Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
nach der Gattung des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiges Einpritzsystem ist beispielsweise durch die DE 41 18 237 A bekanntgeworden.
[0003] Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Beschreibung werden zunächst einige Begriffe
näher erläutert: Bei einem
druckgesteuerten Kraftstoffeinspritzsystem wird durch den im Düsenraum eines Injektors herrschenden Kraftstoffdruck ein Ventilkörper
(z.B. eine Düsennadel) gegen die Wirkung einer Schließkraft aufgesteuert und so die
Einspritzöffnung für eine Einspritzung des Kraftstoffes freigegeben. Der Druck, mit
dem Kraftstoff aus dem Düsenraum in den Zylinder austritt, wird als Einspritzdruck
bezeichnet. Unter einem
hubgesteuerten Kraftstoffeinspritzsystem wird im Rahmen der Erfindung verstanden, daß das Öffnen und Schließen der Einspritzöffnung
eines Injektors mit Hilfe eines verschieblichen Ventilglieds aufgrund des hydraulischen
Zusammenwirkens der Kraftstoffdrücke in einem Düsenraum und in einem Steuerraum erfolgen.
Weiterhin ist im folgenden eine Anordnung als zentral bezeichnet, wenn sie gemeinsam
für alle Zylinder vorgesehen ist, und als lokal, wenn sie für nur einen einzelnen
Zylinder vorgesehen ist.
[0004] Bei dem aus der EP 0 711 914 A1 bekannten druckgesteuerten Kraftstoffeinspritzsystem
wird mit Hilfe einer Hochdruckpumpe Kraftstoff auf einen ersten hohen Kraftstoffdruck
von etwa 1200 bar komprimiert und in einem ersten Druckspeicher gespeichert. Weiterhin
wird der unter Hochdruck stehende Kraftstoff auch in einen zweiten Druckspeicher gefördert,
in welchem durch Regelung seiner Kraftstoffzufuhr mittels eines 2/2-Wegventils ein
zweiter hoher Kraftstoffdruck von ca. 400 bar aufrechterhalten wird. Über eine Ventilsteuereinheit
wird entweder der tiefere oder höhere Kraftstoffdruck in den Düsenraum eines Injektors
geleitet. Dort wird durch den Druck ein federbelasteter Ventilkörper von seinem Ventilsitz
abgehoben, so daß Kraftstoff aus der Düsenöffnung austreten kann.
[0005] Nachteilig bei diesem bekannten Kraftstoffeinspritzsystem ist, daß zunächst der gesamte
Kraftstoff erst auf das höhere Druckniveau komprimiert werden muß, um dann einen Teil
des Kraftstoffs wieder auf das tiefere Druckniveau zu entlasten. Außerdem sind zwei
Druckspeicher erforderlich, um die beiden Kraftstoffdrücke zu lagern. Die Hochdruckpumpe
ist, da sie von der Nockenwelle des Motors angetrieben wird, dauerhaft im Betrieb
und zwar auch dann, wenn der gewünschte Druck im jeweiligen Druckspeicher bereits
aufgebaut ist. Diese permanente Hochdruckerzeugung und die nachfolgende Entlastung
auf das Niederdruckniveau stehen einem besseren Wirkungsgrad entgegen. Bei Verwendung
von Hochdruckspeichern ist der Kraftstoffdruck aus Festigkeitsgründen derzeit auf
maximal ca. 1800 bar beschränkt.
[0006] Aus der WO 98/09068 ist ein hubgesteuertes Einspritzsystem bekannt, bei dem ebenfalls
zwei Druckspeicher zur Lagerung der beiden Kraftstoffdrücke vorgesehen sind. Für jeden
Druckspeicher ist eine eigene Hochdruckpumpe vorgesehen, die dauerhaft im Betrieb
ist und zwar auch dann, wenn der gewünschte Druck im jeweiligen Druckspeicher bereits
aufgebaut ist.
Vorteile der Erfindung
[0007] Die Erfindung wird durch die Merkamle des Anspruchs 1 definiert. Zur Verbesserung
des Wirkungsgrads wird erfindungsgemäß ein zweites höheres Druckniveau mittels eines
Druckübersetzers erzeugt. Da dieser übersetzte Druck nicht in einem Druckspeicher
gelagert wird, kann ein höherer Einspritzdruck erreicht werden. Die beiden Druckniveaus
können zur Darstellung einer flexiblen Einspritzung wie einer boot-förmigen Einspritzung,
Vor- und Nacheinspritzung verwendet werden.
[0008] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstands der Erfindung sind
der Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
[0009] Verschiedene Beispiele von Kraftstoffeinspritzsystemen mit einer hydraulischen Druckübersetzungseinheit,
bei denen Kraftstoff mit zwei unterschiedlich hohen Kraftstoffdrücken eingespritzt
wird, sind in der Zeichnung schematisch dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a und 1b
- ein erstes, erfindungsgemäßes Kraftstoffeinspritzsystem mit druckgesteuerten Injektoren
und einer zentralen Druckübersetzungseinheit;
- Fig. 2
- ein zweites, nicht erfindungsgemäßes Einspritzsystem mit druckgesteuerten Injektoren
und jeweils einer für jeden Injektor vorgesehenen lokalen Druckübersetzungseinheit;
- Fig. 3a und 3b
- ein drittes, nicht erfindungsgemäßes Einspritzsystem mit druckgesteuerten Injektoren
und jeweils einer modifizierten lokalen Druckübersetzungseinheit für jeden Injektor;
und
- Fig. 4a und 4b
- ein viertes, nicht erfindungsgemäßes Einspritzsystem mit hubgesteuerten Injektoren
und jeweils der modifizierten lokalen Druckübersetzungseinheit für jeden Injektor.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0010] Bei dem in
Fig. 1a dargestellten ersten Ausführungsbeispiel eines druckgesteuerten Kraftstoffeinspritzsystems
1 fördert eine Hochdruckpumpe
2 Kraftstoff
3 aus einem Vorratstank
4 über eine Förderleitung
5 zu einer zentralen Druckübersetzungseinheit
6 mit hohem Druck, der durch Bestromen eines 2/2-Wege-Ventils 7 aufgebaut wird. Die
Hochdruckpumpe 2 kann einen ersten (tieferen) Kraftstoffdruck von ca. 300 bis ca.
1000 bar erzeugen und z.B. eine Nokkenpumpe mit Spritzversteller ähnlich der aus DE
35 16 867 A1 bekannten Verteilereinspritzpumpe sein.
[0011] Über die zentrale Druckübersetzungseinheit 6 kann bei Bedarf ein noch höherer Kraftstoffdruck
erzeugt werden. Durch Nutzung von Wellenausbreitungseffekten läßt sich ein Einspritzdruck
von über 2000 bar realisieren. Der jeweils anstehende Kraftstoffdruck wird dann von
einer zentralen Verteilereinrichtung
8 auf mehrere, der Anzahl einzelner Zylinder entsprechende Hochdruckleitungen
9 verteilt, die zu den einzelnen, in den Brennraum der zu versorgenden Brennkraftmaschine
ragenden Injektoren
10 (Einspritzeinrichtung) abführen. In Fig. 1 ist lediglich einer der Injektoren 10
näher dargestellt.
[0012] Die zentrale Druckübersetzungseinheit 6 umfaßt einen Druckübersetzer
11 mit einem Druckmittel
12 in Form eines verschieblichen Kolbenelements, das einenends mit Hilfe einer Ventileinheit
13 an die Förderleitung 5 angeschlossen werden kann, so daß es durch den in einer Primärkammer
14 befindlichen Kraftstoff einenends druckbeaufschlagt wird. Ein Differenzraum
15 ist mittels einer Leckageleitung
16 druckentlastet, so daß das Druckmittel 12 zur Verringerung des Volumens einer Druckkammer
17 in Kompressionsrichtung verschoben werden kann. Dadurch wird der in der Druckkammer
17 befindliche Kraftstoff entsprechend entsprechend dem Flächenverhältnis von Primärkammer
14 und Druckkammer 17 auf den höheren Kraftstoffdruck verdichtet. Die Befüllung der
Druckkammer 17 erfolgt über ein im Druckmittel 17 vorgesehenes Rückschlagventil
18. Der Druckübersetzer 11 kann durch eine parallele Bypaßleitung
19 umgangen werden, die mittels der Ventileinheit 13 aktivierbar bzw. deaktivierbar
ist. In
Fig. 1a ist die Ventileinheit 13 vor dem Druckübersetzer 11 und als 3/2-Wege-Ventil ausgebildet.
Die Teile 11, 13 und 19 bilden die zentrale Druckübersetzungseinheit 6.
[0013] Der an der Verteilereinrichtung 8 jeweils anstehende Kraftstoffdruck wird über die
Druckleitung 9 in einen Düsenraum
20 des Injektors 10 geleitet. Die Einspritzung erfolgt druckgesteuert mit Hilfe eines
in einer Führungsbohrung axial verschiebbaren kolbenförmigen Ventilglieds
21 (Düsennadel), dessen konische Ventildichtfläche
22 mit einer Ventilsitzfläche am Injektorgehäuse zusammenwirkt und so die dort vorgesehenen
Einspritzöffnungen
23 verschließt. Innerhalb des Düsenraums 20 ist eine in Öffnungsrichtung des Ventilglieds
21 weisende Druckfläche des Ventilgliedes 21 dem dort herrschenden Druck ausgesetzt,
wobei sich der Düsenraum 20 über einen Ringspalt zwischen dem Ventilglied 21 und der
Führungsbohrung bis an die Ventildichtfläche 22 des Injektors 10 fortsetzt. Durch
den im Düsenraum 20 herrschenden Druck wird das die Einspritzöffnungen 23 abdichtende
Ventilglied 21 gegen die Wirkung einer Schließkraft (Schließfeder
24) aufgesteuert, wobei der Federraum
25 mittels einer Leckageleitung
26 druckentlastet ist. Hinter der Verteilereinrichtung 8 ist für jeden Injektor 10 jeweils
noch eine Rückschlagventilanordnung
27 vorgesehen, die den Kraftstoff in Richtung Injektor 10 über ein erstes Rückschlagventil
28 durchläßt und den Rückfluß von Kraftstoff aus dem Injektor 10 mittels einer Drossel
29 und eines zweiten Rückschlagventils
30 zur Entlastung der Verteilereinrichtung 8 und zum Druckabbau zuläßt.
[0014] Eine Voreinspritzung mit dem tieferen Kraftstoffdruck erfolgt bei stromloser Ventileinheit
13 durch Bestromen des 2/2-Wege-Ventils 7. Durch Bestromen auch der Ventileinheit
13 erfolgt dann die Haupteinspritzung mit dem höheren Kraftstoffdruck. Für eine Nacheinspritzung
mit dem tieferen Kraftstoffdruck wird die Ventileinheit 13 wieder in den stromlosen
Zustand zurückgeschaltet. Wird die Primärkammer 14 mit Hilfe der Ventileinheit 13
bei unbestromtem 2/2-Wege-Ventil 7 an den Eingang der Hochdruckpumpe 2 angeschlossen,
so erfolgen die Rückstellung des Druckmittels 12 und die Wiederbefüllung der Druckkammer
17, die über das Rückschlagventil 18 an die Förderleitung 5 angeschlossen ist. Aufgrund
der Druckverhältnisse in der Primärkammer 14 und in der Druckkammer 17 öffnet das
Rückschlagventil 18, so daß die Druckkammer 17 unter dem Kraftstoffdruck der Hochdruckpumpe
2 steht und das Druckmittel 12 hydraulisch in seine Ausgangsstellung zurückgefahren
wird. Zur Verbesserung des Rückstellverhaltens können eine oder mehrere Federn in
den Räumen 14, 15 und 17 angeordnet sein.
[0015] In
Fig. 1b ist die Ventileinheit
13a hinter dem Druckübersetzer 11 und als 2/2-Wege-Ventil ausgebildet, welches von der
Bypaßleitung 19 über ein Rückschlagventil
31 abgekoppelt ist. Die Teile 11, 13a, 19 und 31 bilden die zentrale Druckübersetzungseinheit
6a.
[0016] Nachfolgend werden in der Beschreibung zu den weiteren Figuren lediglich die Unterschiede
zum Kraftstoffeinspritzsystem nach Fig. 1 behandelt. Identische bzw. funktionsgleiche
Bauteile sind mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet und werden nicht näher erläutert.
[0017] Bei dem in
Fig. 2 gezeigten Einspritzsystem
40 ist die Druckübersetzungseinheit
41 nicht zentral, sondern lokal für jeden Injektor 10 einzeln vorgesehen. Die lokale
Druckübersetzungseinheit 41 umfaßt wie die in Fig. 1a gezeigte zentrale Druckübersetzungseinheit
6 einen Druckübersetzer
42 mit Rückschlagventil
43 sowie eine Ventileinheit
44 zum Umschalten zwischen dem Druckübersetzer 42 und der Bypaßleitung
45.
[0018] Bei dem in
Fig. 3 dargestellten Einspritzsystem
50 fördert die Hochdruckpumpe 2 den Kraftstoff über die Förderleitung 5 in einen zentralen
Druckspeicher
51 (Common-Rail), in dem der Kraftstoff unter einem Druck von ca. 300 bis ca. 600 bar
gelagert wird. Gesteuert über eine zentrale Ventileinheit
52 (z.B. ein 3/2-Wegventil), wird der Kraftstoff aus dem Druckspeicher 51 über die zentrale
Verteilereinrichtung 8 an die einzelnen druckgesteuerten Injektoren 10 weitergeleitet.
Jedem Injektor 10 ist eine lokale Druckübersetzungseinheit
53 mit einem Druckübersetzer
54 zugeordnet, mittels dem bei Bedarf aus dem tieferen Kraftstoffdruck des Druckspeichers
51 ein höherer Kraftstoffdruck erzeugt werden kann. Über die Ventileinheit
55 (3/2-Wegeventil) kann der lokale Druckübersetzer 54, der analog dem zentralen Druckübersetzer
11 aufgebaut ist, aktiviert werden. Die Druckkammer
56 des lokalen Druckübersetzers 54 wird mit Kraftstoff aus dem Druckspeicher 51 befüllt,
wobei ein Rückschlagventil
57 in einer zum Druckübersetzer 54 parallelen Bypaßleitung
58 den Rücklauf von komprimiertem Kraftstoff zurück in den Druckspeicher 51 verhindert.
Die Teile 54, 55, 57 und 58 bilden die lokale Druckübersetzungseinheit 53, die sich
entweder innerhalb des Injektorgehäuses (
Fig. 3a) oder außerhalb (
Fig. 3b) befinden kann.
[0019] Eine Voreinspritzung mit dem tieferen Kraftstoffdruck des zentralen Druckspeichers
51 erfolgt bei stromloser Ventileinheit 55 durch Bestromen des zentralen 3/2-Wege-Ventils
52. Durch Bestromen auch der Ventileinheit 55 erfolgt dann die Haupteinspritzung mit
dem höheren Kraftstoffdruck. Für eine Nacheinspritzung mit dem tieferen Kraftstoffdruck
wird die Ventileinheit 55 wieder in den stromlosen Zustand zurückgeschaltet. Am Ende
der Einspritzung wird die zentrale Ventileinheit 52 auf Leckage
59 zurückgeschaltet und damit die Verteilereinrichtung 8 und der Injektor 10 entlastet.
[0020] Vom Einspritzsystem 50 unterscheidet sich das in
Fig. 4 gezeigte Einspritzsystem
60 durch die Verwendung hubgesteuerter Injektoren
61 und die Ausbildung der zentralen Ventileinheit
62 als 2/2-Wege-Ventil. Ausgehend von dem druckgesteuerten Injektor 10 der Fig. 1 greift
bei einem hubgesteuerten Injektor 61 an dem Ventilglied 21 koaxial zur Ventilfeder
23 ein Druckstück
63 an, das mit seiner der Ventildichtfläche 22 abgewandten Stirnseite
64 einen Steuerraum 65 begrenzt. Der Steuerraum 65 hat von der Druckleitung 9 her einen
Kraftstoffzulauf mit einer ersten Drossel
66 und einen Kraftstoffablauf zu einer Druckentlastungsleitung
67 mit einer zweiten Drossel
68, die durch ein 2/2-Wege-Ventil
69 auf Leckage
70 steuerbar ist. Über den Druck im Steuerraum 65 wird das Druckstück 63 in Schließrichtung
druckbeaufschlagt. Unter dem tieferen oder höheren Kraftstoffdruck stehender Kraftstoff
füllt ständig den Düsenraum 20 und den Steuerraum 65. Bei Betätigung (Öffnen) des
2/2-Wege-Ventils 69 kann der Druck im Steuerraum 65 abgebaut werden, so daß in der
Folge die in Öffnungsrichtung auf das Ventilglied 21 wirkende Druckkraft im Düsenraum
20 die in Schließrichtung auf das Ventilglied 21 wirkende Druckkraft übersteigt. Die
Ventildichtfläche 22 hebt von der Ventilsitzfläche ab, und Kraftstoff wird eingespritzt.
Dabei läßt sich der Druckentlastungsvorgang des Steuerraums 65 und somit die Hubsteuerung
des Ventilglieds 21 über die Dimensionierung der beiden Drosseln 66 und 68 beeinflussen.
Das Ende der Einspritzung wird durch erneutes Betätigen (Schließen) des 2/2-Wege-Ventils
69 eingeleitet, das den Steuerraum 65 wieder von der Leckageleitung 70 abkoppelt,
so daß sich im Steuerraum 65 erneut ein Druck aufbaut, der das Druckstück 63 in Schließrichtung
bewegen kann. Die Umschaltung des Kraftstoffs auf entweder den tieferen oder den höheren
Kraftstoffdruck erfolgt für jeden Injektor 61 in der lokalen Druckübersetzungseinheit
53 durch die Ventileinheit 55. Die Druckübersetzungseinheit 53 kann entweder innerhalb
des Injektorgehäuses (
Fig. 4a) oder außerhalb (
Fig. 4b) angeordnet sein.
[0021] Bei einem Kraftstoffeinspritzsystem 1 für eine Brennkraftmaschine, bei dem Kraftstoff
mit mindestens zwei unterschiedlich hohen Kraftstoffdrücken über Injektoren 10 in
den Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt werden kann, ist parallel zu einer
Bypaßleitung 19 ein hydraulischer Druckübersetzer 11 zur Erzeugung des höheren Kraftstoffdruckes
vorgesehen, wobei der Druckübersetzer 11 über eine Ventileinheit 13 aktivierbar und
deaktivierbar ist. Da der Druckübersetzer nicht permanent im Betrieb ist und auch
die Verluste durch Reibung reduziert sind, ist der Wirkungsgrad verbessert.
1. Kraftstoffeinspritzsystem (1) für eine Brennkraftmaschine, bei dem Kraftstoff mit
mindestens zwei unterschiedlich hohen Kraftstoffdrücken über Injektoren (10) in.den
Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt werden kann, wobei parallel zu einer
Bypaßleitung (19) ein hydraulischer Druckübersetzer (11) zur Erzeugung des höheren
Kraftstoffdruckes vorgesehen ist und der Druckübersetzer (11) über eine Ventileinheit
(13; 13a) aktivierbar und deaktivierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckübersetzer (11) zentral für alle Injektoren (10) vorgesehen ist und daß
zur Aufteilung des Kraftstoffdruckes auf die einzelnen Injektoren (10) eine zentrale
Verteilereinrichtung (8) vorgesehen ist.
2. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bypaßleitung (19) bei aktiviertem Druckübersetzer (11) geschlossen ist.
3. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinheit (13) vor dem Druckübersetzer (11) angeordnet ist.
4. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinheit (13a) nach dem Druckübersetzer (11) angeordnet ist.
5. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein zentraler Druckspeicher zur Lagerung des tieferen Kraftstoffdruckes
vorgesehen ist.
6. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Injektoren (10) für eine Drucksteuerung ausgebildet sind.
7. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Injektoren für eine Hubsteuerung ausgebildet sind.
1. Fuel injection system (1) for an internal combustion engine, in which fuel can be
injected into the combustion chamber of the internal combustion engine via injectors
(10) at at least two different fuel pressures, a hydraulic pressure intensifier (11)
for generating the higher fuel pressure being provided in parallel with a bypass line
(19) and it being possible to activate and de-activate the pressure intensifier (11)
via a valve unit (13; 13a), characterized in that the pressure intensifier (11) is provided centrally for all injectors (10), and in that a central distributor device (8) is provided to distribute the fuel pressure to the
individual injectors (10).
2. Fuel injection system according to Claim 1, characterized in that the bypass line (19) is closed when the pressure intensifier (11) is activated.
3. Fuel injection system according to Claim 1 or 2, characterized in that the valve unit (13) is arranged in front of the pressure intensifier (11).
4. Fuel injection system according to Claim 1 or 2, characterized in that the valve unit (13a) is arranged behind the pressure intensifier (11).
5. Fuel injection system according to one of the preceding claims, characterized in that at least one central pressure accumulator is provided for storing the lower fuel
pressure.
6. Fuel injection system according to one of the preceding claims, characterized in that the injectors (10) are configured for pressure control.
7. Fuel injection system according to one of the preceding claims, characterized in that the injectors are configured for stroke control.
1. Système d'injection de carburant (1) pour un moteur à combustion interne, dans lequel
du carburant qui a au moins deux pressions de niveau différent peut être injecté dans
la chambre de combustion du moteur à combustion interne par l'intermédiaire d'injecteurs
(10) ; en prévoyant alors en parallèle à une conduite de dérivation (19) un amplificateur
de pression (11) hydraulique pour produire la pression la plus élevée du carburant,
l'amplificateur de pression (11) pouvant être activé et désactivé par l'intermédiaire
d'une unité de soupapes (13 ; 13a),
caractérisé en ce qu'
l'amplificateur de pression (11) est central pour tous les injecteurs (10) et une
installation de distribution (8) répartit la pression du carburant sur chaque injecteur
(10).
2. Système d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la conduite de dérivation (19) est fermée lorsque l'amplificateur de pression (11)
est activé.
3. Système d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'unité de soupapes (13) est en amont de l'amplificateur de pression (11).
4. Système d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'unité de soupapes (13a) est en aval de l'amplificateur de pression (11).
5. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins un réservoir de pression central stocke la pression la plus basse de carburant.
6. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les injecteurs (10) sont commandés par pression.
7. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les injecteurs sont commandés en course de déplacement.