| (19) |
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(11) |
EP 1 120 860 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.2005 Patentblatt 2005/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.01.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 11/01 |
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Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom
Terminal for electric current
Socle pour courant électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IE |
| (30) |
Priorität: |
28.01.2000 DE 10003696
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.08.2001 Patentblatt 2001/31 |
| (73) |
Patentinhaber: eupec GmbH,
Europäische Gesellschaft für Leistungshalbleiter mbH & Co.KG |
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59581 Warstein-Belecke (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Ferber, Gottfried
59581 Warstein (DE)
- Pelmer, Reimund
59494 Soest (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller - Hoffmann & Partner |
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Patentanwälte,
Innere Wiener Strasse 17 81667 München 81667 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 701 298 US-A- 5 984 692
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WO-A-99/16151
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Leistungshalbleitermodul mit einer Schaltungsanordnung
auf einem Substrat einer Grundplatte, mindestens einer auf dem Substrat vorgesehenen
Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom und einem Gehäuseelement.
[0002] An Einrichtungen zur Abnahme und/oder zur Übertragung elektrischer Größen, insbesondere
elektrischen Stroms, sind bei der industriellen Anwendung und bei der Verwendung in
Endprodukten hohe Anforderungen zu stellen hinsichtlich ihrer Eignung, eine elektrische
Größe, vorzugsweise einen elektrischen Strom, möglichst verlust- und/oder störungsfrei
abzugreifen oder zu übertragen. Ferner soll mit ihrer elektrischen Qualität auch eine
gute mechanische Handhabbarkeit und Stabilität gewährleistet sein.
[0003] Bei vielen Einsatzgebieten werden band-, flächen- oder plattenartig ausgearbeitete
Stromabnahmeeinrichtungen verwendet. Diese bekannten Stromabnahmeeinrichtungen, z.B.
in Form einer band-, flächen- oder plattenartigen Anschlußfahne oder -lasche, werden
auch verwendet, um sie z.B. auf ein stromzu- und/oder -abführendes Substrat zu kontaktieren.
Dazu weisen diese bekannten Abnahmeeinrichtungen für elektrischen Strom einen ersten
Kontaktbereich auf, mit welchem die Abnahmeeinrichtung auf einen stromzu- oder stromabführenden
Bereich mechanisch und elektrisch kontaktiert wird. Des weiteren ist bei den bekannten
Abnahmeeinrichtungen für elektrischen Strom ein zweiter Kontaktbereich vorgesehen,
welcher dann in der Anwendung, d.h. auch im Fertigprodukt, mit einer Stromquelle oder
-senke elektrisch verbunden wird. Zur Übertragung des elektrischen Stroms zwischen
dem ersten Kontaktbereich und dem zweiten Kontaktbereich ist ein Übertragungsbereich
bei den bekannten Abnahmeeinrichtungen für elektrischen Strom ausgebildet.
[0004] Um die ohmschen Verluste, insbesondere bei der Übertragung hoher Lastströme von einigen
hundert Ampere, möglichst gering zu halten, wurden flächen- oder plattenartige Anschlußlaschen
oder Anschlußfahnen ausgebildet. Diese bekannten Abnahmeeinrichtungen für elektrischen
Strom sind jedoch hinsichtlich ihrer mechanischen Stabilität nachteilhaft.
[0005] Zum Beispiel werden bei sogenannten Leistungshalbleiter-, Schalt-, Übertragungs-
oder Abnahmemodulen - welche nachfolgend einfach als Module bezeichnet werden und
auch sogenannte Diodenmodule oder ungesteuerte Module mit umfassen sollen - für hohe
Stromstärken die bekannten Abnahmeeinrichtungen auf einem ebenen und flächenartig
ausgebildeten Leitersubstrat, insbesondere einem DCB-/AlN-Substrat, derart aufgelötet,
dass sie im wesentlichen senkrecht vom Leitersubstrat aufragen. Danach wird ein die
Schaltelemente tragendes Gehäuse auf die Anordnung von Leitersubstrat mit aufgelöteten
Stromabnahmelaschen aufgestülpt. Dazu muß das entsprechende Gehäuse an geeigneten
Stellen Schlitze aufweisen, durch welche die bekannten Abnahmeeinrichtungen für elektrischen
Strom hindurch gefädelt werden. Aufgrund ihrer band- oder plattenartigen Struktur
kann beim Aufstülpen des Gehäuses eine Beschädigung der Anordnung der band- oder flächenartigen
Abnahmeeinrichtungen für elektrischen Strom der herkömmlichen Form z.B. durch Umknicken
oder Abbrechen erfolgen.
[0006] Aufgrund ihrer geringen mechanischen Stabilität ist z.B. der Einsatz von Automaten
zur Produktion und Endmontage der Module nur sehr eingeschränkt möglich, zumal die
montierenden Automaten hochpräzis und dennoch mit verminderter Geschwindigkeit arbeiten
müssen, um eine erhöhte Fehlerquote durch verbogene oder abgebrochene Kontakte zu
vermeiden.
[0007] Im Einzelnen ist in der US-A-5,984,692 ein Verbindungschip für gestapelte Schaltungsplatten
beschrieben, welcher zwischen Metallisierungen dieser Schaltungsplatten eingelegt
ist. Dieser Verbindungschip ist in seiner zu der Ebene der Schaltungsplatten senkrecht
verlaufenden Richtung leicht gekrümmt, um so zwischen die Schaltungsplatten derart
vorgesehen zu sein, dass eine zuverlässige elektrische Kontaktierung mit den Metallisierungen
gewährleistet ist.
[0008] Weiterhin ist aus der WO-A-9916151 ebenfalls ein Verbindungschip für Schaltungsplatten
bekannt, welcher hier eine S-förmige Gestalt hat.
[0009] Schließlich ist aus der US-A-5,128,500 ein Gehäuseelement für eine Schaltungsanordnung
mit Ausnahmen für Kontaktbereiche und einem darin einschiebbaren Schubdeckel bekannt.
[0010] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, einen Leistungshalbleitermodul zu schaffen, welches für die Übertragung
und Schaltung von hohen Stromstärken oder Lastströmen verwendet werden kann und welcher
dabei eine erhöhte mechanische Stabilität aufweist.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Leistungshalbleitermodul mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
der abhängigen Unteransprüche.
[0012] Gegenüber bekannten Leistungshalbleitermodulen bzw. Abnahmeeinrichtungen für elektrischen
Strom mit einem ersten und zweiten Kontaktbereich zur Aufnahme und/oder Abgabe elektrischen
Stroms und einem Übertragungsbereich zum Übertragen elektrischen Stroms zwischen dem
ersten und dem zweiten Kontaktbereich, wobei der Übertragungsbereich einen ersten
und einen zweiten Endbereich aufweist, welche mit dem ersten bzw. mit dem zweiten
Kontaktbereich verbunden sind, ist es zunächst vorgesehen, dass zumindest der Übertragungsbereich
so ausgebildet ist, um mit dem zweiten Kontaktbereich eine im wesentliche hohlprofilartige
Anordnung zu bilden.
[0013] Es ist also statt eines einzelnen band-, platten- oder flächenartigen Übertragungs-
oder Leitungsbereichs ein Übertragungsbereich vorgesehen, der für sich und/oder im
Zusammenwirken mit dem zweiten Kontaktbereich der Abnahmeeinrichtung eine Anordnung
oder Struktur in Form eines Hohlprofils bildet. Statt eines flächenhaften Leiters
erhält man somit einen Leiter in Form eines Hohlprofils, welches ein offenes Hohlprofil
z.B. in Form eines U oder auch in Form eines O sein kann. Hohlprofile besitzen im
Vergleich zu rein band-, platten- oder flächenartigen, also zweidimensionalen Strukturen
eine weitaus höhere Stabilität, wobei ein besonderer Vorteil auch darin liegt, dass
die vorliegende Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom im Vergleich zu Stäben oder
Balken mit vergleichsweise wenig Material gebildet werden kann.
[0014] Die ersten und zweiten Kontaktbereiche können dabei jeweils als primäre Kontaktbereiche
zur Stromaufnahme und/oder jeweils als sekundäre Kontaktbereiche zur Abgabe elektrischen
Stroms oder einer elektrischen Größe dienen.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abnahmeeinrichtung für
elektrischen Strom sind im Übertragungsbereich mindestens ein erster Leiter und ein
zweiter Leiter vorgesehen. Dabei ist es von besonderem Vorteil, dass die mindestens
zwei Leiter des Übertragungsbereiches im wesentlichen gleiche geometrische Eigenschaften
aufweisen. Durch das Vorsehen mehrerer Leiter im Übertragungsbereich wird im Vergleich
zum Stand der Technik, bei welchem die platten- oder flächenartige Stromabnahme jeweils
nur einen einzigen Stromleitweg aufweist, eine Mehrzahl von Stromleitwegen vorgesehen.
Dadurch verringert sich zum einen die auf den Leiterquerschnitt jeweils wirkende Stromdichte,
wodurch Ohmsche Verluste im Gesamtleitweg verringerbar sind. Zum anderen aber wird
durch die Aufteilung des Strompfades eine Verringerung der Eigeninduktivität beim
Stromabgriff bzw. eine Verringerung der sogenannten Modulinduktivität beim Einbau
des Stromabgriffs in ein entsprechendes Modul bewirkt.
[0016] Durch das Anordnen der mindestens zwei Leiter des Übertragungsbereichs in einer im
wesentlichen parallelen Anordnung zueinander wird eine weitere Verringerung der Induktivität
der Anordnung erreicht.
[0017] Besonders einfachere Fertigungsverhältnisse ergeben sich, wenn die Leiter des Übertragungsbereichs
im wesentlichen gleiche geometrische Eigenschaften aufweisen. Natürlich können aber
je nach Anwendung die verschiedenen Leiter des Übertragungsbereichs auch den jeweiligen
geometrischen Eigenschaften des Moduls oder der jeweiligen Anwendung angepaßt werden,
z.B. im Hinblick auf ein spezielles zu verwendendes Gehäuse oder dergleichen.
[0018] Es ist ferner von Vorteil, wenn die Leiter des Übertragungsbereichs im wesentlichen
plattenförmig und insbesondere planar ausgebildet sind. Auch mit diesen Eigenschaften
ergeben sich besonders günstige Fertigungsverhältnisse, wobei aber wieder auf besondere
Umstände Rücksicht genommen werden kann, was dann ein Abweichen von der Planarität
oder der Ausbildung in Plattenform notwendig machen kann.
[0019] Eine besonders einfache Anordnung ergibt sich, wenn die Leiter des Übertragungsbereichs
im wesentlichen rechteckig ausgebildet sind, wobei jeweils ein Oberkantenbereich und/oder
ein Unterkantenbereich bei den Leitern vorgesehen sein kann. Auch ist es dabei fertigungstechnisch
zu bevorzugen, dass die Leiter des Übertragungsbereichs über ihren Verlauf hinweg
eine im wesentlichen gleichbleibende Stärke aufweisen. Dies führt auch dazu, dass
sich im Leiterverlauf hinsichtlich des Leiterquerschnitts keine Ohmschen Schwachstellen
ergeben.
[0020] Es ist bei der vorliegenden Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom ferner vorgesehen,
dass der zweite Kontaktbereich als im wesentlichen plattenförmiger, insbesondere planarer,
Leiter ausgebildet ist. Dies hat wiederum fertigungstechnische Vorteile, wobei auch
hier auf die Standardtechniken zum Ausbilden und Formen planarer oder teilweise planarer
oder plattenförmiger Leiter zurückgegriffen werden kann. Auch hier ist wieder eine
im wesentlichen rechteckförmige Ausbildung mit dem Vorsehen entsprechender Seitenkanten
am Leiter für den zweiten Kontaktbereich zu bevorzugen.
[0021] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltungsform der vorliegenden Abnahmeeinrichtung
für elektrischen Strom ergibt sich dadurch, dass die Oberkantenbereiche der Leiter
des Übertragungsbereichs jeweils derart mit einem der Seitenkantenbereiche des Leiters
des zweiten Kontaktbereichs verbunden sind, dass die Leiter des Übertragungsbereichs
jeweils Seitenwände und der Leiter des zweiten Kontaktbereichs eine Deckplatte oder
eine Deckwand eines gemeinsam ausgebildeten Hohlprofils bilden. Dabei ist es insbesondere
vorteilhaft, wenn die Leiter des Übertragungsbereichs in einer gegebenen Richtung
angeordnet sind und die Leiter des zweiten Kontaktbereichs in einer zu dieser Richtung
im wesentlichen senkrechten Richtung angeordnet ist, so dass durch den Übertragungsbereich
und dem zweiten Kontaktbereich im wesentlichen ein U-Profil gebildet wird.
[0022] Durch diese Anordnung wird also erreicht, dass ein elektrischer Strom z.B. vom ersten
Kontaktbereich aufgenommen wird und dann in parallel über die Seitenwände eines U-Profils,
die gerade von den Leitern des Übertragungsbereichs in Plattenform parallel zueinander
gebildet werden, zum sekundären Kontaktbereich, welcher durch den entsprechenden Leiter
senkrecht zu den Seitenwänden des U-Profils gebildet wird, übertragen wird.
[0023] Die Leiter des Übertragungsbereichs können auch so angeordnet sein, dass sich insgesamt
eine andere Profilform ergibt, z.B. das Profil eines O, oder auch derart, dass der
Zwischenraum im O- oder U-Profil noch durch weitere, unter Umständen parallel verlaufende,
Leiter des Übertragungsbereichs aus- und/oder aufgefüllt wird.
[0024] Zur Kontaktierung der vorliegenden Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom ist
es vorgesehen, dass der erste Kontaktbereich Leiterelemente aufweist, durch welche
die Abnahmeeinrichtung mit einem Leiter, insbesondere einer Leiterplatte, an einem
Substrat, insbesondere einem DCB/ALN-Substrat, oder dergleichen, kontaktierbar ist.
[0025] Dabei ist es von Vorteil, wenn die Leiterelemente des ersten Kontaktbereichs zum
mechanischen Kontaktieren, insbesondere durch Löten, Schweißen oder dergleichen, ausgebildet
sind.
[0026] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Leiterelemente federnd oder elastisch
verformbar ausgebildet, um z.B. thermisches Ausdehnen oder auch mechanische Beanspruchungen
bei der Montage, z.B. beim Aufsetzen eines Gehäuses oder beim Kontaktieren aufzufangen.
Dies kann vorteilhafter Weise durch das Vorsehen von Ausdehnungsbögen, von Faltungen
oder dergleichen realisiert werden.
[0027] Es ist insbesondere vorteilhaft, dass jeweils im Unterkantenbereich der Leiter des
Übertragungsbereichs jeweils mindestens ein Leiterelement des ersten Kontaktbereichs
ausgebildet ist. Dadurch erst ergibt sich aufgrund der Gleichartigkeit der Leiter
des Übertragungsbereichs und der Ausgestaltung des Leiters des zweiten Kontaktbereichs
eine Symmetrie der vorliegenden Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom und somit
auch eine symmetrische Stromführung.
[0028] Die Symmetrie der Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom inklusive der Symmetrie
der Leiterelemente des ersten Kontaktbereichs haben u.U. fertigungstechnische Vorteile,
weil, insbesondere bei der Verwendung einer symmetrischen Abnahmeeinrichtung für elektrischen
Strom in den oben erwähnten Schalt- oder Übertragungsmodulen, dann auch entsprechend
symmetrische stromzuführende oder stromableitende Grundsubstrate, z.B. in Form entsprechender
Bodenplatten mit einem DCB-/AlN-Substrat ausgeführt werden können. Es ist dann also
nur ein einziger Typus von Abnahmeeinrichtungen oder Stromabnahme zu fertigen und
auf Lager zu halten.
[0029] Dabei ist auch von Vorteil, wenn die Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom, insbesondere
also die Gesamtheit aus erstem Kontaktbereich, Übertragungsbereich und zweitem Kontaktbereich,
einstückig und insbesondere aus einem einheitlichen Material gefertigt werden. Dann
nämlich können in einem Vorfertigungsprozeß eine entsprechende Anzahl von Abnahmeeinrichtungen
für elektrischen Strom ausgestanzt, vorgebogen und vormontiert werden, so dass sich
auf diese Art und Weise auch ein der Automatisierung zuführbarer Prozeß ergibt.
[0030] Zur besseren Kontaktierung ist es vorteilhaft, dass Oberflächenbereiche der Abnahmeeinrichtung,
insbesondere des ersten Kontaktbereichs und/oder des zweiten Kontaktbereichs, vollständig
oder selektiv oberflächenveredelt sind, insbesondere mit Silber, Nickel, Zinn, Zinn-Blei
oder dergleichen.
[0031] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung auf der Grundlage
bevorzugter Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Leistungshalbleitermoduls für
elektrischen Strom näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1A - C
- schematische Seiten- und Vorderan- sowie Draufsichten einer Ausführungsform der Abnahmeeinrichtung
für elektrischen Strom,
- Fig. 2A - F
- schematische und teilweise geschnittene Seiten- und Vorderan- sowie Draufsichten auf
verschiedene Montagezustände eines halbleitergesteuerten Schalt- oder Übertragungsmoduls
unter Verwendung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Leistungshalbleitermoduls,
und
- Fig. 3A - B
- schematische Seiten- und Vorderansichten auf eine Abnahmeeinrichtung für elektrischen
Strom aus dem Stand der Technik.
[0032] Die Fig. 1A zeigt eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der
Abnahmeeinrichtung 10 für elektrischen Strom.
[0033] An einen unteren ersten Kontaktbereich 1, welcher von einem Leiterelement 14a, b
mit mehreren Ausdehnungs- oder Kontaktbögen 15a, b gebildet wird, schließen sich ein
von Leitern 3a, b gebildeter Übertragungsbereich 3 und anschließend ein zweiter Kontaktbereich
2 an. Der erste Kontaktbereich 1 ist mit dem Übertragungsbereich 3 an dessen ersten
Endbereich 4 verbunden, welcher von dessen Unterkante 12 gebildet wird. Der zweite
Kontaktbereich 2 ist mit dem Übertragungsbereich an dessen oberen Endbereich 5 kontaktiert,
welcher von den Oberkanten 11a, b gebildet wird.
[0034] Die Fig. 1B zeigt das Ausführungsbeispiel der Fig. 1A in Vorderansicht. Aus dieser
Ansicht ist ersichtlich, dass die unteren Endbereiche 4 und die oberen Endbereiche
5 des Übertragungsbereichs 3 und dementsprechend die Unterkantenbereiche 12a, b und
die Oberkantenbereiche 11a, b des Übertragungsbereichs 3 gebogen oder gekrümmt in
den ersten Kontaktbereich und die entsprechenden Leiterelemente 14a, b bzw. in den
zweiten Kontaktbereich 2 übergehen.
[0035] Aus Fig. 1B wird auch deutlich, dass die Leiter 3a und 3b des Übertragungsbereichs
3 parallel und plattenförmig zueinander angeordnet sind und zusammen mit dem Leiter
des Übertragungsbereichs 2 eine hohlprofilartige Anordnung 6 mit einem Hohlprofilinnenraum
6a bilden, welcher nicht gefüllt ist. Die Leiterelemente 14a und 14b sind symmetrisch
zueinander ausgebildet und erstrecken sich in einer Richtung, die in etwa senkrecht
auf den Fläche der Leiter 3a und 3b des Übertragungsbereichs 3 stehen. Ebenfalls im
wesentlichen senkrecht zu den Flächen der Leiter 3a und 3b des Übertragungsbereichs
3 ist der Leiter des zweiten Kontaktbereichs 2 angeordnet. Die Anordnung des Ausführungsbeispiels
der Fig. 1A - C ist somit spiegelsymmetrisch zur in Fig. 1B gezeigten Schnittebene
Z.
[0036] Fig. 1C zeigt eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der Fig. 1A und 1B. Erkennbar
sind hier die Seitenkanten oder Seitenkantenbereiche 13a und 13b des Leiters des zweiten
Kontaktbereichs 2, welche mit den Oberkanten 11a bzw. 11b der Leiter 3a bzw. 3b des
Übertragungsbereichs 3 verbunden sind. Zentral im Leiter des zweiten Übertragungsbereichs
2 findet sich eine kreisförmige Bohrung 16, durch welche bei einer Montage in einem
Gehäuse eine Befestigung oder ein Anschluß eingebracht werden können.
[0037] Fig. 2A zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht, bei welcher drei Abnahmeeinrichtungen
10 für elektrischen Strom in einer Vorstufe eines Moduls 20 mit ihren ersten Kontaktbereichen
1 auf einem Substrat auf einer Grundplatte 21 mittels Weichlötung vormontiert sind.
Das entsprechende Substrat kann ein DCB-/AlN-Substrat oder dergleichen sein.
[0038] Die Fig. 2B zeigt die entsprechende Vorderansicht der Vorstufe des Moduls 20 aus
Fig. 2A. Deutlich zu erkennen ist die U-profilartige Anordnung der Abnahmeeinrichtungen
10 auf dem Substrat 22 und der Grundplatte 21 des Moduls 20.
[0039] In den Fig. 2C und 2D ist die Anordnung der Abnahmeeinrichtungen 10 für elektrischen
Strom in dem Modul 20 gemäß den Fig. 2A und 2B ebenfalls in schematischer und teilweise
geschnittener Seiten- und Vorderansicht gezeigt, wobei nun aber auf die Anordnung
der Fig. 2A und 2B ein Gehäuseelement 23 aufgesetzt wurde, so dass die erfindungsgemäßen
Abnahmeeinrichtungen 10 für elektrischen Strom mit Ausnahme der zweiten Kontaktbereiche
2 abgedeckt und somit mechanisch geschützt sind.
[0040] Zusätzlich ist in der Fig. 2C ein Schubdeckel 24 dargestellt, welcher in Pfeilrichtung
25 in das Gehäuse 23 derart eingeschoben werden kann, dass die Gewindebereiche 26
des Schubdeckels 24 genau unter den Bohrungen 16 (siehe Fig. 1C) in den zweiten Kontaktbereichen
2 der Abnahmeeinrichtungen 10 für elektrischen Strom zur Anlage kommen.
[0041] Die Fig. 2E zeigt den Zustand des Moduls 20, nachdem der Schubdeckel 24 in Pfeilrichtung
25 der Fig. 2C in das Gehäuse 23 eingeschoben wurde und die Gewindebereiche 26 unterhalb
der Bohrungen 16 der zweiten Kontaktbereiche 2 der Abnahmeeinrichtungen 10 zur Anlage
gekommen sind.
[0042] In der Fig. 2F ist der in Fig. 2C gezeigte Zustand in Draufsicht dargestellt. In
den Fig. 2C, 2E und 2F ist mit 27 jeweils ein Abschnitt im Gehäuse 23 des Moduls 20
bezeichnet, in welchem sich Anschlüsse für Steuerleitungen zum Empfangen von Steuersignalen
sowie entsprechende Steuer- und Schaltelemente zum Umschalten der Leitwege zwischen
den verschiedenen Abnahmeeinrichtungen 10 befinden.
[0043] Im vorliegenden Beispiel wird über die im Bereich 27 enthaltene Steuereinrichtung
je nach anliegenden Steuersignalen ein Laststrom, welcher über das mit 1 in Fig. 2F
bezeichneten Modul 10 aufgenommen wird, je nach Schaltzustand im Bereich 27 entweder
über die mit 2 bezeichnete oder über die mit 3 bezeichnete Abnahmeeinrichtung 10 für
elektrischen Strom ausgegeben. Das heißt, dass der Laststrom über den zweiten Kontaktbereich
2 der mit 1 bezeichneten Abnahmeeinrichtung 10 in das Modul gelangt, über deren Übertragungsbereich
3 und ersten Kontaktbereich 1 zunächst in das Substrat 22 überführt wird, um dann
von dort nach Passage des entsprechenden ersten Kontaktbereichs 1, Übertragungsbereichs
3 und zweiten Kontaktbereichs 2 entweder die mit 2 oder die mit 3 bezeichnete Abnahmeeinrichtung
10 für elektrischen Strom zu verlassen.
[0044] Die Fig. 3A und B zeigen in zu den Fig. 1A und B analoger Weise eine herkömmliche
Abnahmeeinrichtung 30 für elektrischen Strom aus dem Stand der Technik. Hier ist ein
erster Kontaktbereich 31 mit federnden Leiterelementen 34a und 34b zu erkennen. An
diesen schließt sich ein Übertragungsbereich 33 an, welcher ausschließlich einen einzigen
Stromleitweg aufweist, der einflächig ausgebildet ist. An den Übertragungsbereich
33 dieser herkömmlichen Stromabnahmeeinrichtung 30 schließt sich ein zweiter Kontaktbereich
32 an, wobei im Übergang zwischen Übertragungsbereich 33 und zweiten Kontaktbereich
32 eine Materialausnehmung 35 vorgesehen ist, durch welche der zweite Kontaktbereich
32 bei der Endmontage auf vereinfachte Art und Weise in seine Endstellung gebogen
werden kann, welche um 90° gedreht zu der in den Fig. 3A und B gezeigten Vormontagestellung
ausgebildet ist.
[0045] Im Gegensatz dazu ist mit der vorliegenden Abnahmeeinrichtung 10 für elektrischen
Strom ein Umknicken oder Abwinkeln oder Biegen zweiter Kontaktbereiche bei der Endmontage
nicht notwendig, und es stellt gerade einen weiteren Aspekt dar, durch Ausgestaltung
der Abnahmeeinrichtung für elektrischen Strom vereinfachte Endmontageschritte zu ermöglichen.
[0046] Die geometrische Ausgestaltung der vorliegenden Abnahmeeinrichtung 10 für elektrischen
Strom ermöglicht ein Zusammenwirken mit Gehäuseelementen, insbesondere mit einem sogenannten
Schubdeckel 24 oder dergleichen, daß - wie das in den Figuren 2c bis 2f gezeigt ist
- eine Verankerung der hohlprofilartigen Abnahmeeinrichtungen 10 für elektrischen
Strom im Schubdeckel 24 nach Einschieben des Schubdeckels 24 durch einfaches Einschnappen
erfolgen kann.
[0047] Dabei sind dann in den Schubdeckelelementen 24 entsprechende Gewindeelemente 26,
zum Beispiel in Form von Muttern voreingelegt. Beim Einschieben des Schubdeckels 24
in Einschubrichtung 25 schnappen dann die Abnahmeeinrichtungen 10 für elektrischen
Strom entsprechend in die Ausnehmungen des Einschubdeckels 24 ein, wobei dann die
Befestigungsbohrungen 16 mit den Gewindeelementen 26 des Einschubdeckels 24 koinzidierend
benachbart sind, so daß auf einfache Art und Weise eine Fixierung und Endmontage gewährleistet
ist.
[0048] Insgesamt gesehen ergeben sich die weiteren folgenden Vorteile: Die vorliegenden
fertig gebogenen Stromabnahmeeinrichtungen mit Hohlprofil stellen massive Zuleitungsquerschnitte
bereit, so daß eine erhöhte Stromabnahme bei gleichzeitig verminderter Modulinduktivität
möglich ist. Die Hohlprofil- oder U-Profilform realisiert des Weiteren eine im wesentlichen
elastische Anbindung auf entsprechende Modulsubstrate. Vorgesehene Gehäuse- oder Schubdeckel
bereiten aufgrund der enstprechenden großen Öffnungen im Gehäuse eine erleichterte
Montage bei gleichzeitig praxisgerechtem Einfüllen für entsprechende Vergußmassen.
[0049] Durch das Hohlprofil oder U-Profil kann montagegerecht ein entsprechender Deckel
oder Schubdeckel eingeschoben werden. Dieser schnappt oder rastet selbständig ein.
Dabei kann der Schubdeckel entsprechend mit Muttern oder Flanschmuttern oder anderen
Befestigungsmitteln vorbestückt werden. Ein Biegen der Abnahmeeinrichtung für elektrischen
Strom am fertig gelöteten Modul entfällt aufgrund der vorgegebenen Hohlprofilform.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1 =
- erster Kontaktbereich
- 2 =
- zweiter Kontaktbereich
- 3 =
- Übertragungsbereich
- 3a =
- Leiter
- 3b =
- Leiter
- 4 =
- erster Endbereich
- 5 =
- zweiter Endbereich
- 6 =
- Hohlprofil
- 6a =
- Hohlprofilinnenraum
- 10 =
- Abnahmeeinrichtung
- 11a =
- oberer Kantenbereich
- 11b =
- oberer Kantenbereich
- 12a =
- unterer Kantenbereich
- 12b =
- unterer Kantenbereich
- 13a =
- Seitenbereich
- 13b =
- Seitenbereich
- 14a =
- Leiterelement
- 14b =
- Leiterelement
- 15a =
- Ausdehnungsbogen
- 15b =
- Ausdehnungsbogen
- 16 =
- Befestigungsbohrung
- 20 =
- Modul
- 21 =
- Grundplatte
- 22 =
- DCB-/AlN-Substrat
- 23 =
- Gehäuse
- 24 =
- Einschubdeckel
- 25 =
- Einschubrichtung
- 26 =
- Gewindeelement
- 30 =
- herkömmliche Abnahmeeinrichtung
- 31 =
- erster Kontaktbereich
- 32 =
- zweiter Kontaktbereich
- 33 =
- Übertragungsbereich
- 34a =
- Leiterelement
- 34b =
- Leiterelement
- 35 =
- Ausnehmung
1. Leistungshalbleitermodul mit:
- einer Schaltungsanordnung auf einem Substrat (22) einer Grundplatte (21),
- mindestens einer auf dem Substrat (22) vorgesehenen Abnahmeeinrichtung (10) für
elektrischen Strom und
- einem Gehäuseelement (23),
- wobei die Abnahmeeinrichtung (10) für elektrischen Strom jeweils aufweist einen
ersten und einen zweiten Kontaktbereich (1, 2) zur Aufnahme und/oder Abgabe elektrischen
Stroms und einen Übertragungsbereich (3) zum Übertragen elektrischen Stroms zwischen
dem ersten und dem zweiten Kontaktbereich (1, 2) mit einem ersten und einem zweiten
Endbereich (4, 5), welche mit dem ersten oder mit dem zweiten Kontaktbereich (1, 2)
verbunden sind,
- wobei der zweite Kontaktbereich (2) eine Deckplatte und der Übertragungsbereich
(3) Seitenwände hierzu derart bildet, dass dadurch eine im Wesentlichen U-förmige hohlprofilartige Anordnung (6) gebildet ist,
- wobei das Gehäuseelement (23) so ausgebildet ist, dass die Abnahmeeinrichtung (10)
für elektrischen Strom mit Ausnahme der zweiten Kontaktbereiche (2) abgedeckt und
geschützt sind, und
- wobei das Gehäuseelement (23) einen darin einschiebbaren Schubdeckel (24) aufweist,
durch welchen im eingeschobenen Zustand vorgesehene Gewindebereiche (26) des Schubdeckels
(24) unter Bohrungen (16) in dem zweiten Kontaktbereich (2) zur Anlage kommen.
2. Leistungshalbleitermodul nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Übertragungsbereich (3) mindestens ein erster Leiter (3a) und ein zweiter Leiter
(3b) vorgesehen sind.
3. Leistungshalbleitermodul nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiter (3a, 3b) im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind.
4. Leistungshalbleitermodul nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiter (3a, 3b) im wesentlichen übereinstimmende geometrische Eigenschaften aufweisen.
5. Leistungshalbleitermodul nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiter (3a, 3b) im Wesentlichen plattenförmig und planar ausgebildet sind.
6. Leistungshalbleitermodul nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiter (3a, 3b) im Wesentlichen rechteckförmig mit jeweils einem Ober- (11a,
11b) und einem Unterkantenbereich (12a, 12b) ausgebildet sind.
7. Leistungshalbleitermodul nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiter (3a, 3b) des Übertragungsbereichs (3) eine über ihren Verlauf im Wesentlichen
gleichbleibende Stärke aufweisen.
8. Leistungshalbleitermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Kontaktbereich (2) als im Wesentlichen plattenförmiger und planarer Leiter
ausgebildet ist.
9. Leistungshalbleitermodul nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Leiter des zweiten Kontaktbereichs (2) im Wesentlichen rechteckförmig mit Seitenkantenbereichen
(13a, 13b) ausgebildet ist.
10. Leistungshalbleitermodul nach einem der Ansprüche 2-9 in Verbindung mit Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass Oberkantenbereiche (11a, 11b) der Leiter (3a, 3b) des Übertragungsbereichs (3) jeweils
derart mit einem der Seitenkantenbereiche (13a, 13b) des Leiters des zweiten Kontaktbereichs
(2) verbunden sind, dass die Leiter (3a, 3b) des Übertragungsbereichs (3) die Seitenwände
und der Leiter des zweiten Kontaktbereichs (2) die Deckplatte des Hohlprofils bilden.
11. Leistungshalbleitermodul nach einem der Ansprüche 2-10 in Verbindung mit Anspruch
8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiter (3a, 3b) des Übertragungsbereichs (3) in einer ersten Richtung angeordnet
sind und
dass der Leiter des zweiten Kontaktbereichs (2) in einer zu dieser ersten Richtung im
Wesentlichen senkrechten Richtung angeordnet ist, so dass durch den Übertragungsbereich
(3) und den zweiten Kontaktbereich (2) im Wesentlichen ein U-Profil gebildet wird.
12. Leistungshalbleitermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Kontaktbereich (1) Leiterelemente (14a, 14b) aufweist, durch welche das
Leistungshalbleitermodul auf einem Leiter, einer Leiterplatte, einem Substrat oder
einem DCB/AlN-Substrat kontaktierbar ist.
13. Leistungshalbleitermodul nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiterelemente (14a, 14b) des ersten Kontaktbereichs (1) zum mechanischen Kontaktieren
durch Löten oder Schweißen ausgebildet sind.
14. Leistungshalbleitermodul nach einem der Ansprüche 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiterelemente (14a, 14b) durch Ausdehnungsbögen federnd oder elastisch verformbar
ausgebildet sind.
15. Leistungshalbleitermodul nach einem der Ansprüche 12 bis 14 in Verbindung mit Anspruch
2,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils im Unterkantenbereich (12a, 12b) der Leiter (3a, 3b) des Übertragungsbereichs
(3) jeweils mindestens ein Leiterelement (14a, 14b) des ersten Kontaktbereichs (1)
vorgesehen ist.
16. Leistungshalbleitermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Kontaktbereich (1), der Übertragungsbereich (3) und der zweite Kontaktbereich
(2) gemeinsam einstückig ausgebildet sind.
17. Leistungshalbleitermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Oberflächenbereiche des ersten Kontaktbereichs (1) und/oder des zweiten Kontaktbereichs
(2) des Leistungshalbleitermoduls, vollständig oder selektiv mit Silber, Nickel, Zinn
oder Zinnblei oberflächenveredelt sind.
1. Power semiconductor module having:
- a circuit arrangement on a substrate (22) of a mounting base (21),
- at least one emission device (10), which is provided on the substrate (22) for electric
current, and
- a housing element (23),
- wherein the emission device (10) for electric current in each case has a first and
a second contact area (1, 2) for reception and/or emission of electric current, and
a transmission area (3) for transmission of electric current between the first and
the second contact area (1, 2) with a first and a second end area (4, 5), which are
connected to the first or to the second contact area (1, 2),
- wherein the second contact area (2) forms a covering panel and the transmission
area (3) forms side walls for it, such that an essentially U-shaped arrangement (6)
like a hollow profile is formed in this way,
- wherein the housing element (23) is designed such that the emission device (10)
for electric current is covered and protected with the exception of the second contact
areas (2), and
- wherein the housing element (23) has an insertion cover (24) which can be inserted
into it through which threaded areas (26) which are provided in the insertion cover
(24) come to rest under holes (16) in the second contact area (2) in the inserted
state.
2. Power semiconductor module according to Claim 1,
characterized
in that at least one first conductor (3a) and one second conductor (3b) are provided in the
transmission area (3).
3. Power semiconductor module according to Claim 2,
characterized
in the conductors (3a, 3b) are aligned essentially parallel to one another.
4. Power semiconductor module according to one of Claims 2 or 3,
characterized
in that the conductors (3a, 3b) essentially have matching geometric characteristics.
5. Power semiconductor module according to one of Claims 2 to 4,
characterized
in that the conductors (3a, 3b) are essentially in the form of plates and are planar.
6. Power semiconductor module according to one of Claims 2 to 5,
characterized
in that the conductors (3a, 3b) are essentially rectangular and each have an upper edge area
(11a, 11b) and a lower edge area (12a, 12b).
7. Power semiconductor module according to one of Claims 2 or 6,
characterized
in that the conductors (3a, 3b) in the transmission area (3) have a thickness which remains
essentially constant over their profile.
8. Power semiconductor module according to one of the preceding claims,
characterized
in that the second contact area (2) is in the form of a conductor, which is planar and essentially
in the form of a plate.
9. Power semiconductor module according to Claim 8,
characterized
in that the conductor in the second contact area (2) is essentially rectangular with side
edge areas (13a, 13b).
10. Power semiconductor module according to one of Claims 2 - 9 in conjunction with Claim
8,
characterized
in that the upper edge areas (11a, 11b) of the conductors (3a, 3b) in the transmission area
(3) are each connected to one of the side edge areas (13a, 13b) of the conductor in
the second contact area (2) in such a way that the conductors (3a, 3b) in the transmission
area (3) form the side walls, and the conductor in the second contact area (2) forms
the covering panel for the hollow profile.
11. Power semiconductor module according to one of Claims 2 - 10 in conjunction with Claim
8,
characterized
in that the conductors (3a, 3b) in the transmission area (3) are arranged in a first direction,
and
in that the conductor in the second contact area (2) is arranged in a direction which is
essentially at right angles to this first direction, so that the transmission area
(3) and the second contact area (2) essentially form a U-profile.
12. Power semiconductor module according to one of the preceding claims,
characterized
in that the first contact area (1) has conductor elements (14a, 14b) by means of which contact
can be made with the power semiconductor module on a conductor, on a printed circuit
board, on a substrate or on a DCB/AlN substrate.
13. Power semiconductor module according to Claim 12,
characterized
in that the conductor elements (14a, 14b) in the first contact area (1) are designed for
mechanical contact by soldering or welding.
14. Power semiconductor module according to one of Claims 12 or 13,
characterized
in that the conductor elements (14a, 14b) are sprung or can be elastically deformed by means
of expansion curves.
15. Power semiconductor module according to one of Claims 12 to 14 in conjunction with
Claim 2,
characterized
in that at least one conductor element (14a, 14b) in the first contact area (1) is in each
case provided in the lower edge area (12a, 12b) of each of the conductors (3a, 3b)
in the transmission area (3).
16. Power semiconductor module according to one of the preceding claims,
characterized
in that the first contact area (1), the transmission area (3) and the second contact area
(2) are formed jointly and integrally.
17. Power semiconductor module according to one of the preceding claims,
characterized
in that surface areas of the first contact area (1) and/or of the second contact area (2)
of the power semiconductor module are completely or selectively surface-coated with
silver, nickel, tin or tin/lead.
1. Module de puissance à semi-conducteurs comprenant :
- un agencement de circuits sur un substrat (22) d'une plaque de base (21),
- au moins un dispositif de réception (10) de courant électrique, prévu sur le substrat
(22) et
- un élément de boîtier (23),
- dans lequel le dispositif de réception (10) de courant électrique a respectivement
une première et une deuxième zone de contact (1, 2), pour absorber et / ou délivrer
du courant électrique et une zone de transmission (3), pour transmettre du courant
électrique entre la première et la deuxième zone de contact (1, 2) avec une première
et une deuxième zone d'extrémité (4, 5), lesquelles sont reliées avec la première
ou avec la deuxième zone de contact (1, 2),
- dans lequel la deuxième zone de contact (2) forme à cet effet une plaque de recouvrement
et la zone de transmission (3) des parois latérales, de telle sorte qu'un agencement
(6) essentiellement de type à profil creux en forme de U est ainsi formé,
- dans lequel l'élément de boîtier (23) est constitué, de sorte que le dispositif
de réception (10) de courant électrique est recouvert et protégé à l'exception des
deuxièmes zones de contact (2) et
- dans lequel l'élément de boîtier (23) présente un couvercle à pousser (24), qui
peut y être enfiché et par lequel des zones filetées (26) du couvercle à pousser (24),
prévues à l'état inséré, prennent appui sous des trous (16), pratiqués dans la deuxième
zone de contact (2).
2. Module de puissance à semi-conducteurs selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un premier conducteur (3a) et un deuxième conducteur (3b) sont prévus dans la zone
de transmission (3).
3. Module de puissance à semi-conducteurs selon la revendication 2, caractérisé en ce que les conducteurs (3a, 3b) sont orientés essentiellement parallèlement entre eux.
4. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que les conducteurs (3a, 3b) présentent des propriétés géométriques essentiellement concordantes.
5. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les conducteurs (3a, 3b) sont constitués essentiellement sous forme de plaque et
de manière plane.
6. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les conducteurs (3a, 3b) sont constitués essentiellement de manière rectangulaire
avec respectivement une zone de bordure supérieure (11a, 11b) et une zone de bordure
inférieure (12a, 12b).
7. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que les conducteurs (3a, 3b) de la zone de transmission (3) présentent une épaisseur
essentiellement constante sur leur tracé.
8. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la deuxième zone de contact (2) est constituée en tant que conducteur essentiellement
en forme de plaque et plan.
9. Module de puissance à semi-conducteurs selon la revendication 8, caractérisé en ce que le conducteur de la deuxième zone de contact (2) est constitué essentiellement en
forme de rectangle, avec des zones de bordure latérales (13a, 13b).
10. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications 2 à 9, en liaison
avec la revendication 8, caractérisé en ce que les zones de bordure supérieures (11a, 11b) des conducteurs (3a, 3b) de la zone de
transmission (3) sont reliées respectivement avec l'une des zones de bordure latérales
(13a, 13b) du conducteur de la deuxième zone de contact (2), de telle sorte que les
conducteurs (3a, 3b) de la zone de transmission (3) forment les parois latérales et
les conducteurs de la deuxième zone de contact (2) : la plaque de recouvrement du
profil creux.
11. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications 2 à 10, en liaison
avec la revendication 8, caractérisé en ce que les conducteurs (3a, 3b) de la zone de transmission (3) sont disposés dans une première
direction et que le conducteur de la deuxième zone de contact (2) est disposé dans
une direction essentiellement verticale par rapport à cette première direction, de
sorte qu'un profil en U est formé essentiellement, par la zone de transmission (3)
et par la deuxième zone de contact (2).
12. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la première zone de contact (1) présente des éléments conducteurs (14a, 14b), par
lesquels le module de puissance à semi-conducteurs peut être mis en contact sur un
conducteur, une carte à circuits imprimés, un substrat ou un substrat DCB / AlN.
13. Module de puissance à semi-conducteurs selon la revendication 12, caractérisé en ce que les éléments conducteurs (14a, 14b) de la première zone de contact (1) sont constitués
pour l'établissement mécanique d'un contact par brasage ou soudage.
14. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que les éléments conducteurs (14a, 14b) sont constitués, par le biais de coudes de dilatation,
de manière déformable : à ressort ou élastique.
15. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications 12 à 14, en
liaison avec la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu respectivement dans la zone de bordure inférieure (12a, 12b) des conducteurs
(3a, 3b) de la zone de transmission (3), respectivement au moins un élément conducteur
(14a, 14b) de la première zone de contact (1).
16. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la première zone de contact (1), la zone de transmission (3) et la deuxième zone
de contact (2) sont constituées en commun d'un seul tenant.
17. Module de puissance à semi-conducteurs selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les zones de surface de la première zone de contact (1) et / ou de la deuxième zone
de contact (2) du module de puissance à semi-conducteurs, subissent une finition de
surface complète ou sélective avec de l'argent, du nickel, de l'étain ou un alliage
étain - plomb.