhanden ist. Ein Kontaktstückrohling (10), das mit einem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist, wird ebenfalls angegeben. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß in einem Temperaturerhöhungsprozeß zumindest das wenigstens eine Polstück (27, 28), das napfartige Formstück (20), der Grundkörper (22) und die Kontaktschicht (24) miteinander verbunden werden, indem über den Grundkörper (22) in dem napfartigen Formstück (20) die Kontaktschicht (24) gebracht wird, wobei soviel Material des Grundkörpers (22) vorhanden ist, das zum Tränken der Kontaktschicht (24) ausreicht sowie der Boden des napfartigen Formstücks (20) benetzt wird, und wobei eine Haltevorrichtung (11) die wenigstens ein Polstücke (27, 28) aufnimmt und während des Arbeitsschrittes in ihrer Position hält und die napfartige Formstück (29) oberhalb der wenigstens ein Polstücke (27, 28) gehalten wird, und indem zumindest die wenigstens ein Polstücke (27, 28), das Lot (36), das napfartige Formstück (20), der Grundkörper (22), die Kontaktschicht (24) sowie die Haltevorrichtung (11) bis über die Schmelztemperatur des ersten Materials und des Lotes (36), aber noch unter die Schmelztemperatur des zweiten Materials erwärmt werden, das erste Material aufschmilzt, in die Kontaktschicht (24) eindringt, den Boden der napfartigen Formstück (29) aber gerade noch einwandfrei benetzt, aber nicht mehr als Grundkörper (22) vorhanden ist, und das Lot (36) zumindest das wenigstens eine Polstück (27, 28) mit dem napfartigen Formstück (20) verbindet.







Recherchenbericht