(19)
(11) EP 1 114 972 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.08.2003  Patentblatt  2003/33

(21) Anmeldenummer: 01100425.6

(22) Anmeldetag:  08.01.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F26B 21/00, F26B 15/14

(54)

Trockner für plattenförmige Keramikformlinge

Dryer for plate-shaped ceramic bodies

Sécheur pour corps céramiques sous forme de plaques


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 06.01.2000 DE 10000261

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.07.2001  Patentblatt  2001/28

(73) Patentinhaber: Robert Thomas Metall- und Elektrowerke
57290 Neunkirchen (DE)

(72) Erfinder:
  • Schlosser, Michael
    57562 Herdorf (DE)
  • Leu, Erik
    57548 Kirchen (DE)

(74) Vertreter: Grosse, Dietrich, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Valentin, Gihske, Grosse, Hammerstrasse 2
57072 Siegen
57072 Siegen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 017 665
EP-A- 0 867 675
DE-A- 3 708 642
DE-C- 19 511 321
FR-A- 2 652 410
US-A- 4 030 879
EP-A- 0 590 368
DE-A- 2 832 394
DE-A- 19 732 716
DE-U- 29 809 702
GB-A- 1 057 536
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Trockner mit einbringbaren, übereinander stapelbaren Trockengutträgem, auf deren mit Stützelementen versehenen Ablagestellen plattenförmige Keramikformlinge, bspw. Dachziegel, auflegbar sind, wobei die Trokkenluft gegen Oberflächen der Formlinge gerichtet geführt ist.

    [0002] Ein derartiger Trockner ist zum Beispiel aus dem DE-U-298 09 702 bekannt.

    [0003] Aus einer Keramikmasse frisch gepreßte und damit feuchte, plattenförmige Keramikformlinge werden liegend auf Ablagestellen von Trockenrähmchen gelagert, welche die Keramikformlinge während der Trocknung auf ihrer Unterseite abstützen. Die Trockenrähmchen werden auf Trockengutträger aufgesetzt, welche wiederum in mehreren Lagen neben- und übereinander in Trocknerwagen oder Stellagen eingesetzt werden. In dieser Form bilden sie den sogenannten Haufwerkbesatz. Dabei können sie sowohl in Trockner-Kastenwagen-Etagen eingeschoben, als auch auf Plateauwagen aufgeschichtet sein. Im Durchlauf- oder Kammertrockner werden die Trockenrähmchen mit den Formlingen mit konditionierter Trokkenluft umspült. Hierbei wird die Trockenluft aus Schlitzdüsenwänden, Drehlüftem, Fahrlüftern oder durch Umlenkbleche in den Trocknungsraum eingeblasen. Dabei werden die Formlinge an ihren Oberflächen im wesentlichen parallel angeströmt. Durch eine parallele Anströmung entstehen im Bereich der Formlingoberflächen, Windschatten und Grenzschichten, die nur einen niedrigen Wärmeübergang und eine geringe Verdunstung gewährleisten und damit eine nicht zufriedenstellende Trocknung der Formlinge bewirken. Die Unterseiten der Formlinge sind zudem weitgehend abgedeckt, so daß diese langsamer trocknen als die Oberseiten der Formlinge. Hinzu kommt, daß durch die Anordnung im Haufwerkbesatz die Luft nacheinander an mehreren Formlingsreihen entlangstreicht. Dabei nimmt sie Feuchtigkeit auf und gibt Wärme ab, so daß an den später beaufschlagten Formlingsreihen Luft mit anderer Feuchte und Temperatur entlangströmt. Da sich die Gesamttrocknungszeit nach der Trocknungszeit für den am langsamsten trocknenden Formling richtet, sind hier lange Trocknungszeiten notwendig.

    [0004] Durch die DE-195 11 321 C2 ist es zwar bekannt, die Trockenluft senkrecht zum Formling aufzublasen, so daß die Grenzschichten von der senkrecht aufgeblasenen Luft durchstoßen werden können, ein Haufwerkbesatz ist nach den Merkmalen dieser Patentschrift jedoch nicht möglich. Hinzu kommt, daß die eingeblasene Luft nicht gerichtet abgeführt wird, wodurch sich die eingeblasenen und die abgeführten Luftströme gegenseitig beeinflussen, so daß eine ungleichmäßige Trocknung der Formlinge erfolgt. Beim Einsatz nur einer Lage von Formlingen im Trockner wird, auch wenn durch die senkrechte Aufblasung der Trockenluft die Trockenzeiten verkürzt werden kann, nur ein kleiner Mengenausstoß erreicht. Es werden zudem Luftleitkanäle offenbart, deren Austrittsöffnungen jedoch durch die aufliegenden Formlinge versperrt sind, so daß, wenn überhaupt, nur eine punktuelle Trocknung möglich ist.

    [0005] Die DE-197 32 716 A1 offenbart zwar einen Haufwerkbesatz, hier strömt jedoch die Trockenluft parallel zu den zu trocknenden Keramikformlingen, so daß keine optimale Trocknung erreicht werden kann .

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Trockner so weiterzubilden, daß trotz Haufwerkbesatzes eine schnelle, gleichmäßige und schonende Trocknung der Keramikformlinge möglich ist, und alle Oberflächen der Keramikformlinge gleichzeitig mit Trockenluft gleicher Qualität beaufschlagt werden.

    [0007] Zur Lösung dieser Aufgabe werden die Merkmale des Anspruchs 1 vorgeschlagen. Dadurch wird erreicht, daß die Trockenluft ohne mit den Keramikformlingen in Berührung zu kommen zunächst parallel zu den Keramikformlingen geleitet wird und erst unterhalb bzw. oberhalb der Formlinge eine Umlenkung der Trockenluft auf die Keramikformlinge erfolgt. Jeder der Formlinge wird dadurch gleichzeitig von Trockenluft gleicher Temperatur und gleichen Feuchtigkeitsgrades beaufschlagt. Ein Entlangstreichen der Trockenluft an mehreren Keramikformlingen ist durch die seitliche Ableitung nicht möglich.

    [0008] Für die untere und die obere Keramikformling-Lage in dem Haufwerkbesatz werden nach Anspruch 2 oder 3 spezielle Ausbildungen von Kanälen vorgeschlagen.

    [0009] Werden die Luftzuführungskanäle, wie es Anspruch 4 vorschlägt, in Längsrichtung der Trockengutträger angeordnet, reicht eine stimseitige Öffnung im Trockengutträger, um die Luftzuführungskanäle mit Trockenluft zu speisen. Um die bereits auf die Keramikformlinge aufgetroffene Trockenluft, welche inzwischen Feuchtigkeit aufgenommen und Wärme abgegeben hat, seitlich ableiten zu können, werden nach Anspruch 5 seitlich der Formlinge angeordnete Luftabführungskanäle vorgeschlagen. Damit die bereits auf die Keramikformlinge aufgetroffene Luft auf ihrem Weg zu den Luftabführungskanälen nicht doch noch an weiteren Keramikformlingen entlang streicht, schlägt Anspruch 6 auf dem Trockengutträger zwischen den Ablagestellen quer verlaufende Trennwände vor. Dadurch wird erreicht, daß die bereits auf die Keramikformlinge aufgetroffene Trockenluft sicher in den Abführungskanal gesaugt werden kann.

    [0010] Wird, wie Anspruch 1 zunächst allgemein beschreibt, die bereits auf die Keramikformlinge aufgetroffene Trockenluft lediglich seitlich der Formlinge abgeleitet, ohne daß dafür Abluftführungskanäle vorgesehen sind, muß durch die Anordnung der Keramikformlinge im Haufwerkbesatz gewährleistet werden, daß die seitlich der Keramikformlinge abströmende Luft vorzugsweise wie in einem Kamin nach oben abgesaugt werden kann, ohne daß die Luft noch über weitere Keramikformlinge streicht.

    [0011] Es hat sich bewährt, daß zwischen wenigstens einer Wand des Trockners und den Eintrittsöffnungen aufweisenden, eine Wand bildenden Stirnseiten der gestapelten Trockengutträger Luftzuführ- bzw. Luftabführ-Hauptkanäle ausgebildet sind. Diese Kanäle werden damit zwischen der Wand des Trockners und der durch die aufeinandergestapelten Trockengutträger gebildete Wand, die lediglich durch die stimseitigen Öffnungen unterbrochen sind, gebildet. Es ist dabei darauf zu achten, daß die aufeinandergestapelten Trockengutträger zusammen mit dem Trocknerwagen bzw. der Stellage ausreichend abgedichtet im Trockner verfahren bzw. in den Trockner eingebracht werden, so daß keine zu große Luftzufuhr- bzw. Luftabfuhrverluste von den Hauptkanälen entstehen.

    [0012] Nach Anspruch 8 besteht auch die Möglichkeit, zwischen zwei von gestapelten Trockengutträgem gebildeten Wänden einen entsprechenden Hauptkanal auszubilden.

    [0013] Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen
    Figur 1
    den Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Trockner mit Trokkengutträgern, der sowohl Trockenluftzuführ- als auch Trockenluftabführ-Hauptkanäle aufweist,
    Figur 2
    die Seitenansicht eines Trockengutträgers nach Fig. 1,
    Figur 3
    einen Schnitt durch einen Trockengutträger nach Fig. 1,
    Figur 4
    einen Trockner mit Trockengutträgern, die lediglich einen Luftzuführungskanal aufweisen,
    Figur 5
    die teilweise dargestellte Seitenansicht nach Fig. 4,
    Figur 6
    einen Trockengutträger nach Fig. 4,
    Figur 7
    die Draufsicht auf einen Trockengutträger nach Fig. 6, und
    Figur 8
    eine weitere Möglichkeit des Besatzes eines Trockners.


    [0014] Figur 1 zeigt einen Trockner 1, in den ein Plateauwagen 2 eingeschoben ist. Auf den Plateauwagen 2 sind Trockengutträger 3, 3' bis 3n; 4, 4' bis 4n dargestellt. Auf den Trockengutträgern liegen Keramikformlinge 5 als entsprechender Besatz. Die Trockengutträger 3 bis 3n sowie 4 bis 4n sind übereinandergestapelt. Sie bilden Wände 6, 7, 8, 9. Zwischen den Wänden 7 und 8 kann bspw. über einen Ventilator 10 konditionierte Trockenluft in den Trockner 1 geleitet werden. Über einen Luftzuführ-Hauptkanal 23 und Luftzuführungskanäle 11, 11' bis 11n wird die Trockenluft an die Keramikformlinge 5 geleitet. Von hier aus kann die Luft, über nicht dargestellte Luftabführungskanäle in die Luftabführungs-Hauptkanäle 24, 24' zwischen den Wänden des Trockners 1 und den Wänden 6 bzw. 9 gelangen, von wo die Luft abgesaugt bzw. weggedrückt werden kann.

    [0015] Figur 2 zeigt einen Trockengutträger 3', der einen Luftzuführungskanal 11' aufweist. Oberhalb des Luftzuführungskanals 11' weist der Trockengutträger 3' Ablagestellen 12, 12' bis 12"" auf. Auf Stützelementen 13 der Ablagestellen 12 bis 12"" sind Keramikformlinge 5 abgelegt. Der Luftzuführungskanal 11' besitzt Ausblasdüsen 14, die gewährleisten, daß die in den Luftzuführungskanal 11' eingeblasene Trockenluft senkrecht auf die Keramikformlinge 5 gelangt. Der Luftzuführungskanal 11' weist sowohl nach oben als auch nach unten gerichtete Ausblasdüsen 14 auf, so daß die Trockenluft über die nach unten weisenden Ausblasdüsen 14 auch auf die Oberseite der in Fig. 1 gezeigten Trockengutträger 3 gelagerten Keramikformlinge 5 aufgeblasen werden kann.

    [0016] Figur 3 zeigt den Trockengutträger 3', den Luftzuführungskanal 11', die Ausblasdüsen 14 sowie den Keramikformling 5. Neben dem Keramikformling 5 sind Luftabführungskanäle 15 angeordnet, über welche die Luft vom Keramikformling 5 weg abgesaugt bzw. weggedrückt werden kann.

    [0017] Damit die aus den Ausblasdüsen 14 austretende Trockenluft tatsächlich nur auf einen Keramikformling 5 trifft, zeigt die Fig. 2 querverlaufende Trennwände 16.

    [0018] Fig. 4 zeigt einen Trockner 1', bei dem zwischen den Trocknerwänden einerseits und den durch die Trockengutträger 17, 17' bis 17n gebildeten Wänden 6', 9' andererseits Luftzuführungs-Hauptkanäle 18, 18' ausgebildet ist, von denen aus die Luft in die Luftzuführungskanäle strömen kann.

    [0019] Figur 5 zeigt einen Ausschnitt der Seitenansicht nach Fig. 4. Hier ist zu erkennen, daß zwischen jeweils zwei nebeneinander gestapelten Trockengutträgern 17 ein Luftabzugskanal 19 vorgesehen ist.

    [0020] Fig. 6 zeigt einen Trockengutträger 17', wie er in einen Trockner 1' nach den Fig. 4 bzw. 5 eingesetzt wird. Hier ist ein Luftzuführungskanal 20' gezeigt, der Ausblasdüsen aufweist, welche die Trockenluft nach oben bzw. unten gerichtet führen.

    [0021] Fig. 7 zeigt, daß seitlich der Keramikformlinge 5 kein Luftabzugskanal am Trökkengutträger 17' angeordnet ist. Hier kann die Luft seitlich in den in Fig. 5 gezeigten Luftabzugskanal 19 entweichen und nach oben abgezogen werden.

    [0022] Fig. 8 zeigt eine andere Beschickungsart eines Trockners 1". Hier kommen ebenfalls, wie in Fig. 4 gezeigt, Trockengutträger 17 zur Anwendung. Lediglich die Luftzuführung erfolgt hier zwischen den Wänden 7', 8', zwischen denen ein Luftzuführ-Hauptkanal 22 gebildet ist. Die Luftabführung erfolgt, wie in Fig. 5 gezeigt, über nicht dargestellte Luftabzugskanäle 19.

    Bezugszeichenübersicht



    [0023] 
    1
    Trockner
    2
    Plateauwagen
    3
    Trockengutträger
    4
    Trockengutträger
    5
    Keramikformling
    6
    Wand
    7
    Wand
    8
    Wand
    9
    Wand
    10
    Ventilator
    11
    Luftzuführungskanäle
    12
    Ablagestellen
    13
    Stützelemente
    14
    Ausblasdüsen
    15
    Luftabführungskanal
    16
    Trennwände
    17
    Trockengutträger
    18
    Zuführungs-Hauptkanal
    19
    Luftabzugskanal
    20
    Luftzuführungskanal
    22
    Luftzuführ-Hauptkanal
    23
    Luftzuführ-Hauptkanal
    24
    Luftabführ-Hauptkanal



    Ansprüche

    1. Trockner (1, 1', 1") mit einbringbaren, aufeinander stapelbaren Trockengutträgem (3, 3' bis 3n; 4, 4' bis 4n; 17, 17' bis 17n), auf deren mit Stützelementen (13) versehenen Ablagestellen (12) plattenförmige Keramikformlinge (5), bspw. Dachziegel, auflegbar sind, wobei die Trockenluft gegen Oberflächen der Formlinge (5) gerichtet geführt ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jeder Trockengutträger (3, 4, 17) mit mindestens einem von der Trokkenluft beaufschlagten mit aufwärts und abwärts gerichteten Ausblasdüsen (14, 21) versehenen Luftzuführungskanal (11, 20) ausgestattet ist, dessen Ausblasdüsen (14, 21) die Trockenluft vorzugsweise normal gegen die oberen sowie die unteren Grundflächen der Formlinge (5) richtet und daß die Trockenluft nach ihrem Aufprall auf die Grundflächen der Formlinge (5) seitlich der Formlinge (5) abgeleitet wird.
     
    2. Trockner nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß nur die untersten im Trockner (1, 1', 1") eingesetzten Trockengutträger (3, 17) Luftzuführungskanäle (11, 20) aufweisen, deren Ausblasdüsen (14, 21) aufwärts gerichtet sind, und wobei nur die obersten im Trockner (1, 1', 1") eingesetzten Trockengutträger (3n, 17n) von Kanälen überfangen sind, deren Ausblasöffnungen (14, 21) abwärts gerichtet sind.
     
    3. Trockner nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Luftzuführungskanäle (11, 20) mit aufwärts und abwärts gerichteten Ausblasdüsen (14, 21) ausgestattet sind, wobei unter dem untersten im Trockner (1, 1', 1") eingesetzten Tockengutträger (3, 4, 17) im Trockner (1, 1', 1") eine Abschottung bzw. Abdeckung für die nach abwärts gerichteten Ausblasdüsen vorgesehen ist und daß Luftzuführungskanäle mit nach unten gerichteten Ausblasdüsen oberhalb der obersten Trockengutträger (3n, 4n, 17n) im Trockner (1, 1', 1") installiert sind.
     
    4. Trockner nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Luftzuführungskanäle (11, 20) in Längsrichtung der Trockengutträger (3, 17) verlaufen und stimseitig mit Trockenluft gespeist werden.
     
    5. Trockner nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Trockengutträger (3) sich in deren Längsrichtung erstreckende seitlich der Formlinge (5) angeordneten Luftabführungskanäle (15) aufweisen.
     
    6. Trockner nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Trockengutträger (3) zwischen den Ablagestellen (12) querverlaufende Trennwände (16) aufweisen.
     
    7. Trockner nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zwischen mindestens einer Wand des Trockners (1, 1', 1") und den Eintritts-/Austrittsöffnungen aufweisenden Stirnseiten der Trockengutträger (3, 17) Luftzuführ-Hauptkanäle (18) oder Luftabfuhr-Hauptkanäle (24) ausgebildet sind.
     
    8. Trockner nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zwischen einander zugewandten, mit Eintritts-/Austrittsöffnungen versehenen Stirnseiten der Trockengutträger (3, 17) ein Luftzuführ-Hauptkanal (22, 23) oder Luftabführ-Hauptkanal ausgebildet ist.
     
    9. Trockner nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 7 und 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß senkrechte Luftabzugs-Kanäle (19) durch seitlich offene, zeilenweise übereinandergestapelte Trockengutträger (17) gebildet sind.
     
    10. Trockner nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Ausblasdüsen (14, 21) als Schlitzdüsen ausgebildet sind.
     
    11. Trockner nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Ausblasdüsen (14, 21) als Lochdüsen ausgebildet sind.
     
    12. Trockner nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Ausblasdüsen (14, 21) als Löcher ausgebildet sind.
     
    13. Trockner nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stützelemente (13) in Ausblaslöchern der Luftzuführungskanaloberseite gelagert sind.
     


    Claims

    1. A dryer (1, 1', 1") with carrying elements (3, 3' through 3n; 4, 4' through 4n; 17, 17' through 17n) for the material to be dried, wherein said carrying elements can be placed into the dryer and stacked on top of one another, wherein moulded ceramic parts (5) in the form of plates, for example, roofing tiles, can be placed onto the receptacles (12) of the carrying elements which are provided with support elements (13), and wherein the drying air is directed against the surfaces of the moulded parts (5),
    characterized by the fact that
    each carrying element (3, 4, 17) for the material to be dried is equipped with at least one air supply channel (11, 20) that conveys the drying air and contains upwardly and downwardly directed blow nozzles (14, 21), wherein the blow nozzles (14, 21) of said air supply channel preferably direct the drying air against the upper and the lower surfaces of the moulded parts (5) perpendicularly, and by the fact that the drying air is discharged laterally of the moulded parts (5) after its impact on the surfaces of the moulded parts (5).
     
    2. The dryer according to Claim 1,
    characterized by the fact that
    only the bottom carrying elements (3, 17) placed into the dryer (1, 1', 1") contain air supply channels (11, 20), the blow nozzles (14, 21) of which are directed upward, and by the fact that the top carrying elements (3n, 17n) placed into the dryer (1, 1', 1") are situated underneath channels, the blow nozzles (14, 21) of which are directed downward.
     
    3. The dryer according to Claim 1,
    characterized by the fact that
    the air supply channels (11, 20) are equipped with upwardly and downwardly directed blow nozzles (14, 21), wherein a partition or a cover for the downwardly directed blow nozzles is provided in the dryer (1, 1', 1") underneath the bottom carrying element (3, 4, 17) placed into the dryer (1, 1', 1"), and by the fact that air supply channels with downwardly directed blow nozzles are installed in the dryer (1, 1', 1") above the top carrying element (3n, 4n, 17n) for the material to be dried.
     
    4. The dryer according to one of Claims 1-3,
    characterized by the fact that
    the air supply channels (11, 20) extend in the longitudinal direction of the carrying elements (3, 17) for the material to be dried and are supplied with drying air on the end faces.
     
    5. The dryer according to one of Claims 1-4,
    characterized by the fact that
    the carrying elements (3) for the material to be dried contain air discharge channels (15) that extend in the longitudinal direction of the carrying elements and are arranged laterally of the moulded parts (5).
     
    6. The dryer according to Claim 5,
    characterized by the fact that
    the carrying elements (3) for the material to be dried contain transversely extending separating walls (16) between the receptacles (12).
     
    7. The dryer according to one of Claims 1-6,
    characterized by the fact that
    main air supply channels (18) or main air discharge channels (24) are formed between at least one wall of the dryer (1, 1', 1") and the end faces of the carrying elements (3, 17) which contain the inlet/outlet openings.
     
    8. The dryer according to one of Claims 1-7,
    characterized by the fact that
    one main air supply channel (22, 23) or main air discharge channel is formed between the end faces of the carrying elements (3, 17) which face one another and are provided with inlet/outlet openings.
     
    9. The dryer according to one of Claims 1-4 or 7 and 8,
    characterized by the fact that
    vertical air discharge channels (19) are formed by laterally open carrying elements (17) that are stacked on top of one another line-by-line.
     
    10. The dryer according to one of Claims 1-9,
    characterized by the fact that
    the blow nozzles (14, 21) are realized in the form of slot nozzles.
     
    11. The dryer according to one of Claims 1-9,
    characterized by the fact that
    the blow nozzles (14, 21) are realized in the form of hole-type nozzles.
     
    12. The dryer according to one of Claims 1-9,
    characterized by the fact that
    the blow nozzles (14, 21) are realized in the form of holes.
     
    13. The dryer according to Claim 12,
    characterized by the fact that
    the support elements (13) are arranged in blow holes on the upper side of the air supply channel.
     


    Revendications

    1. Séchoir (1, 1', 1") comportant des supports de marchandise à sécher (3, 3' à 3n ; 4, 4' à 4n ; 17, 17' à 17n) intégrables empilables les uns sur les autres, sur les points de dépôt (12) munis d'éléments de soutien (13) desquels peuvent être posées des ébauches en céramique en forme de plaques (5), par ex. des tuiles de toit, l'air de séchage étant guidé de manière dirigée contre les surfaces des ébauches (5),
    caractérisé en ce que
    chaque support de marchandise à sécher (3, 4, 17) est équipé d'au moins un canal d'alimentation en air (11, 20) recevant de l'air de séchage comportant des buses de soufflage (14, 21) orientées vers le haut et vers le bas, dont les buses de soufflage (14, 21) dirigent l'air de séchage de préférence normalement contre les surfaces de base supérieures ainsi qu'inférieures des ébauches (5) et que l'air de séchage est dévié sur le côté des ébauches (5) après avoir rebondi sur les surfaces de base des ébauches (5).
     
    2. Séchoir selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    seuls les supports de marchandise à sécher (3, 17) installés les plus en bas dans le séchoir (1, 1', 1") présentent des canaux d'alimentation en air (11, 20) dont les buses de soufflage (14, 21) sont orientées vers le haut, et seuls les supports de marchandise à sécher (3n, 17n) installés les plus en haut dans le séchoir (1, 1', 1") sont traversés par des canaux dont les orifices de soufflage (14, 21) sont dirigés vers le bas.
     
    3. Séchoir selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les canaux d'alimentation en air (11, 20) sont équipés de buses de soufflage (14, 21) dirigées vers le haut et vers le bas, une fermeture ou un couvercle étant prévu dans le séchoir (1, 1', 1") pour les buses de soufflage dirigées vers le bas sous les supports de marchandise à sécher (3, 4, 17) situés les plus en bas dans le séchoir (1, 1', 1"), et que des canaux d'alimentation en air comportant des buses de soufflage orientées vers le bas sont installés au dessus des supports de marchandise à sécher (3n, 4n, 17n) situés les plus en haut dans le séchoir (1, 1', 1").
     
    4. Séchoir selon une des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    les canaux d'alimentation en air (11, 20) s'étendent dans le sens longitudinal des supports de marchandise à sécher (3, 17) et sont alimentés sur leur face frontale en air de séchage.
     
    5. Séchoir selon une des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    les supports de marchandise à sécher (3) présentent des canaux d'évacuation d'air (15) s'étendant dans leur sens longitudinal disposés sur le côté des ébauches (5).
     
    6. Séchoir selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que
    les supports de marchandise à sécher (3) présentent des cloisons de séparation orientées transversalement (16) entre les points de dépôt (12).
     
    7. Séchoir selon une des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce que
    sont formés, entre au moins une paroi du séchoir (1, 1', 1") et les faces frontales présentant les orifices d'entrée/sortie des supports de marchandise à sécher (3, 17), des canaux principaux d'alimentation en air (18) ou des canaux principaux d'évacuation d'air (24).
     
    8. Séchoir selon une des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    entre les faces frontales tournées l'une vers l'autre munies d'orifices d'entrée/sortie des supports de marchandise à sécher (3, 17) est formé un canal principal d'alimentation en air (22, 23) ou un canal principal d'évacuation d'air.
     
    9. Séchoir selon une des revendications 1 à 4 ou 7 et 8,
    caractérisé en ce que
    des canaux verticaux d'extraction d'air (19) sont constitués par des supports de marchandise à sécher (17) ouverts latéralement empilés les uns sur les autres en lignes.
     
    10. Séchoir selon une des revendications 1 à 9,
    caractérisé en ce que
    les buses de soufflage (14, 21) se présentent sous forme de buses fendues.
     
    11. Séchoir selon une des revendications 1 à 9,
    caractérisé en ce que
    les buses de soufflage (14, 21) se présentent sous forme de buses perforées.
     
    12. Séchoir selon une des revendications 1 à 9,
    caractérisé en ce que
    les buses de soufflage (14, 21) se présentent sous forme de trous.
     
    13. Séchoir selon la revendication 12,
    caractérisé en ce que
    les éléments de soutien (13) sont placés dans les trous de soufflage de la face supérieure du canal d'alimentation en air.
     




    Zeichnung