[0001] Die Erfindung betrifft eine Frankiermaschine zum Frankieren von Postgut gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zum Schutz sicherheitsrelevanter
Funktionen und/oder Daten einer Frankiermaschine vor unberechtigtem Zugriff gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 6.
[0002] Eine solche Frankiermaschine und ein solches Verfahren sind beispielsweise aus der
EP 789 333 A2 bekannt. Die dort beschriebene Frankiermaschine ist mit einem Drucker
zum Drucken des Postwertstempels auf das Postgut, mit einer Steuereinheit zum Steuern
des Druckens und peripherer Komponenten der Frankiermaschine, mit einer Abrecheneinheit
zum Abrechnen von Postgebühren, die in nicht-flüchtigen Speichern gehalten werden,
und eine Einheit zum kryptografischen Absichern der Postgebührendaten ausgestattet.
Die Abrecheneinheit und/oder die Einheit zum Absichern des Druckens der Postgebührendaten
kann von einem Sicherheitsmodul realisiert werden.
[0003] Frankiermaschinen sind entweder eigenständige spezielle Geräte, oder es werden vermehrt
herkömmliche gegebenenfalls mit spezieller Hard- und Software ausgerüstete Computer
als Frankiermaschinen verwendet. Sicherheitsmodule für Frankiermaschinen können als
Multi-Chip-Module oder Ein-Chip-Systeme (zum Beispiel Chipkarten) realisiert werden.
Sie sind entweder konstruktiv fest mit der Frankiermaschine verbunden, in diese einsteckbar
oder als externes Gerät anschließbar.
[0004] Zum Schutz sicherheitsrelevanter Funktionen und/oder Daten wie zum Beispiel der Abrechnungsfunktion,
der Postgebührendaten oder verwendeter kryptografischer Schlüssel ist es bekannt,
als Prozessor des Sicherheitsmodules ein OTP (One Time Programmable) zu verwenden,
auf dem sensible Daten auslesesicher gespeichert werden. Außerdem kann das Sicherheitsmodul
in einem einbruchsicheren Sicherheitsgehäuse gekapselt sein.
[0005] Es gibt jedoch Situationen, in denen es erforderlich ist, bestimmten Personen Zugriff
auf alle oder bestimmte sicherheitsrelevante Funktionen und/oder Daten zu ermöglichen.
Dies ist beispielsweise zu Reparatur- oder Wartungsarbeiten, zum Einspielen einer
neuen Software oder anderen Servicezwecken erforderlich. Es muss jedoch zuverlässig
gewährleistet sein, dass nur die dafür berechtigten Personen einen solchen Zugriff
erhalten.
[0006] Aus der DE-OS 36 27 124 ist eine Frankiermaschine bekannt, bei der zur Absicherung
des Betriebs vor der Benutzung ein Kennwort abgefragt wird. Die Kennworte verschiedener
Benutzer sind dabei in der Frankiermaschine gespeichert und bei Eingabe eines Kennworts
wird dieses mit den gespeicherten Kennwörtern verglichen. Eine Freigabe der Frankiermaschine
für eine Frankierung erfolgt nur, wenn das eingegebene Kennwort mit dem gespeicherten
Kennwort übereinstimmt.
[0007] Als nachteilig bei einer solchen Frankiermaschine erweist sich jedoch, dass eine
Person nur in den Besitz eines Kennworts kommen muss, um Frankierungen zu ermöglichen.
Als Schutzmechanismus für sicherheitsrelevante Funktionen und/oder Daten einer Frankiermaschine
eignet sich dieses Verfahren jedoch nicht, da die Gefahr zu groß ist, dass eine Person
in den Besitz eines Kennwortes gelangt.
[0008] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Frankiermaschine zu schaffen,
bei der mit großer Sicherheit nur den dazu berechtigten Personen Zugriff auf sicherheitsrelevante
Funktionen und/oder Daten ermöglicht wird. Außerdem soll ein entsprechendes Verfahren
zum Schutz einer Frankiermaschine vor unberechtigtem Zugriff angegeben werden.
[0009] Diese Aufgaben werden durch eine Frankiermaschine gemäß Anspruch 1 bzw. durch ein
Verfahren gemäß Anspruch 6 gelöst.
[0010] Der Erfindung liegt dabei der Gedanke zugrunde, beim Zugriff auf sicherheitsrelevante
Funktionen und/oder Daten quasi eine doppelte Sicherung einzubauen. Um den gewünschten
Zugriff zu erhalten, ist erstens ein Sicherheitskode einzugeben, der erst im Sicherheitsmodul
verschlüsselt wird, und zweitens muss ein Speichermedium, zum Beispiel eine Diskette
oder eine Chipkarte, vorhanden sein, auf dem ein bereits verschlüsselter Zugangskode
gespeichert ist. Dieses Speichermedium muss ebenfalls der Leseeinheit zugeführt werden,
damit der darauf verschlüsselte gespeicherte Zugangskode für den Benutzer unsichtbar
gelesen werden kann, welcher anschließend mit dem verschlüsselten Sicherheitskode
verglichen wird. Nur wenn diese beiden Kodes übereinstimmen, wird anschließend der
gewünschte Zugriff freigegeben. Es genügt also weder allein der Besitz des Sicherheitskodes
noch allein der Besitz eines Speichermediums mit darauf gespeichertem verschlüsseltem
Zugangskode. Weder allein aus dem unverschlüsselten Sicherheitskode noch allein aus
dem verschlüsselten Zugangskode, der unter normalen Umständen von einem Benutzer gar
nicht ausgelesen werden kann, ist es möglich, einen solchen Zugriff zu erreichen.
Ohne Kenntnis des Verschlüsselungsalgorithmus ist es weder möglich, aus dem unverschlüsselten
Sicherheitskode den verschlüsselten Zugangskode zu entwickeln, um ihn auf einem Speichermedium
zu speichern, noch ist es möglich, aus dem verschlüsselten Zugangskode, falls es gelänge,
ihn von einem Speichermedium auszulesen, den unverschlüsselten Sicherheitskode zu
entwickeln. Ein zusätzlicher Schutz wird auch dadurch gewährt, dass der Sicherheitskode
in unverschlüsseltem Zustand weder in der Frankiermaschine, wie dies bei der DE-OS
36 27 124 der Fall ist, noch auf dem benötigtem Speichermedium gespeichert ist.
[0011] Die Erfindung bietet somit wirksamen Schutz gegen unberechtigte Zugriffe auf sicherheitsrelevante
Funktionen und/oder Daten. Nur eine Person, die einen bestimmten Sicherheitskode kennt
und im Besitz eines Speichermediums mit darauf gespeichertem zugehörigem Zugangskode
ist, kann bei einer erfindungsgemäßen Frankiermaschine den gewünschten Zugriff erhalten.
Die entsprechenden Sicherheitskodes und Zugangskodes bzw. die entsprechende Verschlüsselung
werden dabei von einer zentralen Sicherheitsstelle, zum Beispiel einem Postdienst
vergeben, der auch im Besitz des Verschlüsselungsalgorithmus ist und den verschlüsselten
Zugangskode auf einem Speichermedium speichert. Auf einem solchen Speichermedium können
sich dann auch Serviceprogramme, Diagnosedaten, Software-Updates oder dergleichen
befinden.
[0012] Der Zugriff kann auch auf spezielle Funktionen und/oder Daten der Frankiermaschine
mittels des Sicherheits- und des Zugangskodes beschränkt werden. Dazu können von der
zentralen Sicherheitsstelle mehrere Sicherheitskodes und mit zugehörigen Zugriffskodes
eingerichtet werden, denen jeweils unterschiedliche Zugriffsberechtigungen zugeordnet
sind.
[0013] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass als Sicherheitskode eine
Benutzerkennung und ein Benutzerpasswort benutzt werden, wobei als Benutzerkennung
bevorzugt der Benutzername verwendet wird. Benutzerkennung und Benutzerpasswort sind
dann bei einem gewünschten Zugriff auf die Frankiermaschine an einer Bedienungseinheit
einzugeben, vergleichbar mit dem Anmeldevorgang bei einem Computernetzwerk. In einer
Weiterbildung davon ist außerdem vorgesehen, dass das Benutzerpasswort, das weder
in der Frankiermaschine noch auf dem Speichermedium gespeichert ist, als Schlüssel
für die in dem Sicherheitsmodul stattfindende Verschlüsselung des Sicherheitskodes
verwendet wird. Jeder Benutzer, der somit einen Zugriff auf sicherheitsrelevante Funktionen
und/oder Daten einer Frankiermaschine erreichen will, hat somit einen eigenen Schlüssel.
[0014] In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Sicherheitsmodul zur Verschlüsselung
des Sicherheitskodes mit einem Standard-Verschlüsselungsalgorithmus ausgestattet ist.
Dies kann beispielsweise ein DES-Algorithmus sein (DES = Data Encryption Standard),
wie er in "Angewandte Kryptografie-Protokolle, Algorithmen und Sourcecode in C", Bruce
Schneier, Addison-Wesley beschrieben ist.
[0015] Bevorzugt ist in einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, dass der verschlüsselte
Zugangskode auf jedem Speichermedium enthalten ist, mit dem sicherheitsrelevante Funktionen
und/oder Daten gelesen, geschrieben, gelöscht und/oder verändert werden sollen. Dies
dient einer weiteren Erhöhung des Schutzes vor unberechtigten oder ungewollten Manipulationen
einer Frankiermaschine. So ist es beispielsweise nicht möglich, dass eine Person,
die aus irgendeinem Grunde in den Besitz des Sicherheitskodes und eines Speichermediums
mit zugehörigem verschlüsselten Zugangskode gelangt ist und sich somit Zugriff auf
die Frankiermaschine verschaffen kann, auf einem weiteren Speichermedium beispielsweise
die Abrechnungssoftware oder Abrechnungsdaten kopiert oder einer darauf enthaltenen
selbst entwickelten Software manipuliert oder überschreibt.
[0016] Ein Verfahren zum Schutz einer Frankiermaschine vor unberechtigtem Zugriff auf sicherheitsrelevante
Funktionen und/oder Daten ist in Anspruch 6 angegeben. Dieses Verfahren kann in entsprechender
Weise wie die Frankiermaschine und wie oben beschrieben weitergebildet sein.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Frankiermaschine und
- Figur 2
- eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Erfindung.
[0018] Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Frankiermaschine mit wesentlichen
Funktionseinheiten. Eine Steuereinheit 1, zum Beispiel ein zentraler Mikroprozessor
(CPU), steuert den Druck von Postwertstempeln, was mit Hilfe eines Druckers 2 erfolgt.
Die Steuereinheit 1 ist über einen Steuerbus 3, der Adress-, Daten- und Steuerleitungen
enthält, mit einem Sicherheitsmodul 4 und mit dem Drucker 2 verbunden.
[0019] Weiter ist die Steuereinheit 1 über den Steuerbus 3 mit einem nicht-flüchtigen Speicher
5 und einem Arbeitsspeicher 6 verbunden. Im Speicher 5 ist ein zentrales Steuerprogramm
für die Steuereinheit 1 als Befehlsfolge abgelegt. Außerdem sind im Speicher 5 Vorlagen
zum Zusammenstellen des Druckbildes des Postwertstempels gespeichert. Die Steuereinheit
1 lädt die gewünschte Vorlage in den Arbeitsspeicher 6 und bearbeitet die Vorlage
entsprechend den Eingaben einer Bedienperson. Nach diesen Eingaben, zu denen auch
die Eingabe des Portowertes zählt, wird das gewünschte Druckbild erzeugt und im Arbeitsspeicher
6 gespeichert.
[0020] Über eine am Steuerbus 3 angeschlossene Tastatur 7 kann die Bedienperson die Frankiermaschine
bedienen und zum Beispiel das Druckbild vorgeben. Eine von der Steuereinheit 1 angesteuerte
Anzeige 8 informiert die Bedienperson über die Abläufe in der Frankiermaschine. Eine
mit dem Steuerbus 3 verbundene Ein/Ausgabeeinheit 9 ist mit einem Lesegerät 10 verbunden,
das beispielsweise ein Diskettenlaufwerk, ein Chipkarten-Lesegerät oder ein anderes
Lesegerät zum Aufnehmen und Lesen eines Speichermediums sein kann. Außerdem ist die
Ein/Ausgabeeinheit 9 mit nicht dargestellten Antriebselementen der Frankiermaschine
und mit Sensoren verbunden, die den Zustand der Frankiermaschine überwachen. Auch
ein nicht dargestelltes Transport- und Wiegesystem für das Postgut kann dort angeschlossen
sein.
[0021] Das Sicherheitsmodul 4 umfasst im wesentlichen eine Abrecheneinheit und eine Verschlüsselungseinheit.
Hinsichtlich der Funktionsweise und des Aufbaus der Abrecheneinheit sei auf die bereits
genannte EP 789 333 A2 verwiesen.
[0022] Die Funktionsweise der Erfindung soll anhand der Figur 2 näher erläutert werden.
Wenn eine Person, beispielsweise ein Servicetechniker wegen einer Störung der Frankiermaschine,
einen Zugriff auf sicherheitsrelevante Funktionen und/oder Daten, beispielsweise auf
die Abrecheneinheit oder Abrechnungsdaten, haben muss, so laufen bei einer erfindungsgemäßen
Frankiermaschine folgende Vorgänge ab: Zunächst wird die Person auf der Anzeige 8
aufgefordert, als Sicherheitskode Name und Passwort in den Eingabefeldern 81, 82 einzugeben.
Mittels eines auf dem Sicherheitsmodul 4 installierten und ablaufenden Verschlüsselungsalgorithmus
41 wird aus diesen Eingabedaten der verschlüsselte Sicherheitskode S gebildet und
einer Prüfeinheit 42 zugeführt. Außerdem muss im Lesegerät (10 in Figur 1) ein Speichermedium,
im Beispiel eine Diskette 11, eingelegt sein, auf der ein verschlüsselter Zugangskode
Z gespeichert ist. Dieser wird von der Diskette 11 ausgelesen und ebenfalls der Prüfeinheit
42 zugeführt. Dann erfolgt ein Vergleich des verschlüsselten Sicherheitskodes S mit
dem verschlüsselten Zugangskode Z. Bei einer Übereinstimmung wird anschließend der
Zugriff freigegeben, während bei Nicht-Übereinstimmung der Zugriff verwehrt wird.
Der Zugriff wird auch verwehrt, wenn entweder Name 81 und/oder Passwort 82 falsch
sind oder nicht zu dem auf der Diskette 11 gespeicherten Zugangskode Z gehören. Auch
bei fehlender Diskette 11 ist kein Zugriff möglich.
[0023] Die Frankiermaschine kann so ausgestaltet sein, dass der Zugriff nur so lange freigegeben
ist, wie auch das Speichermedium 11 in das Lesegerät 10 eingeführt ist. Dazu kann
beispielsweise vorgesehen sein, dass der verschlüsselte Zugangskode Z in regelmäßigen
Zeitabständen immer wieder von der Diskette 11 gelesen und mit dem Sicherheitskode
S verglichen wird. Dadurch kann beispielsweise ausgeschlossen werden, dass ein Zugriff
auch noch dann möglich ist, wenn die zugriffsberechtigte Person sich zwar von der
Frankiermaschine entfernt und auch die Diskette 11 entnommen hat, Name 81 und Passwort
82 jedoch noch eingegeben sind.
[0024] Wie unmittelbar erkennbar ist, können die erfindungsgemäße Frankiermaschine und das
erfindungsgemäße Verfahren auch anders als in den Figuren gezeigt ausgestaltet sein.
Beispielsweise kann zur Speicherung des verschlüsselten Zugangskodes Z ein anderes
Speichermedium als eine Diskette verwendet werden, und der Sicherheitskode muss nicht
zwingend aus Name und Passwort bestehen. Die Realisierung der Frankiermaschine erfolgt
vorteilhafterweise auf einem handelsüblichen PC mit angeschlossenem Drucker und mit
gegebenenfalls zusätzlichen Hardwarebauteilen.
[0025] Die Erfindung ist nicht auf die vorliegende Ausführungsform beschränkt, da offensichtlich
weitere andere Ausführungsformen entwickelt bzw. eingesetzt werden können, die - vom
gleichen Grundgedanken der Erfindung ausgehend - von der Erfindung umfasst werden
sollen.
1. Frankiermaschine zum Frankieren von Postgut mit einer Steuereinheit (1) zum Steuern
der Komponenten (2 bis 10) der Frankiermaschine, mit einem Sicherheitsmodul (4) zum
Abrechnen von Postgebührendaten und zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von Daten,
mit einer Bedienungseinheit (7) zum Bedienen der Frankiermaschine und mit einer Leseeinheit
(9, 10) zum Lesen von Daten von einem Speichermedium (11), wobei die Steuereinheit
(1) ausgestaltet ist zur Abfrage eines Sicherheitskodes (81, 82) bei einem Zugriff
auf sicherheitsrelevante Funktionen und/oder Daten der Frankiermaschine,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsmodul (4) ausgestaltet ist zur Verschlüsselung
des Sicherheitskodes (81, 82), zum Vergleich des verschlüsselten Sicherheitskodes
(S) mit einem auf einem angeforderten Speichermedium (11) gespeicherten verschlüsselten
Zugangskode (Z) und zur Freigabe des Zugriffs auf die sicherheitsrelevanten Funktionen
und/oder Daten bei Übereinstimmung des verschlüsselten Sicherheitskodes (S) mit dem
verschlüsselten Zugangskode (Z).
2. Frankiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherheitskode eine Benutzerkennung (81) und ein
Benutzerpasswort (82) verwendet werden.
3. Frankiermaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsmodul (4) derart ausgestaltet ist, daß
das Benutzerpasswort (82) als Schlüssel für die Verschlüsselung verwendet wird.
4. Frankiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsmodul (4) zur Verschlüsselung des Sicherheitskodes
(81, 82) mit einem Standard-Verschlüsselungsalgorithmus ausgestattet ist.
5. Frankiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der verschlüsselte Zugangskode (Z) auf jedem Speichermedium
(11) enthalten ist, mit dem sicherheitsrelevante Funktionen und/oder Daten gelesen,
geschrieben, gelöscht und/oder verändert werden sollen.
6. Verfahren zum Schutz sicherheitsrelevanter Funktionen und/oder Daten einer Frankiermaschine
vor unberechtigtem Zugriff, wobei die Frankiermaschine eine Steuereinheit (1) zum
Steuern der Komponenten (2 bis 10) der Frankiermaschine, ein Sicherheitsmodul (4)
zum Abrechnen von Postgebührendaten und zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von Daten,
eine Bedienungseinheit (7) zum Bedienen der Frankiermaschine und eine Leseeinheit
(10) zum Lesen von Daten von einem Speichermedium (11) aufweist, und wobei bei einem
Zugriff auf sicherheitsrelevante Funktionen und/oder Daten der Frankiermaschine ein
Sicherheitskode (81, 82) abgefragt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitskode (81, 82) verschlüsselt wird, daß der
verschlüsselte Sicherheitskode (S) mit einem auf einem angeforderten Speichermedium
(11) gespeicherten verschlüsselten Zugangskode (Z) verglichen wird und daß bei Übereinstimmung
des verschlüsselten Sicherheitskodes (S) mit dem verschlüsselten Zugangskode (Z) der
Zugriff auf die sicherheitsrelevanten Funktionen und/oder Daten freigegeben wird.