[0001] Die Erfindung betrifft eine Plakataufhängevorrichtung mit zwischen zwei mit Abstand
übereinander angeordneten Walzen bzw. Rollen - unter Längsspannung in Transportrichtung
von Walze zu Walze - hin- und herfahrbarer Plakatbahn, wobei den sich in Transportrichtung
erstreckenden seitlichen Längskanten der Plakatbahn im Bereich zwischen den Walzen
- von Walze zu Walze reichende - Haltemittel als Seitenführung der Plakatbahn zugeordnet
sind.
[0002] Im allgemeinen wird die Plakatbahn vertikal hin- und herbewegt. Die Erfindung ist
aber nicht auf die vertikale Transportrichtung beschränkt. Einerseits kann das zwischen
den Walzen aufgespannt gezeigte Bild oder Poster gegen die Vertikale geneigt sein,
andererseits kann die Bildbewegung in einer Richtung schräg bis quer zur Vertikalen,
d.h. auch horizontal, erfolgen. Wenn also hier und im folgenden nur die Ausbildung
mit vertikaler Transportrichtung bzw. vertikal aufgespanntem Bild erläutert bzw. beansprucht
wird, sind damit auch die Abweichungen von der Vertikalen gemeint.
[0003] Die Plakataufhängevorrichtung soll dazu geeignet sein, ein Poster bzw. Plakat in
ganzer Größe zur Schau zu stellen. Vorzugsweise soll es möglich sein, zwei oder mehr
einzelne Plakatbilder, z.B. durch Kleben, Schweißen, Heften oder mit Hilfe einer Art
Reißverschluß, zusammenzufügen, so daß eine Plakatbahn entsteht. Diese soll in Abschnitten,
die eine Kenntnisnahme des einzelnen Plakatbildes möglich machen, von der einen Walze
zur anderen Walze und zurück gewickelt werden. Man spricht dann von einem Posterwechsler.
[0004] Wenn eine solche Plakataufhängevorrichtung im Freien aufgestellt werden soll, wird
in der Regel die ganze Anordnung mit einer Vitrine umgeben, die auf der Beschauseite
ein Fenster, z.B. aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, besitzt. Eine Werbevitrine
dieser Art wird in DE 29510670 U 1 beschrieben. Wenn die jeweils zu präsentierende
Sichtfläche eine gewisse Größe, z.B. 3x4 m, überschreitet, bereitet es Probleme, die
durchsichtige Frontscheibe herzustellen und an den Aufstellungsort zu transportieren.
Aus diesem Grunde ist bereits vorgeschlagen worden, die Frontscheibe aus mehreren
Teilen zusammenzusetzen. Der Aufwand bleibt trotzdem erheblich.
[0005] Es gibt Poster- bzw. Plakatmaterialien, die derart wetterfest sind, daß auch bei
Aufstellung im Freien an sich eine Frontscheibe der beschriebenen Werbevitrine nicht
benötigt würde. Hierfür kommen im allgemeinen Materialien in Frage, die gegen Feuchtigkeit
unempfindlich sind, z.B. Bahnen aus Kunststoff, Textilien, beschichtetem Papier oder
Metallfolie, gute Praxisergebnisse wurden mit Vinylbahnen erzielt. In der Praxis ist
bisher trotzdem die Scheibe erforderlich, weil die zwischen den beiden Walzen gespannte
Plakatbahn nicht nur Sonne und Regen sondern auch Wind oder Sturm ausgesetzt ist.
Schon Zugluft in einer Halle kann die zwischen den Walzen gespannte Plakatbahn, wenn
die Frontscheibe der Werbevitrine fehlt, zum Flattern bringen.
[0006] In FR 27 99 039 wird eine Plakataufhängevorrichtung der eingangs angegebenen Gattung
beschrieben. Die Vorrichtung besitzt eine obere und eine untere Walze. Zwischen den
Walzen wird eine Plakatbahn, die mehrere Poster umfaßt, unter Längsspannung hin und
her gewickelt. Zusätzlich gehören zu dieser Plakataufhängevorrichtung Mittel zum Aufbringen
einer Querspannung auf die Plakatbahn. Dadurch soll erreicht werden, daß die Plakatbahn
Belastungen durch Windstöße sowie anderer Witterungseinflüsse standhalten kann und
ein gleichmäßiges Aufrollen ohne Faltenbildung möglich ist.
[0007] Als Mittel zum Aufbringen der Querspannung wird in der französischen Patentanmeldung
vorgeschlagen, die seitlichen Längskanten der Plakatbahn mit Kantenverstärkungen -
sog. Kedern - auszustatten und den verstärkten Kanten Rahmenteile mit je einer sich
von Walze zu Walze erstreckenden Auskehlung zuzuordnen. Die Auskehlungen greifen auf
ihrer ganzen Länge zangenartig von den Seiten her über die verstärkten Kanten bzw.
Keder. Die Auskehlung wird so ausgebildet, daß die Keder darin Halt finden, wenn die
Plakatbahn in Querrichtung unter Zugbelastung gesetzt wird. "Keder" sind elastische
Randverstärkungen einer flächigen Bahn, z.B. in Form einer Kordel aus Leder oder Kunststoff
oder einer Wendelfeder aus Metall.
[0008] Nach der vorgenannten FR 27 99 039 soll die Plakatbahn an den in der jeweiligen Auskehlung
laufenden verstärkten Plakatlängskanten straff unter Querspannung gehalten werden,
so daß die Plakatbahn auch bei starker Windeinwirkung nicht flattern kann. Beim Weiterrollen
der Plakatbahn zwecks Posterwechsels sollen die verstärkten Kanten in den Hohlkehlen
entlang gleiten. Das bedeutet, daß beim Weiterbewegen der Plakatbahn erhebliche Reibungskräfte
auftreten. Speziell die beim Anfahren zu überwindende Haftreibung macht eine wesentliche
Verstärkung der Antriebe erforderlich, dadurch kann die Plakatbahn leicht eingerissen,
also zerstört werden.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Posterwechsler zu schaffen, in welchem
eine in Längsrichtung gespannte Plakatbahn auch ohne schützende Frontscheibe in Längs-
und Querrichtung stabilisiert - also flächenstabilisiert - Bildfür-Bild zwischen zwei
Wickelwalzen hin- und her bewegbar zu präsentieren ist, ohne daß beim Bewegen oder
insbesondere beim Anfahren (Beginn der Bewegung) nennenswerte Reibungskräfte zu überwinden
wären.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung wird in Anspruch 1 beschrieben. Sie besteht für die Plakataufhängevorrichtung
eingangs genannter Art vorzugsweise darin, daß die Haltemittel aus einzelnen, an jeder
der Flächen der Plakatbahn mit Abstand voneinander angeordneten Leitköpfen bestehen
und daß jeweils einem einer Plakatbahnfläche zugewandten Leitkopf ein Leitkopf auf
der gegenüberliegenden Plakatbahnfläche unter Bildung eines Leitkopfpaars genau gegenübersteht.
Der gegenseitige
[0011] Abstand der Leitköpfe des einzelnen Paars einerseits und der gegenseitige Abstand
von je zwei sich bezüglich der Plakatbahnbreite gegenüberliegenden Leitkopfpaaren
andererseits sollen so gewählt werden, daß die Plakatbahn praktisch ohne statische
Querspannung (Spannung zwischen den Längskanten ohne Einwirkung äußerer, dynamischer
Kräfte, z.B. durch Wind) gleichermaßen in der Breite fixiert und zugleich in der Längsrichtung
fast widerstandslos verschiebbar ist. Mit anderen Worten, erfindungsgemäß sollen die
Längskanten so stabilisiert werden, als ob ein Mensch die Plakatbahn mit beiden Händen
ausgebreitet aber so locker faßte, daß die Bahn zwischen je zwei Fingern lose hindurchgleiten
kann, (wenn eine Kraft in Längsrichtung auf die Bahn ausgeübt wird). Einige Verbesserungen
und weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Plakatbahn fast genauso leicht wie bei
einem herkömmlichen Posterwechsler, bei dem die Plakatbahnränder frei sind, also nicht
irgendwie stabilisiert werden, in der Längsrichtung von Walze zu Walze gerollt werden
können. Trotzdem wird die Fläche der Plakatbahn an den Bahnrändern so stabilisiert,
daß die Bahn der Einwirkung von Wind und Wetter aussetzbar ist, ohne daß die Gefahr
eines störenden Flatterns der Bahn in Kauf zu nehmen wäre. Das wird einfach dadurch
erreicht, daß man den Plakatbahnrändern Haltemittel zuordnet, die die Kantenbereiche
- zugleich an mehreren Stellen in Bahnlängsrichtung - locker stabilisieren und die
Bahn zugleich in Bahnlängsrichtung lose - hindurchgleiten lassen. Erfindungsgemäß
werden die sich von den beiden zum Hin- und. Herwickeln der Plakatbahn vorgesehenen
Walzen erstreckenden Längskanten der Bahn sowohl beim Stehen eines Bildes als auch
bei der Bewegung von einem zum nächsten Poster ohne eine aktiv von den Haltemitteln
ausgehende, (d.h. statische) Querspannung geführt. Allein die Existenz dieser Haltemittel
gibt der Plakatbahn die Möglichkeit, sich bei Einwirkung äußerer dynamischer Kräfte,
z.B. bei Windeinwirkung, an den Haltemitteln - gewissermaßen wie eine Person an einem
Treppengeländer - festzuhalten.
[0013] Erfindungsgemäß werden gewissermaßen Fingerspitzen durch Leitköpfe nachgebildet.
Ein solcher Leitkopf kann gemäß weiterer Erfindung zumindest an seiner der jeweiligen
Plakatbahnfläche zugewendeten Seite abgerundet, vorzugsweise kugelförmig ausgebildet,
sein. Der Leitkopf kann auch - ähnlich wie die Fingerspitze an einem Finger - am freien
Ende eines annähernd senkrecht zur Plakatfläche stehenden Bolzens vorgesehen werden.
Ein solcher Bolzen soll gemäß weiterer Erfindung vorzugsweise um seine annähernd senkrecht
zur Plakatfläche stehende Längsachse drehbar gelagert sein. In einer weiteren bevorzugten
Ausgestaltung, kann der einzelne Leitkopf als Rolle ausgebildet werden, deren Drehachse
im wesentlichen parallel zur Plakatfläche, vorzugsweise zugleich quer zur Transportrichtung,
steht. Im Rahmen der Erfindung wird es besonders bevorzugt, wenn der einzelne Leitkopf
als - um beliebige Achsen drehbar gelagerte - Kugelrolle ausgebildet ist. Es kann
dabei eine - insbesondere selbst kugelgelagerte - Kugel vorgesehen werden, die auf
der Fläche der Plakatbahn abrollt.
[0014] Die jeweilige Stabilisierung des Plakatbahnrandes zwischen Paaren von Leitköpfen
wird bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen besonders wirkungsvoll, wenn die Plakatbahn
eine Kantenverstärkung besitzt. Die Kantenverstärkung der Plakatbahn, insbesondere
als eingangs angegebener Keder, kann auch im Rahmen der Erfindung auf sehr unterschiedliche
Weise ausgestaltet werden. Gegebenenfalls soll die Bahn an ihrer verstärkten Kante
deutlich dicker als in einem Bahnbereich angrenzend an die verstärkte Kante sein.
Die Dicke der Plakatbahn im Bereich der Kantenverstärkung soll relativ zum angrenzenden
Bereich der Plakatbahn so groß sein, daß die Kantenverstärkung nicht zwischen den
sich im Bereich der Haltemittel paarweise gegenüberstehenden Leitköpfen hindurchrutschen
kann. Ersichtlich können dabei Kantenverstärkungen sehr verschiedener Dicke und Querschnittsform
bei annähernd gleicher Leichtlaufeigenschaft vorgesehen werden.
[0015] Die vorgenannten Leitköpfe bzw. Leitkopfpaare können im Rahmen der Erfindung an Leisten
angebracht werden, die sich mit Abstand von der Fläche der Plakatbahn zwischen den
zum Auf- und Abwickeln der Bahn über deren Längskanten erstrekken. An diesen Leisten
können die Leitköpfe, Rollen bzw. Kugeln so befestigt werden, daß sie einander paarweise
Stück-für-Stück bezüglich der beiden Flächen der Plakatbahn genau gegenüber liegen.
[0016] Der gegenseitige Abstand der Leitköpfe ein und desselben Leitkopfpaares soll im allgemeinen
kleiner als die Dicke der jeweiligen Kantenverstärkung sein. Insbesondere soll zugleich
der Abstand der Leitköpfe jedes Leitkopfpaares größer als die Dicke der Plakatbahn
(angrenzend an die Kantenverstärkung) sein. Vorzugsweise werden die Leitköpfe als
Kugelrollen ausgebildet. Derartige Kugelrollen sind an sich zum Ausschalten von Haft-
und Gleitreibung -z.B. in Kugelrollenbahnen, auf denen schwere Gegenstände verschoben
werden sollen, - allgemein bekannt. Jede einzelne Kugel einer solchen Bahn wird normalerweise
in einem mehr als die Hälfte ihrer Kugelfläche umschließenden Lager leicht drehbar,
z.B. kugelgelagert, aufgenommen.
[0017] Die Haltemittel sollen erfindungsgemäß Leitkopfpaare aufweisen, zwischen deren Einzelrollen
die Bahn praktisch ohne Reibung hindurchlaufen kann. Der gegenseitige Abstand benachbarter
Leitkopfpaare - gemessen in der Richtung von oberer zu unterer Aufwickelwalze - soll
so groß bzw. so klein, z.B. 5-20 cm, gewählt werden, daß die Plakatbahn praktisch
ohne die Gefahr eines Faltenwurfs, auch bei starkem Wind, beim Weiterwickeln seitlich
geführt bzw. beim Stehen eines Posters gehalten - also in der Fläche stabilisiert
- wird. Bei einem Ausführungsbeispiel betrug der gegenseitige Abstand von auf einer
Bahnseite benachbarten Leitköpfe, z.B. Kugelrollen, etwa 10 bis 15 cm. Der gegenseitige
Abstand der Leitkopfpaare hängt auch von der Größe des einzelnen Posters der Plakatbahn
und von der Steifigkeit des Bahnmaterials ab.
[0018] Der gegenseitige Abstand der einzelnen Leitköpfe eines und desselben Paars soll vorzugsweise,
wenn die Randverstärkung der Plakatbahn groß genug ist, so bemessen werden, daß die
Bahn beim Posterwechsel leicht gleitend an den Leitköpfen entlangbewegt wird. Speziell
wenn in diesem Fall glattes Plakatbahnmaterial (z.B. Vinyl) bzw. als Leitkopf Rollen,
bevorzugt Kugelrollen, vorgesehen werden, tritt praktisch keine Haftreibung und nur
eine vernachlässigbar geringe Gleitreibung auf.
[0019] Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß die Haltemittel
die Längskanten - bevorzugt auch angrenzend an eine Kantenverstärkung - kraftschlüssig
zwischen sich klemmen sowie beim Hin- und Herwickeln an beiden Plakatbahnflächen im
Bereich der Kanten angetrieben abrollen. Hierbei kommen als Leitköpfe gegeneinander
oder gegen einen Gleittisch gedrückte Rollen oder gegeneinander bzw. gegen einen Gleittisch
gedrückte, angetriebene, insbesondere über (angetriebene) Rollen gespannte Bänder,
in Frage. In diesen Fällen wird der Leichtlauf der Bahn in deren Längsrichtung (kein
Posterwechsel) nicht durch minimale Reibung der Leitköpfe, sondern durch Antrieb der
Haltemittel erreicht.
[0020] Bei einer weiteren Ausgestaltung, die teilweise mit vorgenannten Ausgestaltungen
kombiniert werden kann, wird als Leitkopf allein oder zusätzlich zu den beschriebenen
Haltemitteln jeder der Längskanten wenigstens ein Ausbreitmittel zugeordnet, welches
aus mindestens einem, z.B. als Wellenzapfen gelagerten, angetriebene Wendelbreithalter
besteht. Die Oberfläche des Wendelbreithalters besitzt zur jeweiligen Bahnlängskante
hin schraubenlinienförmig divergierende Wülste. Ein derartiger Breithalter wird in
solche Richtung und so schnell (bevorzugt abweichend von der Transportgeschwindigkeit
der Plakatbahn) gedreht, daß das jeweils die Wülste berührende Element die Bahn quer
zur Transportrichtung ausbreitet. Beispielsweise bei Anwendung dieser erfindungsgemäßen
Ausgestaltung kann die beschriebene Randverstärkung entbehrlich sein.
[0021] Bei dieser Ausführungsform können, wie beispielsweise aus der Textilindustrie bekannt
(vergl. DE 25 58 162 C 2), jeweils paarweise zusammenwirkende Breithalter bzw. jeweils
ein Paar von um ihre Achse drehbaren Entrollfingern mit zwischen den Fingern positionierter
Leitwalze, vorgesehen werden. Wenn eine Beschädigung der Plakatbahn durch die Haltemittel
ausgeschlossen werden soll, wird es im vorliegenden Zusammenhang vorgezogen, die gegebenenfalls
wendelförmig auskragenden Ausbreitwülste der Wellenzapfen bzw. Entrollfinger als Bürsten
auszubilden.
[0022] Anhand der schematischen Darstellung von Ausführungsbeispielen werden Einzelheiten
der Erfindung erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht einer Plakataufhängevorrichtung;
- Fig. 2
- einen Schnitt senkrecht zu Transportrichtung und Plakatebene mit zu einer den Plakaträndern
zugeordneten Leitkopfführung;
- Fig. 3
- einen Schnitt längs der Linie III - III von Fig. 2;
- Fig. 4
- einen Schnitt senkrecht zu Transportrichtung und Plakatebene mit einer den Plakaträndern
zugeordneten Kugelrollenführung;
- Fig. 5
- einen Schnitt senkrecht zu Transportrichtung und Plakatebene mit einem den Plakaträndern
zugeordneten Zylinder-Rollenpaar;
- Fig. 6
- einen Schnitt senkrecht zur Plakatebene und parallel zur Transportrichtung durch ein
Paar zusammenwirkender Klemmbänder;
- Fig. 7
- einen Schnitt senkrecht zu Plakatfläche und Transportrichtung mit den Plakaträndern
zugeordneten Breithaltern;
- Fig. 8
- eine Ausbreitwalze; und
- Fig. 9
- eine Anordnung von zwei Entrollfingern mit dazwischenliegender Leitwalze;
[0023] Die Plakataufhängevorrichtung nach Fig. 1 besteht aus zwei übereinander angeordneten
Walzen 1 und 2, nämlich einer oberen Walze 1 und einer unteren Walze 2, jeweils mit
Antriebs- bzw. Bremsmitteln 3, die um je eine Achse 5 annähernd gleichlaufend drehbar
gelagert sind. Eine auf die Walzen 1 und 2 aufgewickelte Plakatbahn 7 ist also in
Transportrichtung 8 längsgespannt hin- und herwickelbar. Bei Anwendung wird das Hin-
und Herwickeln alternierend so gesteuert, daß einer relativ schnellen Bewegung in
eine Richtung ein Stillstand während einer vorgegebenen Zeitdauer folgt. Während des
Stillstandes soll ein bestimmter Plakatabschnitt mit einem Poster für den Zuschauer
gut erkennbar bzw. lesbar sein.
[0024] Durch das Einstellen der Längsspannung in Transportrichtung 8 kann bei großen Plakaten
von mehreren qm Größe eine flatterfreie Halterung der Plakatbahn 7 garantiert werden,
wenn die Aufhängevorrichtung in einer geschlossenen Vitrine mit (durchsichtiger) Frontscheibe
angeordnet wird. Erfindungsgemäß kann jedoch die Frontscheibe weggelassen werden,
weil die Längsränder 9 und 10 der Plakatbahn 7 mit Hilfe von Haltemitteln 11 und 12
so geführt werden, daß die Bahn bei Einwirkung von Zugluft nicht flattern kann.
[0025] Im Rahmen der Erfindung können die Haltemittel 11, 12 auf sehr verschiedene Wiese
ausgebildet werden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 bestehen
die Haltemittel 11, 12 aus einzelnen, an den beiden Flächen 13, 14 der Plakatbahn
7 mit Abstand voneinander angeordneten Leitköpfen 15, 16. Der Leitkopf 15 ist der
Fläche 13, der Leitkopf 16 der Fläche 14 der Plakatbahn 7 zugewendet. Jeder der beiden
Leitköpfe 15, 16 besitzt an seiner der jeweiligen Fläche 13, 14 zugewendeten Fläche
eine bevorzugt kugelförmige Rundung 17, 18. In der Regel kommen die Leitköpfe 15,
16 paarweise vor, jeweils einem einer Plakatfläche 13 zugewendeten Leitkopf 15 soll
ein Leitkopf 16 auf der Rückseite bzw. anderen Plakatbahnfläche 14 und der Bildung
eines Leitkopfpaars 19 gegenüberstehen.
[0026] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 befindet sich (in der linken Hälfte von Fig. 2)
der einzelne Leitkopf 15, 16 am freien Ende eines annähernd senkrecht zur Plakatbahnfläche
13, 14 stehenden Bolzens 20, 21. Der Bolzen kann, wie das Beispiel des Bolzens 20
zeigt, fest in einer die Haltemittel 11, 12 aufnehmenden Schiene 22 verankert sein.
Der Bolzen kann aber auch, wie das Beispiel des Bolzens 21 von Fig. 2 zeigt, um seine
Längsachse 23 in einem in der Schiene 22 vorgesehenen Kugellager 24 aufgenommen werden.
[0027] Anstelle eines der beschriebenen Bolzen 20, 21 kann, wie die rechte Hälfte von Fig.
2 zeigt, auch ein Paar von Rädern 25 als Haltemittel vorgesehen werden. Die gezeichneten
Räder 25 werden beide drehbar um Achsen 26 gelagert, welche parallel zur Fläche der
Plakatbahn 7 und senkrecht zur Transportrichtung 8 stehen. Die Wellen der Achsen 26
können ähnlich den Bolzen 20, 21 an Schienen 27 bzw. an irgendwelchen benachbarten
Gehäuseteilen des Posterwechslers befestigt werden.
[0028] Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs der Linie III-III von Fig. 2, also einen Schnitt
zugleich durch einen Bolzen 20 und ein Rad 25. Bei Förderung der Plakatbahn 7 in Transportrichtung
8 gleitet die Bahn an der Rundung 17 des Bolzens 20 oder das Rad 25 läuft an der Fläche
14 der Plakatbahn 7 ab. Der gegenseitige Abstand der Leitköpfe 15, 16 bzw. der Rundung
17, 18 ein und desselben Leitkopfpaars 19 einerseits und der den Rundungen entsprechenden
Peripherie 28 der Radpaare 25 andererseits wird im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2,
3 bevorzugt kleiner als die Dicke einer Kantenverstärkung 29 der Plakatbahn 7 gewählt.
Als Kantenverstärkung 29 kommt beispielsweise ein eingangs definierter Keder in Frage.
Zugleich soll der gegenseitige Abstand der Rundungen 17, 18 usw. - jedenfalls im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2, 3 - so groß gemacht werden, daß die Plakatbahn 7 praktisch reibungslos
auch dann zwischen den Leitköpfen 15 und 16 hindurchgezogen werden kann, wenn diese
alle als unbeweglich fixierte Bolzen 20 ausgebildet sind.
[0029] Im weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bestehen die Leitköpfe der
Haltemittel 11, 12 aus von den Seiten her beiderseits über die beiden Bahnflächen
13, 14 jenseits der Verstärkungen 29 greifenden, an Kugelrollenschienen 30 befestigten
Kugelrollen 31. Die Schienen 30 selbst umfassen einen in Transportrichtung 8 durchgehenden
Hohlraum 32, der die jeweilige Verstärkung 29 übergreift, ohne sie zu halten bzw.
zu führen. Auf der der Bahn zugewandten Innenfläche der Schienen 30 werden Kugelrollenpaare
33, die die Plakatbahn 7 zwischen ihren Einzelkugeln 31 einschließen, die Verstärkung
29 in den durch Pfeile gekennzeichneten Querrichtungen gerade nicht durchlassen und
eine fast reibungsfreie Bewegung der Bahn 7 in Transportrichtung 8 erlauben.
[0030] Die Kugelrollen 31 können in Kugellagern 34 aufgenommen werden. Letztere bzw. die
Kugelrollen 31 und/oder die Haltemittel 11 und/oder 12 insgesamt können zum Auffangen
oder Dämpfen von Windschlägen in Puffern 35, z.B. federnd, gelagert werden.
[0031] Nach Fig. 5 wird die Plakatbahn 7 mit Hilfe von zusammenwirkenden Rollenpaaren 36
an den Längskanten 9, 10 geführt. Die Rollen 37 jedes Rollenpaares 36 können in der
Richtung 38 gegeneinander und damit zugleich gegen die eingeklemmte Bahn 7 gepreßt
werden. Sie sollen gegebenenfalls gleichlaufend, z.B. auch angetrieben, mit der Bahn
7 abrollen. Um bei Fig. 5 ein Hindurchrutschen der Bahnkante 9, 10 durch das jeweilige
Rollenpaar 36 auszuschließen, soll auch in diesem Fall, die Bahnkante mit einer Verstärkung
29 ausgerüstet werden. In der Alternative nach Fig. 6 werden die Rollenpaare als Bandpaare
39 zum Festhalten der Längskante 9 ausgebildet.
[0032] Eine weitere Ausführungsform der Haltemittel 11 wird in Fig. 7 dargestellt. In diesem
Fall werden die - evt. zusätzlich - auf die Randbereiche der Plakatbahn 7 angrenzend
an die Längskanten 9, 10 wirkenden Rollen als Wendelbreithalter 40 ausgebildet. Letztere
sollen als Walzenzapfen bevorzugt auf der vom Beschauer abgewandten Rückseite 41 der
Plakatbahn 7 positioniert werden. Die Breithalter 40 sollen an ihrer Oberfläche wendelförmig
bzw. schraubenlinienförmig divergierende Wülste 42 besitzen. Die Wendelbreithalter
40 können um ihre Achse 43 in einer solchen Richtung und mit solcher Geschwindigkeit
(bevorzugt abweichend von der Transportgeschwindigkeit der Plakatbahn 7) angetrieben
werden, daß sie die Randbereiche der Bahn 7 in der Bahnquerrichtung festhalten und
ein Flattern der Plakatbahn 7 (bei Wind) verhindern.
[0033] Anstelle der nur den Bahnrandbereichen zugeordneten, kurzen Wendelbreithalter 40
können (ebenfalls evt. zusätzlich) auch - in der Querrichtung - von einer zum anderen
Längskante 9, 10 durchgehend reichende Ausbreitwalzen 44 nach Fig. 8 als erfindungsgemäße
Rollen-Leitköpfe vorgesehen werden. Derartige Ausbreitwalzen haben einen beruhigenden
Effekt auf die Fläche der Plakatbahn 7. Sie können vor allem angewendet werden, wenn
und wo das Plakat nicht von hinten durchleuchtet werden soll.
[0034] Die Wendelbreithalter 40 bzw. die Ausbreitwalze 44 nach Fig. 7 und 8 sollen die Plakatbahn
7 meist nur von einer Seite, nämlich von der Rückseite 41 her berühren. Ihr Wirkung
ist daher eingeschränkt. Eine noch bessere Stabilisierung der Plakatfläche wird nach
Fig. 9 erhalten, wenn die Fläche der Bahn 7 am Bahnrand zwischen Rollenpaaren gehalten
wird, die aus zwei auf Abstand gesetzten Entrollfingern 45 und einer dazwischen positionierten
Leitwalze 46 bestehen. An der Leitwalze 46 bildet die Bahn 7 eine Welle 47. Die Entrollfinger
45, die an ihrer Oberfläche mit schraubenlinienförmig divergierenden Wülsten 42 (ähnlich
wie die Wendelbreithalter 40) ausgestattet sein können, sollen bei Anwendung bevorzugt
um ihre Längsachse 48 (mit von der Bahngeschwindigkeit abweichender Geschwindigkeit)
rotiert werden. Die Leitwalze 46 soll so weit zwischen die beiden Entrollfinger 45
gedrückt werden, daß die Bahn 7 in diesem Bereich aus der durch die beiden Entrollfinger
45 definierten Tangentialebene in den Bereich zwischen den Fingern als Welle 47 ausgelenkt
wird. Auf diese Weise erreicht man einen gewissen Umschlingungswinkel der Bahn 7 an
den Entrollfingern 45, so daß deren Wirkung im Sinne eines Breitführens der Bahn -
mit der Amplitude der Welle 47 - verstärkt wird.
Bezugszeichenliste:
[0035]
- 1,2 =
- Walze
- 3 =
- Antrieb
- 5 =
- Achse
- 7 =
- Plakatbahn
- 9, 10 =
- Längskante
- 11,12 =
- Haltemittel
- 13,14 =
- Fläche (7)
- 15 =
- Leitkopf (13)
- 16 =
- Leitkopf (14)
- 17 =
- Rundung (15)
- 18 =
- Rundung (16)
- 19 =
- Leitkopfpaar
- 20 =
- Bolzen (15)
- 21 =
- Bolzen (16)
- 22 =
- Schiene
- 23 =
- Längsachse (21)
- 24 =
- Kugellager (21)
- 25 =
- Radpaar
- 26 =
- Achsen (25)
- 27 =
- Schiene (26)
- 28 =
- Peripherie
- 29 =
- Kantenverstärkung
- 30 =
- Kugelrollenschiene
- 31 =
- Kugelrolle
- 32 =
- Hohlraum (30)
- 33 =
- Kugelrollenpaar
- 34 =
- Kugellager
- 35 =
- Puffer
- 36 =
- Rollenpaar
- 37 =
- Rolle
- 38 =
- Preßrichtung
- 39 =
- Bandpaar
- 40 =
- Wendelbreithalter
- 41 =
- Rückseite (7)
- 42 =
- Wulst
- 43 =
- Achse (40)
- 44 =
- Ausbreitwalze
- 45 =
- Entrollfinger
- 46 =
- Leitwalze
- 47 =
- Welle
- 48 =
- Achse
1. Plakataufhängevorrichtung mit zwischen zwei mit Abstand übereinander angeordneten
Walzen (1, 2) - unter Längsspannung in Transportrichtung (8) von Walze (1) zu Walze
(2) - hin und herfahrbarer Plakatbahn (7), wobei den sich in Transportrichtung (8)
erstreckenden seitlichen Längskanten (9, 10) der Plakatbahn (7) im Bereich zwischen
den Walzen (1, 2) - von Walze zu Walze reichende - Haltemittel (11, 12) als Seitenführung
der Plakatbahn (7) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (11, 12) aus einzelnen, an den Flächen (13, 14) der Plakatbahn (7)
mit Abstand voneinander angeordneten Leitköpfen (15, 16) bestehen und daß jeweils
einem einer Fläche (13) der Plakatbahn (7) zugewandten Leitkopf (15) ein Leitkopf
(16) auf der anderen Plakatbahnfläche (14) unter Bildung eines Leitkopfpaares (19)
gegenübersteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Leitkopf (15, 16) zumindest an seiner der jeweiligen Plakatbahnfläche
(13, 14) zugewandten Seite abgerundete (17, 18), vorzugsweise kugelförmig ausgebildet,
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Leitkopf (15, 16) am freien Ende eines annähernd senkrecht zur Plakatbahnfläche
(13, 14) stehenden, insbesondere um seine annähernd senkrecht zur Plakatbahnfläche
(13, 14) stehende Längsachse (23) drehbar gelagerten, Bolzens (21) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Leitkopf als Rolle bzw. Rad (25, 36) ausgebildet ist, deren Drehachse
(26) parallel zur Plakatbahnfläche (13, 14), vorzugsweise zugleich quer zu der Transportrichtung
(8), steht.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Leitkopf als - um beliebige Achsen drehbar gelagerte - Kugelrolle (31),
vorzugsweise mit an der Fläche (13, 14) der Plakatbahn (7) abrollender Kugel, ausgebildet
ist.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Plakatbahn (7) eine Kantenverstärkung (29) aufweist und daß der gegenseitige
Abstand der Leitköpfe (15, 16) jedes Leitkopfpaars (19) kleiner als die Dicke einer
Kantenverstärkung (29) und größer als die Dicke der Plakatbahn (7) ist.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitköpfe (15, 16) die Plakatbahn (7) angrenzend an deren Längskanten (9, 10)
zwischen sich klemmen und dabei - beim Hin- und Herwickeln - an beiden Plakatbahnflächen
(13, 14) abrollen.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der seitlichen Längskanten (9, 10) wenigstens ein angetriebenes Ausbreitmittel
jeweils bestehend aus mindestens einem Walzenzapfen bzw. Wendelbreithalter (40), dessen
Oberfläche zur jeweiligen Kante hin schraubenförmig divergierende Wülste (42) aufweist,
vorzugsweise mit jeweils einem Paar von um ihre Achse (48) drehbaren Entrollfingern
(45) mit zwischen den Fingern positionierter Leitwalze (46), zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Leitköpfe (15, 16) und/oder die Haltemittel (11, 12) insgesamt zum Auffangen oder
Dämpfen von Windschlägen federnd gelagert sind.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Leitköpfe (15, 16) des einzelnen Leitkopfpaares (19)
einerseits und der gegenseitige Abstand von je zwei sich bezüglich der Plakatbahnbreite
- gemessen quer zu der Bahnlängsrichtung - gegenüberliegenden Leitkopfpaaren (19)
andererseits so vorgegeben sind, daß die Plakatbahn (7) praktisch ohne statische Querspannung
in der Breite fixiert und zugleich in der Längsrichtung (8) fast widerstandslos verschiebbar
ist.
1. A device for suspending posters, comprising a poster web (7) being movable back and
forth in a transport direction (8) between two rolls (1, 2) arranged with a spacing
one on top of the other with longitudinal tensioning in the transport direction (8),
said poster web (7) having lateral longitudinal edges (9, 10) located between said
rolls (1, 2) and extending in the transport direction; and comprising holding means
(11, 12) substantially reaching from roll to roll and forming lateral guides for said
poster web (7), characterized by said holding means (11, 12) comprising individual guide heads (15, 16) arranged on
the surfaces (13, 14) of the poster web (7) with a spacing from each other, wherein
each guide head (15) facing a surface (13) of the poster web (7) is opposed by another
guide head (16) on the opposite poster web surface (14) to form a pair (9) of guide
heads.
2. The device according to claim 1, wherein each individual guide head (15, 16) is rounded,
preferably in a spherical shape, at least on a side facing one of the respective surfaces
(13, 14) of the poster web.
3. The device according to claim 1 or 2, wherein each one of the individual guide heads
(15, 16) is disposed on a free end of a bolt (21), preferentially supported rotatably,
said bolt being aligned approximately perpendicular to the poster web surface (13,
14), preferably said bolt (21) rotating around its longitudinal axis, which is aligned
approximately perpendicular to the poster web surface (13, 14).
4. The device according to at least one of claims 1 to 3, wherein each individual guide
head is shaped as a roller or wheel (25, 36) having an axis (26) of rotation extending
parallel with the poster surface (13, 14), preferably in a direction transverse to
the transport direction (8).
5. The device according to at least one of claims 1 to 3, wherein each individual guide
head is rotarably supported for rotation around any desired axes and shaped as a spherical
roller (31), preferably having a ball rolling off on the surface (13, 14) of the poster
web (7).
6. The device according to at least one of claims 1 to 5, wherein said poster web (7)
has edges having edge reinforcements (29) and wherein the mutual spacing between the
guide heads (15, 16) of each guide head pair (19) is smaller than the thickness of
the edge reinforcement (29) of the poster web (7).
7. The device according to at least one of claims 1 to 6, wherein the guide heads (15,
16) clamp the poster web (7) between each other adjacent to the poster web's longitudinal
edges (9, 10) and roll off on both surfaces (13, 14) of the poster web (7) as said
web (7) is wound back and forth.
8. The device according to at least one of claims 1 to 7, wherein each of the lateral
longitudinal edges (9, 10) has at least one driven spreading means that each comprises
of at least one roll neck or helical stretcher (40) rotatable around an axis, said
roll neck or helical stretcher being associated with a guide roll (46) positioned
between rotatable unwinding fingers (45), wherein said fingers each have beads (42)
diverging in the form of screw lines toward the respective longitudinal edge.
9. The device according to at least one of claims 1 to 8, wherein the guide heads (15,
16) and/or holding means (11, 12) are elastically supported in a body for absorbing
or dampening wind gusts.
10. The device according to at least one of claims 1 to 9, wherein the mutual spacing
between the guide heads (15, 16) of an individual guide head pair (19), and the mutual
spacing between two pairs of guide heads opposing each other across the width of the
web, the width being measured perpendicular to the transport direction, is preset
to that the poster web (7) is fixed in its width without static cross tension and
at the same time is displaceable in the transport direction (8) with almost no resistance.
1. Dispositif d'affichage à panneau support d'affiche (7) mobile sous tension longitudinale,
suivant une direction de déplacement (8) entre deux rouleaux (1, 2) disposés à distance
l'un de l'autre, autour desquels il s'enroule et se déoule dans un mouvement de va-et-vient
d'un rouleau (1) à l'autre (2), comportant des moyens de maintien (11, 12) pour le
guidage latéral du panneau (7) qui s'étendent d'un rouleau à l'autre suivant les bords
longitudinaux latéraux (9, 10) du panneau (7) dans la direction de déplacement (8),
caractérisé en ce que lesdits moyens de maintien sont constitués par des têtes de guidage individuelles
(15, 16) qui sont disposées écartées les unes des autres sur les faces (13, 14) du
panneau (7) et en ce que chaque tête de guidage (15) située sur une face (13) du panneau (7) est opposée à
une tête de guidage (16) située sur l'autre face (14) du panneau (7), les deux formant
ainsi une paire de têtes de guidage en vis-à-vis.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque tête de guidage (15, 16) présente au moins sur son extrémité disposée vers
la face correspondante (13, 14) du panneau (7), une partie arrondie (17, 18), de préférence
de forme sphérique.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque tête de guidage (15, 16) est prévue à l'extrémité libre d'une tige (21) qui
s'étend sensiblement perpendiculairement à la face (13, 14) du panneau (7) et qui
peut notamment être montée à rotation autour de son axe longitudinal (23) sensiblement
perpendiculaire aux faces (13, 14).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque tête de guidage est réalisée sous la forme d'un rouieau ou galet (25, 36)
dont l'axe de rotation (26) est parallèle aux faces du panneau (13, 14), et de préférence
également perpendiculaire à la direction de déplacement (8).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque tête de guidage est réalisée sous la forme d'une bille (31) montée en rotation
autour d'un axe d'orientation quelconque, avantageusement pour rouler sur la face
(13, 14) du panneau (7).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le panneau (7) est à bords rendorcés (29) et en ce que la distance séparant les deux têtes de guidage (15, 16) est plus faible que l'épaisseur
des bords renforcés (29) et supérieure à l'épaisseur du panneau (7).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les têtes de guidage (15, 16) coincent entre elles le panneau (7) à proximité de
ses bords (9, 10), en roulant ainsi sur les deux faces du panneau (13, 14) lors de
son enroulement et son déroulement.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que chacun des bords longitudinaux (9, 10) du panneau est muni d'au moins un moyen d'extension,
qui est constitué d'au moins un dispositif extenseur (40) dont la face supérieure
présente avantageusement des bourrelets (42) en forme de vis divergeant vers chacun
desdits bords dudit panneau, et qui, de préférence, comporte un rouleau de guidage
(46) positionné entre deux doigts de déroulement (45), chacun entraîné en rotation
autour de son axe (48).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les têtes de guidage (15, 16) et/ou les moyens de maintien (11, 12) sont montés sur
amortisseurs à ressorts (35), pour encaisser ou amortir des coups de vent.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la distance entre les têtes de guidage (15, 16) de chaque paire de têtes de guidage
(19) d'une part, et d'autre part la distance entre deux paires de têtes de guidage
opposées l'une à l'autre par rapport à la largeur du panneau (considérée perpendiculairement
à la direction de déplacement) sont choisies de telle manière que le panneau (7) est
fixé dans sa largeur pratiquement sans tension transversale statique tout en pouvant
être déplacé pratiquement sans résistance dans la direction longitudinale (8).