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(11) |
EP 1 121 034 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.03.2003 Patentblatt 2003/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.10.1999 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9907/672 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0002/1406 (20.04.2000 Gazette 2000/16) |
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| (54) |
BÜRSTE, INSBESONDERE ZAHNBÜRSTE
BRUSH, ESPECIALLY A TOOTHBRUSH
BROSSE, EN PARTICULIER BROSSE A DENTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
13.10.1998 DE 29818046 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.2001 Patentblatt 2001/32 |
| (73) |
Patentinhaber: M + C SCHIFFER GmbH |
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53577 Neustadt (DE) |
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Erfinder: |
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- SEIFERT, Armin
D-56566 Neuwied (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/19177 DE-B- 1 160 822
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DE-A- 3 928 919 US-A- 4 162 554
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zahnbürste gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1. Die Erfindung betrifft weiterhin einen Borsteneinsatz gemäß Anspruch 16.
[0002] Eine Zahnbürste der eingangs genannten Art, bei der die Reinigungselemente durch
Borstenbündel gebildet sind, ist beispielsweise aus der US-PS 41 52 806 bzw. der US-PS
41 49 293 bekannt. Bei dieser vorbekannten Zahnbürste ist die Lochplatte verschwenkbar
an dem Bürstenkörper gelagert. Durch die Verschwenkbewegung der Lochplatte wird der
Abstand zwischen der Lochplatte und dem Bürstenkörper verändert. Dadurch verändert
sich auch die freie Länge der nutzungsseitigen Enden der Borstenfilamente, also derjenige
Teilbereich der Borstenfilamente, der die Lochplatte überragt, so dass durch die Verschwenkbewegung
der Lochplatte relativ zu dem Bürstenkörper eine Veränderung der Steifigkeit der Borstenfilamente
bewirkt wird. Überragen die Borstenfilamente die Lochplatte mit verhältnismäßig großer
Länge, so ist die Steifigkeit und damit die Härte der Bürste gering; bei geringer
Länge ist die Steifigkeit hoch.
[0003] Aus der DE-A-39 28 919 ist eine Massagevorrichtung mit einem topfförmig ausgebildeten
Grundkörper und einem darin im Eingriff befindlichen, ebenfalls topfförmig ausgebildeten
Basisteil bekannt. Das Basisteil weist Ausnehmungen auf, durch welche eine Vielzahl
von als Borstenbündel ausgebildete Massageelemente hindurchragen. Die befestigungsseitigen
Enden der Massageelemente sind in einer Halterung aufgenommen, welche im Gewindeeingriff
mit dem Grundkörper ist. Durch Drehung der Halterung wird der Abstand der befestigungsseitigen
Enden der Massageelemente gegenüber dem Basisteil verändert. Das Basisteil ist mit
seinem ringförmigen Rand in einer korrespondierend ausgebildeten umlaufenden Ringnut
des Grundkörpers aufgenommen und mit dem Grundkörper verrastet.
[0004] Die aus dem Stand der Technik vorbekannten, eingangs genannten Zahnbürsten weisen
den Nachteil auf, dass sie den heutigen hygienischen Anforderungen nicht genügen.
Zwischen dem Zahnbürstenkörper und dem befestigungsseitigen Ende der Lochplatte ist
ein keilförmiger Schlitz ausgebildet, in dem sich Bakterien und Verunreinigungen festsetzen
können. Auch im Bereich der Borstenfilamente besteht zwischen der Lochplatte und dem
Bürstenkörper ein Spalt, in dem sich Verschmutzung festsetzen kann, so dass die Zahnbürste
nach einer gewissen Nutzungsdauer einen unansehnlichen Eindruck macht. Die vorstehend
genannten Zahnbürsten weisen außerdem den Nachteil auf, dass die freie Länge sämtlicher
die Lochplatte durchragender Borstenfilamente aufgrund der Schwenkbewegung der Lochplatte
nicht gleichmäßig verändert wird. Vielmehr erfahren die weiter von dem Schwenkpunkt
weg liegenden Borstenfilamente eine größere Längenänderung als die benachbart zu dem
Schwenkpunkt angeordneten Borstenfilamente. Demgemäss ergibt sich abhängig von der
Schwenkbewegung der Lochplatte eine Steifigkeitsgradient innerhalb der durch die Borstenfilamente
gebildeten Beborstung der Zahnbürste. Die Steifigkeit der Borstenfilamente kann bei
den vorbekannten Zahnbürsten nicht mit der erforderlichen Genauigkeit vorherbestimmbar
eingestellt werden.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in ihrer Steifigkeit
einstellbare Zahnbürste zu schaffen, die den heutigen hygienischen Anforderungen genügt,
die auch nach längerer Nutzungsdauer ein ansprechendes Erscheinungsbild bietet und
deren Steifigkeit sich mit hoher Genauigkeit einstellen läßt. Darüber hinaus liegt
der vorliegenden die Aufgabe zugrunde, einen Borsteneinsatz als Ersatzund Verbrauchsteil
für die erfindungsgemäße Zahnbürste anzugeben.
[0006] Zur Lösung des ersten Aspekts der obigen Aufgabe wird mit der vorliegenden Erfindung
eine Zahnbürste gemäß Anspruch 1 angegeben. Zur Lösung des zweiten Aspektes wird mit
der vorliegenden Erfindung ein Borsteneinsatz gemäß Anspruch 16 angegeben.
[0007] Durch die drehbar an dem Bürstenkörper gehaltene Lochplatte ist der Bürstenkörper
zu den befestigungsseitigen Enden der Borstenfilamente abgeschlossen. Diese werden
in einem Borstenträger gehalten, der im Gewindeeingriff mit dem Bürstenkörper ist.
Zur Veränderung der Steifigkeit wird der Borstenträger relativ zu dem Bürstenkörper
gedreht, so dass der Borstenträger relativ zu dem Bürstenkörper gemäß der Gewindesteigung
in axialer Richtung einer den Borstenträger aufnehmenden Bohrung wandert. Die Lochplatte
folgt lediglich der Drehung des Borstenträgers, so dass eine Veränderung der Steifigkeit
der Reinigungselemente bewirkt wird, ohne dass sich zwischen der Lochplatte und dem
Bürstenkörper ein offener Spalt auftut, in dem sich Verschmutzung sammeln kann. Durch
den Gewindeeingriff verändert der Borstenträger insgesamt seine Lage relativ zu der
Lochplatte, so dass sämtliche an dem Borstenträger gehaltene Reinigungselemente in
ihrer Länge gleichmäßig verändert werden. Demnach verändert sich auch die Steifigkeit
sämtlicher die Lochplatte überragender Reinigungselemente, die beispielsweise durch
Borstenfilamente gebildete sind, in identischer Weise. Im übrigen weist die erfindungsgemäße
Bürste den weiteren Vorteil auf, dass durch die Drehung des Borstenträgers die gewünschte
Steifigkeit der Borstenfilamente genau eingestellt werden kann.
[0008] Aus hygienischer Sicht ist es zu bevorzugen, dass die Lochplatte bündig mit der Oberseite
des Bürstenkörpers abschließt. Durch diese Maßnahme ist im Bereich derjenigen Borsten,
deren Steifigkeit verändert werden kann, an der Oberfläche der Zahnbürste eine glatte
Fläche geschaffen.
[0009] Vorzugsweise ist weiterhin an dem Bürstenkörper eine Ringnut vorgesehen, in der die
Lochplatte lösbar und drehbar gehalten ist. Vorzugsweise wird die lösbare Verbindung
zwischen Lochplatte und Bürstenkörper durch eine Rastverbindung geschaffen. Die Lochplatte
kann somit von dem Bürstenkörper entfernt und der Borstenträger aus dem Bürstenkörper
herausgedreht werden, um an dem Borstenträger gehaltene abgenutzte Borstenfilamente
auszutauschen. Sofern sämtliche Borstenfilamente der Zahnbürste an dem einen oder
mehreren Borstenträger angeordnet sind, muß bei einem Verschleiß sämtlicher Borstenfilamente
nicht die Zahnbürste insgesamt, sondern lediglich der die Borstenfilamente tragende
Borstenträger sowie vorzugsweise die von den Borstenfilamenten durchragte Lochplatte
ausgetauscht werden.
[0010] Der Borstenträger ist vorzugsweise zusammen mit der Lochplatte lösbar mit dem Bürstenkörper
verbunden. Durch diese lösbare Einheit wird ein Borsteneinsatz gebildet, der als Austauschteil
in den Bürstenkörper einsetzbar ist. Die lösbare Verbindung zwischen der Lochplatte
und dem Bürstenkörper ist vorzugsweise durch eine Rastverbindung gebildet, die derart
ausgestaltet ist, dass durch Druck gegen den Borstenträger dieser gegen die Lochplatte
drückt und die Lochplatte zusammen mit dem Borstenträger von dem Bürstenkörper entfernt
werden kann.
[0011] Vorzugsweise sind an dem Borstenträger mindestens zwei auf seinem Umfang verteilt
angeordnete Gewindestege vorgesehen, wobei zwischen der Lochplatte und einem an dem
Bürstenkörper ausgebildeten Gewinde für die Gewindestege Führungsnuten vorgesehen
sind. Bei einer derartigen Ausgestaltung müssen lediglich die Gewindestege mit den
entsprechenden Nuten zur Überdeckung gebracht und dann der Borstenträger zusammen
mit der Lochplatte in den Bürstenkörper eingedrückt werden, wodurch insbesondere das
Einsetzen des Borstenträgers beim Austausch eines Borstenträgers mit verbrauchten
Borstenfilamenten zusammen mit der Lochplatte vereinfacht wird.
[0012] Das Entnehmen von Borstenträger und Lochplatte wird vorzugsweise dadurch vereinfacht,
dass die jeweiligen Einfühmuten mit dem Ende der Gewindegänge für die Gewindezapfen
fluchten. Bei einer Drehung des Borstenträgers derart, dass sich dieser auf die Lochplatte
zubewegt, stoßen die Gewindestege in einer Endlage an eine an dem Bürstenkörper ausgebildete
Begrenzungsfläche für das Gewinde. Diese Begrenzungsfläche fluchtet mit jeweils einer
Seitenfläche einer Führungsnut, so dass die Gewindestege in der Endlage in den Einfühmuten
zum Liegen kommen und der Borstenträger in dieser Endlage lediglich durch axiales
Verschieben in Richtung auf die Lochplatte von dem Bürstenkörper entfernt werden kann.
[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist auf
der den Borstenfilamenten abgewandten Stirnseite des Borstenträgers eine Härteskala
vorgesehen, so dass es dem Benutzer der Zahnbürste möglich ist, eine gewünschte Steifigkeit
der Borstenfilamente vorherbestimmbar einzustellen.
[0014] Zur Verstellung der Steifigkeit kann der Borstenträger mit einem Rändelkranz verbunden
sein, der den den Borstenträger umgebenden Teilbereich des Bürstenkörpers zumindest
teilweise überragt. Aus hygienischer Sicht ist es jedoch zu bevorzugen, statt eines
derartigen Rändelkranzes auf der den Borstenfilamenten abgewandten Stirnseite des
Borstenträgers einen Eingriffbereich, beispielsweise für die Finger des Benutzers,
zu schaffen. Im Hinblick auf eine einfache Handhabung ist es jedoch zu bevorzugen,
den Eingriffsbereich derart auszugestalten, dass ein Borstenträgerwerkzeug in Wirkverbindung
mit dem Borstenträger bringbar ist. Ein derartiges Borstenträgerwerkzeug ist vorzugsweise
lösbar mit dem Bürstenkörper verbunden, so dass das Borstenträgerwerkzeug jederzeit
griffbereit ist. Darüber hinaus wird der Bürstenkörper durch das lösbare mit diesem
verbundenen Borstenträgerwerkzeug verlängert, so dass die Handhabbarkeit der Zahnbürste
insgesamt verbessert wird.
[0015] Mit der vorliegenden Erfindung wird ferner ein Borsteneinsatz mit Reinigungselementen
für eine Zahnbürste mit den Merkmalen von Anspruch 16 angegeben. Ein derartiger Borsteneinsatz
eignet sich als Ersatzteil für die vorstehend genannte Zahnbürste, die auch eine elektrisch
angetriebene Zahnbürste sein kann. Bevorzugte Ausgestaltungen des Borsteneinsatzes
sind in den abhängigen Ansprüchen 17 bis 22 angegeben.
[0016] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der
beigefügten Zeichnung. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie II-II gemäß der Darstellung in Fig.
1;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines Borstenträgers für das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Unterseite des Borstenträgers gemäß der Darstellung in Fig.
3;
- Fig. 5
- eine teilweise geschnittene Darstellung des Bürstenkopfes der in Fig. 1 gezeigten
Zahnbürste bei einer ersten Lage des Borstenträgers;
- Fig. 6
- den in Fig. 5 gezeigten Bürstenkopf in einer zweiten Lage des Borstenträgers;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht eines Teiles eines weiteren Ausführungsbeispieles;
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispieles und
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf einen Borstenträger mit beispielhaften Bündelquerschnitten.
[0017] In Fig. 1 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines als Zahnbürste ausgebildeten
Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Zahnbürste umfaßt ein
Griffstück 2 und einen Bürstenkopf 4, wobei zwischen beiden ein verjüngter Halsbereich
6 ausgebildet ist, der die zur Vermeidung von Verletzungen der Mundschleimhäute durch
den im Mundbereich angreifenden Bürstenkopf 4 erforderliche Elastizität zwischen Griffstück
2 und Bürstenkopf 4 bereitstellt. An dem den Bürstenkopf 4 abgewandten Ende des Griffstücks
2 ist ein Borstenträgerwerkzeug 8 angeordnet. Dieses Borstenträgerwerkzeug 8 ist über
eine nicht näher dargestellte Rastverbindung mit dem Griffstück 2 verbunden. Das Griffstück
2 sowie das Borstenträgerwerkzeug 8 weisen jeweils einen zylindrischen Kern 10 auf,
auf dessen Umfang drei sich in Längserstreckung des Griffstücks 2 erstreckende Rippen
12 verteilt angeordnet sind. Der Durchmessers des Kerns 10 sowie die Rippen 12 sind
in dem Übergangsbereich zwischen dem Griffstück 2 und dem Borstenträgerwerkzeug 10
identisch ausgebildet. Lediglich im Bereich der Rippen 12 ist durch Abschrägen der
sich gegenüberliegenden Rippenstirnseiten eine Kerbe 11 vorgesehen, die den Übergang
zwischen Griffstück 2 und Borstenträgerwerkzeug 8 signalisiert.
[0018] Die Rippen 12 einerseits und der Kern 10 andererseits sind sowohl an dem Griffstück
12 als auch an dem Borstenträgerwerkzeug 8 durch voneinander abweichende Komponente
ausgebildet, wobei die Rippen 12 vorzugsweise durch einen weichelastischen Kunststoff
gebildet sind. Die Rippen 12 können aber alternativ auch aus einem härteren Werkstoff
hergestellt sein.
[0019] Der Bürstenkopf 4 ist durch ein im wesentlichen ringförmiges Bauteil gebildet, welches
sich stoffschlüssig an den Halsbereich 6 anschließt. An der inneren Zylinderfiäche
einer Ausnehmung 13 des ringförmigen Bürstenkopfes 4 ist ein Gewinde 14 ausgeformt,
welches in Fig. 2 näher dargestellt ist. Zwischen dem Gewinde 14 und der Oberkante
des Bürstenkopfes 4 sind entsprechend der Anzahl von an einem in Fig. 3 dargestellten
Borstenträger 16 vorgesehenen Gewindestege 18 Einführnuten 20 ausgeformt. Eine die
Einführnut 20 seitlich begrenzende Seitenfläche 22 bildet einen Anschlag zu einem
oberen Gewindegang des Gewindes 14.
[0020] Unterhalb des oberen Randes des Bürstenkopfes 4 ist eine Ringnut 24 ausgeformt, deren
Radius kleiner als der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des ringförmigen Bürstenkopfes
4 und der umfänglichen Begrenzungsfläche der Einfühmut 20 ist. Durch diese Ausgestaltung
ist eine besonderes kompakte Ausbildung des Bürstenkopfes 4 geschaffen.
[0021] Der in Fig. 3 dargestellte Borstenträger 16 ist durch einen im wesentlichen zylindrischen
Körper gebildet, auf dessen Umfang die Gewindestege 18 (hier zwei) verteilt angeordnet
sind. Eine Vielzahl zu Borstenbündeln 25 zusammengefaßte Borstenfilamente 26 durchragt
die obere Stirnfläche des Borstenträgers 16 und ist an diesem befestigt. Die Befestigung
der Borstenfilamente 26 kann entweder auf konventionelle Weise, also mittels eines
metallischen Ankers erfolgen. Dann erfolgt die Beborstung des Borstenträgers 16 bei
aufgelegter Lochscheibe, d.h. die Borstenfilamente 26 werden durch die Lochscheibe
in den Borstenträger 16 eingebracht. Alternativ können die Borstenfilamente mittels
Umspritzen von Borstenbündelenden bei der spritzgußtechnischen Herstellung des Borstenträgers
16 erfolgen. Bei einem derartigen Herstellungsverfahren wird die Lochscheibe vorzugsweise
zusammen mit dem Borstenträger 16 gespritzt, wobei das Formnest für die Lochscheibe
derart ausgestaltet ist, dass die einzelnen, mit dem Borstenträger 16 zu verbindenden
Borstenbündel berührungsfrei umströmt werden.
[0022] Die den Borstenfilamenten 26 abgewandte Stirnseite des Borstenträgers 16 weist eine
leichte konvexe Krümmung auf. Wie der Fig. 4 zu entnehmen ist, ist an dieser Oberfläche
eine zentrale Bohrung 28 ausgeformt, in die ein an dem Borstenträgerwerkzeug 8 ausgebildeter
Stift 30 mit zylindrischer Querschnittsfläche einsetzbar ist. Die Bohrung 28 wirkt
mit dem Stift 30 als Zentrierung für das Borstenträgerwerkzeug 8. An der den Borstenfilamenten
26 abgewandten Stirnseite des Borstenträgers 16 sind weiterhin drei auf den Umfang
verteilt angeordnete, sich in radialer Richtung von der Bohrung 28 erstreckende Aussparungen
32 ausgeformt. Die Aussparungen 32 sind dabei derart ausgebildet, dass sie in die
konvexe Oberfläche des Borstenträgers 16 eingeschnitten und die Rippen 12 des Borstenträgerwerkzeugs
8 formschlüssig in die Aussparungen 32 einbringbar sind. An der den Borstenfilamenten
26 angewandten Stimseite des Borstenträgers 16 ist schließlich eine Härteskala 34
angebracht, die durch optisch unterscheidbare, am Randbereich der kreisförmigen Stirnfläche
angeordnete Punkte gebildet ist. Diese Härteskala ist mit Hilfe eines, an der Unterseite
des Bürstenkopfes 4 ausgebildeten, farblich von dem Material des Halsbereichs 6 unterschiedenen
Ablesesteg 36 ablesbar.
[0023] Ein Borsteneinsatz, der in die an dem Bürstenkopf 4 ausgebildete Ausnehmung 13 als
Verschleißteil einsetzbar ist, besteht aus dem Borstenträger 16 sowie einer von den
zu Borstenbündeln 25 zusammengefaßten Borstenfilamenten 26 durchragten Lochplatte
38, die in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist. Die Lochplatte 38 ist als kreisförmige Scheibe
ausgeformt, wobei korrespondierend zu der Lage der jeweiligen Borstenbündel 25 an
der Lochplatte 38 Bohrungen vorgesehen sind. Der Durchmesser dieser Bohrungen entspricht
der Dicke des jeweiligen, die entsprechende Bohrung durchragende Borstenbündels 25.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel werden Borstenbündel 25 identischer Durchmesser
verwendet. Es ist jedoch auch möglich, Borstenbündel 25 unterschiedlicher Dicke und
geometrischer Ausgestaltung an dem Borstenträger 16 zu befestigen. In diesem Fall
entspricht die geometrische Ausgestaltung der Bohrungen der Lochplatte 38 der Umgrenzung
der jeweiligen Aufnahme für die entsprechenden Borstenbündel 25 in dem Borstenträger
16.
[0024] Zum Einsetzen des Borsteneinsatzes in die Ausnehmung 13 werden zunächst die Gewindestege
18 in Überdeckung mit den jeweiligen Einfühmuten 20 gebracht. Danach wird der Borstenträger
16 zusammen mit einer von dem Borstenbündel 25 durchragten und auf der Oberseite des
Borstenträgers 16 aufliegenden Lochplatte 38 in axialer Richtung in die Ausnehmung
13 gedrückt. Dabei drückt ein konvex an der Seitenfläche der Lochplatte 38 ausgebildeter
umlaufender Wulst 40 der Ringnut 24 zugeordnete, und diese an der Oberseite abdeckende
Rastnasen 42 radial nach außen. Der axiale Vorschub des Borstenträgers 16 zusammen
mit der Lochplatte 30 ist dann beendet, wenn die Gewindestege 16 auf den unteren Rand
des oberen Gewindeganges stoßen und die Lochplatte 38 in der Ringnut 24 aufgenommen
und von den Rastnasen 42 hintergriffen wird. In dieser Endlage liegt die Lochplatte
38 auf der oberen Stirnfläche des Borstenträgers 16 auf, so dass die Borstenfilamente
26 die Lochplatte 38 mit maximaler Gebrauchslänge überragen.
[0025] Zur Veränderung der Steifigkeit der durch die Borstenfilamente 26 gebildeten Beborstung
wird bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel das Borstenträgerwerkzeug 8 in axialer
Richtung von dem Griffstück 2 abgezogen. Der Stift 30 wird in die Bohrung 28 eingeführt
und die Rippen 12 werden durch Drehen des derart an dem Borstenträger 16 zentrierten
Borstenträgerwerkzeugs 8 in die Aussparungen 32 eingebracht. Über die Betätigung des
Borstenträgerwerkzeuges 8 wird der Borstenträger 16 nun im Gegenuhrzeigersinn gedreht,
so dass der Borstenträger 16 gemäß der Steigung des Gewindes 14 in axialer Richtung
entlang der Ausnehmung 13 wandert. Die drehbar in der Ringnut 24 gelagerte Lochplatte
38 folgt dieser Drehung des Borstenträgers 16. Die Drehung des Borstenträgers 16 bewirkt,
dass sich der Borstenträgers 16 von der Lochplatte 38 entfernt. Die befestigungsseitigen
Enden der Borstenfilamente 26 bewegen sich in gleicher Weise von der Lochplatte 28
weg, wodurch sich die die Lochplatte 38 nach außen überragende freie Länge der Borstenfilamente
26 verringert und somit die Steifigkeit der Beborstung zunimmt.
[0026] Die gewünschte Steifigkeit kann über die Härteskala 34 und den Ablesesteg 36 genau
vorherbestimmbar eingestellt werden. Der Eingriff des Borstenträgerwerkzeuges 8 ermöglicht
eine leicht zu handhabende Verstellung der Steifigkeit der Zahnbürste. Bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel läßt sich jede beliebige, medizinisch vertretbare Steifigkeit
der Beborstung der Zahnbürste einstellen.
[0027] Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel sind sämtliche Borstenfilamente
26 an dem Borstenträger 16 angeordnet. Dies bietet den Vorteil, dass verschlissene
Borstenfilamente 26 durch Austausch des Borstenträgers 16 erneuert werden können.
Das aus dem Griffstück 2, dem Bürstenkopf 4, dem Halsbereich 6 und dem Borstenträgerwerkzeug
8 gebildete Bauteil kann unabhängig vom Verschleiß der Borstenfilamente 26 weiterverwendet
werden. Zum Entnehmen des Borstenträgers 16 muß dieser im Uhrzeigersinn gedreht werden,
bis die Gewindestege 18 gegen die Seitenfläche 22 der Einführnuten 20 gestoßen. Mit
dem Daumen des Benutzers kann eine Druckkraft auf die den Borstenfilamenten 26 angewandte
Stirnfläche des Borstenträgers 16 aufgebracht werden, um die Umfassung der Lochplatte
38 durch die Rastnasen 42 aufzuheben und den Borstenträger 16 zusammen mit der Lochplatte
38 aus der Ausnehmung 13 zu drücken. Das Einsetzen eines neuen Borstenträgers mit
unverbrauchten Borstenfilamenten erfolgt in der vorstehend beschriebenen Weise.
[0028] In den Figuren 7 und 8 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele gezeigt, bei denen
in Übereinstimmung mit dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel ein Borstenträger
16 im Gewindeeingriff an einem Bürstenkopf 4 gehalten ist. In Längsrichtung der Zahnbürste
vor und hinter dem Borstenträger 16 sind weitere Borstenbündel 50, 52 vorgesehen,
die in an sich bekannter Weise an dem Bürstenkopf 4 befestigt sind und deren Steifigkeit
nicht einstellbar ist.
[0029] Wie der Figur 7 zu entnehmen ist, sind bei diesem Ausführungsbeispiel in der Längsrichtung
die dem Halsbereich 6 benachbarten Borstenbündel 52 derart zugeschnitten, dass die
die nutzungsseitigen Enden der Borstenbündel 52 umfassende Beborstungsfläche nach
vorne geneigt ist, wohingegen die die vorderen Borstenbündel 50 bildenden Borstenfilamente
derart zugeschnitten sind, dass die die nutzungsseitigen Enden dieser Borstenbündel
50 aufweisende Beborstungsfläche nach hinten, also zu dem Halsbereich 6 geneigt ist.
Die an dem Borstenträger 16 angeordneten Borstenbündel 25 sind sphärisch geschnitten.
In der in Figur 7 gezeigten Endstellung des Borstenträgers 16, in der die Borstenfilamente
25 die Lochplatte maximal überragen, sind die benachbart zu den Borstenfilamenten
25 angeordneten, nicht in ihrer Härte einstellbaren Borstenbündel 50, 52 gegenüber
den einstellbaren Borstenbündeln 25 tiefer gesetzt. Die Borstenfilamente der Borstenbündel
50, 52 können gegenüber den Borstenfilamenten der Borstenbündel 25 aus einem anderen
Material gebildet sein und sich gegenüber diesen insbesondere in der Härte unterscheiden.
Werden die einstellbaren Borstenbündel 25 durch Verdrehen des Borstenträgers 16 verlängert,
so wird der Einfluß dieser Borstenbündel 25 bei der Putzeinwirkung verstärkt; werden
die Borstenbündel 25 verkürzt, so überwiegt das Putzverhalten der Borstenbündel 50,
52. Damit läßt sich nicht nur die Steifigkeit der Zahnbürste, sondern das Putzverhalten
der Zahnbürste insgesamt durch Drehen des Borstenträgers 16 verändern.
[0030] In Figur 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die an dem Borstenträger befestigten Reinigungselemente
nicht durch Borstenbündel sondern durch weichelastische Massagestäbchen 54 gebildet,
die vorliegend aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE) bestehen. Auch hier kann
durch Verdrehen des Borstenträgers 16 gegenüber dem Bürstenkopf 4 wie bei den vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen die freie Länge der Massagestäbchen 54 und somit
deren Steifigkeit verändert werden. Wie bei dem in Figur 7 gezeigten Ausführungsbeispiel
sind in Längsrichtung vor und hinter den Massageelementen 54 in ihrer Länge und somit
Härte nicht einstellbare Borstenbündel 50, 52 vorgesehen. Durch Verdrehen des Borstenträgers
16 wird neben der Steifigkeit der Massageelemente 54 auch die Lage der nutzungsseitigen
Enden der Massagestäbchen 54 gegenüber den nutzungsseitigen Enden der Borstenbündel
50, 52 und somit das Putzverhalten der Zahnbürste insgesamt verändert. Bei verhältnismäßig
kurzen Massagestäbchen 54 überwiegt der Einfluß der Borstenbündel 50, 52; bei verhältnismäßig
langen Massagestäbchen 54 kontaktieren diese zuerst die zu putzenden Zähne bzw. das
Zahnfleisch und prägen somit maßgeblich das Putzverhalten der Zahnbürste.
[0031] In Figur 9 sind verschiedene Querschnitte von Reinigungselementen gezeigt, die entweder
durch Borstenbündel oder aber durch TPE-Borsten gebildet sein können. Der Borstenträger
16 kann wahlweise oder in Kombination Reinigungselemente mit geschlossenem Querschnittsprofil
haben, die dreieckig (Bezugszeichen 56), rund (Bezugszeichen 58), quadratisch oder
rechteckig (Bezugszeichen 60) oder polygonal (Bezugszeichen 62) sein können. Auch
kann der Querschnitt im wesentlichen C-förmig ausgebildet sein. Mit Bezugszeichen
64 ist ein derartiges offenes Profil eines Reinigungselementes gezeigt. Ebenso ist
es möglich, das Querschnittsprofil der Reinigungselemente sternförmig oder kreuzförmig
(Bezugszeichen 66) auszubilden. Schließlich kann das Reinigungselement die Querschnittsgeometrie
eines geschlossenen Hohlprofiles haben (Bezugszeichen 68). Das gezeigte Hohlprofil
weist eine unregelmäßig geformte Umfangsfläche auf, wobei die Wandstärke verhältnismäßig
klein im Vergleich zu dem Durchmesser des Hohlprofiles ist. Derartige offene Querschnittsformen
eignen sich insbesondere zur Ausbildung eines hohlen Massagestäbchens.
[0032] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Selbstverständlich können auch mehrere Borstenträger, denen drehbar an dem Bürstenkörper
gelagerte Lochplatten zugeordnet sind, vorgesehen seien, um eine Einstellbarkeit verschiedener
Härtebereiche der Beborstung einer Zahnbürste zu schaffen. Im übrigen sei darauf hingewiesen,
dass statt der an dem Borstenträger ausgebildeten Gewindestege jede beliebige Art
von gewindemäßigem Eingriff zwischen Borstenträger und Bürstenkörper verwirklicht
werden kann. Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel ist die an dem
Bürstenkopf 4 vorgesehene Ausnehmung 13 durch die Lochplatte 38 einerseits und durch
die Unterseite bzw. die Umfangsfläche des Borstenträgers 16 andererseits gekapselt,
um das Eindringen von Schmutz und Verunreinigungen in die Ausnehmung 13 zu minimieren.
Zusätzlich können an dem Bürstenkörper eine oder mehrere sich nach außen öffnende
Spülöffnungen vorgesehen sein, die mit dem zwischen dem Bürstenkörper 2, 4, 6 und
dem Borstenträger 16 gebildeten Spalt kommunizieren. Über derartige Spülöffnungen
kann zwischen dem Borstenträger 16 und der Lochplatte 38 in die Ausnehmung 13 eingebrachte
Verunreinigung ausgespült werden.
1. Zahnbürste mit einem Bürstenkörper umfassend ein Griffstück (2) und einen Reinigungselemente
(26) tragenden Bürstentkopf (4) und mit einer von den Reinigungselementen (26) durchragten
Lochplatte (38), wobei der Abstand zwischen der Lochplatte (38) und dem Bürstenkopf
(4) zur Veränderung der die Lochplatte (38) überragenden freien Länge der Reinigungselemente
(26) veränderbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungselemente (26, 54) an einem Borstenträger (16) angeordnet sind, der
im Gewindeeingriff an dem Bürstenkopf (4) gehalten ist und dass die Lochplatte (38)
drehbar an dem Bürstenkopf (4) gehalten ist.
2. Zahnbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatte (38) bündig mit der Oberseite des Bürstenkörpers (2, 4, 6) abschließt.
3. Zahnbürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bürstenkörper (2, 4, 6) eine Ringnut (24) vorgesehen ist, in der die Lochplatte
(38) lösbar und drehbar gehalten ist.
4. Zahnbürste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatte (38) an dem Bürstenkörper (4) verrastet ist.
5. Zahnbürste nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Borstenträger (16) zusammen mit der Lochplatte (38) lösbar mit dem Bürstenkörper
(4) verbunden ist.
6. Zahnbürste nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Borstenträger (16) mindestens zwei auf seinem Umfang verteilt angeordnete Gewindestege
(18) aufweist und
dass zwischen der Lochplatte (38) und einem an dem Bürstenkörper (2, 4, 6) ausgebildeten
Gewinde (14) für die Gewindestege (18) Einfühmuten (20) vorgesehen sind.
7. Zahnbürste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Einfühmuten (20) mit dem Ende der Gewindegänge für die Gewindestege
(18) fluchten.
8. Zahnbürste nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der den Borstenfilamenten (26) abgewandten Stirnseite des Borstenträgers (16)
eine Härteskala (34) vorgesehen ist.
9. Zahnbürste nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Borstenträgerwerkzeug (8) lösbar mit dem Bürstenkörper (2, 4, 6) verbunden ist.
10. Zahnbürste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der den Borstenfilamenten (26) abgewandten Stirnseite des Borstenträgers (16)
mindestens ein Eingriffsbereich (28, 32) für das Borstenträgerwerkzeug (8) vorgesehen
ist.
11. Zahnbürste nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der den Borstenfilamenten (26) abgewandten Stimseite des Borstenträgers (16) eine
Zentrierung (28) für das Borstenträgerwerkzeug (8) vorgesehen ist.
12. Zahnbürste nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Borstenträgerwerkzeug (8) mittels Steckverbindung mit dem Bürstenkörper (2) verbindbar
ist.
13. Zahnbürste nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bürstenkörper (4) mindestens eine sich nach außen öffnende Spülöffnung vorgesehen
ist, die mit dem zwischen dem Bürstenkörper (4) und dem Borstenträger (16) gebildeten
Spalt kommuniziert.
14. Zahnbürste nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Reinigungselement durch ein weichelastisches Massagestäbchen (54) gebildet ist.
15. Zahnbürste nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bürstenkörper weitere Reinigungselemente, insbesondere in Form von Borstenbündeln
vorgesehen sind.
16. Borsteneinsatz mit Reinigungselementen (26, 54) für eine Zahnbürste nach zumindest
einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Borsteneinsatz aus einem Borstenträger (16) besteht, an dessen Umfangsfläche
Gewindestege (18) ausgebildet sind und dass eine von den Reinigungselementen durchragte
Lochplatte (38) vorgesehen ist.
17. Borsteneinsatz für eine Zahnbürste nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatte (38) mindestens eine Rastkante umfaßt.
18. Borsteneinsatz für eine Zahnbürste nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastkante durch einen ringförmigen, an der Umfangsfläche der Lochplatte (38)
ausgebildeten Wulst (40) gebildet ist.
19. Borsteneinsatz für eine Zahnbürste nach einem zumindest einem der vorherigen Ansprüche
16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass auf der den Reinigungselementen (26; 54) abgewandten Stirnseite des Borstenträgers
(16) mindestens ein Eingriffsbereich (28, 32) für das Borstenträgerwerkzeug (8) vorgesehen
ist.
20. Borsteneinsatz für eine Zahnbürste nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche 16
bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass an der den Reinigungselementen (26; 54) abgewandten Stirnfläche des Borstenrtägers
(16) eine Zentrierung (28) für das Borstenträgerwerkzeug (8) vorgesehen ist.
21. Borsteneinsatz für eine Zahnbürste nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche 16
bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Reinigungselement durch ein weichelastisches Massagestäbchen (54) gebildet
ist.
22. Borsteneinsatz für eine Zahnbürste nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Massagestäbchen (54) aus TPE hergestellt ist.
1. A toothbrush comprising a brush body including a handle part (2) and a brush head
(4) carrying cleaning elements (26), and comprising a perforated plate (38) through
which said cleaning elements (26) are projecting, the distance between said perforated
plate (38) and said brush head (4) being variable for changing the free length of
said cleaning elements (26) which projects over said perforated plate (38)
characterized in
that said cleaning elements (26; 54) are arranged on a bristle carrier (16) which is held
in threaded engagement on said brush body (4), and that said perforated plate (38)
is rotatably held on said brush body (4).
2. The toothbrush according to claim 1, characterized in that said perforated plate (38) ends flush with the upper side of said brush body (2,
4, 6).
3. The toothbrush according to claim 1 or 2, characterized in that said brush body (2, 4, 6) has provided thereon an annular groove (24) in which said
perforated plate (38) is detachably and rotatably held.
4. The toothbrush according to claim 3, characterized in that said perforated plate (38) is locked onto said brush body (4).
5. The toothbrush according to any one of the preceding claims, characterized in that said bristle carrier (16) together with said perforated plate (38) is detachably
connected to said brush body (4).
6. The toothbrush according to at least one of the preceding claims, characterized in that said bristle carrier (16) comprises at least two thread webs (18) distributed over
the circumference thereof, and that insertion grooves (20) are provided for said thread
webs (18) between said perforated plate (38) and a thread (14) formed on said brush
body (2, 4, 6).
7. The toothbrush according to claim 6, characterized in that the respective insertion grooves (20) are in alignment with the end of the thread
turns for said thread webs (18).
8. The toothbrush according to at least one of the preceding claims, characterized in that a hardness scale (34) is provided on the face of said bristle carrier (16) that faces
away from the bristle filaments (26).
9. The toothbrush according to at least one of the preceding claims, characterized in that a bristle carrier tool (8) is detachably connected to said brush body (2, 4, 6).
10. The toothbrush according to claim 9, characterized in that at least one engagement portion (28, 32) for said bristle carrier tool (8) is provided
on the face of said bristle carrier (16) that faces away from said bristle filaments
(26).
11. The toothbrush according to claim 9 or 10, characterized in that a centering means (28) for said bristle carrier tool (8) is provided on the face
of said bristle carrier (16) that faces away from said bristle filaments (26).
12. The toothbrush according to at least one of claims 9 to 11, characterized in that said bristle carrier tool (8) is connectable by means of a plug-type connection to
said brush body (2).
13. The toothbrush according to at least one of the preceding claims, characterized in that said brush body (4) has provided thereon at least one outwardly opening flushing
opening which communicates with a gap formed between said brush body (4) and said
bristle carrier (16).
14. The toothbrush according to any one of the preceding claims, characterized in that a cleaning element is formed by a non-rigid rod-like massage element (54).
15. The toothbrush according to any one of the preceding claims, characterized in that further cleaning elements, in particular in the form of bristle tufts, are provided
on said brush body.
16. A bristle insert comprising cleaning elements (26, 54) for a toothbrush according
to at least one of the preceding claims,
characterized in that said bristle insert consists of a bristle carrier (16) whose circumferential surface
has formed thereon thread webs (18), and that there is provided a perforated plate
(38) through which said cleaning elements are projecting.
17. The bristle insert for a toothbrush according to claim 16, characterized in that said perforated plate (38) comprises at least one locking edge.
18. The bristle insert for a toothbrush according to claim 17, characterized in that said locking edge is formed by an annular bead (40) formed on the circumferential
surface of said perforated plate (38).
19. The bristle insert for a toothbrush according to at least one of the preceding claims
16 to 18, characterized in that the face of the bristle carrier (16) that faces away from said cleaning elements
(26; 54) has provided thereon at least one engagement portion (28, 32) for said bristle
carrier tool (8).
20. The bristle insert for a toothbrush according to at least one of the preceding claims
16 to 19, characterized in that a centering means (28) for said bristle carrier tool (8) is provided on the face
of said bristle carrier (16) that faces away from said cleaning elements (26; 54).
21. The bristle insert for a toothbrush according to at least one of the preceding claims
16 to 20, characterized in that at least one cleaning element is formed by a non-rigid rod-like massage element (54).
22. The bristle insert for a toothbrush according to claim 21, characterized in that said rod-like massage element (54) is made from TPE.
1. Brosse à dents avec un corps de brosse qui comprend un manche (2) et une tête de brosse
(4) portant des éléments de nettoyage (26), et une plaque perforée (38) qui est traversée
par les éléments de nettoyage (26), la distance entre la plaque perforée (38) et la
tête de brosse (4) pouvant être modifiée afin de modifier la longueur libre, dépassant
de ladite plaque perforée (38), des éléments de nettoyage (26),
caractérisée en ce que les éléments de nettoyage (26, 54) sont disposés sur un support de poils (16) qui
est fixé à la tête de brosse (4) par vissage, et en ce que la plaque perforée (38) est fixée à la tête de brosse (4) de manière à pouvoir tourner.
2. Brosse à dents selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque perforée (38) forme une surface plane avec le côté supérieur du corps de
brosse (2, 4, 6).
3. Brosse à dents selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'il est prévu sur le corps de brosse (2, 4, 6) une rainure annulaire (24) dans laquelle
la plaque perforée (38) est fixée de manière à pouvoir être détachée et à pouvoir
tourner.
4. Brosse à dents selon la revendication 3, caractérisée en ce que la plaque perforée (38) est encliquetée sur le corps de brosse (4).
5. Brosse à dents selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le support de brosse (16), avec la plaque perforée (38), est relié de manière amovible
au corps de brosse (4).
6. Brosse à dents selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que le support de brosse (16) comporte au moins deux pattes pour filetage (18) réparties
sur sa circonférence, et en ce qu'il est prévu, entre la plaque perforée (38) et un filetage (14) formé sur le corps
de brosse (2, 4, 6), des rainures d'introduction (20) pour les pattes (18).
7. Brosse à dents selon la revendication 6, caractérisée en ce que les rainures d'introduction (20) se trouvent dans l'alignement de l'extrémité des
pas de vis prévus pour les pattes pour filetage (18).
8. Brosse à dents selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une graduation de dureté (34) est prévue sur le côté frontal du support de poils (16)
opposé aux filaments de poils (26).
9. Brosse à dents selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un outil pour support de poils (8) est relié de manière amovible au corps de brosse
(2, 4, 6).
10. Brosse à dents selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'il est prévu sur le côté frontal du support de poils (16) opposé aux filaments de
poils (26) au moins une zone d'accouplement (28, 32) pour l'outil pour support de
poils (8).
11. Brosse à dents selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce qu'il est prévu sur le côté frontal du support de poils (16) opposé aux filaments de
poils (26) un centrage (28) pour l'outil pour support de poils (8).
12. Brosse à dents selon l'une au moins des revendications 9 à 11, caractérisée en ce que l'outil pour support de poils (8) est apte à être relié au corps de brosse (2) par
emboîtement.
13. Brosse à dents selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le corps de brosse (4) au moins une ouverture de rinçage qui débouche
à l'extérieur et qui communique avec l'interstice défini entre le corps de brosse
(4) et le support de poils (16).
14. Brosse à dents selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un élément de nettoyage est formé par une tige de massage souple (54).
15. Brosse à dents selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu sur le corps de brosse des éléments de nettoyage supplémentaires, en
particulier en forme de faisceaux de poils.
16. Accessoire à poils avec des éléments de nettoyage (26, 54) pour une brosse à dents
selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il se compose d'un support de poils (16) sur la surface périphérique duquel sont formées
des pattes pour filetage (18), et en ce qu'il est prévu une plaque perforée (38) qui est traversée par les éléments de nettoyage.
17. Accessoire à poils pour une brosse à dents selon la revendication 16, caractérisé en ce que la plaque perforée (38) comprend au moins un bord d'encliquetage.
18. Accessoire à poils pour une brosse à dents selon la revendication 17, caractérisé en ce que le bord d'encliquetage est défini par un renflement annulaire (40) qui est formé
sur la surface périphérique de la plaque perforée (38).
19. Accessoire à poils pour une brosse à dents selon l'une au moins des revendications
16 à 18 précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le côté frontal du support de poils (16) opposé aux éléments de nettoyage
(26 ; 54) une zone d'accouplement (28, 32) pour l'outil pour support de poils (8).
20. Accessoire à poils pour une brosse à dents selon l'une au moins des revendications
16 à 19 précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu sur la surface frontale du support de poils (16) opposée aux éléments
de nettoyage (26 ; 54) un centrage (28) pour l'outil pour support de poils (8).
21. Accessoire à poils pour une brosse à dents selon l'une au moins des revendications
16 à 20 précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de nettoyage est formé par une tige de massage élastique (54).
22. Accessoire à poils pour une brosse à dents selon la revendication 21, caractérisé en ce que la tige de massage (54) est fabriquée à partir d'un élastomère thermoplastique.