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EP 1 124 016 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.05.2004 Patentblatt 2004/21 |
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Anmeldetag: 24.08.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E02D 31/02 |
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Fundamentabdichtung durch Kautschukplane
Rubber sheet foundation sealing
Etanchéité de fondations par feuilles de caoutchouc
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
08.02.2000 DE 10005351
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.08.2001 Patentblatt 2001/33 |
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Patentinhaber: Sagenschneider, Frank |
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51109 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Sagenschneider, Frank
51109 Köln (DE)
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Vertreter: Haber, Jan Wilhelm et al |
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Braun-Dullaeus Pannen Schrooten Haber
Mörsenbroicher Weg 200 40470 Düsseldorf 40470 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 560 811 DE-A- 19 801 123 GB-A- 2 105 772
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DE-A- 4 428 591 FR-A- 2 543 593 US-A- 4 359 845
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abdichtung des Fundaments eines
Gebäudes, insbesondere eines Neubaus, gegenüber aus dem Erdreich austretender Feuchtigkeit,
wobei zwischen dem Erdreich und dem Fundament eine für Feuchtigkeit undurchlässige
Abdichtfolie angeordnet wird. Die Erfindung betrifft gleichfalls ein Gebäude, dessen
Fundament mit einer solchen Abdichtfolie abgedichtet ist.
[0002] Bekanntermaßen muß dafür gesorgt werden, daß die von Grundoder Sickerwasser resultierende
Feuchtigkeit, die durch das Erdreich tritt und auf das Fundament von Gebäuden trifft
davon abgehalten wird, in die Wände einzudringen, in den Wänden emporzusteigen und
diese damit zu beschädigen. Um die Aufnahme von Feuchtigkeit zu vermeiden ist es beispielsweise
bekannt, das Fundament auf einer Schicht zu errichten, welche die Kapillarkräfte des
Mauerwerks unterbricht. Eine solche Schicht kann beispielsweise aus grobkörnigem Kies
bestehen, der unter der Bodenplatte des Fundaments angehäuft ist. Ein solches Kiesbett
hat jedoch den Nachteil, daß es bei starkem Wassereinbruch vollaufen kann und dabei
die Feuchtigkeit zum Mauerwerk durchläßt.
[0003] Es ist ebenfalls bekannt, in den auf dem Erdreich stehenden Sockel des Mauerwerks
Feuchtigkeitssperren einzubauen, die ein Aufsteigen der Feuchtigkeit über einen gewissen
Level hinaus unterbinden. Diese Feuchtigkeitssperren können jedoch im Laufe der Zeit
zerstört werden und damit ihre Wirkung verlieren.
[0004] Es ist gleichfalls bekannt, die Baugrube mit Kunststoffolie auszulegen, die von außen
eindringende Feuchtigkeit restlos abhalten soll. Das Problem der bekannten Folien
ist jedoch, daß sie nicht robust genug sind, um der mitunter recht groben Behandlung
auf einer Baustelle widerstehen zu können. Die bekannten Folien reißen leicht ein,
so daß an den defekten Stellen Feuchtigkeit eindringen kann. Dabei ist der besondere
Nachteil dieser teilweise zerstörten Folien, daß sie die eindringende Feuchtigkeit
zwar zum Gebäude hindurch lassen, eine Abgabe der Feuchtigkeit über das Mauerwerk
jedoch verhindern. Derartig beschädigte Folien haben somit eine Ventilfunktion, die
genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie eigentlich bewirken sollen. Nachteilig
an den bekannten Folien ist außerdem, daß der Umgang mit den Folien, insbesondere
wegen ihrer genannten Empfindlichkeit sehr schwierig ist und den normalen Betrieb
auf einer Baustelle lähmt.
[0005] Ein Verfahren zur Abdichtung des Fundermerkes eines Gebäudes entsprechend den Oberbegriff
des Anspruch 1 zeigb FR-A 2 543 593. Ebendort wird ein gebäude entsprechend den Oberbegriff
des Anspruch 8 gezeigb.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Abdichtung des
Fundaments bzw. des Untergeschosses eines Gebäudes zu schaffen, das den harten Anforderungen
auf einer Baustelle genügt und das eine sichere Abdichtung des Gebäudes gegenüber
der von außen eindringenden Feuchtigkeit mit einfachen und kostengünstigen Mitteln
gewährleistet. Gleichzeitig ist es Aufgabe der Erfindung, ein Gebäude mit einem sicher
abgedichteten Fundament bzw. Untergeschoß zu schaffen, wobei die Abdichtung einfach
zu bewerkstelligen ist und damit die Baukosten vergleichsweise wenig belastet.
[0007] Diese Aufgaben werden durch das Verfahren mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1 und durch das Gebäude mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
8 gelöst.
[0008] Die Besonderheit der Erfindung ist unter zwei Gesichtspunkten zu sehen. Einerseits
ist es generell vorteilhaft, die Abdichtfolie aus Kautschuk zu fertigen, da der Kautschuk
im Gegensatz zu den bislang verwendeten Kunststoffen wesentlich günstigere Eigenschaften
hinsichtlich seiner Belastbarkeit aufweist. Andererseits liegt ein wesentlicher Aspekt
der Erfindung in der Verwendung der einzelnen Bahnen, die entweder vor Ort oder schon
im Werk zu einer entsprechend großen einstückigen Plane zusammengesetzt werden können.
Durch die Verwendung einzelner Bahnen ist gewährleistet, daß ohne großen Aufwand die
vergleichsweise großflächigen Planen hergestellt werden können. Zudem läßt sich die
Bearbeitung der Kautschukfolien, insbesondere das Reparieren beschädigter Stellen
oder das Anflicken, auf der Baustelle wesentlich einfacher und auf Dauer sicherer
bewerkstelligen.
[0009] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Kautschukplane liegen weiterhin in ihrer besonderen
Dichtigkeit und Langlebigkeit, die die Verwendung zur Abdichtung von Gebäuden besonders
attraktiv machen. Gleichzeitig können mit der Verwendung der Kautschukplane Baukosten
im großen Umfang gespart werden, da sich weitere besondere und aufwendige Abdichtungsmaßnahmen
des Betonfundaments erübrigen. Insbesondere ist wegen des Einsatzes der Kautschukplane
ein Beschichtungsanstrich des Kellermauerwerks unnötig. Auch kann auf das Anlegen
einer Dränage verzichtet werden.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, die Planen in dem Werk, das die Kautschukfolien herstellt,
in den benötigten großflächigen Maßen zusammenzufügen und als zusammengefaltete Plane
an die Baustelle zu liefern. Im Werk stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung
und die Herstellung der Plane unterliegt keinen Witterungseinflüssen. Vor Ort angekommen
wird die Baugrube einfach mit der Plane ausgelegt, so daß sofort mit der Errichtung
des Fundaments begonnen werden kann. Die einzelnen Bahnen können dabei entweder mit
einem Klebstoff zusammengefügt werden, wobei Klebstoffe auf einer Polyurethanbasis
zu bevorzugen sind, oder die Bahnen können thermisch miteinander verschweißt werden.
[0011] Ein besonders stabiler Halt zwischen den Bahnen ist gegeben, wenn diese in einem
Vulkanisierungsprozeß zusammengefügt werden. Beim Vulkanisiern polymerisieren die
beiden übereinandergelegten Bahnen in vertikaler Richtung zu einem gemeinsamen Gefüge
zusammen. Vorteilhafter Weise kann der Polymerisationsvorgang durch die äußere Einwirkung
von Hitze unterstützt werden. Ein solcher thermisch unterstützter Vulkanisierungsprozeß
erzeugt eine extrem stabile Verbindung der einzelnen Bahnen, so daß eine insbesondere
für die rauhen Verhältnisse auf Baustellen geeignete Plane zum Abdichten entsteht.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, als Grundmaterial für die Bahnen einen synthetischen
Kautschuk zu verwenden, wobei insbesondere ein Äthylen-Propylen-Kautschuk (EPDM-Kautschuk)
zu bevorzugen ist. Dieser synthetische Kautschuk hat den Vorteil, daß er sehr günstig
in großen Mengen hergestellt werden kann und daß seine mechanischen Eigenschaften
gerade für das Anwendungsgebiet im Baubereich geeignet ist. Er zeichnet sich außerdem
durch hohe mechanische und thermische Belastbarkeit sowie durch große Witterungsbeständigkeit
aus.
[0013] Es ist vorteilhaft, die einzelnen Bahnen der Kautschukfolie unter Dazwischenfügen
einer Fügefolie übereinanderzulegen, bevor die Kautschukbahnen bei Temperaturen von
vorzugsweise ungefähr 400° miteinander thermisch vulkanisiert werden. Die Fügefolie
enthält dabei die für den Vulkanisierungsprozeß wichtigen Verbindungen, insbesondere
die Schwefelverbindungen, die eine Polymerisation der Kautschukmoleküle begünstigen.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, dem Kautschuk die zur thermischen Vulkanisation
benötigte Hitze nicht in Form einer offenen Flamme, sondern als heißes Gas oder durch
Beaufschlagung mit einem heißen Gegenstand zuzuführen. Auf diese Weise wird die Arbeitssicherheit
im Umgang mit den Kautschukbahnen erhöht, ohne daß die Qualität der Nähte leidet.
[0014] Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn die Kautschukplane nicht unmittelbar auf den Boden
der ausgehobenen Baugrube aufgelegt wird, sondern wenn die Baugrube zunächst mit einer
die Unebenheiten nivellierenden Ausgleichsschicht aus Beton ausgegossen wird. Diese
sogenannte Sauberkeitsschicht bietet der Kautschukplane eine stabile Auflage, die
frei von spitzen, die Kautschukplane gefährdenden Gegenständen ist. Die Sauberkeitsschicht
aus Beton hat dabei im Gegensatz zu den bislang bekannten Sauberkeitsschichten aus
Sand, Hartschaumplatten oder Kies den wesentlichen Vorteil, daß aufgrund ihrer Härte
keine auf ihr keine Abdrücke durch punktuelle Auflage schwerer Gegenstände entstehen
können, die zum Reißen der Kautschukplane führen könnten.
[0015] Insbesondere im Zusammenhang mit der Sauberkeitsschicht aus Beton ist es vorteilhaft,
auf die darauf ausgelegte Kautschukplane Hartschaumplatten aufzubringen, bevor mit
dem Betonieren des Fundaments, insbesondere der Bodenplatte, begonnen wird. Diese
Hartschaumplatten haben den Vorteil, daß sie einen Schutz der Kautschukfolie gegenüber
spitzen Gegenständen bieten. Auch wenn Beschädigungen der in der Baugrube ausgelegten
Kautschukfolie durch Aufkleben oder Aufvulkanisieren von Kautschukstücken möglich
ist, so kann schließlich nicht ausgeschlossen werden, daß im hektischen Betrieb auf
der Baustelle eine solche Reparatur vergessen wird, was zur erheblichen Einbußen der
Dichtigkeit führen kann. Die Hartschaumplatten schützen die Kautschukplane effizient
gegenüber den genannten Gefahren. Insbesondere liegt der Vorteil der Hartschaumplatten
darin, daß sie als Auflage für die benötigten Metallgitter und Abstandshalter dienen,
die zur Bewehrung für die zu gießende Betonplatte benötigt werden. Neben der genannten
Schutzwirkung haben die Hartschaumplatten den weiteren Vorteil der Wärmedämmung des
Fundamentes gegenüber der aus dem Erdreich kommenden Kälte.
[0016] Zudem umfaßt die Erfindung ein Gebäude, beispielsweise einen Neubau, der in einer
ausgehobenen Baugrube errichtet wird und der mit einer Kautschukplane gegen die von
außen eintretende Feuchtigkeit geschützt wird. Dazu wird nicht nur die Unterseite
der Bodenplatte, sondern auch die Außenseiten der Seitenwände zumindest bis zu einer
gewissen Höhe mit der Plane eingefaßt. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die
Seitenwände bis zur Höhe des den Bau umgebenden Erdreiches vollständig eingeschlossen
sind, so daß das gesamte Fundament des Gebäudes gegen Eindringen von Feuchtigkeit
geschützt ist.
[0017] Es ist dabei auch vorteilhaft, die Kautschukplane als Feuchtigkeitssperre in die
Grundmauern der Seitenwände etwa in Höhe der ersten oder zweiten gemauerten Lage einzulegen,
um einen zusätzlichen Schutz gegen eventuell eingedrungene Feuchtigkeit, die sonst
in den Wänden aufsteigen würde, zu gewährleisten. Um eine solche Feuchtigkeitssperre
zu schaffen ist es möglich, die Bodenplatte mit einer Grundplane zu umgeben, die bis
zur Höhe der Feuchtigkeitssperre an den Seitenwänden hochgezogen und dann in diese
einlegt wird. Die verbleibende Höhe der Seitenwände wird dann mit einem Kragen aus
Kautschukfolie abgedichtet, der durch Kleben, Schweißen und/oder durch einen Vulkanisierprozeß
mit der Grundplane verbunden wird. Die Kautschukplane wird dabei vorteilhafter Weise
mechanisch, insbesondere durch Nägel mit großem Kopf oder unter Zwischenlegen einer
Befestigungsleiste zumindest zwischenzeitlich an den Seitenwänden fixiert, bevor sie
durch das darauf aufgebaute Mauerwerk gehalten wird. Die auf die Innenseite der Seitenwände
überstehenden Kautschukstreifen werden später abgeschnitten.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird in der mit der Kautschukplane
abgedeckten Ausgleichsschicht ein Pumpensumpf vorgesehen, in dem sich die auf der
Plane ansammelnde Feuchtigkeit konzentriert und vermittels einer Tauchpumpe abgesaugt
werden kann. Um den Sammelprozeß zu begünstigen, ist es vorteilhaft, die Ausgleichsschicht
mit einer gewissen Neigung vorzusehen, an deren Fuß der Pumpensumpf eingebracht ist.
[0019] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren 1 bis 5 näher beschrieben Es zeigen:
- Figur 1
- eine Ausgleichsschicht mit Kautschukplane;
- Figur 2
- auf der Kautschukplane aufgebrachte Hartschaumplatten;
- Figur 3
- auf die Hartschaumplatten aufgelegte Bewehrungselemente;
- Figur 4
- eine gegossene Bodenplatte und
- Figur 5
- den Ausschnitt durch ein fertiges Fundament.
[0020] Anhand der Figuren 1 bis 5 werden im folgenden die einzelnen Verfahrensschritte zur
Abdichtung eines Fundaments eines Gebäudes erklärt. In Figur 1 ist dazu eine Baugrube
1 angedeutet, wie sie aus dem Erdreich ausgehoben wurde. Der Grund der Baugrube wurde
mit einer auf das Erdreich aufgebrachten Ausgleichsschicht 2 versehen, die aus Beton
gegossen ist. Am Rande der Ausgleichsschicht 2 ist eine Randschalung 3 in bekannter
Weise vorgesehen. Auf der Ausgleichsschicht 2 liegt eine Kautschukplane 4 auf, die
aus einzelnen Bahnen 5 aus Kautschukfolie am Stoßbereich 6 zusammengesetzt ist. Im
Stoßbereich 6 (Detailzeichnung) überlappt die Kautschukfolie 5' eine Folie 5'' unter
Einschluß einer Fügefolie 7. Das so zusammengelegte Sandwich aus den Kautschukfolien
5' und 5'' sowie der Fügefolie 7 wird unter Einwirkung von Hitze vulkanisiert. Die
in Figur 1 dargestellte Kautschukplane 4 zeigt dabei das Resultat der zusammengefügten
Einzelbahnen. Die Kautschukplane 4 ist bis in den Kantenbereich zur Randschalung 3
verlegt und an dieser vertikal in die Höhe gezogen. Sie hängt mit Seitenstreifen 14
über die Randschalung 3 hinweg.
[0021] Ebenfalls in Figur 1 dargestellt ist der Pumpensumpf 8, der sowohl in der Sauberkeitsschicht
2 als auch in der Kautschukplane 4 vorgesehen ist. In Figur 2 sind auf die Kautschukplane
4 Hartschaumplatten 7, insbesondere Styrodur®-Platten, aufgelegt, die in den Randbereichen
nach dem Nutund Federprinzip zusammengreifen. Diese Hartschaumplatten bedecken die
Kautschukplane in ihrer gesamten Fläche.
[0022] In Figur 3 ist nunmehr das nächste Baustadium dargestellt, in dem auf die Hartschaumplatten
7 einerseits Abstandshalter und andererseits Metallgitter 10 zur Bewehrung der einzugießenden
Bodenplatte aufgelegt sind. Die Abstandshalter 9 werden durch Winkelprofile gebildet,
auf denen eine erste Schicht 10' von Metallgittern 10 aufliegt. Zwischen diese Metallgitter
werden umgekehrt U-förmige Abstandshalter 20 eingelegt, die eine weitere Gitterschicht
10'' halten. Die Abstandshalter gewährleisten eine homogene Verteilung des Bewehrungseisens
innerhalb der zu gießenden Bodenplatte.
[0023] In Figur 4 ist die fertige Bodenplatte 11 dargestellt, in der die Bewehrungseisen
eingegossen sind. Die Bodenplatte liegt auf der Schicht von Hartschaumplatten 7 auf,
die ihrerseits direkt auf der Kautschukplane 4 aufliegt. Auf die so vorbereitete Bodenplatte
können nunmehr die Seitenwände des Fundaments aufgebaut werden.
[0024] In Figur 5 ist ein Querschnitt durch das fertige Fundament gezeigt, daß auf der Bodenplatte
11 aufgebaut ist. Dazu wurden einzelne Steinlagen 12 aufeinander gefügt, die die Seitenwand
13 ausbilden. Nach den ersten beiden Steinlagen wurde der überhängende Rand 14 der
Kautschukfolie über den durch die Steine gebildeten Sockel geschlagen und mittels
einer Befestigungsleiste 15 an der Innenseite der Seitenwand 13 befestigt. Auf die
so gebildete Feuchtigkeitssperre sind weitere Lagen von Steinen aufgesetzt. Von außen
ist die Seitenwand 13 mit einem Kragen aus Kautschukplane 16 eingefaßt, der an die
den Bodenbereich bedeckende Kautschukplane 4 durch Vulkanisieren an der Natstelle
17 angefügt ist. Im oberen Bereich schließt das Fundament mit dem Erdreich 18 ab.
Die Kautschukplane 16 ist dementsprechend über die obere Lage der Bausteine 19 gelegt
und ebenfalls mit einer Befestigungsleiste 19 befestigt.
1. Verfahren zur Abdichtung des Fundamentes und/oder Untergeschosses eines Gebäudes,
insbesondere eines Neubaus, gegenüber aus dem Erdreich austretender Feuchtigkeit,
wobei zwischen dem Erdreich und dem Fundament eine für Feuchtigkeit undurchlässige
Abdichtfolie angeordnet wird, wobei die Abdichtfolie eine aus einzelnen Bahnen (5)
zusammengefügte Kautschukplane (4) ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bahnen (5) an den Nahtstellen überlappen und vermittels einer dazwischenliegenden
Fügefolie (7) verschweißt werden, wobei die Fügefolie (7) den Vulkanisierungsprozeß
unterstützt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kautschukplane (4) aus synthetischem Kautschuk, insbesondere aus Äthylen-Propylen-Kautschuk,
gefertigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnen (5) über die Zufuhr eines heißen Gases an die Nahtstelle oder über Beaufschlagung
mit einem heißen Gegenstand verschweißt werden.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Fundament eine aus Beton gegossene Bodenplatte (11) aufweist, die vermittels
einer dazwischenliegenden Kautschukplane (4) auf einer die Unebenheiten des Erdreiches
ausgleichenden Ausgleichsschicht (2) aufliegt, wobei die Ausgleichsschicht (2) ebenfalls
aus Beton gegossen wird.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Fundament einen Sockel aufweist, der in das Erdreich eingelassen ist und auf dem
die Kautschukplane (4) aufliegt.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß auf die Kautschukplane (4) Hartschaumplatten (7) aufgebracht werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß auf Hartschaumplatten (7) Metallgitter (10) und Abstandshalter (9) als Bewehrung
für die zu gießende Bodenplatte (11) aufgeleget werden.
8. Gebäude mit einem Untergeschoß, das eine Bodenplatte und auf der Bodenplatte angeordnete
Seitenwände aufweist und das gegenüber der aus dem Erdreich austretenden Feuchtigkeit
mittels einer für Feuchtigkeit undurchlässigen Abdichtfolie abgedichtet ist, wobei
die Abdichtfolie eine aus einzelnen Bahnen zusammengefügte Kautschukplane (4) ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bahnen (5) an den Nahtstellen überlappen und vermittels einer dazwischenliegenden
Fügefolie (7) verschweißt werden, wobei die Fügefolie (7) den Vulkanisierungsprozeß
unterstützt, wobei die Abdichtfolie die Unterseite der Bodenplatte (11) und zumindest
teilweise die Außenseiten der Seitenwände (13) einfaßt.
9. Gebäude nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (13) bis zum Niveau des umgebenden Erdreiches von der Kautschukplane
(4) eingefaßt sind.
10. Gebäude nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet , daß die Kautschukplane (4) in die Seitenwände (13) eingreift und eine Feuchtigkeitssperre
bildet.
11. Gebäude nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kautschukplane (4) mechanisch, insbesondere durch Nägel (15,19), an den Seitenwänden
(13) befestigt ist.
12. Gebäude nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in der mit der Kautschukplane (4) bedeckten Ausgleichsschicht (2) ein mit der Kautschukplane
(4) ausgekleideter Pumpensumpf (8) vorgesehen ist, in dem sich die auf der Plane auftretende
Feuchtigkeit sammelt.
1. A method for sealing the foundation and/or basement of a building, particularly a
new construction, against moisture emanating from the soil, wherein a sealing membrane
impermeable to moisture is arranged between the soil and the foundation, the sealing
membrane being a rubber sheet (4) constructed from joined individual lengths (5),
characterised in that
the individual lengths (5) overlap at the seams and are bonded via an interposed connecting
membrane (7), wherein the connecting membrane (7) supports the vulcanization process.
2. The method according to claim 1,
characterised in that
the rubber sheet (4) is manufactured from synthetic rubber, particularly ethylene-propylene
rubber.
3. The method according to claims 1 and 2,
characterised in that
the lengths (5) are bonded by the directing a hot gas onto the seam or by applying
a hot object to the seam.
4. The method according to any of the preceding claims,
characterised in that
the foundation includes a sole plate (11) made from poured concrete, which is supported
via an interposed rubber sheet (4) on a smoothing layer (2) that compensates for the
unevennesses of the soil, the smoothing layer (2) also being made from poured concrete.
5. The method according to any of the preceding claims,
characterised in that
the foundation is furnished with a plinth that is let into the soil and on which the
rubber sheet (4) rests.
6. The method according to any of the preceding claims,
characterised in that
rigid foam panels (7) are applied to the rubber sheet (4).
7. The method according to claim 6,
characterised in that
metal meshes (10) and spacers (9) are placed on rigid foam panels (7) as reinforcement
for the sole plate (11) to be poured.
8. A building having a basement that includes a sole plate and lateral walls constructed
on the sole plate and that is sealed against moisture emanating from the soil via
a sealing membrane impermeable to moisture wherein the sealing membrane is a rubber
sheet (4) constructed from joined individual lengths,
characterised in that
the individual lengths (5) overlap at the seams and are bonded via an interposed connecting
membrane (7), wherein the connecting membrane (7) supports the vulcanization process,
wherein the sealing membrane completely covers the underside of the sole plate (11)
and at least partially encloses the outer sides of the lateral walls (13).
9. The building according to claim 8,
characterised in that
the lateral walls (13) are enclosed by the rubber sheet (4) up to the level of the
surrounding soil.
10. The building according to either of claims 8 and 9,
characterised in that
the rubber sheet (4) is included in the lateral walls (13) and forms a moisture block.
11. The building according to any of claims 8 to 10,
characterised in that
the rubber sheet (4) is secured to the lateral walls (13) mechanically, particularly
with nails (15, 19).
12. The building according to any of claims 8 to 11,
characterised in that
a sump pit (8) lined with the rubber sheet (4) is provided in the smoothing layer
(2) that is covered with the rubber sheet (4), in which sump pit the moisture occurring
on the sheet collects.
1. Procédé pour assurer l'étanchéité des fondations et/ou du sous-sol d'un bâtiment,
notamment d'une nouvelle construction par rapport à l'humidité émanant du terrain,
une pellicule d'étanchéité imperméable à l'humidité étant disposée entre le terrain
et les fondations, la pellicule imperméable à l'humidité étant une bâche en caoutchouc
(4), constituée de bandes individuelles jointes (5),
caractérisé en ce que
les bandes individuelles (5) se chevauchent aux zones de soudure et sont soudées à
l'aide d'une pellicule d'assemblage intermédiaire (7), la pellicule d'assemblage (7)
favorisant le processus de vulcanisation.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la bâche en caoutchouc (4) est fabriquée en caoutchouc synthétique, notamment en caoutchouc
d'éthylène propylène.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les bandes (5) sont soudées par alimentation d'un gaz chaud vers la zone de soudure
ou par application d'un objet chaud.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les fondations présentent une dalle en béton coulé (11), qui par l'intermédiaire d'une
bâche en caoutchouc intermédiaire (4) repose sur une couche de compensation (2) qui
compense les irrégularités du terrain, la couche de compensation (2) étant également
en béton coulé.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les fondations sont munies d'un socle, qui est encastré dans le terrain et sur lequel
repose la bâche en caoutchouc (4).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des panneaux en mousse rigide (7) sont appliqués sur la bâche en caoutchouc (4).
7. Procédé selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
des treillis métalliques (10) et des écarteurs (9) sont posés sur les panneaux en
mousse rigide (7), en tant qu'armature pour la dalle (11) devant être coulée.
8. Bâtiment avec un sous-sol, muni d'une dalle et de parois latérales disposées sur la
dalle et dont l'étanchéité par rapport à l'humidité émanant du terrain est assurée
à l'aide d'une pellicule d'étanchéité imperméable à l'humidité, la pellicule d'étanchéité
étant une bâche en caoutchouc (4), constituée de bandes individuelles jointes,
caractérisé en ce que
les bandes individuelles (5) se chevauchent aux zones de soudure et sont soudées à
l'aide d'une pellicule d'assemblage intermédiaire (7), la pellicule d'assemblage (7)
favorisant le processus de vulcanisation, la pellicule d'étanchéité entourant la face
inférieure de la dalle (11) et au moins partiellement les faces extérieures des parois
latérales (13).
9. Bâtiment selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
les parois latérales (13) sont entourées par la bâche en caoutchouc (4) jusqu'au niveau
du terrain environnant.
10. Bâtiment selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9,
caractérisé en ce que
le bâche en caoutchouc (4) pénètre dans les parois latérales (13) et forme la barrière
d'humidité.
11. Bâtiment selon l'une quelconque des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que
la bâche en caoutchouc (4) est fixée sur les parois latérales (13) par moyen mécanique,
notamment par des clous (15, 19).
12. Bâtiment selon l'une quelconque des revendications 8 à 11,
caractérisé en ce
qu'un puisard d'aspiration (2) habillé par la bâche en caoutchouc (4) et dans lequel
l'humidité apparaissant sur la bâche est recueillie est prévu dans la couche de compensation
(8) recouverte par la bâche en caoutchouc (4).