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EP 1 120 492 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Anmeldetag: 18.12.2000 |
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Maschine sowie Verfahren zur Herstellung einer Tissuebahn
Machine and method for manufacturing a tissue web
Machine et procédé pour la production d'une bande de papier tissu
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FI IT SE |
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Priorität: |
28.01.2000 DE 10003686
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.08.2001 Patentblatt 2001/31 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Thoröe Scherb, Thomas
05628-010 Sao Paulo (BR)
- Schmidt-Hebbel, Harald
06428 Barueri (BR)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-96/35018 DE-A- 19 732 879 DE-C- 4 327 601 US-A- 5 654 076
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DE-A- 19 654 198 DE-C- 4 224 730 US-A- 3 322 617
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung einer Tissuebahn gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Sie betrifft ferner ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
14.
[0002] Bisher wird versucht, die Qulitätsparameter einer Tissuebahn, wie z.B. das Wasseraufnahmevermögen,
das Wasserrückhaltevermögen und die Wasseraufnahmegeschwindigkeit, durch die Gestaltung
der Oberflächenstruktur der Bahn zu beeinflussen. Im Stand der Technik (vgl. z.B.
US 5 746 887, US 5 492 598, SE 427053) wird vorgeschlagen, sogenannte Prägesiebe oder
-filze einzusetzen. Diese prägen der schon gebildeten Tissuebahn ihre eigene Oberflächenstruktur
auf. Bei diesem Vorgang wird die Tissuebahn auf Druck belastet und dadurch einem angestrebten
hohen Volumen (bulk) entgegengewirkt. Gleichzeitig erfordert dieses Verfahren einen
hohen apparativen Aufwand, da die Prägesiebe nur zu diesem Zweck eingesetzt werden.
Oftmals werden diese Verfahren noch mit speziellen, teuren Trocknungsverfahren zur
Erhöhung des spezifischen Volumens kombiniert.
[0003] Die WO 96/35018 offenbart eine Maschine zur Herstellung von Tissuepapier, wobei die
Maschine im Formierbereich ein Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher Permeabilität
aufweist.
[0004] Die DE 42 24 730 C1 offenbart die Verwendung von Schuhpressen in Tissuemaschinen
zur Erhöhung des Trockengehalts der Tissuebahn nach Durchlauf durch die Pressenpartie.
[0005] Ziel der Erfindung ist es, eine Maschine sowie ein Verfahren der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit denen der Aufbau und die Struktur, d.h. die Anordnung der Fasern
einer Tissuebahn insbesondere auch bei hohen Maschinengeschwindigkeiten so gestaltet
werden können, daß das Wasseraufnahmevermögen, das Wasserrückhaltevermögen, die Wasseraufnahmegeschwindigkeit
und das spezifische Volumen (bulk) auf möglichst wirtschaftliche Art und Weise erhöht
bzw. verbessert werden.
[0006] Diese Aufgabe wird hinsichtlich der Tissuemaschine erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Aufgrund dieser Ausbildung wird erreicht, daß beim Entwässerungsvorgang in der Blattbildungszone
Bereiche großer Entwässerungsgeschwindigkeit und Bereiche kleiner Entwässerungsgeschwindigkeit
entstehen. Dadurch wird eine Tissuebahn mit zonal unterschiedlichen Faseranteilen
erzeugt, wodurch die Wasseraufnahme der Bahn erhöht wird und diese auch schneller
vor sich geht. Dies beeinflußt die Tissuebahn nicht nur an der Blattoberfläche, sondern
über das gesamte Blattvolumen, wodurch sich die Qualitätsparameter erheblich verbessern.
Der Einsatz eines DSP-Siebes in Kombination mit einer Schuhpresse bringt insbesondere
den Vorteil mit sich, daß mit dem durch die Schuhpresse erreichten schonenden pressenden
Entwässern die vorteilhafte Struktur in der Tissuebahn zur Verbesserung des Wasseraufnahmevermögens,
Wasserrückhaltevermögens und der Wasseraufnahmegeschwindigkeit erhalten bleibt und
gleichzeitig eine voluminöse Bahn hohen spezifischen Volumens (bulk) erzielt wird.
[0008] Siebe zonal unterschiedlicher Durchlässigkeit sind beispielsweise aus der SE 427053
bekannt. Danach können die betreffenden Siebe z.B. aus einem Gewebe bestehen, in dem
in einer oder in mehreren Ebenen vorgesehene Längs- und Querfäden entsprechend einem
vorgebbaren Muster so miteinander verwoben sind, daß sich systematisch verteilte Bereiche
geeigneter Größe ergeben, in denen die Anzahl von Kreuzungsstellen gleich Null oder
deutlich kleiner ist als in der Webstruktur des restlichen Gewebes.
[0009] Eine bevorzugte praktische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine umfaßt
einen Former mit zwei umlaufenden endlosen Entwässerungsbändern, die unter Bildung
eines Stoffeinlaufspaltes zusammenlaufen und anschließend über ein Formierelement
wie insbesondere eine Formierwalze geführt sind, wobei als nicht mit dem Formierelement
in Kontakt tretendes Außenband und/oder als Innenband ein Entwässerungssieb mit zonal
unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit vorgesehen ist.
[0010] Bei einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine ist die im
Anschluß an das Formierelement durch eines der beiden Entwässerungsbänder mitgenommene
Tissuebahn zusammen mit diesem Entwässerungsband durch die Schuhpresse geführt.
[0011] Als Gegenelement zur Schuhpreßeinheit umfaßt die Schuhpresse zweckmäßigerweise einen
Trockenzylinder, vorzugsweise einen Yankee-Zylinder.
[0012] Die Schuhpreßeinheit kann beispielsweise so ausgeführt sein, wie dies in der EP 99
125 789 beschrieben ist. Danach kann die Schuhpreßeinheit beispielsweise einen Preßspalt
besitzen, dessen in Bahnlaufrichtung betrachtete Länge kleiner oder gleich einem Wert
von etwa 60 mm ist und dessen sich über die Preßspaltlänge ergebendes Druckprofil
einen maximalen Preßdruck aufweist, der größer oder gleich einem Wert von etwa 3,3
MPa ist ("ShortShoe"). Mit einer solchen Schuhpreßeinheit kann unter weitgehender
Einhaltung der für die produzierte Bahn geforderten Qualitätsmerkmale ein möglichst
hoher Trockengehalt und/oder spezifisches Volumen erzielt werden.
[0013] Gemäß einer alternativen, ebenfalls in der EP 99 125 789 beschriebenen Ausführungsform
kann die Schuhpreßeinheit einen Preßspalt besitzen, dessen in Bandlaufrichtung betrachtete
Länge größer als ein Wert von etwa 80 mm und vorzugsweise kleiner als 200 mm, insbesondere
höchstens 150 mm, ist und dessen sich über die Preßspaltlänge ergebendes Druckprofil
einen maximalen Preßdruck aufweist, der kleiner oder gleich einem Wert von etwa 2
MPa ist ("LongShoe"). Hierdurch wird die Bahn besonders schonend entwässert und in
Kombination mit einem DSP-Sieb ein besonders hoher Bulk erreicht. Dadurch erhält die
Bahn eine höhere Wasseraufnahmekapazität. Ein weiterer positiver Effekt ist, daß das
Wasser schneller aufgenommen wird.
[0014] Auch im übrigen kann die Schuhpreßeinheit beispielsweise so ausgeführt sein, wie
dies in der EP 99 125 789 beschrieben ist.
[0015] In bestimmten Fällen kann es auch von Vorteil sein, wenn eine Trocknungszone vorgesehen
ist, in der die Tissuebahn zumindest teilweise durch unter Druck stehendes Verdrängungsgas
beaufschlagbar ist (TAD, Through Air Drying).
[0016] Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform kann als Former beispielsweise ein Doppelsiebformer
vorgesehen sein. Dabei kann als Außenband und/oder als Innenband ein Entwässerungssieb
mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit, d.h. ein sogenanntes DSP-Sieb, vorgesehen
sein. Ist lediglich eines der beiden Bänder durch ein solches DSP-Sieb gebildet, so
kann das andere Band ein herkömmliches Entwässerungssieb für Tissue sein.
[0017] Bei einer zweckmäßigen alternativen Ausführungsform ist als Former ein Crescentformer
vorgesehen, dessen Außenband durch ein Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher
Siebdurchlässigkeit und dessen Innenband durch ein Filzband gebildet ist.
[0018] Die größte Ausdehnung der Fläche der Teilbereiche des Entwässerungssiebes mit zonal
unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit ist zweckmäßigerweise Az < 5 mm, vorzugsweise
Az < 3 mm.
[0019] Von Vorteil ist auch, wenn das Entwässerungssieb zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
nicht mit filzähnlichen Fasern benadelt ist, sondern aus einem durch Schuß- und Kettfäden
gebildeten Gewebe, d.h. nur aus Schuß- und Kettfäden besteht.
[0020] Die Zonen unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit eines betreffenden Entwässerungsbandes
sind vorteilhafterweise durch die Verwendung von Webfäden unterschiedlichen Durchmessers
und/oder unterschiedlichen Webmusters erzeugt.
[0021] Vorteilhafterweise wird das Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
in einem Bereich, in dem der Trockengehalt der Tissuebahn kleiner als etwa 20 % und
insbesondere kleiner als etwa 12 % ist, und vorzugsweise im initialen Blattbildungsbereich
bei einem Trokkengehalt kleiner als etwa 6 % eingesetzt.
[0022] Da aufgrund der unterschiedlichen Durchlässigkeit Fasern in das Volumen des Siebes
eindringen und sich dort festsetzen können, ist dem Entwässerungssieb zonal unterschiedlicher
Siebdurchlässigkeit vorzugsweise eine Konditioniereinrichtung wie insbesondere eine
Siebreinigungseinrichtung zugeordnet. Dabei können z.B. Spritzrohre mit über die Maschinenbreite
verteilten Düsen vorgesehen sein. Es kann jedoch beispielsweise auch ein "Duocleaner"
der Firma Voith Sulzer mit rotierenden Hochdruckdüsen und integrierter Absaugung oder
ein "Jet Cleaner" der Firma Voith Sulzer verwendet werden.
[0023] Das erfindungsgemäße Verfahren ist entsprechend durch die Merkmale des Kennzeichnenden
Teils des Anspruchs 14 gelöst.
[0024] Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0025] Als Siebe zonal unterschiedlicher Durchlässigkeit kommen beispielsweise Siebe der
Art in Frage, wie sie in der PCT/GB99/02684 (WO-A-00 12817) beschrieben sind. Danach
können die betreffenden Siebe insbesondere aus einem Gewebe bestehen, in dem in einer
oder in mehreren Ebenen vorgesehene in einer ersten Richtung verlaufende Fäden mit
in einer zweiten Richtung verlaufenden Fäden so miteinander verwoben sind, daß sich
ein Gitter ergibt, das eine Vielzahl systematisch verteilter Bereiche vorgebbarer
Konfiguration voneinander trennt und entsprechend festlegt, wobei die systematisch
verteilten Bereiche jeweils zumindest drei in der einen und zumindest drei in der
anderen Richtung verlaufende Fäden umfaßt. Bei den Fäden kann es sich insbesondere
um Schußfäden und um Kettfäden handeln.
[0026] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Doppelsiebformers einer Maschine zur Herstellung
einer Tissuebahn, bei dem als Außenband und/oder als Innenband ein Entwässerungssieb
mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit vorgesehen und dieses sogenannte DSP-Sieb
in Kombination mit einer freistehenden Schuhpresse eingesetzt ist,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Crescent-Formers, bei dem als Außenband ein Entwässerungssieb
mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit und als Innenband ein Filzband vorgesehen
ist, und bei dem die im Anschluß an die Formierwalze durch das Filzband mitgenommene
Tissuebahn zusammen mit diesem Filzband durch eine Schuhpresse geführt ist, welche
nicht als vom Formierbereich getrennte Einheit ausgebildet ist,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines Formers, der sich aus einer Kombination der beiden
in den Figuren 1 und 2 gezeigten Former ergibt, und
- Figur 4
- ein Webmusterdiagramm eines sich wiederholenden Abschnitts eines durch ein Gewebe
gebildeten Entwässerungssiebes mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit.
[0027] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigten Former 10 sind jeweils Teil einer Maschine zur
Herstellung einer Tissuebahn 12. Dabei ist im Formierbereich, vorzugsweise im initialen
Entwässerungsbereich, jeweils wenigstens ein Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher
Siebdurchlässigkeit, d.h. ein DSP-Sieb vorgesehen. Dieses DSP-Sieb ist jeweils in
Kombination mit einer Schuhpresse vorgesehen.
[0028] Die beiden Former 10 umfassen jeweils zwei umlaufende endlose Entwässerungsbänder
14, 16, die unter Bildung eines Stoffeinlaufspaltes 18 zusammenlaufen und anschließend
über ein hier durch eine Formierwalze 20 gebildetes Formierelement geführt sind.
[0029] In den Stoffeinlaufspalt 18 wird mittels eines Stoffauflaufs 22 die Faserstoffsuspension
eingebracht.
[0030] Die Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Doppelsiebformer 10, bei dem
sowohl als mit der Formierwalze 20 in Kontakt tretendes Innenband 14 als auch als
Außenband jeweils ein Sieb vorgesehen ist.
[0031] Zumindest eines der beiden Entwässerungssiebe 14, 16 ist als Sieb mit zonal unterschiedlicher
Siebdurchlässigkeit, d.h. als DSP-Sieb, vorgesehen. Dabei kann einem jeweiligen DSP-Sieb
eine Konditioniereinrichtung wie insbesondere eine Siebreinigungseinrichtung 50 zugeordnet
sein (vgl. Figur 2).
[0032] Im vorliegenden Fall wird die vom Stoffauflauf 22 gelieferte Faserstoffsuspension
von schräg unten in den zwischen den beiden Entwässerungsbändern 14, 16 gebildeten
Stoffeinlaufspalt 18 eingespritzt. Das Außenband 16 wird von unten kommend über eine
Umlenkwalze 24 vorbei am Stoffauflauf 22 zur Formierwalze 20 geführt und von dort
über eine weitere Umlenkwalze 26 wieder zurückgeführt.
[0033] Die beiden Entwässerungsbänder 14, 16 werden noch im Bereich der Formierwalze 20
wieder voneinander getrennt. Das Innenband 14 wird über eine Umlenkwalze 28 wieder
zurückgeführt. In Bandlaufrichtung L vor der Umlenkwalze 28 wird die Tissuebahn im
Bereich einer Umlenkwalze 30 durch ein wasserdichtes Band 32 von dem Innenband 14
übernommen und dem Preßspalt einer Schuhpresse 34 zugeführt, die eine unten liegende
Schuhpreßeinheit 36 sowie eine oben liegende Gegenwalze 38 umfaßt. Durch den Preßspalt
der Schuhpresse 34 ist außer dem die Tissuebahn mit sich führenden oberen wasserdichten
Band 32 ein Unterfilz 40 hindurchgeführt, der vor sowie nach der Schuhpresse 34 jeweils
über eine Umlenkwalze 42 bzw. 44 geführt ist. Der Unterfilz 40 wird unmittelbar nach
dem Preßspalt der Schuhpresse 34 wieder von dem wasserdichten Band 32 getrennt, um
eine Rückbefeuchtung zu vermeiden. Das wasserdichte Band 32 wird im Anschluß an die
Schuhpresse 34 zusammen mit der Tissuebahn einer Übergabewalze 46 zugeführt, in deren
Bereich die Tissuebahn an einen Tissue-Zylinder oder Yankee-Zylinder 48 übergeben
wird.
[0034] Im vorliegenden Fall ist die Schuhpresse 34 somit als getrennte Einheit in Bandlaufrichtung
L hinter der das Formierelement 20 und die beiden Entwässerungsbänder 14, 16 umfassenden
Einheit vorgesehen.
[0035] Figur 2 zeigt in schematischer Darstellung einen Crescentformer 10, bei dem als nicht
mit der Formierwalze 20 in Kontakt tretendes Außenband 16 ein Entwässerungssieb mit
zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit, d.h. ein sogenanntes DSP-Sieb, vorgesehen
ist. Das Innenband 14 ist hier durch ein Filzband gebildet. Dem DSP-Sieb 16 kann eine
Konditioniereinrichtung 50 wie insbesondere eine Siebreinigungseinrichtung zugeordnet
sein.
[0036] Die sich bildende Tissuebahn 12 wird im Anschluß an die Formierwalze 20 gemeinsam
mit dem Innenband 14 dem Preßspalt 52 einer Schuhpresse 57 zugeführt, die eine Schuhpreßeinheit,
hier eine Schuhpreßwalze 56, und als Gegenelement einen Trockenzylinder, vorzugsweise
einen Yankee-Zylinder 54, umfaßt.
[0037] Die im Anschluß an die Formierwalze 20 durch das Innenband 14 mitgenommene Tissuebahn
12 wird im vorliegenden Fall somit zusammen mit diesem durch einen Filz gebildete
Innenband 14 durch die Schuhpresse 57 geführt. Diese Ausführungsform fällt somit nicht
in den Schutzbereich der Ansprüche.
[0038] In Bandlaufrichtung L vor dem Preßspalt 52 ist das die Tissuebahn 12 führende Innenband
14 über eine besaugte Einrichtung, hier eine Saugwalze 58, geführt.
[0039] Dem Yankee-Zylinder 54 kann eine Trockenhaube 60 zugeordnet sein. Die Schuhpresse
34 bzw. 57 kann beispielsweise so ausgeführt sein, wie dies in der EP 99 125 789 beschrieben
ist. Danach kann eine solche Schuhpresse 34 bzw. 57 beispielsweise einen Preßspalt
besitzen, dessen in Bandlaufrichtung L betrachtete Länge kleiner oder gleich einem
Wert von etwa 60 mm ist und dessen sich über die Preßspaltlänge ergebendes Druckprofil
einen maximalen Preßdruck aufweist, der größer oder gleich einem Wert von etwa 3,3
MPa ist ("ShortShoe").
[0040] Gemäß einer ebenfalls in der EP 99 125 789 beschriebenen alternativen Ausführungsform
kann die Schuhpresse 34 bzw. 57 beispielsweise auch einen Preßspalt besitzen, dessen
in Bandlaufrichtung L betrachtete Länge größer als ein Wert von etwa 80 mm und vorzugsweise
kleiner als 200 mm, insbesondere höchstens 150 mm, ist und dessen sich über die Preßspaltlänge
ergebendes Druckprofil einen maximalen Preßdruck aufweist, der kleiner oder gleich
einem Wert von etwa 2 MPa ist ("LongShoe").
[0041] Die jeweilige Tissuemaschine kann eine Trocknungszone umfassen, in der die Tissuebahn
12 zumindest teilweise durch unter Druck stehendes Verdrängungsgas beaufschlagbar
ist (TAD, Through Air Drying).
[0042] Die jeweiligen Entwässerungssiebe mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
können beispielsweise aus einem durch Schuß- und Kettfäden gebildeten Gewebe bestehen.
Dabei können die Zonen unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit beispielsweise durch
die Verwendung von Webfäden unterschiedlichen Durchmessers und/oder unterschiedlichen
Webmusters erzeugt sein.
[0043] Als Siebe zonal unterschiedlicher Durchlässigkeit kommen beispielsweise Siebe der
Art in Frage, wie sie in der PCT/GB99/02684 (WO-A-00 12817) beschrieben sind. Danach
können die betreffenden Siebe insbesondere aus einem Gewebe bestehen, in dem in einer
oder in mehreren Ebenen vorgesehene in einer ersten Richtung verlaufende Fäden mit
in einer zweiten Richtung verlaufenden Fäden so miteinander verwoben sind, daß sich
ein Gitter ergibt, das eine Vielzahl systematisch verteilter Bereiche vorgebbarer
Konfiguration voneinander getrennt und entsprechend festlegt, wobei die systematisch
verteilten Bereiche jeweils zumindest drei in der einen und zumindest drei in der
anderen Richtung verlaufende Fäden umfaßt. Bei den Fäden kann es sich insbesondere
um Schußfäden und um Kettfäden handeln.
[0044] Figur 3 zeigt einen Former, der sich aus einer Kombination der beiden in den Figuren
1 und 2 gezeigten Former ergibt. Dabei sind einander entsprechende Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0045] Auch im vorliegenden Fall wird die vom Stoffauflauf 22 gelieferte Faserstoffsuspension
von schräg unten in den zwischen den beiden Entwässerungsbändern 14, 16 gebildeten
Stoffeinlaufspalt 18 eingespritzt. Das Außenband 16 wird von unten kommend über eine
Umlenkwalze 24 vorbei am Stoffauflauf 22 zur Formierwalze 20 geführt und von dort
über eine weitere Umlenkwalze 26 wieder zurückgeführt.
[0046] Die beiden Entwässerungsbänder 14, 16 werden noch im Bereich der Formierwalze 20
wieder voneinander getrennt. Das Innenband 14 wird über eine Umlenkwalze 28 wieder
zurückgeführt. In Bandlaufrichtung L vor der Umlenkwalze 28 wird die Tissuebahn im
Bereich einer Umlenkwalze 30 durch ein Band 32 von dem Innenband 14 übernommen und
dem Preßspalt 52 einer Schuhpresse 57 zugeführt, die eine Schuhpreßeinheit, hier eine
Schuhpreßwalze 56, und als Gegenelement einen Trockenzylinder, vorzugsweise einen
Yankee-Zylinder 54, umfaßt.
[0047] In Bandlaufrichtung L vor dem Preßspalt 52 ist das die Tissuebahn 12 führende Band
32 wieder über eine besaugte Einrichtung, hier eine Saugwalze 58, geführt.
[0048] Figur 4 zeigt rein beispielhaft ein Webmusterdiagramm eines sich wiederholenden Abschnitts
einer möglichen Ausführungsform eines durch ein solches Gewebe gebildeten Entwässerungssiebes
mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit. Das sich wiederholende Webmusterdiagramm
umfaßt beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zehn Kettfäden und zehn Schußfäden. Im
Bereich der schraffierten Quadrate liegt der jeweilige Schußfaden unterhalb des jeweiligen
Kettfadens. Dagegen liegt im Bereich der hellen Quadrate der jeweilige Schußfaden
oberhalb des jeweiligen Kettfadens. Je nach den jeweiligen Gegebenheiten kann die
eine oder auch die andere Seite des Webmusterdiagramms außen liegen.
[0049] Die schraffierten Bereiche bilden ein Gitter 62, durch das schließlich eine Vielzahl
systematisch verteilter Bereiche 64 vorgebbarer Konfiguration voneinander getrennt
und entsprechend festgelegt werden.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 10
- Former
- 12
- Tissuebahn
- 14
- Entwässerungsband, Innenband
- 16
- Entwässerungsband, Außenband
- 18
- Stoffeinlaufspalt
- 20
- Formierwalze
- 22
- Stoffauflauf
- 24
- Umlenkwalze
- 26
- Umlenkwalze
- 28
- Umlenkwalze
- 30
- Umlenkwalze
- 32
- wasserdichtes Band
- 34
- Schuhpresse
- 36
- Schuhpreßeinheit
- 38
- Gegenwalze
- 40
- Unterfilz
- 42
- Umlenkwalze
- 44
- Umlenkwalze
- 46
- Übergabewalze
- 48
- Tissue-Zylinder, Yankee-Zylinder
- 50
- Konditioniereinrichtung
- 52
- Preßspalt
1. Maschine zur Herstellung einer Tissuebahn (12) mit einem zumindest ein umlaufendes
endloses Entwässerungssieb (14, 16) und einem Formierelement (20) insbesondere Formierwalze
umfassenden Formierbereich, wobei das Entwässerungssieb (14,16) über das Formierelement
geführt wird, wobei wenigstens ein Entwässerungssieb (14, 16) eine zonal unterschiedliche
Siebdurchlässigkeit aufweist,
dadurch gekennzeichnet ,
dass wenigstens eine Schuhpresse (34, 57) vorgesehen ist, die als vom Formierbereich getrennte
Einheit in Bandlaufrichtung (L) hinter dem Formierbereich angeordnet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Former (10) mit zwei umlaufenden endlosen Entwässerungsbändem (14, 16)
umfaßt, die unter Bildung eines Stoffeinlaufspaltes (18) zusammenlaufen und anschließend
über das Formierelement (20) wie insbesondere eine Formierwalze geführt werden, und
dass als nicht mit dem Formierelement in Kontakt tretendes Außenband (16) und/oder
als Innenband ein Entwässerungssieb (14) mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
vorgesehen ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Anschluß an das Formierelement (20) durch eines der beiden Entwässerungsbänder
(14, 16) mitgenommene Tissuebahn (12) zusammen mit diesem Entwässerungsband (14) durch
die Schuhpresse (57) geführt ist.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhpresse (57) eine Schuhpreßeinheit (56) und als Gegenelement einen Trockenzylinder,
vorzugsweise einen Yankee-Zylinder (54), umfaßt.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhpresse (34, 57) einen Preßspalt besitzt, dessen in Bandlaufrichtung (L)
betrachtete Länge kleiner oder gleich einem Wert von etwa 60 mm ist und dessen sich
über die Preßspaltlänge ergebendes Druckprofil einen maximalen Preßdruck aufweist,
der größer oder gleich einem Wert von etwa 3,3 MPa ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhpresse (34, 57) einen Preßspalt besitzt, dessen in Bandlaufrichtung (L)
betrachtete Länge größer als ein Wert von etwa 80 mm und vorzugsweise kleiner als
200 mm, insbesondere höchstens 150 mm, ist und dessen sich über die Preßspaltlänge
ergebendes Druckprofil einen maximalen Preßdruck aufweist, der kleiner oder gleich
einem Wert von etwa 2 MPa ist.
7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Trocknungszone umfaßt, in der die Tissuebahn (12) zumindest teilweise durch
unter Druck stehendes Verdrängungsgas beaufschlagbar ist.
8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Entwässerungssieb (14, 16) mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
im initialen Entwässerungsbereich vorgesehen ist.
9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Former (10) ein Doppelsiebformer vorgesehen ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Former (10) ein Crescentformer vorgesehen ist, dessen Außenband (16) durch ein
Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit und dessen Innenband
(14) durch ein Filzband gebildet ist.
11. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Entwässerungssieb (14, 16) mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
vorgesehen ist, das aus einem durch Schuß- und Kettfäden gebildeten Gewebe besteht.
12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit des Entwässerungssiebes (14, 16)
durch die Verwendung von Webfäden unterschiedlichen Durchmessers und/oder unterschiedlichen
Webmusters erzeugt sind.
13. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Entwässerungssieb (14, 16) mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit eine
Konditioniereinrichtung (50) wie insbesondere eine Siebreinigungseinrichtung zugeordnet
ist.
14. Verfahren zur Herstellung einer Tissuebahn (12) mittels einer Tissuemaschine mit einem
zumindest ein umlaufendes endloses Entwässerungssieb (14, 16) und einem Formierelement
(20) insbesondere Formierwalze umfassenden Formierbereich, wobei das Entwässerungssieb
über das Formierelement (20) geführt wird, und wobei wenigstens ein Entwässerungssieb
(14, 16) eine zonal unterschiedliche Siebdurchlässigkeit aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Schuhpresse (34, 57) verwendet wird, die als vom Formierbereich getrennte
Einheit in Bandlaufrichtung (L) hinter dem Formierbereich angeordnet ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Former (10) mit zwei umlaufenden endlosen Entwässerungsbändern (14, 16) verwendet
wird, die unter Bildung eines Stoffeinlaufspaltes (18) zusammenlaufen und anschließend
über ein Formierelement (20) wie insbesondere eine Formierwalze geführt werden, und
dass als nicht mit dem Formierelement (20) in Kontakt tretendes Außenband (16) und/oder
als Innenband (14) ein Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die im Anschluß an das Formierelement (20) durch eines der beiden Entwässerungsbänder
(14, 16) mitgenommene Tissuebahn (12) zusammen mit diesem Entwässerungsband (14) durch
die Schuhpresse (57) geführt wird.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerung bei einer Maschinengeschwindigkeit durchgeführt wird, die größer
als etwa 1300 m/min, insbesondere größer als etwa 1500 m/min und vorzugsweise größer
als etwa 1800 m/min ist.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Entwässerungssieb (14, 16) mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
im initialen Entwässerungsbereich verwendet wird.
19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Former (10) ein Doppelsiebformer verwendet wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß als Former (10) ein Crescentformer verwendet wird, dessen Außenband (16) durch ein
Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit und dessen Innenband
(14) durch ein Filzband gebildet ist.
21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Entwässerungssieb (14, 16) mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit
verwendet wird, das aus einem durch Schuß- und Kettfäden gebildeten Gewebe besteht.
22. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Entwässerungssieb (14, 16) verwendet wird, dessen Zonen unterschiedlicher
Siebdurchlässigkeit durch die Verwendung von Webfäden unterschiedlichen Durchmessers
und/oder unterschiedlichen Webmusters erzeugt sind.
1. Machine for manufacturing a tissue web (12), comprising at least one circulating endless
dewatering fabric (14, 16) and a forming element (20), in particular a forming region
comprising a forming roll, the dewatering fabric (14, 16) being led over the forming
element, at least one dewatering fabric (14, 16) having a fabric permeability that
is different zone by zone, characterized in that at least one shoe press (34, 57) is provided, which is arranged after the forming
region in the belt running direction (L) as a unit separate from the forming region.
2. Machine according to Claim 1, characterized in that it comprises a former (10) having two circulating endless dewatering belts (14, 16)
which run together, forming a stock inlet gap (18), and are then led over the forming
element (20), such as in particular a forming roll, and in that a dewatering fabric (14) with a fabric permeability that is different zone by zone
is provided as an outer belt (16) which does not come into contact with the forming
element and/or as an inner belt.
3. Machine according to Claim 2, characterized in that the tissue web (12) carried along by one of the two dewatering belts (14, 16) after
the forming element (20) is led through the shoe press (57) together with this dewatering
belt (14).
4. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that the shoe press (57) comprises a shoe press unit (56) and, as an opposing element,
a drying cylinder, preferably a Yankee cylinder (54).
5. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that the shoe press (34, 57) has a press nip of which the length, viewed in the band running
direction (L), is less than or equal to a value of about 60 mm, and in which the pressure
profile resulting over the press nip length has a maximum pressing pressure which
is greater than or equal to a value of about 3.3 MPa.
6. Machine according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the shoe press (34, 57) has a press nip of which the length, viewed in the band running
direction (L), is greater than a value of about 80 mm and preferably less than 200
mm, in particular at most 150 mm, and in which the pressure profile resulting over
the press nip length has a maximum pressing pressure which is less than or equal to
a value of about 2 MPa.
7. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that it comprises a drying zone in which the tissue web (12) can be acted on, at least
to some extent, by a displacement gas that is under pressure.
8. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that at least one dewatering fabric (14, 16) is provided with a fabric permeability that
is different zone by zone in the initial dewatering region.
9. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that the former (10) provided is a twin-wire former.
10. Machine according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the former (10) provided is a crescent former, of which the outer belt (16) is formed
by a dewatering fabric with a fabric permeability that is different zone by zone and
of which the inner belt (14) is formed by a felt.
11. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that at least one dewatering fabric (14, 16) having a fabric permeability that is different
zone by zone is provided and consists of a fabric formed by weft and warp threads.
12. Machine according to Claim 11, characterized in that the zones of different fabric permeability of the dewatering fabric (14, 16) are
produced by using weaving threads of different diameter and/or different web pattern.
13. Machine according to one of the preceding claims, characterized in that the dewatering fabric (14, 16) having a fabric permeability that is different zone
by zone is assigned a conditioning device (50) such as in particular a fabric cleaning
device.
14. Method for manufacturing a tissue web (12) by means of a tissue machine comprising
at least one circulating endless dewatering fabric (14, 16) and a forming element
(20), in particular a forming region comprising a forming roll, the dewatering fabric
being led over the forming element (20), and at least one dewatering fabric (14, 16)
having a fabric permeability that is different zone by zone, characterized in that at least one shoe press (34, 57) is used, which is arranged after the forming region
in the belt running direction (L) as a unit separate from the forming region.
15. Method according to Claim 14, characterized in that use is made of a former (10) having two circulating endless dewatering belts (14,
16) which run together, forming a stock inlet gap (18), and are then led over a forming
element (20), such as in particular a forming roll, and in that a dewatering fabric with a fabric permeability that is different zone by zone is
used as an outer belt (16) which does not come into contact with the forming element
and/or as an inner belt (14).
16. Method according to Claim 15, characterized in that the tissue web (12) carried along by one of the two dewatering belts (14, 16) after
the forming element (20) is led through the shoe press (57) together with this dewatering
belt (14).
17. Method according to one of the preceding Claims 14 to 16, characterized in that the dewatering is carried out at a machine speed which is higher than about 1300
m/min, in particular higher than about 1500 m/min and preferably higher than about
1800 m/min.
18. Method according to one of the preceding Claims 14 to 17, characterized in that at least one dewatering fabric (14, 16) having a fabric permeability that is different
zone by zone is used in the initial dewatering region.
19. Method according to one of the preceding Claims 14 to 18, characterized in that the former (10) used is a twin-wire former.
20. Method according to one of Claims 14 to 19, characterized in that the former (10) used is a crescent former, of which the outer belt (16) is formed
by a dewatering fabric with a fabric permeability that is different zone by zone and
of which the inner belt (14) is formed by a felt.
21. Method according to one of the preceding Claims 14 to 20, characterized in that at least one dewatering fabric (14, 16) having a fabric permeability that is different
zone by zone is used and consists of a fabric formed by weft and warp threads.
22. Method according to one of the preceding Claims 14 to 21, characterized in that the zones of different fabric permeability of the at least one dewatering fabric
(14, 16) used are produced by using weaving threads of different diameter and/or different
web pattern.
1. Machine pour la production d'une nappe de papier tissu (12) comprenant une région
de formage comprenant au moins une toile d'égouttage (14, 16) sans fin entraînée en
rotation et un élément de formage (20), en particulier un rouleau de formage, la toile
d'égouttage (14, 16) étant guidée sur l'élément de formage, au moins une toile d'égouttage
(14, 16) présentant une perméabilité de toile différente par zones,
caractérisée en ce que
l'on prévoit au moins une presse à sabot (34, 57), qui est disposée en tant qu'unité
séparée de la région de formage dans la direction d'avance de la bande (L) derrière
la région de formage.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle comprend une section de formage (10) avec deux bandes d'égouttage (14, 16) sans
fin entraînées en rotation, qui convergent en formant une fente d'entrée de matière
(18) et sont ensuite guidées sur l'élément de formage (20) comme en particulier un
rouleau de formage, et en ce que l'on prévoit en tant que bande extérieure (16) n'entrant pas en contact avec l'élément
de formage et/ou en tant que bande intérieure, une toile d'égouttage (14) avec une
perméabilité de toile différente par zones.
3. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce que la nappe de papier tissu (12) entraînée à la suite de l'élément de formage (20) par
l'une des deux bandes d'égouttage (14, 16) est guidée conjointement avec cette bande
d'égouttage (14) à travers la presse à sabot (57).
4. Machine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la presse à sabot (57) comprend une unité de presse à sabot (56), et en tant qu'élément
conjugué, un cylindre de séchage, de préférence un cylindre Yankee (54).
5. Machine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la presse à sabot (34, 57) possède une fente de pressage, dont la longueur considérée
dans la direction d'avance de la bande (L) est inférieure ou égale à une valeur d'environ
60 mm et dont le profil de pressage résultant sur la longueur de la fente de pressage
présente une pression de pressage maximale qui est supérieure ou égale à une valeur
d'environ 3,3 mPa.
6. Machine selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la presse à sabot (34, 57) possède une fente de pressage dont la longueur considérée
dans la direction d'avance de la bande (L) est supérieure à une valeur d'environ 80
mm et de préférence inférieure à 200 mm, notamment est d'au maximum 150 mm, et dont
le profil de pressage résultant sur la longueur de la fente de pressage présente une
pression de pressage maximale qui est inférieure ou égale à une valeur d'environ 2
mPa.
7. Machine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle comprend une zone de séchage dans laquelle la nappe de papier tissu (12) peut
être sollicitée au moins partiellement par du gaz de refoulement sous pression.
8. Machine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit au moins une toile d'égouttage (14, 16) avec une perméabilité de toile
différente par zones dans la région d'égouttage initiale.
9. Machine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit en tant que section de formage (10) une section de formage à double
toile.
10. Machine selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'on prévoit en tant que section de formage (10) une section de formage en croissant,
dont la bande extérieure (16) est formée par une toile d'égouttage de perméabilité
de toile différente par zones et dont la bande intérieure (14) est formée par une
bande de feutre.
11. Machine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit au moins une toile d'égouttage (14, 16) avec une perméabilité de toile
différente par zones, qui se compose d'un tissu formé par des fils de trame et des
fils de chaîne.
12. Machine selon la revendication 11, caractérisée en ce que les zones de perméabilité de toile différente de la toile d'égouttage (14, 16) sont
créées par l'utilisation de fils de tissage de diamètre différent et/ou de modèle
de tissage différent.
13. Machine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on associe à la toile d'égouttage (14, 16) de perméabilité de toile différente
par zones un dispositif de conditionnement (50) comme notamment un dispositif de nettoyage
de toile.
14. Procédé de fabrication d'une nappe de papier tissu (12) au moyen d'une machine à papier
tissu comprenant une zone de formage comprenant au moins une toile d'égouttage sans
fin entraînée en rotation (14, 16) et un élément de formage (20), notamment un rouleau
de formage, la toile d'égouttage étant guidée sur l'élément de formage (20) et au
moins une toile d'égouttage (14, 16) présentant une perméabilité de toile différente
par zones,
caractérisé en ce que
l'on utilise au moins une presse à sabot (34, 57), qui est disposée sous forme d'unité
séparée de la région de formage, dans la direction d'avance de la bande (L) derrière
la région de formage.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'on utilise une section de formage (10) avec deux bandes d'égouttage sans fin entraînées
en rotation (14, 16), qui convergent en formant une fente d'entrée de matière (18)
et qui sont ensuite guidées sur un élément de formage (20) comme en particulier un
rouleau de formage, et en ce que l'on utilise en tant que bande extérieure (16) n'entrant pas en contact avec l'élément
de formage (20) et/ou en tant que bande intérieure (14), une toile d'égouttage avec
une perméabilité de toile différente par zones.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que la nappe de papier tissu (12) entraînée à la suite de l'élément de formage (20) par
l'une des deux bandes d'égouttage (14, 16) est guidée conjointement avec cette bande
d'égouttage (14) à travers la presse à sabot (57).
17. Procédé selon l'une quelconque des revendications 14 à 16, caractérisé en ce que l'égouttage est effectué à une vitesse de machine qui est supérieure à environ 1300
m/min, en particulier supérieure à environ 1500 m/min et de préférence supérieure
à environ 1800 m/min.
18. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 14 à 17, caractérisé en ce que l'on utilise au moins une toile d'égouttage (14, 16) de perméabilité de toile différente
par zones dans la région d'égouttage initiale.
19. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 14 à 18, caractérisé en ce que l'on utilise comme section de formage (10) une section de formage à double toile.
20. Procédé selon l'une quelconque des revendications 14 à 19, caractérisé en ce que l'on utilise comme section de formage (10) une section de formage en croissant, dont
la bande extérieure (16) est formée par une toile d'égouttage de perméabilité de toile
différente par zones et dont la bande intérieure (14) est formée par une bande de
feutre.
21. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 14 à 20, caractérisé en ce que l'on utilise au moins une toile d'égouttage (14, 16) de perméabilité de toile différente
par zones, qui se compose d'un tissu formé par des fils de trame et des fils de chaîne.
22. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 14 à 21, caractérisé en ce que l'on utilise au moins une toile d'égouttage (14, 16) dont les zones de perméabilité
de toile différente sont produites par l'utilisation de fils de tissage de diamètre
différent et/ou de modèle de tissage différent.