[0001] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung für
die Filterabreinigung eines Filters eines Schmutzsaugers nach dem Oberbegriff der
Patentansprüche 1 und 7.
[0002] Eine derartige Filterabreinigung ist beispielsweise mit dem Gegenstand der DE 41
38 223 C1 bekannt geworden. Bei der genannten Druckschrift wird zur Steuerung von
Saugluftstrom und Fremdluftstrom ein mit einer Pleuelstange bewegbarer Zuluftkanal
verwendet, der wahlweise eine der beiden Öffnungen des Filters überdeckt und dicht
mit dem Fremdluftstrom verbindet. Zusätzlich ist das Umschaltelement, welches die
Abreinigungsluft auf unterschiedliche Bereiche des Filters umlenkt, relativ kompliziert.
[0003] Damit besteht der Nachteil, daß der Filter durch Einströmen von Fremdluft eine Abreinigung
erfährt. Es muß also zusätzlich Luft von einem zusätzlichen Aggregat zur Abreinigung
des Filters zugeführt werden, wodurch zusätzliche Mittel für die Erzeugung und Zufuhr
der Fremdluft benötigt werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß durch eine Abreinigung
verwendeter Filter eine verbesserte Reinigungswirkung auf den Filter erreicht werden
kann.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Unterteilung des Filterbereichs
eines Ringfilters in wenigstens zwei verschiedene, abzureinigende Filterbereiche so
auszubilden, daß dadurch ein wesentlich einfacherer und verbesserter Betrieb möglich
ist.
[0005] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale
der Ansprüche 1 und bestimmt 7.
[0006] Der innere Aufbau der Filtereinheit ist dabei so ausgestaltet, daß im Innenraum des
Ringfilters ein Kammergehäuse angeordnet ist, welches einen rund umlaufenden, radialen
Abstand zu der Innenfläche des Ringfilters bildet und welches im Höhenquerschnitt
ein etwa elektromaschinenankerförmiges Profil aufweist, wobei also zwei spiegelsymmetrisch
zueinander angeordnete, kreisförmige Kammerwände einander gegenüber liegen, die durch
eine mittlere Trennwand abdichtend miteinander verbunden sind. Das Kammergehäuses
ist jedoch in einer weiteren Ausführungsform dergestalt, daß die Kammerwände sich
gegenseitig berühren bzw. ineinander übergehen und etwa an der Stelle an der in der
ersten Ausführungsform die Unterbrechung ist sich jeweils eine Luftöffnung in der
geschlossenen Wandung befindet. Diese Luftöffnung ist rund oder oval ausgebildet.
Der Abstand zwischen der Innenseite des Ringfilters und der Aussenseite der Kammerwände
ist dabei wenigstens zweimal mittels elastischer Dichtelemente so überbrückt, daß
sich wenigstens zwei getrennte Kammern ausbilden.
[0007] Es handelt sich also um eine Filtereinheit mit Gehäuse, Ringfilter und Filterkammer
und dazugehörenden Abdichtelementen, welche geeignet sind, das Ringfilter in zwei
mit unterschiedlichem Druck beaufschlagte Bereiche zu unterteilen.
[0008] Kern der Filterabreinigung ist also, daß man um das Ringfilter herum zwei unterschiedliche
Kammern definiert, wobei die eine Kammer von dem Saugluftstrom durchströmt wird und
das Filter entsprechend im betriebsgemässen Zustand die Staubteilchen ausfiltert,
während die andere mittels der Filterkammer getrennte zweite Kammer dazu bestimmt
ist, im Gegenstrom durchgeblasen zu werden, um das Filter in diesem Bereich abzureinigen.
[0009] Der radial aussen liegende Umgebungsraum der Kammerwand bildet einen radial aussen
liegenden Ringraum zwischen der Innenseite des Ringfilters und der Aussenseite dieses
Kammergehäuses, wobei im Bereich dieses Ringraumes mindestens zwei einander gegenüberliegende,
aufblasbare Dichtungen angeordnet sind. Diese Dichtungselemente dienen zur Unterteilung
des Ringraumes, und zwar auch dann, wenn der Abstand des Ringfilters zum innenliegenden
Kammergehäuse nicht an jeder Stelle gleich groß ist sondern an unterschiedlichen Stellen
unterschiedlich groß ist. Der Ausgleich für unterschiedlich große Abstände wird durch
die variable Volumens- und Formveränderung der einzelnen Dichtungselemente erzielt.
[0010] Mit dieser technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß nun durch Inbetriebnahme
dieses Schmutzsaugers automatisch eine Abtrennung dieses Ringraumes am Aussenumfang
des Kammergehäuses durch die in diesem Zwischenraum zwischen dem Kammergehäuse und
dem Innenraum des Ringfilters angeordnete, aufblasbare Dichtungen erfolgt.
[0011] Sobald nämlich ein Druckunterschied zwischen dem Umgebungsbereich der Dichtungen
und deren Innenraum vorliegt, wird sich diese aufblasen, wenn der Druck im Innenraum
größer ist als der Druck im Umgebungsbereich dieser Dichtung, so daß automatisch damit
der Innenraum des Filters in zwei voneinander unabhängige Lufträume unterteilt wird,
von denen der eine Luftraum dann zur Abreinigung des Ringfilters und der andere Luftraum
zum bestimmungsgemässen Betrieb des Ringfilters als Filtermaterial zum Abscheiden
von Schmutzpartikeln aus dem Luftraum genutzt wird.
[0012] Hierbei kommt es nicht auf die Art der Erzeugung des Druckunterschiedes bezüglich
der aufblasbaren Dichtung an. Es ist nur wesentlich, daß ein Druckunterschied erzeugt
wird, der das Aufblasen der Dichteinheiten bewirkt.
[0013] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist es nämlich vorgesehen, daß allein durch Anlegen
eines Unterdrucks im Umgebungsbereich der aufblasbaren Dichtungselemente sich diese
aufblasen, während der Innenraum mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
[0014] Es kommt also durch das Aufblasen der Dichtungselemente zu einem automatischen Anlegen
dieser Dichtelemente an die Kammerwand einerseits und an den Innenraum des Ringfilters
andererseits, sobald der Schmutzsauger eingeschaltet wird.
[0015] Hierbei kommt es nur darauf an, daß die Dichtungen ihre Dichtwirkung nur während
des Betriebs des Schmutzsaugers erbringen, weil dies für die Unterteilung des Ringfilters
in zwei unterschiedliche Bereiche eine wesentliche Rolle spielt.
[0016] Während des Stillstandes des Saugers werden also die Dichtungen in sich zusammenfallen
und bilden einen umlaufenden Ringfilterbereich. Kurz nach dem Einschalten des Schmutzsaugers
blasen sich die Dichtungen innerhalb von wenigen Sekundenbruchteilen auf und stellen
dann die gewünschte Unterteilung des Ringfilters in zwei unterschiedliche Ringfilterbereiche
zur Verfügung.
[0017] Es ist also wichtig, daß die elastischen Dichtelemente durch Volumenänderung sich
so verformen, daß sie die Filtereinheit in wenigstens einen Teilbereich, welcher zur
Reinigung der verunreinigten Luft dient, und in wenigstens einen Teilbereich, welcher
durch die zugeführte Falschluft gereinigt wird, unterteilen. Dabei erfolgt die Volumenänderung
der etwa sackförmigen Dichtelemente durch einen geringeren Luftdruck im äußeren Umgebungsbereich
der Dichtelemente gegenüber dem Luftdruck in ihrem inneren Bereich. Erreicht wird
das dadurch, daß der Druckunterschied zwischen dem äußeren und dem inneren Bereich
der Dichtelemente mittels Erzeugung eines Unterdruckes im Innenbereich des Ringfilters
gegenüber dem Normalluftdruck erfolgt.
[0018] Der Unterdruck im Innenbereich des Ringfilters ist dabei durch die Durchführung eines
Luftstromes durch diesen hindurch bedingt.
Die Dichtelemente gleichen durch ihre elastische Volumenänderung Abstandsunterschiede
zwischen Ringfilter und Kammerwänden aus, welche auf Grund nicht zentrierter Positionierung
des Ringfilters im Gehäuse entstehen. Sie dichten den Abstand zwischen diesen beiden
Einheiten ab und zwar auch dann, wenn der Abstand größere Unterschiede aufweist. Das
hat den Vorteil, daß das Ringfilter beim einlegen nicht mehr exakt zentriert werden
muß. Im Übrigen kann zur Filterung ein handelsübliches Filter verwendet werden, welches
keinerlei Zusatzelemente bedarf.
[0019] Die Dichtelemente liegen im Betriebszustand sowohl an der Innenseite des Ringfilters
als auch an den Außenseiten des Kammergehäuses an. Mit ihrer Unterseite stehen sie
an der Bodenfläche des Kammergehäuses in Verbindung. Das Kammergehäuse ist mittels
einer etwa zentral innerhalb des ringförmigen Kammerwandbereiches angeordneten Trennwand
zur Luftführung in zwei Teilbereiche unterteilt. Dadurch ergeben sich zwei Teilluftströme.
Der Saugluftstrom, also der Luftstrom der mittels des Ringfilters zu reinigen ist,
und der Falschluftstrom, welcher mittels der selben Turbine wie der Saugluftstrom
erzeugt wird, jedoch mittels eines zweiten, getrennten Luftführsystems zu einer Steuereinheit
geführt wird. Von dieser Steuereinheit wird der Falschluftstrom in Abhängigkeit bestimmter
Parameter in den einen oder anderen inneren Bereich des Kammergehäuses zugeführt,
wodurch sich innerhalb dieser Kammer ein Überdruck ausbildet der einen der beiden
Teilluftströme in der Filtereinheit darstellt. Dieser Teilluftstrom dringt nun von
der Innenseite des Ringfilters durch dieses hindurch und reinigt dadurch die mit Ablagerungen
verunreinigte und wenig durchlässige Aussenseite dieses Filterbereiches während der
andere Bereich des Ringfilters den Saugluftstrom reinigt. Da das Ringfilter in einem
dichten Gehäuse angeordnet ist fällt der abgereinigte Staub auf den Gehäuseboden während
sich der Falschluftstrom mit dem Saugluftstrom vereinigt und durch den reinigenden
Filterbereich des Ringfilters hindurch in den anderen Teil des Kammergehäuses dringt
und von dort aus wieder abgeblasen wird.
[0020] Die Steuerung des Falschluftstromes ist jedoch kein Thema der vorliegenden Erfindung
sondern nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
[0021] Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen eine detailliertere Beschreibung angeführt.
[0022] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Filters,
- Figur 2:
- eine Teildraufsicht auf einen Schnitt in der Darstellung nach Fig. 1,
- Figuren 3 und 4:
- eine weitere Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2.
[0023] Die Figur 1 zeigt eine Darstellung der vorliegenden Erfindung in senkrechter Schnittdarstellung
durch die Filtereinheit 1 mit schematisch angeordneter Steuerung für die Luftführung
der Falschluft für die Abreinigung der betreffenden Filterteilbereiche. Durch die
Steuerung der Falschluft wird gleichzeitig auch die zu reinigende Luft zwangsgeführt.
[0024] Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 der Erfindung ist hierbei ein Ringfilter
2 mittels einer Filterspannscheibe 9 gegen eine obere, feststehende Trägerplatte 5
im Schmutzsauger abdichtend gespannt.
[0025] Die Trägerplatte 5 bildet im übrigen eine äußere Abdichtung über eine Behälterdichtung
4 mit dem Schmutzsaugerbehälter 10. Dieser weist in an sich bekannter Weise einen
Schlauchanschluß 11 für den Schmutzsaugerschlauch auf, so daß also der angesaugte
Schmutz in den Innenraum 8 des Behälters 10 eingesaugt wird und von außen nach innen
gerichtet das Ringfilter mit verunreinigter Luft beaufschlagt.
[0026] Es sind nun erfindungsgemäss mindestens zwei einander gegenüberliegende Dichtelemente
3 vorgesehen, die aufblasbar angeordnet sind. Jedes Dichtelement besteht aus einem
ballonartigen, elastomeren Material, welches sackartig geöffnet ist, so daß es also
umlaufend geschlossen ist und lediglich eine obere Öffnung zum Zutritt des Atmosphärendruckes
in den Innenraum des Dichtelements 3 aufweist.
[0027] Im Innenraum des Ringfilters 2 ist im übrigen ein Kammergehäuse 12 angeordnet, welches
im wesentlichen im Profil einem Elektromaschinenanker entspricht.
[0028] Zwei zueinander spiegelsymmetrisch angeordnete, teilringförmige Kammerwände 19,20
liegen sich gegenüber und sind durch eine mittige Trennwand 18 miteinander verbunden.
[0029] Im übrigen weist das Kammergehäuse 12 auch noch eine durchgehende Bodenfläche 21
auf.
[0030] Die Gehäusewände des Kammergehäuses 12 sind luftundurchlässig und zwischen den Kammerwänden
19,20 wird eine erste Luftöffnung 6 und eine gegenüberliegende Luftöffnung 14 definiert.
[0031] In diesem Bereich sind also die Kammerwände 19,20 unterbrochen.
[0032] Es ist eine allgemeine Umschalteinrichtung 23 vorgesehen, mit welcher wahlweise Luft
von außen in Pfeilrichtung 13 auf die Aussenseite des Ringfilters geleitet wird und
- beim Umschalten der Umschalteinrichtung 23 - die Luft vom Innenraum des Filters
her gegen die Innenfläche gelenkt wird, so daß der Filter von innen nach außen gerichtet
abgereinigt wird.
[0033] Dies ist in Pfeilrichtung 15 in Figur 2 dargestellt.
[0034] Die Umschalteinrichtung 23 ist nur schematisiert dargestellt. Es ist nur erkennbar,
daß es sich um ein Umschaltventil 22, z.B. mit einer druckgesteuerten Klappe handelt,
so daß also wahlweise entweder über den Einlaß 24 die Luft bestimmungsgemäss in die
obere Hälfte des Ringfilters nach Figur 2 zwecks Abreinigung geleitet wird und über
den Auslaß 25 die von dem Ringfilter abgereinigte Luft im unteren Bereich in Pfeilrichtung
15 entströmt und wieder in Pfeilrichtung der gegenüberliegenden Seite zugeführt wird.
In der linken Hälfte der Darstellung in Figur 2 ist das Dichtelement 3' im nicht aufgeblasenen
Zustand dargestellt, während auf der rechten Seite der Darstellung das Dichtelement
im aufgeblasenen Zustand dargestellt ist.
[0035] Während des Betriebs des Schmutzsaugers wird also ein oberer Bereich 16 durch die
abgedichtet anliegenden zwei Dichtelemente 3, 3' gebildet und ein davon getrennter
unterer Bereich 17.
[0036] Es ist schematisiert noch in Figur 1 die Turbine 26 dargestellt, welche die Luftströmung
durch das Ringfilter 2 erzeugt.
[0037] In der dargestellten Lage in der Fig. 2 dient also der unter Bereich des Ringfilters
zur Abscheidung von Schmutzteilchen aus dem Saugerstrom, während der untere Teil des
Ringfilters abgereinigt wird.
[0038] Wird die Umschalteinrichtung 23 umgeschaltet, dann gelten die analogen Verhältnisse
umgekehrt, d.h. der obere Bereich des Ringfilters wird abgereinigt und der ober Bereich
des Ringfilters dient der Abscheidung von Schmutzteilchen aus dem Saugerstrom.
[0039] Anstatt zwei einander gegenüberliegender Dichtelemente 3 können auch mehrere Dichtelemente
angeordnet werden, so daß nicht nur zwei einander gegenüberliegende unterschiedliche
Bereiche 16,17 am Ringfilter definiert werden, sondern mehr als zwei derartiger Bereiche.
[0040] Die Formgebung des Dichtelements (oval, rund, eckig oder dergleichen) ist gleichgültig.
Es kommt nur darauf an, daß das Dichtelement 3 in der Lage ist, bei Einwirkung eines
Druckunterschiedes zwischen dessen Innenraum und dessen äußerer Umgebung sich aufzublähen
und abdichtend sowohl an der Kammerwand 19 bzw. 20 als auch an der Innenwand des Ringfilters
2 anzulegen.
[0041] Das Dichtelement 3 legt sich hierbei an einige Falten des Ringfilters 2 an, so daß
sogar vorgesehen sein kann, daß das Dichtelement mit seiner Außenkontur etwa der Faltenkontur
des Ringfilters entspricht, um eine noch bessere Dichtanlagefläche am Ringfilter zu
erbringen.
[0042] Im übrigen kommt es auch nicht auf die Art und Ausbildung des Ringfilters 2 an; es
können auch andere Filtertypen verwendet werden, die z.B. nicht aus gefaltetem Filterpapier
bestehen.
[0043] Es können auch poröse Filtermaterialien verwendet werden. Es ist nur wesentlich,
daß eben durch die aufblasbaren Dichtelemente mindestens zwei Bereiche am Ringfilter
definiert werden, welche einen Bereich zur Abscheidung von Schmutzteilchen aus dem
Saugerstrom darstellen, während der andere Bereich im Gegenzug gerade während dieser
Zeit abgereinigt wird.
[0044] Über die Öffnung 27 steht hierbei das jeweilige Dichtelement 3 in Verbindung mit
der Atmosphäre.
[0045] Die Öffnung 27 kann hierbei über einen nicht näher dargestellten Kanal mit der Atmosphäre
verbunden sein.
[0046] Im übrigen kann es auch vorgesehen sein, daß die beiden Dichtelemente luftleitend
miteinander verbunden sind und lediglich das eine Dichtelement die Öffnung 27 aufweist,
während das andere Dichtelement vollkommen geschlossen ist.
[0047] Das Dichtelement muß im übrigen auch abdichtend an der Trägerplatte 5 und auch an
dem Ringfilter anliegen, so wie dies in Figur 1 dargestellt ist.
[0048] In den Darstellungen in den Figuren 3 und 4 ist gegenüber den Darstellungen in den
Figuren 1 und 2 eine abgeänderte Ausführungsform erkennbar. In dieser Ausführungsform
sind die Luft Öffnungen so ausgebildet, daß sie nicht als ovale Öffnungen zwischen
den Kammerwänden 18 und 19 erscheinen, sonder sie sind als Unterbrechungen zwischen
den beiden Kammerwänden 18 und 19 ausgeführt. Das bedeutet also in der Draufsicht
auf einen Schnitt in der Achse A-B, wie in Fig. 4 ist das Kammergehäuse 12 als etwa
ankerförmiges Gebilde zu erkennen.
Zeichnungslegende
[0049]
- 1
- Filtereinheit
- 2
- Ringfilter
- 3
- Dichtelement 3'
- 4
- Behälterdichtung
- 5
- Trägerplatte
- 6
- Luftöffnung
- 7 8
- Innenraum
- 9
- Filterspannhülse
- 10
- Behälter
- 11
- Schlauchanschluß
- 12
- Kammergehäuse
- 13
- Pfeilrichtung
- 14
- Luftöffnung
- 15
- Pfeilrichtung
- 16
- Bereich
- 17
- Bereich
- 18
- Trennwand
- 19
- Kammerwand
- 20
- Kammerwand
- 21
- Bodenfläche
- 22
- Umschaltventil
- 23
- Umschalteinrichtung
- 24
- Einlaß
- 25
- Auslaß
- 26
- Turbine
- 27
- Öffnung
1. Verfahren zur Filterabreinigung eines Schmutzsaugers mit Filterkammerunterteilung,
wobei die Filtereinheit aus einem Gehäuse besteht in dem ein Ringfilter angeordnet
ist, innerhalb welchem wiederum eine kammerartige Trennvorrichtung und Dichtelemente
angeordnet sind, wobei einzelne Dichtelemente zur Unterteilung der Filtereinheit in
wenigstens zwei Teilbereiche dienen, wobei das Gehäuse einerseits durch einen Schlauchanschluß
mit der zu reinigenden Luft versorgt wird und andererseits mit einem Anschluß für
nicht verunreinigte Falschluft, die zur Abreinigung des zu reinigenden Filterbereichs
zugeführt wird, versehen ist, wobei im Gehäuse die Luft, mittels einer geeigneten
Steuerung zur Luftführung, so geführt wird, daß sie einen Teil des Ringfilters reinigt,
dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Dichtelemente (3,3') durch Volumenänderung sich so verformen,
daß sie die Filtereinheit (1) in wenigstens einen Teilbereich, welcher zur Reinigung
der verunreinigten Luft dient, und in wenigstens einen Teilbereich, welcher durch
die zugeführte Falschluft gereinigt wird, unterteilen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Volumenänderung der etwa sackförmigen Dichtelemente (3,3') durch einen geringeren
Luftdruck im äußeren Umgebungsbereich der Dichtelemente (3,3') gegenüber dem Luftdruck
in ihrem inneren Bereich verursacht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckunterschied zwischen dem äußeren und dem inneren Bereich der Dichtelemente
(3,3') mittels Erzeugung eines Unterdruckes im Innenbereich des Ringfilters (2) gegenüber
dem Normalluftdruck erreicht wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck im Innenbereich des Ringfilters (2) bedingt durch die Durchführung
eines Luftstromes durch diesen hindurch entsteht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtelemente (3,3') durch ihre elastische Volumenänderung Abstandsunterschiede
zwischen Ringfilter (2) und Kammerwänden (19,20), welche auf Grund nicht zentrierter
Positionierung des Ringfilters im Gehäuse entstehen, dichtend ausgleichen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreinigung eines Teiles des Ringfilters (2) durch die zugeführte Falschluft
erfolgt während ein weiterer Teil des Ringfilters (2) die verunreinigte Saugluft reinigt.
7. Vorrichtung zur Filterabreinigung eines Schmutzsaugers mit Filterkammerunterteilung,
wobei die Filtereinheit aus einem Gehäuse besteht in dem ein Ringfilter angeordnet
ist, innerhalb welchem wiederum eine kammerartige Trennvorrichtung und Dichtelemente
angeordnet sind, wobei einzelne Dichtelemente zur Unterteilung der Filtereinheit in
wenigstens zwei Teilbereiche dienen, wobei das Gehäuse einerseits durch einen Schlauchanschluß
mit der zu reinigenden Luft versorgt wird und andererseits mit einem Anschluß für
nicht verunreinigte Falschluft, die zur Abreinigung des zu reinigenden Filterbereichs
zugeführt wird, versehen ist, wobei im Gehäuse die Luft, mittels einer geeigneten
Steuerung zur Luftführung, so geführt wird, daß sie einen Teil des Ringfilters reinigt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Filtereinheit (1) elastische Dichtelemente (3,3') zwischen der Innenseite
eines Ringfilters (2) und den Außenseiten (19,20) des innerhalb des Ringfilters angeordneten
Kammergehäuses (12) aufweist, und dadurch in wenigstens zwei gegeneinander abgedichtete
Teilbereiche unterteilt wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtelemente (3,3') etwa sackförmig ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum der Dichtelemente (3,3') über eine Öffnung (27) mit der Umgebungsluft
in Verbindung steht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtelemente (3,3') im Betriebszustand sowohl an der Innenseite des Ringfilters
(2) als auch an den Außenseiten (19,20) des Kammergehäuses (12) anliegen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtelemente (3,3') mit ihrer Unterseite an der Bodenfläche des Kammergehäuses
(12) in Verbindung stehen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kammergehäuse (12) mittels einer etwa zentral innerhalb des ringförmigen
Kammerwandbereiches (19,20) angeordneten Trennwand (18) in zwei Teilbereiche unterteilt
ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammerwandbereiche (19,20) etwa in der Mitte zwischen den Verbindungspunkten
mit der Trennwand (18) ovale Luftöffnungen aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet , daß die Kammerwandbereiche (19,20) etwa in der Mitte zwischen den Verbindungspunkten
mit der Trennwand (18) unterbrochen sind.