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EP 1 114 250 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2005 Patentblatt 2005/04 |
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Anmeldetag: 13.07.2000 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2000/002278 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/006114 (25.01.2001 Gazette 2001/04) |
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BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
FUEL INJECTION VALVE
SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
14.07.1999 DE 19932761
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.07.2001 Patentblatt 2001/28 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- REITER, Ferdinand
D-71706 Markgroeningen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 547 406 DE-A- 19 744 739
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DE-A- 19 640 782 US-A- 5 088 467
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Anspruches
1.
[0002] Aus der US-PS 4,766,405 ist bereits ein Brennstoffeinspritzventil nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bekannt. Das Brennstoffeinspritzventil hat einen mit einer Ventilnadel
verbundenen Ventilschließkörper, der mit einer an einem Ventilsitzkörper ausgebildeten
Ventilsitzfläche zu einem Dichtsitz zusammenwirkt. Zur elektromagnetischen Betät-igung
des Brennstoffeinspritzventils ist eine Magnetspule vorgesehen, die mit einem Magnetanker
zusammenwirkt, der zusammen mit dem Ventilschließkörper die Ventilnadel bildet. Zur
Verminderung des Zurückprallens des Ventilschließkörpers von der Ventilsitzfläche
beim Schließen des Brennstoffeinspritzventils ist am äußeren Umfang des Magnetankers
ein Dämpfungselement angeordnet. Preller der Ventilnadel bzw. des Ventilschließkörpers
führen ansonsten zu einem unkontrollierten, kurzzeitigen Öffnen des Brennstoffeinspritzventils
und somit zu einer nicht reproduzierbaren Zumessmenge des Brennstoff und zu einem
unkontrollierten Einspritzverhalten.
Vorteile der Erfindung
[0003] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass eventuelle Preller der Ventilnadel noch wirkungsvoller
vermieden werden können. Zudem ist das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil
in vorteilhafter Weise einfach und kostengünstig herstellbar.
[0004] Außerdem führt die erfindungsgemäße Anordnung des Dämpfungselements dazu, dass die
Geräusche beim Betrieb des Brennstoffeinspritzventils reduziert werden.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
[0006] Von Vorteil ist es,' das Dämpfungselement am äußeren Umfang des Brennstoffeinspritzventils
in eine radial nach innen ragende Vertiefung einzubringen, da dann der Herstellungsund
Montageaufwand besonders gering ist.
[0007] Besonders vorteilhaft ist es, die wenigstens eine Vertiefung am Anschlussteil/Ventilsitzträger
so auszubilden, daß sie um 360° umläuft. Dabei kann die Vertiefung besonders durch
Rollieren eingebracht werden.
[0008] Insbesondere kann das Dämpfungselement ein Elastomerwerkstoff als Dämpfungsmaterial
sein, das die Vertiefung weitgehend ausfüllt. Dabei ist das Dämpfungsmaterial besonders
einfach und kostengünstig durch Eingießen oder Umspritzen einbringbar. Alternativ
können anstelle eines eingespritzten Elastomermaterials auch Dämpfungselemente in
Form von Dämpfungsringen oder Schlauchelementen verwendet werden. Auch für diese Dämpfungselemente
können Elastomere eingesetzt werden.
Zeichnung
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0010] Das in der Figur 1 teilweise dargestellte elektromagnetisch betätigbare Ventil in
der Form eines Brennstoffeinspritzventils für Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden,
fremdgezündeten Brennkraftmaschinen eignet sich insbesondere zum direkten Einspritzen
von Brennstoff in einen nicht gezeigten Brennraum. Das Brennstoffeinspritzventil hat
einen von einer Magnetspule 1 umgebenen, rohrförmigen Kern 2 als sogenannten Innenpol.
Ein Spulenkörper 3 nimmt eine Bewicklung der Magnetspule 1 auf und ermöglicht in Verbindung
mit dem Kern 2 einen besonders kompakten Aufbau des Einspritzventils im Bereich der
Magnetspule 1. Als erregbare Betätigungselemente eignen sich anstelle eines elektromagnetischen
Kreises auch Piezoaktoren oder magnetostriktive Aktoren.
[0011] Mit einem unteren Kernende 9 des Kerns 2 ist konzentrisch zu einer Ventillängsachse
10 dicht ein rohrförmiges metallenes Zwischenteil 12 beispielsweise durch Schweißen
verbunden und umgibt das Kernende 9 teilweise axial-. Stromabwärts des Spulenkörpers
3 und des Zwischenteils 12 erstreckt sich ein weitgehend rohrförmiger, vorgeformter
Ventilsitzträger 16, der beispielsweise fest mit dem Zwischenteil 12 verbunden ist.
In dem als Anschlussteil dienenden und eine dünnwandige Hülse darstellenden Ventilsitzträger
16 verläuft eine Längsöffnung 18. In der Längsöffnung 18 ist eine z.B. stangenförmige
Ventilnadel 19, die an ihrem stromabwärtigen Ende einen Ventilschließabschnitt 21
aufweist, angeordnet.
[0012] Die Betätigung des Einspritzventils erfolgt in bekannter Weise z.B. elektromagnetisch.
Zur axialen Bewegung der Ventilnadel 19 und damit zum Öffnen entgegen der Federkraft
einer Rückstellfeder 25 bzw. Schließen des Einspritzventils dient der elektromagnetische
Kreis mit der Magnetspule 1, dem Kern 2 und einem Anker 26. Der Anker 26 ist mit dem
dem Ventilschließabschnitt 21 abgewandten Ende der Ventilnadel 19 durch eine Schweißnaht
verbunden und auf den Kern 2 ausgerichtet. In das stromabwärts liegende, dem Kern
2 abgewandte Ende des Ventilsitzträgers 16 ist in der Längsöffnung 18 eine Führungs-
und Sitzeinheit durch Schweißen dicht montiert.
[0013] Diese Führungs- und Sitzeinheit umfasst drei scheibenförmige Elemente, die mit ihren
Stirnflächen unmittelbar aneinander liegen. In stromabwärtiger Richtung folgen dabei
aufeinander ein Führungselement 27, ein Drallelement 28 und ein Ventilsitzelement
29. Während das Führungselement 27 und das Dralleiement 28 vollständig innerhalb der
Längsöffnung 18 angeordnet sind, ragt das Ventilsitzelement 29 mit einer gestuften
Außenkontur nur teilweise in die Längsöffnung 18 hinein. Im Bereich einer nach außen
ragenden Schulter 30 ist das Ventilsitzelement 29 fest und dicht mit dem Ventilsitzträger
16 an dessen stromabwärtiger Stirnseite verbunden. Das Führungselement 27, das Drallelement
28 und das Ventilsitzelement 29 sind untereinander ebenfalls fest verbunden, wobei
sich eine Schweißnaht am äußeren Umfang der drei Elemente 27, 28 und-29 anbietet.
[0014] Zur Führung der Ventilnadel 19 während der Axialbewegung entlang der Ventillängsachse
10 dient eine Führungsöffnung des Zwischenteils 12 sowie eine Führungsöffnung im Führungselement
27. Der sich stromabwärts z.B. kegelförmig verjüngende Ventilschließabschnitt 21 wirkt
mit einer sich in Strömungsrichtung kegelstumpfförmig verjüngenden Ventilsitzfläche
32 des Ventilsitzelements 29 zusammen. Von der Ventilsitzfläche 32 ausgehend erstreckt
sich wenigstens eine Austrittsöffnung 33 durch das Ventilsitzelement 29. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Austrittsöffnung 33 schräg geneigt zur Ventillängsachse
10 ausgeführt, die in einem konvex gewölbten Abspritzbereich des Ventilsitzelements
29 endet. Der die Austrittsöffnung 33 durchströmende Brennstoff ist drallbehaftet,
da ihm vor der Ventilsitzfläche 32 im Drallelement 28, in dem beispielsweise mehrere
tangential verlaufende Drallkanäle vorgesehen sind, eine zerstäubungsverbessernde
Drallkomponente aufgeprägt wird.
[0015] Eine Endstellung der Ventilnadel 19 ist bei nicht erregter Magnetspule 1 durch die
Anlage des Ventilschließabschnitts 21 an der Ventilsitzfläche 32 festgelegt, während
sich die andere Endstellung der Ventilnadel 19 bei erregter Magnetspule 1 durch die
Anlage des Ankers 26 am Kernende 9 des Kerns 2 ergibt. Die Wegstrecke zwischen den
beiden Endstellungen stellt den Ventilhub dar. Die Magnetspule 1 ist von einem topfförmigen
Ventilgehäuse 35 umgeben, das als sogenannter Außenpol dient. Mit seinem dem Ventilsitzelement
29 zugewandten unteren Ende ist das Ventilgehäuse 35 fest auf dem Ventilsitzträger
16 z.B. mittels einer Schweißnaht aufgebracht.
[0016] Der z. B. aus einem ferritischen, den Magnetfluss leitenden Material bestehende Ventilsitzträger
16 umschließt das axial bewegliche Ventilteil bestehend aus Anker 26 und Ventilnadel
19 mit dem Ventilschließabschnitt 21 sowie teilweise die Führungs- und Sitzeinheit.
Anstelle eines ferritischen Materials für den Ventilsitzträger 16 könnte auch ein
austenitischer Werkstoff verwendet werden, der z.B. eine sehr gute Umformbarkeit besitzt.
Der Ventilsitzträger 16 ist langgestreckt ausgeführt, wobei der Ventilsitzträger 16
sogar die Hälfte oder mehr der gesamten axialen Erstreckungslänge des Einspritzventils
ausmachen kann. Mit dieser Ausbildung des Ventilsitzträgers 16 kann der Abspritzpunkt
des Einspritzventils weit vorgesetzt werden; was bei bestimmten Brennkraftmaschinen
aufgrund eigenwilliger Formgebung und begrenzten Bauraums wünschenswert sein kann.
Bei Verwendung des Brennstoffeinspritzventils als Direkteinspritzventil kann der Abspritzpunkt
so optimal an eine gewünschte Stelle des Brennraums gesetzt werden. Bei üblichen Einbaulagen
von Einspritzventilen für die Saugrohreinspritzung bedeutet eine solche Ausführung,
dass das Brennstoffeinspritzventil mit seinem stromabwärtigen Ende und damit mit seinem
Zumess- und Abspritzbereich deutlich in das Ansaugrohr hineinreicht. Hierdurch kann
durch das gezielte Abspritzen auf ein oder mehrere Einlaßventile eine Wandbenetzung
des Ansaugrohrs weitgehend vermieden und als Folge daraus die Abgasemission der Brennkraftmaschine
reduziert werden.
[0017] Durch den Einsatz der relativ billigen Hülse für den Ventilsitzträger 16 wird es
möglich, auf in Einspritzventilen übliche Drehteile, die aufgrund ihres größeren Außendurchmessers
voluminöser und bei der Herstellung teurer als der Ventilsitzträger 16 sind, zu verzichten.
[0018] Ein in einer am äußeren Umfang des Ventilsitzträgers 16 eingebrachten Nut 40 angeordnetes
Dichtelement 41 dient zur Abdichtung zwischen dem Umfang des Einspritzventils und
einer nicht dargestellten Ventilaufnahme im Zylinderkopf oder an einer Ansaugleitung
der Brennkraftmaschine. Das Dichtelement 41 ist z.B. aus einem Kunststoff, wie PTFE
hergestellt.
[0019] Der Ventilsitzträger 16 zeichnet sich dadurch aus, dass zusätzlich zu der das Dichtelement
41 aufnehmenden Nut 40 wenigstens eine radial nach innen gerichtete Vertiefung 43
z.B. in Form einer Nut vorgesehen ist, die beispielsweise in Umfangsrichtung vollständig
umläuft. Über die axiale Länge des Ventilsitzträgers 16- können auch mehrere radiale
Vertiefungen 43 ausgebildet sein, wie es der Zeichnung mit zwei Vertiefungen 43 entnehmbar
ist. In einem anderen Erstreckungsbereich des Ventilsitzträgers 16 können auch mehrere
über den Umfang verteilte, die Steifigkeit erhöhende, vertiefte Ausformungen in Form
von Sicken 44 vorgesehen sein. Diese Sicken 44 weisen dabei im Gegensatz zu den Vertiefungen
43 eine größere Längserstreckung auf. In den beispielsweise durch Tiefziehen oder
aus einem Rohr durch Umformen hergestellten Ventilsitzträger 16 wird die wenigstens
eine Vertiefung 43 z.B. durch Rollieren eingebracht. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
eines Brennstoffeinspritzventils mit einem Ventilsitzträger 16 dargestellt, bei dem
in stromabwärtiger Richtung erst über den Umfang verteilte Sicken 44, dann zwei axial
aufeinanderfolgende und radial umlaufende Vertiefungen 43, dann wiederum über den
Umfang verteilte längliche Sicken 44 und danach die eine umlaufende ringförmige Nut
40 für das Dichtelement 41 folgen.
[0020] Erfindungsgemäß weist wenigstens eine radial nach innen ragende Vertiefung 43 des
Ventilsitzträgers 16 ein Dämpfungselement 45 auf, das vom äußeren Umfang des Ventilsitzträgers
16 aus einbringbar ist. Das Dämpfungselement 45 hat die Aufgabe, Axialschwingungen
im Ventilsitzträger 16, die durch die am Ventilsitz 32 abgebremste Ventilnadel 19
beim Schließen des Ventils verursacht werden, abzudämpfen. Auf diese Weise kann wirkungsvoll
das Prellen der Ventilnadel 19 mit dem Ventilschließabschnitt 21 am Ventilsitz 32
verhindert werden.
[0021] Das Dämpfungselement 45 kann in verschiedenen Varianten in die wenigstens eine Vertiefung
43 eingebracht werden. Eine Möglichkeit besteht darin, wie in der Zeichnung dargestellt,
die Vertiefung 43 mit einem Dämpfungsmaterial auszufüllen. Als Dämpfungsmaterial eignet
sich ein Elastomerwerkstoff, der durch Eingießen oder Umspritzen, z.B. ähnlich bekannter
Kunststoffspritzgießprozesse zur Herstellung einer Kunststoffumspritzung, in die Vertiefung
43 gefüllt wird. Die Vertiefungen 43 können beispielsweise bis zu ihren radial äußeren
Randbereichen vollständig ausgefüllt sein. Alternativ können anstelle eines eingespritzten
Elastomermaterials auch Dämpfungselemente 45 in Form von Dämpfungsringen, z.B. in
Form von O-Ringen, oder Schlauchelementen mit z.B. Hohlräumen verwendet werden. Auch
für diese Dämpfungselemente 45 können Elastomere eingesetzt werden. Andere Dämpfungsmaterialien
sind jedoch ebenso für einen Einsatz in einer Vertiefung 43 des Ventilsitzträgers
16 denkbar.
[0022] In der Zeichnung ist nur ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das Vertiefungen 43
aufweist, die radial nach innen ragen und mit einem Dämpfungselement 45 gefüllt sind.
Genausogut können auch radial von der Längsöffnung 18 her nach außen ragende Vertiefungen
43', die bei einer Betrachtungsweise vom äußeren Umfang her Erhöhungen darstellen,
ein Dämpfungselement 45 aufweisen. Beispielsweise könnte die zwischen den beiden Vertiefungen
43 gebildete, in umgekehrte Richtung zeigende, radial nach außen ragende Vertiefung
43' mit einem Dämpfungselement 45 ebenso aufgefüllt sein. Es können sowohl nur nach
innen ragende Vertiefungen 43 oder nur nach außen ragende Vertiefungen 43' als auch
beide Arten der Vertiefungen 43, 43' mit Dämpfungselementen 45 versehen sein.
1. Brennstoffeinspritzventil mit einem Brennstoffeinlass, mit einer erregbaren Betätigungseinrichtung
(1, 2, 26, 35), durch die ein Ventilschließglied (21) bewegbar ist, mit einem an einem
Ventilsitzelement (29) ausgebildeten festen Ventilsitz (32), mit dem das Ventilschließglied
(21) zum Öffnen und Schließen des Ventils zusammenwirkt, mit einem stromabwärts des
Ventilsitzes (32) vorgesehenen Brennstoffauslass (33), und mit einem eine innere Längsöffnung
(18) aufweisenden und das Ventilsitzelement (29) aufnehmenden Anschlussteil (16),
dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussteil (16) hülsenförmig und dünnwandig ausgeführt ist und wenigstens
eine radial verlaufende Vertiefung (43, 43') aufweist, in der ein Dämpfungselement
(45) angeordnet ist, und dass als Dämpfungsmaterial für das Dämpfungselement (45)
ein Elastomerwerkstoff eingesetzt ist.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (43) vom äußeren Umfang her radial nach innen gerichtet ist.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (43') von der Längsöffnung (18) her radial nach außen gerichtet ist.
4. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (43, 43') um 360° umlaufend ausgebildet ist.
5. Brennstoffeinspritzventit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussteil (16) durch Tiefziehen ausformbar ist.
6. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (43, 43') mittels Eingießen oder Umspritzen eingebrachten Dämpfungsmaterials
(45) ausgefüllt ist.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vertiefung (43, 43') ein Dämpfungselement (45) in Form eines Dämpfungsrings,
insbesondere eines O-Rings, eingebracht ist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vertiefung (43, 43') ein Dämpfungselement (45) in Form eines Schlauchelements
eingebracht ist.
9. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (43, 43') durch Rollieren einbringbar ist.
10. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussteil (16) aus einem ferritischen, den Magnetfluss leitenden Material
besteht.
1. Fuel injection valve having a fuel inlet, having an excitable activation device (1,
2, 26, 35) by means of which a valve closing element (21) can be moved, having a fixed
valve seat (32) which is formed on a valve seat element (29), and with which the valve
closing' element (21) interacts in order to open and close the valve, having a fuel
outlet (33) which is provided downstream of the valve seat (32), and having a connecting
part (16) which has an inner longitudinal opening (18) and holds the valve seat element
(29), characterized in that the connecting part (16) is embodied so as to be sleeve-shaped and thin-walled and
has at least one radially extending depression (43, 43') in which a damping element
(45) is arranged, and in that an elastomer material is used as the damping material for the damping element (45).
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the depression (43) is directed radially inwards from the outer circumference.
3. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the depression (43') is directed radially outwards from the longitudinal opening
(18).
4. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that the depression (43, 43') is formed so as to run around through 360°.
5. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting part (16) can be shaped by deep drawing.
6. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that the depression (43, 43') is filled in with damping material (45) which is introduced
by means of casting or encapsulation by injection moulding.
7. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a damping element (45) in the form of a damping ring, in particular an O ring, is
introduced into the depression (43, 43').
8. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a damping element (45) in the form of a hose element is introduced into the depression
(43, 43').
9. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that the depression (43, 43') can be formed by rolling.
10. Fuel injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting part (16) is composed of a ferritic material which directs the magnetic
flux.
1. Injecteur de carburant comportant une admission de carburant, comportant un dispositif
d'actionnement (1, 2, 26, 35) pouvant être activé, et par lequel peut être déplacé
un organe de fermeture de soupape (21), comportant un siège de soupape fixe (32) configuré
sur un élément de siège de soupape (29), avec lequel coopère l'organe de fermeture
de soupape (21) pour l'ouverture et la fermeture de la soupape, comportant une évacuation
de carburant (33) prévue en aval du siège de soupape (32), et comportant une partie
de raccordement (16) présentant une ouverture longitudinale intérieure (18) et accueillant
l'élément de siège de soupape (29),
caractérisé en ce que
la partie de raccordement (16) est configurée en forme de douille à parois minces
et présente au moins un renfoncement (43, 43') s'étendant radialement, dans lequel
est disposé un élément d'amortissement (45), et on utilise en tant que matériau d'amortissement
pour l'élément d'amortissement (45) un matériau élastomère.
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le renfoncement (43) est dirigé radialement vers l'intérieur à partir de la périphérie
extérieure.
3. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le renfoncement (43') est dirigé radialement vers l'extérieur à partir de l'ouverture
longitudinale (18).
4. Injecteur de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le renfoncement (43, 43') est configuré à 360°.
5. Injecteur de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie de raccordement (16) peut être déformée par emboutissage.
6. Injecteur de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le renfoncement (43, 43') est rempli de matériau d'amortissement (45) par coulage
ou injection.
7. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'
un élément d'amortissement (45) sous la forme d'un anneau d'amortissement, en particulier
d'un joint torique, est introduit dans le renfoncement (43, 43').
8. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'
un élément d'amortissement (45) sous la forme d'un élément de flexible est introduit
dans le renfoncement (43, 43').
9. Injecteur de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le renfoncement (43, 43') peut être mis en place par roulage.
10. Injecteur de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie de raccordement (16) se compose d'un matériau ferrique, conducteur de flux
magnétique.
