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(11) |
EP 1 122 995 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe
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| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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06.10.2004 Patentblatt 2004/41 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.02.2004 Patentblatt 2004/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.10.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A01D 23/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE1999/003367 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/022915 (27.04.2000 Gazette 2000/17) |
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| (54) |
AUTOMATISCHE HÖHENSTEUERUNG FÜR SCHLEGLER MIT NACHKÖPFER VON WURZELFRUCHTERNTEMASCHINEN
AUTOMATIC HEIGHT ADJUSTMENT SYSTEM FOR FLAILS WITH TOPPERS FOR ROOT CROP HARVESTERS
SYSTEME DE REGULATION AUTOMATIQUE DE LA HAUTEUR DE FLEAUX A DECOLLETEUSE POSTERIEURE
POUR DES MACHINES DE RECOLTE DE PLANTE RACINE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE DK FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
21.10.1998 DE 19848484
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.08.2001 Patentblatt 2001/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Holmer, Alfons |
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84069 Eggmühl (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Holmer, Alfons
84069 Eggmühl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wasmeier, Alfons, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte Wasmeier & Graf
Postfach 10 08 26 93008 Regensburg 93008 Regensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 189 015 DE-A- 3 502 587
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DE-A- 3 101 770 DE-A- 3 519 889
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine automatische Höhensteuerung nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1, und insbesondere auf eine automatische Höhensteuerung für Rübenerntemaschinen.
[0002] Bei Maschinen für das Ernten von Wurzelfrüchten wird der Schlegler, mit dem die Arbeitshöhe,
bis zu der die Blätter der Wurzelfrüchte entfernt werden, geregelt wird, dadurch eingestellt,
daß ein vorlaufendes Tastrad und damit das mit dem Tastrad verbundene Schleglergehäuse
in der Höhe verstellt wird, damit eine etwa mittlere Höhenposition der Schleglerwelle
erreicht wird. Da das Verstellen des Stütz- oder Tastrades relativ umständlich ist,
muß eine mechanische Einstellung der Schleglerhöhe zumindest für einen Teilabschnitt
des Bestandes als ausreichend angesehen werden. Die Höhenverstellung des Stützrades
erfolgt nach Erfahrungswerten bzw. Schätzwerten der Bedienungsperson. Insbesondere
kann hierbei auf kurzfristige Änderungen im Rübenbestand nicht eingegangen werden.
[0003] An den Schlegler schließt ein Nachköpfer an, der mit seinen Tastelementen und seinen
Schneidmessern eine Kopfscheibe von der Wurzelfrucht abtrennt. Um den Verlust an Wurzelfruchtmasse
so gering wie möglich zu halten, muß der Nachköpfer in seiner Arbeitshöhe auf die
Höhe der Wurzelfruchtköpfe eingestellt werden, und der Kamm des Nachköpfers muß die
Kopfseite der Wurzelfrüchte abtasten. Die Höhenverstellung des Schleglergehäuses bzw.
des Schleglerwerkzeuges, und die Höhenverstellung des Nachköpfers erfolgt dabei durch
getrennte Einstellvorgänge und Verstellvorrichtungen.
[0004] Aus der DE 31 01 770 A1 ist eine Vorrichtung zum Entblättern und Fräsen von Rüben
vor dem Roden bekannt, die aus einem ersten, mit Schlegeln bestückten Rotor zum Abarbeiten
der Blätter und einem zweiten, mit Fräsmessern bestückten Rotor zum Bearbeiten des
Wurzelhalses der Wurzelfrüchte besteht. Der erste Rotor besteht aus einer einzigen,
in Fahrtrichtung ansteigenden Welle, die im Bereich ihres oberen Endes um eine horizontale
Achse verschwenkbar und in Bezug auf den gewünschten Minimalabstand des unteren Endes
vom Boden über eine ihre Verschwenkung nur nach unten begrenzende Feststell-Einrichtung
einstellbar ist. Der zweite, ebenfalls um eine horizontale Achse verschwenkbare Rotor
ist in Bezug auf seinen jeweiligen Höhenabstand von den zu bearbeitenden Wurzelhälsen
durch einen diese Wurzelhälse abtastenden Taster zwangsgesteuert. Bei einer derartigen
Vorrichtung ist der zweite Rotor als Trommel ausgebildet, deren Trommelachse in Fahrtrichtung
liegt, wobei die Fräsmesser aus dem Trommelmantel angeordnet sind.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Höhensteuerung der Schleglerwelle bzw. des Schleglergehäuses
selbsttätig vorzunehmen, so daß die Höhenposition der Schleglerwelle sich fortlaufend
und ohne mechanische oder manuelle Einstellung dem Rübenbestand automatisch anpaßt,
und damit ein entsprechendes höhenverstellbares Stützrad für das Schleglergehäuse
entfallen kann.
[0005] Gemäß der Erfindung wird dies mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1
erreicht. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Mit der Erfindung wird erreicht, daß ein Stützrad zur Höhenverstellung des Schleglergehäuses
und damit zur Einstellung der Arbeitshöhe des Schleglerwerkzeuges vollständig entfallen
kann und eine vollautomatische Höhenverstellung des Schleglers in Verbindung und analog
mit der Höheneinstellung des Nachköpfers erreicht wird, in- dem die Höheneinstellung
der Tastvorrichtung des Nachköpfers zur analogen Höheneinstellung des Schleglergehäuses
benutzt wird. Die Tastvorrichtung am Nachköpfer ist eine bei derartigen Maschinen,
insbesondere Rübenerntemaschinen, ohnehin vorhandene und notwendige Einrichtung, mit
der die Schnitthöhe bzw. Köpfdicke der Wurzelfrüchte eingestellt wird. Hierbei tastet
die Tastvorrichtung die Kopffläche der bereits geschlegelten Frucht ab und paßt seine
Höhenposition an den Bestand an, so daß die Köpfposition in der Höhe abhängig von
dem Überstand des Wurzelfruchtbestandes über den Erdboden laufend verändert wird.
Die Höhenverstellung der Tasteinrichtung am Nachköpfer bestimmt somit die Höhe der
Köpfscheibe, die von der Wurzelfrucht abgetrennt wird. Um eine entsprechende Höhenverstellung
am Schlegler einzustellen, wird die Höhenänderung am Nachköpfer proportional auf das
Schleglergehäuse übertragen, wobei zu berücksichtigen ist, daß das Schleglerwerkzeug
die Blätter der Wurzelfrüchte zu entfernen hat und die Arbeitsebene wenige Zentimeter
über der Kopffläche der Wurzelfrucht eingestellt werden muß, während die Arbeitsebene
am Nachköpfer um wenige Zentimeter (entsprechend der Köpfscheibe) tiefer liegt. Die
getastete Oberfläche an der Rübe wird somit in doppelter Weise, nämlich einmal für
die Einstellung des Köpfmessers und zum anderen für die Einstellung des Schleglerhöhe
verwendet.
[0007] Die Wegstrecke, um die sich das Tastelement des Nachköpfers bei sich ändernder Höhe
des Bestandes bewegt, wird durch eine elektronische Schaltvorrichtung, z.B. eine Potentiometersteuerung,
aufgenommen, die die Wegstrecke in ein elektrisches Signal umwandelt und über dieses
elektrische Signal eine Antriebsvorrichtung, z.B. einen Arbeitszylinder, beaufschlagt,
der das Schleglergehäuse proportional der Wegstrecke, die das Tastelement in der Höhe
zurückgelegt hat, hebt oder senkt, so daß damit die Zustellung des Schleglerwerkzeuges
zu den Wurzelfrüchten analog eingestellt wird. Auf diese Weise wird die Höhenbewegung
des Schleglergehäuses mit dem Schleglerwerkzeug sowohl in Bezug auf die Richtung als
auf die Strecke (bei gegebener Übersetzung) aufeinander abgestimmt und proportional
vorgenommen.
[0008] Die Umwandlung der Höhenverstellung des Tastelementes am Nachköpfer in elektrische
Signale zum entsprechenden Höhenbewegen des Schleglergehäuses kann anstatt über eine
Potentiometersteuerung auch über andere herkömmliche Steuervorrichtungen z. B. mechanischer,
elektrischer ,elektronischer und sensorischer Art durchgeführt werden. Zweckmäßigerweise
hat die mechanische Verbindung zwischen dem Nachköpfer und dem Schleglergehäuse die
Form eines Parallelogramms, dessen eine Seite mit dem Tastelement des Köpfers und
dessen andere Seite mit dem Schleglergehäuse fest verbunden ist, wobei die Änderung
des Parallelogramms zum Anheben des Schleglergehäuses durch einen das Parallelogramm
verändernden Arbeitszylinder erfolgt.
[0009] Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles
erläutert. Es zeigt
- Fig.1
- eine stark schematisierte Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung, und
- Fig.2
- eine weitere Ausführungsform der Erfindung, und
- Fig.3
- eine schematische Darstellung einer Variante der Erfindung.
[0010] Das Schleglergehäuse 1 nimmt eine Schleglerwelle 2 mit Schleglerwerkzeug 3 auf, das
die Rüben 4 von den Blättern 5 im Abstand von wenigen Zentimetern über der Kopffläche
6 der Rübe 4 abschlägt. Die Wirkfläche des Schleglerwerkzeuges 3, d. h. die Schleglerhöhe,
ist mit 7 bezeichnet. Bei herkömmlichen Rübenerntemaschinen wird das Schleglergehäuse
1 über ein Stützrad 8 mit höhenverstellbarem Träger 9 und Tragarm 10 aufgenommen.
Wird der Träger 9 in der Höhe verstellt, wird dadurch das Schleglergehäuse 1 und mit
ihm die Schleglerwelle 2 in der Höhe verstellt. Stützrad 8, Träger 9 und Tragarm 10
entfallen im Falle vorliegender Erfindung.
[0011] Der Nachköpfer 11 weist ein Tastelement 12 mit zugeordnetem Köpfmesser 13 auf. Das
Tastelement 12 mit Messer 13 ist höhenbeweglich, wie mit Pfeil 14 angedeutet, ausgebildet.
Das Tastelement 12 gleitet über den Rübenbestand bzw. über die geschlegelten Rüben
4, so daß die Höhenbewegung des Tastelementes von der Höhe der Rübe über dem Erdboden
abhängt und entsprechend der Bestandshöhe wechselt. Die Höhenbewegung bzw. die Wegstrecke,
um die das Tastelement 12 sich bewegt, wird auf eine elektrische bzw. elektronische
Schaltvorrichtung 15 übertragen, die die zurückgelegte Wegstrecke in elektrische Signale
umwandelt. Hierzu kann beispielsweise eine Potentiometersteuerung verwendet werden.
Die aus der Schaltvorrichtung 15 abgegebenen elektrischen Signale dienen zur Beaufschlagung
eines Antriebs- bzw. Verstellzylinders 16, der bei der Darstellung nach Fig. 1 einen
Träger 18 betätigt, welcher mit einem Ende am Schleglergehäuse 1 und mit dem anderen
Ende am Maschinenrahmen 17 befestigt ist. Bei einer Beaufschlagung des Antriebszylinders
16 wird das Schleglergehäuse 1 angehoben oder abgesenkt wird, je nachdem, ob der Antriebszylinder
16 ausgefahren oder eingezogen wird.
[0012] Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Nachköpfer 11, der das Tasterelement
12 und das Köpfmesser 13 aufweist, über eine Parallelogrammführung 19 und einen Täger
20 mit dem Schleglerghäuse 1 verbunden. Der Träger 20 steht dabei in Verbindung mit
einer Hubstange 21 eines Hubzylinders 22, der den gesamten Nachköpfer 11 in der Höhe
verstellt, so daß damit eine Grundeinstellung der Arbeitshöhe des Nachköpfers erzielt
wird. Der Nachköpfer 11 weist einen Winkelaufnehmer 23, z. B. in Form eines Potentionmeters
auf, der über ein Gestänge 24 mit dem Parallelogramm 19 verbunden ist. Die Signale
der Bewegungsänderung des Winkelaufnehmers 23 und damit der Höhenbewegung des Nachköpfers
11 werden über eine Leitung der elektronischen Vorrichtung 25 aufgegeben, die in der
Fahrerkabine 26 des Rodefahrzeuges 27 angeordnet ist.
[0013] Der gesamte Schlegler 1, 2, 3 mit Nachköpfer 11 ist über eine Parallelogrammanordnung
28 mit dem Roder 29 des Fahrzeuges verbunden; die Parallelogrammanordnung 28 und damit
der Schlegler 1, 2, 3 wird über einen Hubzylinder 30 mit Hubstange 31 verstellt. Ein
weiterer Winkelaufnehmer 32, der ebenfalls als Potentiometer ausgebildet sein kann,
ist am Roderfahrzeug befestigt und überträgt die festgestellte Winkelverdrehung an
das Elektonikgerät 25, die in einem einen Teil des Elektronikgerätes bildenden Prozessor
die durch die beiden Winkelaufnehmer ermittelten Meßdaten verarbeitet und den Verstellzylinder
30 des Parallelogramms 28 entsprechend beaufschlagt und dadurch den Schlegler 1, 2,
3 mit Gehäuse und Nachköpfer 11 entsprechend in der Höhe verstellt.
[0014] Bei der schematischen Darstellung nach Fig. 3 sind sechs Rübenreihen R1 bis R6 angedeutet,
die mit einer sechsreihigen Rübenerntmaschine gleichzeitig gerodet werden. Davon werden
beispielsweise jeweils zwei Abschnitte S1, S2 zu je zwei Reihen voneinander unabhängig
geregelt, so daß die erfindungsgemäße Schleglerregelung auf Bodenunebenheiten oder
dergleichen reagieren kann. Der mittlere Abschnitt S3 bleibt dabei ungeregelt.
[0015] Bei einer anderen (nicht dargestellten) Ausführungsform der Erfindung ist eine entsprechende,
dem Schlegler vorlaufende Tastvorrichtung, z.B. in Form von am Maschinenrahmen angeordneten
Tasträdern vorgesehen, die die Kopffläche 6 des Rübenbestandes 4 abtasten, und die
mit dem Maschinenrahmen verbunden sind, so daß die Stützradanordnung auch bei dieser
Ausführungsform nicht erforderlich ist. Desweiteren kann eine Ausführungsform vorgesehen
sein, bei der das Tastelement im Hinblick auf das Schleglergehäuse nachlaufend angeordnet,
jedoch nicht mit dem Nachköpfer verbunden ist, d.h. unabhängig von ihm arbeitet.
1. Automatische Höhensteuerung für Schlegler (1, 2, 3) mit Nachköpfer (11) von Maschinen
zum Ernten von Wurzelfrüchten, bei der die Arbeitshöhe (7) der Schleglerwelle (2)
auf das Niveau des Blattansatzes der Wurzelfrüchte (5, 6), und der Nachköpfer (11)
auf das Niveau der abzunehmenden Kopfscheibe eingestellt wird, und die Einstellung
unterschiedlichen Rübenbeständen angepaßt fortlaufend verändert wird, wobei eine dem
Schlegler (1, 2, 3) zugeordnete Tastvorrichtung (12) die Schleglerwelle (2) bzw. das
Schleglergehäuse (1) so beaufschlagt, daß die von der Tastvorrichtung (12) ausgeführte
Höhenbewegung proportional auf die Schleglerwelle (2) bzw. das Schleglergehäuse (1)
übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem dem Schlegler (1, 2, 3) zugeordneten Nachköpfer (11) die Tastvorrichtung
(12) auf die Kopfseite der Wurzelfrüchte (5, 6) mit Blättern zugestellt und abgetastet
wird, daß die von der Tastvorrichtung (12) zurückgelegte Wegstrecke durch eine elektrische
oder elektronische Vorrichtung (15) festgestellt wird, die die Höhenbewegung der Tastvorrichtung
in elektrische Signale. umwandelt, und daß diese Signale in eine Antriebsbewegung
mindestens eines Verstellzylinders (16) umgesetzt werden, die eine entsprechende Höhenbewegung
des Schleglergehäuses (1) bzw. der Schleglerwelle (2) ausführt.
2. Automatische Höhensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Schlegler zugeordnete Tastvorrichtung (12) in Form einer Tasterzunge Teil
des Nachköpfers (11) mit Köpfmesser (13) ist, das die Köpfdicke der Wurzelfrüchte
festlegt, daß die Tasterzunge, die die Oberseite der Wurzelfrucht abtastet und auf
eine bestimmte Köpfdicke eingestellt ist, über einen Träger mit dem Schleglergehäuse
(1) fest verbunden ist, und daß bei einer Höhenverstellung der Tasterzunge aufgrund
der Abtastung der Wurzelfrüchte diese Höhenbewegung in eine proportionale Höhenbewegung
des Schleglergehäuses umgesetzt wird.
3. Automatische Höhensteuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Tasterzunge verbundene Träger (1) als eine mit dem Schleglergehäuse bzw.
der Schleglerwelle befestigte Parallelogrammführung ausgebildet ist, mit der ein Winkelaufnehmer
(23) gekoppelt ist, der die Höhenbewegung der Tasterzunge (14) in ein elektrisches
Signal umwandelt, das über einen Antriebszylinder die Parallelogrammführung analog
der Höhenbewegung der Tasterzunge (14) steuert.
4. Automatische Höhensteuerung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelaufnehmer eine Potentiometeranordnung ist.
5. Automatische Höhensteuerung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Winkelaufnehmer (32) dem Roder (29) zugeordnet ist, daß der Winkelaufnehmer
(32) mit einer Parallelogrammführung (28) gekoppelt ist, daß die der Winkelbewegung
des Winkelaufnehmers entsprechenden Signale der elektronischen Vorrichtung (25) zugeführt
werden, und daß die Signale aus den beiden Winkelaufnehmern (23, 32) in der elektronischen
Vorrichtung (25) verarbeitet werden und das Resultat der Verarbeitung dem Verstellzylinder
(30) aufgegeben wird.
6. Automatische Höhensteuerung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Köpfmesser (13), mit der die Tasterzungen (12) aufnehmenden Parallelogrammführung
(19) befestigt ist.
7. Automatische Höhensteuerung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Köpfmesser (13) mit den Tasterzungen (12) befestigt ist.
8. Automatische Höhensteuerung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachköpfer (11) über einen mit dem Schleglergehäuse (1) befestigten Hubzylinder
(22) für die Grundeinstellung einstellbar ausgebildet ist.
9. Automatische Höhensteuerung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurzelfrucht-Erntemaschine eine mehrreihige Erntemaschine ist.
10. Automatische Höhensteuerung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurzelfrucht-Erntemaschine eine sechsreihige Rübenerntemaschine ist.
1. Automatic height controller for flailers (1, 2, 3) with aftertoppers (11) of machines
for harvesting root crops, in which the working height (7) of the flailer shaft (2)
is set to the level of the leaf extension of the root crops (5, 6), and the aftertopper
(11) is set to the level of the head disc which is to be removed, and the setting
is changed continuously in adaptation to different beet crops, a feeler device (12)
which is assigned to the flailer (1, 2, 3) acting upon the flailer shaft (2) or the
flailer housing (1) in such a manner that the vertical movement executed by the feeler
device (12) is proportionally transmitted to the flailer shaft (2) or the flailer
housing (1), characterized in that, in the case of the aftertopper (11) which is assigned to the flailer (1, 2, 3),
the feeler device (12) is advanced up to the head side of the root crops (5, 6) with
leaves and is scanned, in that the distance covered by the feeler device (12) is established by an electric or electronic
device (15) which converts the vertical movement of the feeler device into electric
signals, and in that these signals are translated into a driving movement of at least one adjusting cylinder
(16) which executes a corresponding vertical movement of the flailer housing (1) or
of the flailer shaft (2).
2. Automatic height controller according to Claim 1, characterized in that the feeler device (12) which is assigned to the flailer and is in the form of a feeler
tongue is part of the aftertopper (11) having a topping knife (13) which establishes
the topping thickness of the root crops, in that the feeler tongue, which scans the upper side of the root crop and is set to a certain
topping thickness, is connected fixedly to the flailer housing (1) via a support,
and in that, when the feeler tongue is adjusted vertically on account of the root crops being
scanned, this vertical movement is translated into a proportional vertical movement
of the flailer housing.
3. Automatic height controller according to Claim 2, characterized in that the support (1) which is connected to the feeler tongue is designed as a parallelogram
guide which is fastened to the flailer housing or the flailer shaft and to which an
angle sensor (23) is coupled, the sensor converting the vertical movement of the feeler
tongue (14) into an electric signal which uses a driving cylinder to control the parallelogram
guide in the same manner as the vertical movement of the feeler tongue (14).
4. Automatic height controller according to Claim 2 or 3, characterized in that the angle sensor is a potentiometer arrangement.
5. Automatic height controller according to one of Claims 1-4, characterized in that a further angle sensor (32) is assigned to the lifter (29), in that the angle sensor (32) is coupled to a parallelogram guide (28), in that the signals corresponding to the angular movement of the angle sensor are fed to
the electronic device (25), and in that the signals from the two angle sensors (23, 32) are processed in the electronic device
(25) and the result of the processing is fed to the adjusting cylinder (30).
6. Automatic height controller according to one of Claims 1-5, characterized in that the topping knife (13) is fastened to the parallelogram guide (19) which holds the
feeler tongues (12).
7. Automatic height controller according to one of Claims 1-6, characterized in that the topping knife (13) is fastened to the feeler tongues (12).
8. Automatic height controller according to one of Claims 1-7, characterized in that the aftertopper (11) is designed in a manner such that it can be set for the basic
setting via a lifting cylinder (22) fastened to the flailer housing (1).
9. Automatic height controller according to one of Claims 1-8, characterized in that the root-crop harvesting machine is a multi-row harvesting machine.
10. Automatic height controller according to Claim 9, characterized in that the root-crop harvesting machine is a six-row beet harvesting machine.
1. Système de régulation automatique de la hauteur de fléaux (1, 2, 3) à décolleteuse
postérieure (11) pour des machines de récolte de plantes racines, dans lequel la hauteur
de travail (7) de l'arbre à fléaux (2) est réglée en fonction du niveau d'amorce de
la feuille des plantes racines (5, 6), la décolleteuse postérieure (11) est réglée
au niveau de la couche supérieure à retirer et le réglage est modifié continuellement
en fonction des différentes plantations de betteraves, un dispositif tactile (12)
raccordé au fléau (1, 2, 3) alimentant l'arbre à fléaux (2) ou la gaine à fléaux (1)
de telle sorte que le mouvement vertical exécuté par le dispositif tactile (12) soit
transmis de façon proportionnelle à l'arbre à fléaux (2) ou à la gaine à fléaux (1),
et caractérisé en ce que, au niveau de la décolleteuse automatique (11) raccordée au fléau (1, 2, 3), le dispositif
tactile (12) est, sur le côté supérieur des plantes racines (5, 6), recouvert et balayé
par des feuilles, en ce que la distance parcourue par le dispositif tactile (12) est fixée par un dispositif
électrique ou électronique convertissant le mouvement vertical du dispositif tactile
en signaux électriques, et en ce que ces signaux sont convertis en un mouvement d'entraînement d'au moins un cylindre
de réglage (16) générant un mouvement vertical correspondant de la gaine à fléaux
(1) ou de l'arbre à fléaux (2).
2. Système de régulation automatique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif tactile (12) en forme de langue palpeuse est un élément de la décolleteuse
automatique (11) avec couteau à décolleter (13) qui fixe l'épaisseur de décolletage
des plantes racines, en ce que la langue palpeuse qui balaye le côté supérieur du fruit racine et qui est réglée
sur une épaisseur de décolletage précise a été raccordée fixement à la gaine à fléaux
(1), par l'intermédiaire d'un support, et en ce que, en cas de mouvement vertical de la langue palpeuse sur la base du balayage des plantes
racines, ce mouvement vertical est converti en un mouvement vertical proportionnel
de la gaine à fléaux.
3. Système de régulation automatique de la hauteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le support (1) raccordé à la langue palpeuse se présente sous la forme d'un guidage
de parallélogramme fixé avec la gaine à fléaux ou le bras à fléaux et auquel est raccordé
un capteur d'angle (23) convertissant le mouvement vertical de la langue palpeuse
(14) en un signal électrique réglant le guidage de parallélogramme conformément au
mouvement vertical de la langue palpeuse (14), via un cylindre d'entraînement.
4. Système de régulation automatique de la hauteur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le capteur d'angle est un système à potentiomètre.
5. Système de régulation automatique de la hauteur selon une des revendications 1 - 4,
caractérisé en ce que un autre capteur d'angle (32) a été raccordé à l'arracheuse (29), en ce que le capteur d'angle (32) a été raccordé à un guidage de parallélogramme (28), en ce que les signaux correspondant au mouvement d'angle du capteur d'angle sont transmis au
dispositif électronique (25), et en ce que les signaux émanant des deux capteurs d'angle (23, 32) sont traités dans le dispositif
électronique, le résultat du traitement étant transmis au cylindre de réglage (30).
6. Système de régulation automatique de la hauteur selon une des revendications 1 - 5,
caractérisé en ce que le couteau à décolleter (13) a été fixé avec le guidage de parallélogramme (19) recevant
les langues palpeuses (12).
7. Système de régulation automatique de la hauteur selon une des revendications 1 - 6,
caractérisé en ce que le couteau à décolleter (13) a été fixé avec les langues palpeuses (12).
8. Système de régulation automatique de la hauteur selon une des revendications 1 - 7,
caractérisé en ce que la position de départ de la décolleteuse postérieure (11) peut être réglée via un
cylindre de levage (22) fixé avec la gaine à fléaux (1).
9. Système de régulation automatique de la hauteur selon une des revendications 1 - 8,
caractérisé en ce que la machine de récolte de plantes racines est une machine de récolte à plusieurs rangées.
10. Système de régulation automatique de la hauteur selon la revendication 9, caractérisé en ce que la machine de récolte de plantes racines est une machine de récolte de betteraves
à six rangées.

