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EP 1 124 063 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2005 Patentblatt 2005/52 |
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Anmeldetag: 31.01.2001 |
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| (54) |
Vorgesteuertes Rückschlagventil
Pilot-operated check valve
Clapet anti-retour piloté
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT NL SE |
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Priorität: |
10.02.2000 DE 10005771 15.02.2000 DE 10006510
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.08.2001 Patentblatt 2001/33 |
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Patentinhaber: Weber-Hydraulik GmbH |
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74363 Güglingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schulz, Ulrich
74336 Brackenheim- Stockheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Säger, Manfred |
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Postfach 63 7014 Trin 7014 Trin (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/00378 US-A- 3 516 443
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DE-A- 2 258 853
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine gattungsgemäße Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruchs.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist aus WO 00/00378 bekannt.
[0003] Diese Vorrichtungen sind als hydraulisch gesteuerte Ventile ansich bekannt, bei denen
der Steueranschluß von dem ersten oder zweiten Anschluß durch einen Spalt abgedichtet
ist.
[0004] Von Nachteil ist jedoch, daß sowohl von dem ersten als auch dem zweiten Anschluß
Fluid, vorzugsweise Hydraulikflüssigkeit zu dem Steueranschluß gelangen kann. Diese
Leckage ist je nach Einsatzzweck unerwünscht oder unzulässig und beschränkt die Einsatzmöglichkeiten
der Vorrichtung.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Hauptanspruchs bei einfachem Aufbau jedoch für eine Vielzahl von Einsatzzwecken
weiterzubilden.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruchs erfindungsgemäß durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
[0007] Mit der erfindungsgemäß als Ventil ausgebildeten Vorrichtung wird in überraschender
Weise bei gleichzeitig einfachem Aufbau zugleich jegliche Leckage verhindert. Infolgedessen
steht diesem bekannten Ventil eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten offen, denn es
ist zugleich aufgrund des einfachen Aufbaus robust.
[0008] Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
[0009] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Ventil bei Vorrichtungen zum
Kippen der Fahrerhäuser von Lastkraftwagen eingesetzt, deren Kippzylinder mit einer
sogenannten Umlaufverbindung versehen ist. Hierzu ist an dem als Kippzylinder eingesetzten
Hydraulikzylinder im Bereich vor dem inneren Anschlag des Kolbens eine in der Zylinderwand
mit einer Mündung mündende, von dem Kolben überfahrbare Umlaufverbindung vorgesehen,
die den kolbenstangenseitigen ringraumförmigen Zylinderraum über die Mündung mit dem
kolbenseitigen, die Druckseite bildenden Zylinderraum verbunden. Hat der Kolben beim
Zurückkippen die Mündung der Umlaufverbindung überfahren, befindet er sich im sogenannten
Schwinghubbereich, in dem der Hydraulikzylinder mit der drucklosen, zum Tank führenden
Leitung verbunden ist. Dadurch wird einerseits erreicht, daß die Fahrerhauskabine
robust und zuverlässig in die Verriegelungseinrichtung einrastet, andererseits daß
sie während der Fahrt schwingen kann.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläuert. In dieser zeigt
- Figur 1
- einen teilweise abgebrochenen Schnitt durch die erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Figur 2
- den Schnitt gemäß Fig. 1 im Ausschnitt und größerem Maßstab;
- Figur 3
- das Schaltsymbol des Ventils gemäß Fig. 1; und
- Figur 4
- das Ventil gemäß Fig. 1 in Beschaltung eines Kippzylinders mit einer sogenannten Umlaufverbindung.
[0011] Das in Fig. 1 insgesamt mit 10 bezeichnete Ventil weist einen Steueranschluß 11 und
einen ersten gesteuerten Anschluß 12 sowie einen zweiten gesteuerten Anschluß 13 und
ein in seiner Endlage mit seiner einen Seite auf einem Sitz 14 angeordneten, als Kugel
15 ausgebildeten Dichtkörper auf.
[0012] Hierbei münden sowohl der erste Anschluß 12 sowie der zweite Anschluß 13 auf verschiedenen
Seiten des Sitzes 14 sowie zugleich auf der einen Seite des als Kugel 15 ausgebildeten
Dichtkörpers, wohingegen der Steueranschluß 11 auf der anderen Seite des Dichtkörpers
15 mündet.
[0013] In dem Ventil 10 ist eine den Dichtkörper 15 vollständig umgebende, den Steueranschluß
11 einerseits und den ersten und/oder zweiten Anschluß 12 bzw. 13 andererseits voneinander
abdichtende umlaufende Dichtung 16 angeordnet. Zwischen dieser Dichtung 16 und dem
Sitz 14 mündet hierbei der zweite Anschluß 13.
[0014] Wie insbesondere aus der vergrößerten Darstellung gemäß Fig. 2 ersichtlich, ist die
Dichtung 16 bezogen auf die Richtung 17 des Hubes des als Kugel 15 ausgebildeten Dichtkörpers
im Bereich um deren Äquator angeordnet. Wie ebenfalls aus Fig. 2 ersichtlich, ist
die Dichtung 16 in einer nach innen offenen umlaufenden Nut 18 angeordnet und kann,
wie beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel zweiteilig als auf den Grund der Nut
eingelegter O-Ring 19 und einer darüber angeordneten Gleitdichtung 20 ausgebildet
sein, wobei die Nut 18 mit eingesetzter Dichtung 16 bzw. 19 und 20 durch eine Fläche
des Einsatzkörpers 23 und/oder durch eine Fläche des Gehäuses 21 begrenzt ist. Der
Dichtkörper 15 kann in Richtung auf seine eine (in den Fig. 1 und 2 gezeichnete) Endlage
mit der Kraft einer Feder 22 (Fig. 1) belastet sein.
[0015] Das Ventil 10 ist als Schaltsymbol in Fig. 3 schematisch dargestellt. Die Feder 22
sowie der Steueranschluß 11 als auch der erste Anschluß 12 sowie der zweite Anschluß
13 sind bezeichnet.
[0016] Fig. 4 zeigt eine Beschaltung eines Hydraulikzylinders 30, vorzugsweise Kippzylinder
für die Fahrerhäuser von Lastkraftwagen, der mit einer eine Kolbenstange 31 aufweisenden
Kolben 32 sowie einer kurz vor der Ausgangslage des Kolbens 32 in der Zylinderwand
mit einer Mündung 33 mündende, von dem Kolben überfahrbare Umlaufverbindung 34 vorgesehen
ist, die den kolbenstangenseitigen ringraumförmigen Zylinderraum 35 über die Mündung
33 mit dem kolbenseitigen, die Druckseite bildenden Zylinderraum 36 verbindet. In
die Umlaufverbindung 34 ist ein zu deren Mündung 33 hin schließendes Rückschlagventil
37 vorgesehen. Der kolbenstangenseitige Zylinderraum 35 ist mit einer Ringraumanschlußleitung
38 und der kolbenseitige Zylinderraum 36 mit einer Kolbenraumanschlußleitung 39 versehen.
[0017] Parallel zu dem Rückschlagventil 37 ist ein erstes Ventil 10a, wie es in den Fig.
1 bis 3 beschrieben ist, so angeschlossen, daß der Steueranschluß 11A an die Mündung
33 der Umlaufverbindung 34 angeschlossen ist und der erste Anschluß 12A an die Kolbenraumanschlußleitung
39. Der zweite Anschluß 13A ist mit der beim Ausfahren des Kolbens 32 an die von der
(nicht gezeigten) Pumpe kommende, als Vorlaufleitung A dienende Leitung angeschlossen.
[0018] An den kolbenseitigen Zylinderraum 36 ist über die Kolbenraumanschlußleitung 39 ein
weiteres, zu diesem hin öffnendes, nunmehr aber entsperrbares Rückschlagventil 40
angeschlossen, dessen anderer Anschluß 41 über eine Zweigleitung 42 an die Vorlaufleitung
A angeschlossen ist. Dieses entsperrbare Rückschlagventil 40 ist von einem Steuerventil
10B über einen Entsperrstift 43 entsperrbar gesteuert, der auf dem Dichtkörper 15B
lose anliegt. Das Steuerventil 10B ist mit seinem Steueranschluß 11B an die Ringraumanschlußleitung
38 sowie die beim Ausfahren des Kolbens 32 an die zum Tank führende, als Rücklaufleitung
B dienende Leitung angeschlossen. Zweckmäßigerweise kann die Ausführungsform dieses
Steuerventils 10B dem Ventil gemäß Fig. 1 entsprechend ausgebildet sein, wobei zwischen
seinem ersten Anschluß 12B und dem kolbenseitigen Zylinderraum 36 bzw. der Kolbenraumanschlußleitung
39 das gesteuerte Rückschlagventil 40 angeordnet und der zweite Anschluß 36 in diesem
Fall nicht vorhanden bzw., abgesperrt ist.
[0019] Beim Zurückkippen des Kolbens 32 des Zylinders 30 bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 4 dient die Leitung B als Vorlaufleitung und wird die Kolbenstange 31 aus der
(nicht gezeigten) ausgefahrenen Stellung in die gezeigte Stellung eingefahren. Nachdem
die Kugel 15B des Ventils 10B in die gezeigte Stellung gebracht ist, weil die von
der Pumpe kommende Leitung B an den Steueranschluß 11B angeschlossen ist, wird die
Kugel auf ihren Sitz gedrückt. Über den Entsperrstift 43 wird das entsperrbare Rückschlagventil
40 geöffnet, so daß die aus dem kolbenseitigen Zylinderraum 36 verdrängte Flüssigkeit
über die Kolbenraumanschlußleitung 39 über das Ventil 40 und die Zweigleitung 42 an
die zum Tank führende Leitung A (Rücklaufleitung) abfließen kann.
[0020] Sobald der Kolben 32 die Mündung 33 der Umlaufverbindung 34 überfahren hat (wie in
Figur 4 gezeigt), so wird die Mündung 33 und der obere Teil der Umlaufverbindung 34
zu dem Steueranschluß 11A zum Ventil 10A drucklos. Der erste Anschluß 12A des Ventils
10A steht aber noch unter dem vom kolbenseitigen Zylinderraum 36 kommenden Hydraulikflüssigkeitsdruck,
so daß der Dichtkörper 15A nunmehr gegen den drucklosen Steueranschluß 11A aus der
gezeigten in die nicht gezeigte Freigabestellung abgehoben werden kann.
[0021] Hydraulikflüssigkeit von dem ersten Anschluß 12A zu dem zweiten Anschluß 13A und
von dort zu der Leitung A (Rücklaufleitung) gelangen kann, so daß im Augenblick des
Überfahrens noch eine weitere Leitung über das Ventil 10A öffnen wird, was sicherstellt,
daß die Abwärtsbewegung des Kolbens 32 des Zylinders 30 nicht etwa gehemmt oder gebremst
wird und das Fahrerhaus hinreichend zuverlässig zurückkippen und in seine Verriegelung
einrasten kann.
1. Vorrichtung (10, 10A), mit einem Steueranschluss (11, 11A), einem ersten Anschluss
(12, 12A) und einem zweiten Anschluss (13, 13A) und einem in seiner einen Endlage
mit seiner einen Seite auf einem Sitz (14, 14A) dicht angeordneten Dichtkörper (15,
15A), wobei der erste sowie der zweite Anschluss (12, 13) auf verschiedenen Seiten
des Sitzes (14, 14A) und auf der einen Seite des Dichtkörpers (15) münden, wohingegen
der Steueranschluss (11, 11A) auf der anderen Seite des Dichtkörpers (15, 15A) mündet,
wobei in der als Ventil (10) ausgebildeten Vorrichtung eine den Dichtkörper (15) vollständig
umgebende, den Steueranschluss (11) einerseits und den ersten und/oder zweiten Anschluss
(12 bzw. 13) andererseits voneinander abdichtende, umlaufende Dichtung (16) angeordnet
ist und wobei zwischen dieser und dem Sitz (14) der zweite Anschluss (13) mündet,
dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkörper (15, 15A) als Kugel (15) ausgebildet ist, dass die Dichtung (16),
bezogen auf die Richtung des Hubes (17) der Kugel (15) im Bereich um deren Äquator
angeordnet ist und dass die Dichtung in einer nach innen offenen, umlaufenden Nut
(18) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (16) als auf dem Grund der Nut (18) eingelegter O-Ring (19) mit einer
über diesem angeordneten Gleitdichtung (20) ausgebildet ist (Fig. 2).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (18) zum Teil durch eine Fläche eines Einsatzkörpers (18) und/oder durch
eine Fläche des Gehäuses (21) begrenzt und der Einsatzkörper (18) gegebenenfalls in
das Gehäuse (21) einschraubbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtkörper (15) in Richtung auf seine eine Endlage mit der Kraft einer Feder
(22) belastet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Hydraulikzylinder (30) mit
einer im Bereich vor dem inneren unteren Anschlag des Kolbens (32) in der Zylinderwand
mit einer Mündung (33) mündende, von dem Kolben (32) überfahrbare Umlaufverbindung
(34) vorgesehen ist, die den kolbenstangenseitigen, ringraumförmigen Zylinderraum
(35) über die Mündung (33) mit dem kolbenseitigen, die Druckseite bildende Zylinderraum
(36) verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß in der Umlaufverbindung (34) ein zu deren Mündung (33) hin schließendes Rückschlagventil
(37) vorgesehen ist und daß parallel zu diesem das Ventil (10A) so geschaltet ist,
daß dessen Steuerleitung (11A) an die Mündung (33) der Umlaufverbindung (34) angeschlossen
ist (Fig. 4).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Anschluß (13A) des Ventils (10A) an die beim Ausfahren des Kolbens (32)
an die von der Pumpe kommende, als Vorlaufleitung (A) dienende Leitung und der erste
Anschluß (12A) des Ventils (10A) an den kolbenseitigen Zylinderraum (36) über eine
Kolbenraumanschlußleitung (39) angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den kolbenseitigen Zylinderraum (36) ein zu diesem hin öffnendes, entsperrbares
Rückschlagventil (40) angeschlossen ist, dessen anderer Anschluß (41) an die beim
Ausfahren des Kolbens als Vorlaufleitung (A) dienende Leitung angeschlossen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das gesteuerte Rückschlagventil (40) einem Steuerventil (10B) über einen Entsperrstift
(43) entsperrbar gesteuert ausgebildet ist und daß das Steuerventil (10B) mit seiner
Steuerleitung (11B) an die beim Ausfahren des Kolbens an die zum Tank führende, als
Rücklaufleitung (B) dienende Leitung angeschlossen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (10B) ebenfalls als Ventil (10) ausgebildet ist, daß zwischen diesem
mit seinem ersten Anschluß (12b) und dem kolbenseitigen Zylinderraum (36) das entsperrbare
Rückschlagventil (40) angeordnet ist und der zweite Anschluß des Steuerventils abgesperrt
ist.
1. A device (10, 10A) having a control line (11, 11A), a first connection (12, 12A) and
a second connection (13, 13A) and a sealing member (15, 15) arranged sealingly on
its one side in its seat (14, 14A) when in its end position, wherein the first and
the second connections (12, 13) open onto different sides of the seat (14, 14A) and
on one side of the sealing member (15), whereas the control line (11, 11A) opens onto
the other side of the sealing member (15, 15A), wherein in the device configured as
a valve (10) a peripheral seal (16) is arranged that completely embraces the seal
member (15) sealing on the one hand the control line (11) from the first and / or
second line (12 or 13) on the other hand and wherein the second line (13) opens between
the latter seal and the seat (14), characterized in that the sealing member (15, 15A) is configured as a ball (15), that the seal (16), relative
to the direction of the stroke (17) movement of the ball (15) is arranged in the zone
of its equator and that the seal is arranged in a circumferential groove (18) opening
inwards.
2. The device according to Claim 1, wherein the seal (16) is configured as an O-ring
(19) inserted on the floor of the groove (18) having a sliding seal (20) arranged
over same (Fig.2).
3. The device according to Claim 1 or 2, wherein the groove (18) is delimited in part
by the surface of an insert member (23) and / or by a surface of the housing (21)
and the insert member (23) can be screwed into the housing (21), if required.
4. The device according to one of Claims 1 to 3, wherein the sealing member (15) is loaded
in the direction of its terminal position with the force of a spring (22).
5. The device according to one of Claims 1 to 4, wherein said device is provided with
a hydraulic cylinder (30) having a circumferential connection (34) in the zone before
the inner bottom stop of the cylinder (32) said circumferential line being traversable
by the piston (32) and opening into the cylinder wall with an opening (33), which
connects the piston-rod side, annular cylinder space (35) via the opening (33) with
the piston-side cylinder space (36) forming the compression space, wherein a check
valve (37) closing towards the opening of the circumferential line (34) is provided
in the circumferential line and that parallel to same the valve (10A) is wired, so
that its control line (11A) is connected to the opening (33) of the circumferential
connection (24) (Fig. 4).
6. The device according to Claim 5, wherein the second line (13A) of the valve (10A)
is connected to the line coming from the pump upon extension of the piston, said line
serving as a flow line (A) and the first line (12A) of the valve (10A) is connected
to the piston-side cylinder-space (36) via a piston space connection line (39).
7. The device according to Claim 5 or 6, wherein a unblockable check valve (40) is connected
at the piston-side cylinder space (36) and opening thereinto, whose other connection
(41) is connected to the line serving as a flow line (A) upon extension of the piston.
8. The device according to one of Claims 5 to 7, wherein the controlled check valve (40)
is configured as a control valve to be controlledly unblockable using an unblocking
pin (43) and that the control valve (10B) using a control line (11B) is connected
to the line leading to the tank and serving as the non-return line (B) upon extension
of the piston.
9. The device according to Claim 8, wherein the control valve (10B) is also configured
as a valve (10), that the unblockable check valve (40) is arranged between same and
its first connection (112b) and the piston-side cylinder space (36) and the second
connection of the control valve is closed off.
1. Dispositif (10, 10A) comportant un raccord destiné à la commande (11, 11A), un premier
raccord (12, 12A) et un deuxième raccord (13, 13A), et un corps d'étanchéité (15,
15A) disposé de manière étanche sur un siège (14, 14A) avec l'un de ses côtés, dans
l'une de ses positions finales, moyennant quoi le premier raccord ainsi que le deuxième
raccord (12, 13) débouchent sur différents côtés du siège (14, 14A) et sur l'un des
côtés du corps d'étanchéité (15), tandis que le raccord destiné à la commande (11,
11A) débouche de l'autre côté du corps d'étanchéité (15, 15A), moyennant quoi, dans
le dispositif configuré sous la forme d'une soupape (10), est disposé un joint d'étanchéité
(16) périphérique, entourant complètement le corps d'étanchéité (15), rendant étanche
d'une part le raccord destiné à la commande (11) et d'autre part le premier et / ou
deuxième raccord (12 ou 13) l'un par rapport à l'autre, et moyennant quoi le deuxième
raccord (13) débouche entre celui-ci et le siège (14),
caractérisé en ce que le corps d'étanchéité (15, 15A) est configuré sous la forme d'une sphère (15), en ce que le joint d'étanchéité (16), en référence à la direction de l'élévation (17) de la
sphère (15), est disposé dans la zone de sa ligne médiane, et en ce que le joint d'étanchéité est disposé dans une rainure (18) périphérique, ouverte vers
l'intérieur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le joint d'étanchéité (16) est configuré sous la forme d'un joint torique (19) placé
sur la base de la rainure (18), et comportant un joint coulissant (20) disposé sur
celui-ci (figure 2).
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la rainure (18) est délimitée d'une part par la surface d'un corps rapporté (18)
et / ou par la surface d'un boîtier (21), et en ce que, le cas échéant, le corps rapporté (18) peut être enfoncé dans le boîtier (21).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le corps d'étanchéité (15) est sollicité, dans la direction de l'une de ses positions
finales, par la force d'un ressort (22).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, comportant un vérin hydraulique
(30) avec une liaison périphérique (34) débouchant par une ouverture (33) dans la
paroi du vérin, dans la zone de la butée inférieure interne du piston (32) et pouvant
dépasser le piston (32), laquelle liaison relie l'espace du vérin (35) formant un
espace annulaire, du côté de la tige du piston, par l'intermédiaire de l'ouverture
(33), avec l'espace du vérin du côté piston (36), formant le côté pression, caractérisé en ce que, dans la liaison périphérique (34), il est prévu un clapet anti-retour (37) se terminant
par son ouverture (33) et en ce que la soupape (10A) est raccordée en parallèle à celui-ci, de telle sorte que sa conduite
de commande (11A) est raccordée à l'ouverture (33) de la liaison périphérique (34)
(figure 4).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le deuxième raccord (13A) de la soupape (10A) est relié à la conduite servant de
conduite montante (A) provenant de la pompe lors du déploiement du piston (32), et
le premier raccord (12A) de la soupape (10A) est raccordé à l'espace de vérin du côté
piston (36) par l'intermédiaire d'une conduite de raccordement à l'espace du piston
(39).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que, à l'espace de vérin du côté piston (36), est raccordé un clapet anti-retour (40)
s'ouvrant vers celui-ci, pouvant être débloqué, dont l'autre raccord (41) est relié
à la conduite servant de conduite montante (A) lors du déploiement du piston.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le clapet anti-retour (40) est commandé de manière à pouvoir être débloqué par une
soupape de commande (10B), par l'intermédiaire d'une goupille de déblocage (43), et
en ce que la soupape de commande (10B) est raccordée, avec sa conduite de commande (11B), à
la conduite servant de conduite de retour (B) menant au réservoir lors du déploiement
du piston.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la soupape de commande (10B) est également configurée sous la forme d'une soupape
(10), en ce que, entre celle-ci comportant son premier raccord (12b) et l'espace de vérin du côté
piston (36), est disposé le clapet anti-retour (40) pouvant être débloqué, et le deuxième
raccord de la soupape de commande est bloqué.
