[0001] Die Erfindung betrifft einen Schutzbeschlag für Türen mit einem biegesteifen Metallprofil,
einem Bohrschutz und einer Aufnahme für einen Drücker mit einem Drückerhals, aus dessen
türblattseitiger Stirnseite ein Drückerdorn mit rotationssymmetrischem Querschnitt
hervorsteht und welcher mit einer Fixiernut versehen ist.
[0002] Derartige Schutzbeschläge werden oftmals in Verbindung mit Drückern bzw. Türdrückern
eingesetzt, welche mittels Rasttechnik mit dem Beschlag verbunden werden. Hierzu ist
der Drückerdorn in der Regel mit einer umlaufenden Fixiernut versehen, in welche entsprechend
komplementär ausgebildete Fixierelemente des Schutzbeschlags eingreifen, um den Türdrücker
auf diese Weise sicher im Schutzbeschlag zu halten.
[0003] Nachteilig an den bekannten Schutzbeschlägen ist die Tatsache, daß sie nicht für
handelsübliche Drücker verwendet werden können, da aufgrund der Position des Fixierelements
im Beschlag ein relativ großer, insbesondere deutlich mehr als 2 mm betragender Abstand
zwischen der Stirnseite des Drückerhalses und der dem Drückerhals zugewandten Seite
der Fixiernut erforderlich ist. Bei handelsüblichen Drückern beträgt der genannte
Abstand meist weniger als 2 mm, was bedeutet, daß derartige handelsübliche Drücker
in einem aufwendigen Arbeitsschritt mit einer zusätzlichen Fixiernut versehen werden
müssen, die dann einen entsprechend großen Abstand zur Stirnseite des Drückerhalses
aufweist.
[0004] Eine Aufgabe der Erfindung besteht folglich darin, einen Schutzbeschlag der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, daß er in Verbindung mit handelsüblichen Drückern
zum Einsatz gelangen kann, ohne daß eine Modifikation dieser handelsüblichen Drücker
nötig ist. Insbesondere soll der Schutzbeschlag dabei ein unverändert hohes Maß an
Sicherheit gegen gewaltsames Verbiegen oder Anbohren gewährleisten.
[0005] Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe dadurch gelöst, daß die dem Drückerhals
zugewandte Seite der Fixiernut einen Abstand von maximal 2 mm, bevorzugt von 1,7 mm
zur Stirnseite des Drückerhalses aufweist, und daß die Fixiernut gemeinsam mit einem
in diese eingreifenden Fixierelement bei montiertem Schutzbeschlag innerhalb des als
Hohlprofil ausgebildeten Metallprofils angeordnet ist.
[0006] Erfindungsgemäß ist der Beschlag also derart konstruiert, daß das Fixierelement zum
einen an einer geschützten Position innerhalb des als Hohlprofil ausgebildeten Metallprofils
vorgesehen ist und andererseits die Position des Fixierelements aber so gewählt ist,
daß es sich in einem geringen Abstand zur Stirnseite des Drückerhalses befindet, so
daß die in handelsüblichen Drückern ohnehin vorgesehene Fixiernut in Eingriff mit
dem Fixierelement bringbar ist. Die Vorsehung einer zusätzlichen Fixiernut am Drückerdorn,
wie sie bei bisher bekannten Schutzbeschlägen benötigt wurde, ist demgemäß beim erfindungsgemäßen
Schutzbeschlag nicht mehr erforderlich, wodurch der entsprechende Produktionsschritt
des Erzeugens der zusätzlichen Fixiernut entfallen kann. Hierdurch wird die Wirtschaftlichkeit
des Herstellungsprozesses des erfindungsgemäßen Schutzbeschlags deutlich erhöht, insbesondere
da der bisher nötige Vorgang des Erzeugens der zusätzlichen Fixiernut mit hoher Präzision
und einen dementsprechend hohen wirtschaftlichen Aufwand erfolgen mußte.
[0007] Besonders vorteilhaft ist es, wenn in das erfindungsgemäß vorgesehene Hohlprofil
in Richtung dessen Längsachse ein Einsatz einschiebbar ist, in welchem das Fixierelement
gehalten ist. In diesem Fall muß am Hohlprofil selbst keine Halterung für das Fixierelement
vorgesehen werden. Hinzu kommt, daß der Einsatz, welcher im Gegensatz zum Hohlprofil
nicht notwendigerweise eine Schutzfunktion erfüllen muß, beispielsweise kostengünstig
aus Kunststoff gefertigt werden kann, was den Herstellungsaufwand des Schutzbeschlags
verringert.
[0008] Das Hohlprofil weist bevorzugt senkrecht zu seiner Längsachse orientierte Durchbrechungen
für den Drückerhals, für einen Schließzylinder und/oder für Gewindenocken auf, wobei
letztere zur Fixierung des Schutzbeschlags an einem Türblatt dienen. Dementsprechend
kann auch der vorstehend erwähnte Einsatz Durchbrechungen für die genannten Elemente
aufweisen, die bei montiertem Schutzbeschlag mit den jeweiligen Durchbrechungen des
Hohlprofils ausgerichtet sind.
[0009] Um einen ausreichenden Bohrschutz zu gewährleisten, kann zwischen die dem Türblatt
abgewandte Seite des Einsatzes und die Innenseite des Hohlprofils eine Bohrschutzplatte
eingeschoben werden, welche bevorzugt aus gehärtetem Edelstahl besteht. Die Bohrschutzplatte
ist dabei derart bemessen, daß sie sich zumindest annähernd über die gesamte Breite
und Länge des Hohlprofils erstreckt, um hier einen entsprechend großflächigen Schutz
sicherzustellen. Durch die Vorsehung der Bohrschutzplatte wird weiterhin erreicht,
daß das Hohlprofil aus einem im Vergleich zur Bohrschutzplatte kostengünstigeren Material
gefertigt werden kann, da das Hohlprofil selbst in diesem Fall selbst keinen Bohrschutz
bieten muß. Die genannte Einschiebmöglichkeit der Bohrschutzplatte zwischen Einsatz
und Innenseite des Hohlprofils erspart die Vorsehung separater Halterungen für die
Bohrschutzplatte, da diese durch die Einschiebmöglichkeit ohne die Vorsehung jeglicher
Halterungen im Klemmsitz zwischen dem Einsatz und der Innenseite des Hohlprofils fixiert
ist.
[0010] Die Bohrschutzplatte kann ebenso wie das Hohlprofil und der Einsatz Durchbrechungen
für den Drückerhals und/oder für einen Schließzylinder aufweisen, die bei montiertem
Schutzbeschlag mit den entsprechenden Durchbrechungen des Hohlprofils und/oder des
Einsatzes ausgerichtet sind. Die Bohrschutzplatte weist jedoch keine Durchbrechungen
für Gewindenocken zur Fixierung des Schutzbeschlags an einem Türblatt auf, so daß
derartige, vor dem Einschieben der Bohrschutzplatte eingesetzte Gewindenocken durch
die Bohrschutzplatte außenseitig abgedeckt werden. Auf diese Weise wird hinsichtlich
der Gewindenocken der erwünschte Bohrschutz erzielt.
[0011] Der Einsatz kann ein hohlzylindrisches, insbesondere gute Gleiteigenschaften besitzendes
Lager für den Drückerdorn aufweisen. Im einfachsten Fall besteht dieses Lager aus
einer zylindrischen Bohrung, welche in dem aus Kunststoff gefertigten Einsatz vorgesehen
ist.
[0012] Das Fixierelement wird bevorzugt als elastisches Riegelblech ausgebildet, wobei es
einen im wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt aufweisen kann, dessen Durchmesser
dem Außendurchmesser des Nutgrundes der ringförmigen Fixiernut entspricht. Die Stärke
des Riegelblechs ist dabei etwas geringer bemessen als die Breite der Fixiernut, so
daß ein problemloser Eingriff des Riegelblechs in die Fixiernut möglich ist.
[0013] Der im wesentlichen kreisförmige Ausschnitt des Riegelblechs kann auf einer Seite
in einen Betätigungsschlitz übergehen, über den der Ausschnitt unter Vergrößerung
seines Durchmessers aufspreizbar ist, wobei der Durchmesser des aufgespreizten Ausschnitts
zumindest so groß ist wie der Durchmesser des Drückerdorns außerhalb des Bereichs
der Fixiernut. Auf diese Weise wird erreicht, daß ein fertig montierter Schutzbeschlag
ohne großen Aufwand auch wieder demontiert werden kann, da nach einem Aufspreizen
des Ausschnitts der Eingriff zwischen Riegelblech und Fixiernut aufgehoben ist, wodurch
ein Herausziehen des Drückers aus dem Beschlag möglich wird.
[0014] Das Riegelblech kann auf der dem Betätigungsschlitz abgewandten Seite einen zusätzlichen,
im wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt aufweisen, welcher in Richtung des ersten,
im wesentlichen kreisförmigen Ausschnitts offen ist und durch den ein Gewindenocken
bewegbar ist. So werden zum einen die Hebelbedingungen für ein Aufspreizen des in
die Fixiernut eingreifenden Ausschnitts günstiger, d.h. es kann hier mit geringeren
Kräften gearbeitet werden, und zum anderen kann ein Gewindenocken in unmittelbarer
Nähe zum Drückerdorn vorgesehen werden, da ein Einführen eines solchen Gewindenockens
aufgrund des zweiten, im Riegelblech vorgesehenen Ausschnitts durch das Riegelblech
nicht behindert wird.
[0015] Besonders bevorzugt ist es, wenn das Riegelblech in einer türblattseitig vorgesehenen
Vertiefung des Einsatzes gehalten ist. Diese Vertiefung kann nach Einsetzen des Riegelblechs
durch einen Fixierblock verschließbar sein, so daß das Riegelblech zwischen diesem
Fixierblock und der dem Türblatt zugewandten Seite der Vertiefung gehalten ist. Dabei
wird das Riegelblech allerdings derart gehalten, daß der Ausschnitt, welcher in die
Fixiernut eingreift, weiterhin aufspreizbar ist.
[0016] Im Fixierblock kann ein drehbares Spreizelement vorgesehen sein, das auf seiner dem
Türblatt abgewandten Seite einen in den Betätigungsschlitz des Riegelblechs eingreifenden
Steg und auf seiner dem Türblatt zugewandten Seite ein Werkzeugangriffsmerkmal aufweist.
So kann ein Aufspreizen des Riegelblechs mit geringem Aufwand beispielsweise durch
das türblattseitige Einführen eines Schraubenziehers oder eines anderen geeigneten
Werkzeugs bewerkstelligt werden.
[0017] Der Fixierblock kann weiterhin Durchbrechungen für den Drückerdorn und für einen
Gewindenocken zur Fixierung des Schutzbeschlags an einem Türblatt aufweisen.
[0018] Das Lager für den Drückerdorn ist bevorzugt ebenfalls im Fixierblock vorgesehen.
[0019] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der erfindungsgemäße Schutzbeschlag derart ausgestaltet
wird, daß er wahlweise mit einem um die Längsachse des Drückerdorns verschwenkbaren
Drücker oder mit einem feststehenden Türknopf gekoppelt werden kann. Da handelsübliche
Türknöpfe anstelle eines Drückerdorns in der Regel einen Vierkant aufweisen, läßt
sich diese Wahlmöglichkeit beispielsweise dadurch schaffen, daß das Lager für den
Drückerdorn durch einen in den Fixierblock einsetzbaren Lagerblock gebildet ist, dessen
Außenumfang eine Vierkantform besitzt, und daß die im Einsatz vorgesehene Durchbrechung
für den Drückerdorn in einem Durchbrechungsblock vorgesehen ist, der in den Einsatz
einsetzbar ist und dessen Außenumfang ebenfalls eine Vierkantform aufweist, wobei
sich die Größen der Vierkantformen des Lagerblocks und des Durchbrechungsblocks entsprechen.
In dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzbeschlags kann die Montage von
Lagerblock, Durchbrechungsblock und Riegelblech wahlweise einfach entfallen, wodurch
sich im Schutzbeschlag eine Vierkant-Öffnung ergibt, in welche ein Türknopf einsetzbar
ist.
[0020] Besonders bevorzugt ist es, wenn der Fixierblock im Einsatz, der Lagerblock im Fixierblock
und/oder der Durchbrechungsblock im Einsatz mittels Preßpassung gehalten sind, da
auf diese Weise die Vorsehung zusätzlicher Befestigungsmittel eingespart wird.
[0021] Der Einsatz kanri an seinen kurzen Stirnseiten mit aus dem Hohlprofil hervorstehenden
Federvorsprüngen versehen sein, über die eine, einen Bestandteil des Schutzbeschlags
darstellende Abdeckkappe mit dem Einsatz über eine Schnappverbindung koppelbar ist.
Die Abdeckkappe kann dabei den gesamten Schutzbeschlag mit Ausnahme der Durchbrechung
für den Drückerhals und der Durchbrechung für den Schließzylinder in gestalterisch
ansprechender Weise abdecken.
[0022] Der erfindungsgemäß vorgesehene Einsatz kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein,
insbesondere können zwei stirnseitig aneinander angrenzende Hälften des Einsatzes
von beiden Seiten des Hohlprofils in dieses eingeschoben werden.
[0023] Der Fixierblock, der Lagerblock, der Durchbrechungsblock und/oder das Spreizelement
können ebenso wie der Einsatz aus Kunststoff bestehen.
[0024] Das Hohlprofil besteht bevorzugt aus Feinkornbaustahl, kann jedoch auch aus anderen
Materialien bestehen.
[0025] Um eine Eignung des erfindungsgemäßen Schutzbeschlags für eine höhere Schutzklasse
zu erreichen, kann der Einsatz aus einem KunststoffMetall-Verbund oder vollständig
aus Metall gefertigt werden. Ein zusätzliche Erhöhung der Schutzklasse ist möglich,
wenn der Einsatz, das Hohlprofil und insbesondere auch die Bohrschutzplatte als einstückiger
Metallblock ausgeführt werden.
[0026] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0027] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen erläutert; in diesen zeigen:
- Figur 1
- eine dreidimensionale Explosionszeichnung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schutzbeschlags in einer Vorderansicht,
- Figur 2
- eine Darstellung gemäß Figur 1 in Rückansicht,
- Figur 3
- eine dreidimensionale Explosionszeichnung eines erfindungsgemäßen Einsatzes in einer
Rückansicht,
- Figur 4
- eine Darstellung gemäß Figur 3 in Vorderansicht,
- Figur 5
- eine dreidimensionale Ansicht eines Einsatzes gemäß Figur 3 und 4 im montierten Zustand,
- Figur 6
- eine dreidimensionale Ansicht gemäß Figur 5 in Vorderansicht,
- Figur 7
- einen Schnitt durch einen Teilbereich eines erfindungsgemäßen Schutzbeschlags gemäß
der Figuren 1 bis 6,
- Figur 8
- einen Schnitt durch einen Teilbereich eines Schutzbeschlags gemäß Stand der Technik,
- Figur 9
- eine teilweise aufgebrochene dreidimensionale Darstellung eines fertig montierten
Schutzbeschlags gemäß der Figuren 1 bis 7,
- Figur 10
- eine dreidimensionale Darstellung eines komplett montierten Schutzbeschlags gemäß
Figur 9, und
- Figur 11
- eine dreidimensionale Explosionszeichnung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schutzbeschlags in einer Rückansicht,
- Figur 12
- eine Darstellung gemäß Figur 11 in Vorderansicht,
- Figur 13
- eine dreidimensionale Explosionszeichnung des in Figur 12 im montierten Zustand dargestellten
Fixier- und Lagerblocks,
- Figur 14
- eine dreidimensionale Darstellung eines komplett montierten Schutzbeschlags gemäß
den Figuren 11 bis 13 in Rückansicht,
- Figur 15
- eine dreidimensionale Explosionszeichnung eines zur Kopplung mit einem Türknopf geeigneten
erfindungsgemäßen Schutzbeschlags gemäß den Figuren 1 bis 10 in einer Rückansicht,
- Figur 16
- eine Darstellung gemäß Figur 15 in Vorderansicht,
- Figur 17
- eine dreidimensionale Darstellung eines komplett montierten Schutzbeschlags gemäß
den Figuren 15 und 16 in Rückansicht,
- Figur 18
- eine dreidimensionale Explosionszeichnung eines zur Kopplung mit einem Türknopf geeigneten
erfindungsgemäßen Schutzbeschlags gemäß den Figuren 11 bis 14 in einer Rückansicht,
- Figur 19
- eine Darstellung gemäß Figur 18 in Vorderansicht, und
- Figur 20
- eine dreidimensionale Darstellung eines komplett montierten Schutzbeschlags gemäß
den Figuren 18 und 19 in Rückansicht.
[0028] Die Explosionszeichnung gemäß Figur 1 zeigt ein im Querschnitt rechtekkiges Hohlprofil
1, welches aus Metall gefertigt ist und bei dem das Verhältnis Breite zu Tiefe ungefähr
5 : 1 beträgt. An seinen beiden Stirnseiten 2 ist das Hohlprofil 1 offen, so daß der
vom Hohlprofil 1 umschlossene Innenraum über die beiden Stirnseiten 2 zugänglich ist.
[0029] Das Hohlprofil 1 besitzt insgesamt drei Durchbrechungen 3 für eine entsprechende
Anzahl von Gewindenocken 4, wobei diese Durchbrechungen 3 über die Länge des Hohlprofils
1 im wesentlichen gleichmäßig verteilt sind. Auf der in Figur 1 sichtbaren Vorderseite
des Hohlprofils 1 besitzen die Durchbrechungen 3 die Form eines Sechskants, so daß
die SechskantKöpfe von Gewindennocken 4 durch die Durchbrechungen 3 gesteckt werden
können. Auf der in Figur 1 nicht sichtbaren Rückseite des Hohlprofils 1 besitzen die
Durchbrechungen 3 eine kreisrunde Form (siehe Figur 2), deren Größe derart bemessen
ist, daß von der Rückseite des Hohlprofils 1 Schrauben zur Befestigung des Schutzbeschlags
an einem Türblatt in die Gewindenocken 4 eingeschraubt werden können.
[0030] Weiterhin ist das Hohlprofil 1 mit einer zusätzlichen Durchbrechung 5 versehen, die
sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur mittleren Durchbrechung 3 befindet und zur
Aufnahme des Ansatzes 6 bzw. des Dorns 7 eines Drückers 8 geeignet ist. Die Durchbrechung
5 besitzt eine kreisrunde Form, und ihr Durchmesser ist auf der Vorderseite des Hohlprofils
1 an den Durchmesser des Drückerhalses 6 angepaßt. Auf der Rückseite des Hohlprofils
1 ist der Durchmesser der Durchbrechung 5 geringer bemessen als auf der Vorderseite.
[0031] Schließlich besitzt das Hohlprofil 1 in seinem unteren Abschnitt noch eine Durchbrechung
9 für einen Schließzylinder, deren Form an den Außenumfang handelsüblicher Profilzylinder
angepaßt ist.
[0032] In das Hohlprofil 1 ist insbesondere über dessen obere Stirnseite 2 ein aus Kunststoff
bestehender Einsatz 10 einschiebbar, dessen Außenmaße im wesentlichen den Innenmaßen
des Hohlprofils 1 entsprechen. Dieser Einsatz wird nachfolgend anhand der Figuren
3 bis 5 noch eingehend beschrieben.
[0033] Nach dem Einschieben des Einsatzes 10 in das Hohlprofil 1 werden die Gewindenocken
4 über die Durchbrechungen 3 des Hohlprofils 1 in den Einsatz 10 eingesetzt, wobei
sie soweit in den Einsatz 10 hineinbewegbar sind, daß zwischen den Sechskant-Köpfen
der Gewindenocken 4 und der Innenseite des Hohlprofils 1 noch ein gewisser Spalt verbleibt.
Ein entsprechender Spalt besteht auch zwischen der dem Türblatt (nicht dargestellt)
abgewandten Vorderseite des Einsatzes 10 und der Innenseite des Hohlprofils 1, so
daß beispielsweise über die untere Stirnseite 2 des Hohlprofils 1 zwischen den Einsatz
10 und die Innenseite des Hohlprofils 1 eine Bohrschutzplatte 12 einschiebbar ist,
welche den Einsatz 10 auf seiner Vorderseite weitgehend vollflächig abdeckt. Die bevorzugt
aus gehärtetem Edelstahl bestehende Bohrschutzplatte 12 besitzt eine an den Außenumfang
des Drückerhalses 6 angepaßte Durchbrechung 5' sowie eine an den Außenumfang handelsüblicher
Profilzylinder angepaßte Durchbrechung 9', wobei die beiden Durchbrechungen 5' und
9' bei in das Hohlprofil 1 eingesetzter Bohrschutzplatte 12 mit den entsprechenden
Durchbrechungen 5, 9 des Hohlprofils 1 ausgerichtet sind.
[0034] Nach dem Einschieben der Bohrschutzplatte 12 in das Hohlprofil 1 sind die zuvor in
den Einsatz 10 eingesetzten und dort verdrehsicher gehaltenen Gewindenocken 4 von
der Bohrschutzplatte 12 abgedeckt, so daß diese von der Vorderseite des Schutzbeschlags
gegen den Angriff eines Bohrwerkzeugs geschützt sind.
[0035] Die zusammengesetzte Einheit aus Hohlprofil 1, Einsatz 10, Gewindenokken 4 und Bohrschutzplatte
12 kann schließlich von einer gestalterisch ansprechend gestalteten Abdeckkappe 13
vollständig abgedeckt werden, wobei diese Abdeckkappe 13 Durchbrechungen 5" und 9"
aufweist, die mit den Durchbrechungen 5' und 9' der Bohrschutzplatte 12 bei montiertem
Schutzbeschlag ausgerichtet sind.
[0036] Nach Anbringung der Abdeckkappe 13 kann der Drücker 8 durch die Durchbrechungen 5",
5' und 5 eingesetzt und auf eine nachstehend noch erläuterte Art und Weise fixiert
werden, wobei die Montage von Hohlprofil 1, Einsatz 10, Gewindenocken 4, Bohrschutzplatte
12, Abdeckkappe 13 und Drücker 8 bereits werkseitig vollständig erfolgen kann, so
daß der komplette Schutzbeschlag fertig montiert auslieferbar ist.
[0037] Figur 2 zeigt eine rückseitige Ansicht der Darstellung gemäß Figur 1. Über die Darstellung
gemäß Figur 1 hinaus ist Figur 2 zu entnehmen, daß der Drückerdorn 7 des Drückers
8 aus der türblattseitigen Stirnseite 14 des Drückerhalses 6 hervorsteht, wobei der
Drückerdorn 7 einen rotationssymmetrischen Querschnitt besitzt. Weiterhin ist aus
Figur 2 erkennbar, daß die Abdeckkappe 13 eine wannenförmige Struktur besitzt, so
daß die Einheit aus Hohlprofil 1, Einsatz 10, Gewindenocken 4 und Bohrschutzplatte
12 vollständig in der Abdeckkappe 13 aufgenommen werden können.
Schließlich ist Figur 2 zu entnehmen, daß die Durchbrechungen 3 auf der Rückseite
des Hohlprofils 1 kleinere Abmessungen besitzen als auf der Vorderseite.
[0038] Figur 3 zeigt eine dreidimensionale Explosionsdarstellung des Einsatzes 10 gemäß
der Figuren 1 und 2. Der Einsatz 10 besteht dabei im wesentlichen aus einem Grundkörper
15, einem Fixierblock 16, einem Lagerblock 17, einem Spreizelement 18 und einem Durchbrechungsblock
19. In Figur 3 ist, wie auch in Figur 2, die Rückseite, d.h. die dem Türblatt zugewandte
Seite des Einsatzes 10 dargestellt.
[0039] An seinen beiden stirnseitigen Enden 20 ist der Grundkörper 15 mit Federvorsprüngen
21 versehen, über die die Abdeckkappe 13 (Figur 1, 2) mit dem Grundkörper 15 über
eine Rast- oder Schnappverbindung koppelbar ist. Die Federvorsprünge 21 sind dementsprechend
so angeordnet, daß sie bei in das Hohlprofil 1 eingesetztem Einsatz 10 aus den Stirnseiten
2 des Hohlprofils 1 hervorstehen, um so in Eingriff mit der Abdeckplatte 13 gelangen
zu können.
[0040] Der Grundkörper 15 weist eine im wesentlichen quadratische Durchbrechung 22 auf,
in welche der Durchbrechungsblock 19 im Klemm- bzw. Preßsitz einsetzbar ist, wobei
der Durchbrechungsblock 19 seinerseits wiederum eine kreisrunde Durchbrechung 5"'
besitzt, deren Durchmesser der Durchbrechung 5 auf der Vorderseite des Hohlprofils
1 entspricht.
[0041] Die Durchbrechung 22 befindet sich im Bereich einer auf der Rückseite des Grundkörpers
15 vorgesehenen Aussparung 23, welche eine im wesentlichen rechteckige Form besitzt
und in die mittels Preß- oder Klemmsitz der Fixierblock 16 einsetzbar ist.
[0042] Unterhalb der Durchbrechung 22 ist im Bereich der Aussparung 23 eine weitere Durchbrechung
3' vorgesehen, die sich über die Gesamttiefe des Grundkörpers 15 erstreckt und eine
Sechskant-Form aufweist, um so den Kopf eines Gewindenockens 4 verdrehsicher im Grundkörper
15 halten zu können. Im oberen und unteren Bereich des Grundkörpers 15 ist jeweils
eine weitere, entsprechende Durchbrechung 3' vorgesehen. Die Durchbrechungen 3' sind
bei in das Hohlprofil 1 eingeschobenem Einsatz 10 mit den Durchbrechungen 3 des Hohlprofils
1 ausgerichtet.
[0043] Oberhalb der Durchbrechung 22 befindet sich im Bereich der Aussparung 23 eine weitere,
kreisrunde Durchbrechung 24, deren Funktion nachfolgend mit Bezug auf das Spreizelement
18 noch erläutert wird.
[0044] Der Fixierblock 16 besitzt eine dem Türblatt zugewandte Oberseite 25 und eine dem
Türblatt abgewandte und damit dem Boden der Aussparung 23 zugewandte Unterseite 26.
Er ist mit durchgängigen, jeweils kreisrunden Durchbrechungen 27, 5"" und 24' versehen.
Die Durchbrechung 27 dient der Aufnahme des Außenbereichs der sich über die gesamte
Tiefe des Grundkörpers 15 erstreckenden Durchbrechung 3', die Durchbrechung 5"" dient
ebenso wie die Durchbrechung 5"' im Durchbrechungsblock 19 und die Durchbrechungen
5 und 5' im Hohlprofil 1 und in der Bohrschutzplatte 12 zur Aufnahme des Drückerhalses
6. Die Funktion der Durchbrechung 24' wird wiederum nachfolgend unter Bezugnahme auf
das Spreizelement 18 erläutert.
[0045] Der Lagerblock 17, der von der Unterseite 26 des Fixierblocks 16 her in diesen unter
Preß- bzw. Klemmsitz einsetzbar ist, weist einen sich fast über die gesamte Tiefe
des Fixierblocks 16 erstreckenden Lagerring 28 auf, der besonders gute Gleiteigenschaften
besitzt, um so eine Führung für den um seine Längsachse drehbaren Drückerdorn 7 zu
bilden. Der Außenumfang des Lagerblocks 17 weist ebenso wie der Außenumfang des Durchbrechungsblocks
19 eine quadratische Form auf.
[0046] Ebenfalls von der Unterseite 26 des Fixierblocks 16 her ist in diesen das Spreizelement
18 einsetzbar, wobei dieses Spreizelement 18 drehbar, also nicht unter Preß- oder
Klemmsitz, im Fixierblock 16 gehalten ist.
[0047] Weiterhin ist in Figur 3 noch ein Riegelblech 29 gezeigt, welches aus elastischem
Metall gefertigt ist und einen im wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt 30 aufweist,
dessen Durchmesser bei entspanntem Riegelblech dem Außendurchmesser des Nutgrundes
einer ringförmigen Fixiernut entspricht, die am Drückerdorn 7 vorgesehen ist und in
Verbindung mit Figur 7 noch näher erläutert wird.
[0048] An seiner Oberseite geht der Ausschnitt 30 in einen Betätigungsschlitz 31 über, über
den der Ausschnitt 30 unter Vergrößerung seines Durchmessers aufspreizbar ist, wobei
der Durchmesser des aufgespreizten Ausschnitts 30 zumindest so groß ist wie der Durchmesser
des Drückerdorns 7 außerhalb des Bereichs der Fixiernut (siehe Figur 7).
[0049] Auf der dem Betätigungsschlitz 31 abgewandten Seite weist das Riegelblech 29 einen
zusätzlichen, im wesentlichen ebenfalls kreisförmigen Ausschnitt 32 auf, dessen Durchmesser
so bemessen ist, daß der Ausschnitt 32 über den Außenumfang der Durchbrechung 3' des
Grundkörpers 15 geschoben werden kann.
[0050] Der Boden der Aussparung 23 des Grundkörpers 15 ist mit zwei Fortsätzen 33 versehen,
welche zum einen in den Betätigungsschlitz 31 und zum anderen in den Verbindungsbereich
34 zwischen den beiden Ausschnitten 30 und 32 eingreifen, so daß die Lage des Riegelblechs
29 in der Aussparung 23 letztlich durch den Außenumfang der Durchbrechung 3' und die
beiden Fortsätze 33 fixiert wird.
[0051] Figur 4 zeigt eine Darstellung gemäß Figur 3 in Vorderansicht, wobei hier jeweils
die gleichen Bezugszeichen verwendet sind.
[0052] Bei der Montage des Einsatzes 10 wird folgendermaßen vorgegangen:
[0053] Zuerst wird das Riegelblech 29 in die Aussparung 23 eingelegt, wobei die erwähnte
Positionierung durch die Elemente 3' und 33 erfolgt. Anschließend werden der Lagerblock
17 und das Spreizelement 18 in den Fixierblock 16 eingesetzt, woraufhin dann der Fixierblock
16 gemeinsam mit Lagerblock 17 und Spreizelement 18 in die Aussparung 23 des Grundkörpers
15 eingeschoben und dort mittels Preß- oder Klemmsitz fixiert wird. Der Fixierblock
16 besitzt dabei auf seiner Unterseite 26 eine Aussparung 35, die so bemessen ist,
daß das Riegelblech 29 bei eingesetztem Fixierblock 16 in der Ebene seiner flächigen
Erstreckung beweglich bleibt, so daß ein Aufspreizen des Ausschnitts 30 weiterhin
möglich ist.
[0054] Diese Aufspreizmöglichkeit ist dadurch gegeben, daß das Spreizelement 18 auf seiner
dem Riegelblech 29 zugewandten Seite einen (insbesondere in Figur 4 erkennbaren) Steg
36 besitzt, welcher im montierten Zustand in den Betätigungsschlitz 31 des Riegelblechs
29 eingreift. Steg 36 und Betätigungsschlitz 31 sind im entspannten Zustand des Riegelblechs
29 miteinander in Längsrichtung ausgerichtet. Auf der dem Steg 36 abgewandten Seite
ist das Spreizelement 18 mit einem wiederum als Schlitz ausgebildeten Werkzeugangriffsmerkmal
37 versehen, so daß das Spreizelement 18 beispielsweise mittels eines Schraubenziehers
verdrehbar ist. Ein solcher Schraubenzieher kann durch die Durchbrechung 24' des Fixierblocks
16 im montierten Zustand des Einsatzes 10 in den Schlitz 37 eingeführt werden. Die
Durchbrechung 24 im Boden der Aussparung 23 stellt sicher, daß der Steg 36 bei einem
Verdrehen des Spreizelements 18 nicht durch Reibung am Boden der Aussparung 23 blockiert
oder behindert wird.
[0055] Vor oder nach der Montage von Grundkörper 15, Riegelblech 29, Spreizelement 18, Lagerblock
17 und Fixierblock 16 kann der Durchbrechungsblock 19 in die Durchbrechung 22 des
Grundkörpers 15 eingesetzt werden, so daß der Einsatz einschließlich Riegelblech 29
komplett montiert ist.
[0056] Nach der beschriebenen Montagefolge ist der Einsatz 10 in Verbindung mit einem Türdrücker
8 verwendbar. In einer alternativen Montagemöglichkeit wird lediglich der Fixierblock
16 in die Aussparung 23 des Grundkörpers 15 eingeschoben, ohne daß zuvor das Riegelblech
29, das Spreizelement 18 und der Lagerblock 17 montiert wurden, wobei in diesem Fall
auch der Durchbrechungsblock 19 nicht in die Durchbrechung 22 eingesetzt wird. Bei
dieser letztgenannten Variante ergibt sich letztlich eine Vierkant-Durchbrechung 22
im Einsatz 10, was ermöglicht, daß anstelle eines Türdrückers 8 ein mit einem Vierkant
ausgestatteter Türknopf montiert werden kann. Der erfindungsgemäße Schutzbeschlag
ist somit wahlweise für Türdrücker oder Türknöpfe einsetzbar.
[0057] Figur 5 zeigt eine Ansicht gemäß den Figuren 3 und 4, wobei hier ein fertig montierter
Einsatz 10 dargestellt ist. Aus dieser Darstellung ist besonders gut erkennbar, daß
der Schlitz 37 des Spreizelements 18 durch die Durchbrechung 24' des Fixierblocks
16 betätigbar ist. Weiterhin ist zu erkennen, daß das Riegelblech 29 im Bereich des
Ausschnitts 30 in die Aufnahme für den Drückerdorn 7 hineinragt, so daß hier letztlich
ein Eingriff in eine Fixiernut des Drückerdorns 7 möglich wird.
[0058] Figur 6 zeigt den fertig montierten Einsatz gemäß Figur 5 von seiner Vorderseite,
d.h. zu sehen ist hier die dem Türblatt abgewandte Seite des Einsatzes 10. Aus der
Darstellung gemäß Figur 6 ist besonders gut zu entnehmen, wie der Durchbrechungsblock
19 in die Durchbrechung 22 des Grundkörpers 15 eingepaßt ist. Wie auch in Figur 5
ist in Figur 6 der Lagerring 28 sowie das in die Drückerdornaufnahme hineinragende
Riegelblech 29 zu erkennen.
[0059] Figur 7 zeigt schematisch einen Schnitt durch denjenigen Bereich eines erfindungsgemäßen
Schutzbeschlags, in dem der Drückerdorn 7 mittels des Riegelblechs 29 fixiert ist.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde der Einsatz 10 in Figur 7 einstückig und das
Riegelblech 29 nur ausschnittsweise dargestellt.
[0060] An den Drückerhals 6 schließt sich der Drückerdorn 7 an, welcher aus der türblattseitigen
Stirnseite 2 des Drückerhalses 6 hervorsteht. Der Durchmesser des Drückerdorns 7 ist
geringer bemessen als der Durchmesser des Drückerhalses 6 und kann beispielsweise
16 mm betragen.
[0061] Beabstandet von der Stirnseite 2 des Drückerhalses 6 ist der Drückerdorn 7 mit einer
als umlaufende Ringnut ausgebildeten Fixiernut 38 versehen, deren Tiefe ungefähr 1
mm betragen kann. Die dem Drückerhals 6 zugewandte Seite der Fixiernut 38 ist in einem
Abstand d von 1,7 mm zur Stirnseite 2 des Drückerhalses 6 vorgesehen.
[0062] Der Drückerdorn 7 ist in eine entsprechende Durchbrechung des Einsatzes 10 eingeschoben
und dort drehbar gelagert. Der Einsatz 10 ist dabei zuvor auf die vorstehend beschriebene
Weise in das Hohlprofil 1 gemeinsam mit einer Bohrschutzplatte 12 eingeschoben worden.
[0063] Im Einsatz 10 ist das Riegelblech 29 gehalten, welches in die Fixiernut 38 eingreift,
um so den Drückerdorn 7 in Axialrichtung zu fixieren.
[0064] Die in der Bohrschutzplatte 12 und in der dem Türblatt abgewandten Seite des Hohlprofils
1 vorgesehenen Durchbrechungen sind so groß bemessen, daß sie den Drückerhals 6 aufnehmen
können. Entsprechendes gilt für die Abdeckung 13, welche den gesamten Schutzbeschlag
in gestalterisch ansprechender Weise abdeckt.
[0065] Figur 7 zeigt also, daß eine nur um den Abstand d von der Stirnseite 2 des Drückerhalses
6 beabstandeten Fixiernut 38 dazu verwendet werden kann, den Drückerdorn 7 im Beschlag
zu fixieren, wobei gleichzeitig aufgrund des Hohlprofils 1 und der Bohrschutzplatte
12 ein ausreichend hohes Maß an Sicherheit erzielbar ist. Insofern können handelsübliche
Drücker, bei denen der Abstand zwischen Fixiernut 38 und Stirnseite 2 beispielsweise
1,7 mm beträgt, problemlos und ohne jede weitere Modifikation in Verbindung mit dem
erfindungsgemäßen Schutzbeschlag zum Einsatz gelangen. Hierin besteht der wesentliche
Unterschied gegenüber Schutzbeschlägen gemäß Stand der Technik, die beispielhaft in
Figur 8 veranschaulicht sind.
[0066] Gemäß Figur 8 ist der Drückerdorn 7 in einer Durchbrechung einer Stahlplatte 40 gelagert,
die die Schutzfunktion des Beschlags erfüllt. Die Dicke z der Stahlplatte 40 kann
beispielsweise 12 mm betragen. Bei dieser Anordnung ist ohne Schwierigkeiten erkennbar,
daß die üblicherweise im Drückerdorn 7 vorgesehene Ringnut 38 nicht zur Fixierung
des Drückerdorns im Beschlag verwendet werden kann, sondern daß hier eine zusätzliche
Nut 39 vorgesehen werden muß, deren Abstand von der Stirnseite 2 des Drückerhalses
6 an die Dicke der Stahlplatte 40 angepaßt ist. Die Vorsehung dieser zusätzlichen
Nut 39 bedingt auf nachteilige Weise einen zusätzlichen Arbeitsschritt und verhindert,
daß handelsübliche Drücker ohne Modifikation zum Einsatz gelangen können.
[0067] Die Figuren 9 und 10 veranschaulichen die Anordnung der vorstehend beschriebenen
Einzelteile des erfindungsgemäßen Schutzbeschlags nochmals in seinem fertig montierten
Zustand.
[0068] Figur 11 zeigt eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schutzbeschlags,
welcher für eine höhere Schutzklasse geeignet ist als der in den Figuren 1 bis 10
dargestellte Beschlag.
[0069] Im Unterschied zu dem Beschlag gemäß der Figuren 1 bis 10 sind die vorstehend beschriebenen
Bauteile Einsatz, Hohlprofil und Bohrschutzplatte als einstückiger, massiver Metallblock
41 ausgebildet. Der Metallblock 41 weist eine Durchbrechung 9 für einen Profilzylinder
und eine Ausnehmung 42 für einen Fixier- und Lagerblock 43 auf. Der Fixier- und Lagerblock
43 ist dabei im montierten Zustand weitgehend formschlüssig in der Ausnehmung 42 aufgenommen,
wobei eine Fixierung des Fixier- und Lagerblocks 43 in der Ausnehmung 42 mittels zweier
Schrauben 44 erfolgt.
[0070] Der bevorzugt aus Kunststoff bestehende Fixier- und Lagerblock 43 besitzt eine kreisrunde
Durchbrechung 5, welche mit ihrer Innenwandung gleichzeitig ein Lager für den Drückerdorn
7 eines Drückers 8' bildet.
[0071] Die Ausnehmung 42 ist mit einer im wesentlichen quadratischen Durchbrechung 22 versehen,
in welche ein Durchbrechungsblock 19 mit einer kreisrunden Durchbrechung 5"' einsetzbar
ist.
[0072] Im montierten Zustand wird der Beschlag gemäß Figur 11 von einer Abdeckkappe 13 abgedeckt,
wobei die Abdeckkappe 13 eine Durchbrechung 9" für einen Profilzylinder sowie eine
kreisrunde Durchbrechung 5" für den Drückerhals 6 des Drückers 8' aufweist.
[0073] Figur 12 zeigt eine Vorderansicht der Darstellung gemäß Figur 11, wobei hier im Unterschied
zu Figur 11 im Metallblock 41 bereits ein Profilzylinder 45 montiert ist.
[0074] Der Aufbau des Fixier- und Lagerblocks 43 in seiner Ausführung gemäß Figur 12 wird
nachfolgend im Zusammenhang mit Figur 13 erläutert, die eine Explosionszeichnung des
in Figur 12 dargestellten Fixier- und Lagerblocks 43 zeigt.
[0075] Der Fixier- und Lagerblock 43 weist auf seiner dem Drücker 8' (Figur 12) zugewandten
Seite eine Aussparung 35 auf, in welche ein zweiteiliges Riegelblech 46 einsetzbar
ist, dessen beide Hälften spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet und gelenkig miteinander
verbunden sind. Das Riegelblech 46 wird in der Aussparung 35 durch eine Feder 47 derart
unter Vorspannung gehalten, daß die beiden Hälften, die gemeinsam eine im wesentlichen
kreisrunde Aussparung bilden, gegeneinander verspannt werden, so daß sich die genannte
Aussparung nur unter Überwindung der Federkraft aufweiten läßt.
[0076] Diese Aufweitung läßt sich durch das Verschieben eines Spreizschiebers 48 erreichen,
welcher ebenfalls im Fixier- und Lagerblock gehalten ist. Der Spreizschieber 48 greift
dabei in einen Zwischenraum 49 ein, welcher zwischen den beiden Hälften des Riegelblechs
46 ausgebildet ist.
[0077] Bei montiertem Schutzbeschlag greift das Riegelblech 46 in eine am Drükkerdorn 7
(Figur 11) ausgebildete Fixiernut ein, und zwar entsprechend dem in Verbindung mit
Figur 7 bereits erläuterten Prinzip.
[0078] Figur 14 zeigt eine dreidimensionale Darstellung eines komplett montierten Schutzbeschlags
gemäß den Figuren 11 bis 13 in Rückansicht, allerdings ohne den in Figur 12 dargestellten
Profilzylinder 45.
[0079] Aus Figur 14 ist zu ersehen, daß der Drückerdorn 7, der Fixier- und Lagerblock 43
und die Schrauben 44 im wesentlichen mit der Rückseite des Metallblocks 41 abschließen,
so daß der Gesamtbeschlag flächig auf einem Türblatt aufliegen und dort montiert werden
kann.
[0080] Figur 15 zeigt einen zur Kopplung mit einem Türknopf geeigneten erfindungsgemäßen
Schutzbeschlag gemäß den Figuren 1 bis 10 in einer Rückansicht.
[0081] Wenn man einen Beschlag gemäß den Figuren 1 bis 10 nicht mit einem Türdrücker, sondern
mit einem Türknopf koppeln möchte, können exakt die gleichen Bauteile verwendet werden,
wie bei der Kopplung mit einem Türdrücker. Es müssen lediglich die beispielsweise
in Figur 3 dargestellten Teile Lagerblock 17, Spreizelement 18, Riegelblech 29 und
Durchbrechungsblock 19 weggelassen werden wodurch sich im Bereich der Durchbrechung
22 (siehe Figur 3) eine quadratische Form ergibt, die an den Außenumfang eines im
wesentlichen quadratischen Bereichs 50 eines Knopfhalses 51 angepaßt ist. Da der Bereich
50 formschlüssig in der quadratischen Ausnehmung 22 aufgenommen wird, ist eine Drehung
des Knopfhalses 51 um seine Längsachse zuverlässig verhindert.
[0082] Der Knopfhals 51 weist an seinem stirnseitigen Ende einen Gewindefortsatz 52 auf,
welcher durch die Durchbrechung 22 gesteckt und auf der Rückseite des Hohlprofils
1 mittels einer Mutter 53 und einer Beilagscheibe 54 fixiert werden kann, so daß der
Türknopf fest im Beschlag gehalten ist.
[0083] Figur 16 zeigt eine Figur 15 entsprechende Anordnung in Vorderansicht mit noch nicht
in die Abdeckung 13 eingesetztem Hohlprofil 1.
[0084] Figur 17 zeigt den fertig montierten Beschlag gemäß den Figuren 15 und 16 in Rückansicht.
Hier ist zu erkennen, daß die Mutter 53 auf den Gewindefortsatz 52 zur Fixierung des
Knopfes aufgeschraubt ist.
[0085] Die Figuren 18 bis 20 veranschaulichen, daß auch ein Beschlag gemäß den Figuren 11
bis 14 zur Kopplung mit einem Türknopf geeignet ist, wenn die Bauteile Riegelblech
46, Feder 47, Spreizschieber 48 und Durchbrechungsblock 19 nicht montiert werden.
Durch das Weglassen der genannten Teile ergibt sich wiederum eine quadratische Durchbrechung
22, die zur Aufnahme eines entsprechenden Bereichs eines Knopfhalses 51 geeignet ist,
wie dies bereits in Verbindung mit den Figuren 15 bis 17 erläutert wurde.
Bezugszeichenliste
[0086]
- 1
- Hohlprofil
- 2
- Stirnseite
- 3
- Durchbrechungen
- 4
- Gewindenocken
- 5
- Durchbrechung
- 6
- Drückerhals
- 7
- Drückerdorn
- 8
- Drücker
- 8'
- Drücker
- 9
- Durchbrechung
- 10
- Einsatz
- 11
- Vorderseite des Einsatzes
- 12
- Bohrschutzplatte
- 13
- Abdeckkappe
- 14
- Stirnseite des Drückerhalses
- 15
- Grundkörper
- 16
- Fixierblock
- 17
- Lagerblock
- 18
- Spreizelement
- 19
- Durchbrechungsblock
- 20
- stirnseitige Enden
- 21
- Federvorsprünge
- 22
- Durchbrechung
- 23
- Aussparung
- 24
- Durchbrechung
- 25
- Oberseite
- 26
- Unterseite
- 27
- Durchbrechung
- 28
- Lagerring
- 29
- Riegelblech
- 30
- Ausschnitt
- 31
- Betätigungsschlitz
- 32
- Ausschnitt
- 33
- Fortsätze
- 34
- Verbindungsbereich
- 35
- Aussparung
- 36
- Steg
- 37
- Schlitz
- 38
- Fixiernut
- 39
- Fixiernut
- 40
- Stahlplatte
- 41
- Metallblock
- 42
- Ausnehmung
- 43
- Fixier- und Lagerblock
- 44
- Schrauben
- 45
- Profilzylinder
- 46
- Riegelblech
- 47
- Feder
- 48
- Spreizschieber
- 49
- Zwischenraum
- 50
- Halsbereich
- 51
- Knopfhals
- 52
- Gewindefortsatz
- 53
- Mutter
- 54
- Beilagscheibe
1. Schutzbeschlag für Türen mit einem biegesteifen Metallprofil, einem Bohrschutz und
einer Aufnahme für einen Drücker (8, 8') mit einem Drückerhals (6), aus dessen türblattseitiger
Stirnseite (2) ein Drükkerdorn (7) mit rotationssymmetrischem Querschnitt hervorsteht
und welcher mit einer Fixiernut (38) versehen ist,
dadurch
gekennzeichnet,
daß die dem Drückerhals (6) zugewandte Seite der Fixiernut (38) einen Abstand von
maximal 2 mm, bevorzugt von 1,7 mm zur Stirnseite des Drückerhalses aufweist, und
daß die Fixiernut (38) gemeinsam mit einem in diese eingreifenden Fixierelement (29)
bei montiertem Schutzbeschlag innerhalb des insbesondere als Hohlprofil (1) ausgebildeten
Metallprofils angeordnet ist.
2. Schutzbeschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in das Hohlprofil (1) in Richtung dessen Längsachse ein Einsatz (10) einschiebbar
ist, in welchem das Fixierelement (29) gehalten ist.
3. Schutzbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlprofil (1) senkrecht zu seiner Längsachse orientierte Durchbrechungen
(5, 9, 3) für den Drückerhals (6), für einen Schließzylinder und/oder für Gewindenocken
(4) zur Fixierung des Schutzbeschlags an einem Türblatt aufweist.
4. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz (10) Durchbrechungen (5"', 5"", 3') für den Drückerdorn (7), für einen
Schließzylinder und/oder für Gewindenocken (4) zur Fixierung des Schutzbeschlags an
einem Türblatt aufweist, die bei montiertem Schutzbeschlag mit den entsprechenden
Durchbrechungen (5, 9, 3) des Hohlprofils ausgerichtet sind.
5. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen die dem Türblatt abgewandte Seite des Einsatzes (10) und die Innenseite
des Hohlprofils (1) eine Bohrschutzplatte (12) einschiebbar ist, wobei insbesondere
die Bohrschutzplatte (12) Durchbrechungen (5', 9') für den Drückerhals (6) und/oder
für einen Schließzylinder aufweist, die bei montiertem Schutzbeschlag mit den entsprechenden
Durchbrechungen (5, 9, 3; 5"', 5"", 3') des Hohlprofils (1) und/oder des Einsatzes
(10) ausgerichtet sind, wobei die Bohrschutzplatte (12) Gewindenocken (4) zur Fixierung
des Schutzbeschlags an einem Türblatt außenseitig abdeckt.
6. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz (10) ein hohlzylindrisches, insbesondere gute Gleiteigenschaften besitzendes
Lager (28) für den Drückerdorn (7) aufweist.
7. Schutzbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fixierelement als elastisches Riegelblech (29) ausgebildet ist und/oder daß
das Riegelblech (20) einen im wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt (30) aufweist,
dessen Durchmesser dem Außendurchmesser des Nutgrundes der ringförmigen Fixiernut
(38) entspricht, wobei insbesondere der Ausschnitt (30) auf einer Seite in einen Betätigungsschlitz
(31) übergeht, über den der Ausschnitt (30) unter Vergrößerung seines Durchmessers
aufspreizbar ist, wobei der Durchmesser des aufgespreizten Ausschnitts (30) zumindest
so groß ist wie der Durchmesser des Drückerdorns (7) außerhalb des Bereichs der Fixiernut
(38).
8. Schutzbeschlag nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Riegelblech (29) auf der dem Betätigungsschlitz (31) abgewandten Seite einen
zusätzlichen, im wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt (32) aufweist, welcher in Richtung
des ersten, im wesentlichen kreisförmigen Ausschnitts (30) offen ist und durch den
ein Gewindenocken (4) bewegbar ist.
9. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Riegelblech (29) in einer türblattseitig vorgesehenen Vertiefung (23) des
Einsatzes gehalten ist, wobei insbesondere die Vertiefung (23) nach Einsetzen des
Riegelblechs (29) durch einen Fixierblock (16) verschließbar ist, so daß das Riegelblech
(29) zwischen diesem Fixierblock (16) und der dem Türblatt zugewandten Seite der Vertiefung
(23) gehalten ist.
10. Schutzbeschlag nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Riegelblech (29) derart gehalten ist, daß der Ausschnitt (30) gemäß Anspruch
9 weiterhin aufspreizbar ist.
11. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Fixierblock (16) ein drehbares Spreizelement (18) vorgesehen ist, das auf seiner
dem Türblatt abgewandten Seite einen in den Betätigungsschlitz (31) des Riegelblechs
(29) eingreifenden Steg (36) und auf seiner dem Türblatt zugewandten Seite ein Werkzeugangriffsmerkmal
(37) aufweist.
12. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fixierblock (16) mit Durchbrechungen (5"", 27) für den Drückerdorn (7) und
für einen Gewindenocken (4) zur Fixierung des Schutzbeschlags an einem Türblatt aufweist.
13. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Lager (28) für den Drückerdorn (7) im Fixierblock (16) vorgesehen ist, wobei
insbesondere das Lager durch einen in den Fixierblock (16) einsetzbaren Lagerblock
(17) gebildet ist, dessen Außenumfang eine Vierkantform besitzt, und daß die im Einsatz
(10) vorgesehene Durchbrechung (5'") für den Drückerdorn (7) in einem Durchbrechungsblock
(19) vorgesehen ist, der in den Einsatz (10) einsetzbar ist und dessen Außenumfang
ebenfalls eine Vierkantform aufweist.
14. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fixierblock (16) im Einsatz (10), der Lagerblock (17) im Fixierblock (16)
und/oder der Durchbrechungsblock (19) im Einsatz (10) mittels Preßpassung gehalten
sind.
15. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz (10) an seinen kurzen Stirnseiten (20) mit aus dem Hohlprofil (1)
hervorstehenden Federvorsprüngen (21) versehen ist, über die eine, einen Bestandteil
des Schutzbeschlags darstellende Abdeckkappe (13) mit dem Einsatz (10) über eine Schnappverbindung
koppelbar ist.
16. Schutzbeschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz (10) ein- oder mehrteilig ausgebildet ist, und/oder daß der Einsatz
(10), der Fixierblock (16), der Lagerblock (17), der Durchbrechungsblock (19) und/oder
das Spreizelement (18) aus Kunststoff bestehen, und/oder daß der Einsatz (10) aus
einem Kunstoff-Metall-Verbund besteht.
17. Schutzbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlprofil (1) aus Feinkornbaustahl besteht, und/oder daß die Bohrschutzplatte
(12) aus gehärtetem Edelstahl besteht.
18. Schutzbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Einsatz und Hohlprofil als einstückiger Metallblock (43) ausgeführt sind und/oder
daß Einsatz, Hohlprofil und Bohrschutzplatte als einstückiger Metallblock (43) ausgeführt
sind.