(19)
(11) EP 1 124 465 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.01.2004  Patentblatt  2004/02

(21) Anmeldenummer: 99948973.5

(22) Anmeldetag:  11.10.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A45C 13/18, E05G 1/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP1999/007598
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2000/024288 (04.05.2000 Gazette  2000/18)

(54)

KOFFER-TRESOR-SYSTEM

CASE-SAFE SYSTEM

SYSTEME COFFRE-TRESOR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 28.10.1998 DE 19849704

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.08.2001  Patentblatt  2001/34

(73) Patentinhaber: Hawema Werkzeugschleifmaschinen GmbH
78647 Trossingen (DE)

(72) Erfinder:
  • HALLER, Hubert
    D-78647 Trossingen (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Westphal, Mussgnug & Partner 
Am Riettor 5
78048 Villingen-Schwenningen
78048 Villingen-Schwenningen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 080 769
DE-U- 29 821 313
FR-A- 2 542 358
EP-A- 0 217 994
FR-A- 1 017 185
US-A- 4 194 453
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Koffer-Tresor-System zur optimalen Absicherung von Wertgegenständen aller Art.

    [0002] Ein Koffer-Tresor-System mit den Merkmalen des Oberbegriffes der Anspruchs 1 ist durch die FR-A-2 542 358 bekannt.

    [0003] Sicherheitskoffer und Tresore sind grundsätzlich bekannt. Tresore sind allerdings meist so ausgelegt, das darin zu deponierende Gegenstände, die meist Wertgegenstände sind, einzeln eingegeben werden müssen.

    [0004] Sicherheitskoffer zeichnen sich zwar dadurch aus, daß sie nur mit Schwierigkeiten von unberechtigten Personen geöffnet werden können, aber doch auf einfache Weise entwendet werden können.

    [0005] Oftmals werden Sicherheitskoffer auch dazu verwandt, z. B. in Büros oder von Personen, die oft und zeitweise auch rasch eine dienstliche Reise antreten müssen, die benötigten Gegenstände, wie z. B. Akten, Disketten, wichtige Papiere oder auch Wertgegenstände ständig aufzubewahren.

    [0006] Dies führt zu einem großen Sicherheitsrisiko, da, wie bereits oben geschildert, derartige Sicherheitskoffer einfach entwendet werden können.

    [0007] Der Erfindung lag daher das Problem zugrunde, ein Koffer-Tresor-System anzugeben, das mit technisch einfachen Mitteln die bislang bekannten Nachteile vermeidet und ein Diebstahlrisiko stark verringert.

    [0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Koffer-Tresor-System mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

    [0009] Die Idee der Erfindung basiert auf einem modularen, flexiblen Koffer-Tresor-System für die optimale Absicherung von Wertgegenständen aller Art, wobei dieses Koffer-Tresor-System in den verschiedensten Größen bis hin zum Minitresor bzw. Minisafe ausgestaltet werden kann.

    [0010] Die Gehäuse können stationär befestigt werden, z. B. in Schränken, an oder in Wänden, in Fahrzeugen, in Booten, in Flugzeugen und in Banksafes.

    [0011] Außerdem ist es möglich, mehrere Gehäuse miteinander zu verbinden und diese Anordnung dann entweder vertikal oder horizontal an Wänden zu befestigen.

    [0012] Um einen optischen Hinweis auf eventuell untergebrachte Wertgegenstände zu vermeiden, ist es vorteilhaft, das bzw. die Gehäuse mit einer entsprechenden Blende zu versehen.

    [0013] Eine weitere sicherheitserhöhende Maßnahme ist dadurch gegeben, daß das bzw. die Gehäuse Verriegelungsbohrungen aufweisen, in die Verriegelungsbolzen eingreifen können, die an dem Koffer angeordnet sind. Diese Verriegelungsbohrungen können in Verstärkungen innerhalb des Gehäuses angeordnet sein.

    [0014] Der Koffer selbst kann ein Sicherheitsverriegelungsssystem aufweisen, das entweder aus einem Schloß mit Schlüssel, einem Zahlenschloß, einem Magnetstreifen-Schloß oder einem elektronischen Schloß besteht.

    [0015] Nicht allein aus optischen Gründen, sondern auch um das Sicherheitsrisiko des Erkennens eines Wertgegenstandes zu verringern, ist es möglich, das bzw. die Gehäuse mit einer Verkleidung zu versehen.

    [0016] Ähnliches gilt auch für den Koffer selbst, der ebenfalls verkleidet werden kann.

    [0017] Da es sich bei den aufzubewahrenden Gegenständen meist um Wertgegenstände handelt, ist es vorteilhaft, wenn das bzw. die Gehäuse und/oder der Koffer aus einem feuerfesten Material bestehen. Diese Materialien können z. B. Stahl, Aluguß bzw. Strangpreßteile sein.

    [0018] Dieses Koffer-Tresor-System bietet eine optimale Sicherheit in Verbindung mit den speziellen Gehäusen, die auf verschiedene Koffergrößen abgestimmt werden können.

    [0019] Diese Spezialrahmen bzw. Gehäuse lassen sich beliebig zusammenschrauben und an der Wand bzw. in Schränken anbringen.

    [0020] Des weiteren ist die Verwendung dieses Sicherheitssystems nahezu unbegrenzt und kann Anwendungen in jedem Haushalt, Büro, in Fahrzeugen, in Flugzeugen, Schiffen und auch z. B. in Hotelzimmern oder auch Banken finden.

    [0021] Da der Spezialrahmen bzw. das Gehäuse entsprechende Verstärkungen mit Bohrungen aufweisen kann, mit denen durch ein entsprechendes Verriegelungssystem des Koffers dieser darin verriegelt werden kann, ist ein Herausnehmen des Koffers aus dem Gehäuse nur mit dem entsprechenden Schlüssel bzw. Code oder der entsprechenden Zahlenschloßkombination möglich.

    [0022] Dies bietet eine optimale und höchste Sicherheit für ein flexibles, tragbares System. Für den tragbaren Koffer in allen Größenordnungen gibt es wiederum verschiedene Verkleidungen bzw. Einschubmöglichkeiten zur Tarnung in Leder bzw. Stoffund Handtaschen usw.

    [0023] Das Gehäuse ist, wie bereits erwähnt, zusammenschraubbar, so daß mehrere Gehäuse miteinander zu einem modularen Tresorsystem verbunden werden können.

    [0024] Dazu können Spezialwandungen bzw. stabile Winkel verwandt werden. Einen besonderen Vorteil bietet dieses System speziell für den Einsatz in Büros, wenn Disketten, Papiere, Akten usw. geordnet unter Verschluß sein müssen, aber dennoch rasch in der gewünschten Zusammenstellung zur Verfügung stehen sollen.

    [0025] Ein Minisafe kann vorgesehen werden für Fahrzeugpapiere, Reisedokumente sowie Schmuck und Wertsachen, wobei ansonsten das Prinzip das gleiche ist, wie bei den größeren Ausführungen.

    [0026] Die Befestigung des bzw. der Gehäuse kann so ausgelegt sein, daß mindestens sechs Verschraubungen vorgesehen sind.

    [0027] Am Spezialkoffer befindet sich das bereits oben genannte Verriegelungssystem für das Gehäuse, so daß in dem Koffer zwei Sicherheitssysteme integriert sind. Ein System für den Verschluß des Koffers selbst und ein System für die Verriegelung in dem Gehäuse.

    [0028] Die Auswahl der jeweiligen Schlösser ist beliebig, solange sie einen hohen Sicherheitsstandard aufweisen.

    [0029] Praktische Beispiele für die Verwendung des erfindungsgemäßen Koffer-Tresor-Systems sind z. B. im Haushalt oder Wohnhaus Gehäuse, die in einem Schrank befestigt oder an einer Wand verschraubt oder sogar in einer Wand eingemauert sind. Dadurch ist der Koffer im Haus sicher verschlossen.

    [0030] Auf einer Reise mit einem Pkw ist es möglich, ein entsprechendes Gehäuse im Fahrzeug selbst anzubringen. Auch dadurch ist der Koffer sicher verschlossen.

    [0031] In Hotels können Gehäuse entweder im Hotelschrank oder an der Wand angebracht sein, so daß der entsprechende dazu angepaßte Koffer auch dort sicher verschlossen ist.

    [0032] Auch für Banken ist dieses Koffer-Tresor-System interessant, da sie entsprechende Gehäuse für Kunden mit den dazu angepaßten Koffern anbieten können, in denen Wertpapiere, Schmuck und andere Wertsachen verstaut werden können.

    [0033] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie aus den Zeichnungen, auf die bezug genommen wird. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht eines Koffer-Tresor-Systems mit einer Verkleidung;
    Fig. 2
    eine Anordnung übereinander gestapelter Gehäuse, die zusätzlich mit einer Verriegelungsstange verschlossen werden können;
    Fig. 3
    eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses mit einer davon abgesetzt gezeichneten Blende;
    Fig. 4
    verschiedene Seitenansichten eines Koffers; und
    Fig. 5
    ein Gehäuse, in dem ein Koffer eingeschoben ist.


    [0034] Anhand der Fig. 1 bis 5 wird nunmehr ein Ausführungsbeispiel eines Koffer-Tresor-Systems 10 beschrieben, wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Teile bezeichnen.

    [0035] Das Koffer-Tresor-System 10 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 12, in das ein daran angepaßter Koffer 14 eingeschoben werden kann.

    [0036] Wie sich aus Fig. 1 ergibt, kann das Gehäuse 12 eine Verkleidung 30 aufweisen, die einerseits ästhetischen Zwecken dienen kann, andererseits aber auch dazu dient, einen optischen Hinweis auf einen Wertgegenstand bzw. dessen Aufbewahrung zu verhindern.

    [0037] Diese Verkleidung 30 weist eine Blende 16 auf, die in Fig. 3 dargestellt ist.

    [0038] Für die Verriegelung des bzw. der Gehäuse 12 können in diesen Gehäusen 12 Bohrungen 18 vorhanden sein, durch die eine Verriegelungsstange 20 hindurchgeführt werden kann. Diese Verriegelungsstange 20 kann zusätzlich noch durch ein Schloß 26 gesichert sein.

    [0039] Wie sich aus Fig. 3 ergibt, weist das Gehäuse 12 in diesem Falle vier Sicken auf, die jeweils drei Bohrungen enthalten. Diese Bohrungen dienen einerseits zur Befestigung an einer Wand oder einem Winkel, je nach dem ob die Gehäuse 12 horizontal oder vertikal befestigt werden sollen, und andererseits der Verbindung mehrerer Gehäuse 12 miteinander.

    [0040] Des weiteren ist aus den Fig. 2 und 3 entnehmbar, daß das Gehäuse 12 Verriegelungsbohrungen 22 aufweist, die am vorderen offenen Ende angeordnet sind.

    [0041] Während in der Fig. 2 die Bohrungen lediglich durch die Wandungen des Gehäuses 12 geführt sind, besteht eine andere Möglichkeit darin, wie in Fig. 3 gezeigt, diese Bohrungen 22 in Verstärkungen 23 auszubilden, die innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet sind.

    [0042] Diese Verriegelungsbohrungen 22 dienen dazu, in dem Koffer 14 angeordnete Verriegelungsbolzen 24, wie in Fig. 4 gezeigt, aufzunehmen.

    [0043] Dadurch kann der eingesetzte Koffer 14 durch ein entsprechendes System zusätzlich verriegelt werden, so daß ein Herausnehmen des Koffers 14 aus dem Gehäuse 12 nur mit dem entsprechenden Schlüssel oder Code oder Zahlenschloßkombination möglich ist.

    [0044] Obwohl in den Figuren nicht dargestellt, ist es möglich, das Koffer-Tresor-System 10 in den unterschiedlichsten Größen auszugestalten und mit verschiedenen Verkleidungen bzw. Einschubmöglichkeiten zur Tarnung aus Leder-, Stoff- und anderen Materialien zu versehen.

    [0045] Wie in Fig. 4 gezeigt, weist der Koffer 14 ein eigenes Sicherheitsverriegelungssystem 28 auf.

    [0046] Dadurch enthält der Koffer 14 zwei Verriegelungssysteme, nämlich einmal das Sicherheitsverriegelungssystem 28 und zum anderen die Verriegelungsbolzen 24 zum Verriegeln mit dem Gehäuse 12.

    [0047] Die Auswahl der Schlösser ist beliebig, es können Zahlenschlösser, Schlösser mit Schlüsseln, Schlösser mit Magnetstreifen, sämtliche gängigen Verschlüsse von hohem Sicherheitsstandard und sogar auch vollelektronische Sicherheitssysteme verwandt werden.

    [0048] In der Fig. 5 ist perspektivisch ein Gehäuse 12 mit einem darin eingesetzten Koffer 14 dargestellt.

    Bezugszeichenliste



    [0049] 
    10
    Koffer-Tresor-System
    12
    Gehäuse
    14
    Koffer
    16
    Blende
    18
    Bohrungen
    20
    Verriegelungsstange
    22
    Verriegelungsbohrungen
    23
    Verstärkungen
    24
    Verriegelungsbolzen
    26
    Schloß
    28
    Sicherheitsverriegelungssystem
    30
    Verkleidung



    Ansprüche

    1. Koffer-Tresor-System (10), bestehend aus einem stationären Gehäuse (12.), das in Schränken, an Wänden oder in Fahrzeugen, in Booten, in Flugzeugen, in Banksafes oder dergleichen befestigbar ist, und aus einem Koffer (14) der an dieses Gehäuse angepaßt ist, und in dieses einführbar und verriegelbar bzw. verschließbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse (12) Verriegelungsbohrungen (22) aufweist zum Verriegeln und der Aufnahme von an dem Koffer (14) angeordneten Verriegelungsbolzen (24), und
    dass der Koffer (14) ein eigenes Sicherheitsverriegelungssystem (28) aufweist.
     
    2. Koffer-Tresor-System (10) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Sicherheitsverriegelungssystem (28) ein Schloss mit Schlüssel, ein Zahlenschloss, ein Magnetstreifenschloss oder ein elektronisches Schloss ist.
     
    3. Koffer-Tresor-System (10) nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verriegelungsbohrungen (22) in Verstärkungen (23) angeordnet sind.
     
    4. Koffer-Tresor-System (10) nah einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse (12) Bohrungen (18) für eine Verriegelungsstange (20) aufweist.
     
    5. Koffer-Tresor-System (10) nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verriegelungsstange (20) mittels eines Schlosses (26) gesichert werden kann.
     
    6. Koffer-Tresor-System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse (12) eine Verkleidung (30) und/oder eine Blende (16) aufweist.
     
    7. Koffer-Tresor-System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse (12) und/oder der Koffer (14) aus feuerfestem Material besteht.
     
    8. Koffer-Tresor-System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse (12) und/oder der Koffer (14) aus Stahl, Aluguss bzw. Strangpressteilen besteht.
     
    9. Koffer-Tresor-System (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass mehrere Gehäuse (12) miteinander verbindbar sind.
     


    Claims

    1. A case-safe system (10), consisting of a stationary housing (12), which may be secured in cupboards, to walls or in vehicles, boats, aircraft, bank safes or the like, and of a case (14) which is conformed to this housing and may be introduced thereinto and fastened or locked therein,
    characterised in that
    the housing (12) comprises locking holes (22) for locking and receiving locking pins (24) arranged on the case (14), and in that the case (14) comprises its own security locking system (28).
     
    2. A case-safe system (10) according to claim 1,
    characterised in that
    the security locking system (28) is a lock with key, a combination lock, a magnetic strip lock or an electronic lock.
     
    3. A case-safe system (10) according to claim 1 or 2,
    characterised in that
    the locking holes (22) are arranged in reinforcements (23).
     
    4. A case-safe system (10) according to one of claims 1 to 3,
    characterised in that
    the housing (12) comprises holes (18) for a locking bar (20) .
     
    5. A case-safe system (10) according to claim 4,
    characterised in that
    the locking bar (20) may be secured by means of a lock (26).
     
    6. A case-safe system (10) according to one of claims 1 to 5,
    characterised in that
    the housing (12) comprises a jacket (30) and/or a cover (16).
     
    7. A case-safe system (10) according to one of claims 1 to 6,
    characterised in that
    the housing (12) and/or the case (14) consists of fire-proof material.
     
    8. A case-safe system (10) according to one of claims 1 to 7,
    characterised in that
    the housing (12) and/or the case (14) consists of steel, cast aluminium or extruded components.
     
    9. A case-safe system (10) according to one of claims 1 to 8,
    characterised in that
    a plurality of housings (12) may be connected together.
     


    Revendications

    1. Système coffre-trésor (10) se composant d'un boîtier dormant (12), qui peut être fixé dans des armoires, à des murs, dans des véhicules, dans des bateaux, dans des avions, dans des coffres de banque ou analogues, et d'un coffre (14) adapté à ce boîtier et qui peut être introduit verrouillé dans ce dernier,
    caractérisé en ce que
    le boîtier (12) présente des alésages de verrouillage (22) pour le verrouillage et la réception de boulons de verrouillage (24) disposés sur le coffre (14), et le coffre (14) présente son propre système de verrouillage de sécurité (28).
     
    2. Système coffre-trésor (10) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    le système de verrouillage de sécurité (28) est une serrure avec une clé, une serrure à chiffres, une serrure à bande magnétique ou une serrure électronique.
     
    3. Système coffre-trésor (10) selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    les alésages de verrouillage (22) sont disposés dans des endroits renforcés (23).
     
    4. Système coffre-trésor (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    le boîtier (12) présente des alésages (18) pour une barre de verrouillage (20).
     
    5. Système coffre-trésor (10) selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que
    la barre de verrouillage (20) peut être bloquée au moyen d'une serrure (26).
     
    6. Système coffre-trésor (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    le boîtier (12) présente un habillage (30) et/ou un écran (16).
     
    7. Système coffre-trésor (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce que
    le boîtier (12) et/ou le coffre (14) sont constitués d'une matière résistant au feu.
     
    8. Système coffre-trésor (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    le boîtier (12) et/ou le coffre (14) sont constitués de pièces d'acier d'aluminium coulées respectivement par extrusion.
     
    9. Système coffre-trésor (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
    caractérisé en ce que
    plusieurs boîtiers (12) peuvent être assemblés les uns aux autres.
     




    Zeichnung