[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Packungen mit (Innen-)Umhüllung
aus thermisch siegelbarer Folie und durch Siegeln miteinander verbundenen Faltlappen,
insbesondere zum Herstellen eines Zigarettenblocks für Klappschachteln, wobei vorzugsweise
der Packungsinhalt - eine Zigarettengruppe - von einem Stützeinsatz aus dünnem Karton
umgeben ist. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Herstellen derartiger
oder ähnlicher Packungen.
[0002] Es geht vorrangig um die Fertigung von Packungen gemäß WO 98/22367. Der Packungsinhalt,
nämlich die Zigarettengruppe. ist bei diesem Packungstyp von einer dichten Innenumhüllung
umgeben mit durch thermisches Siegeln verbundenen Faltlappen. Zum Öffnen der Packung
bzw. des Zigarettenblocks ist dieser auf der Vorderseite mit einer durch Schwächungslinien
des Materials definierten Öffnungslasche versehen. Im Bereich derselben ist ein klebendes
Schließtape angebracht, welches das Öffnen und ggf. Wiederverschließen des Zigarettenblocks
gewährleistet. Das Aufbringen von Wärme und Druck auf die Folie der (Innen-)Umhüllung
ist problematisch für empfindlichen Packungsinhalt, wie Zigaretten. Zu diesem Zweck
ist innerhalb des Zigarettenblocks ein aus dünnem Karton bestehender Stützeinsatz
angeordnet, der die Zigarettengruppe im Bereich derjenigen Flächen umgibt, die zum
Siegeln von Faltlappen mit Wärme und Druck beaufschlagt werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen
dieses Typs einer (Zigaretten-)Packung sowie zur Herstellung ähnlicher Packungen vorzuschlagen.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren durch folgende Merkmale
gekennzeichnet:
a) ein Zuschnitt für den Stützeinsatz wird U-förmig mindestens im Bereich einer Vorderseite
und im Bereich von langen Seitenflächen durch U-förmiges Falten teilweise um die Zigarettengruppe
herumgelegt.
b) sodann wird ein Folienzuschnitt aus thermisch siegelbarer Folie um die aus Zigarettengruppe
und Stützeinsatz bestehende Einheit herumgefaltet,
c) danach werden die Faltlappen der (Innen-)Umhüllung bzw. des Folienzuschnitts durch
thermisches Siegeln miteinander verbunden,
d) der so gebildete Zigarettenblock wird in eine Packung. insbesondere eine Klappschachtel,
eingeschoben.
[0005] Ist die dichte Folie bzw. Innenumhüllung mit einem Schließtape versehen, wird dieser
gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung auf die fortlaufende Materialbahn zum
Herstellen der Folienzuschnitte positionsgerecht aufgebracht und danach die Folienzuschnitte
von der so vorbereiteten Bahn abgetrennt.
[0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einer durchgehenden Packungsbahn, in
deren Bereich Förder-, Falt- und Siegelorgane angeordnet sind zum Herstellen und Siegeln
der Packung bzw, des Zigarettenblocks.
[0007] Eine Besonderheit ist die Faltung und Siegelung der (Innen-)Umhüllung, nämlich die
Bildung einer Stirnwand aus in besonderer Weise gefalteten Stirnwandlappen und die
Siegelung der Umhüllung, derart, dass die geometrische Form derselben berücksichtigt
ist.
[0008] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zum Herstellen von Klappschachteln für Zigaretten in Draufsicht,
- Fig. 2
- xdie Vorrichtung gemäß Fig. 1 in Seitenansicht,
- Fig. 3
- eine Einzelheit der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2, nämlich ein Faltrevolver im Grundriss,
bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 4
- eine Einzelheit des Faltrevolvers gemäß Fig. 3, nämlich eine Draufsicht auf eine Einschubstation
gemäß Pfeil IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- die Einzelheit gemäß Fig. 4 in Seitenansicht bzw. teilweise im Vertikalschnitt, entsprechend
Pfeil V in Fig. 3.
- Fig. 6
- eine Einzelheit der Zuführung einer Materialbahn, nämlich einen Ausschnitt aus der
Darstellung gemäß Fig. 2. in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 7
- die Einzelheit gemäß Fig. 6 in Queransicht gemäß Pfeil VII in Fig. 6,
- Fig. 8
- einen Abschnitt einer Materialbahn für die Herstellung von Schließtapes,
- Fig. 9
- eine Siegelstation, nämlich einen Siegelrevolver für die (Innen-)Umhüllung in Seitenansicht,
- Fig. 10
- eine Einzelheit des Siegelrevolvers. nämlich eine Tasche desselben in einer Schnittebene
X-X der Fig. 9,
- Fig. 11
- die Tasche gemäß Fig. 10 in einem Querschnitt bzw. in Draufsicht gemäß Pfeil XI in
Fig. 10,
- Fig. 12
- eine Darstellung analog Fig. 11. jedoch in einer in Umfangsrichtung des Faltrevolvers
versetzten Position,
- Fig. 13 und Fig. 14
- Phasen der Herstellung einer (Innen-)Umhüllung, nämlich Faltschritte im Bereich einer
Stirnwand, in perspektivischer Darstellung.
[0009] Die in den Zeichnungen dargestellten Beispiele beziehen sich auf die Herstellung
von Zigarettenpackungen 10 des Typs Klappschachtel. Packungsinhalt ist demnach eine
Zigarettengruppe 11. Diese ist von einem Folienzuschnitt umgeben, die eine (Innen-)Umhüllung
für die Zigarettengruppe 11 bildet. Der Folienzuschnitt bzw. die Umhüllung 12 ist
vorzugsweise eine mehrlagige, dichte Folie, die zugleich thermisch siegelbar ist.
Die Umhüllung 12 kann alternativ auch die End- bzw. äußere Verpackung darstellen.
Die Zigarettengruppe 11 mit Umhüllung 12 bildet einen Zigarettenblock 13 als Inhalt
der Klappschachtel bzw. Zigarettenpackung 10. Die Umhüllung 12 kann alternativ auch
eine Außenumhüllung einer entsprechenden Zigarettenpackung sein.
[0010] Teil des Zigarettenblocks 13 ist ein innerhalb desselben angeordneter Stützeinsatz
14. Dieser schützt die Zigarettengruppe 11 innerhalb des Zigarettenblocks 13 gegen
die Einflüsse von Wärme und Druck beim thermischen Siegeln von Faltlappen. Im vorliegenden
Falle bildet der Stützeinsatz 14 eine Vorderwand 15, Seitenlappen 16, 17 sowie eine
Bodenwand 18. Des Weiteren sind in Fortsetzung der Seitenlappen 16, 17 Stirnlappen
19. 20 vorgesehen, die in die Ebene einer Stirnwand innerhalb des Zigarettenblocks
13 faltbar sind. Die Vorderwand 15 bildet in einem der Oberseite bzw. Stirnwand zugekehrten
Bereich eine Ausnehmung 21 entsprechend der Ausnehmung eines bei Klappschachteln üblichen
Kragens.
[0011] Der so ausgebildete Stützeinsatz 14 wird im Bereich einer Vorderfläche, im Bereich
von schmalen, aufrechten Seitenflächen und im Bereich einer Bodenfläche um die Zigarettengruppe
11 herumgefaltet. Die so gebildete Einheit aus Zigarettengruppe 11 und Stützeinsatz
14 wird sodann von dem Folienzuschnitt umgeben unter Bildung der Umhüllung 12 bzw.
des Zigarettenblocks 13. Einander ganz oder teilweise überdeckende Faltlappen der
Umhüllung 12 werden durch thermisches Siegeln miteinander verbunden. Der Zigarettenblock
13 wird sodann in die Zigarettenpackung 10 eingeschoben. Bei dem vorliegenden Beispiel
ist der Stützeinsatz 14 so ausgebildet, dass Kanten zwischen Vorderwand 15 einerseits
und Seitenlappen 16, 17 andererseits als Rundkanten 22, 23 ausgebildet sind. Diese
bestehen aus einer Mehrzahl von parallelen, eingeprägten Rillen, die beim Falten der
Seitenlappen 16, 17 quer zur Vorderwand 15 abgerundete, also Rundkanten 22, 23. bilden.
[0012] Die Vorrichtung zum Herstellen der beschriebenen Packung bzw. des Zigarettenblocks
13 besteht aus einer Mehrzahl von Organen und Aggregaten, die entlang einer geradlinigen
Packungsbahn 24 in abgestimmter Weise positioniert sind. Am Anfang dieser Packungsbahn
24 werden die Zigarettengruppen 11 zugeführt, und zwar durch Ausschub aus einem üblichen
Zigarettenrevolver 25. Dieser steht in Verbindung mit einem ebenfalls üblichen Zigarettenmagazin
(nicht gezeigt). Die Zigarettengruppe 11 wird aus dem Zigarettenrevolver 25 aus- und
in einen ersten Faltrevolver 26 eingeschoben. Dieser ist in besonderer Weise ausgebildet.
besteht nämlich aus einem flachen, um eine vertikale Achse (im Uhrzeigersinn) drehenden
Teller. In diesem sind mehrere, nämlich vier Taschen 27 angeordnet. Es handelt sich
dabei um nach oben und an der radial außen liegenden Seite offene Vertiefungen in
dem Teller, entsprechend der Größe einer Zigarettengruppe 11. Die vier Taschen 27
sind so angeordnet, dass diese nacheinander mehrere Stationen durchlaufen, wobei während
des Stillstands des Faltrevolvers 26 im Bereich einer jeden Tasche 27 Maßnahmen durchgeführt
werden. Im Bereich einer Einschubstation 28 wird die Zigarettengruppe als Einheit
in Radialrichtung in die dort positionierte Tasche 27 eingeschoben.
[0013] In einer in Drehrichtung davor liegenden Zuschnittstation 29 wird der Zuschnitt für
den Stützeinsatz 14 ebenfalls in Radialrichtung in eine bereit gehaltene Tasche 27
eingeschoben, und zwar unter gleichzeitiger Vorfaltung.
[0014] Der auf einer radial gerichteten Zuschnittbahn ankommende Stützeinsatz 14 wird im
Bereich des Faltrevolvers 26 von zwei Paaren von Förderwalzen 30, 31 erfasst und in
einen Bereich oberhalb der Tasche 27 transportiert. Die Förderwalzen 30, 31 greifen
jeweils in einem Randbereich der seitwärts gerichteten Seitenlappen 16, 17 an. Die
Abmessungen sind so gewählt, dass sich in der Endstellung der Bereich der Vorderwand
15 mittig oberhalb der Tasche 27 befindet.
[0015] In einer Ebene oberhalb der Zuführung der Stützeinsätze 14 befindet sich ein Einführungsorgan,
nämlich ein Stempel 32. Dieser erfasst den oberhalb der Tasche 27 positionierten Zuschnitt
durch Abwärtsbewegung und drückt ihn in die nach oben offene Tasche. Dabei werden
durch Seitenwände der Tasche 27 die Seitenlappen 16, 17 unter Ausbildung der Rundkanten
22, 23 in eine aufrechte Position gefaltet, so dass der Stützeinsatz 14 U-förmig in
der Tasche 27 positioniert ist. Dabei wird ebenfalls die Bodenwand 18 - radial innen
liegend - in eine aufrechte Stellung gefaltet. Die Faltbewegung wird durch ein Führungsstück
33 unterstützt, welches am Ende der Tasche 27 oberhalb des Faltrevolvers 26 positioniert
ist und eine schräg bzw. trichterförmig zur Tasche gerichtete Führungsfläche für die
Bodenwand 18 aufweist.
[0016] Zur Gewährleistung einer exakten Relativstellung des Stützeinsatzes 14 in der Tasche
27 - nämlich am Boden derselben - dient ein Justieransatz 34 an der Unterseite des
Stempels 32. Dieser Justieransatz tritt in den Bereich der Ausnehmung 21 des Stützeinsatzes
14, unter Anlage an einer Kante des Zuschnitts.
[0017] Im Bereich dieser Zuschnittstation 29 werden auch die Stirnlappen 19, 20 gefaltet,
jedoch in eine trichterförmig nach außen gerichtete Position. Hierzu dienen Faltwalzen
35, die segmentartig ausgebildet sind und mit einer Umfangsfläche in Folge Drehung
um eine vertikale Achse die Stirnlappen 19, 20 in eine nach außen gerichtete Position
falten.
[0018] Nach Rückkehr des auf- und abbewegbaren Stempels 32 in die obere Position außerhalb
der Tasche 27 (Fig. 5) wird die Tasche 27 mit dem Stützeinsatz 14 durch entsprechende
Drehung des Faltrevolvers 26 in die Einschubstation 28 gefördert. Es wird nun die
Zigarettengruppe 11 durch einen Mitnehmer 36 eines endlosen Förderers 37 in die Tasche
27 bzw. in den vorgefalteten Stützeinsatz 14 eingeschoben.
[0019] In der nachfolgenden Station des Faltrevolvers 26 werden die schräg gerichteten Stirnlappen
19, 20 gefaltet, und zwar durch tangential bewegbare Faltfinger 38, 39 zu beiden Seiten
der Tasche 27.
[0020] Die fertige Einheit aus Zigarettengruppe 11 und Stützeinsatz 14 wird im Bereich einer
nachfolgenden Ausschubstation 40 in Radialrichtung aus dem Faltrevolver 26 ausgeschoben
und durch den Förderer 37 weitertransportiert.
[0021] Die aus Zigarettengruppe 11 und Stützeinsatz 14 bestehende Einheit wird durch eine
Zuschnittstation 41 hindurchgefördert. In deren Bereich wird ein Zuschnitt der (Innen-)Umhüllung
12 bereit gehalten, derart, dass der Zuschnitt durch die transportierte Zigarettengruppe
11 unter U-förmiger Faltung erfasst wird. Die Umhüllung 12 wird dabei so gefaltet,
dass eine in Förderrichtung vorn liegende Bodenwand 42 die Zigarettengruppe 11 - mit
Stützeinsatz 14 - von den vorn liegenden Enden bzw. von der Bodenwand 18 her umhüllt
(Fig. 13). Zugleich wird ein weiterer Faltschritt an der Umhüllung 12 ausgeführt,
nämlich das Einfalten von bodenseitigen Ecklappen 43. Während des weiteren Transports
werden Seitenlappen 44, 45 gefaltet unter Bildung von zwei schmalen Seitenwänden 46
der Umhüllung 12. Danach wird durch entsprechende Faltschritte eine in Transportrichtung
rückwärtige Stirnwand 47 gefaltet (Fig. 14).
[0022] Die Faltung der Stirnwand 47 erfolgt im Wesentlichen auf einer Faltbühne 78 während
des Einschubs in einen (Siegel-)Revolver 48. Die Faltbühne ist dabei zweckmäßigerweise
nach Maßgabe von US 4 612 756 ausgebildet.
[0023] Als Faltorgane für obere und untere Faltlappen der Stirnwand 47, nämlich von Längslappen
49, 50, dient dabei zum einen ein als winkelförmiger Hebel ausgebildeter Falter 53,
der schwenkbar unterhalb der Bewegungsbahn des Zigarettenblocks 13 positioniert ist.
Als weiteres Faltorgan dient ein Schieber 51 zum Einfördern des Zigarettenblocks in
eine Tasche 52 des Siegelrevolvers 48.
[0024] Die Faltung der Stirnwand 47 kann in herkömmlicher Weise vollzogen werden. Eine Besonderheit
ist aber die Herstellung und Ausgestaltung der Stirnwand 47 gemäß Fig. 13 und Fig.
14. Danach wird zuerst der innere (untere) Längslappen 49 gefaltet, nämlich bis zur
Anlage am Packungsinhalt. Dabei werden auch dreieckförmige Faltzwickel 54 in eine
Zwischenfaltstellung als Übergang zwischen dem Längslappen 49 und von Überständen
des Zuschnitts als Verlängerung der Seitenwände 46. Als nächstes werden diese Überstände
gefaltet unter Bildung von Ecklappen 55, 56. Diese liegen mit einem Teilbereich an
dem zuvor gefalteten inneren Längslappen 49 an, wobei sich die Faltzwickel 54 zwischen
dem Längslappen 49 und den Ecklappen 55, 56 erstrecken. Die Ecklappen 55, 56 bilden
ebenfalls dreieckförmige Faltzwickel 57 als Übergang zum äußeren (oberen) Längslappen
50. Dieser wird in einem letzten Faltschritt gefaltet (Fig. 14). Der äußere Längslappen
50 ist demnach ebenfalls trapezförmig gestaltet und liegt mit seitlichen Bereichen
an den Ecklappen 55, 56 und im mittleren Bereich an dem inneren Längslappen 49 an.
Dieses Faltprinzip der Stirnwand 47 ist besonders günstig zum thermischen Siegeln
der Faltlappen, da vor allem der äußere Längslappen 50 eine größere Fläche der Stirnwand
47 abdeckt.
[0025] Im Bereich des Siegelrevolvers 48 werden Faltlappen des Zigarettenblocks 13 bzw.
der Umhüllung 12 durch thermisches Siegeln fixiert. Die Siegelung bzw. Aufbau und
Arbeitsweise von Siegelorganen sind eine Besonderheit.
[0026] Der Siegelrevolver 48 ist im Gegenuhrzeigersinn taktweise angetrieben. An offenen
Stirnseiten der Taschen 52, also zu beiden Seiten des Siegelrevolvers 48, sind feststehende
Siegelwerkzeuge 58, 59 positioniert. Diese sind jeweils in der Achsmitte des Siegelrevolvers
48 gelagert und erstrecken sich mit einem Segment 60 über nahezu den halben Förderweg
der Zigarettenblöcke 13 im Bereich des Siegelrevolvers 48. Die Segmente 60 sind demnach
annähernd halbkreisförmig.
[0027] Die Siegelwerkzeuge 58, 59 sind in Axialrichtung des Siegelrevolvers 48 hin und her
bewegbar. Auf der den Taschen 52 bzw. den Zigarettenblöcken 13 zugekehrten Seite sind
an den Siegelwerkzeugen 58, 59 jeweils einzelne Siegelbacken 61, 62 angeordnet. Diese
sind jeweils an die frei liegenden Seitenflächen bzw. Seitenwände 46 des Zigarettenblocks
13 andrückbar zum Siegeln der gefalteten Seitenlappen 44, 45. Die Siegelbacken 61,
62, die einen ersten Siegeltakt ausführen, sind als streifenförmige Vorsprünge der
Siegelwerkzeuge 58, 59 ausgebildet, und zwar mit etwas geringerer Breite als die der
Seitenwände 46, so dass lediglich im Bereich der Überlappung der Seitenlappen 44,
45 Wärme und Druck übertragen werden. Zweckmäßigerweise sind mehrere dieser Siegelbacken
61, 62 in Umfangs- bzw. Förderrichtung des Siegelrevolvers 48 angeordnet, so dass
bei jedem Siegeltakt jeweils mehrere Zigarettenblöcke 13 in den Taschen 52 beaufschlagt
werden.
[0028] Nach dem Siegeln durch die Siegelbacken 61. 62 über mehrere Fördertakte kommen andere
Siegelbacken zum Einsatz, nämlich Formbacken 63, 64. Diese sind ebenfalls als streifenförmige
Vorsprünge an den gemeinsamen Siegelwerkzeugen 58, 59 im Bereich jeweils der Taschen
52 angeordnet. Die Formbacken 63, 64 sind jedoch so ausgebildet, dass sie den Zigarettenblock
13 während eines Siegel- bzw. Formtaktes auf der gesamten Breite erfassen und sich
bis in die angrenzenden Flächen des Zigarettenblocks 13 erstrecken.
[0029] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 wird ein Zigarettenblock 13 hergestellt,
der abgerundete aufrechte Kanten aufweist, nämlich Rundkanten 65. Entsprechend sind
die Formbacken 63, 64 konturiert, nämlich mit einer annähernd C-förmigen Siegel- bzw.
Formfläche. Die Seitenwände 46 des Zigarettenblocks 13 werden durch die Formbacken
63, 64 formschlüssig umfasst unter Bildung der Rundkanten 65 entsprechend dem Durchmesser
bzw. der Rundung der verpackten Zigaretten. Seitliche Vorsprünge 66 der Formbacken
63, 64 treten dabei in Ausnehmungen 67 der Begrenzung der Taschen 52 ein. Die Formbacken
63. 64 bewirken somit eine Komplettierung der Siegelung unter gleichzeitiger Verbesserung
der Außenform des Zigarettenblocks 13 durch Wärmeübertragung.
[0030] Zur Verbesserung des Siegeleffekts sind im Bereich der Siegelwerkzeuge 58, 59 im
Sinne von Fig. 11 und Fig. 12 ausgebildete Backen angeordnet, die nicht beheizt sind,
ggf. sogar gekühlt sind und demnach bei jedem Arbeitstakt der Siegelwerkzeuge 58.
59 eine Kühlwirkung auf die zuvor gesiegelten Seitenlappen 44, 45 übertragen. Hierdurch
wird bei schonender Behandlung des Packungsinhalts eine besonders wirksame Siegelverbindung
erreicht.
[0031] Die radial außen liegenden Stirnwände 47 werden durch Siegelorgane gesiegelt, die
am Außenumfang des Siegelrevolvers 48 ortsfest angeordnet, jedoch annähernd in Radialrichtung
bewegbar sind. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich um drei Siegelorgane
68, 69, 70. Diese sind kreisbogenförmig ausgestaltet entsprechend der Außenkontur
des Siegelrevolvers 48. Jedes Siegelorgan 68, 69, 70 ist an einem Schwenkarm 71. 72,
73 angebracht zum Abheben und Andrücken der Siegelorgane 68, 69, 70 jeweils an die
nach außen gerichteten Stirnwände 47.
[0032] Jedes Siegelorgan 68, 69, 70 ist mit mehreren Vorsprüngen versehen, die Siegelbacken
74 bilden, etwa in der Form und Größe der Stirnwand 47. Das Siegelorgan 68 weist drei
derartiger Siegelbacken 74 auf, das Siegelorgan 69 vier und das Siegelorgan 70 wiederum
drei Siegelbacken 74, die in Umfangsrichtung jeweils entsprechend den Abständen der
Taschen 52 voneinander positioniert sind. Die Stirnwand 47 bzw. deren Faltlappen werden
demnach ebenfalls in mehreren aufeinander folgenden Siegeltakten thermisch gesiegelt,
wobei einzelne Siegelbacken 74, insbesondere des Siegelorgans 70. aus den beschriebenen
Gründen eine kühlende Wirkung ausüben können.
[0033] Die nach einem Förderweg von einem Halbkreis komplett gesiegelten Zigarettenblöcke
13 werden im Bereich einer Ausschubstation 75 - diametral gegenüber liegend zu einer
Einschubstation - durch einen Schieber 76 aus dem Siegelrevolver 48 ausgeschoben und
unmittelbar einem Faltrevolver 77 für eine Außenumhüllung, nämlich einem Zuschnitt
für Klappschachteln, übergeben. Dieser stellt Zigarettenpackungen 10, nämlich Klappschachteln
bekannter Bauart mit dem dichten Zigarettenblock 13 als Packungsinhalt her.
[0034] Bei einer Zigarettenpackung bzw. einem Zigarettenblock 13 in der Ausgestaltung gemäß
WO 98/22367 ist im Bereich einer Vorderwand 79 eine Öffnungshilfe gebildet, die ein
außen auf die Umhüllung 12 aufgebrachtes Klebeetikett 80 umfasst. Dieses ist so angebracht
und mit einer klebstofffreien Grifflasche versehen, dass mit Hilfe des Klebeetiketts
80 eine Öffnungslasche der Umhüllung 12 freigelegt werden kann.
[0035] In Fig. 6, 7 und 8 sind Besonderheiten gezeigt hinsichtlich der Ausgestaltung und
Anbringung des Klebeetiketts 80. Dieses wird demnach von einer fortlaufenden Materialbahn
81 abgetrennt. Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 ist diese Materialbahn 81 entsprechend
der Gestalt der herzustellenden Klebeetiketten 80 an einem Rand mit einer geradlinig
verlaufenden Kante versehen. Auf der gegenüber liegenden Seite sind Vertiefungen 82
eingeformt, die eine entsprechend ausgebildete Grifflasche 83 definieren. Trennschnitte
zum Herstellen der einzelnen Klebeetiketten 80 werden jeweils in der Mitte der Vertiefungen
82 in Querrichtung durchgeführt. Am gegenüber liegenden Rand der Materialbahn 81 ist
zu diesem Zweck eine Druckmarke 84 angebracht, die einen exakten Trennschnitt im Bereich
einer Schneidvorrichtung 85 gewährleistet. Diese wird demnach durch die Druckmarken
84 gesteuert.
[0036] Eine andere Ausführung der Materialbahn 81 bzw. der Klebeetiketten 80 ist in Fig.
8 gezeigt. Beide Längsränder der Materialbahn 81 sind konturiert, so dass mehrere
nebeneinander liegende Materialbahnen 81 abfallfrei von einer entsprechend ausgebildeten
Großbahn gefertigt werden können. Gegenüber liegend zu den Vertiefungen 82 sind analog
ausgebildete Vorsprünge 86 angeordnet. Die Druckmarken 84 sind hier mittig im Bereich
der Vorsprünge 86 positioniert. Durch strichpunktierte Linien ist jeweils die Lage
des Trennschnitts angegeben.
[0037] Die Vorrichtung ist so ausgebildet, dass die nacheinander von der Materialbahn 81
abgetrennten Klebeetiketten 80 einer Folienbahn 87 zugeführt und an dieser angebracht
werden. Die Folienbahn 87 dient zum Herstellen der Zuschnitte für die Umhüllung 12.
Die Klebeetiketten 80 werden so an der Folienbahn 87 angebracht, dass die nach dem
Trennschnitt gewonnenen Zuschnitte für die Umhüllungen 12 an exakter Position das
Klebeetikett 80 aufweisen.
[0038] Die von der Schneidvorrichtung 85 freigegebenen, einzelnen Klebeetiketten 80 werden
von einem Zwischenförderer übernommen, nämlich von einer Segmentwalze 88. Diese ist
längs des Umfangs mit mehreren, im vorliegenden Falle mit drei Haltesegmenten 89 für
je ein Klebeetikett versehen. Die Klebeetiketten 80 sind mit nach außen weisender
Klebeschicht an den Haltesegmenten 89 lösbar fixiert, und zwar durch Saugluft über
Saugbohrungen (nicht gezeigt).
[0039] Die Segmentwalze 88 ist benachbart zur Folienbahn 87 positioniert. Diese ist durch
Umlenkwalzen so geführt, dass ein horizontal verlaufender Förderabschnitt 90 gebildet
ist. Im Bereich desselben werden nacheinander in entsprechenden Abständen die Klebeetiketten
80 von der Segmentwalze 88 auf die Folienbahn 87 übertragen. Zu diesem Zweck kann
die Haltekraft der Haltesegmente 89 nach und nach beseitigt werden. Durch ballige
Anlageflächen der Haltesegmente 89 wird das Klebeetikett durch eine Abrollbewegung
auf die Folienbahn 87 übertragen, und zwar mit einem in Förderrichtung vorn liegenden
Bereich zuerst.
[0040] Die so vorbereitete Folienbahn 87 wird über weitere Umlenkwalzen der Zuschnittstation
41 zugeführt. Diese ist im Prinzip in herkömmlicher Weise ausgebildet, nämlich mit
Schneidwalzen versehen, die die Zuschnitte für die Umhüllung 12 positionsgenau abtrennen
und für die Übernahme durch die Zigarettengruppe 11 bereit halten.
[0041] Die Organe für die Handhabung der Folienbahn 87 und der Klebeetiketten 80 sind oberhalb
der Bewegungsbahn der Zigarettengruppen 11 bzw. oberhalb des Förderers 37 positioniert.
Bezugszeichenliste:
[0042]
- 10
- Zigarettenpackung
- 11
- Zigarettengruppe
- 11
- Zigarettengruppe
- 12
- Umhüllung
- 13
- Zigarettenblock
- 14
- Stützeinsatz
- 15
- Vorderwand
- 16
- Seitenlappen
- 17
- Seitenlappen
- 18
- Bodenwand
- 19
- Stirnlappen
- 20
- Stirnlappen
- 21
- x Ausnehmung
- 22
- Rundkante
- 23
- Rundkante
- 24
- Packungsbahn
- 25
- Zigarettenrevolver
- 26
- Faltrevolver
- 27
- Tasche
- 28
- Einschubstation
- 29
- Zuschnittstation
- 30
- Förderwalze
- 31
- Förderwalze
- 32
- Stempel
- 33
- Führungsstück
- 34
- Justieransatz
- 35
- Faltwalze
- 36
- Mitnehmer
- 37
- Förderer
- 38
- Faltfinge
- 39
- Faltfinger 8
- 40
- Ausschubstation 8
- 41
- Zuschnittstation 8
- 42
- Bodenwand 87
- 43
- Ecklappen 88
- 44
- Seitenlappen 89
- 45
- Seitenlappen 90
- 46
- Seitenwand
- 47
- Stirnwand
- 48
- Siegelrevolver
- 49
- Längslappen
- 50
- Längslappen
- 51
- Schieber
- 52
- Tasche
- 53
- Falter
- 54
- Faltzwickel
- 55
- Ecklappen
- 56
- Ecklappen
- 57
- Faltzwickel
- 58
- Siegelwerkzeug
- 59
- Siegelwerkzeug
- 60
- Segment
- 61
- Siegelbacke
- 62
- Siegelbacke
- 63
- Formbacke
- 64
- Formbacke
- 65
- Rundkante
- 66
- Vorsprung
- 67
- Ausnehmung
- 68
- Siegelorgan
- 69
- Siegelorgan
- 70
- Siegelorgan
- 71
- Schwenkarm
- 72
- Schwenkarm
- 73
- Schwenkarm
- 74
- Siegelbacke
- 75
- Ausschubstation
- 76
- Schieber
- 77
- Faltrevolver
- 78
- Faltbühne
- 79
- Vorderwand
- 80
- Klebeetikett
- 81
- Materialbahn
- 82
- Vertiefung
- 83
- Grifflasche
- 84
- Druckmarke
- 85
- Schneidvorrichtung
- 86
- Vorsprung
- 87
- Folienbahn
- 88
- Segmentwalze
- 89
- Haltesegment
- 90
- Förderabschnitt
1. Verfahren zum Herstellen von Packungen mit (Innen-)Umhüllung aus thermisch siegelbarer
Folie und durch Siegeln miteinander verbundenen Faltlappen, insbesondere zum Herstellen
eines Zigarettenblocks (13) für Zigarettenpackungen, wobei vorzugsweise der Packungsinhalt
- eine Zigarettengruppe (11) - von einem Stützeinsatz (14) aus dünnem Karton umgeben
ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) ein Zuschnitt für den Stützeinsatz (14) wird U-förmig mindestens im Bereich einer
Vorderseite und im Bereich von langen Seitenflächen durch U-förmiges Falten teilweise
um die Zigarettengruppe (11) herumgelegt,
b) sodann wird ein Folienzuschnitt aus thermisch siegelbarer Folie zur Bildung der
Umhüllung (12) um die aus Zigarettengruppe (11) und Stützeinsatz (14) bestehende Einheit
herumgefaltet,
c) danach werden Faltlappen der Umhüllung (12) durch thermisches Siegeln miteinander
verbunden,
d) der so gebildete Zigarettenblock wird in eine Packung, insbesondere eine Klappschachtel,
eingeführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer in Förderrichtung des Zigarettenblocks (13) rückwärtigen Stirnwand
(47) zuerst ein (unterer) Längslappen gegen den Packungsinhalt, sodann seitliche Ecklappen
(55, 56) und schließlich ein (oberer) äußerer Längslappen (50) auf die Ecklappen (55,
56) sowie den inneren Längslappen (49) gefaltet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Folienbahn (87) zum Herstellen von Zuschnitten für die Umhüllung (12) mit
als Öffnungshilfe für die Umhüllung (12) dienenden Klebeetiketten (80) versehen und
danach positionsgenau die Zuschnitte von der Folienbahn (87) abgetrennt sowie der
Zigarettengruppe (11) zugeführt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeetiketten (80) von einer fortlaufenden, an mindestens einem Rand konturierten.
einseitig mit einem Kleber versehenen Materialbahn (81) abgetrennt und einzeln der
Folienbahn (87) zugeführt und positionsgenau an diese mit der klebenden Seite angedrückt
werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Umhüllung (12) versehene Zigarettenblock (13) im Bereich einer Siegelvorrichtung
- Siegelrevolver (48) - mit Taschen (52) zur Aufnahme je eines Zigarettenblocks (13)
in aufeinander folgenden Takten gesiegelt wird. und zwar jeweils gleichzeitig im Bereich
von seitwärts gerichteten Seitenwänden (46) sowie radial nach außen gerichteten Stirnwänden
(47), wobei im Anschluss an den Siegelvorgang - unter Übertragung von Wärme und Druck
- die gesiegelten Bereiche gekühlt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens Seitenwände (46) des Zigarettenblocks (13) bzw. der Umhüllung (12)
in einem ersten Siegeltakt lediglich im Bereich von Überlappungen von Faltlappen -
Seitenlappen (44. 45) - gesiegelt und danach über die volle Packungsfläche formgebend
unter Übertragung von Wärme und Druck behandelt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Herstellen von Zigarettenblöcken (13) mit einem innerhalb der Umhüllung
(12) angeordneten Stützeinsatz (14) aus dünnem Karton oder dergleichen zunächst der
Stützeinsatz vorgeformt, nämlich gefaltet und sodann die Zigarettengruppe (11) in
den gefalteten Stützeinsatz (14) einführbar ist und dass danach die Einheit aus Zigarettengruppe
(11) und Stützeinsatz (14) von der Umhüllung (12) umgeben wird.
8. Vorrichtung zum Herstellen von Packungen mit (Innen-)Umhüllung aus thermisch siegelbarer
Folie und durch Siegeln von miteinander verbundenen Faltlappen, insbesondere zum Herstellen
eines Zigarettenblocks (13) einer Zigarettenpackung (10), wobei vorzugsweise der Packungsinhalt
- die Zigarettengruppe (11) - von einem Stützeinsatz (14) aus dünnem Karton oder dergleichen
umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an ein Zuführaggregat für Zigarettengruppen (11) - Zigarettenrevolver
(25) - ein Organ zum Anbringen des Stützeinsatzes (14) an der Zigarettengruppe (11)
angeordnet ist - Faltrevolver (26) - und dass die so gebildete Einheit einer Zuschnittstation
(41) zuführbar ist zum Anbringen eines Zuschnitts aus thermoplastischer Folie zur
Bildung einer Umhüllung (12) und dass ein aus der gefalteten Umhüllung (12) gebildeter
Zigarettenblock (13) in eine Siegelvorrichtung, insbesondere in einen Siegelrevolver
(48) einführbar ist zum Siegeln des Zigarettenblocks (13) im Bereich von Seitenwänden
(46) und Stirnwand (47).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anbringung des gefalteten Stützeinsatzes (14) an der Zigarettengruppe (11)
ein um eine vertikale Achse drehender Faltrevolver (26) vorgesehen ist, der vorzugsweise
vier längs des Umfangs verteilte, nach oben und seitlich offene Taschen (27) aufweist,
wobei in einer ersten Position des Faltrevolvers (26) der Stützeinsatz (14) von oben
her unter Faltung desselben in die Tasche einführbar ist und in einer nachfolgenden
Position die Zigarettengruppe (11) in die Tasche mit dem gefalteten Stützeinsatz (14)
einschiebbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb einer Bewegungsbahn der Zigarettengruppen (11) eine Zuschnittstation
(41) gebildet ist zum Herstellen von Zuschnitten für die Umhüllung (12) durch Abtrennen
von einer Folienbahn (87). wobei vor dem Abtrennen der Zuschnitte Klebeetiketten (80)
zur Bildung einer Öffnungshilfe der Umhüllung (12) positionsgerecht an die Folienbahn
(87) ansetzbar und danach die mit dem Klebeetikett (80) versehenen Zuschnitte für
die Umhüllung (12) abtrennbar sowie um die Zigarettengruppe (11) herumfaltbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeetiketten (80) von einer fortlaufenden Materialbahn (81) mit einseitiger
Klebeschicht abtrennbar sind, vorzugsweise von einer an den Rändern formschlüssig
konturierten Materialbahn (81) mit Druckmarken (84) zur genauen Anbringung eines Trennschnitts.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Siegelrevolvers (48) entlang der Bewegungsbahn der Zigarettenblöcke
(13) innerhalb der Taschen (52) zu beiden Seiten Siegelorgane positioniert sind. zum
Siegeln von seitwärts gerichteten Seitenwänden (46) der Umhüllung (12), die während
einer Stillstandsphase des Siegelrevolvers (48) bzw. der Zigarettenblöcke (13) an
diesen zur Übertragung von Wärme und Druck anliegen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Siegelbacken (61, 62) an in Axialrichtung des Siegelrevolvers
(48) hin- und herbewegbaren Trägern angebracht sind, insbesondere an segmentartigen
Siegelwerkzeugen (58, 59), derart, dass alle den Seitenwänden (46) zugeordneten Siegelbacken
(61, 62) gleichzeitig bewegbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass erste Siegelbacken (61, 62) in Förderrichtung der Zigarettenblöcke (13) mit
einer schmalen, lang gestreckten Siegelfläche ausgebildet sind. die zum Siegeln von
übereinander liegenden Seitenlappen (44, 45) der Seitenwände (46) lediglich im Bereich
der Überlappung dienen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass weitere, in Förderrichtung der Zigarettenblöcke (13) folgende Siegelbacken
als Formbacken (63, 64) ausgebildet sind, die die betreffende Packungsfläche, insbesondere
Seitenwände (46), vollflächig bzw. bis in angrenzende Packungsflächen formgebend umfassen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Siegelrevolver (48) längs des Umfangs ortsfest positionierte, im Wesentlichen
in Radialrichtung bewegbare Siegelorgane für radial nach außen gerichtete Stirnwände
(47) der Zigarettenblöcke (13) aufweisen, vorzugsweise an mehreren, eigenständig bewegbaren
Siegelorganen (68, 69, 70) angeordnete Siegelbacken (74) etwa in der Größe und Gestalt
der Stirnwände (47).
17. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Siegelrevolver (48) in Förderrichtung der Zigarettenblöcke (13) an die Siegelbacken
(61, 62) und/oder Formbacken (63. 64) und/oder Siegelbacken (74) anschließende Organe
zur Kühlung der gesiegelten Bereiche der Umhüllung (12) zugeordnet sind, vorzugsweise
derart, dass einzelne oder mehrere der Siegelbacken oder sonstigen Siegelorgane nicht
beheizt und ggf. gekühlt sind.