| (19) |
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(11) |
EP 1 123 543 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.2003 Patentblatt 2003/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G10D 1/08 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9900/461 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0002/5296 (04.05.2000 Gazette 2000/18) |
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| (54) |
GITARRE ODER ÄHNLICHES MUSIKINSTRUMENT MIT EINER ABNEHMBAREN KÖRPERSTÜTZE
GUITAR OR SIMILAR MUSICAL INSTRUMENT COMPRISING A DETACHABLE BODY SUPPORT
GUITARRE OU INSTRUMENT DE MUSIQUE EQUIVALENT COMPRENANT UNUPPORT AMOVIBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
22.10.1998 CH 213598 05.05.1999 CH 82499
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.08.2001 Patentblatt 2001/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Erismann, Mark |
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5012 Schönenwerd (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Erismann, Mark
5012 Schönenwerd (CH)
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| (74) |
Vertreter: Morva, Tibor |
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Morva Patentdienste
Hintere Vorstadt 34
Postfach 5001 Aarau 5001 Aarau (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 1 885 390 US-A- 3 771 408 US-A- 5 390 578
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DE-U- 8 232 675 US-A- 5 383 385
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gitarre oder dgl. Musikinstrument mit einer
abnehmbaren, aus mehreren, stabförmigen Stützelementen geformten, rahmenförmigen Körperstütze,
mit einem flachen und verhältnismässig schmalen, an der Vorderseite mindestens eine
Saite tragenden Korpus.
[0002] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE-U-1885390 ist eine Elektrogitarre der eingangs
erwähnten Art mit einer rahmenförmigen Körperstütze bekannt. Die rahmenförmige Körperstütze
besteht aus zwei stabförmigen, gebogenen Teilen, die an beiden Seiten in den Korpus
der Elektrogitarre eingesteckt sind und die Konturen eines allgemein bekannten Gitarren-Resonanzkörpers
nachbilden. Die rahmenförmige Körperstütze ist so ausgebildet, dass sie für den Transport
aus dem Korpus herausgezogen werden kann. Die Handhabung dieser Körperstütze ist verhältnismässig
einfach, aber sie ist direkt am Ende des Gitarrenkorpus, verhältnismässig nahe zum
Spannmechanismus der Saiten befestigt. Deshalb muss der Korpus so lang sein, dass
einerseits der Zupfbereich der Elektrogitarre in Bezug auf die Körperstütze an der
ergonomisch richtigen Stelle zu liegen kommt und dass anderseits eine allfällige Traggurtbefestigung
den ergonomischen Bedingungen entsprechen kann, was beim stehend spielen entscheidend
ist. Diese Gitarrenanordnung ist besonders nachteilig, wenn man sie bei einer Reisegitarre
mit einem verhältnismässig kurzen Korpus verwenden will. Der Gitarrenkörper muss sich
nämlich auf die volle Länge der am Gitarrenkörper befestigten Körperstütze erstrecken,
um die abnehmbare Körperstütze am Ende des Gitarrenkörpers befestigen zu können. Die
Verpackungslänge dieser Gitarre ist durch die relativ grosse Länge des Gitarrenkörpers
bestimmt. Diese Gitarre ist in ihrem reisefertigen Zustand verhältnismässig lang und
daher für den Transport ungünstig.
[0003] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE-U1-8232675 ist eine weitere Elektrogitarre mit
einer rahmenförmigen Körperstütze bekannt. Auch bei dieser Elektrogitarre besteht
die die Konturen eines allgemein bekannten Gitarren-Resonanzkörpers nachbildende Körperstütze
aus zwei stabförmigen, gebogenen Teilen, die an beiden Seiten in den Korpus der Elektrogitarre
eingesteckt sind. Bei dieser Elektrogitarre ist ein mit einem Klotz verlängerter Korpus
vorgesehen, um einerseits bei der spielbereiten Gitarre gemäss den ergonomischen Bedingungen
die beiden Hälften der Körperstütze am Ende des mit dem Klotz verlängerten Korpus
einstecken zu können und anderseits um die Elektrogitarre mit einem verhältnismässig
kurzem Korpus bei abgetrenntem Klotz transportieren zu können. Diese Elektrogitarre
ist kompliziert beim Wechseln zwischen dem spielbereiten Zustand und dem Transportzustand.
Im Transportzustand bei abgelöstem Klotz muss dafür gesorgt werden, dass die nicht
mehr gespannten, gelockerten Saiten nicht beschädigt oder sogar verwirrt werden. Aus
diesen Gründen ist diese Elektrogitarre als Reisegitarre nachteilig.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Gitarre der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, die für eine Gitarre mit einem verhältnismässig kurzen Korpus eine
leichte, abnehmbare, für den Transport platzsparend verpackbare, aber beim Bespielen
der Gitarre eine ausreichende mechanische Stabilität und eine ergonomisch richtige
Körperauflage sicherstellende Körperstütze aufweist und die in der Handhabung einfach
und kostengünstig ist.
[0005] Die gestellte Aufgabe ist dadurch gelöst, dass die abnehmbare Körperstütze aus mehreren,
geformten, starren, stabförmigen Stützelementen zu einer in sich stabilen rahmenförmigen
Körperstütze zusammengesetzt und am Korpus mit lösbaren Verbindungen befestigt ist
und dass die am Korpus befestigte Körperstütze über das Ende des Korpus hinausragt,
wobei zwischen zwei gegenüberliegenden, seitlichen Stützelementen der rahmenförmigen
Körperstütze mindestens ein als Verstrebungselement dienendes, am Korpus mit lösbaren
Verbindungen befestigtes Stützelement vorgesehen ist und dass die Körperstütze nach
der Trennung vom Korpus und nach Aenderung der gegenseitigen Lage der einzelnen benachbarten
stabförmigen Stützelemete zu einer platzsparenden Einheit zusammenlegbar ist. Die
aus den starren stabförmigen Stützelementen zusammengesetzte Körperstütze weist eine
ausreichende mechanische Stabilität auf, so dass die Gitarre beim Spielen am Körper
fest anliegt. Die rahmenförmige Körperstütze ist am Korpus der Gitarre mit lösbaren
Verbindungen angebracht, so dass sie einfach entfernt und wieder befestigt werden
kann. Dadurch, dass die abnehmbare Körperstütze über das Ende des Korpus hinausragt,
kann ein praktisch beliebig kurzer Korpus einer Gitarre mit der Körperstütze ausgerüstet
werden, wobei die Zupfstelle der Gitarre von der Länge des Korpus unabhängig, in Bezug
auf die dafür massgebende Körperstütze an der ergonomisch richtigen Stelle bleibt.
Die vom Gitarrenkorpus entfernte Körperstütze ist aus mehreren starren Stützelementen
zusammengesetzt, die für den Transport platzsparend, zusammengelegt werden können.
Die Körperstütze ist kostengünstig und in der Handhabung einfach.
[0006] Die stabförmigen Stützelemente sind mit Vorteil ineinandersteckbare Rohre. Die Verwendung
von Rohren ergibt eine ausreichende Biegefestigkeit bei einem verhältnismässig niedrigen
Gewicht.
[0007] Die stabförmigen Stützelemente können teils durch in der Ebene der rahmenförmigen
Körperstütze knickbaren Gelenkverbindungen und teils durch Steckverbindungen aneinander
befestigt sein. Diese Ausführungsvariante der Körperstütze bildet eine günstige Weiterbildung,
weil bei der Transportvorbereitung der Körperstütze die Gelenkverbindungen nur einfach
geknickt werden müssen.
[0008] In den beiden Hohlräumen der ineinandersteckbaren Endbereiche von je zwei benachbarten
Rohren sind vorteilhafterweise die beiden Enden einer nach Lösung der Steckverbindung
die benachbarten Rohre unverwechselbar und unverlierbar mit Abstand aneinanderhaltenden
Kordel befestigt. Diese Anordnung ist deshalb vorteilhaft, weil nach Lösung der Steckverbindungen
zwischen den einzelnen Rohren die Rohrenden mindestens lose aneinander hängen bleiben,
so dass bei einer Wiedermontage das Suchen der zusammengehörenden Rohrenden ausbleibt.
Diese Massnahme erleichtert massgeblich die Handhabung der Körperstütze. Mit Vorteil
sind die zwischen den zusammengehörenden Rohrenden liegenden Kordeln elastisch.
[0009] Zwischen zwei rohrförmigen Stützelementen kann eine Gelenkverbindung vorhanden sein,
deren Gelenkstelle bei Benützung der Körperstütze in den einen Endbereich der beiden
einander zugekehrten, rohrförmigen Stützelemente bis zu deren Berührung hineinstossbar
und beim Zusammenlegen der Körperstütze bis zum Freilegen der Gelenkstelle daraus
herausziehbar ausgebildet ist. Diese lösbare Verbindung zwischen zwei Stützelementen
ergibt bei der Benützung der Körperstütze eine optisch vorteilhafte, stufenlose Stosstelle
der Stützelemente. Beim Zusammenlegen der Körperstütze kann durch Auseinanderziehen
der beiden aneinandergestossenen Stützelemente die Gelenkstelle der Gelenkverbindung
freigelegt und die Körperstütze an den Gelenkstellen in einer Ebene geknickt und so
mühelos zusammengelegt werden. In mindestens einem der einander zugekehrten, rohrförmigen
Stützelemente kann dabei ein beim Zusammenlegen der Körperstütze das Herausziehen
der Gelenkstelle zulassender aber das Auseinandergleiten der Stützelemente verhindernder
Anschlag vorgesehen sein. Der Anschlag verhindert ein unerwünschtes Auseinandergleiten
der einander zugekehrten Endbereiche der Stützelemente und ein späteres, mühsames
Suchen der zusammengehörenden Endbereiche.
[0010] Im folgenden werden anhand der beiliegenden Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig.1
- eine mit einer Körperstütze versehene Gitarre in Draufsicht,
- Fig.2
- die gleiche Gitarre in Seitenansicht ohne Körperstütze,
- Fig.3
- die von der Gitarre entfernte Körperstütze in Seitenansicht,
- Fig.4
- die am Korpus der Gitarre angebrachte Verankerungsplatte in Draufsicht,
- Fig.5
- diese im Schnitt,
- Fig.6
- die gleiche Verankerungsplatte mit einem stabförmigen Stützelement-Teil in Draufsicht
und
- Fig.7
- diese im Schnitt,
- Fig.8
- die zusammengesetzte Körperstütze in Draufsicht,
- Fig.9
- die gleiche, für den Transport zusammengelegte Körperstütze,
- Fig.10
- die ineinandergesteckten Rohrenden von zwei Stützelementen mit eingelegter Kordel
im Längsschnitt,
- Fig.11
- den Endbereich eines mit einer Schnappnase versehenen und in eine Bohrung eines anderen
Stützelementes gesteckten Stützelemtes im Schnitt,
- Fig.12
- eine zusammengesetzte Körperstütze teils mit Gelenkverbindungen und teils mit Steckverbindungen
zwischen den Stützelementen in Draufsicht,
- Fig.13
- die gleiche, für den Transport zusammengelegte Körperstütze,
- Fig.14
- den Längsschnitt einer Gelenkverbindung und
- Fig.15
- den Querschnitt der gleichen Gelenkverbindung,
- Fig.16
- zeigt die Endbereiche von zwei Stützelementen mit einer Gelenkstelle mit auseinandergezogenen
Stützelementen,
- Fig.17
- mit zusammengestossenen Stützelementen und
- Fig.18
- den Querschnitt über die Gelenkstelle der in Fig.17 gezeigten Gelenkstelle.
[0011] In Fig.1 ist eine Elektrogitarre 1 mit einer abnehmbaren Körperstütze 2 dargestellt.
Die Elektrogitarre kann irgendeine Art Gitarre, wie z.B. Hawaiigitarre, Bassgitarre
usw. sein. Der Korpus 3 der Elektrogitarre 1 ist flach und schmal und trägt an seiner
Vorderseite die Saiten 4 der Elektrogitarre 1. Fig.2 zeigt die Seitenansicht der Elektrogitarre
1. Im Inneren des Korpus 3 ist eine in Fig.2 nur grob angedeutete Tonerfassungseinrichtung
5 untergebracht. Die Saiten 4 sind am oberen Ende der Elektrogitarre 1 verankert.
Am unteren Ende der Elektrogitarre 1 befindet sich eine Stimm- und Spanneinrichtung
6 für jede Saite 4. Die Stimm- und Spanneinrichtung 6 wird hier nicht näher beschrieben,
man kann dafür irgendeine bekannte Einrichtung wählen.
[0012] Der Korpus 3 der Elektrogitarre 1 kann mit am oberen Ende verankerten und durch die
am unteren Ende durch eine Stimm- und Spanneinrichtung 6 geführten Saiten 4 verhältnismässig
kurz gehalten werden. Um diese für eine Reiseverpackung geeignete Elektrogitarre 1
am Körper anliegend spielen zu können, ist eine Körperstütze 2 notwendig. Die Körperstütze
2 ragt über das Ende des Korpus 3 hinaus, damit die Zupfstelle der Gitarre in Bezug
auf das Ende der am Körper anliegenden Körperstütze 2 an der ergonomisch richtigen
Stelle liegt. Die zusammengestzte Körperstütze 2 ist eine selbständige, starre Einheit.
Die Körperstütze 2 kann vom Korpus 3 der in Fig.2 ersichtlichen Elektrogitarre 1 für
eine Reiseverpackung getrennt werden, wie Fig.3 es zeigt. Die Verbindungsmittel zwischen
dem Korpus 3 der Elektrogitarre 1 und der abnehmbaren Körperstütze 2 werden anhand
der Figuren 4 bis 7 beschrieben.
[0013] Fig.4 zeigt einen Ausschnitt aus dem Korpus 3 der Elektrogitarre 1 mit einer angeschraubten,
eine Schlüsselloch-Deffnung aufweisenden Verankerungsplatte 7.
[0014] Fig.5 stellt den Querschnitt dieser Anordnung dar. Hier ist die hinter der Verankerungsplatte
7 liegende Ausnehmung 8 im Korpus 3 gut sichtbar. In Fig.6 ist die soeben beschriebene
Anordnung mit einem Teil der abnehmbaren Körperstütze 2 dargestellt. In der Querschnittzeichnung
in Fig.7 ist das Zusammenwirken der Befestigungselemente ersichtlich. An der abnehmbaren
Körperstütze 2 ist eine Kopfschraube 9 befestigt, deren Kopf der Schlüsselloch-Oeffnung
in der Verankerungsplatte 7 nach dem Hineinschieben hintergreift. Eine unter dem Kopf
der Kopfschraube 9 vorhandene Federunterlage 10 sorgt für eine satte Verbindung zwischen
Verankerungsplatte 7 und Kopfschraube 9. Auf dieser Weise kann die Körperstütze 2
am Korpus 3 der Elektrogitarre 1 einfach lösbar befestigt werden, wie in den Figuren
2 und 3 auch angedeutet ist.
[0015] Fig.8 zeigt eine von der Elektrogitarre 1 getrennte Körperstütze 2 in Draufsicht.
Diese Körperstütze 2 ist aus mehreren starren, stabförmigen Stützelementen 11, 12,
13, 14 und 15 zusammengesetzt. Zwischen den einzelnen als Rohre ausgebildeten Stützelemeten
11, 12 - 12, 13 - 13, 14 - 11, 14 - 11, 15 sind lösbare Steckverbindungen vorhanden.
Das Stützelemet 15 liegt zwischen den beiden, seitlichen Stützelemeten 11 und 13 und
dient dabei als Verstrebungselement. Dieses Stützelement 15 ist mit den lösbaren Verbindungselementen
7, 9 am Korpus 3 befestigbar und sichert so dem den Korpus 3 überragenden Teil der
Körperstütze 2 eine ausreichende Stabilität. Nach Lösen der Steckverbindungen kann
die Körperstütze 2 für den Transport in eine in Fig.9 dargestellte platzsparende Einheit
zusammengelegt werden. Ein nicht dargestellter Traggurt für die Elektrogitarre 1 kann
am an der Körperstütze 2 angebrachten Zapfen 30 und am Ende 31 des Stützelementes
11 angeschlossen werden. Der am dem Korpus 3 überragenden Teil der Körperstütze 2
befestigbarer Traggurt sichert die ergonomisch richtige Lage der Zupfstelle der Gitarre
1 beim stehend spielen.
[0016] Die Figuren 10 und 11 zeigen Steckverbindungen im Schnitt. Die in Fig.10 sichtbare
Steckverbindung liegt zwischen zwei benachbarten Stützelementen 12 und 13. Die Steckverbindung
ist durch Passitz gesichert. In den beiden Hohlräumen der rohrförmigen Stützelemente
12, 13 sind die beiden Enden einer nach Lösung der Steckverbindung die Stützelemente
12, 13 unverwechselbar und unverlierbar mit Abstand aneinanderhaltenden Kordel 16
befestigt. Die Kordeln 16 halten nach Lösen der Steckverbindungen die für eine Steckverbindung
zusammengehörenden Endbereiche der rohrförmigen Stützelemente 11, 12, 13, 14, 15 aneinander
lose hängen. Eine elastische Kordel 16 erleichtert die Arbeiten mit den voneinander
gelösten Stützelementen 11 bis 15. Durch diese Massnahme entfällt bei einem erneuten
Zusammensetzen der Körperstütze 2 das Suchen der zusammengehörenden Hälften jeder
Steckverbindung. In Fig.11 ist die Steckverbindung zwischen den rohrförmigen Stützelementen
11 und 14 im Schnitt dargestellt. Das Rohrende des Stützelemtes 14 ist mit einer federnden
Schnappnase 17 versehen. Die Schnappnase 17 hintergreift den Rand der Bohrung im Stützelement
11 und sichert so die Steckverbindung gegen Auseinanderrutschen.
[0017] Fig.12 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der Körperstütze 18. Diese Körperstütze
18 ist aus den Stützelementen 19, 20, 21, 22 und 23 zusammengesetzt. Das Stützelement
23 dient wiederum als Verstrebungselement zwischen den beiden gegenüberliegenden,
seitlichen Stützelementen 19, 21 der Körperstütze 18. Diese stabile Körperstütze 18
wird mit den lösbaren Verbindungen 7, 9 am Korpus 3 befestigt. Die Fig.13 zeigt diese
Körperstütze 18 im zusammengelegten, transportbereiten Zustand. Die starren, stabförmigen
Stützelemente 19 bis 23 sind teils durch in der Ebene der rahmenförmigen Körperstütze
18 knickbare Gelenkverbindungen 24, 25 und teils durch Steckverbindungen 26, 27, 28,
29 aneinander befestigt. Die Steckverbindungen 26, 27, 28, 29 sind ähnlich ausgebildet
wie in den Figuren 10 und 11 dargestellt und anhand dieser Figuren dort auch beschrieben
ist. Ein nicht dargestellter Traggurt für die Elektrogitarre 1 kann am am Stützelement
20 angebrachten Zapfen 32 und am Ende 33 des Stützelementes 19 angeschlossen werden.
Der an der Körperstütze 18 angebrachte, für die Traggurtbefestigung dienende Zapfen
32 liegt nicht am Korpus 3 und kann deshalb bei einem verhältnismässig kurzen Korpus
3 die ergonomischen Bedingungen für den Traggurt erfüllen. Die Gelenkverbindung 24
ist in Fig.14 im Längsschnitt und in Fig.15 im Querschnitt gezeichnet. Die Gelenkverbindung
25 ist ähnlich ausgebildet. Die in Fig.14 gezeigten stabförmigen Stützelemente 19
und 20 sind überlappend geformt und durch eine Niete 25 gelenkig zusammengehalten.
[0018] In den Figuren 16, 17 und 18 ist eine weitere lösbare Verbindung zwischen zwei Stützelementen
26, 27 dargestellt. Zwischen den Stützelementen 26, 27 ist eine Gelenkverbindung mit
der Gelenkstelle 28 angeordnet. Das Stützelement 26 enthält einen festsitzenden Zapfen
29, der eine Verlängerung des Stützelementes 26 darstellt. Die Verlängerung des anderen
Stützelementes 27 bis zur Gelenkstelle 28 ist durch den im Stützelement 27 längsverschiebbaren
Schieber 30 gegeben. Der im Stützelement 27 befestigte Anschlag 31 verhindert ein
ungewolltes Auseinandergleiten der Stützelemente 26 und 27.
[0019] Die Stützelemente 26 und 27 können nach deren Auseinanderziehen, wie in Fig.16 dargestellt
ist, um die Gelenkstelle 28 in einer Ebene geknickt werden. Eine nicht näher dargestellte
Körperstütze mit solchen lösbaren Verbindungen zwischen den Stützelementen 26, 27
kann einfach in einer Ebene zusammengelegt werden. Bei Benützung der Körperstütze
werden die Stützelemente 26, 27 bis zu ihrer Berührung zusammengestossen, wie in Fig.17
gezeigt ist. in diesem Zustand liegt die Gelenkstelle 28 im Stützelement 27 versteckt.
Die rohrförmigen Stützelemente 26 und 27 stossen durch den darin liegenden Schieber
30 und Anschlag 31 geführt, stufenlos aneinander und erwecken einen optisch vorteilhaften
Eindruck. Der im rohrförmigen Stützelement 26 liegende Zapfen 29 und der damit verbundene
Schieber 30 geben der zusammengestossenen Verbindungsstelle eine vorteilhafte Biegefestigkeit.
Diese Anordnung ist eine günstige Kombination einer Steckverbindung mit einer Gelenkverbindung.
1. Gitarre oder dgl. Musikinstrument mit einer abnehmbaren, aus mehreren, stabförmigen
Stützelementen geformten, rahmenförmigen Körperstütze (2, 18), mit einem flachen und
verhältnismässig schmalen, an der Vorderseite mindestens eine Saite (4) tragenden
Korpus (3), dadurch gekennzeichnet, dass die abnehmbare Körperstütze (2, 18) aus mehreren, geformten, starren, stabförmigen
Stützelementen (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22, 23) zu einer in sich stabilen,
rahmenförmigen Körperstütze (2, 18) zusammengesetzt und am Korpus (3) mit lösbaren
Verbindungen (7, 9) befestigt ist und dass die am Korpus (3) befestigte Körperstütze
(2, 18) über das Ende des Korpus (3) hinausragt, wobei zwischen zwei gegenüberliegenden,
seitlichen Stützelementen (11, 13, 19, 21) der rahmenförmigen Körperstütze (2, 18)
mindestens ein als Verstrebungselement dienendes, am Korpus (3) mit lösbaren Verbindungen
(7, 9) befestigtes Stützelement (15, 23) vorgesehen ist und dass die Körperstütze
(2, 18) nach der Trennung vom Korpus (3) und nach Aenderung der gegenseitigen Lage
der einzelnen benachbarten stabförmigen Stützelemete (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20,
21, 22, 23) zu einer platzsparenden Einheit zusammenlegbar ist.
2. Gitarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Stützelemente (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22) ineinandersteckbare
Rohre sind.
3. Gitarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Stützelemente (19, 29, 21, 22, 23) teils durch in der Ebene der
rahmenförmigen Körperstütze (18) knickbaren Gelenkverbindungen (24, 25) und teils
durch Steckverbindungen (26, 27, 28, 29) aneinander befestigt sind.
4. Gitarre nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Hohlräumen der ineinandersteckbaren Endbereiche von je zwei benachbarten
Rohren (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22, 23) die beiden Enden einer nach Lösung
der Steckverbindung die benachbarten Rohre (11. 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22) unverwechselbar
und unverlierbar mit Abstand aneinanderhaltenden Kordel (16) befestigt sind.
5. Gitarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kordeln (16) elastisch sind.
6. Gitarre nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei rohrförmigen Stützelementen (26, 27) eine Gelenkverbindung vorhanden
ist, deren Gelenkstelle (28) bei Benützung der Körperstütze in den einen Endbereich
der beiden einander zugekehrten, rohrförmigen Stützelemente (26, 27) bis zu deren
Berührung hineinstossbar und beim Zusammenlegen der Körperstütze bis zum Freilegen
der Gelenkstelle (28) daraus herausziehbar ausgebildet ist.
7. Gitarre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem der einander zugekehrten, rohrförmigen Stützelemente (26, 27)
ein beim Zusammenlegen der Körperstütze das Herausziehen der Gelenkstelle (28) zulassender
aber das Auseinandergleiten der Stützelemente (26, 27) verhindernder Anschlag (31)
vorgesehen ist.
1. A guitar or similar musical instrument including a detachable f rame-shaped body support
(2, 18) which is formed from a plurality of rod-shaped support elements and also including
a flat and proportionately narrow carcass (3) carrying at least one string (4) on
the front face thereof, characterised in that the detachable body support (2, 18) is composed of a plurality of shaped, rigid,
rod-shaped support elements (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22, 23) forming a stable
frame-shaped body support (2, 18) and is fixed to the carcass (3) by means of releasable
connections (7, 9), and in that the body support (2, 18) fixed to the carcass (3) projects beyond the end of the
carcass (3) whereby at least one support element (15, 23), which serves as a bracing
element and is fixed to the carcass (3) by means of releasable connections (7, 9),
is provided between two opposite lateral support elements (11, 13, 19, 21) of the
frame shaped body support (2, 18), and in that the body support (2, 18) is adapted to be collapsed into a space-saving unit following
its separation from the carcass (3) and after altering the mutual position of the
individual adjacent rod-shaped support elements (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22,
23).
2. A guitar in accordance with Claim 1, characterised in that the rod-shaped support elements (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22) are tubes that
are adapted to be inserted into one another.
3. A guitar in accordance with Claim 1, characterised in that the rod-shaped support elements (19, 29, 21, 22, 23) are fixed to one another partly
by means of hinged joints (24, 25) that are adapted to fold in the plane of the frame-shaped
body support (18) and partly by means of plug-type connections (26, 27, 28, 29).
4. A guitar in accordance with any of Claims 2 to 3, characterised in that the two ends of a cord (16) are fixed in the two hollow spaces in the mutually insertible
end portions of each two adjacent tubes (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22, 23),
said cord (16) holding the adjacent tubes (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22) together
in a spaced, non-interchangeable and captive manner following the release of the plug-type
connection.
5. A guitar in accordance with Claim 4, characterised in that the cords (16) are elastic.
6. A guitar in accordance with Claims 2 and 3, characterised in that there is provided between two tubular support elements (26, 27) a hinged joint whose
hinge section (28) is adapted to be pushed into the one end region of the two mutually
facing tubular support elements (26, 27) until they touch one another when the body
support is to be used, and is adapted to be withdrawn therefrom until the hinge section
(28) is exposed when the body support is to be folded up.
7. A guitar in accordance with Claim 6, characterised in that a stop member (31), which permits the hinge section (28) to be withdrawn when the
body support is to be folded up but prevents the support elements (26, 27) from sliding
apart, is provided in at least one of the two mutually facing tubular support elements
(26, 27) .
1. Guitare ou instrument de musique de ce type équipé(e) d'un support de corps (2, 18)
en forme de châssis amovible, composé de plusieurs éléments de soutien en forme de
barre, avec un corps (3) plat et relativement étroit portant, sur la face, au moins
une corde (4),
caractérisé en ce que
le support de corps amovible (2, 18) est composé de plusieurs éléments de soutien
façonnés, rigides, en forme de barre (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22, 23) par
rapport au support de corps stable (2, 18) en forme de châssis et fixé sur le corps
(3) à l'aide de fixations (7, 9) amovibles de façon à ce que le support de corps (2,
18) fixé sur le corps (3) dépasse de l'extrémité du corps (3), par au moins un élément
de soutien utilisé comme élément d'entretoise, fixé sur le corps (3) à l'aide de fixations
(7, 9) amovibles prévu entre deux éléments de soutien latéraux et opposés ( 11, 13,
19, 21) du support de corps (2, 18) en forme de châssis et aussi de façon à ce que
le support de corps (2, 18) soit, après avoir été séparé du corps (3) et après la
modification de la position réciproque des éléments de soutien uniques, contigus et
en forme de barre (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22, 23), pliable en une unité peu
encombrante.
2. Guitare selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les éléments de soutien en forme de barre (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22) sont
des tuyaux s'emboîtant les uns dans les autres.
3. Guitare selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les éléments de soutien en forme de barre (19, 20, 21, 22, 23) sont fixés les uns
aux autres, en partie à l'aide des fixations articulées (24, 25) pliables dans le
plan du support de corps (18) en forme de châssis et, en partie à l'aide de câbles
de jonction (26, 27, 28, 29).
4. Guitare selon l'une des revendications 2 à 3,
caractérisée en ce que
dans les deux cavités des zones d'extrémités s'emboîtant les unes dans les autres
de chacun des deux tuyaux contigus (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22, 23), les deux
extrémités de l'un des tuyaux contigus (11, 12, 13, 14, 15, 19, 20, 21, 22) après
la déconnexion du câble de jonction sont fixées de manière irréversible et définitive
à l'aide de cordons (16) conservant une certaine distance l'un par rapport à l'autre.
5. Guitare selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
les cordons (16) sont élastiques.
6. Guitare selon les revendications 2 et 3,
caractérisée en ce qu'
un assemblage articulé est présent entre deux éléments de soutien (26, 27) en forme
de tuyau. La position articulée (28) de cet assemblage est configurée pour pouvoir
être poussée jusqu'à son contact lors de l'utilisation du support de corps dans une
zone d'extrémité des deux éléments de soutien (26, 27) en forme de tuyau opposés l'un
à l'autre et est configurée pour être amovible, lors du pliage du support de corps,
jusqu'à ce que la position articulée (28) soit dégagée.
7. Guitare selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
dans au moins un des éléments de soutien (26, 27) en forme de tuyau opposés l'un à
l'autre, un taquet (31) est prévu et permet, lors du pliage du support de corps, le
dégagement de la position articulée (28), mais empêche le glissement des éléments
de soutien (26, 27).