[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes nach
den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1 und eine Webmaschine zur Verfahrensdurchführung
nach den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 4.
[0002] Bekannt ist aus der EP 0 534 629 B1 eine Webmaschine mit einem ersten Litzenrahmen
und einem zweiten Litzenrahmen, von denen jeder Litzenrahmen vertikal verschiebbar
in Schaftführungen der Webmaschine aufgenommen ist.
In mindestens einem der Litzenrahmen ist ein litzentragender Unterrahmen aufgenommen,
der in Richtung des Schussfadeneintrags innerhalb des z.B. ersten Litzenrahmens hin-
und herbewegbar aufgenommen ist.
Zur Ausfühumg der hin- und hergehenden Bewegung ist der Unterrahmen zusammen mit einer
in Schussrichtung verlaufenden Achse innerhalb des Litzenrahmens in Stützen des Litzenrahmens
verschiebbar aufgenommen.
Die Litzen des Unterrahmens bestehen abwechselnd aus kurzen und langen Litzen, wobei
jede kurze Litze eine leistenartige Form besitzt, deren freies Ende ein verdrehtes
Kopfteil mit einem Litzenauge zum Hindurchführen eines Dreherfadens aufweist.
[0003] Zur Herstellung eines Drehergewebes erfordert die bekannte Lösung einen relativ hohen
Bauaufwand, um neben dem der Ausführung des üblichen oszillierenden vertikalen Bewegungsablaufs
der wenigstens zwei Litzenrahmen eine dazu quer verlaufende oszillierende hin- und
hergehende Bewegung eines sogenannten Unterschaftrahmens zu ermöglichen.
[0004] Bekannt ist aus der EP 0 369 525 B1 ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher- oder
Kreuzgewebes mit wenigstens einem Webschaft für die Steherfäden und zwei Webschäften
für die Dreherfäden. Auch bei dieser Ausführung ist der relativ hohe Bauaufwand nicht
zu verkennen.
[0005] Zur Herstellung fester Randkanten an Geweben ist aus DE 197 50 804 C1 eine Dreherkantenvorrichtung
bekannt, die aus zwei Hebelitzen besteht, welche Hebelitzen an zwei wechselseitig
bewegten Webschäften einer Webmaschine angeordnet sind.
Die Vorrichtung zum Bilden einer Dreherkante umfasst darüber hinaus eine Halblitze,
die von den Hebelitzen, entsprechend der Bewegung der Webschäfte, jeweils wechselweise
mitgenommen wird.
Die Halblitze besitzt zwei Schenkel, die an ihrem oberen Ende unter Bildung eines
Kopfes mit einer Öse zur Führung des Steherfadens zusammenlaufen.
Das Prinzip der Herstellung einer Dreherbindung für eine Dreherkante mit einer solchen
Dreherkantenvorrichtung ist bekannt, so dass an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen
werden muss.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes
und eine Webmaschine zu dessen Durchführung anzugeben, wonach unter Beibehaltung des
aus der Gewebeherstellung bekannten Fachbildeprozesses mittels wenigstens eines ersten
und eines zweiten Litzenrahmens ein Dreher-Grundgewebe herstellbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe nach dem Verfahren dadurch gelöst, dass als Fachbildemittel
an sich bekannte Hebelitzen mit Halblitze nach der DE 197 50 804 C1 in Kombination
mit wenigstens zwei an sich bekannten Litzenrahmen verwendet werden.
Also anstelle der üblichen Weblitzen ist einer der wenigstens zwei Litzenrahmen mit
einer Vielzahl von ersten Hebelitzen für Halblitzen bestückt und der andere Litzenrahmen
ist mit der gleichen Vielzahl von zweiten Hebelitzen für die Halblitzen bestückt.
[0008] In überraschender Weise hat sich nun gegenüber geäußerten Vorurteilen der Fachwelt
herausgestellt, dass die an sich bekannte Vorrichtung zum Bilden einer Dreherkante
in ihrer Mehrfachanordnung über die gewünschte Webbreite einer Webmaschine ein hervorragendes
Mittel zur Herstellung eines Drehergewebes ist.
In Verbindung mit Mitteln zur Aufrechterhaltung einer erforderlichen Spannung in der
sogenannten Steherfadenkette und der sogenannten Dreherfadenkette ermöglicht die erfindungsgemäße
Verwendung der bekannten Hebelitzen mit Halblitze als Fachbildemittel eine Leistungssteigerung
bei der Herstellung von Dreher-Grundgeweben gegenüber dem Stand der Technik von mehr
als das Doppelte. War also nach dem Stand der Technik ein Dreher-Grundgewebe von etwa
2400 mm Breite bei einer Maschinendrehzahl von etwa 200 Upm erreichbar, wird mit der
erfindungsgemäßen Lösung auf Luftdüsenwebmaschinen eine Maschinendrehzahl von mehr
als 450 Upm realisiert.
[0009] In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die
Sollkettspannung der Steherfadenkette größer ist, als die Sollkettspannung der Dreherfadenkette,
und zwar entspricht die Sollkettspannung der Dreherfadenkette etwa der Hälfte der
Sollkettspannung der Steherfadenkette.
[0010] Zur Verfahrensdurchführung wird eine an sich bekannte Webmaschine verwendet, z.B.
eine Webmaschine mit fluidischem (Luft, Wasser) oder mechanischem Schussfadeneintragsmittel,
deren Fachbildemittel aus an sich bekannten Litzenrahmen bestehen, die erfindungsgemäß
mit einer Vielzahl an sich bekannter Hebelitzen mit Halblitze kombiniert werden.
[0011] In einer anderen Webmaschine können erfindungsgemäß statt der Litzenrahmen die Fachbildemittel
aus einer an sich bekannten Jacquardeinrichtung in Kombination mit einer Vielzahl
an sich bekannter Hebelitzen mit Halblitze bestehen.
Zum Längenausgleich in der Dreherfadenkette, die von einem separaten Dreherfaden-Kettbaum
über eine Streichwalze abgezogen wird, und zum Längenausgleich in der Steherfadenkette,
die von einem separaten Steherfadenkettbaum über die vorgenannte Streichwalze abgezogen
wird, ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Streichwalze über ihre
Arbeitsbreite einen ersten Nocken besitzt, der auf die Dreherfadenketten wirksam ist
und dass die Streichwalze über ihre Arbeitsbreite, diametral dem ersten Nocken gegenüberliegend,
einen zweiten Nocken besitzt, der den Längenausgleich in der Steherfadenkette bewirkt.
[0012] Der Längenausgleich zur Aufrechterhaltung der gewünschten konstanten Kettspannung
sowohl in der Dreherfadenkette als auch in der Steherfadenkette erfolgt dabei derart,
dass die Streichwalze mit einem Exzentertrieb wirkverbunden ist, wobei im Moment des
Webfachwechsels in der Steherfaden- und in der Dreherfadenkette wechselweise ein Längenausgleich
im Sinne der Aufrechterhaltung einer nahezu konstanten Zugspannung in den beiden Ketten
erfolgt.
Zur Überwachung der Zugspannung in der Dreher- und Steherfadenkette ist in dem Lauf
der jeweiligen Kette zwischen der Streichwalze und einem ersten Umlenkmittel der betreffenden
Kette wenigstens ein Kettspannungssensor zur Erfassung der jeweiligen Ist-Kettspannung
eingeordnet.
Der jeweils eine Spannungssensor steht mit der Programmsteuerung der Webmaschine signalübertragend
in Verbindung. In der Programmsteuerung erfolgt ein Soll-Istwert-Vergleich der Kettspannungen
von Dreherfadenkette und Steherfadenkette. Im Ergebnis des jeweiligen Soll-Istwert-Vergleiches
wird bei Abweichungen der vorgegebenen Sollkettspannungen der Kettablassantrieb des
betreffenden Kettbaumes entsprechend angesteuert und die Kettspannung nachgeregelt.
Diese Vorgehensweise ist bekannt und insoweit nicht Gegenstand der erfindungsgemäßen
Lösung.
Anstelle oder zusätzlich zu der direkten Erfassung der Kettspannung kann wenigstens
ein Spannungssensor im Bereich des fertigen Gewebes zwischen dem Bindepunkt des Gewebes
und einem ersten Mittel zur Gewebeumlenkung eingeordnet sein, der die Kettspannung
beider Ketten indirekt erfasst.
Auch dieser wenigstens eine Spannungssensor ist mit der Webmaschinensteuerung signalübertragend
verbunden.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zwischen der Streichwalze und den Fachbildemitteln
an geeigneter Stelle weitere die Ketten umlenkende Mittel vorgesehen, wobei für die
Steherfadenkette u.a. die Schienen einer Kettwächtervorrichtung als umlenkendes Mittel
benutzt werden.
[0014] Anhand einer Zeichnungsfigur wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert.
[0015] Die schematisch dargestellte Webmaschine 1 umfasst erfindungsgemäß wenigstens einen
ersten Litzenrahmen 14 und einen zweiten Litzenrahmen 15, wobei jeweils der eine Litzenrahmen
14 und der andere Litzenrahmen 15 zum Zwecke der Ausbildung eines Webfaches 2.4 abwechselnd
von nicht dargestellten Antriebsmitteln oszillierend vertikal nach oben und unten
bewegt wird. In dem Litzenrahmen 14 ist eine Vielzahl von ersten Hebelitzen 14.1 einer
aus dem DE-Patent 197 50 804 bekannten Dreherkantenvorrichtung aufgenommen. Die gleiche
Vielzahl von zweiten Hebelitzen 15.1 ist in dem Litzenrahmen 15 aufgenommen.
Jede erste und zweite Hebelitze 14.1, 15.1 arbeitet abwechselnd mit einer Halblitze
21 zusammen. Damit bilden die jeweiligen ersten und zweiten Hebelitzen 14.1, 15.1
zusammen mit der jeweiligen Halblitze 21 in der Mehrfachanordnung innerhalb der Litzenrahmen
14, 15 die Mittel, die der Ausbildung eines Webfaches 2.4 beim Herstellen eines Dreher-Grundgewebes
2 dienen.
Zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Lösung sei noch einmal erwähnt, dass zur
Ausbildung des Webfaches 2.4 beim Herstellen eines Dreher-Grundgewebes 2 die Fachbildemittel
nicht aus Litzenrahmen mit einer Vielzahl von Weblitzen, sondern aus wenigstens zwei
Litzenrahmen bestehen, wobei in dem ersten Litzenrahmen 14 eine erste Vielzahl und
in dem zweiten Litzenrahmen 15 eine zweite Vielzahl von Hebelitzen 14.1, 15.1 mit
Halblitzen 21 aufgenommen sind.
[0016] Nun ist aus der Praxis bekannt, dass bei Verwendung von zwei Hebelitzen 14.1, 15.1
zusammen mit einer Halblitze 21 als Dreherkantenvorrichtung der durch die Öse der
Halblitze 21 geführte Steherfaden 2.2 bei einem Fachwechsel eine weitaus größere Entlastung
hinsichtlich Zugspannung unterworfen ist, als der Dreherfaden 2.1.
Dementsprechend sieht die Webmaschine 1 erfindungsgemäß vor, dass die Streichwalze
6 einen ersten Nocken 6.1 und einen zweiten, diametral dem ersten Nocken 6.1 gegenüberliegend
angeordneten Nocken 6.2 besitzt.
Über den Nocken 6.1 ist die Dreherfadenkette 2.1 und über den Nocken 6.2 ist die Steherfadenkette
2.2 geführt.
Bei Fachschluss bzw. bei der die Fachschlussposition durchlaufenden erfindungsgemäßen
Kombination ist naturgemäß eine Kettspannungsreduktion zu verzeichnen, die durch geeignete,
synchron zum Fachwechsel arbeitende Mittel ausgeglichen werden muss.
Ein geeignetes Mittel ist erfindungsgemäß die mit den Nocken 6.1, 6.2 ausgerüstete
Streichwalze, die ihrerseits über Koppelglieder 22 erfindungsgemäß mit einem mit der
Hauptantriebswelle 17 der Webmaschine 1 verbundenen Exzentertrieb 18 wirkverbunden
ist. Der Exzenter ist dabei so eingestellt, dass die Nocken 6.1, 6.2 bei Fachwechsel
wechselweise in einer der Ketten die aus der Reduktion der Zugspannung in den Ketten
resultierende Kettenlängung kompensieren.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
[0017]
- 01
- Webmaschine
- 02
- Dreher-Grundgewebe
- 02.1
- Dreherfadenkette
- 02.2
- Steherfadenkette
- 02.3
- Schussfaden
- 02.4
- Webfach
- 03
- Dreherfaden
- 03.1
- Kettablassantrieb
- 04
- Steherfade
- 04.1
- Kettablassantrieb
- 05
- Warenbaum
- 06
- Streichwalze
- 06.1
- Nocken
- 06.2
- Nocken
- 07
- Spannungssensor
- 08
- Spannungssensor
- 09
- Spannungssensor
- 10
- Umlenkwalze
- 10.1
- Umlenkwalze
- 11
- Umlenkwalze
- 12
- Weblade
- 13
- Webblatt
- 14
- Litzenrahmen
- 14.1
- Hebelitze mit Halblitzen
- 15
- Litzenrahmen
- 15.1
- Hebelitze mit Halblitzen
- 16
- Webmaschinensteuerung
- 17
- Hauptantriebswelle
- 18
- Exzentertrieb
- 19
- Einziehwalze
- 19.1.
- Einzelantrieb
- 20
- Kettwächtervorrichtung
- 20.1
- Schienen
- 21
- Halblitze
- 22
- Koppelglieder
1. Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes auf Webmaschinen, umfassend Kett-
und Schussfäden, wobei die Fäden flachen, rechteckigen Querschnitts sein können und
aus einem Polymer-Material bestehen können, wonach eine erste Webkette die Dreherfadenkette
und eine zweite Webkette die Steherfadenkette ist, welche Webketten vorzugsweise von
separaten Kettbäumen geliefert werden, wonach abwechselnd bei aufeinander folgenden
Schusseinträgen ein Webfach derart gebildet wird, dass der jeweilige Dreherfaden den
jeweiligen Steherfaden wechselweise von einer Seite des Steherfadens zu dessen gegenüberliegender
Seite und umgekehrt kreuzt, wobei die Dreherfäden transversal bezüglich der Webebene
nach oben und unten bewegt werden, während die Steherfäden vertikal nach oben und
unten bewegt werden, gekennzeichnet durch die Verwendung an sich bekannter Hebelitzen mit Halblitze als Fachbildemittel.
2. Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs nach Patentanspruch 1, wonach in einer
Programmsteuerung der Webmaschine ein Soll-Istwert-Vergleich der Kettspannung für
die erste und zweite Webkette erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollkettspannung der Steherfadenkette größer ist als die Sollkettspannung
der Dreherfadenkette.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollkettspannung der Dreherfadenkette etwa der Hälfte der Sollkettspannung
der Steherfadenkette entspricht.
4. Webmaschine zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes nach den Verfahrensmerkmalen
der Ansprüche 1 und 2, umfassend
- einen drehangetriebenen Dreherfaden-Kettbaum,
- einen drehangetriebenen Steherfaden-Kettbaum,
- eine drehangetriebene Warenabzugswalze,
- Mittel zur Erfassung der Ist-Kettspannung,
- Mittel zur Umlenkung der Webketten,
- eine antriebsverbundene Weblade mit Webblatt,
- antriebsverbundene Fachbildemittel,
- Mittel zum Eintragen des Schussfadens in das Webfach und
- eine Webmaschinensteuerung mit Mitteln zum Ausführen eines die Kettspannung betreffenden
Soll-Istwert-Vergleiches,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fachbildemittel aus an sich bekannten Litzenrahmen (14;15) in Kombination
mit einer Vielzahl an sich bekannter Hebelitzen (14.1;15.1) mit Halblitze (21) bestehen.
5. Webmaschine zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fachbildemittel aus einer an sich bekannten Jacquardeinrichtung in Kombination
mit einer Vielzahl an sich bekannter Hebelitzen (14.1;15.1) mit Halblitze (21) bestehen.
6. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Umlenkung der Webketten aus wenigstens einer Streichwalze (6)
und weiteren zwischen der Streichwalze (6) und den Fachbildemitteln (14,14.1;15,15.1)
angeordneten Mitteln (10,10.1;11,20.1) bestehen.
7. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Streichwalze (6) einen ersten Nocken (6.1.) zum Längenausgleich
in der Dreherfadenkette (2.1) und einen den ersten Nocken (6.1) diametral gegenüberliegend
angeordneten zweiten Nocken (6.2) zum Längenausgleich in der Steherfadenkette (2.2)
besitzt.
8. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangssteuerung der Streichwalze (6) durch einen mit der Hauptantriebswelle
(17) der Webmaschine (1) verbundenen Exzentertrieb (18) erfolgt.
9. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Streichwalze (6) und den Umlenkmitteln (10,10.1;11,20.1) ein Spannungssensor
(7) der Dreherfadenkette (2.1) und ein Spannungssensor (8) der Steherfadenkette (2.2)
zugeordnet ist.
10. Webmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (10,10.1,11) rotationssymmetrische Teile sind und dass die Mittel
(20.1) die Schienen einer Kettwächtervorrichtung (20) sind.
11. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur indirekten Erfassung der Kettspannung ein weiterer Spannungssensor (9)
im Bereich des fertigen Gewebes (2) angeordnet ist.
12. Webmaschine nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungssensoren (7,8,9) mit der Webmaschinensteuerung (16) signalübertragend
verbunden sind.
13. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Webkette (2.1,2.2) separate Umlenkmittel (10,10.1;11,20.1) zugeordnet
sind.
14. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Webmaschine (1) fluidische Schussfadeneintragsmittel besitzt.
15. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Webmaschine (1) mechanische Schussfadeneintragsmittel besitzt.