[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenwicklerwalze mit einer Oberfläche am Umfang und
Öffnungen in der Oberfläche, die über Kanäle mit Luftaufnahmevolumina in Verbindung
stehen. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Rollenwicklerwalze,
bei dem die Rollenwicklerwalze mit Öffnungen und daran anschließenden Kanälen in ihrer
Umfangsfläche versehen wird.
[0002] Eine derartige Rollenwicklerwalze ist aus der nachveröffentlichten deutschen Patentanmeldung
198 12 723 bekannt.
[0003] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Doppeltragwalzenwicklers mit einer derartigen
Rollenwicklerwalze beschrieben. Sie ist aber auch bei anderen Rollenwicklern verwendbar,
bei denen ähnliche Anforderungen bestehen. Ferner wird die Erfindung am Beispiel des
Aufwickelns einer Papierbahn zu einer Papierbahnrolle beschrieben. Die hieraus ersichtlichen
Probleme entstehen aber auch beim Aufwickeln von anderen Materialbahnen.
[0004] Papierbahnen werden quasi "endlos" produziert. Sie müssen daher, um gehandhabt werden
zu können, zu Wickelrollen aufgewickelt werden. Hierbei kann die Wickelrolle in einem
Wickelbett liegen, das durch zwei Tragwalzen gebildet ist. Die Papierbahn wird so
zugeführt, daß sie eine der beiden Tragwalzen teilweise umschlingt. Hierbei möchte
man erreichen, daß die Papierbahn möglichst dicht an der Oberfläche der Tragwalze
anliegt. Damit kann man eine Fixierung der Papierbahn an der Tragwalze erreichen und
ein seitliches Verlaufen verhindert.
[0005] Mit zunehmender Bahngeschwindigkeit wird aber immer mehr Luft zwischen Papierbahn
und Walzenoberfläche eingezogen. Diese Luft führt zu einem Aufschwimmen der Papierbahn
und erhöht damit die Gefahr eines seitlichen Verlaufens. Darüber hinaus ist es dann
nur noch bedingt möglich, über die Tragwalze eine Antriebsleistung auf die Papierbahn
zu übertragen beziehungsweise eine Bahnzugunterbrechung zu bewirken. Man hat daher
in der oben genannten deutschen Patentanmeldung 198 12 723 Luftaufnahmevolumina in
der Walze vorgesehen, die über Kanäle mit Öffnungen an der Oberfläche der Walze in
Verbindung stehen. Die an der Papierbahn anhaftende Luft kann dann temporär in die
Luftaufnahmevolumina entweichen. Dies führt zwar zu einer geringfügigen Druckerhöhung
dort, ist aber ansonsten unkritisch. Die Luftaufnahmevolumina sind zumindest in Umfangsrichtung
abgeschlossen, so daß man im Wickelbett eine Druckluftunterstützung der Papierrolle
realisieren kann. Die dort unter erhöhtem Druck vorliegende Luft kann nämlich nicht
durch die Walze hindurch entweichen.
[0006] Allerdings ist die Herstellung einer derartigen Rollenwicklerwalze relativ aufwendig.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung zu vereinfachen.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer Rollenwicklerwalze der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Luftaufnahmevolumina in einer porösen Schicht angeordnet sind.
[0009] Das bedeutet, daß die Schicht ein vorbestimmtes Luftaufnahmevermögen aufweist. Materialien,
die derart ausgebildet sind, lassen sich in vielen Fällen relativ leicht handhaben,
so daß die Herstellung der Rollenwicklerwalze mit einem relativ geringen Handhabungsaufwand
erfolgen kann. Falls eine Bearbeitung einer derartigen Schicht notwendig ist, ist
dies üblicherweise ebenfalls mit einem relativ geringen Aufwand verbunden, weil ein
poröses Material einem Bearbeitungswerkzeug in der Regel einen geringeren Widerstand
entgegensetzt als ein massives Material. Das poröse Material ist zwar unter Umständen
so luftdurchlässig, daß bei stillstehender Walze Druckluft aus dem Wickelbett durch
die poröse Schicht hindurchtreten und durch Öffnungen austreten könnte, die außerhalb
des Wickelbetts angeordnet und nicht von der Papierbahn abgedeckt sind. Da sich die
Rollenwicklerwalze im Betrieb aber dreht, ist dieses Problem weitgehend theoretischer
Natur. Die poröse Schicht setzt einem derartigen Luftstrom nämlich einen ausreichenden
Widerstand entgegen, so daß die entsprechenden Walzenabschnitte, die mit erhöhtem
Luftdruck beaufschlagt worden sind, das Wickelbett bereits wieder verlassen haben,
bevor die Druckluft woanders austreten konnte. Die poröse Schicht hat also ein ausreichendes
Drosselvermögen.
[0010] Vorzugsweise ist die poröse Schicht an ihrer radialen Innenseite mit einer luftundurchlässigen
Abdeckung versehen. Damit wird verhindert, daß die Druckluft radial durch die poröse
Schicht treten kann. Druckverluste im Wickelbett werden dadurch klein gehalten.
[0011] Vorzugsweise sind die Luftaufnahmevolumina durch ausgeprägte Hohlräume in der porösen
Schicht gebildet. Man kann dann auch Materialien für die poröse Schicht verwenden,
die an sich nur ein geringes Luftaufnahmevermögen oder eine geringere Porösität haben.
In diesem Fall wird der größte Teil der an der Papierbahn anhaftenden Luft in den
jeweiligen Hohlräumen aufgenommen und führt dort zu einer geringfügigen Druckerhöhung.
Man könnte im Extremfall sogar Materialien für die poröse Schicht verwenden, bei denen
das Luftaufnahmevermögen dadurch realisiert wird, daß sich das Material an der Begrenzungswand
der Hohlräume elastisch verformt.
[0012] Vorzugsweise sind die Hohlräume als Hohlzylinder ausgebildet, deren Durchmesser größer
als der Durchmesser der Kanäle ist. Derartige Hohlräume lassen sich leicht herstellen,
etwa durch Bohren oder durch Ausstanzen. Dadurch, daß der Durchmesser der Hohlzylinder
größer als der Durchmesser der Kanäle ist, steht ein ausreichendes Volumen zur Verfügung,
und die Ausrichtung der Hohlräume zu den Kanälen wird einfacher.
[0013] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die poröse Schicht radial
innerhalb eines tragenden Walzenmantels angeordnet ist. Der Walzenmantel übernimmt
dann die Funktion, die Papierbahn und die Papierrolle mechanisch abzustützen. Die
poröse Schicht übernimmt dann die Funktion, die entsprechenden Luftaufnahmevolumina
bereitzustellen. In diesem Fall läßt sich eine poröse Schicht mit einer relativ geringen
Festigkeit verwenden.
[0014] Vorzugsweise ist die poröse Schicht aus einer zylinderförmig gebogenen Matte gebildet,
die unter Eigenspannung radial innen am Walzenmantel anliegt. Dies vereinfacht die
Herstellung. Man kann die Matte in ausgebreitetem Zustand bearbeiten, falls dies erforderlich
ist. Anschließend wird die Matte einfach zylinderförmig zusammengerollt und in den
Walzenmantel eingesetzt. Dort möchte sie sich wieder entrollen, wird jedoch durch
den Walzenmantel daran gehindert. Damit ist die Matte mit ausreichender Sicherheit
mit Walzenmantel befestigt. Eine zusätzliche Klebeverbindung ist zwar möglich, jedoch
nicht in allen Fällen unbedingt erforderlich.
[0015] Vorzugsweise ist die poröse Schicht durch ein schaumartiges oder gitterartiges Material
gebildet. Derartige Materialien stehen in Form von Schaumstoffen oder Sinter- oder
Keramikmaterialien als Halbzeuge zur Verfügung.
[0016] Die Aufgabe wird auch durch ein Verfahren der eingangs genannten Art gelöst, bei
dem eine Matte aus einem biegbaren Material mit einem vorbestimmten Luftaufnahmevermögen
zylinderförmig gebogen und in einen durch einen Walzenmantel gebildeten Hohlraum eingesetzt
wird.
[0017] Das Biegen oder Zusammenrollen einer derartigen Matte bedeutet einen relativ geringen
Arbeitsaufwand. Ein aufwendiges Bearbeiten der übrigen Walzenteile kann entfallen,
wenn man von dem Erzeugen der Öffnungen und der daran anschließenden Kanäle absieht.
[0018] Mit Vorteil wird die Matte auf ihrer Innenseite mit einer luftundurchlässigen Abdeckung
versehen. Diese Abdeckung kann durch eine Kunststoffolie gebildet sind, weil hier
nur geringe Drücke und Kräfte wirken.
[0019] Vorzugsweise werden vor dem Einsetzen in den Walzenmantel Ausnehmungen in der Matte
erzeugt. Diese Ausnehmungen verstärken die Fähigkeit der Matte, Luft aufzunehmen.
Bei der Luftaufnahme wird in den Ausnehmungen ein etwa erhöhter Luftdruck erzeugt,
der sich dann gegebenenfalls in die Matte hinein abbauen kann. Wenn man diese Ausnehmungen
noch erzeugen kann, wenn die Matte eben oder flächig ausgebreitet ist, dann wird die
Bearbeitung sehr einfach.
[0020] Hierbei ist besonders bevorzugt, daß man die Ausnehmungen durch die Dicke der Matte
hindurchführt. Die Ausnehmungen können also einfach durch Stanzen oder Bohren erzeugt
werden.
[0021] Vorzugsweise bringt man die Position der Ausnehmungen in Übereinstimmung mit der
Position der Kanäle. In diesem Fall münden dann die Kanäle in die Ausnehmungen, wodurch
das gewünschte Luftaufnahmevermögen der Matte erzielt wird.
[0022] Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen:
- Fig. 1
- einen Doppeltragwalzenwickler mit einer Rollenwicklerwalze nach einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Rollenwicklerwalze gemäß einer zweiten Ausführungsform
und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer porösen Schicht.
[0023] Fig. 1 zeigt einen Doppeltragwalzenwickler 1 zum Aufwickeln einer Papierbahn 3 zu
einer Papierrolle 2. Die Papierrolle 2 liegt hierbei in einem Wickelbett 4, das durch
eine erste Tragwalze 5 und eine zweite Tragwalze 6 gebildet ist. Mindestens eine Tragwalze
5, 6, vorzugsweise beide Tragwalzen 5, 5, sind angetrieben.
[0024] Um mit zunehmendem Gewicht der Papierrolle 2 die Auflagekräfte an den Auflagenips
oder -linien auf die Tragwalzen 5, 6 nicht zu groß werden zu lassen, ist im Wikkelbett
4 ein Blaskasten 7 mit einem Druckluftanschluß 8 angeordnet, durch den Druckluft in
Richtung eines Pfeiles 9 in das Wickelbett eingeblasen werden kann. Dadurch entsteht
ein Überdruck, der das Gewicht der Papierrolle 2 zumindest teilweise entlastet.
[0025] An der zulaufenden Papierbahn 3 haftet Luft an, die auch in einen Zwickel 10 zwischen
Zulauf der Papierbahn 3 und Tragwalze 5 eingerissen wird. Diese Luftschicht könnte
zu einem Aufschwimmen der Papierbahn 3 auf der Tragwalze 5 führen, was unerwünscht
ist.
[0026] Aus diesem Grund hat die Tragwalze 5 den in Fig. 1 schematisch dargestellten Aufbau.
Die Tragwalze 5 weist zunächst eine elastische Oberflächenschicht 11 auf. Unter der
Oberflächenschicht 11, d.h. radial weiter innen, ist eine "poröse" Schicht angeordnet,
die wiederum einen Kern 13 umgibt, der die eigentliche mechanische Stützfunktion der
Tragwalze 5 erfüllt. Die Tragwalze 5 weist eine Umfangsoberfläche 14 auf mit einer
Vielzahl von Öffnungen 15, die mit Kanälen 16 verbunden sind, die die Oberflächenschicht
11 durchsetzen. Die Kanäle 15 münden daher an der porösen Schicht 12. Die poröse Schicht
12 hat aufgrund ihrer Porösität ein gewisses Luftaufnahmevolumen, d.h. Luft, die an
der zulaufenden Papierbahn 3 anhaftet, kann durch die Öffnungen 15 und die Kanäle
16 in die poröse Schicht 12 vordringen. Die poröse Schicht dient dann sozusagen als
Puffer für die eintretende Luft, d.h. sie nimmt die Luft zwar auf, setzt der weiteren
Strömung aber einen gewissen Widerstand entgegen. Dies reicht aus, um der an der Papierrolle
2 anhaftenden Luft einen Ausweichraum zu verschaffen.
[0027] Umgekehrt ist der Strömungswiderstand der porösen Schicht 12 so groß, daß Druckluft
aus dem Wickelbett 4 nicht oder nur sehr beschränkt in der Lage ist, durch die poröse
Schicht zu Bereichen zu gelangen, die außerhalb des Wickelbetts 4 liegen und nicht
von der Papierbahn 3 abgedeckt sind. Die Luftverluste durch die poröse Schicht hindurch
werden also sehr klein gehalten. Natürlich tritt etwas Druckluft in die poröse Schicht
ein. Diese wird dann nach dem Verlassen des Wickelbetts 4 wieder in die Umgebung abgegeben.
Nennenswerte Verluste sind damit aber nicht verbunden.
[0028] Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform einer Tragwalze 5'. Auch die Tragwalze 5'
weist eine elastische Oberflächenschicht 11 auf, in der Öffnungen 15 angeordnet sind,
die sich in Kanälen 16 fortsetzen. Die Kanäle 16 durchsetzen sowohl die elastische
Oberflächenschicht 11 als auch einen Walzenmantel 17. Der Walzenmantel 17 ist, genau
wie der Kern 13 bei der Tragwalze 5 nach Fig. 1, in der Lage, die Kräfte aufzunehmen,
die beim Wickeln der Papierrolle 2 entstehen. Innerhalb des Walzenmantels 17 ist die
poröse Schicht 12' angeordnet. An ihrer radialen Innenseite ist eine luftundurchlässige
Folie 18 angebracht. Darüber hinaus sind im Bereich der Kanäle 16 jeweils Ausnehmungen
19 vorgesehen, die die Form eines Hohlzylinders haben, der sich zumindest in Umfangsrichtung
der Tragwalze 5' etwas erweitert. Diese Ausnehmungen 19 stellen ein Luftaufnahmevolumen
zur Verfügung, in das die Luft von den Öffnungen 14 her eindringen kann, wobei die
Wandungen dieser Ausnehmungen 19 in geringem Maße luftdurchlässig sein können.
[0029] Die Schicht 12' besteht aus einer in Fig. 3 dargestellten Matte 20, in die die Ausnehmungen
19 eingestanzt oder eingebohrt sind. Die Ausnehmungen 19 durchsetzen die Matte 20
über ihre gesamte Dicke. Die Ausnehmungen werden dann durch die Folie 18 verschlossen.
Die so vorbereitete Matte 20 wird zu einem Zylinder zusammengebogen. Hierdurch erweitern
sich die Ausnehmungen 19 in Umfangsrichtung etwas. Die zum Zylinder geformte Matte
20 wird in den Walzenmantel 17 eingeschoben. Hierbei muß man lediglich darauf achten,
daß die Ausnehmungen 19 mit den Kanälen 16 in Überdeckung kommen. Dies ist aber problemlos
möglich, weil die Ausnehmungen 19 einen größeren Durchmesser oder eine größere lichte
Weite als die Kanäle 16 haben. Aufgrund ihrer Eigenelastizität spannt sich dann die
Matte 20 in den Walzenmantel 17. An den Stoßkanten, an denen sich die beiden Enden
der Matte 20 wieder berühren sollten, kann auch ein Spalt entstehen, solange in diesen
Spalt keine Kanäle 16 münden.
[0030] Die Öffnungen 15 können entlang einer achsparallelen Linie angeordnet sein. Sie können
aber auch zu einer derartigen achsparallelen Linie einen vorbestimmten Winkel einnehmen,
was den Vorteil hat, daß auch bei höheren Rotationsgeschwindigkeiten ein heulendes
Geräusch weitgehend vermieden werden kann. Aufgrund des luftaufnahmefähigen Materials
der porösen Schicht 12, 12' wird dieses Geräusch aber ohnehin schon gedämpft.
[0031] Man kann die Ausnehmungen 19 auch durch Nuten ersetzen, die in die Matte 20 gefräst
oder eingeschnitten werden. Diese Nuten können beispielsweise so angeordnet werden,
daß sie bei "zusammengerollter" Matte parallel zu einer achsparallelen Linie liegen.
Sie können aber auch, wenn die Öffnungen 15 eine entsprechende Anordnung aufweisen,
unter einem vorbestimmten Winkel zu einer derartigen achsparallelen Linie angeordnet
werden. Die so bearbeitete Matte wird dann zusammengebogen und in den Hohlraum im
Walzenkern angeordnet, und zwar so, daß die Nuten der Innenwand des Walzenkerns zugekehrt
sind. Die Öffnungen 15 münden dann in die entsprechenden Nuten, die stirnseitig verschlossen
sind und damit die Luftaufnahmevolumina bilden. Den stirnseitigen Verschluß kann man
entweder dadurch realisieren, daß man die Nuten nicht über die gesamte axiale Länge
der Matte 20 durchgehen läßt, oder dadurch, daß man nach dem Einbau der Matte 20 in
den Walzenmantel 17 Verschlußstücke einsetzt.
[0032] Die Nuten werden sich durch das Zusammenrollen der Matte 20 in den meisten Fällen
im Querschnitt trapezartig erweitern. Dies ist jedoch durchaus hinnehmbar.
1. Rollenwicklerwalze mit einer Oberfläche am Umfang und Öffnungen in der Oberfläche,
die über Kanäle mit Luftaufnahmevolumina in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftaufnahmevolumina in einer porösen Schicht (12, 12') angeordnet sind.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Schicht (12, 12') an
ihrer radialen Innenseite mit einer luftundurchlässigen Abdeckung (13, 18) versehen
ist.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaufnahmevolumina
durch ausgeprägte Hohlräume (19) in der porösen Schicht (12') gebildet sind.
4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (19) als Hohlzylinder
ausgebildet sind, deren Durchmesser größer als der Durchmesser der Kanäle (16) ist.
5. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Schicht
(12') radial innerhalb eines tragenden Walzenmantels (17) angeordnet ist.
6. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Schicht
aus einer zylinderförmig gebogenen Matte (20) gebildet, die unter Eigenspannung radial
innen am Walzenmantel (17) anliegt.
7. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Schicht
(12, 12') durch ein schaumartiges oder gitterartiges Material gebildet ist.
8. Verfahren zum Herstellen einer Rollenwicklerwalze, bei dem die Rollenwicklerwalze
mit Öffnungen und daran anschließenden Kanälen in ihrer Umfangsfläche versehen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Matte aus einem biegbaren Material mit einem vorbestimmten
Luftaufnahmevermögen zylinderförmig gebogen und in einen durch einen Walzenmantel
gebildeten Hohlraum eingesetzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte auf ihrer Innenseite
mit einer luftundurchlässigen Abdeckung versehen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einsetzen in
den Walzenmantel Ausnehmungen in der Matte erzeugt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ausnehmungen durch
die Dicke der Matte hindurchführt.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß man die Position der
Ausnehmungen in Übereinstimmung mit der Position der Kanäle bringt.