(57) Die Erfindung stellt ein Verfahren vor, zur Herstellung eines Kontaktstückrohlings
(10) für Axialmagnetfeldanwendungen in einer Vakuumkammer mit wenigstens ein Polstücken
(27, 28) und einem Kontaktelement, das ein napfartiges Formstück (20) aufweist, in
dem ein Grundkörper (22) aus elektrisch gut leitendem Material (erstes Material) und
eine Kontaktschicht aus einem elektrisch weniger gut leitendem, lichtbogen-abbrandfestem
Material (zweites Material) vorhanden ist, wobei die Kontaktschicht (24) eine Sinterstruktur
aufweist, und zwischen dem wenigstens einen Polstück (27, 28) und dem napfartigen
Formstück (20) ein Lot (36) vorhanden ist. Ein Kontaktstückrohling (10), das mit einem
erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist, wird ebenfalls angegeben. Das Verfahren
ist dadurch gekennzeichnet, daß in einem Temperaturerhöhungsprozeß zumindest das wenigstens
eine Polstück (27, 28), das napfartige Formstück (20), der Grundkörper (22) und die
Kontaktschicht (24) miteinander verbunden werden, indem über den Grundkörper (22)
in dem napfartigen Formstück (20) die Kontaktschicht (24) gebracht wird, wobei soviel
Material des Grundkörpers (22) vorhanden ist, das zum Tränken der Kontaktschicht (24)
ausreicht sowie der Boden des napfartigen Formstücks (20) benetzt wird, und wobei
eine Haltevorrichtung (11) die wenigstens ein Polstücke (27, 28) aufnimmt und während
des Arbeitsschrittes in ihrer Position hält und die napfartige Formstück (29) oberhalb
der wenigstens ein Polstücke (27, 28) gehalten wird, und indem zumindest die wenigstens
ein Polstücke (27, 28), das Lot (36), das napfartige Formstück (20), der Grundkörper
(22), die Kontaktschicht (24) sowie die Haltevorrichtung (11) bis über die Schmelztemperatur
des ersten Materials und des Lotes (36), aber noch unter die Schmelztemperatur des
zweiten Materials erwärmt werden, das erste Material aufschmilzt, in die Kontaktschicht
(24) eindringt, den Boden der napfartigen Formstück (29) aber gerade noch einwandfrei
benetzt, aber nicht mehr als Grundkörper (22) vorhanden ist, und das Lot (36) zumindest
das wenigstens eine Polstück (27, 28) mit dem napfartigen Formstück (20) verbindet.
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