[0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement zur Abstandsbefestigung von Latten,
Profilen, Platten oder dergleichen an einem festen Untergrund, wobei ein am Untergrund
festiegbarer Bolzen, welcher an dem in der bestimmungsgemäßen Lage vom Untergrund
frei auskragenden Ende einen Gewindeabschnitt aufweist, und eine auf den Gewindeabschnitt
aufschraubbare Halterung vorgesehen sind, wobei diese Halterung mit Laschen, Winkellaschen,
Profilteilen, Haken oder Rohrtellen für die Befestigung der Latten. Profile, Platten
oder dergleichen versehen ist.
[0002] Befestigungselemente dieser Art sind aus der EP0821252A bekannt geworden. Bei diesen
Ausgestaltungen ist die Halterung jeweils mit einem Gewindebolzen bzw. einer Gewindehülse
fest verbunden, so dass diese durch Verdrehen der gesamten Halterung auf den Gewindeabschnitt
des am Untergrund festlegbaren Bolzens aufgeschraubt werden kann. Eine nachträgliche
Verstellung nach der Montage von Latten, Profilen, Platten oder dergleichen ist nicht
mehr möglich, da dazu die gesamte Halterung verdreht werden müsste. Es sind auch Ausführungen
bekannt geworden, bei welchen zwei Muttern oder mutterartigs Telle vorgesehen sind,
zwischen welchen die eigentliche Halterung eingreift. Zu Verstelizwecken müssen dann
jeweils belde Muttern gelöst und dann wiederum an der neuen Stelle gegeneinander verspannt
werden. Eine solche Lösung ist für eine schnelle und rationelle Montage nicht geeignet.
[0003] Weiter ist ein Justierdübelsystem bekannt (DE19803273), bei welchem eine in zwei
einander gegenüberlieganden Wandungen eines Hohlprofils verdrehbar gehaltene Hülse
mit einem Innengewinde auf eine in eine Wand eingesetzte Gewindestange aufgedreht
werden kann. Die Gewindehülse muss einen relativ grossen Bereich Innerhalb des Hohlprofils
frei liegend überbrücken, so dass eine entsprechende Stabilität nur gegeben ist, wenn
die Gewindestange relativ weit In die Gewindehülse hineinragt. Wenn aber die Gewindestange
mit ihrem auskragenden Ende über die Gewindehülse vorsteht, ist ein Eingriff in die
Gewindehülse zum Verdrehen derselben praktisch nicht mehr möglich.
[0004] Die vorliegende Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, ein Befestigungselement
der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welchem eine einfache Abstandsbefestigung
von Latten, Profilen, Platten oder dergleichen möglich ist und In einfacher Weise
unabhängig von der gegenseitlgen Stellung von Gewindebolzen und Gewindehülse ein Nachjustieren
vorgenommen werden kann.
[0005] Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, dass an der Halterung zum Aufdrehen auf und
zur Halterung an dem Gewindeabschnitt des Bolzens eine Gewindehülse verdrehbar, jedoch
gegen axiales Verschieben gesichert gehalten ist, dass die Gewindehülse in eine als
Lagerauge ausgebildete Bohrung an einem in Achsrichtung des mit ihr zusammenwirkenden
Bolzens frei zugänglichen Bereich der Halterung eingesetzt ist, und dass an ihrem
außen liegenden Abschnitt ein bundartig ausgeführter Angriffsbereich in Form eines
Mehrkantschlüsselangriffes, vorzugsweise eines Sechskants, für ein Eindrehwerkzaug
angeordnet ist.
[0006] Es ist eine konstruktiv wohl einfache, jedoch handhabungsmäßig sehr wirkungsvolle
Konstruktion geschaffen worden. Es muss für das Aufdrehen und für die Nachjustierung
nur noch eine Gewindehülse um die Mittelachse des mit dem Gewindeabschnitt versehenen
Bolzens verdreht werden, wobei die Halterung In ihrer Einsatzstellung verbleiben kann
und wobei lediglich durch Verdrehen der Gewindehülse der Abstand der Halterung zum
Untergrund verstellt werden kann, und zwar unabhängig davon, ob der Bolzen mit dem
Gewindeabschnitt noch innerhalb der Gewindehülse liegt oder schon über diese vorsteht..
Es ist somit auch nach der Montage der zu befestigenden Latten, Profile, Platten oder
dergleichen in einfacher Weise ein Nachjustieren möglich, indem einfach die Gewindehülse
verdreht wird, wodurch die Halterung stufenlos in Achsrichtung des Bolzens verstellbar
wird. Besonders vorteilhaft wirkt sich die erfindungsgemäße Konstruktion bei einer
maschinellen Montage aus.
[0007] Gerade durch die besondere Konstruktion mit der Anordnung einer verdrehbaren Gewindehülse
ergibt sich auch eine konstruktiv einfache Gestaltungsmögllchkeit für die Halterung
selbst, wenn nämlich das die Auflage bildende Element der Halterung oberhalb des eigentlichen
Befestigungselementes. nämlich des Bolzens und der Gewindehülse, liegt. Gerade dadurch
ist auch ein einfaches Nachjustieren auch nach der endgültigen Montage von Latten,
Profilen, Platten oder dergleichen möglich geworden.
[0008] Durch die besondere Konstruktion des Angriffsbereiches für ein Eindrehwerkzeug als
Mehrkantschlüsselangriff, vorzugsweise als Sechskant, ist im Bereich der Gewindehüise
eine optimale Kraftübertragung mit einem entsprechenden Mehrkantschlüssel möglich,
so dass auch ein Nachjustieren trotz bereits erfolgter Belastung der Halterung möglich
ist.
[0009] Eine vorteilhafte Maßnahme wird femer darin gesehen, dass der Angriffsbereich In
gleicher Weise wie ein am Bolzen ausgebildeter Angriffsbereich bundartig ausgeführt
ist, wobei beide Angriffsbereiche für den Einsatz der gleichen Größe eines Mehrkantschlüssels
ausgebildet sind. Es bedarf daher für das Eindrehen des Bolzens in den Untergrund,
für das Verdrehen der Gewindehülse zum Aufdrehen auf den Gawlndeabschnitt des Bolzens
und auch zum nachträglichen Justieren nur eines einzigen Eindrehwerkzeuges, da dieses
auf beide Angriffsbereiche passt.
[0010] Eine weitere Variante sieht vor, dass die Gewindehülse und gegebenenfalls auch die
Lasche, die Winkellasche, der Profilteil, der Rohrteil oder dergleichen aus Kunststoff
gefertigt oder mit Kunststoff beschichtet sind. Auf diese Weise kann zusätzlich eine
Art thermische Trennung erfolgen, um Kältebrücken auch Im Bereich des Befestigungselements
zu vermeiden bzw. die vorhandenen Kälte-oder Wärmebrücken zu verringern.
[0011] Da in der Regal die Halterung und auch der am Untergrund festlegbare Bolzen aus Metall
gefertigt sind, ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, dass zwischen die Gewindehülse
und die Halterung ein Hülsenteil als thermisches Trennelement, z.B. eine Kunststoffhülse,
eingesetzt, z.B. eingeschraubt, eingeklebt oder eingepresst, ist. Der hier eingesetzte
Hülsenteil wirkt dabei nicht nur als thermisches Trennelement, sondern kann zusätzlich
auch als eine Art Gleitbüchse wirken, welche das Verdrehen, Insbesondere das Nachjustieren
mit entsprechender Last wesentlich erleichtert.
[0012] Als zusätzliche Maßnahme zur Verringerung der Kältebrückenwirkung des eingesetzten
Bolzens wird eine Lösung vorgeschlagen, welche gekennzeichnet ist durch eine den frei
über die Gewindehülse auskragenden Abschnitt des Bolzens abdeckende Kappe, welche
form- und/oder kraftschlüssig, jedoch lösbar auf den Angriffsbereich der Gewindehülse
aufsteckbar oder aufdrehbar ist. Auf diese Weise können der vorstehende Bereich des
Bolzens und auch der Angriffsbereich der Gewindehülse beispielsweise mit einer aus
Kunststoff gefertigten Kappe abgedeckt werden, was zu einer weiteren Erhöhung der
Isolationswerte beiträgt.
[0013] In diesem Zusammenhang ist eine vorteilhafte konstruktive Gestaltung darin zu sehen,
daß an der Rückseite des den Angriffsbereich bildenden Bundes der Gewindehülse eine
Hinterschneidung oder hinterschnittene Bereiche, eine Abfasung oder dergleichen vorgesehen
ist bzw. sind, und daß dazu korrespondierend am Öffnungsrand der Kappe nasen- oder
wulstartige Rastelemente ausgebildet sind. Die Kappe wird dadurch durch einfaches
Aufstecken fixiert. Es ist dadurch eine einfache Montage einer solchen Kappe möglich
und bei Bedarf auch eine Demontage. Zusätzlich kann diese Kappe eine Art Verdrehsicherung
bilden, wenn diese relativ knapp an dem Gewindeabschnitt des Bolzens abgestützt ist
und femer den Angriffsbereich der Gewindehülse umfaßt und hintergreift.
[0014] Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden
Beschreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Befestigungselement im eingesetzten Zustand;
- Fig. 2
- eine Ansicht der gleichen Anordnung von unten;
- Fig. 3
- eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Befestigungselementes, wobei
nur ein Schnitt im Bereich der Halterung dargestellt ist.
[0015] Ein erfindungsgemäßes Befestigungselement besteht im Wesentlichen aus einem am Untergrund
1 einsetzbaren Bolzen 2 und einer Halterung 3. Die Halterung 3 wird erst nach dem
Setzen des Bolzens 2 und nach dem Aufbringen eventueller Isolierelemente 4 montiert.
Es können also Bolzen 2 direkt in den Untergrund 1 eingeschraubt werden oder aber
unter Zwischenschaltung eines Dübels. Ein fest angeordneter bundartiger Angriffsbereich
5 dient einerseits als Auflage auf dem Untergrund 1 und zur Aufnahme einer eventuellen
Dichtung für eine Dampfsperre und andererseits zum Ansetzen eines Eindrehwerkzeuges
6, welches in Fig. 1 strichliert dargestellt ist. Der bundartige Angriffsbereich 5
ist vorzugsweise als Sechskant ausgeführt, um ein entsprechendes Eindrehwerkzeug 6
einsetzen zu können.
[0016] Die Halterung 3 besteht im Wesentlichen aus einem Winkelprofil mit zwei rechtwinklig
zueinander ausgerichteten Laschen 7 und 8, an welchen beispielsweise eine Latte 9
mittels einer oder mehrerer Schraube(n) 10 festgelegt werden kann.
[0017] Anstelle des hier vorgesehenen Winkelprofils für die Halterung 3 kann diese Halterung
auch mit anderer Form von Laschen, Winkellaschen, Profilteilen, Haken oder Rohrteilen
ausgestaltet werden, je nachdem, welche Art von Latten, Profilen, Platten oder dergleichen
befestigt werden sollen.
[0018] Die Materialstärke der Laschen 7, 8, das Material der Halterung 3 und die konstruktive
Ausgestaltung derselben richtet sich nach den statischen Anforderungen und auch nach
der Form und Ausbildung der zu befestigenden Teile.
[0019] Bei der vorliegenden Erfindung ist nun vorgesehen, daß an der Halterung 3 eine Gewindehülse
11 verdrehbar, jedoch gegen axiales Verschieben gesichert gehalten ist. Diese Gewindehülse
11 dient zum Aufdrehen auf und zur Halterung an dem Gewindeabschnitt 12 des Bolzens
2. Bei der hier vorgesehenen konstruktiven Gestaltung weist die Halterung 3 einen
entgegen der Lasche 7 nach unten weisenden Steg 13 auf, an welchem eine Art Lagerauge
14 ausgebildet ist. Die Gewindehülse 11 ist in eine durchgehende Bohrung in diesem
Lagerauge 14 eingesetzt, wobei durch eine Aufbördelung 15 am einen freien Ende der
Gewindehülse 11 eine Sicherung gegen axiales Verschieben geschaffen wird.
[0020] Durch die Anordnung des Lagerauges 14 und des Steges 13 ist eine relativ lange Führung
der Gewindehülse 11 in axialer Richtung gewährleistet. Es kann also keinesfalls zu
einem Verkanten dieser Gewindehülse 11 kommen. Da der Steg 13 und das Lagerauge 14
gegenüber der im Wesentlichen aus den Laschen 7 und 8 gebildeten Halterung weit zurückliegend
angeordnet sind, wird die Gefahr einer Kältebrücke zusätzlich vermindert.
[0021] Da der Steg 13 und das Lagerauge 14 unterhalb der beiden Laschen 7 und 8 der Halterung
3 liegen, sind der freie Endbereich des Bolzens 2 und auch ein an der Gewindehülse
11 ausgebildeter bundartiger Angriffsbereich 16 immer zugänglich. Dies ist besonders
wesentlich für eventuell notwendige nachträgliche Justierarbeiten.
[0022] Der Angriffsbereich 16 der Gewindehülse 11 ist vorzugsweise als Sechskant ausgeführt,
wobei auch hier ein entsprechendes Eindrehwerkzeug 6 ansetzbar ist (siehe Fig. 2).
Besonders vorteilhaft ist dabei, daß der Angriffsbereich 16 der Gewindehülse 11 in
gleicher Weise wie der Angriffsbereich 5 des Bolzens 2 bundartig ausgeführt ist, und
daß beide Angriffsbereiche 16 und 5 beispielsweise als Sechskant ausgeführt sind und
demnach für den Einsatz der gleichen Größe eines als Mehrkantschlüssel ausgebildeten
Eindrehwerkzeuges geeignet sind.
[0023] Die Gewindehülse 11 und gegebenenfalls auch die Halterung 3, also beispielsweise
die Laschen 7 und 8, entsprechende Winkellaschen, Profilteile, Rohrteile oder dergleichen
können aus Kunststoff gefertigt oder mit Kunststoff beschichtet sein. Je nach statischen
Erfordernissen kann hier eine Materialauswahl erfolgen. In der Regel wird aber wohl
die Halterung 3 ebenso wie der Bolzen 2 aus Metall, vorzugsweise rostfreien Metallen
gefertigt. Dann ist es wesentlich, zusätzliche Möglichkeiten zu schaffen, um eine
thermische Trennung zu erreichen und somit Wärme- oder Kältebrücken zu vermeiden oder
zumindest deren Auswirkung wesentlich zu reduzieren.
[0024] Eine solche Möglichkeit wird bei der Konstruktion nach Fig. 3 erläutert. Hier wird
zwischen die Gewindehülse 11 und die Halterung 3 ein Hülsenteil 17 als thermisches
Trennelement eingesetzt, wobei für diesen Zweck eine Kunststoffhülse vorgesehen wird.
Dieser Hülsenteil 17 kann eingeschraubt, eingeklebt oder eingepreßt werden. Bei der
dargestellten Konstruktion ist eine formschlüssige Halterung dieses Hülsenteils 17
vorgesehen. Der Hülsenteil 17 weist einen Anschlagbund 18 auf und einen daran anschließenden
umfangsgeschlossenen Abschnitt 19. Der darauf folgende Abschnitt des Hülsenteiles
17 ist mit Längsschlitzen 20 versehen, wobei am freien Ende der dadurch gebildeten
federnden Laschen 21 nasen- oder wulstartige Erhebungen 22 ausgebildet sind. Beim
Hindurchsteken des Hülsenteils 17 durch die Bohrung 23 in dem Lagerauge 14 werden
die Erhebungen und die an diese anschließenden Laschen 21 nach innen gedrängt und
schnappen nach Einnahme der endgültigen Lage wiederum nach außen. Vorteilhaft wird
dann hier noch eine Unterlegscheibe 24 eingesetzt. Nach dem Einschieben der Gewindehülse
11 wird an dem freien Endbereich derselben die Aufbördelung 15 angeformt und so die
axiale Unverschiebbarkeit der Gewindehülse 11 bewirkt. Gerade in einem Brandfalle
wirkt sich eine entsprechend starke Aufbördelung 15 oder aber eine eingesetzte Unterlegscheibe
24 positiv aus. Auch wenn der Hülsenteil durch starke Hitzeentwicklung schmelzen würde,
kann die Gewindehülse 11 nicht aus dem Lagerauge 14 herausgelangen.
[0025] Bei der Ausgestaltung nach Fig. 3 ist femer ersichtlich, daß der über die Gewindehülse
11 frei auskragende Abschnitt 12 des Bolzens 2 und femer auch der Angriffsbereich
16 der Gewindehülse 11 mit einer Kappe 25 abgedeckt werden können. Diese Kappe 25
ist vorteilhaft aus einem schlecht wärmeleitenden Material, also als thermisches Trennelement
ausgebildet. Vorteilhaft wird also eine Kappe 25 aus Kunststoff gefertigt. An der
Rückseite des Angriffsbereiches 16, der bundartig ausgeführt ist, weist die Gewindehülse
11 eine Art Hinterschneidung 26 auf, wobei dazu korrespondierend am Öffnungsrand der
Kappe 25 nasen- oder wulstartige Rastelemente (27) ausgebildet sind. Somit kann der
über das Lagerauge 14 und den dort auch vorgesehenen Steg 13 nach außen hin vorstehende
Bereich des Bolzens 2 und der Gewindehülse 11 mit einer Kappe 25 schnell und einfach
abgedeckt werden. Es ist dadurch zusätzlich eine thermische Abschirmung nach außen
hin gegeben. Trotzdem kann aber bei einem Bedarf an nachträglichem Justieren oder
aber bei einer eventuellen Demontage beispielsweise einer ganzen Fassadenverkleidung
diese Kappe 25 in sehr einfacher Weise wieder entfernt werden. Es soll einfach gewährleistet
sein, daß diese Kappe 25 durch einfaches Aufstecken form- und/oder kraftschlüssig,
jedoch lösbar gehalten ist, und zwar vorteilhaft am Angriffsbereich 16 der Gewindehülse
11. Wie nun an diesem Angriffsbereich 16 die Hinterschneidungen ausgestaltet sind
oder ob andere Arten oder Formen von hinterschnittenen Bereichen, eine Abfasung oder
andere Möglichkeiten vorgesehen ist bzw. sind, ist im Wesentlichen nicht von Belang.
Es wäre auch denkbar, beispielsweise im Mittelbereich des Angriffsbereiches eine umlaufende
Nut vorzusehen, in welcher dann Abschnitte der Kappe 25 einrasten können. Das erfindungsgemäße
Befestigungselement kann zur Abstandsbefestigung jeder Art eingesetzt werden, wo also
irgendwelche Latten, Profile, Platten oder dergleichen mit entsprechendem Abstand
von einem festen Untergrund festgelegt werden sollen. Es ist auch denkbar, die Kappe
25 mit einem Innengewinde auszuführen und damit auf den vorstehenden Gewindeabschnitt
12 des Bolzens 2 aufzuschrauben.
1. Befestigungselement zur Abstandsbefestigung von Latten (9), Profilen, Platten oder
dergleichen an einem festen Untergrund (1), wobei ein am Untergrund festlegbarer Bolzen
(2), welcher an dem in der bestimmungsgemäßen Lage vom Untergrund frei auskragenden
Ende einen Gewindeabschnitt (12) aufweist, und eine auf den Gewindeabschnitt aufschraubbare
Halterung (3) vorgesehen sind, wobei diese Halterung mit Laschen, Winkellaschen, Profilteilen,
Haken oder Rohrteilen für die Befestigung der Latten, Profile, Platten oder dergleichen
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung (3) zum Aufdrehen auf und zur Halterung an dem Gewindeabschnitt
(12) des Bolzens (2) eine Gewindehülse (11) verdrehbar, jedoch gegen axiales Verschieben
gesichert gehalten ist, dass die Gewindehülse (11) in eine als Lagerauge (14) ausgebildete
Bohrung an einem in Achsrichtung des mit ihr zusammenwirkenden Bolzens (2) frei zugänglichen
Bereich der Halterung (3) eingesetzt ist, und dass an ihrem außen liegenden Abschnitt
ein bundartig ausgeführter Angriffsbereich (16) in Form eines Mehrkentschlüsselangriffes,
vorzugsweise eines Sechskants, für ein Eindrehwerkzeug (6) angeordnet ist.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffsbereich (16) in gleicher Weise wie ein am Bolzen (2) ausgebildeter Angriffsbereich
(5) bundartig ausgeführt ist, wobei beide Angriffsbereiche (16, 5) für den Einsatz
der gleichen Größe eines Mehrkantschlüssels ausgebildet sind.
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindehülse (11) und gegebenenfalls auch die Lasche, die Winkellasche, der Profilteil,
der Rohrtell oder dergleichen aus Kunststoff gefertigt oder mit Kunststoff beschichtet
sind.
4. Befestigungselement nach Anspruch 1 und einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Gewindehülse (11) und die Halterung (3) ein Hülsenteil (17) als thermisches
Trennelement, z.B. eine Kunststoffhülse, eingesetzt, z.B. eingeschraubt, eingeklebt
oder eingepresst, ist.
5. Befestigungselement nach Anspruch 1 und einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine den frei über die Gewindehülse (11) auskragenden Abschnitt (12) des Bolzens
(2) abdeckende Kappe (25), weiche form- und/oder kraftschlüssig, jedoch lösbar auf
den Angriffsbereich (16) der Gewindehülse (11) aufsteckbar oder aufdrehbar ist.
6. Befestigungselement nach den Ansprüchen 2 und 5. dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite des den Angriffsbereich (16) bildenden Bundes der Gewindehülse (11)
eine Hinterschneidung (26) oder hinterschnittene Bereiche, eine Abfasung oder dergleichen
vorgesehen sind, und dass dazu korrespondierend am Öffnungsrand der Kappe (25) nasen-
oder wulstartige Rastelemente (27) ausgebildet sind.
1. A fastening element for fastening at a distance battens (9), section elements, panels
or the like to a fixed subsurface (1), wherein a stud (2), which can be located on
the subsurface and which has a threaded portion (12) on its end projecting freely
from the subsurface in the designated position, and a mounting (3), which can be screwed
on to the threaded portion, are provided, wherein said mounting is provided with fishplates,
angle fishplates, section members, hooks or tubular members for fastening the battens,
section elements, panels or the like, characterised in that a threaded sleeve (11) to be rotated and mounted on the threaded portion (12) of
the stud (2) can rotate in the mounting (3) but is retained secured against axial
displacement, in that the threaded sleeve (11) is inserted into a bore in the form of a bearing eye (14)
in a zone of the mounting (3) freely accessible in the axial direction of the stud
(2) co-operating therewith, and in that on its outer portion there is provided a flange-like engagement portion (16) in the
form of a polygonal spanner engagement portion, preferably a hexagon, for a screwing-in
tool (6).
2. A fastening element according to Claim 1, characterised in that the engagement portion (16) is of flange-like design in the same manner as an engagement
portion (5) formed on the stud (2), wherein both engagement portions (16,5) are designed
for use with the same size of polygonal spanner.
3. A fastening element according to Claim 1 or 2, characterised in that the threaded sleeve (11) and optionally also the fishplate, the angle fishplate,
the section member, the tubular member or the like are made of plastics material or
are coated with plastics material.
4. A fastening element according to Claim 1 and any one of the preceding Claims, characterised in that a sleeve member (17) in the form of a thermal separator, for example a plastics sleeve,
is inserted, for example screwed, glued in or pressed in between the threaded sleeve
(11) and the mounting (3).
5. A fastening element according to Claim 1 and any one of the preceding Claims, characterised by a cap (25) covering a portion (12) of the stud (2) projecting freely over a threaded
sleeve (11), which cap can be fitted or turned in a form-locking and/or force locking
manner but releasably on to the engagement portion (16) of the threaded sleeve (11).
6. A fastening element according to Claims 2 and 5, characterised in that an undercut (26) or undercut zones, a chamfer or the like are provided on the rear
side of the flange of the threaded sleeve (11) forming the engagement portion (16),
and in that, corresponding thereto, lug-like or bead-like locating elements (27) are formed on
the opening rim of the cap (25).
1. Elément de fixation pour la fixation à distance de lattes (9), profilés, panneaux
ou analogues sur une base fixe (1), comprenant :
- un boulon (2) fixé à la base et présentant à son extrémité dépassant librement de
celle-ci , dans la position prévue, une section filetée (12), et
- un support (3) de fixation vissé sur la section filetée, ce support étant pourvu
de pattes, de cornières, de pièces profilées, de crochets ou de pièces tubulaires
pour la fixation des lattes, profilés, panneaux ou analogues,
caractérisé en ce qu'
au niveau du support de fixation (3), pour le vissage sur la section filetée (12)
du boulon (2) et la fixation à celle-ci, se trouve une douille filetée (11) maintenue
de façon rotative, mais sécurisée contre tout déplacement axial,
la douille filetée (11) est insérée dans un alésage en oeil de palier (14) au niveau
d'une zone du support (3) librement accessible dans la direction axiale du boulon
(2) coopérant avec lui, et
au niveau de sa section extérieure est disposée une zone d'accroche configurée en
collier (16), ayant la forme d'une accroche pour clé à plusieurs pans, de préférence
pour clé six-pans, d'un outil de vissage (6).
2. Elément de fixation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la zone d'accroche (16) est configurée en collier de la même manière qu'une zone d'accroche
(5) au niveau du boulon (2), les deux zones d'accroche (16, 5) étant configurées pour
l'insertion d'une clé à plusieurs pans de même dimension.
3. Elément de fixation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la douille filetée (11) et le cas échéant également la patte, la cornière, la pièce
profilée, la pièce tubulaire ou analogue sont fabriquées en matière plastique ou revêtues
de matière plastique.
4. Elément de fixation selon la revendication 1 et l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
entre la douille filetée (11) et le support de fixation (3) est insérée, par exemple
vissée, collée ou compressée, une partie de douille (17) faisant office d'élément
de séparation thermique, par exemple une douille en matière plastique.
5. Elément de fixation selon la revendication 1 et l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un capuchon (25) recouvrant la section (12) du boulon (2) qui dépasse librement de
la douille filetée (11), peut s'appliquer ou se visser par complémentarité de formes
et/ou de forces, mais toutefois de façon amovible, sur la zone d'accroche (16) de
la douille filetée (11).
6. Elément de fixation selon les revendications 2 à 5,
caractérisé en ce qu'
au niveau arrière du collier formant la zone d'accroche (16) de la douille filetée
(11), une contre-dépouille (26) ou des zones découpées sur l'arrière, un chanfrein
ou analogue sont prévus, et
des éléments d'accroche en forme de bec ou de bourrelet (27) correspondants sont configurés
au niveau du bord d'ouverture du capuchon (25).