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(11) |
EP 1 122 876 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.2010 Patentblatt 2010/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.11.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Ferninbetriebnahme, Fernwartung, Fernparametrierung und/oder Fernbedienung
eines Umrichters und Umrichter zur Verwendung bei solchen Verfahren
Method for remote parameterizing, remote maintenance, remote power up and/or remote
control of an inverter and inverter for use with such method
Procédé de mise en service télécommandée, d'entretien à distance, de téléparamétrization
et/ou de télécommande d'un onduleur et onduleur utilisé avec ledit procédé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
21.12.1999 DE 19961920
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.2001 Patentblatt 2001/32 |
| (73) |
Patentinhaber: SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG |
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76646 Bruchsal (DE) |
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Erfinder: |
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- Götzmann, Thorsten
76131 Karlsruhe (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 789 288 DE-A1- 19 813 639
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WO-A-97/29467
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- "MOVIDRIVE ANTRIEBSUMRICHTER, Handbuch MX-SCOPE" März 1998 (1998-03), SEW EURODRIVE
, XP002426895 * Seiten 4-9 * * Seite 23 *
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Verfahren zur Fern-Inbetriebnahme, Fernwartung, Fern-Parametrierung
und/oder Fernbedienung eines Umrichters und ein System zur Verwendung bei solchen
Verfahren.
[0002] Aus der Seite http://7110.nokia.de/feature/feature_set.html war am Anmeldetag ein
Handy mit WAP-Standard bekannt, das einen Internet-Browser aufweist und ein entsprechend
großes Display. Dieses Handy weist auch eine Infrarotschnittstelle nach dem IrDA-Standard
auf.
[0003] Aus der iee, 44. Jahrgang 1999, Nr. 11, Seite 40 ist ein Alarm-Management für eine
SPS bekannt, wobei die SPS über ein Modem oder einen ISDN-Adapter eine Verbindung
zum Telefonnetz herstellen kann und auf diese Weise eine Meldung im SMS-Standard an
ein Handy oder an einen Pager übermitteln kann. Dieses Handy oder dieser Pager können
sich als mobile Kommunikationsgeräte sogar in weltweiter Entfernung von der SPS befinden.
[0004] Bei Inbetriebnahme, Wartung und/oder Optimierung eines Umrichters in einer Anlage
werden Parameter des Umrichters gesetzt oder verändert. Solche Umrichter waren am
Anmeldetag aus der Seite http://www.sew-eurodrive.de/german/frame_d.htm, 'Technische
Dokumentation', 'MOVIDRIVE', bekannt. Eine Parametrierung erfolgt bei komplexen Anwendungen
unter Verwendung eines Service-PC's, der direkt mit dem Umrichter elektrisch verbunden
wird. Auf dem Service-PC wird dann ein Programm installiert und aktiviert, das Parameter
lesen und schreiben kann und/oder Daten vom Umrichter, wie beispielsweise Messdaten,
grafisch anzeigen kann. Allerdings ist es bei manchen Anlagen kostspielig und aufwendig,
den Service-PC, beispielsweise ein Laptop, und die Software zu beschaffen und an den
Umrichter anzuschließen.
[0005] Zur Veränderung einzelner Parameter bei einer Optimierung wird häufig auch ein Handbediengerät
eingesetzt, das auf den Umrichter mit einem elektrischen Steckverbinder aufsteckbar
ist. Allerdings weist es nur wenige Eingabemittel und eine sehr kleine Fläche des
Displays auf, weshalb die Parametrierung auf diese Art mühsam ist.
[0006] In industriellen Anlagen wird eine große Anzahl von Antrieben eingesetzt, die im
rotatorischen Fall zumindest Drehstrommotoren, Getriebe und Umrichter umfassen oder
im translatorischen Fall Linearmotor und Umrichter. Diese Antriebe sind in manchen
Anwendungen mit einer SPS verbunden. Jedoch werden auch immer häufiger dezentrale
Antriebe eingesetzt, die nicht alle eine Verbindung zu einer SPS oder anderen übergeordneten
Vorrichtung aufweisen. Bei Inbetriebnahme und insbesondere Wartung müssen die Parameter
des Umrichters angepasst werden. Wenn keine andere Möglichkeit besteht, wird der Umrichter
mit einem Modem verbunden und auf diese Weise eine Verbindung zum Datenaustausch mit
einer anderen Vorrichtung hergestellt. Das Verlegen eines Kabels oder Installieren
eines Modems ist aber aufwendig und kostspielig.
[0007] Aus der
EP 0 789 288 A1 ist ein Fernüberwachungssystem und eine Verwendung eines mobilen Funktelefons hierfür
bekannt.
[0008] Aus der
DE 198 13 639 A1 ist eine Leistungsmodul für einen Stromrichter bekannt.
[0009] Aus der
WO 97/29467 ist ein Kommunikationsprotokoll für ein Übertragungssystem für die Steuerung und
Bestimmung des Statur von elektrischen Schaltungen von Fernbedienungsvorrichtungen
bekannt
[0010] Das Dokument
WO 99/49680 zeigt ein System und ein Verfahren zur Fernüberwachung und Fernbedienung verschiedener
elektrischer Geräte, die in Wohnungen oder Betriebsanlagen eingesetzt werden können.
Betriebsdaten von besagten Geräten können an ein mobiles Kommunikationsgerät, das
Internet-Zugang aufweist, übertragen werden. Die elektrische Geräte können über das
Internet überwacht und kontrolliert werden.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Verfahren zur Fern-Inbetriebnahme,
Fernwartung, Fern-Parametrierung und/oder Fernbedienung eines Umrichters und einen
Umrichter zur Verwendung bei einem solchen Verfahren weiterzubilden unter Vermeidung
der vorgenannten Nachteile. Insbesondere soll eine Datenverbindung kostengünstig herstellbar
sein.
[0012] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei Verfahren zur Fern-Inbetriebnahme, Fernwartung,
Fern-Parametrierung und/oder Fernbedienung eines Umrichters nach den in Anspruch 1
angegebenen Merkmalen und bei einem System zur Verwendung bei solchen Verfahren nach
den in Anspruch 10 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0013] Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem Verfahren sind, dass das Verfahren folgende
Schritte umfasst:
- eine Zieltelefonnummer wird in den Umrichter, in ein mobiles Kommunikationsgerät oder
in einen Rechner zumindest einmal eingegeben,
- zum Beschreiben und/oder Lesen von Parametern des Umrichters bei Fern-Inbetriebnahme,
Fernwartung, Fern-Parametrierung und/oder Fernbedienung wird eine Infrarot-Verbindung
zum Datenaustausch vom Umrichter zu dem mobilen Kommunikationsgerät hergestellt,
- vom mobilen Kommunikationsgerät wird eine Telefon-Verbindung zu der Zieltelefonnummer
hergestellt,
- über eine unter der Zieltelefonnummer erreichbaren Vorrichtung, wie PC, Anlage oder
dergleichen, werden Daten mit dem Umrichter zum Beschreiben und/oder Lesen von Parametern
des Umrichters ausgetauscht.
[0014] Infrarotschnittstellen, insbesondere nach dem IrDA-Standard, sind bei vielen Geräten,
wie Laptop, Notebook, Organizer, Drucker oder dergleichen, vorhanden. Die Verbreitung
dieser Schnittstellen wächst ständig. Auch viele Handys besitzen mittlerweile eine
Infrarotschnittstelle nach diesem Standard. Damit kann dann zu einem IrDA-Gerät eine
Modemverbindung aufgebaut werden.
[0015] Ein Handy ist in vielen Betrieben sowieso vorhanden oder für einen Außendienstmitarbeiter,
wie Service-Techniker oder dergleichen, obligatorisch. Auch Handys mit Infrarot-Schnittstelle
finden immer mehr Verbreitung. Insbesondere sind sie für Außendienstmitarbeiter erforderlich
zur Datenübertragung von einem Laptop, Organizer oder dergleichen zu einem Rechner
einer weit entfernten Niederlassung. Dabei wird das Laptop mit einem Verbindungskabel
mit dem Umrichter elektrisch verbunden. Über die Infrarotschnittstelle des Handys
und des Laptops werden Daten ausgetauscht, die vom Handy über Mobilfunk gesendet und
empfangen werden.
[0016] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird nun eine einfache kostengünstige Methode
ausgebildet zum Herstellen einer Datenübertragungsmöglichkeit, die eine herkömmliche
Modem-Verbindung ersetzt. Von besonderem weiteren Vorteil ist, dass kein langes Telefonkabel
von einer Telefonsteckdose verlegt werden muss, sondern die Verbindung sofort Ober
ein Handy verfügbar ist, wobei das Handy oftmals sowieso vorhanden ist. Auch muss
kein teures Funkmodem nach Stand der Technik eingesetzt werden, das zusätzlich an
der Telefonsteckdose eine Sende-Empfangsvorrichtung erforderlich macht.
[0017] Bei der Erfindung wird die Zieltelefonnummer entweder am Handy oder am Umrichter
eingegeben.
Insbesondere wird die Zieltelefonnummer am Handbediengerät des Handys eingegeben.
Am Umrichter oder am Handbediengerät genügt sogar eine einmalige Eingabe, da der Umrichter
die Zieltelefonnummer speichern kann.
[0018] Ebenso kann der Umrichter über einen Bus, wie Feldbus, Systembus oder dergleichen,
mit mindestens einer weiteren Vorrichtung, wie Zentralrechner, Busteilnehmer oder
dergleichen, verbunden sein. Somit ist auch eine Eingabe der Zieltelefonnummer an
der weiteren Vorrichtung möglich. Die Zieltelefonnummer wird dann via Bus an den Umrichter
übertragen.
[0019] Bei weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen wird statt eines Handys ein anderes mobiles
Kommunikationsgerät verwendet, wie beispielsweise ein Organizer mit Mobilfunkanschluss.
[0020] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem System mit Umrichter gelöst nach den in
Anspruch 10 angegebenen Merkmalen. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung bei dem Umrichter
ist, dass der Umrichter eine IrDA-Infrarotschnittstelle aufweist zur Fern-Inbetriebnahme,
Fernwartung, Fern-Parametrierung und/oder Fernbedienung des Umrichters, wobei die
IrDA-Infrarotschnittstelle derart gestaltet ist, dass sie zum Datenaustausch mit einem
eine IrDA-Infrarotschnittstelle aufweisenden Handy geeignet ist.
[0021] Von Vorteil ist dabei, dass teure elektrische Steckverbinder ersetzbar sind durch
InfrarotSchnittstellen, die nicht nur kostengünstig sind sondern auch die Ausführung
des Umrichters in hoher Schutzart ermöglichen.
[0022] Insbesondere weist der Umrichter Eingabemittel auf. Die Zieltelefonnummer ist bei
einem solchen Umrichter über Eingabemittel eingebbar.
[0023] Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung weist der Umrichter ein separates Handbediengerät
auf, das auf den Umrichter aufsteckbar und abnehmbar ist. Die Zieltelefonnummer ist
bei einem solchen Umrichter über Eingabemittel eingebbar.
[0024] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Umrichter Anschlussvorrichtungen
für Feldbus, einen Systembus oder eine PC-Schnittstelle auf, über die die Zieltelefonnummer
von weiteren Vorrichtungen, wie SPS, Zentralrechner, Umrichter, Feldgeräte oder dergleichen,
über den Feldbus, den Systembus oder die PC-Schnittstelle an den Umrichter geleitet
wird.
[0025] Vorteiligerweise sind die verwendeten Infrarotschnittstellen IrDA-Infrarotschnittstellen.
Somit ist vorteilhafterweise ein weit verbreiteter Standard verwendbar.
[0026] Insbesondere wird mit dem Handy eine Verbindung zu einer Zieltelefonnummer hergestellt,
die eine Übertragung von Daten im Internet-Protokoll, wie TCP/IP oder dergleichen,
ermöglicht. Es sind also unter dieser Zieltelefonnummer Vorrichtungen ansprechbar,
die mit dem Internet verbindbar sind oder zumindest ein solches Protokoll und die
entsprechenden Vorrichtungen aufweisen.
[0027] Wichtig ist bei der Erfindung auch, dass zumindest zeitweise Daten vom Umrichter
mit einem mobilen Kommunikationsgerät über eine Infrarotschnittstelle getauscht werden,
und dass zumindest zeitweise Daten zwischen dem mobilen Kommunikationsgerät und einem
Internet-Server getauscht werden, und dass am Display des mobilen Kommunikationsgeräts
Internet-Seiten angezeigt werden, und dass vom mobilen Kommunikationsgerät an den
Internet-Browser übermittelte Daten im Server oder in einem mit dem Server verbundenen
Rechner verarbeitet werden, und dass nach Verarbeitung Daten von dem Server oder dem
mit dem Server verbundenen Rechner über das mobile Kommunikationsgerät an den Umrichter
übermittelt werden.
[0028] Von Vorteil ist dabei, dass kein kostspieliges Laptop verwendet werden muss, sondern
ein marktübliches mobiles Kommunikationsgerät verwendbar ist, da dieses schon Internet-Seiten
anzeigen kann und eine Infrarot-Schnittstelle aufweist. Es ist also keine Umkonstruktion
des mobilen Kommunikationsgeräts notwendig. Außerdem ist das mobile Kommunikationsgerät
als Mittel zur Anzeige und als Mittel zur Dateneingabe und zur Datendurchleitung verwendbar.
Das mobile Kommunikationsgerät muss auch keine besonderen Rechenprogramme ausführen.
Diese Aufgabe ist vom Internet-Server oder einem mit diesem verbundenen Rechner durchführbar.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Umrichter
- 2
- Handbediengerät
- 3
- Eingabemittel
- 4
- Display
- 5
- zweite IrDA-Schnittstelle
- 6
- Handy
- 7
- weitere IrDA-Schnittstelle
[0030] Die Erfindung wird nun anhand von einer Abbildung näher erläutert:
In der Figur 1 ist ein Umrichter 1 gezeigt, der ein Handbediengerät 2 mit Eingabemittel
3 und Display 4 aufweist. Der Umrichter 1 weist eine erste IrDA-Schnittstelle auf,
die unter dem Handbediengerät 2 liegt und nicht gezeigt ist. Eine zweite IrDA-Schnittstelle
5 ist an dem Handbediengerät 2 angebracht. Sie ist in hoher Schutzart ausgeführt.
Das Handbediengerät 2 ist aus dem Umrichter herausnehmbar. Das Handy 6 weist eine
weitere IrDA-Schnittstelle 7 auf.
[0031] Der Bediener gibt in das Handbediengerät 2 die Zieltelefonnummer mittels Betätigen
der Eingabemittel 3 ein. Beim Herstellen der Infrarot-Verbindung vom Umrichter 1 über
die zweite und weitere IrDA-Schnittstelle 5,7 wird auch die Zieltelefonnummer an das
Handy 6 übertragen, das dann die Zieltelefonnummer anwählt. Somit wird eine Verbindung
zur Datenübertragung hergestellt. Wenn das Handbediengerät 2 herausgenommen ist, ist
die Infrarot-Verbindung zur Datenübertragung über die erste IrDA-Schnittstelle zum
Handy 6 herstellbar.
[0032] In weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen werden die Umrichter jeweils
mit einem
Handbediengerät 2 gefertigt, das nur über einen elektrischen Steckverbinder mit dem
Umrichter verbindbar bzw. lösbar ist. Somit entfällt die oben genannte erste IrDA-Schnittstelle.
[0033] In weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen werden die Umrichter über einen
Feldbus, einen Systembus oder eine entsprechende Verbindungsart, wie PC-Schnittstelle
oder dergleichen, mit weiteren Vorrichtungen verbunden. Somit ist die Zieltelefonnummer
von diesen Vorrichtungen an den Umrichter 1 weiterleitbar.
[0034] In weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird eine Zieltelefonnummer angewählt,
die eine Einwahlmöglichkeit ins Internet oder ein Netz mit einer nach dem TCP/IP-Protokoll
ausführbaren Datenübertragung darstellt und entsprechenden Vorrichtungen zugeordnet
ist. Somit ist die Fern-Inbetriebnahme, Fernwartung, Fern-Parametrierung und/oder
Fernbedienung des Umrichters auch über Vorrichtungen durchführbar, die ans Internet
angeschlossen sind.
[0035] Bei einem anderen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel werden zur Durchführung eines
Verfahrens zur Fern-Inbetriebnahme, Fernwartung, Fern-Parametrierung und/oder Fernbedienung
eines Umrichters zumindest zeitweise Daten vom Umrichter zu einem Handy über eine
Infrarotschnittstelle getauscht. Der zur Durchführung geeignete Umrichter weist dafür
ebenso wie das Handy eine Infrarotschnittstelle auf, die beide nach dem IrDA-Standard
ausgelegt sind. Somit sind Daten zwischen Handy und Umrichter tauschbar. Zwischen
Handy und einem Internet-Server sind Daten ebenfalls tauschbar unter Verwendung einer
vom Handy aufgebauten Mobilfunkleitung.
Das Handy weist ein Display zur Anzeige auf. Der Internet-Server überträgt Daten,
die am Handy angezeigt werden.
[0036] Am Display sind aber auch Internet-Seiten anzeigbar. Wegen der geringen Anzahl von
Bildpunkten des Displays des Handys werden die Internet-Seiten nach dem WAP-Standard
(wireless application protocol) ausgelegt und vom Handy mittels eines entsprechenden
Verfahrens oder Programms, wie WAP-Browser, angezeigt. Der Bediener gibt Daten am
Handy mittels der dort vorhandenen Eingabemittel oder Tasten ein. Er kann aber auch
am Menu weitere Funktionen und Hyperlinks auswählen.
[0037] Dabei sind die angezeigten Seiten derart gestaltet und verknüpft oder weisen derartige
Verweise zu weiteren Internet-Seiten auf, dass zumindest eine Eingabe von Umrichter-Parametern
am Handy durchführbar ist.
[0038] Am Handy ist also ein Ablauf zur Parametrierung des Umrichters durchführbar, der
dem Ablauf an einem Service-PC gleicht. Von Vorteil ist dabei, dass der am Bedien-PC
geschulte Bediener sich schnell zurechtfindet und sogar mit seinem Handy den Umrichter
parametrieren kann. Weiterer Vorteil des Verfahrens ist, dass das Handy keine spezielle
Software o.ä. erhalten muss, sondern den marktüblichen WAP-Standard nutzt. Somit wird
der Internet-Server oder ein mit ihm verbundener Rechner zur Abarbeitung des menugesteuerten
Programms für die Parametrierung des Umrichters genutzt.
[0039] Das Handy erfüllt demgemäß die Funktionen eines Mittels zur Dateneingabe, eines Mittels zur Datenanzeige und eines Mittels zur Datenübertragung. Dabei werden einerseits
Daten vom Internet-Server an das Handy gesendet und umgekehrt Daten vom Handy an den
Internet-Server. Andererseits werden Daten vom Internet-Server über das Handy mit
IrDA-Schnittstelle an den Umrichter und von diesem zurück gesendet. Das Handy ist
hier ein Mittel
zur Durchleitung von für den Umrichter bestimmten Daten.
[0040] Beispielsweise wird der Wert eines Parameters vom Umrichter über das Handy an den
mit dem Internet-Server verbundenen Rechner übertragen. Der Rechner bereitet dann
eine entsprechende Internet-Seite auf, die an das Handy übertragen wird. Der Bediener
wählt nun mit den Eingabemitteln am Auswahlmenu den zu verändernden Parameter aus
und gibt einen neuen Wert hierzu ein. Dieser Wert wird nun an den Rechner übertragen
und von diesem an den Umrichter über das Handy geschickt.
[0041] Nach diesem Verfahren werden auch weitere Vorgänge durchgeführt, beispielsweise die
Kontrolle der Übertragung durch erneute Abfrage des Parameters. Dabei wird dann der
Wert vom Umrichter an den Rechner via Handy geschickt und von diesem an das Handy.
Dort wird der Wert angezeigt.
[0042] Ebenfalls sind auch Werte am Handy grafisch anzeigbar, wie beispielsweise Messwerte
des Umrichters. Beispielsweise wählt der Bediener die zugehörige Funktion hierzu aus.
Daraufhin werden die Daten, beispielhaft 100, alle 10ms aufgenommene Drehzahl-Messwerte
und 100, alle 10ms aufgenommene Strom-Messwerte, vom Umrichter via Handy an den Rechner
oder Internet-Server übertragen. Dieser verrechnet die Daten zu einem graphischen
Schaubild, wobei eine Darstellung über der Zeit gewählt werden kann. Diese so aufbereiteten
grafischen Daten werden danach an das Handy als WAP-Seite übertragen.
[0043] Je nach Programmierung des Rechners sind auch andere Arten der graphischen Darstellung
verfügbar.
[0044] Bei einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel werden Daten zwischen dem
Rechner oder Internet-Server und dem Umrichter als SMS oder email übermittelt via
Handy. Dazu ist der Umrichter mit der entsprechenden Software ausgestattet und kann
entsprechende Protokolle verarbeiten.
[0045] Bei einem anderen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird statt des Handys ein
anderes mobiles Gerät mit angeschlossenem Handy oder ein anderes mobiles Kommunikationsgerät,
wie Organizer mit Mobilfunkanschluss oder dergleichen, verwendet.
1. Verfahren zur Fern-Inbetriebnahme, Fernwartung, Fern-Parametrierung und Fernbedienung
eines Umrichters (1), der eine Infrarotschnittstelle, wie IrDA-Infrarotschnittstelle
oder dergleichen, umfasst,
wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
- Es wird zwischen dem Umrichter (1) und einem mobilen Kommunikationsgerät, welches
eine Infrarotschnittstelle umfasst, eine Infrarot-Verbindung zum Datenaustausch vorgesehen,
- eine Zieltelefonnummer wird in den Umrichter (1) oder in das mobile Kommunikationsgerät
zumindest einmal eingegeben,
- vom mobilen Kommunikationsgerät wird eine Telefon-Verbindung zu der Zieltelefonnummer
hergestellt.
- über eine unter der Zieltelefonnummer erreichbare Vorrichtung, wie PC, Anlage oder
dergleichen, werden Daten mit dem Umrichter (1) zum Beschreiben und/oder Lesen von
Parametern des Umrichters (1) ausgetauscht, wobei das mobile Kommunikationsgerät verwendet
wird zur Datendurchleitung
- die Vorrichtung bereitet eine Internet-Seite auf, die an das mobile Kommunikationsgerät
übertragen und von diesem angezeigt wird,
- mittels Eingabemitteln am mobilen Kommunikationsgerät wird ein Umrichter-Parameter
ausgewählt und ein Wert für den Parameter am mobilen Kommunikationsgerät eingegeben,
- dieser Wert wird an die Vorrichtung übertragen und von der Vorrichtung über das
mobile Kommunikationsgerät an den Umrichter übertragen.
2. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Umrichter (1) ein Handbediengerät (2) umfasst und die Zieltelefonnummer durch
Betätigen von Eingabemitteln (3), wie Drucktasten oder dergleichen, am Handbediengerät
(2) des Umrichters (1) eingegeben wird.
3. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Umrichter (1) elektrisch mit weiteren Vorrichtungen, wie SPS, Zentralrechner,
Umrichter, Feldgeräte oder dergleichen, über einen Feldbus, einen Systembus oder eine
PC-Schnittstelle verbunden wird und die Zieltelefonnummer von den weiteren Vorrichtungen
über den Feldbus, den Systembus oder die PC-Schnittstelle an den Umrichter (1) weitergeleitet
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Eingabe am mobilen Kommunikationsgerät menugesteuert ist.
5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Daten zwischen dem mobilen Kommunikationsgerät und der Vorrichtung als SMS oder
email übermittelt werden.
6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Server oder ein mit dem Server verbundener Rechner als Vorrichtung am mobilen
Kommunikationsgerät eingegebene Daten und/oder ablaufsteuernde Befehle verarbeitet,
die Anzeige des mobilen Kommunikationsgeräts beeinflusst und Daten mit dem Umrichter
tauscht, wobei Parameter des Umrichters beschrieben und gelesen werden.
7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Internet-Seiten nach dem WAP-Standard ausgestaltet sind.
8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das mobile Kommunikationsgerät ein Handy (6) ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das mobile Kommunikationsgerät ein Organizer mit Mobilfunkanschluss ist.
10. System, umfassend einen Umrichter, ein mobiles Kommunikationsgerät und eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
wobei der Umrichter (1) eine Infrarotschnittstelle, wie IrDA-Infrarotschnittstelle
oder dergleichen, aufweist zur Fern-Inbetriebnahme, Fernwartung, Fern-Parametrierung
und Fernbedienung des Umrichters,
wobei die Infrarotschnittstelle, wie IrDA-Infrarotschnittstelle oder dergleichen,
derart gestaltet ist, dass sie zum Datenaustausch mit einem eine Infrarotschnittstelle,
wie IrDA-Infrarotschnittstelle oder dergleichen, aufweisenden mobilen Kommunikationsgerät
geeignet ist,
und wobei das mobile Kommunikationsgerät derart gestaltet ist, dass es ein Mittel
zur Dateneingabe, ein Mittel zur Datenanzeige und ein Mittel zur Datenübertragung
erfüllt,
und wobei das mobile Kommunikationsgerät derart gestaltet ist, dass es Mittel zur
Durchleitung von für den Umrichter bestimmten Daten oder von vom Umrichter stammenden
Daten umfasst,
wobei ein Mittel zur Eingabe einer Zieltelefonnummer in den Umrichter (1) oder in
das mobile Kommunikationsgerät vorgesehen ist,
wobei Mittel zur Herstellung einer Telefon-Verbindung vom mobilen Kommunikationsgerät
zu der Zieltelefonnummer vorgesehen sind, wobei über eine unter der Zieltelefonnummer
erreichbare Vorrichtung, wie PC, Anlage oder dergleichen, Daten mit dem Umrichter
(1) zum Beschreiben und/oder Lesen von Parametern des Umrichters (1) austauschbar
sind,
wobei das mobile Kommunikationsgerät zur Datendurchleitung verwendbar ist,
wobei die Vorrichtung Mittel zur Aufbereitung einer Internet-Seite umfasst, die an
das mobile Kommunikationsgerät übertragbar ist und von diesem anzeigbar ist,
wobei mittels Eingabemitteln am mobilen Kommunikationsgerät ein Umrichter-Parameter
auswählbar ist und ein Wert für den Parameter am mobilen Kommunikationsgerät eingebbar
ist,
wobei dieser Wert an die Vorrichtung übertragbar ist und von der Vorrichtung über
das mobile Kommunikationsgerät an den Umrichter übertragbar ist.
11. System nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Umrichter (1) eine erste IrDA-Infrarotschnittstelle und sein Handbediengerät (2)
zumindest eine zweite IrDA-Infrarotschnittstelle (5) derart aufweisen, dass über Infrarot
zwischen Handbediengerät (2) und Umrichter (1) ein Datenaustausch herstellbar ist.
12. System nach Anspruch 10 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Handbediengerät (2) vom Umrichter (1) mechanisch und/oder elektrisch lösbar verbindbar
ist und die erste IrDA-Infrarotschnittstelle derart gestaltet ist, dass Ober Infrarot
zwischen dem eine weitere IrDA-Infrarotschnittstelle aufweisenden mobilen Kommunikationsgerät
und dem Umrichter (1) ein Datenaustausch herstellbar ist.
13. System nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Umrichter (1) ein Handbediengerät (2) umfasst, das die zweite IrDA-Infrarotschnittstelle
(5) aufweist.
14. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Handbediengerät (2) zum Umrichter1 einen elektrischen Steckverbinder aufweist,
über den es vom Umrichter (1) trennbar ist.
15. System nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das mobile Kommunikationsgerät ein Handy (6) ist.
16. System nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
das mobile Kommunikationsgerät ein Organizer mit Mobilfunkanschluss ist.
1. Method for remote startup, remote maintenance, remote parameterising and remote control
of a converter (1) comprising an infrared interface, such as an IrDA infrared interface
or the like,
the method comprising the following steps:
- An infrared connection for data exchange is provided between the converter (1) and
a mobile communications device comprising an infrared interface,
- a target telephone number is input at least once into the converter (1) or the mobile
communications device,
- a telephone connection is established from the mobile communications device to the
target telephone number,
- data are exchanged with the converter (1), to write and/or read parameters of the
converter (1), via an apparatus, such as a PC, installation or the like, which can
be reached at the target telephone number, the mobile communications device being
used for data transfer,
- the apparatus prepares an Internet page which is transmitted to the mobile communications
device and displayed by the latter,
- a converter parameter is selected and a value for the parameter is input on the
mobile communications device by means of input means on the mobile communications
device,
- this value is transmitted to the apparatus and transmitted from the apparatus via
the mobile communications device to the converter.
2. Method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the converter (1) comprises a manual control device (2) and the target telephone number
is input by actuating input means (3), such as push-buttons or the like, on the manual
control device (2) of the converter (1).
3. Method according to one of the preceding claims, characterised in that
the converter (1) is electrically connected to further apparatuses, such as SPCs,
central computers, converters, field devices or the like, via a field bus, a system
bus or a PC interface, and the target telephone number is forwarded from the further
apparatuses via the field bus, the system bus or the PC interface to the converter
(1).
4. Method according to Claim 1,
characterised in that
the input on the mobile communications device is menu-controlled.
5. Method according to one of the preceding claims,
characterised in that
the data are transmitted between the mobile communications device and the apparatus
as SMS or email.
6. Method according to one of the preceding claims, characterised in that
a server or a computer connected to the server, as the apparatus, processes data input
on the mobile communications device and/or sequence-controlling commands, influences
the display of the mobile communications device and exchanges data with the converter,
parameters of the converter being written and read.
7. Method according to one of the preceding claims, characterised in that
the Internet pages are designed according to the WAP standard.
8. Method according to one of the preceding claims, characterised in that
the mobile communications device is a mobile telephone (6).
9. Method according to one of Claims 1 to 8, characterised in that
the mobile communications device is an organiser with mobile radio connection.
10. System, comprising a converter, a mobile communications device and an apparatus for
carrying out the method according to one of the preceding claims,
the converter (1) having an infrared interface, such as an IrDA infrared interface
or the like, for remote startup, remote maintenance, remote parameterising and remote
control of the converter,
the infrared interface, such as an IrDA infrared interface of the like, being designed
in such a manner that it is suitable for data exchange with a mobile communications
device having an infrared interface, such as an IrDA infrared interface or the like,
and the mobile communications device being designed in such a manner that it fulfils
a means for data input, a means for data display and a means for data transmission,
and the mobile communications device being designed in such a manner that it comprises
means for transferring data intended for the converter or data coming from the converter,
a means for the input of a target telephone number into the converter (1) or into
the mobile communications device being provided,
means for establishing a telephone connection from the mobile communications device
to the target telephone number being provided, data being exchangeable with the converter
(1), to write and/or read parameters of the converter (1), via an apparatus, such
as a PC, installation or the like, which can be reached at the target telephone number,
the mobile communications device being usable for data transfer,
the apparatus comprising means for preparing an Internet page which can be transmitted
to the mobile communications device and displayed by the latter,
a converter parameter being selectable and a value for the parameter being able to
be input on the mobile communications device by means of input means on the mobile
communications device,
this value being transmittable to the apparatus and transmittable from the apparatus
via the mobile communications device to the converter.
11. System according to Claim 10,
characterised in that
the converter (1) has a first IrDA infrared interface and its manual control device
(2) has at least one second IrDA infrared interface (5) in such a manner that a data
exchange can be established via infrared between manual control device (2) and converter
(1).
12. System according to Claim 10 to 11, characterised in that
the manual control device (2) of the converter (1) can be mechanically and/or electrically
releasably connected and the first IrDA infrared interface is designed in such a manner
that a data exchange can be established via infrared between the mobile communications
device, having a further IrDA infrared interface, and the converter (1).
13. System according to Claim 10,
characterised in that
the converter (1) comprises a manual control device (2) which has the second IrDA
infrared interface (5).
14. System according to one of the preceding claims,
characterised in that
the manual control device (2) of the converter (1) has an electrical plug connector,
via which it can be separated from the converter (1).
15. System according to one of the preceding claims,
characterised in that
the mobile communications device is a mobile telephone (6).
16. System according to one of Claims 10 to 14, characterised in that
the mobile communications device is an organiser with mobile radio connection.
1. Procédé de mise en service à distance, de maintenance à distance, de paramétrage à
distance et/ou de commande à distance d'un convertisseur (1) qui comprend une interface
infrarouge, comme une interface infrarouge IrDA ou analogue,
lequel procédé comprend les étapes suivantes :
- une liaison infrarouge est prévue pour l'échange de données entre le convertisseur
(1) et un appareil de communication mobile qui comprend une interface infrarouge,
- un numéro de téléphone destinataire est entré au moins une fois dans le convertisseur
(1) ou dans l'appareil de communication mobile,
- une liaison téléphonique avec le numéro de téléphone destinataire est établie par
l'appareil de communication mobile,
- des données sont échangées avec le convertisseur (1) pour l'écriture et/ou la lecture
de paramètres du convertisseur (1) via un dispositif, tel que PC, installation ou
analogue, accessible par le numéro de téléphone destinataire, l'appareil de communication
mobile étant utilisé pour le transfert des données,
- le dispositif met en forme une page Internet qui est transmise à l'appareil de communication
mobile et affichée par celui-ci,
- un paramètre de convertisseur est sélectionné à l'aide de moyens d'entrée sur l'appareil
de communication mobile et une valeur pour le paramètre entrée sur l'appareil de communication
mobile,
- cette valeur est transmise au dispositif et transmise par le dispositif au convertisseur
via l'appareil de communication mobile.
2. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le convertisseur (1) comprend un appareil de commande manuelle (2) et le numéro de
téléphone destinataire est entré en actionnant des moyens d'entrée (3) tels que des
touches ou analogues sur l'appareil de commande manuelle (2) du convertisseur (1).
3. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le convertisseur (1) est relié électriquement à d'autres dispositifs tels que API,
ordinateur central, convertisseurs, appareils de terrain ou analogues via un bus de
terrain, un bus système ou une interface PC et le numéro de téléphone destinataire
est retransmis au convertisseur (1) par les autres dispositifs via le bus de terrain,
le bus système ou l'interface PC.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'entrée sur l'appareil de communication mobile est pilotée par menus.
5. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les données entre l'appareil de communication mobile et le dispositif sont transmises
sous la forme de SMS ou d'e-mails.
6. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un serveur ou un ordinateur relié au serveur traite en tant que dispositif les données
et/ou instructions de commande de processus entrés sur l'appareil de communication
mobile, influence l'affichage de l'appareil de communication mobile et échange des
données avec le convertisseur, des paramètres du convertisseur étant décrits et lus.
7. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les pages Internet sont réalisées selon le standard WAP.
8. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil de communication mobile est un téléphone portable (6).
9. Procédé selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
l'appareil de communication mobile est un organiseur avec abonnement au réseau de
téléphonie mobile.
10. Système, comprenant un convertisseur, un appareil de communication mobile et un dispositif
pour réaliser le procédé selon une des revendications précédentes,
dans lequel le convertisseur (1) présente une interface infrarouge, comme une interface
infrarouge IrDA ou analogue, pour la mise en service à distance, la maintenance à
distance, le paramétrage à distance et la commande à distance du convertisseur,
dans lequel l'interface infrarouge, comme une interface infrarouge IrDA ou analogue,
est réalisée de manière à permettre un échange de données avec un appareil de communication
mobile présentant une interface infrarouge, comme une interface infrarouge IrDA ou
analogue,
et dans lequel l'appareil de communication mobile est réalisé de manière à remplir
une fonction de moyen d'entrée de données, de moyen d'affichage de données et de moyen
de transmission de données,
et dans lequel l'appareil de communication mobile est réalisé de manière qu'il comprend
des moyens pour transmettre des données destinées au convertisseur ou des données
provenant du convertisseur,
un moyen pour entrer un numéro de téléphone destinataire dans le convertisseur (1)
ou dans l'appareil de communication mobile étant prévu,
des moyens pour établir une liaison téléphonique depuis l'appareil de communication
mobile vers le numéro de téléphone destinataire étant prévus, des données pouvant
être échangées avec le convertisseur (1) pour la description et/ou la lecture de paramètres
du convertisseur (1) via un dispositif, tel que PC, installation ou analogue, accessible
par le numéro de téléphone destinataire,
l'appareil de communication mobile étant utilisable pour le transfert des données,
le dispositif comprenant des moyens pour mettre en forme une page Internet qui peut
être transmise à l'appareil de communication mobile et affichée par celui-ci,
un paramètre de convertisseur pouvant être sélectionné à l'aide de moyens d'entrée
sur l'appareil de communication mobile et une valeur pour le paramètre pouvant être
entrée sur l'appareil de communication mobile,
cette valeur pouvant être transmise au dispositif et pouvant être transmise par le
dispositif au convertisseur via l'appareil de communication mobile.
11. Système selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
le convertisseur (1) présente une première interface infrarouge IrDA et son appareil
de commande manuelle (2) au moins une deuxième interface infrarouge IrDA (5) de manière
qu'un échange de données par infrarouge soit possible entre l'appareil de commande
manuelle (2) et le convertisseur (1).
12. Système selon les revendications 10 à 11,
caractérisé en ce que
l'appareil de commande manuelle (2) peut être reliée au convertisseur (1) de manière
amovible mécaniquement et/ou électriquement et la première interface infrarouge IrDA
est conçue ou réalisée de manière qu'un échange de données par infrarouge soit possible
entre l'appareil de communication mobile présentant une autre interface infrarouge
IrDA et le convertisseur (1).
13. Système selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
le convertisseur (1) comprend un appareil de commande manuelle (2) qui présente la
deuxième interface infrarouge IrDA (5).
14. Système selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil de commande manuelle (2) présente vers le convertisseur (1) un connecteur
électrique au moyen duquel il peut être séparé du convertisseur (1).
15. Système selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil de communication mobile est un téléphone portable (6).
16. Système selon une des revendications 10 à 14,
caractérisé en ce que
l'appareil de communication mobile est un organiseur avec abonnement au réseau de
téléphonie mobile.

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