| (19) |
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(11) |
EP 1 115 956 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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08.09.2010 Patentblatt 2010/36 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.07.2004 Patentblatt 2004/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.07.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/006918 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/007734 (01.02.2001 Gazette 2001/05) |
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| (54) |
TÜRTERMINAL MIT MONTAGEPLATTE
DOOR TERMINAL WITH MOUNTING PLATE
TERMINAL DE PORTE COMPORTANT UNE PLAQUE DE MONTAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
27.07.1999 DE 19934785
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2001 Patentblatt 2001/29 |
| (73) |
Patentinhaber: DORMA GmbH + Co. KG |
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58256 Ennepetal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHWEITZER, Falko
D-58332 Schwelm (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hager, Thomas Johannes et al |
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Hoefer & Partner
Patentanwälte
Pilgersheimer Strasse 20 81543 München 81543 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 270 849 DE-A- 19 652 348 US-A- 4 058 670 US-A1- 2 841 527
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DE-A- 3 841 099 DE-U1- 9 002 502 US-A- 5 146 650
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[0001] Die Erfindung geht aus von einem Türterminal mit Montageplatte gemaß dem Oberbegriff
des Anspruches 1. Das Türterminal weist ein Gehäuse auf, in dem ein Profilzylinder
mit einer dazugehörigen elektronischen Schaltungsplatine, ein akustischer Alarmgeber
und/oder optische Anzeigemittel, ein Nottaster in Verbindung mit einem Schaltblock
zur Freischaltung einer Zuhaltevorrichtung, eine den Nottaster abdeckende Schutzscheibe
und eine stationär befestigte Montageplatte, auf der das Gehause lösbar befestigt
und mittels eines Sabotagekontaktes absicherbar ist, angeordnet ist.
[0002] Solche Türterminals finden als kompakte Einrichtung von Notausgangen im zugangsüberwachten
Umfeld Anwendung. Ein derartiges Türterminal ist aus der
DE 196 52 348 A1 bekannt geworden In einem ortsfest im Türbereich angebrachten Gehäuse befindet sich
ein Profilzylinder, der zur Alarmquittierung und Frei/Scharfschaltung der Tür dient.
Ferner sind Leuchtdioden für den Betriebszustand "gesichert/ entsichert" im Gehäuse
integriert. Im Gehäuse sind des weiteren ein akustischer Alarmgeber und ein Nottaster
nebst zwangsöffnenden Schaltblock untergebracht Das auf einem an der Wand fest verankerten
Montagesockel angebrachte Gehause ist mittels eines Sabotagekontaktes geschützt. Der
Nottaster ist mit einer nicht splitternden Schutzhaube aus Kunststoff gegen unbeabsichtigtes
Betätigen versehen. Durch einen kräftigen Schlag brechen im Gefahrenfall Abstandshalter
der Schutzhaube ab, wobei der Nottaster gleichzeitig niedergedrückt wird. Die Tür
läßt sich dann nahezu ohne Widerstand öffnen, wobei ein akustischer Alarm ausgelöst
wird
[0003] Das Terminalgehäuse wird auf den an der Wand montierten Montagesokkel geschoben und
unterseitig an dem Montagesockel befestigt. Aufgrund dieser Befestigungsanordnung
ist eine Unterputzmontage, insbesondere in bereits bestehende Systemgehäuse nur schwer
oder nicht möglich. da der notwendige Montageraum nicht vorhanden ist. Grundsätzlich
ist eine Zugänglichkeit von der Unterseite des Gehäuses hinsichtlich der Möntagehaltung
des Monteurs nicht besonders vorteilhaft. Des weiteren besteht die Problematik, daß
die im Terminalgehäuse montierten elektrischen Baugruppen mit bauseitigen Zuleitungen
verdrahtet sind. Demzufolge muß das gelöste Terminalgehäuse bei Montagearbeiten mit
einer Hand fixiert werden, so daß weitere Tätigkeiten nur einhändig ausgeführt werden
können. Der vorhandene Sabotagekontakt ist auf einem separaten Haltewinkel angeordnet
und wird durch die unterseitige Gehausebefestigung aktiviert. Nachteilig ist dabei,
daß die Befestigung des Gehauses mit handelsüblichen Werkzeug gelost werden kann.
Der umlaufende Rand des Montagesockels bedingt eine Anpassung an die Gehauseform des
Terminals, so daß für verschiedene Gehäusevananten eine entsprechende Anzahl verschiedener
Montagesockel angefertigt werden muß.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Türterminal nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1 so weiterzuentwickeln, daß eine vereinfachte und universelle Montage
möglich ist, wobei optional ein Sabotageschutz realisierbar sein muß Das Türterminal
soll sich dabei sowohl für die Aufputz- als auch für die Unterputzmontage eignen.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Anspruches 1. Hiermit wird eine Möglichkeit geschaffen, das Terminalgehäuse ausschließlich
durch eine frontseitige Zugänglichkeit unter geringer Verschiebung montieren zu können.
Die Montage wird erheblich vereinfacht, wobei insbesondere eine Montage in beengten
Einbauräumen ermöglicht wird. Diese Montagesituation ergibt sich insbesondere bei
der Integration eines Türterminals in bereits bestehende Installatronskästen oder
-profile oder bei der Unterputzmontage
[0006] Der zur Verfugung gestellte Einbauraum muß die Außenabmessungen des Türterminalgehäuses
lediglich um die Bautiefe des Drehlagers überragen. Der Einbauspielraum bewegt sich
aufgrund der geringen Abmessungen des Drehlagers im Bereich unterhalb eines Zentimeters,
so daß auch das frontseitige Erscheinungsbild nicht durch übermäßig ausgebildete Fugen
zwischen dem Turterminal und dem umgebenden Installationsgehäuse beeinträchtigt wird.
[0007] Ein Sabotagekontakt wird direkt auf der Schaltungsplatine angeordnet und beim Montieren
des Gehauses durch den Anschlag der Montageplatte aktiviert. Separate Haltewinkel
und Zuleitungen für den Sabotagekontakt entfallen. Die Erweiterung eines Türterminals
mit dem optionalen Sabotagekontakt bedingt lediglich einen Austausch der Schaltungsplatine,
da die Montageplatte durch den Anschlag grundsätzlich für eine derartige Ausbauvariante
ausgelegt ist
[0008] Die Montageplatte ist bauseitig z. B an einer Wand befestigt. vorzugsweise verschraubt,
wobei Montageoffnungen in der Montageplatte leicht ausgewolbt sind, um eine sichere
Auflage an der Wand zu gewährleisten Bei grundsatzlich allen Montagevananten wird
das Gehause anfangs in Richtung der Wand auf die Montageplatte zubewegt, wobei der
Anschlag und das-Drehlager als Positionierungshilfe dienen. Anschließend wird das
Gehause in eine vorzugsweise C-förmige Lagerschale des Drehlagers verschoben, wobei
das freie Ende der Lagerschale in einen Schlitz des Gehäuses eingreift. Des weiteren
ist es möglich, das Gehause für Anschlußarbeiten abzuklappen, wobei das Drehlager
und ein durch den Schlitz freigeschnittener Steg zusammenwirken. Im Fall der Unterputzmontage
muß das Drehlager aufgrund der Bautiefe des Turterminals allerdings in Form einer
ausklappbaren und/oder ausfahrbaren Lagervariante ausgebildet sein. Durch den formschlüssigen
Eingriff der Lagerschale in den Schlitz in Verbindung mit der Auflage des Gehäuses
an dem Anschlag wird eine exakte Positionierung des Gehäuses zur Montageplatte geschaffen.
Die exakte Positionierung, insbesondere in Bezug zum Anschlag der Montageplatte, ist
für eine zuverlassige Funktion des Schlosses und des auf der Schaltungsplatine befindlichen
optionalen Sabotagekontaktes erforderlich, der z. B. als Mikroschalter oder als Reedkontakt
ausführbar ist. Der Sabotagekontakt lost einen Alarm in einer Schaltzentrale oder
an dem Türterminal aus, so daß unverzüglich entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden
können Durch das frontseitig bedienbare Schloß, dessen Schließnase bei Betätigung
den Anschlag hintergreift, ist das Gehäuse demontagesicher auf der Montageplatte fixiert,
da in Verbindung mit der in das Gehause eingreifenden Lagerschale weder eine horizontale
noch eine vertikale Bewegung des Gehäuses gegenüber der Montageplatte moglich ist
Die Verbindungen zwischen dem Gehäuse und der Montageplatte sind von außen unzugänglich
ausgeführt, so daß eine mißbräuchliche und zerstörungsfreie Demontage ausgeschlossen
ist Nach Entfernen des Schlüssels ist das Gehäuse nur von berechtigtem Personal zu
öffnen.
[0009] Das Gehäuse kann von befugtem Personal von der Montageplatte gelost werden, um z.
B. Reparatur- , Wartungs- oder Anpassungsarbeiten vorzunehmen Zum Entriegeln des Terminals
wird das Schloß mittels des Schlüssels zurückgeschlossen und das Gehäuse geöffnet.
wobei sich ein Steg des Gehauses im Falle einer Aufputzmontage in der Lagerschale
bewegt, so daß eine gelenkige Verbindung zur Montageplatte gebildet wird. Das Gehause
wird durch die gelenkige Verbindung formschlüssig an der Montageplatte gehalten und
stützt sich mit der Unterseite an der Wand ab. Der Monteur kann beidhändig und in
einer vorteilhaften Montagehaltung arbeiten. Arbeiten können bequem von oben ausgeführt
werden, bestehende elektrische Verbindung zur bauseitigen Verdrahtung werden keiner
mechanischen Belastung unterzogen.
[0010] Das Terminalgehäuse umschließt die Montageplatte mit Ausnahme des Drehlagers vollständig
Somit ist die Montageplatte nicht sichtbar angeordnet, so daß für Variänten des Gehäuses
nur eine universelle Montageplatte verwendet wird die nicht an die Form- und Farbgestaltung
des Gehäuses angepaßt werden muß Als-Schließmittel eignen sich alle bekannten Schlosser
Steckschlösser sind aufgrund des einfachen und robusten Funktionsprinzips besonders
vorteilhaft. Insbesondere der einfache Aus- und Einbau bei einem Wechsel der Schließgruppen
erleichtert derartige Umbauten.
[0011] Alle optischen und akustischen Anzeigeelemente des Terminals konnen zentral in ein
Modul integriert werden. Es entsteht somit eine insgesamt kompakte und daher preisgünstige
Einheit, die hinsichtlich der Nutzung des vorhandenen Raumes in dem Gehäuse des Türterminal
optimiert worden ist.
[0012] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von einem in den Zeichnungen mehr oder minder
schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert Es zeigt:
- Figur 1:
- Einen Längsschnitt eines Türterminals einschließlich einer Montageplatte.
- Figur 2:
- Einen Längsschnitt des Türterminals.
- Figur 3
- Einen Längsschnitt der Montageplatte.
[0013] Gleiche oder gleichwirkende Teile sind mit jeweils gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
[0014] Aus Figur 1 ist der grundsätzliche Aufbau eines Türterminals 1 ersichtlich. Das Türterminal
1 ist im Türbereich in einer sogenannten Aufputzmontage angeordnet, wobei ein Gehäuse
2 an einer ortsfest montierten Montageplatte 3 fixiert ist. In dem Gehäuse 2 befindet
sich ein Schloß 4 und ein zur-Alarmquittierung und Frei/Scharfschaltung dienender
andeutungsweise dargestellter Profilzylinder 5, der mit einer Schaltungsplatine 6
wirkverbunden ist Im Gehäuse 2 sind des weiteren ein akustischer Alarmgeber 7 und
ein Nottaster 8 nebst nicht dargestellten zwangsöffnendem Schaltblock untergebracht.
Der Nottaster 8 ist von einem auswechselbaren Modul 9 umgeben, in dem sich ein Halterahmen
10 und ein daran angeordneter Abdeckrahmen 11 mit einer integrierten Schutzscheibe
12 befindet Optional können alle optischen Anzeigemittel 13 in dieses Modul 9 integriert
werden.
[0015] Im Alarmfall wird die Schutzscheibe 12 mit einer definierten Betätigungskraft aus
der Ruheposition herausgelöst und dadurch nachfolgend der Nottaster 8 betätigt. Das
dadurch ausgelöste Signal bewirkt unter Aussendung eines akustischen und/oder eines
optischen Alarmes eine Öffnungsfreigabe der entsprechenden Tür.
[0016] Das Gehäuse 2 des Türterminal 1 ist aus Druckgußmaterial hergestellt und z B. grün
lackiert, während die einteilige Montageplatte 3 aus Metall gestanzt sein kann, das
zur Vermeidung von Korrosion anschließend verzinkt wird. Die Montageplatte 3 ist bauseitig
z. B. an einer Wand verschraubt, wobei Montageöffnungen 14 in der Montageplatte 3
leicht ausgewölbt sind, um auch an einem unebenen Untergrund eine sichere Auflage
zu gewährleisten. An der Montageplatte 3 ist unterseitig ein Drehlager 15 mit einer
abstehenden C-förmigen Lagerschale 16 und oberseitig ein abgewinkelter L-förmiger
Anschlag 17 mit einem Hinterschnitt 18 ausgebildet. Bei der Aufputzmontage des Türterminals
1 wird das Gehäuse 2 unterseitig auf die Lagerschale 16 des Drehlagers 17 abgesenkt
und verschwenkt, wobei das freie Ende der Lagerschale 16 in einen Schlitz 19 des Gehäuses
2 eingreift Nach Abschluß der notwendigen Verbindungsmaßnahmen zwischen den Baugruppen
des Gehäuses 2 und der Montageplatte 3 wird das Gehäuse 2 auf die Montageplatte 3
zugeschwenkt Der Anschlag 17 der Montageplatte 3 und die Lagerschale 16 dienen dabei
als Positionierungshilfen. Der formschlüssige Eingriff der Lagerschale 6 in den Schlitz
19 in Verbindung mit der Auflage des Gehäuses 2 an dem Anschlag 17 gewährleistet eine
exakte Positionierung und somit die zuverlässige Funktion des Schlosses 4 und eines
auf der Schaltungsplatine 6 befindlichen optionalen Sabotagekontaktes 20 Der Sabotagekontakt
20 wird durch den Anschlag 17 aktiviert und ist z. B. als Mikroschalter oder als Reedkontakt
ausführbar. Der Sabotagekontakt 20 lost einen Alarm in einer Schaltzentrale oder an
dem Turterminal 1 selber aus, so daß unverzüglich entsprechende Maßnahmen eingeleitet
werden können.
[0017] Durch das frontseitig bedienbare Schloß 4 dessen Schließnase 21 bei Betätigung eines
nicht dafgestellten Schlüssels in einen Hinterschnitt 18 des Anschlages 17 greift,
wird das Gehause 2 demontagesicher auf der Montageplatte 2 fixiert. In Verbindung
mit der in das Gehäuse 2 eingreifenden Lagerschale 16 ist weder eine horizontale noch
einer vertikale Bewegung des Gehäuses 2 gegenuber der Montageplatte 3 möglich. Die
Verbindungen zwischen dem Gehäuse 2 und der Montageplatte 3 sind von außen unzugänglich
ausgeführt, so daß eine mißbräuchliche und zerstörungsfreie Demontage ausgeschlossen
ist Nach dem Entfernen des Schlüssels ist das Gehäuse 2 nur von berechtigtem Personal
zu offnen.
[0018] Das Gehäuse 2 kann nur von befugtem Personal von der Montageplatte 3 gelöst werden,
um z. B Reparatur-, Wartungs- oder Anpassungsmaßnahmen vorzunehmen. Zum Öffnen des
Türterminals 1 wird das Schloß 4 mittels des Schlüssels zurückgeschlossen und das
Gehause 2 nach unten geklappt. Dabei bewegt sich ein durch den Schlitz 19 frei geschnittener
Steg 22 des Gehäuses 2 in der Lagerschale 16 so, daß eine gelenkige Verbindung zur
Montageplatte 3 gebildet wird. Das Gehause 2 wird durch diese gelenkige Verbindung
formschlüssig an der Montageplatte 3 gehalten und stützt sich mit der Unterseite an
der Wand ab. Der Monteur kann beidhändig und in einer vorteilhaften Montagehaltung
arbeiten Arbeiten können bequem von oben ausgeführt werden. Bestehende elektrische
Verbindungen zur bauseitigen Verdrahtung werden keiner mechanischen Belastung unterzogen.
Bezugszeichen
[0019]
- 1
- Türterminal
- 2
- Gehäuse
- 3
- Montageplatte
- 4
- Schloß
- 5
- Profilzylinder
- 6
- Schaltungsplatine
- 7
- Akustischer Alarmgeber
- 8
- Nottaster
- 9
- Modul
- 10
- Halterahmen
- 11
- Abdeckrahmen
- 12
- Schutzscheibe
- 13
- Anzeigemittel
- 14
- Montageöffnung
- 15
- Drehlager
- 16
- Lagerschale
- 17
- Anschlag
- 18
- Hinterschnitt
- 19
- Schlitz
- 20
- Sabotagekontakt
- 21
- Schließnase
- 22
- Steg
1. Türterminal mit einem Gehäuse (2), in dem
- ein Profilzylinder (5) mit einer dazugehörigen elektrischen Schaltplatine (6),
- ein akustischer Alarmgeber (7) und/oder optische Anzeigemittel (13),
- ein Nottaster (8) in Verbindung mit einem Schaltblock zur Freischaltung einer Zuhaltevorrichtung,
- eine den Nottaster (8) abdeckende Schutzscheibe (12) und
- eine stationäre befestigte Montageplatte (3), auf der das Gehäuse (2) lösbar befestigt
ist und mittels eines Sabotagekontaktes (20) absicherbar ist, angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Montageplatte (3) ein Drehlager (15) mit einer Lagerschale (16) und einen Anschlag
(17) aufweist,
- dass das Gehäuse (2) einen durch einen Schlitz (19) freigeschnittenen Steg (22) und ein
frontseitig bedienbares Schloss (4) aufweist,
- dass der freigeschnittene Steg (22) in der Lagerschale (16) bewegbar ist, so dass
eine gelenkige Verbindung zur Montageplatte (3) gebildet ist,
- dass das Drehlager (15) unterseitig und der Anschlag (17) oberseitig an der Montageplatte
(3) und der freigeschnittene Steg (22) unterseitig und das frontseitig bedienbare
Schloss (4) oberseitig an dem Gehäuse (2) angeordnet sind, und
- dass das Gehäuse (2) die Montageplatte (3) mit Ausnahme des Drehlagers (15) vollständig
umschließt.
2. Türterminal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sabotagekontakt (20) direkt auf der im Gehäuse (2) montierten Schaltungsplatine
(6) angeordnet ist und durch den Anschlag (17) aktivierbar ist.
3. Türterminal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehlager (15) eine C-förmige Lagerbuchse (16) aufweist.
4. Türterminal nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (17) L-förmig von der Montageplatte (3) vorsteht.
5. Türterminal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (17) einen Hinterschnitt (18) aufweist.
6. Türterminal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (3) einteilig und gestanzt ausgebildet ist.
7. Türterminal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss (4) ein Steckschloss ist.
8. Türterminal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein frontseitig angeordnetes auswechselbares Modul (9) mit einem verriegelbaren,
eine Schutzscheibe (12) aufweisenden Abdeckrahmen (11) und einem Montagerahmen (10)
und optional mit allen optischen Anzeigemitteln (13) ausgebildet ist.
1. A door terminal having a housing (2) in which are arranged a profile cylinder (5)
having an associated electric circuit board (6),
an audible alarm transmitter (7) and/or visual display means (13),
an emergency pushbutton (8) in connection with a switch block for the release of a
locking device,
a protection screen (12) covering the emergency pushbutton (8), and
a stationary fixed mounting plate (3) at which the housing (2) is detachably attached
and securable by means of an anti-sabotage contact (20),
characterized in that
the mounting plate (3) comprises a pivot bearing (15) including a bearing shell (16)
and a stopper (17),
the housing (2) comprises a web (22) cut out by a slot (19) and a lock (4) operable
from the front side,
the cut-out web (22) is movable in the bearing shell (16) to form a hinged connection
to the mounting plate (3),
the pivot bearing (15) is arranged on the underside of and the stopper (17) is arranged
on the upper side of the mounting plate (3), and the cut-out web (22) is arranged
on the underside of and the front-side operable lock (4) is arranged on the upper
side of the housing (2), and
the housing (2) completely encases the mounting plate (3) except for the pivot bearing
(15).
2. The door terminal according to claim 1, characterized in that an anti-sabotage contact (20) is directly arranged on the circuit board (6) mounted
within the housing (2) and can be activated by means of the stopper (17).
3. The door terminal according to claim 1, characterized in that the pivot bearing (15) presents a C-shaped bearing shell (16).
4. The door terminal according to any of the claims 1 or 2, characterized in that the stopper (17) protrudes in L-shape from the mounting plate (3).
5. The door terminal according to claim 1 or 2, characterized in that the stopper (17) presents an undercut (18).
6. The door terminal according to one of claims 1 to 5, characterized in that the mounting plate (3) is executed as a single piece and stamped.
7. The door terminal according to one of claims 1 to 6, characterized in that the lock (4) is an insert lock.
8. The door terminal according to one of claims 1 to 7, characterized in that an exchangeable module (9) arranged on the front side is executed with a lockable
covering frame (11) presenting a protection screen (12) and with a mounting frame
(10) and is optionally equipped with all visual display means (13).
1. Terminal de porte comprenant un boîtier (2) dans lequel
- un cylindre profilé (5) avec une platine de commutation (6) électrique spécifique,
- un générateur d'alarme (7) acoustique et/ou des moyens d'affichage (13) optiques,
- un bouton d'arrêt d'urgence (8) en liaison avec un bloc de commutation pour la libération
d'un dispositif d'arrêt,
- une vitre de protection (12) recouvrant le bouton d'arrêt d'urgence (8) et
- une plaque de montage (3) fixée et mobile, sur laquelle le boîtier (2) est fixé
de façon amovible et est protégé au moyen d'un contact anti-sabotage (20), est disposée,
caractérisé
- en ce que la plaque de montage (3) présente un palier rotatif (15) et un coussinet de palier
(16) et une butée (17),
- en ce que le boîtier (2) présente une barrette (22) libérée par découpe à travers une fente
(19) et une serrure (4) pouvant être commandée côté avant,
- en ce que la barrette (22) libérée par découpe peut être déplacée dans le coussinet de palier
(16), de sorte qu'une liaison articulée est formée pour la plaque de montage (3),
- en ce que le palier rotatif (15) est disposé côté inférieur et la butée (17) côté supérieur
sur la plaque de montage (3) et la barrette (22) libérée par découpe du côté inférieur
et la serrure (4) pouvant être commandée côté avant est disposée côté supérieur sur
le boîtier (2), et
- en ce que le boîtier (2) enveloppe complètement la plaque de montage (3) à l'exception du palier
rotatif (15).
2. Terminal de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un contact anti-sabotage (20) est disposé directement sur la platine de commutation
(6) montée dans le boîtier (2) et peut être activée par la butée (17).
3. Terminal de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce que le palier rotatif (15) présente un coussinet (16) en forme de C.
4. Terminal de porte selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la butée (17) dépasse en forme de L de la plaque de montage (3).
5. Terminal de porte selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la butée (17) présente une contre-dépouille (18).
6. Terminal de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la plaque de montage (3) est conçue d'une seule pièce et découpée.
7. Terminal de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la serrure (4) est une serrure à canon.
8. Terminal de porte selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un module (9) disposé côté avant et remplaçable est conçu avec un cadre de recouvrement
(11) verrouillable, présentant une vitre de protection (12) et un cadre de montage
(10) et en option avec tous les moyens d'affichage optiques (13).
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