Technisches Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheits-Relais gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
5, mit einem elektrisch isolierenden Trägerteil und am Trägerteil angeordnet einem
elektromagnetischen Antrieb, wenigstens einem zwangsgeführten Steuerkontakt und wenigsten
drei zwangsgeführten Lastkontakten, sowie die Verwendung eines solchen Sicherheitsrelais
und eine Schaltvorrichtung mit einem solchen Sicherheitsrelais. Bei einem solchen
Relais bestehen die Kontakte jeweils aus zwei im Wesentlichen parallelen, ebenflächigen
Kontaktfedern mit je einem Kontaktkopf, einem Federfuss in einem Abstand zum Kontaktkopf
und wenigstens einem mit dem Federfuss verbundenen Anschlussteil, insbesondere einem
oder zwei Pin. Die Kontaktfedern sitzen mit dem Federfuss im Trägerteil fest.
[0002] Unter zwangsgeführtem Relais wird ein Relais verstanden, bei welchem die Kontakte
mit einem gemeinsamen, mit dem Antrieb in Verbindung stehenden, beweglichen Kamm zwangsgeführt
sind und bei welchem mindestens ein Arbeitskontakt und ein Ruhekontakt vorgesehen
ist. Zwangsgeführt heisst, dass jeweils eine der Kontaktfedern jedes Kontaktes in
Kopfnähe an einem festen Anschlag ansteht und die andere derart in den Kamm eingreift,
dass sie zwingend mit den Bewegungen des Kammes mitbewegt wird. Dadurch ist sichergestellt,
dass, wenn ein Kontakt verschweisst, entweder der verschweisste Kontakt auseinandergerissen
wird, oder der Kamm nicht bewegt werden kann und daher die andern Kontakte in der
durch die Verschweissung gegebenen Stellung verharren müssen.
[0003] Unter dem Begriff Sicherheitsrelais wird ein Sicherheitsrelais gemäss der Norm EN
50205 verstanden. In einem Sicherheitsrelais gemäss der Norm EN 50205 entsprechen
die Luftstrecken und Kriechstrecken zwischen Steuerkontakt und Lastkontakt den Anforderungen
der Norm IEC 61810-5 und IEC 664-1. Die Inhalte dieser Normen werden als dem Fachmann
bekannt vorausgesetzt.
Stand der Technik
[0004] Zur Schaltung von elektrischen Strombezügern, wie z.B. Drehstrommotoren, bei welchen
ein hoher Sicherheitsstandard erfüllt werden muss, werden zwei Sicherheitsrelais und
zwei nachgeschaltete Schütze verwendet. Dies ist bei Leistungen von beispielsweise
über 6 kW auch zweckmässig. Doch werden auch Leistungen von ca. 1 bis 4 kW derart
geschaltet, wobei das dort verwendete Schütz für bedeutend grössere Lasten geeignet
wäre. Dreiphasige Motoren mit einem Laststrom von beispielsweise 5.6 A (Dauerstrom)
und einer Einschaltspitze von ca. 40 A können nicht mit bekannten Sicherheitsrelais
geschaltet werden, ohne dass ein solches überdimensioniertes Schütz vorgesehen ist.
Dies benötigt einen nicht vernachlässigbaren Verdrahtungsaufwand. Diese Verdrahtung,
jedes Relais und die Schütze sind in der Herstellung der Schaltung relativ aufwändige
Teile und stellen separate mögliche Fehlerquellen dar.
[0005] Aus der
AT-A-379254 ist ein elektromagnetisches Klappanker-Relais mit zwangsgeführten Starkstromkontakten
bekannt. Bei diesem grenzt eine Querbegrenzungswand einen Raum für die Kontakte gegen
einen Raum für das Antriebssystem ab. Die Kontakte bestehen aus zwei ebenflächigen
Kontaktfedern, die mit einem Fussteil in einer Grundplatte angeordnet sind. Der Kontaktraum
ist mit einer in einer zur Grundplatte vertikalen Längsmittelebene verlaufende Längstrennwand
und beidseitig von dieser ausgehenden vertikalen Quertrennwänden in mehrere Kontaktkammern
unterteilt. Die nicht bewegten Kontaktfedern liegen jeweils an einer Gegenlage an.
Die bewegten Kontaktfedern werden durch einen mit dem Anker verbundenen Schieber bewegt.
Der Schieber ist oberhalb von Längstrennwand und Quertrennwänden angeordnet und liegt
mit einer horizontalen Platte auf den oberen Stirnflächen diese Trennwände auf. Er
weist zur zwingenden Führung der beweglichen Kontaktfedern schmale Schlitze in dieser
Platte auf. Er weist darin zudem breite Schlitze auf, durch die die nicht beweglichen
Kontaktfedern hindurchtreten. Der Schieber weist zudem analog zu den Kontaktkammern
bildenen Wänden unter dem Schieber über der Platte eine Längstrennwand, eine Querbegrenzungswand
und Quertrennwände auf. Diese bilden zusammen eine analoge Kammerung im Kopfbereich
der Kontakte.
[0006] Dieses Relais weist zwischen Längstrennwand und Quertrennwänden einerseits und dem
Schieber andererseits geradlinige Luftwege zwischen den Kontaktfedern benachbarter
Kontakte auf. Genauso direkt sind die Luftwege zwischen Erreger- und Kontaktkreis.
Eine sichere Trennung des Erregerkreises vom Kontaktkreis und der Kontaktkreise untereinander
ist bezüglich Luftstrecken nur bei grosszügiger Dimensionierung der Abstände zwischen
den leitfähigen Teilen möglich. Das Relais ist daher entsprechend gross zu bemessen,
um die einschlägigen Sicherheitsstandarts zu erfüllen.
[0007] Aus der
EP-A-0 938 120 ist ein mehrpoliger, elektromagnetisch angetriebener Schütz bekannt. Dieser weist
für jeden Pol zwei gegenüberliegende feste Kontakte und eine bewegliche Kontaktbrücke
auf. Die Kontaktbrücke weist zwei verbundene Kontakte auf, die den beiden festen Kontakten
zugeordnet sind. Die Kontaktbrücken für die verschiedenen Pole sind auf einem gemeinsamen,
beweglichen Träger angeordnet. Wird der Träger durch den elektromagnetischen Antrieb
bewegt, so werden die festen Kontakte über die Brücken zusammengeschaltet, indem die
Brückenkontakte gegen die festen Kontakte geführt werden, oder getrennt, wenn die
entgegengesetzte Bewegung ausgeführt wird. Der Träger weist eine um die Kontakte mäandernde,
isolierende Wand auf, die für jedes aus festem und beweglichem Kontakt bestehendes
Kontaktpaar eine auf drei Seiten geschlossen Kammer bildet, wobei in Bewegungsrichtung
benachbarte Kammern auf entgegengesetzte Seiten offen sind. Die festen Kontakte reichen
mit ihren Kontaktköpfen von einer vierten, ebenfalls offenen Seite in diese die Kontakte
der Kontaktbrücken umschliessenden Kammern hinein.
Aus der
EP-A 0 954 001 ist ein zwangsgeführtes Relais für explosionsgefährdete Bereiche bekannt, dessen
Kontakte jeweil aus zwei Kontaktfedern mit je einem Kontaktkopf, einem Kontaktfuss
in einem Abstand zum Kontaktkopf und mit einem mit dem Fuss verbundenen Pin bekannt.
Die Kontaktfedern sitzen mit dem Federfuss in einem Trägerteil fest. Alle Kontakte
sind mit einem gemeinsamen, mit einem Antrieb verbundenen Kamm zwangsgeführt. Es besitzt
wenigstens einen Ruhekontakt und mehrere Arbeitskontakte. Jeweils eine der Kontaktfedern
steht in Kopfnähe an einem festen Anschlag an. Die andere Kontaktfeder des Kontakts
ist mit dem Kamm zwangsgeführt. Das Relais ist für Netzspannung ausgelegt.
Die Trennwände zwischen den Kontaktfedern sind in einem Kreuzmuster angeordnet. Eine
Scheidewand trennt eine linke von einer rechten Seite des Relais. Von dieser Scheidewand
stehen Zwischenwände zwischen die Kontakte hinein und enden an der Seite des Relais
mit einer freien Endkante.
Aus der
DE 43 44 288 A1 ist eine Sicherungseinrichtung für eine Bahnweiche bekannt, welche unter Anderem
ein zwangsgeführtes Relais mit einem Öffner und einem dreiphasigen Schliesser aufweist.
Aufgabe der Erfindung
[0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Sicherheit beim Schalten von dreiphasigen
Netzstrom (Drehstrom) beziehenden Strombezügern zu erhöhen, während das Bauvolumen
der dazu notwendigen Teile verringert wird. Dazu soll insbesondere die Anzahl von
Teilen zum Schalten und die möglichen Fehlerquellen bei der Schaltung von Strombezügern,
insbesondere von kurzschlussfesten, dreiphasigen Elektromotoren von 1 bis 4 kW Leistung,
verringert werden. Ferner soll ein zwangsgeführtes Relais geschaffen werden, das auf
Spannungen von über 250 V, insbesondere die im dreiphasigen Netzstrom auftretenden
400 V Relativspannung zwischen den Phasen, ausgelegt ist und die Anforderungen an
ein zwangsgeführtes Sicherheitsrelais erfüllt.
Beschreibung der Erfindung
[0009] Die Reduzierung der Teilzahl und Verringerung der Anzahl von Fehlerquellen wird erfindungsgemäss
dadurch gelöst, dass ein zwangsgeführtes Sicherheits-Relais gemäss Anspruch 5 zur
Schaltung von mit den drei Lastkontakten verbundenen drei Phasen einer dreiphasigen
Netzspannung verwendet wird. Zweckmässigerweise werden zwei in Serie geschaltete Relais
zum synchronen Schalten der drei Phasen in den zwei Relais verwendet. Durch die Verwendung
des Relais zum direkten Schalten des Bezügerstromes können zwei den Relais nachgeschaltete
Schütze und die entsprechende Verdrahtung der Schütze vermieden werden. Die Reduktion
der Anzahl Teile bringt eine Reduktion der möglichen Fehlerquellen mit sich. Die doppelte
Ausführung des Relais dient der Sicherheit. Ob zwei in Serie geschaltete Relais oder
ein Zwillingsrelais verwendet werden, ist nicht von Belang.
[0010] Bei einer Schaltung für einen drei Phasen-Netzstrom-Bezüger, insbesondere einen kurzschlussfesten
Elektromotor, mit einem zwangsgeführten Sicherheits-Relais gemäss Anspruch 5 sind
erfindungsgemäss die drei Phasen des Netzstromes an die Lastkontakte der Sicherheitsrelais
angeschlossenen. Zweckmässigerweise sind auch hier der Sicherheit halber zwei in Serie
geschaltete Sicherheitsrelais in zwei separaten Relais oder zusammen in Form eines
Zwillingsrelais vorgesehen.
[0011] Bei einem Relais gemäss Anspruch 5 sind die einzelnen Kontaktfedern der Lastkontakte
durch eine vom Federfuss bis zumindest in Kopfnähe und von einer Seite des Relais
zur anderen reichende isolierende Wandscheibe voneinander getrennt. Dabei ist die
Wandscheibe auf den Seiten in entgegengesetzter Richtung abgewinkelt und jede Abwinkelung
jeweils mit einer anderen der beiden benachbarten Wandscheiben verbunden. Dadurch
bilden die Wandscheiben und Abwinkelungen zusammen eine zusammenhängende, um die Kontaktfedern
der Lastkontakte mäandernde Trennwand. Dadurch sind die Voraussetzungen bezüglich
Kriechstrecken zwischen den Lastkontakten auf engem Raum zu erfüllen, da die Kriechstrecke
zwischen den Federfüssen der Kontaktfedern benachbarter Kontakte um eine Abwinkelung
herumführt. Die Mäanderung ist durch zwei gegenseitig verzahnte Gussformen erhältlich.
Diese Formen sind quer zur Bewegungsrichtung des Kammes mit einer relativen Translation
auseinander und zusammenfügbar.
[0012] Zweckmässigerweise weisen die Kontaktfedern der Steuerkontakte einen geringeren Querschnitt
auf als diejenigen der Lastkontakte. Dies erlaubt eine Material und Platzeinsparung
bei den Steuerkontakten. Umgekehrt gesagt, sind die Querschnitte der Federn der Lastkontakte
grösser als diejenigen der Steuerkontakte. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass höhere
Ströme bei niedrigerer Erhitzung der Federn der Lastkontakte diese durchfliessen können,
sondern auch dass die Federkraft dieser Kontaktfedern höher ist, und so die Kraft
zum Lösen des Kontaktes erhöht ist und daher grössere Verschweissungen der Kontaktköpfe
gelöst werden, als bei kleineren Federquerschnitten.
[0013] Zweckmässigerweise sind die Kontaktfedern der Lastkontakte in einer linearen Reihe
in Bewegungsrichtung des Kammes hintereinander angeordnet und beanspruchen die selbe
Breite wie zwei Steuerkontakte nebeneinander. Dies erlaubt eine einfache Ansteuerung
der Kontaktfedern mit einem gemeinsamen Kamm.
[0014] Vorteilhaft ist der Anschlag für die Kontaktfedern, welche nicht in Eingriff mit
dem Kamm sind, durch eine Lippe an der Wandscheibe zwischen den Kontaktfedern eines
Kontaktes gebildet. Diese Wandscheibe ist dank den Abwinkelungen sehr steif und kann
auch in erhitztem Zustand genügend grosse Kräfte aufnehmen, um die Kontaktfeder sicher
zurückzuhalten. Der Anschlag kann je nach Ausführungsbeispiel an der einen oder der
anderen der beiden verzahnten Gussformen ausgebildet werden. Dadurch sind verschiedene
Kombinationen von Ruhe- und Arbeitskontakten durch geringfügige Änderungen an der
Gussform erhältlich.
[0015] Die Wandscheibe zwischen den Kontaktfedern unterschiedlicher Kontakte reicht vorteilhaft
wenigstens bis zwischen die Kontaktköpfe hinauf. Durch die Wandscheiben ist eine Kammerung
für jede einzelne Kontaktfeder gebildet, welche auch bei starker Verschmutzung durch
abgebranntes Material der Kontaktköpfe eine sichere Trennung der Kontakte voneinander
gewährleistet. Die Wandscheiben zwischen zwei benachbarten Kontakten ist indes über
die Kontaktköpfe hinaus geführt, um die Luftstrecke zwischen diesen Kontakten zu verlängern.
[0016] Vorteilhaft sind am Kamm zwischen dem Kontaktkopf an der im Kamm eingreifenden Kontaktfeder
und der Wandscheibe zwischen zwei Kontakten Stege ausgebildet, welche parallel zur
Wandscheibe ausgerichtet sind. Diese Stege verlängern ebenfalls die Luftstrecke zwischen
benachbarten Kontaktfedern unterschiedlicher Kontakte. Sie erlauben eine minimale
Bauhöhe des Relais und gleichzeitig die gewünschte Streckenverlängerung der Luftstrecke
zwischen den kopfseitigen Enden benachbarter Kontaktfedern unterschiedlicher Kontakte
zu erreichen.
[0017] Zweckmässigerweise sind die Wandscheiben zwischen den Kontaktfedern desselben Kontaktes
und die Abwinkelungen gleich hoch. Niedrigere Abwinkelungen würden die Steifheit der
Wandscheibe beeinträchtigen, höhere die Sicht auf die Kontaktköpfe beeintächtigen.
[0018] Vorteilhaft ist bei den Kontaktfedern der Lastkontakte der Federfuss gegenüber dem
Kontaktkopf seitlich versetzt, so dass die Pins der beiden Kontaktfedern eines Lastkontaktes
an gegenüberliegenden Rändern des Trägerteils angeordnet sind, die Köpfe jedoch auf
einer Mittellinie dazwischen. Die Pins benachbarter Kontaktfedern liegen daher jeweils
am gegenüberliegenden Rand des Relais und die Pins am selben Rand des Relais in doppeltem
Federabstand. Dadurch sind die notwendigen und vorschriftsmässigen Sicherheitsabstände
zwischen den Pins auf sehr kleinem Raum einhaltbar. Zweckmässigerweise sind die Federfüsse
bei der offenen Seite der Kammerung angeordnet, so dass Schlitze im Trägerteil zum
Aufnehmen der Kontaktfedern möglichst wenig tief in das Trägerteil hineinschneiden.
Dabei weisen die Lastkontakte vorteilhaft jeweils zwei Pins auf, um gegenüber Federn
mit einem Pin die doppelte Verbindungsfläche mit einem Anschlussteil, z.B. einer Platine
oder einem Relaissockel, aufzuweisen.
[0019] Vorteilhaft sind die Steuerkontakte bezüglich der Bewegungsrichtung des Kammes nebeneinander
angeordnet und durch eine in Bewegungsrichtung des Kammes gerichtete Scheidewand getrennt.
Dies ist die platzsparendste Anordnung und gewährleistet eine ausreichende Trennung
der Kontakte dank der mit der Scheidewand erreichten Kammerung.
[0020] Um diese Trennung auf möglichst kleinem Raum zu erreichen, weist der Kamm im Bereich
der Scheidewand eine längliche Öffnung auf und reicht die Scheidewand mit ihrem kammseitigen
Rand durch diese Öffnung hindurch. Aus dem gleichen Grund ist die Scheidewand vorteilhaft
an ihrem kammseitigen Rand gegabelt. Die Gabelung bildet eine Furche längs zur Bewegungsrichtung
des Kammes. Dabei ist eine Abdeckung vorgesehen, welche mit einer Rippe in die Furche
und zwischen die Gabelung der Scheidewand hineinreicht. Dadurch ist eine labyrinthische
Verlängerung der Luftstrecke zwischen den beiden Steuerkontakten erreicht, welche
wiederum eine minimale Bauhöhe des Relais erlaubt.
[0021] Wenn die Kontaktfedern der Lastkontakte auch abgewinkelt sind in Bezug auf ihre Achse
Pin- Kontaktkopf, so dass der Kopf auf einer Mittellinie, die beiden Pin am einen
oder anderen Rand des Trägerteils angeordnet sind, so sind die Kontaktfedern der Lastkontakte
dennoch im Wesentlichen ebenflächig und gleichgestaltet. Sie unterschieden sich lediglich
durch die Länge eines über den Kontaktkopf vorstehenden kopfseitigen Endes, so dass
die aktiven Kontaktfedern mit langem Ende in den Kamm eingreifen, die passiven mit
kurzem Ende jedoch nicht.
Kurzbeschrieb der Figuren
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von schematischen Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Schaltschema mit einem erfindungsgemäss angeschlossenen Elektromotor,
Fig. 2 ein Schaltschema mit einem Zwillingsrelais mit zusätzlichen Kontakten,
Fig. 3 eine Aufsicht auf ein erfindungsgemässes Relais mit einer Untersicht unter
den Kamm des Relais,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Relais gemäss Figur 3 mit Abdeckkappe.
Beschrieb der Ausführungsbeispiele
[0023] In Figur 1 und 2 sind je zwei in Serie geschaltete Relais 11, 11' bzw. 11* dargestellt,
mit welchen die drei Phasen 13,14,15 eines Netzanschlusses geschaltet sind, um einen
Drehstrommotor 17 sicher zu schalten. Eine solche Schaltung ist z.B. einsetzbar bei
einer Sicherheitsüberwachung einer Presse, einer Schneidmaschine oder dergleichen
und z.B. an einen den Gefahrenbereich überwachenden Lichtvorhang anzuschliessen.
[0024] Die Relais 11,11' weisen je in bekannter Weise in einem Trägerteil 12,12' einen Antrieb
19, 19', einen Steuerkontakt 21,21' und drei Lastkontakte 23,24,25 bzw. 23',24',25'
auf. Die Lastkontakte sind jedoch nicht an einen Steuerstrom zum Steuern eines Schützes
angeschlossen, sondern an die drei Phasen eines Wechselstrom-Versorgungsnetzes mit
je Phase ca. 230 Volt Nennspannung, zwischen den Phasen ca. 400 Volt Spannungsunterschied.
Der Steuerkontakt 21,21' steht z.B. unte 2 oder 24 Volt. Die Trennung der Lastkontakte
23,24,25, bzw. 23',24',25' gegeneinander ist auf 400 Volt ausgelegt. Die Trennung
zwischen den Last- und Steuerkontakten entspricht der doppelten, bzw. verstärkten
Isolierung. Dazu könnte auch behelfsmässig z.B. ein bekanntes Relais der SIR-Reihe
der Anmelderin, welches 10 Kontakte aufweist, verwendet werden, indem jeweils jeder
zweite Kontakt abwechselnd auf der einen und der anderen Seite der jeweils 5 und 5
Kontakte trennenden Scheidewand mit einer Phase verbunden wird.
[0025] Durch die Überwachung oder Steuerung 26 werden die Relais aktiviert und deaktiviert.
Ein Impuls oder Steuerstrom, z.B. verursacht durch eine Unterbrechung eines Lichtstrahles
eines Lichtvorhanges, löst in bekannter Weise das Schalten des Relais 11,11' aus.
Sollte z.B. ein Kontakt 23 des Relais 11 beim Deaktivieren des Relais 11 nicht öffnen,
so kann davon ausgegangen werden, dass der vorgeschaltete Kontakt 23' des Relais 11'
öffnet und dadurch die Stromzufuhr der Phase 13 dennoch unterbrochen wird. Die Steuerung
des Relais 11 und 11' verhindert bei unterschiedlicher Schaltstellung der beiden Relais
11,11' die Aktivierung der Relais 11,11'. Der unterschiedliche Schaltzustand wird
anhand der zwangsgeführten Steuerkontakte 21,21' festgestellt.
[0026] In analoger Weise ist in Figur 2 die Schaltung auch mit einem Zwillingsrelais 11*
gezeigt. Am Trägerteil 12* sind mehrere Paare von intern verbundenen Lastkontakten
23,24,25, bzw. 23',24',25' und Steuerkontakten 21,22, bzw. 21',22' und zwei getrennte
Antriebe 19,19' angeordnet. Zusätzlich sind ein zweiter Steuerkontakt 22, 22' und
ein vierter Lastkontakt 27,27' vorgesehen. Über den zusätzlichen Lastkontakt 27,27'
lässt sich z.B. zusätzlich ein Nullleiter unterbrechen oder eine Leitung 29 mit beispielsweise
einer Kontrollleuchte 31 schalten.
[0027] Figur 3 zeigt ein für eine solche Schaltung speziell geeignetes Relais 11. In einem
Trägerteil 12 sind auf einer Steuerseite 32 des Relais 11 der Antrieb 19, im Wesentlichen
bestehend aus einem Elektromagneten 33 mit einem Kippanker 35, und zwei Steuerkontakte
21,22 untergebracht. Auf einer Lastseite 37 sind 3 Lastkontakte 23,24,25 angeordnet.
Die Kontaktfedern 23a und 23b, 24a und 24b bzw. 25a und 25b bilden je zusammen einen
Kontakt 23, 24, 25. Jede Kontaktfeder ist von der anderen getrennt durch eine Wandscheibe
41,43, wobei die Wandscheiben 41 zwischen zwei Federn eines Kontaktes, z.B. zwischen
der Kontaktfeder 23a und 23b, angeordnet ist Sie ist weniger hoch als die Länge der
Kontaktfeder zwischen deren Einspannbereich 67 (siehe Figur 4) und Kontaktkopf 47.
Die hohen Wandscheibe 43 sind jeweils zwischen zwei Kontaktfedern unterschiedlicher
Kontakte, z.B. 24b und 25a, angeordnet und reichen bis über die Kontaktköpfe 47 hinauf.
Auf den hohen Wandscheiben 43 liegt der Kamm 49 auf. Überlappend mit den hohen Wandscheiben
43 und parallel zu diesen sind am Kamm 49 Rippen 51 ausgebildet, welche sich über
die ganze Breite des Kammes erstrecken. Diese Rippen 51 verlängern zusammen mit den
Wandscheiben 43 den Luftweg zwischen den verschiedenen Lastkontakten 23,24,25.
[0028] Eine ähnliche Wandscheibe, hier Scheidewand 53 genannt, ist zwischen zwei Steuerkontakten
21, 22 ausgebildet. Diese verläuft senkrecht zu den Wandscheiben 41,43 und trennt
die Steuerkontakte 21,22. Diese Scheidewand ist an ihrem oberen Ende, d.h. in Nachbarschaft
zu den Kontaktköpfen 47 der Steuerkontakte 21,22, zweischichtig mit einem Zwischenraum
zwischen den Schichten. Dieser zweischichtige Teil erstreckt sich durch eine Öffnung
55 im Kamm 49 und steht bei verschlossenem Relaisgehäuse in Eingriff mit einer Rippe
57 an einer transparenten Relaishaube 59 (siehe Fig. 4).
[0029] Im Kamm 49 sind eine Öffnung 55 für die Scheidewand 53 und eine Eingrifföffnung 61
für den Anker 35 vorgesehen. Zudem sind Schlitze 63 für die in Eingriff mit dem Kamm
49 stehenden aktiven Kontaktfedern 21a,22a,23a,24a,25a vorgesehen. Mit punktierten
Linien sind die Positionen der anderen, passiven Kontaktfedern 21b,22b,23b,24b,25b
eingezeichnet. Auch an diesen Stellen etwa können Schlitze vorgesehen sein. Dies erlaubt
die Benutzung desselben Kammes 49 bei anderer Anordnung von Ruhe- und Arbeitskontakten.
[0030] Aus den Figuren 3 und 4 ist insbesondere die Trennwand 65 ersichtlich, welche mit
einer rechteckigen Wellenlinie die einzelnen Kontaktfedern 23a,b,24a,b,25a,b der Lastkontakte
einkammert. Die Trennwand 65 als Ganzes weist im Bereich der Steuerkontakte in der
Aufsicht eine H-Form auf, wobei in den beiden Kammern des H's je ein Steuerkontakt
21,22 angeordnet ist. Die beiden Kontaktfedern 21a und 21b bzw. 22a und 22b dieser
Kontakte sind jeweils durch eine Wand mit Anschlagrippe für die passive Kontaktfeder
21b, 22b getrennt. Von einem Ende des lastkontaktseitigen vertikalen Strichs des H
geht die rechtwinklig um die Lastkontaktfedern mäandernde Trennwand 65 rechtwinklig
weg. Die Höhe der Wand ist derart, dass die Kontaktköpfe der Kontaktfedern über der
Trennwand 65 angeordnet sind. Zwischen den Kontakten ist die Trennwand erhöht und
bewirkt mit den Rippen 51 am Kamm 49 zusammen eine sichere Trennung der Kontakte,
so dass ein Spannungsunterschied von 400 V nicht zu einem Spannungsüberschlag zwischen
den Kontakten führen kann.
[0031] Für die Produktion des Trägerteils 12 greifen im Bereich der Kontakte von zwei Seiten
Formen ineinander, welche die oben beschriebene Trennwandform als Zwischenraum definieren.
Diese Formen sind in einander entgegengesetzter Richtung aus dem gegossenen Trägerteil
12 herausziehbar. Dadurch dass alle in das Trägerteil 12 eingesetzten Kontaktfedern
21a bis 25b aus ebenflächigen Blechlamellen hergestellt sind und im Wesentlichen keine
Biegung im Blech aufweisen, ist eine relativ rasche und einfache Justierung durch
leichtes Biegen der Kontaktfedern direkt über dem Fussbereich und Konstanz im Betrieb
gegeben. Die Pins 73 der Lastkontakte und die Pins 74 der Steuerkontakte sind in bekannter
Weise durch Falten des Bleches in der Stärke verdoppelt. Die Kontaktköpfe 47 sind
in die Kontaktfedern eingenietet.
[0032] Ein zwangsgeführtes Sicherheits-Relais 11 mit wenigstens drei Lastkontakten 23,24,25
und wenigstens einem Steuerkontakt 21,22 wird demnach zum direkten Schalten von den
drei Phasen eines dreiphasigen Drehstromanschlusses genutzt. Dazu sind die Lastkontakte
durch eine rechteckig um die ebenflächigen Kontaktfedern 23a,b, 24,a,b, 25a,b mäandernde
Trennwand 65 abgekammert, um einer Relativspannung von 400 V standzuhalten. Die Kontaktfedern
23a,b, 24,a,b, 25a,b besitzen einen Kontaktkopf 47 und einen in das Trägerteil 12
eingesetzten Federfuss, wobei bei den stärker als die Steuerkontakte 21,22 ausgelegten
Lastkontakten 23,24,25 der Federfuss 67 mit zwei Pins 73 versehen ist, und randständig,
der Kontaktkopf 47 jedoch mittig bezüglich Relais-Trägerteil 12 angeordnet ist.
1. Verwendung eines Sicherheits-Relais (11,11',11
*) mit einem elektrisch isolierenden Trägerteil (12,12',12*), daran angeordnet
- einem elektromagnetischen Antrieb (19,33,35),
- wenigstens einem Steuerkontakt (21,21) und
- wenigsten drei Lastkontakten (23 bis 27),
- welche Kontakte jeweils aus zwei Kontaktfedern (..a,..b) mit je einem Kontaktkopf
(47), einem Federfuss (67) in einem Abstand zum Kontaktkopf (47) und wenigstens einem
mit dem Federfuss (67) verbundenen Pin (73,74) bestehen und die Kontaktfedern (..a,..b)
mit dem Federfuss (67) im Trägerteil (12,12',12*) festsitzen,
- bei welchem Relais (11,11',11*) die Steuer- und Lastkontakte (21 bis 27) mit einem
gemeinsamen, mit dem Antrieb (19,33,35) in Verbindung stehenden Kamm (49) zwangsgeführt
sind, und wenigsten je ein Arbeitskontakt und ein Ruhekontakt vorgesehen ist,
- jeweils eine der Kontaktfedern (..a,..b) jedes Kontaktes (21 bis 27) in Kopfnähe
an einem festen Anschlag (69) am Trägerteil (12,12',12*) ansteht und
- die andere derart in den Kamm (49) eingreift, dass sie zwangsweise mit den Bewegungen
des Kammes (49) mitbewegt wird,
- wobei die einzelnen Kontaktfedern (..a,..b) der Lastkontakte (23 bis 27) durch eine
vom Federfuss (67) bis zumindest in Kopfnähe und von einer Seite des Relais (11,11',11*)
zur anderen reichende isolierende Wandscheibe (41,43) voneinander getrennt sind,
zur Schaltung von mit drei Lastkontakten (23,24,25) verbundenen drei Phasen (13,14,15)
eines dreiphasigen Drehstrohm-Versorgungsnetzes,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Wandscheibe (41,43) auf den Seiten des Relais in entgegengesetzter Richtung
abgewinkelt ist und
- jede Abwinkelung (71) jeweils mit einer anderen der beiden benachbarten Wandscheiben
(43,41) verbunden ist, so dass die Wandscheiben (41,43) und Abwinkelungen (71) eine
zusammenhängende, um die Kontaktfedern (..a,..b) der Lastkontakte (23 bis 27) mäandernde
Trennwand (65) bilden, so dass durch die Wandscheiben eine Kammerung für jede einzelne
Kontaktfeder gebildet ist.
2. Verwendung gemäss Anspruch 1, wobei zwei in Serie geschaltete Relais (11,11',11*)
vorgesehen sind, zum synchronen Schalten der drei Phasen (13,14,15) in den zwei Relais
(11,11',11*).
3. Schaltvorrichtung zum Schalten eines drei Phasen-Netzstrom-Bezügers, insbesondere
eines kurzschlussfesten Elektromotors (17), mit einem Sicherheits-Relais (11,11',11*)
mit einem elektrisch isolierenden Trägerteil (12,12',12*), daran angeordnet
- einem elektromagnetischen Antrieb (19,33,35),
- wenigstens einem Steuerkontakt (21,22) und
- wenigsten drei Lastkontakten (23 bis 27),
- welche Kontakte (21 bis 27) jeweils aus zwei Kontaktfedern (..a,..b) mit je einem
Kontaktkopf (47), einem Federfuss (67) in einem Abstand zum Kontaktkopf (47) und wenigstens
einem mit dem Federfuss (67) verbundenen Pin (73,74) bestehen und die Kontaktfedern
(..a,..b) mit dem Federfuss (67) im Trägerteil (12,12',12*) festsitzen,
- bei welchem Relais (11,11',11*) die Steuer- und Lastkontakte (21 bis 27) mit einem
gemeinsamen, mit dem Antrieb (19,33,35) in Verbindung stehenden Kamm (49) zwangsgeführt
sind und mindestens ein Arbeitskontakt (22 bis 27) und ein Ruhekontakt (21) vorgesehen
ist,
- jeweils eine der Kontaktfedern (..b) jedes Kontaktes (21 bis 27) in Kopfnähe an
einem festen Anschlag (69) ansteht und
- die andere (..a) derart in den Kamm (49) eingreift, dass sie mit den Bewegungen
des Kammes (49) mitbewegt wird,
- wobei die einzelnen Kontaktfedern (..a,..b) der Lastkontakte (23 bis 27) durch eine
vom Federfuss (67) bis zumindest in Kopfnähe und von einer Seite des Relais (11,11',11*)
zur anderen reichende isolierende Wandscheibe (41,43) voneinander getrennt sind,
- wobei die drei Phasen (13,14,15) eines Drehstrom-Versorgungsnetzes an die Lastkontakte
des Sicherheitsrelais (11,11',11*) angeschlossenen sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Wandscheibe (41,43) auf den Seiten des Relais in entgegengesetzter Richtung
abgewinkelt ist und
- jede Abwinkelung (71) jeweils mit einer anderen der beiden benachbarten Wandscheiben
(43,41) verbunden ist, so dass die Wandscheiben (41,43) und Abwinkelungen (71) eine
zusammenhängende, um die Kontaktfedern (..a,..b) der Lastkontakte (23 bis 27) mäandernde
Trennwand (65) bilden, so dass durch die Wandscheiben eine Kammerung für jede einzelne
Kontaktfeder gebildet ist.
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in Serie geschaltete Sicherheitsrelais (11,11',11*) vorgesehen sind.
5. Sicherheits-Relais (11,11',11*) mit einem elektrisch isolierenden Trägerteil (12,12',12*),
daran angeordnet
- einem elektromagnetischen Antrieb (19,33,35),
- wenigstens einem Steuerkontakt (21,22) und
- wenigsten drei Lastkontakten (23 bis 27),
- welche Kontakte (21 bis 27) jeweils aus zwei Kontaktfedern (..a,..b) mit je einem
Kontaktkopf (47), einem Federfuss (67) in einem Abstand zum Kontaktkopf (47) und wenigstens
einem mit dem Federfuss (67) verbundenen Pin (73) bestehen und die Kontaktfedern (..a,..b)
mit dem Federfuss (67) im Trägerteil (12,12',12*) festsitzen,
- bei welchem Relais (11,11',11*) die Steuer- und Lastkontakte mit einem gemeinsamen,
mit dem Antrieb (19,33,35) in Verbindung stehenden Kamm (49) zwangsgeführt sind und
mindestens ein Arbeitskontakt (22 bis 27) und ein Ruhekontakt (21) vorgesehen ist,
- jeweils eine der Kontaktfedern (..b) jedes Kontaktes (21 bis 27) in Kopfnähe an
einem festen Anschlag (69) ansteht und
- die andere (..a) derart in den Kamm (49) eingreift, dass sie mit den Bewegungen
des Kammes (49) mitbewegt wird,
- wobei die einzelnen Kontaktfedern (..a,..b) der Lastkontakte (23 bis 27) durch eine
vom Federfuss (67) bis zumindest in Kopfnähe und von einer Seite des Relais (11,11',11*)
zur anderen reichende isolierende Wandscheibe (41,43) voneinander getrennt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Wandscheibe (41,43) auf den Seiten des Relais in entgegengesetzter Richtung
abgewinkelt ist und
- jede Abwinkelung (71) jeweils mit einer anderen der beiden benachbarten Wandscheiben
(43,41) verbunden ist, so dass die Wandscheiben (41,43) und Abwinkelungen (71) eine
zusammenhängende, um die Kontaktfedern (..a,..b) der Lastkontakte (23 bis 27) mäandernde
Trennwand (65) bilden, so dass durch die Wandscheiben eine Kammerung für jede einzelne
Kontaktfeder gebildet ist.
6. Sicherheits-Relais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (69) durch eine Lippe an der Wandscheibe (41) zwischen den Kontaktfedern
(..a,..b) eines Kontaktes (23 bis 27) gebildet ist.
7. Sicherheits-Relais nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandscheibe (43) zwischen den Kontaktfedern (..a,..b) unterschiedlicher Kontakte
(23 bis 27) wenigstens bis zwischen die Kontaktköpfe (47) hinaufragt.
8. Sicherheits-Relais nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Kamm (49) zwischen dem Kontaktkopf (47) der im Kamm (49) eingreifenden Kontaktfeder
(..a) und der Wandscheibe (43) zwischen zwei Kontakten (23 bis 27) ein die Wandscheibe
(43) überlappender Steg (51) ausgebildet ist, welcher parallel zur Wandscheibe (43)
ausgerichtet ist.
9. Sicherheits-Relais nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandscheibe (41) zwischen den Kontaktfedern (..a,..b) desselben Kontaktes (23
bis 27) und die Abwinkelungen (71) gleich hoch sind.
10. Sicherheits-Relais nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Kontaktfedern (..a,..b) der Lastkontakte (23 bis 27) der Federfuss (67) gegenüber
dem Kontaktkopf (47) in der Ebene der ebenflächigen Kontaktfeder (..a,..b) seitlich
versetzt ist, so dass die Pins (73) der beiden Kontaktfedern (..a,..b) eines Lastkontaktes
(23 bis 27) an gegenüberliegenden Rändern des Trägerteils (12,12',12*) angeordnet
sind, die Köpfe (47) jedoch auf einer Mittellinie dazwischen.
11. Sicherheits-Relais nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfedern (..a,..b) der Lastkontakte (23 bis 27) jeweils zwei Pins (73) aufweisen.
12. Sicherheits-Relais nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens zwei Steuerkontakte enthält, wobei die Steuerkontakte (21,23) bezüglich
der Bewegungsrichtung des Kammes (49) nebeneinander angeordnet sind und durch eine
in Bewegungsrichtung des Kammes (49) gerichtete Scheidewand (53) getrennt sind.
13. Sicherheits-Relais nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm (49) im Bereich der Scheidewand (53) eine längliche Öffnung (55) aufweist
und die Scheidewand (53) mit ihrem kammseitigen Rand durch diese Öffnung (55) hindurchreicht.
14. Sicherheits-Relais nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheidewand (53) an ihrem kammseitigen Rand gegabelt ist, welche Gabelung eine
Furche längs zur Bewegungsrichtung des Kammes (49) bildet, und eine Abdeckung (59)
vorgesehen ist, welche mit einer Rippe (57) in die Furche hineinreicht.
15. Sicherheits-Relais nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfedern (..a,..b) eines Lastkontakts (23 bis 27) sich lediglich durch die
Länge eines über den Kontaktkopf (47) vorstehenden kopfseitigen Endes unterschieden.
1. Use of a safety relais (11, 11', 11*) with an electrically insulating support part
(12, 12', 12*),
- an electromagnetic drive (19, 33, 35),
- at least one control contact (21, 21) and
- at least three load contacts (23 to 27)
placed thereon,
- which contacts respectively consist of two contact springs (...a,...b) with a contact
head (47), a spring mount (67) each at a distance from the contact head (47) and at
least one pin (73, 74) connected to the spring mount (67) in the support part (12,
12', 12*) and the contact springs (...a,...b) are sticking with the spring mount (67)
in the support part (12, 12', 12*),
- for which relais (11, 11', 11*) the control and load contacts (21 to 27) are positively
driven with a common comb (49) connected to the drive (19, 33, 35) and at least respectively
one open contact and one closed contact,
- respectively one of the contact springs (...a,...b) of each contact (21 to 27) is
applied in the vicinity of the head on a fixed stop (69) on the support part (12,
12', 12*) and
- the other one engages into the comb (49) in such a manner that it is compulsorily
moved together with the movements of the comb (49),
- whereby the single contact springs (...a,...b) of the load contacts (21 to 27) are
separated from each other by an insulating wall disk (41, 43) reaching from the spring
mount (67) to at least in the vicinity of the head and from one side of the relais
(11, 11', 11*) to the other,
for switching three phases (13, 14, 15) connected to three load contacts (23, 24,
25) of a three-phase alternate current supply,
characterized in that
- the wall disk (41, 43) is angled on the sides of the relais in opposite direction
and
- each bent (71) is connected respectively with another of the two adjacent wall disks
(43, 41) so that the wall disks (41, 43) and the bents (71) form a continuous partition
wall (65) meandering around the contact springs (...a,...b) of the load contacts (21
to 27) so that a chambering is formed for each single contact spring by the wall disks.
2. Use according to claim 1 whereby two relais (11, 11', 11*) connected in series are
provided for the synchronous switching of the three phases (13, 14, 15) in the two
relais (11, 11', 11*).
3. Switching device for switching a three phase supply recipient, in particular a short-circuit
proof electric motor (17) with a safety relais (11, 11', 11 *) with an electrically
insulating support part (12, 12', 12*),
- an electromagnetic drive (19, 33, 35),
- at least one control contact (21, 21) and
- at least three load contacts (23 to 27)
placed thereon,
- which contacts respectively consist of two contact springs (...a,...b) with a contact
head (47), a spring mount (67) each at a distance from the contact head (47) and at
least one pin (73, 74) connected to the spring mount (67) in the support part (12,
12', 12*) and the contact springs (...a,...b) are sticking with the spring mount (67)
in the support part (12, 12', 12*),
- for which relais (11, 11', 11*) the control and load contacts (21 to 27) are positively
driven with a common comb (49) connected to the drive (19, 33, 35) and at least respectively
one open contact (22 to 27) and one closed contact (21),
- respectively one of the contact springs (...b) of each contact (21 to 27) is applied
in the vicinity of the head on a fixed stop (69) and
- the other one (...a) engages into the comb (49) in such a manner that it is moved
together with the movements of the comb (49),
- whereby the single contact springs (...a,...b) of the load contacts (21 to 27) are
separated from each other by an insulating wall disk (41, 43) reaching from the spring
mount (67) to at least in the vicinity of the head and from one side of the relais
(11, 11', 11*) to the other,
- whereby the three phases (13, 14, 15) of a three-phase alternate current supply
are connected to the load contacts of the safety relais (11, 11', 11*), characterized in that
- the wall disk (41, 43) is bent on the sides of the relais in opposite direction
and
- each bent (71) is connected respectively with another of the two adjacent wall disks
(43, 41) so that the wall disks (41, 43) and bents (71) form a continuous partition
wall (65) meandering around the contact springs (...a,...b) of the load contacts (21
to 27) so that a chambering is formed for each single contact spring by the wall disks.
4. Switching device according to claim 3, characterized in that two safety relais (11, 11', 11*) connected in series are provided.
5. Safety relais (11, 11', 11*) with an electrically insulating support part (12, 12',
12*),
- an electromagnetic drive (19, 33, 35),
- at least one control contact (21, 21) and
- at least three load contacts (23 to 27)
placed thereon,
- which contacts (21 to 27) respectively consist of two contact springs (...a,...b)
with a contact head (47), a spring mount (67) each at a distance from the contact
head (47) and at least one pin (73) connected to the spring mount (67) and the contact
springs (...a,...b) are sticking with the spring mount (67) in the support part (12,
12', 12*),
- for which relais (11, 11', 11*) the control and load contacts (21 to 27) are positively
driven with a common comb (49) connected to the drive (19, 33, 35) and at least respectively
one open contact (22 to 27) and one closed contact (21) are provided,
- respectively one of the contact springs (...b) of each contact (21 to 27) is applied
in the vicinity of the head on a fixed stop (69) and
- the other one (...a) engages into the comb (49) in such a manner that it is moved
together with the movements of the comb (49),
- whereby the single contact springs (...a,...b) of the load contacts (23 to 27) are
separated from each other by an insulating wall disk (41, 43) reaching from the spring
mount (67) to at least in the vicinity of the head and from one side of the relais
(11, 11', 11*) to the other,
characterized in that
- the wall disk (41, 43) is bent on the sides of the relais in opposite direction
and
- each bent (71) is connected respectively with another of the two adjacent wall disks
(43, 41) so that the wall disks (41, 43) and bents (71) form a continuous partition
wall (65) meandering around the contact springs (...a,...b) of the load contacts (23
to 27) so that a chambering is formed for each single contact spring by the wall disks.
6. Safety relais according to claim 5, characterized in that the stop (69) is formed by a lip on the wall disk (41) between the contact springs
(...a,...b) of a contact (23 to 27).
7. Safety relais according to claim 5 or 6, characterized in that the wall disk (43) rises between the contact springs (...a,...b) of different contacts
(23 to 27) at least up to between the contact heads (47).
8. Safety relais according to one of the claims 5 to 7, characterized in that a web (51) overlapping the wall disk (43), which is orientated parallel to the wall
disk (43), is configured on the comb (49) between the contact head (47) of the contact
spring (...a) engaging in the comb (49) and the wall disk (43) between two contacts
(23 to 27).
9. Safety relais according to one of the claims 5 to 8, characterized in that the wall disk (41) between the contact springs (...a,...b) of the same contact (23
to 27) and the bents (71) have the same height.
10. Safety relais according to one of the claims 5 to 9, characterized in that for the contact springs (...a,...b) of the load contacts (23 to 27) the spring mount
(67) is laterally offset with respect to the contact head (47) in the plane of the
flat contact springs (...a,...b) so that the pins (73) of both contact springs (...a,...b)
of a load contact ("3 to 27) are placed on opposite edges of the support part (12,
12', 12*), the heads (47) being however on a central line in between.
11. Safety relais according to one of the claims 5 to 10, characterized in that the contact springs (...a,...b) of the load contacts (23 to 27) have respectively
two pins (73).
12. Safety relais according to one of the claims 5 to 11, characterized in that it contains at least to control contacts, whereby the control contacts (21, 23) are
placed next to each other with respect to the direction of movement of the comb (49)
and are separated by a partition wall (53) orientated in the direction of movement
of the comb (49).
13. Safety relais according to claim 12, characterized in that the comb (49) has an elongated opening (55) in the area of the partition wall (53)
and the partition wall (53) goes through this opening (55) with its comb-sided edge.
14. Safety relais according to claim 12 or 13, characterized in that the partition wall (53) is forked on its comb-sided edge, which fork forms a groove
along the direction of movement of the comb (49) and a cover (59) that goes into the
groove with a rib (57) is provided.
15. Safety relais according to one of the claims 5 to 14, characterized in that the contact springs (...a,...b) of a load contact (23 to 27) differ only by the length
of an end on the head side that is projecting over the contact head (47).
1. Utilisation d'un relais de sécurité (11, 11', 11*) avec une partie de support isolante
électriquement (12, 12', 12*)
- un entraînement électromagnétique (19, 33, 35),
- au moins un contact de commande (21, 21) et
- au moins trois contacts de charge (23 à 27)
placés dessus,
- lesquels contacts sont constitués par respectivement deux ressorts de contact (...a,...b)
avec chacun une tête de contact (47), un pied de ressort (67) espacé de la tête de
contact (47) et au moins une broche (73, 74) reliée au pied de ressort (67) et les
ressorts de contact (...a,...b) sont immobilisés avec le pied de ressort (67) dans
la partie de support (12, 12', 12*),
- relais (11, 11', 11*) pour lequel les contacts de commande et de charge (21 à 27)
sont à guidage forcé avec un peigne (49) en relation avec l'entraînement (19, 33,
35) et au moins respectivement un contact de travail et un contact de repos sont prévus,
- respectivement l'un des ressorts de contact (...a,...b) de chaque contact (21 à
27) se trouve à proximité de la tête sur une butée fixe (69) sur la partie de support
(12, 12', 12*) et
- l'autre s'engrène dans le peigne (49) de telle manière qu'il est entraîné en même
temps de manière forcée avec les mouvements du peigne (49),
- les différents ressorts de contact (...a,...b) des contacts de charge (23 à 27)
sont séparés l'un de l'autre par un disque de paroi (41, 43) isolant qui va du pied
de ressort (67) jusqu'au moins à proximité de la tête et d'un côté du relais (11,
11', 11*) à l'autre,
pour la commutation de trois phases (13, 14, 15) reliées aux trois contacts de charge
(23, 24, 25) d'un réseau d'alimentation en courant triphasé,
caractérisée en ce
- que le disque de paroi (41, 43) est coudé en sens opposé sur les côtés du relais et
- chaque coude (71) est relié respectivement à l'autre des deux disques de paroi voisins
(43, 41) si bien que les disques de paroi (41, 43) et les coudes (71) forment une
paroi de séparation continue en forme de méandres (65) autour des ressorts de contact
(...a,...b) des contacts de charge (23 à 27) si bien qu'une compartimentation est
formée par les disques de paroi pour chaque ressort de contact individuel.
2. Utilisation selon la revendication 1, deux relais (11, 11', 11*) montés en série sont
prévue pour la commutation synchrone des trois phases (13, 14, 15) dans les deux relais
(11, 11', 11*).
3. Dispositif de commutation pour la commutation d'un bénéficiaire de courant triphasé,
en particulier d'un moteur électrique protégé contre les courts-circuits avec un relais
de sécurité (11, 11', 11*) avec une partie de support (12, 12', 12*)
- un entraînement électromagnétique (19, 33, 35),
- au moins un contact de commande (21, 21) et
- au moins trois contacts de charge (23 à 27)
placés dessus,
- lesquels contacts sont constitués par respectivement deux ressorts de contact (...a,...b)
avec chacun une tête de contact (47), un pied de ressort (67) espacé de la tête de
contact (47) et au moins une broche (73, 74) reliée au pied de ressort (67) et les
ressorts de contact (...a,...b) sont immobilisés avec le pied de ressort (67) dans
la partie de support (12, 12', 12*),
- relais (11, 11', 11*) pour lequel les contacts de commande et de charge (21 à 27)
sont à guidage forcé avec un peigne (49) en relation avec l'entraînement (19, 33,
35) et au moins un contact de travail et un contact de repos sont prévus,
- respectivement l'un des ressorts de contact (...b) de chaque contact (21 à 27) se
trouve à proximité de la tête sur une butée fixe (69) et
- l'autre (...a) s'engrène dans le peigne (49) de telle manière qu'il est déplacé
en même temps avec les mouvements du peigne (49)
- les différents ressorts de contact (...a,...b) des contacts de charge (23 à 27)
sont séparés l'un de l'autre par un disque de paroi (41, 43) isolant qui va d'un côté
du relais (11, 11', 11*) à l'autre,
- les trois phases (13, 14, 15) d'un réseau d'alimentation en courant triphasé étant
branchées sur les contacts de charge du relais de sécurité (11, 11', 11*), caractérisé en ce
- que le disque de paroi (41, 43) est coudé en sens opposé sur les côtés du relais et
- chaque coude (71) est relié respectivement à l'autre des deux disques de paroi voisins
(43, 41) si bien que les disques de paroi (41, 43) et les coudes (71) forment une
paroi de séparation en forme de méandres (65) autour des ressorts de contact (...a,...b)
des contacts de charge (23 à 27) si bien qu'une compartimentation est formée par les
disques de paroi pour chaque ressort de contact individuel.
4. Dispositif de commutation selon la revendication 3, caractérisé en ce que deux relais de sécurité (11, 11', 11*) commutés en série sont prévus.
5. Relais de sécurité (11, 11', 11*) avec une partie de support isolante électriquement
(12, 12', 12*)
- un entraînement électromagnétique (19, 33, 35),
- au moins un contact de commande (21, 21) et
- au moins trois contacts de charge (23 à 27)
placés dessus,
- lesquels contacts sont constitués par respectivement deux ressorts de contact (...a,...b)
avec chacun une tête de contact (47), un pied de ressort (67) espacé de la tête de
contact (47) et au moins une broche (73) reliée au pied de ressort (67) et les ressorts
de contact (...a,...b) sont immobilisés avec le pied de ressort (67) dans la partie
de support (12, 12', 12*),
- relais (11, 11', 11*) pour lequel les contacts de commande et de charge sont à guidage
forcé avec un peigne (49) en relation avec l'entraînement (19, 33, 35) et au moins
respectivement un contact de travail (22 à 27) et un contact de repos (21) sont prévus,
- respectivement l'un des ressorts de contact (...b) de chaque contact (21 à 27) se
trouve à proximité de la tête sur une butée fixe (69) et
- l'autre (...a) s'engrène dans le peigne (49) de telle manière qu'il est entraîné
en même temps avec les mouvements du peigne (49),
- les différents ressorts de contact (...a,...b) des contacts de charge (23 à 27)
sont séparés l'un de l'autre par un disque de paroi (41, 43) isolant qui va du pied
de ressort (67) à au moins à proximité de la tête et d'un côté du relais (11, 11',
11*) à l'autre,
caractérisé en ce
- que le disque de paroi (41, 43) est coudé en sens opposé sur les côtés du relais et
- chaque coude (71) est relié respectivement à l'autre des deux disques de paroi voisins
(43, 41) si bien que les disques de paroi (41, 43) et les coudes (71) forment une
paroi de séparation continue en forme de méandres (65) autour des ressorts de contact
(...a,...b) des contacts de charge (23 à 27) si bien qu'une compartimentation est
formée par les disques de paroi pour chaque ressort de contact individuel.
6. Relais de sécurité selon la revendication 5, caractérisé en ce que la butée (69) est formée par une lèvre sur le disque de paroi (41) entre les ressorts
de contact (...a,...b) d'un contact (23 à 27).
7. Relais de sécurité selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le disque de paroi (41) s'élève entre les ressorts de contact (...a,...b) de différents
contacts (23 à 27) au moins jusqu'entre les têtes de contact (47).
8. Relais de sécurité selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'une barrette (51) qui chevauche le disque de paroi (41), qui est orientée parallèlement
au disque de paroi (41), est configurée sur le peigne (49) entre la tête de contact
(47) du ressort de contact (...a) qui s'engrène dans le peigne (49) et le disque de
paroi (41) entre deux contacts (23 à 27).
9. Relais de sécurité selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que le disque de paroi (41) entre les ressorts de contact (...a,...b) du même contact
(23 à 27) et les coudes (71) sont de même hauteur.
10. Relais de sécurité selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que pour les ressorts de contact (...a,...b) des contacts de charge (23 à 27) le pied
de ressort (67) est décalé latéralement par rapport à la tête de contact (47) dans
le plan des ressorts de contact plans (...a,...b) si bien que les broches (73) des
deux ressorts de contact (...a,...b) d'un contact de charge (23 à 27) sont placées
sur des bords opposés de la partie de support (12, 12', 12*), les têtes (47) cependant
sur une ligne centrale entre ceux-ci.
11. Relais de sécurité selon l'une des revendications 5 à 10, caractérisé en ce que les ressorts de contact (...a,...b) des contacts de charge (23 à 27) présentent respectivement
deux broches (73).
12. Relais de sécurité selon l'une des revendications 5 à 11, caractérisé en ce qu'il contient au moins deux contacts de commande, les contacts de commande (21, 23)
étant placés l'un à côté de l'autre par rapport au sens de déplacement du peigne (49)
et étant séparés par une cloison de séparation (53) orientée dans le sens de déplacement
du peigne (49).
13. Relais de sécurité selon la revendication 12, caractérisé en ce que le peigne (49) présente une ouverture allongée (55) dans la zone de la cloison de
séparation (53) et la cloison de séparation (53) passe à travers cette ouverture (55)
avec son bord côté peigne.
14. Relais de sécurité selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que la cloison de séparation (53) est fourchue à son bord côté peigne, laquelle fourche
forme un sillon le long du sens de déplacement du peigne (49) et qu'il est prévu un
recouvrement (59) qui pénètre avec une nervure (57) dans le sillon.
15. Relais de sécurité selon l'une des revendications 5 à 14, caractérisé en ce que les ressorts de contact (...a,...b) d'un contact de charge (23 à 27) se distinguent
uniquement par la longueur d'une extrémité côté tête qui fait saillie au-dessus de
la tête de contact (47).